Auktion Dorenbach

  • Da man mir hier nicht glaubt und mich als Dumm bezeichnet.
    Ist das hier mein allerletzter Beitrag in einem Dummen Forum ala DSO oder Stummi Forum.


    Und Bye…

    Gruss Roman

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    Ava: BLS MUNI in...
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    HO, DC/DCC z.T. mit Sound

    DCC System: Digitraxx/Uhlenbrock, 402D/IR Throttle von Digitraxx

    Decoder: ESU, Tsunami/Tsunami 2, Lenz, Uhlenbrock

    Rollmaterial: EU (6 Loks, ca. 25 GW modern, ca. 20 GW Ep 3, 6 PW Ep 3, 2 Loks Ep 3)

    USA (105 Loks, ca. 50 PC, ca. 685 FC, ca. 7 SpC/MOW), etc. Ep 1970/75 bis heute (ca. 2015)...

  • da magst Du Roland ganz sicher Recht haben mit Deinen Erläuterungen. Du bist auch einer, welcher vor nichts, nicht mal vor Digital Angst hat :).


    Für mich, tönt das alles so kompliziert, die AGB`s und auch es erklären wollen, erzeugen ja Schwellen Ängste bis zum geht nicht mehr für Neulinge. Die digitalen Komponenten pushen die Schwellenängste eher noch mehr, statt sie zu beseitigen. Obwohl der Ablauf einer Auktion eigentlich total simpel ist, egal auf welche weise mitgeboten wird. Am Auktionsprinzip Prinzip als solches ändert rein gar nichts, ob man anwesend, schriftlich, oder elektronisch mitbietet!


    Der Fokus legen Anfänger zu fest auf das Auktionshaus und zu wenig auf ihr eigenes Gefühl und Wohlbefinden. Es geht ja nicht um Menschenhandel, Flugzeuge 1:1, Drogen oder Grundstückparzellen an der Zürcher Goldküste. Es geht um Modelleisenbahnen, preislich in einem recht grossen Spektrum von CHF 5.- bis 5000.- Lassen wir mal Extremwerte < wie > weg, sondern ganz viele Artikel dieser Auktion bewegen sich in Preisen von CHF 20.- bis 150.-


    Man muss folgendes Beachten:

    - Dass auf den Zuschlagpreis noch 20% Aufgeld folgen und darauf noch 5,1% Mehrwertsteuer. Total also gerundet 21% Gebühren auf den Zuschlagpreis.

    - was aus dem Angebot möchte ich? Wird es in meine Sammlung passen? Für sich eine Vorauswahl treffen, um das kommt man nicht herum!

    - Sich bewusst sein, Kleinvieh macht auch Mist! Masslos Kisten weise Billigzeugs ersteigern ist am Schluss alles andere als billig im Total.


    Die wichtigsten Fragen sind aus meiner Sicht:

    Empfindet man das System der Auktion, also das nicht wissen vom Preis bis zum letzten Moment eher als Chance oder als "Gefahr"? Man muss unabhängig was andere tun, ganz für sich selber wissen was etwas einem Wert ist. Nicht mehr und nicht weniger bis zu seiner Limite mitbieten. Wenn man gar den Gegenstand günstiger als erhofft bekommt, um so besser.


    Zuschlag ist Zuschlag. Wenn jemand kurz vor dem Zuschlag zwischen zum zweiten und zum dr... ruft, ich möchte aber vorher noch die Meinung meiner Frau einholen, oder ich überlege es mir noch bis morgen, bitte reservieren die Position bis morgen Mittag. So jemand muss weniger den Auktionator fürchten, als die anderen Leute im Saal. Es gibt Leute welche sich wohl fühlen, ohne Zeitdruck und mit einem klaren fixen Preis. Für die eignet sich ein Ladengeschäft. Andere Leute bevorzugen das "Spiel" von Angebot und Nachfrage. Qualitativ gibt es da kein schlechter oder besser, beides hat seine Daseinsberechtigung. Richtig Märklin Süchtige sind eh im Laden sowieso zu finden, an der Börse ebenso und auch an Auktionen.


    Andere Personen bevorzugen die urspünglichste Handels-Form, also eben die Auktion, was dem Handel von Angebot und Nachfrage am nächsten kommt.


    Anstatt den Doktor auf den AGB`s machen, ich finde Learning by doing viel einfacher, nachhaltiger und für einem die freudvollere Erfahrung. Dieses Jahr machte der Korona Virus die klassische Auktion nicht ganz so unbefangen frei, aber irgend wann wird hoffentlich wieder Normalität einkehren.


