Auktion Dorenbach

  • Eine absolut stolze Leistung von Ursula Stöckli! Die Ergebnisse der 164. Dorenbach-Auktion sind bereits online (die Resultate vom Freitag waren bereits gestern online)! DAS nenne ich eine echte Dienstleistung!:thumbsup::thumbsup:


    Gut - jetzt gibt es halt wieder etwas Arbeit für mich. Die Resultate der bei mir erfassten Artikel fliessen natürlich in meine Auktionspreis-Datenbank ein.

  • ;)HAG Weihnacht Verkauf hat schon gestern statt gefunden...


    Ein kleiner Dorenbach Bericht, Auktion vom 7. und 8.12.2018


    Gestern nach der Mittagspause, für H0 Gleichstrom traf ich auf ein gut gelauntes Team, aber ich hätte gar nicht so schnell rasen müssen, Auktionator Stefan Stöckli war noch längstens im vorherigen Kapitel stecken geblieben. Was war passiert? Anscheinend hatten so viele Leute so gut geboten, (aber nicht auf Eisenbahnen) dass das Ganze viel mehr Zeit beanspruchte...


    Es ist ihnen gelungen - erfolgreich - langsam, aber beständig eine viel breitere Kundschaft aufzubauen:thumbsup:. Zu meiner Zeit war der Trend umgekehrt, Konzentration ganz auf Eisenbahnen. Es war das Einzige wovon ich etwas Ahnung hatte und auch das, was bei den Käufer-Kunden am meisten gefragt war. Retouren, wenn es überhaupt welche gab, hatten von einer ganzen Auktion in 1-2 Bananenkisten platz.


    Durch die erfolgreiche Diversifikation meiner Nachfolger, sind unterschiedliche Wahrnehmungen entstanden. Wenn HAG fast niemand kauft, oder aber nur billig, könnte das Auktionshaus kaum überleben, wenn es das einzige Standbein wäre. Die derzeitige Realität der tiefen Preisen bei HAG und Märklin konnte gemäss Stefan Stöckli problemlos durch Modellautos und Puppen aufgefangen werden.


    Auch wenn auf die ersteigerten Preise 20% Aufgeld bezahlt werden müssen, es lohnt sich trotzdem. Die klassische Auktion ist gegenüber e-Bay, Riacardo und Co absolut konkurrenzfähig und der Ablauf unkomplizierter. Portokosten, Versand, Bankgebühren etc gibt es alles nicht, die ersteigerte Ware nimmt man gegen Barzahlung gleich mit.


    Man muss als Käufer bez. Ersteigerer ein wenig Disziplin und Vernunft walten lassen: von wegen 2 Sachen derentwegen ich anreiste, am Schluss war es dann halt doch wieder eine Bananenkiste voller Waren. Spontankäufe sind :love:. Vor 2 Jahren war ich nicht so ganz zufrieden, die Beschreibung stimmte einfach nicht ganz so, wie man (ich) es erwarten würde. Das ist Schnee von gestern. Die letzten Auktionen, besonders dieses mal: Der Beschreib stimmte gänzlich mit der Wirklichkeit überein oder diese war gar noch besser als erwartet. :thumbsup::thumbsup:


    Was die Preise angeht: es ist nicht das Auktionshaus welches die Preise "macht", sondern der Markt.


    Gestern ersteigerte ich u.a. folgendes:

    - HAG 096 Jubiläum Set 50 Jahre HAG: Re 6/6 Arbon + HAG Containerwagen. Nw. Ok. Zertifikat + Anleitung: CHF 200.-

    - Märklin DC Re 460 mit Designe Krokodilgestänge Nw. Ok. 90.-

    - Märklin Set Württemberger Oldtimer Güterzug mit Tenderlok T5 Achsf. 1`C`1. Nw. Ok. Zertifikat und Anleitung. CHF 70.-

    - Märklin DC (Hamo) 3040 DB BR-140 Bo-Bo, fast neuwertig. CHF 30.-

    - verschiedene Ruco und Aku Altbau CH-Bierwagen, meist neuwertig Ok. CHF 15.- bis 20.- / Stk.

    - LS-Loc H0, Life Steam H0 Dampflok Rocket, made in Basel. Nw. Ok mit Anleitung. CHF 80.-

    - Lima NSB E-Lok BR 13.2121 Bo-Bo. Eng verwandt mit der SBB Re 4/4 I CHF 90.-


    Zu (alten) Lima ist noch zu bemerken, ich bin längstens nicht mehr der Einzige, welcher sowas sammelt. Im Forum "alte Modellbahnen" sind die Lima Experten zu Hause. Alte Lima Loks: Vielleicht nicht unbedingt für MoBa Forum Admins geeignet, doch für mehr und mehr Modellbahner sind alte Lima Kult und Kult ist gesucht und kostet... Hätte man 1994 beim HAG Jubiläum gesagt, eine HAG Jubiläum Re 6/6 hätte etwa gleich viel Wert, wie eine Lima Plastik Lok (schon nicht jedes Lima Modell!) oder gar biete das Märklin Württemberg Set 2847 mit Zertifikat gegen eine Lima NSB Bo-Bo und du bekommst noch CHF 20.- obendrein, man hätte dieses Smiley abgegeben :pillepalle:


    Sehr langsam, aber konstant, ändert alles im Laufe der Zeiten.


