Autobrücken über Eisenbahnlinien

  • Hallo zusammen


    Bei meinem aktuellen Landschaftsbau stellte ich mir die Frage, mit was für einer Autobrücke ich die Nebenbahnlinie überqueren könnte. Mir schwebt eine Betonbrücke vor, die man an jeder Ecke antrifft. Beim heutigen Abendessen mit meiner Angetrauten, haben wir das Thema eifrig diskutiert und Brigitte meinte " Ne, Beton ist hässlich, bau doch eine Holzbrücke" Die Idee finde ich ja gut. Aber, gibt es überhaupt noch Holzbrücken über Eisenbahnlinien. Und wenn nicht. Warum überhaupt? Vielleicht kann mich hier jemand aufklären.


    Grüsse Roger

    Liebe Grüsse
    Roger2


    Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert 8)

  • Stellt sich aber für mich immer noch die Frage. Warum und aus welchem Grund ist das so?


    Grüsse Roger

    Liebe Grüsse
    Roger2


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  • Ich könnte mir vorstellen, dass Holzbrücken über einem funkenstiebenden Kamin einer Dampflok einfach zu gefährlich war.

    Gruss Roger


    90 von 121 grünen Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Übrigens kam ich bei der Schwiegermuttertalbrücke zur selben Aufgabenstellung. Unter Verwendung eines abgewandelten Auhagen-Bausatzes und etwas Eigenbau kam ich zu dieser Lösung:


    Der im zweiten Bild rechts zusätzliche Durchgangsbogen gehört natürlich nicht zur eigentlichen Strassenbrücke sondern ist der besonderen Situation der zusätzlichen Strasse geschuldet.

    Gruss Roger


    90 von 121 grünen Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Lieber Roger2
    Roger 1 hat recht. Es gab einerseits keine Holzbrücken über Bahnlinien wegen der Brandgefahr, andererseits bevorzugten auch die Strassenbauer ebenerdige Übergänge. Ein weiteres Hindernis war der Unterhalt. Mit dem Aufkommen des Strassenverkehrs und vor allem der Lastwagen, waren die meisten Brücken aus Holz überfordert. So wurden die meisten Holzbrücken im Zuge des Unterhalts ersetzt. Holzbrücken mit geschlossenen Fahrbahndecken boten sehr viele konstruktive Details, die oft nicht der Witterung gerecht ausgestaltet waren. Da faulte dann das Holz rasch weg. Grosse Spannweiten waren ebenfalls mit Holz nicht zu realisieren. Es gab noch keine verleimten Brettschicht-Holzträger. Im Ursprung des Holzbrückenbaus war die Länge des längsten geraden Baumstammes das Mass aller Dinge (der dann noch in der Mitte der Länge einen genügenden Querschnitt aufzuweisen hatte!).
    Herzliche Grüsse
    Oski
    Edith meint: auch Erwin hat recht, er schreibt natürlich schneller :)

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    ...auch Nichtraucher können süchtig sein nach Zündhölzern!

  • Danke für Eure Inputs. Somit gibt es wohl eine Betonbrücke auf meinem Bauabschnitt. Mal schauen was der Selbstbau so hergibt.


    Grüsse Roger

    Liebe Grüsse
    Roger2


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  • Lieber Roger
    wie gross wird die Spannweite (in natura)?
    Herzliche Grüsse
    Oski

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