    Ist man ein "Auktionsanfänger" und grundsätzlich daran interessiert, fühlt sich aber noch unsicher: ich würde in dem Fall zu Beginn noch kaum Geld, sondern Zeit investieren! Eine Vorbesichtigung ist wichtig um den Zustand der Objekte zu begutachten und um die Atmosphäre mitzubekommen. Es muss nicht still wie in einer Wassen - Kirche sein. In der Regel wird "Neuen" auf Fragen absolut passende korrekte Antworten gegeben. Vom Personal sowieso, wie auch von anderen Besuchern. Man muss ja nicht gleich einen anderen Kunden stundenlange piesacken. Ganz Hyper-Vorsichtige können ja auch an ihrer 1. Auktion einfach mal beiwohnen, ohne etwas zu ersteigern. Normalvorsichtige werden mal an einer Auktion mit etwas günstigem beginnen und erstaunt sein, wie leicht und unkompliziert es von statten geht. Auf diese weise bekommt man rasch Sicherheit und Erfahrung vom ganzen Ablauf. Man wird ja wohl noch selber wissen, ob man das Schild bei CHF 15.- hochhält, oder bei 10`000.- Sinngemäss auch bei jeder anderen Form des Bietens an einer Auktion.

    Der Auktionator hat keinerlei Interesse Kunden zu verwirren oder bewusst so schnell zu sprechen, dass die Kundschaft nicht mehr mitkommt. Texas Vieh-Auktionen in den USA in Texas wo genau dies ein Teil vom Spiel ist, gibt es in Europa nicht. Im Gegenteil, bei kleinsten Unklarheiten fragt der Auktionator lieber einmal zu viel als zu wenig nach, z.B. nehmen sie die Position XY für 1500.- Ja oder nein?


    Ein wirkliches Auktionsfieber wo man einfach drauflos bietet, oder unbewusst viel mehr bietet, als man wollte habe ich in der ganzen Zeit nie erlebt. Meine Erfahrung ist: Die Bieter wissen ganz genau für was und wieviel sie bieten! Gesunder Menschenverstand wird geboten und auch verlangt. Wie beim Auto fahren. Vor einer Auktion zu viel Alkohol trinken, oder gar Drogen konsumieren, dürfte kaum hilfreich sein, habe dies in all den Jahren nicht ein einziges mal erlebt.


    Lustige Anekdoten sind ja nichts schlimmes und bringen die Leute zum lachen. Da hat mal einer seinem Sitznachbaren den Arm hoch gehalten bei einer Märklin Spur I Lok welche damals noch über CHF 12`000.- brachte. Ich empfand das als maximum No-go unfreundlich. In Wirklichkeit wurde er dazu vom Bieter explizit aufgefordert. Es war ein älterer Mann welcher einige Zeit zuvor seinen Arm gebrochen hatte und frisch den Gips weg hatte und nach ein paar mal vorherigem bieten auf günstige Objekte bei seinem Haupt-Interesse kaum noch Kraft aufbrachte, zum Arm hochhalten.


    Im Kern geht es darum: an einer Auktion gibt es letztendlich für nichts eine Garantie!!! Die Frage die man sich stellen muss, ob man das für sich selber eher als unbehagen, oder viel mehr als gute Chancen betrachtet.


    Daher meine Ansicht, statt sich in der Theorie verlieren, einfach mal a fonds perdu es mit einem günstigen Objekt in der Praxis versuchen und dadurch Sicherheit gewinnen. Ich habe blind auf ein HAG Faltblatt von 1955 geboten, welches hauptsächlich den damals neuen Roten Pfeil bewirbt. Gekostet hat es 20.- Das war es das "Risiko" mehr wie wert:thumbsup:.


    Gruss

    Hermann

  • Ich hab auch zwei Vorgebote gemacht und mich gewundert das nichts passiert....

    wer Lesen kann, ist im Vorteil:


    Ihr Vorgebot wurde dem Warenkorb hinzugefügt, wenn Sie alle Vorgebote abgegeben haben,
    können Sie den Warenkorb absenden und die Vorgebote sind verbindlich registriert.


    hab ich übersehen.... bei den letzen Auktionen war das irgendwie anders... und je nach Browser wird es auch anders dargestellt....

  • Hoi Dumeng

    Das riecht etwas nach dem Lotto Sechser, bei dem der Zettel nach der Ziehung auf dem Küchentisch gefunden wird. Schade! Dafür wünsche ich nächstes Mal mehr Glück.

    Herzliche Grüsse

    Oski

    signatur_egos.jpg

    ...auch Nichtraucher können süchtig sein nach Zündhölzern!

  • Grrr, mir ist vor einigen Tagen etwas Ähnliches passiert:

    Hab mittels Hammersnipe auf Ebay mitgeboten - blöd nur, dass ich vergass, bei Ebay auf die deutsche Lieferadresse zu ändern. Wenn der Verkäufer die Schweiz gesperrt hat, wird Hammersnipe blockiert - ein Anfängerfehler. Den Artikel hätte ich locker ersteigert. Das erfolgreiche Gebot lag Welten unter meinem:evil:


    Nun ja, der Trost, Geld gespart zu haben, schiebe ich vor meinen Ärger zur dämlich verpassten Chance.... aber dennoch.:swear:

    Gruss Roger


    92 von 121 grünen Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.