    Gruss

    Hermann

  • Der Katalog der 165. Auktion des Auktionshaus zum Dorenbach vom 8./9.3.2019 ist online.


    Zu finden ist er HIER


    Spur 0 alt:

    - einige alte HAG-Loks zu ausgesprochen humanen Preisen

    - diverse Werkstatt-Modelle, Qualität: nichts für meines Vaters Sohn und ich bin eigentlich nicht so heikel ....

    - eine blaue BUCO 304 - ich nehme an, die wurde später mal umgemalt

    - diverse Stauffer und Krähenbühl Modelle


    Spur 0 neu:

    - einige Hermann und Lemaco-Loks zu sehr anständigen Ausruf-Preisen

    - drei FRISA Kesselwagen, Preise eher hoch, aber Modelle sind neu


    Grosse Spuren Geleise:

    - sehr viele Keiser-Schinen zu moderaten Preisen


    Eisenbahnen Spur I:

    - einige interessante Loks wie die Re 4/4 von Brandenberger oder die Be 4/6 von Hochstrasser

    - einige WILAG/Twerenbold Wagen

    - "negativ" aufgefallen ist mir das extrem tiefe Preis-Level für die Spur 1 Sachen, speziell die Märklin-Maxi


    Literatur:

    - eine Stofer-Bibel für Fr. 70.- Ausrufpreis!


    Spuren N und Z:
    - sehr tiefes Preislevel


    Spur H0 bis 1970 und 00:

    - das muss Hermann kommentieren, ist nicht mein Fall


    Spur H0 AC:

    - einige interessante Loks, z.B. ein Roco Arbeiter-Pullmann

    - grundsätzlich: interessantes Angebot, aber wenig mit dem "muss-haben" Gen fürt meine Sammlung


    Spur H0 DC:

    - einige HAG 2-Achs Güterwagen (darunter auch zwei weisse) zu teilweise sehr günstigen Preisen

  • das muss Hermann kommentieren, ist nicht mein Fall

    ich find`s blöd;), dass Stefan nicht mal einen Katalog voller Digital anbietet?!? Oder Ein Angebot ganz nur mit Bäbi, Rahmdeckeli oder FCZ oder GC Spieler Tauschkarten, oder sonst was...


    Der aktuelle Auktionskatalog steckt voller Überraschungen:thumbsup:. Käufer freundliche Anfangspreise. Einige durchaus seltene Raritäten im Angebot.


    Allmählich könnte ich einen Sponsor gut gebrauchen, der Roland hat mich mit dem Sammeln vollends angesteckt;). Was mich allenfalls abhalten könnte zu bieten, hat rein gar nichts mit Dorenbach zu tun, sondern dass das Zahnrad von Okey (Mech Firma von Winterthur) gekommen ist... für ein Traktörli 1:1, was momentan noch immer in 1000 Teile zerlegt ist. Nun, keine Ausreden, dieses mal hat es im Dorenbach Angebot auch versteckte Raritäten:rolleyes::thumbsup: in jedem Preisbereich, auch im günstigsten Gebiet. Die Frage ist, was eine Rarität /Begehrtheit überhaupt erst ausmacht? Ich bin da offenbar eher antizyklisch und rechne für gewisse Objekte mit wenig "Konkurrenz". Aber ich könnte mich auch täuschen? Was auch immer, erst der 8/9 März wird es an den Tag legen, was Sache ist. Bekomme ich was, ist es gut. Bekommen andere Bieter das Gesuchte, ist es auch gut, oder gar noch besser? wer weis?

  • Der aktuelle Katalog sorgte bereits heute früh für einen veritablen Lachanfall bei mir. Allein schon den beschreibenden Text muss ich hier zitieren, viel mehr Schreibfehler sind in einer Zeile kaum mehr möglich. War wohl zu einer ungünstigen Tageszeit als er verfasst wurde. :D


    "HERBA 561099, Boing 757-200F der DHL, gelb-rot, Massstab 1/400. Guter Zustand i/OK" Übrigens ist der Zustand nicht OK, er ist aussergewöhnlich, ich habe noch nie eine B-757 gesehen die als Bugfahrwerk ein vierrädriges Hauptfahrwerk hat. :phat: Position 858 im aktuellen Katalog.


    Dafür sind die wahren Raritäten direkt darunter, diverse originale in England produzierte Western Models 1:200 Modelle für einen sensationellen Einstiegspreis. Für mich das Highlight im Katalog 165.


    Auch bei der Literatur lässt viel interessantes finden.


    Mittlerweile schafft eine knackneu aussehende HAG Re 4/4 II der ersten Generation den Sprung in die stille Auktion, Preis ab Fr.40.00. :supersad:


    Aktuell ist die Seite nicht erreichbar, der Katalog ist aber immer noch direkt aufrufbar.

    Gruss Erwin



    Wer rast, der verpasst das Leben.


    Kein Platz für weitere Sammelstücke ist nur eine faule Ausrede. ;) Es gibt für alles eine Lösung.

  • Erwin, ganz so schlimm steht es um die HAG Preise auch wieder nicht! Aber es ist schon so, allgemein sind u.a. die HAG Preise im Wiederverkauf seit ein paar Jahren tief bis sehr tief...


    Nach meiner 1. raschen durchschauen:

    - Pos 1468 HAG 161.01 (mit zu neuem Panto) gibt es ab 70.- / Dito

    - Pos 1849 HAG 161.01 (mit zu neuem Panto) gibt es ab 70.-

    - Pos 2040 HAG 160.03 gibt es effektiv ab 40.- Mehr ist die auch nicht Wert! (Teilespender) Zustand-Text stimmt nicht, falls das Foto zutreffend ist.


    - Pos 1832 da liegt möglicherweise eine Verwechslung vor: HAG Re 6/6? eher eine Roco Ae 6/6?!?


    Nun, gegenüber einem deutschen Mitbewerber ist das aktuelle Auktionshaus zum Dorenbach Angebot, im H0 Bereich um ganze Welten besser, in jeder Hinsicht:thumbsup:. Das deutsche Angebot kann viel zu oft nicht einmal mehr Lima von Märklin unterscheiden und erkennt nicht, wenn sich was anderes in der Schachtel befindet, als aufgedruckt ist. Keine Ahnung wer dort beschreibt und wieviel Zeit der pro Position dafür haben darf? Das werden wohl eher Sekunden den Minuten sein?


    Anderseits kann sich ein Auktionshaus auch nicht mehr leisten, pro jedem Objekt eine halbstündige Expertise vorzunehmen, wenn zum vornherein klar ist, dass das zu beschreibende Objekt nur noch selten z.B. den Wert von CHF 100.- übersteigt und der Anteil der 5.- bis 10.- Franken Sachen immer wie grösser wird. Der Aufwand den sich ein klassisches Auktionshaus leisten kann, hängt direkt proportional mit den Gebühren zusammen.


    E-Bay macht es geschickt: Die "Macher" haben eine durchaus - aufwändige Elektronik /Software entwickelt, aber die Hauparbeit und das übliche Geschäftsrisiko erbringen deren Kunden und Nutzer, sicher nicht das E-bay Management. Vielen Leuten ist dieser Punkt nicht so bewusst, oder wollen es nicht wissen, ... bis man selber mal 100 Modellbahnen verkaufen will. Nur schon bei 30 Stk straucheln bereits erstaunlich viele Leute. Sind aber 1000 + zu verkaufen, dann kommt fast jeder an seine Grenzen und anerkennt dann die Dienstleistung, welche ein klassisches Auktionshaus vollbringt.


    Gruss

    Hermann

  • Anderseits kann sich ein Auktionshaus auch nicht mehr leisten, pro jedem Objekt eine halbstündige Expertise vorzunehmen, wenn zum vornherein klar ist, dass das zu beschreibende Objekt nur noch selten z.B. den Wert von CHF 100.- übersteigt und der Anteil der 5.- bis 10.- Franken Sachen immer wie grösser wird. Der Aufwand den sich ein klassisches Auktionshaus leisten kann, hängt direkt proportional mit den Gebühren zusammen.

    Meinerserachtens dürfte sich ein Auktionshaus garnicht mit Dutzendware und Peanuts abgeben. Wenn ich die perfekten Fotos von Stöckli's ansehe so ist der Foto- und Bildbearbeitungsaufwand bei vielen Objekten deutlich grösser als der zu erwartende Erlös. Ausgesuchte Spitzentücke, wo dann auch potente Käufer anreisen würden, brächten meiner Meinung nach mehr Ertrag und eine positive Ausstrahlung in die Sammlerwelt. Dies würde sicher auch zu exklusiven Einliferungen führen was dann wieder gute Käufer bringen würde. Das Ziel: Glückliche Einlieferer - ein zufriedener Auktionator - begeisterte Kunden. Westlicht in Wien zeigt wies geht: Photographica-Auktionen

  • Ausgesuchte Spitzentücke, wo dann auch potente Käufer anreisen würden, brächten meiner Meinung nach mehr Ertrag und eine positive Ausstrahlung in die Sammlerwelt.


    In ausreichender Zahl an solche heranzukommen, das wird die Schwierigkeit sein. Habe ich die Zeit solche Stücke selber zu verkaufen, mache ich das über ebay. Dort erreiche ich ein viel grössere Zahl an potenten Kunden. Da haben es Auktionshändler zunehmend schwerer. Will jemand so schnell wie möglich Geld sehen, gehen solche Stücke an Händler.


    Meinerserachtens dürfte sich ein Auktionshaus garnicht mit Dutzendware und Peanuts abgeben.


    Bist du tatsächlich der Ansicht Stefan Stöckli macht das aus lauter Freude an viel zusätzlicher Arbeit? Was gibt es viel auf dem Markt? Genau die Peanuts und 0815 Modelle. Gibt es tatsächlich ein Auktionshaus das nur Spitzenware anbietet? Ich kann es mir nicht vorstellen.

    Gruss Erwin



    Wer rast, der verpasst das Leben.


    Kein Platz für weitere Sammelstücke ist nur eine faule Ausrede. ;) Es gibt für alles eine Lösung.

  • Das Ziel: Glückliche Einlieferer - ein zufriedener Auktionator - begeisterte Kunden. Westlicht in Wien zeigt wies geht: Photographica-Auktionen

    Digiback, frei nach meiner Meinung: bist Du ein Träumer? (kommt ausgerechnet von mir) Schön und gut Dein Statement, aber wie willst Du das nur annähernd bewerkstelligen? Wünschbar ist das Eine, Machbar ist was ganz anderes...


    Nach Deiner Logik hätte das Dorenbach, ganz besonders mit mir als Chef 01.12.1989 - 31.12.2007 sang und klanglos untergehen müssen. Zumal nicht nur England, ein bischen Belgien und vor allem Deutschland, sondern auch bereits innerhalb der Schweiz mit Christine Kohler und Peter Inneichen 2 namhafte Konkurrenten vorhanden waren, welche mir im Grunde um ganze Längen (anfänglich) überlegen waren. Sei es finanziell, sei es was die Vernetztheit anbelangt, sei es um gemeinsame Positionen gegen staatliche Willkür einander zu unterstützen und gemeinsam vorzugehen. Es waren alle 3 Auktionshäuser Einzelkämpfer /-innen.


    Ein Auktionshaus darf kein Minus machen und sollte Anwälte als Kunden haben nicht seinerseits zu oft Klientschaft im Rechtsbereich sein, d.h. das Auktionshaus muss sowohl mit den Einlieferer als mit den Käufern ein gutes Verhältnis haben. Dito auch mit Staat sich gegenseitig respektieren. Viel mehr muss ein Auktionshaus nicht mehr können. Mal abgesehen davon, sich in der Materie auskennen.


    Alles andere steuert die Kundschaft. Ein Auktionator sollte möglicht wenig in das System eingreifen, nur wenn gewisse Bandbreiten überschritten werden, muss er zum Rechten sehen. Wie mehr die Kundschaft das Gefühl hat, es sei "ihr" Auktionshaus, um so besser. Leute welche ein ausgeprägtes Ego aufweisen und einige Frauen konnten mein System nicht immer nachvollziehen, ... Du musst dich wehren, das darfst du dir nicht bieten lassen, Leute die zu oft das Gefühl haben, ständig zu kurz zu kommen, haben möglicherweise nicht wirklich Macht. Und wenn man selten mal wirklich Macht braucht und Gewinnen muss, sind zu viel auf Sicherheit bedachte harmlose Wadenbeisser nicht hilfreich.


    Es ist extrem heikel und äusserst gewagt, sich auf eine bestimmte Klientele festlegen zu wollen.

    Christine Kohler hat mit Abstand den schönsten Auktions-Katalog erstellt, eigentliche Kunstwerke, was hat es ihr gebracht? Langfristig nichts!

    Ein Zürcher Auktionator hat eine Zeit lang in Mendrisio seine Eisenbahn-Auktionen durchgeführt, diese Räumlichkeiten waren perfekt und wunderschön, aber "nur" wunderbare Räume hat offenbar gar nicht einem Kundenbedürfnis entsprochen.


    Schiffe sind das beste Beispiel, das pseudo Edel im Spielzeug Bereich nicht wirklich langfristig nachhaltig funktioniert. Als vermögender Sammler vielleicht schon, als Auktionshaus kaum.


    Spielzeug Blech Schiffe, speziell die fein detaillierten grossen seltenen Exemplare von Märklin, Bing, Fleischmann und anderen Herstellern um 1900 - 1940 herum, gehörten zum teuersten Blechspielzeug überhaupt. Entsprechend ist die Käuferschicht extrem zahlenmässig begrenzt. Weltweit sind das knapp eine Handvoll Leute welche bereit sind (und auch können) Spitzenpreise zu bezahlen und es lustig bis amüsant finden, sich Bietergefechte zu liefern. Seither sind etwa 5 dieser Extrem-Hochbieter sind längstens verstorben. 5 Bieter weniger und der ganze Markt bricht zusammen?!? Nachfolger gab es kurzfristig keine, die Preise sind ruckartig ganz plötzlich um 40-60% gefallen. Weil Museen und normale Sammler keine 150`000.- bis über 200`000.- bezahlen wollten oder konnten.


    Kommt dazu, wo es tolle Preise gibt, sind die Fälscher nicht weit weg und tummeln sich auch im Markt herum. Im Weiteren laufen die Deals längstens nicht immer so glatt und Reibungslos über die Bühne, so wie es im TV dargestellt wird. Das ist der Glücksfall! Oft sagt ein potentieller Kunde, ich kaufe das (Prunkstück) bis zu diesem XY (absoluten) Spitzenpreis, aber du musst mir dies und jenes als Einlieferer entgegen nehmen. (was Fälschungen oder Plunder sein kann!). Oder es läuft alles bestens, bis 2-3 Tage später der "glückliche" Käufer sagt: "meiner Frau gefällt es nicht!" Im Prinzip gibt es die verbindlichen AGB`s , diese durchzusetzen ist in der Realität nicht immer so einfach. Speziell wenn solche Art meist "neureiche" Kundschaft gewohnt ist, in ihrem Leben auf diese Weise so durchzukommen. Oder vorher beim Einliefern: bietet ein konkurrierendes Auktionshaus bessere Preise, selbst wenn gar nichts mehr daran zu verdienen ist, nur damit das andere Auktionshaus den Auftrag nicht erhält.


    Je mehr sich potentiell verdienen lässt, um so härter umkämpft ist der Markt. Spezialisiert man sich auf edle Spitzenobjekte ist man auf Gedeih und Verderb dieser Art Kundschaft ausgeliefert, gleich doppelt: nämlich auf Seite der Einlieferer und auch auf Seite der Käufer, sprich Klumpenrisiko.


    Das aktuelle Angebot vom Auktionshaus zum Dorenbach ist ja gar nicht so weit vom - möglichen - Idealzustand entfernt. :thumbsup: Es muss für jedes Budget etwas dabei haben. Beim billigen Zeugs muss Stefan halt mehr reden, aber die Raritäten sind ja auch dabei. Solange das Angebot nicht gänzlich aus 5 Franken Sachen besteht, hat das Auktionshaus zum Dorenbach nahezu das ideale Angebot in allen Bereichen, was im Modellbahn Bereich überhaupt möglich ist.


    Gruss

    Hermann

  • im Moment sind Tunnel "in" (Siehe Beitrag von Erwin)

    Beim Auktionshaus "Hohen Staufen" wurden an diesem Wochenende 22/23. Februar 2019 in Göppingen(!) Märklin Sammler Objekte versteigert. U.a. auch ein "simpler" Blechtunnel, allerdings mit kleinem Pumpwerk, für einen Schwindel erregenden hohen Preis, teurer wie Gold. Ob das alles Sammlungen von Dritten sind und / oder Tafelsilber von der Firma Märklin, dies ist mir nicht bekannt.


    Sicher ist es für den Auktionator aufregender, sei es vom Prestige her, sei es finanziell, Blech-Objekte von oftmals deutlich über 10`000.- zu versteigern. Rekord war (ca. vor 1 Jahr eine Märklin Werkstatt mit Aufdruck "Märklin" für über 400`000.- Euro. So eine Auktion ist das Salz in der Suppe und alle paar Jahre braucht es so einen Anlass, damit das alte Spielzeug lebendig bleibt. Findet von einem Sammler-Gebiet überhaupt keinen Handel mehr statt, schläft das Ganze mit der Zeit langsam aber sicher ein.


    Dennoch, ich bleibe bei meiner Meinung:

    Kleinere Auktionshäuser werden unterschätzt und die absoluten Wertobjekte werden in ihrer Wichtigkeit überschätzt. Eine korrekte "amtliche" nachvollziehbare Schatzung von den paar teuersten Blech Objekten ist fast nicht möglich, weil es zahlreiche Argumentationen in beide Richtungen gibt: Wieso soll Märklin Blechkunst in Einzelauflagen und Kleinstserien von teils unter 10 Exemplaren von höchster Qualität und rund 100 jährig, (u.a. war der Zar von Russland ein Auftraggeber), weniger Wert sein, als ein seltener Ferrari, Giacometti oder Hodler-Gemälde?


    Anderseits, Modelleisenbahn stammt ursprünglich nun mal von Kinderspielzeug, teure Gemälde haben dieses "Manko" nicht. Hat der Hersteller das Gefühl, seine aktuellen Produkte seien zu billig, oder es stört ihn, wenn alte Sammlerobjekte so hoch gehandelt werden, ohne dass die Hersteller-Firma heutzutage auch nur einen Rappen "davon hat", so kann er jederzeit Replicas von seinem altem Spielzeug ausführen. Und oder Lizenzen vergeben. Manche Replicas sind reiner Kitsch (0050 Packung 50 Jahre Märklin H0 von 1985). Andere Replicas sind hervorragend bis auf winzigste Details absolut identisch zum Original. Bahnhof Leipzig: Wieso soll man als Sammler 30-35`000.- zahlen, wenn man den selben Bahnhof auch für 1000.- von MTH als perfekter Nachbau haben kann.


    Der grosse Märklin Ozean Dampfer wurde diese Auktion für günstige nur Euro 37`000.- nicht verkauft! Eine Auktion vorher oder nachher kann er genau so gut auch 150`000.- oder mehr bringen. Die Gruppe der ernsthaften potenten Käufer in diesem Bereich ist überschaubar klein. Ein einziger dazu stossender Käufer kann das Preisgefüge problemlos nach oben sprengen, "open end"! Fehlen 1-2 Käufer fallen die Preise umgekehrt nicht nachvollziehbar überproportional nach unten. Die erreichten Preise vom Auktionshaus Hohen Staufen sind ohne jeden Zweifel beachtlich bis spektakulär. Die Retouren / Nachverkaufliste auch(!)... Der Markt für teures Blechspielzeugs ist kein Selbstläufer, sondern findet in engen Bereichen statt. Es fehlt die stabile Mittelschicht als mit grossem Abstand wichtigste Käufergruppe von Märklin insgesamt.


    Bei einem neuwertigen Märklin 3015 Krokodil im Originalkarton hat eine einzelne Person überhaupt keinen Preiseinfluss. Auch wenn jemand für ein perfektes 3015 CHF 2000.- bezahlen würde, werden die restlichen 3015 deswegen nicht teurer. Umgekehrt will jemand nur CHF 100.- für ein perfektes 3015 bezahlen, braucht der Händler nicht darauf einzugehen, eine einzelne Person kann den Marktpreis nicht herabsetzen. Der Markt als Ganzes definiert träge, aber stabilisierend den Preis.


    Solange es die aktuellen Dorenbach-Inhaber schaffen, wenigstens jede Auktion auch immer einzelne Sammlerstücke im oberen Preisbereich anzubieten, dann und wann auch mal eine gehobene Sammlung an Land zu ziehen, dann haben sie doch alles richtig gemacht:thumbsup:. Ein Auktionshaus will nicht nur ein Museum auf Zeit sein, sondern primär schöne Objekte versteigern... welche sich der Mittelstand noch leisten u. bezahlen kann.


    Gruss

    Hermann

  • 165. Dorenbach-Auktion März 2019



    Vorbesichtigung


    1.03.2019 / 14.00-19.00

    2.03.2019 / 10.00-17.00

    3.03.2019 / 14.00-17.00

    4.03.2019 / 14.00-20.00


    AUKTION


    07.03.2019 / 20.00 Deadline Gebote STILLE AUKTION

    08.03.2019 / 09.00 (08.00 TürÖffnung)

    09.03.2019 / 09.00 (08.00 TürÖffnung)


    Spätere Abholung


    Montag - Freitag (nach der Auktion) von 14.00-19.00

    Samstag (nach der Auktion) von 10.00-13.00


    später nach Vereinbarung

  • Heute war Auktion beim Auktionshaus zum Dorenbach... (der 1. Tag der grossen Spuren)


    Ich bereue es nicht, hingegangen zu sein:thumbsup:. Der Saal war ausgesprochen gut besetzt, sozusagen ausgebucht. Doch viele Leute haben nur geschaut, statt gekauft - so wie ich selber auch, bis mein Beuteschema an der Reihe war...

    Stefan und sein Team diversifizieren ihr Geschäftsrisiko, in dem sie nicht nur (HAG) Eisenbahnen anbieten, sondern ALLES im Spielzeugbereich. Andere Gebiete sind für die entsprechenden Sammler /-innen genau so interessant.


    Eisenbahnen Spur 0 ging sehr günstig für den Käufer attraktiv weg. Hermann Spur 0 muss doch nur schon vom Namen her, gesucht sein, ;)doch dieses mal gab es keine grossen Hermann-Sammler und die, die es gab, kamen zu Sparpreisen zu ihren schönen Spur 0 SBB Loks. Selbst eine Lematec BLS Spur 0 Re 465 ging zurück, bei nur CHF 1`500.-


    Wie es der Zufall so will, von den über 2000 Positionen, das wenige was ich bieten wollte, wollten andere auch ;(. Was nun, soll ich jemand, welcher über Jahre die ganze Zeit 1989-2008 einer meiner Stammkunden war, herauf bieten? Stefan unterbrach die Auktion und meinte: biete doch um Himmels Willen, so läuft das an der Auktion, nur keine Hemmungen, jeder Teilnehmende kennt die Auktions Usanzen. Mir als ganz normaler Kunde, war ein Deal mit dem Konkurrenten "stimmiger". Ich habe ihm die SBB Ae 3/6 II Märklin 20 Volt Lok HS 64/13021 braun überassen, und dachte beiläufig, die werden eh beide, weder ich noch er, erhalten, aber zum grossen Erstaunen; er bekam sie für den Ausrufpreis, CHF 2200.- sind schlicht ein Geschenkpreis. Diese Lok gab es auch schon früher zu diesem Preis, aber dann war es ein rettungsloses Wrack. Schöne Stangen-HS brachten regelmässig CHF 15`000.-, immer wieder, über viele Jahre. War so ein Modell wirklich original neu und im Originalkarton oder Orig. Holzbox, waren auch CHF 20`000.- fällig. Nicht nur angeschrieben, sondern diese Beträge mussten und wurden auch bezahlt werden. Ich denke eher nicht, dass diese Kundschaft grosse modo heute kein Geld mehr hat, sondern diese Art Kunden sind rückläufig und oder alt gesättigt. Der nachfolgende Sammler-Nachwuchs hat ganz andere Vorstellungen von seiner Traumlok. Vor allen anderen Kriterien muss das Objekt der Begierde massstäblich korrekt ausgeführt sein. Bleibt die Frage offen: ist das Tinplate-Tief nur vorübergehend? oder eine markante ewige Trendwende?


    Fairerweise hat der andere Kunde auch bei meinem gewünschten Tender nicht drein gefunkt, andere auch nicht. Es ist ein Märklin Uralt Tender 3-achisg. In der Version von 1909-1914. 1-2 tiefere Vorgebote galt es zu überwinden, aber ich bekam dieses Objekt dennoch für sehr preiswerte CHF 180.- Für mich interessant ist das Märklin Symbol "1/48". Hätte sich Märklin rigoros daran gehalten, wäre das alte Rollmaterial viel kompatibler einsetzbar. Die Spur I Nenngrösse 1:32, Spurweite innen gemessen, ergibt 45 mm, (44.84) dies entspricht sehr ungefähr 48 mm von Mitte zu Mitte Schiene gemessen. Tendenziell ist die Märklin Spurweite I etwas kleiner, trotz dem Aufdruck "48" sind es 45 mm, aber nicht lichte Weite, sondern ab/bis Mitte Schienenprofil. Ohne Bastelei an den Weichen, sind Tinplate Spur I und Fine-Scale Spur I nicht kompatibel. Aber mit Bastelei an den Weichen, gehts eben doch... Meine alte Uhrwerk Lok hat jetzt den perfekten Tender:thumbsup:.


      



    An eine Auktion gehen ist "gefährlich". Ich wollte ursprünglich nur 2 Sachen, die HS und der Tender. Jeder bekam nur eins dieser Teile, dafür ohne Konkurrenz. So habe ich beim Märklin Triebwagen TW 12971 spontan zugeschlagen. Früher hat mir dieser Triebwagen nicht gefallen, er wirkt etwas klobig, Dach nicht abnehmbar und für das, was dieses einfache Modell darstellt, war er damals im Märklin Katalog vor 87 Jahren (zu)teuer, und auch Jahrzehnte später als Sammler-Fahrzeug war er mir meistens zu hochpreisig. Heute an der Auktion wollte niemand den TW 12971, ich war spontan der Einzige.


    Von sowas träumen die aktuellen Bahnfahrer, Flixbus-Kunden, und Flugzeug Passagiere auf der Strecke Zürich - München. In der Zeit bis das Checkin gemacht ist, läuft der Schnelltriebwagen schon im Bahnhof ein:), wenn es den VT-877 "Fliegender Hamburger" bez. spätere DB Bezeichnung VT-04 noch geben würde. Der Superzug Diesel ICE BR-605 von 1999-2001 war ständig defekt und unzuverlässig.


      



    Für eine Anlage-Runde, rund 108 Meter, benötigt:

    - das LGB Krokodil Ge 6/6 I = 3,10 Minuten.

    - die Märklin E-03, Spur I Modell von ca. 2014 = 2,0 Minuten. (Digital Komponenten abmontiert).

    - Märklin Triebwagen TW 12971 Modell-Bj. 1932-38 = ca. 45 Sekunden! Er ist somit der aktuelle Rekordhalter im möglichen serösen Bereich. Somit hat der heutige Dorenbach Besuch zu einem neuen Rundenrekord geführt. Dieser dürfte Bestand haben, noch schneller wäre für die Modellbahn-Figürchen zu unsicher und allmählich im Gefahrenbereich. Der Märklin TW 12971 schaft diese Zeit = anstandslos Runde um Runde, solange man will.


    (Mä. Uralt Uhrwerk Loks um 1900 und älter wären auf kurze Distanz noch viel schneller, aber disqualifiziert, da sie unweigerlich entgleisen).


    Gruss

    Hermann

  • Mal schauen, wie schnell der Fliegende Hamburger auf meiner Bahn die Runde schafft.... ich werde berichten.:D


    (Ja, genau dafür bauen Modellbahner ihre Anlagen: um beste Rundenzeiten und Rekorde zu fahren...:phat:

    Gruss Roger


    92 von 121 grünen Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.



  • 1:42:33....:D

    Gruss Roger


    92 von 121 grünen Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Roger ich staune... eine Multispurweiten-Anlage? :crazy: Nächstens präsentierst du uns wohl die eierlegende Wollmilchsau... :hmm:

  • 1:42:33....:D

    hi hi. Wohl ungeeigneter ängstlicher Lokführer. Probiere es mal 1:87 mit der grünen Ae 6/6 "Bern" welche extra für Schnellfahrten hergerichtet wurde...

  • Hallo Marc,

    Vorbild: Ja sicher gab es dass. In diversen einschlägigen Hefte, Magazine etc nachzulesen, u.a. in SLM Berichten. Aus neuerer Zeit berichtete das Loki Spezial Nr. 29 von 2008 "Faszination Ae 6/6" von Franz Eberhard und Hansueli Gonzenbach ausführlich über das Kapitel Schnellfahr-Ae 6/6 darüber.


    Märklin H0: da bleiben nur die äusserliche (weniger schönen) abweichenden Kastenabstützungen, der Rest ist identisch. Märklin 3338: das ist doch etwas langweilig? Was äusserlich versprochen wird, soll auch im Modell funktionieren.


    Das Märklin Modell hat viel mechanische Reserve, so schnell kannst Du gar nicht fahren, bis sich die Zahnräder sichtbar abnutzen, wegen den paar wenigen Versuchsfahrten, welche längstens nicht alle im 225 Km/h Bereich statt fanden, sondern meistens "nur" im bereich 140-160 km/h. Heute würde man sagen, etwas gar viel Aufwand und sehr teure Versuche, die Re 460 lacht nur darüber... Aber das war eben 1969.


    Wenn man das Modell ausdrücklich nicht andauernd schnell fahren lässt, sondern exakt wie beim Vorbild nur Versuchsweise dann und wann Schnellfahr Versuche durchführt, dann kann man die erhöhte Abnutzung von den Kohlenbürsten, vom Getriebe, Motor, Haftreifen etc. getrost ignorieren! Ich habe die Elektronik entfernt, da diese das Limit definiert. Das gebrauchte Modell war digitalisiert und hatte einen (nicht originalen) Permanent Magnet. Kein Problem, es gibt die passende Feldspule zu diesem Modell. Eine Feldspule war damals noch der mehrheitliche übliche Standard! Ich habe dieses Modell wieder mit einer Feldspule versehen und 2 genügend starke Dioden statt ein Relais verwendet. Die Lok läuft jetzt nur noch mit DC, dafür mehr wie schnell... Wo die technischen Grenzen liegen?, weiss ich nicht?


    Das Märklin Modell 3338 Ae 6/6 11414 ist viel zu schön, um damit über 22 Volt zu fahren. Aber es liegen in meiner Bastelkiste genügend abgebrauchte 3050 Gehäuse, Dito defekte Chassie, all dies hat einen finanziellen Wert = 0.- Gelegentlich kann man mal so ein Modell statt direkt entsorgen, einer sinnvollen Restverwertung als Versuchsmodell zuführen. Es würde mich wundern, wenn so eine Lok unter 30 Volt den Geist aufgeben würde.


    Wem das zu altmodisch ist, kann ein (Märklin) Modell auch auf den Märklin 5-Pol Hochleistungsantrieb umrüsten und analog belassen, so ausgerüstet, werden ursprünglich zahme Märklin Modelle zu wahren Raser-Loks:D. Die Kunst ist nur ein Modell zu finden, welches passt. in anderen Foren wird oft die DB V-160 bez. V-218 genannt. Dies passt technisch als Modell gut, aber passt vom Vorbild her nicht. Wenn schon müsste es schon eine E-03 / BR-103 sein, oder ein ICE. Oder auch eine E-120. Es gibt schon ein paar wenige Modelle, die man schnell fahren lassen darf.


    Nun, sie müssen auch noch äusserlich gebraucht und gratis oder günstigst sein, schön erhaltene gute Modelle reuen mich für solche out of Limit Schnellfahrversuche.


    Gruss

    Hermann

  • Hermann,


    Wenn du alle Teile des Antriebes des Triebzuges demontierst, alles sorgfältig reinigst und gut mit einem dünnen Öl schmierst, holst sicher noch zwei Sekunden heraus. :D


    Ich befürchte, du hast ganz einfach noch nicht das perfekt passende Hobby für dich gefunden. Sind dir Wing Cars Slot Cars ein Begriff?



    https://www.prosieben.ch/tv/galileo/videos/wingcar-em-clip

    Gruss Erwin



    Wer rast, der verpasst das Leben.


    Kein Platz für weitere Sammelstücke ist nur eine faule Ausrede. ;) Es gibt für alles eine Lösung.

  • igit, hast Du die Hintergrund Musik gehört :thumbdown:? Diese Musik gibt keine Power, sondern irritiert mich und stielt (meine) Konzentration. Wo bleiben da Lisa`s schöne harmonische Alphorn Klänge? Sorry Erwin, im Quadrat gar nicht mein Fall. Autos müssen nicht sonderlich schell sein, das bringt - in der heutigen Zeit nicht mehr viel. Man kann schon froh sein, wenn Autos zukünftig überhaupt noch - normal - fahren dürfen und können. Meine Faszination gilt seit je her, am meisten: schnellen Eisenbahnen...


    Alternative dazu, wenn die Skilift Betreiber einverstanden sind und es überhaupt erst ermöglichen: nach dem abendlichen offiziellen Ende noch eine Raser-Extrafahrt einlegen, um 16.30 Uhr oder etwas später: den Klingenstock herab sausen, es gibt kaum was Schöneres! :thumbsup:. Kein Sportwagen, noch nicht einmal ein Traktörli kann da mithalten. Das ist nur meine rein persönliche Ansicht. Andere Menschen haben ggf. andere Präferenzen. Es ist auch nicht meine Ansicht, dass jeder Berg einen Lift haben müsste, oder dass man das Recht hätte, auf allen möglichen Routen zu Tale eilen. Gämsen und Steinböcke sind vermutlich eher nicht so Fans von 2-beinigen Skifahrer. Wenn schon, haben die Wildtiere lieber, wenn alle 2-Beiner die selbe Route nutzen, so sind sie für die Tiere berechnbarer. Jedem Tier, ob 2- oder 4 Beine, seinen Platz.


    Lieber Roland, komme schnell und stelle Deinen Eindruck der heutigen Auktion herbei:thumbsup:

    Sonst komme ich noch auf digitalische Gedanken, was im Endeffekt einer Bestätigung Beat`s Ansicht gleich kommt, Skifahren sei gefährlich...


    Hatte es heute an der Auktion (Dorenbach) auch so viele Leute? Schauten sie nur, oder kauften die anwesenden Leute auch?


    Mit besten Grüssen

    Hermann