okay,
danke für Eure Antworten
okay,
danke für Eure Antworten
Ich schwieg einige Tage hier. Das kommt daher, dass ich meinen allerersten Wunsch beim Faller-Fahrbahnbau, die ‚Super-Kreuzung‘, die Röbi mir in der Vor-CAD-Zeit verdankenswerterweise umgesetzt hat, neu konstruiere.
Nicht etwa, weil Röbis Konstrukt nichts taugen würde, sondern weil ich gerne Änderungen an der technischen Unterseite anbringen möchte. Und ausserdem reizt es mich, Varianten auszuprobieren.
Im Vergleich zu den ersten Fahrbahnstücken, an denen ich mich versuchte, ist die jetzige Kreuzung schon etwas aufwendiger gestaltet.
Vor allem optische Kosmetik und Annäherung an die ursprüngliche Faller-Optik.
Roger, das ist der Wahnsinn. Wenn ich das sehe, werde ich grün und gelb vor Neid.
Du hast mir nie gesagt, dass du das Konstruktions-Programm gewechselt hast. Mit Onshape könnte man das doch kaum realisieren 🤨 .
uuuh, krass, sieht aufwändig aus!!!
sieht aufwändig aus
Sieht nicht nur so aus. Das IST aufwändig. Ich vermute, da stecken einige Nachtschichten drin.
Das wäre jetzt mit dem OpenSCAD, mit dem ich mich an den ersten Kreuzungen versucht habe, nicht gegangen. Theoretisch zwar schon, aber man hätte nach jedem Programm-Statement eine Stunde oder länger warten müssen, bis es wieder gerendert (gezeichnet) worden wäre.
Danke für eure Komplimente. Am Meisten beschäftigten mich die Abrundungen. Die meisten Kanten liessen sich problemlos runden. Andere wollten ums Verrecken nicht rund werden. Grund ist, dass irgendwelche störenden Elemente dies verhinderten. Obschon ich mir sehr viel Mühe gab, saubere Konstuktionen zu zeichnen, merkte ich, dass das Spiegeln und Übernehmen von früheren Skizzenelementen immer kleinste Abweichungen generiert. Genau solche Ungenauigkeiten verhinderten dann teilweise Abrundungen. Bei sechs Teilstücken musste ich mich mit einem Trick behelfen, da sie sich partout nicht runden lassen wollten. Hier entfernte ich die überstehenden Ecken mit der Austragungs-Funktion, indem ich den Pfad entlang der unverrundbaren Kante markierte. Dies bedingte allerdings wieder jeweils eine zusätzliche Planebene, da die betreffenden Elemente alle Radien aufwiesen, deren Flächen nicht für eine Austragung herangezogen werden konnten. (Das muss niemand verstehen, ich will mit der Beschreibung nur andeuten, dass das Zeichnen der Kreuzung nicht nur Fleissarbeit war, sondern ich mir oft überlegen musste, wie ich zum Ziel komme, wenn der naheliegende Weg nicht funktionierte, wie man eigentlich hoffte).
Inzwichen wurde ein Prototyp gedruckt. Auf den ersten Blick finde ich daran keine Fehler. Die Herausforderung beginnt erst jetzt: zwei passende und funktionierende Weichenzungen zu konstruieren. Das war bereits bei Röbis Weiche das grösste Problem. Vor allem auch, weil zwei der vier Abzweigungen sehr nahe am Rand der Fahrbahn zu liegen kommen. Dies erschwert die richtige Platzierung des Elektromagneten, im Zusammenhang mit einer funktionierenden Kinematik der Weichenzunge.
Alternativ werde ich eine passive Weichenschaltung ausprobieren.
Hoi zäme
Was mich einfach immer wieder erstaunt, ist Rogers Faible für die Perfektion....da könnte ich mir gut was abschneiden davon, grins....und ausserdem die Zeit, die er für seine Hobbies investieren will....werde amix fast ein bisschen neidisch
Grossebewunderung!
Gruss Barni
Ja da legst di nieda, Roger. Ich gehe davon aus, dass Petrus alle Kraft aufwenden muss, damit Edwin und Hermann Faller nicht von ihrer Wolke fallen weil sie sich zu weit nach vorne beugen
Ich glaube die beiden Fallers finden das alles Mist. Es wurde nicht mit Feder und Tusche auf einem klassischen Zeichenbrett gezeichnet. ![]()
Hoi Roger
Eine kurze Frage, woher kriegst du die Blechstreifen?
Gruss Barni
Aus alten Schrottschienen - leider gibts keine andere passende Quelle, die Flachdraht mit Querschnitt von 3.8x0.4mm anbietet.
Man hört wenig von mir. Das kommt daher, weil ich an meinen Kreuzungen tüftle. An den Weichenzungen, genau gesagt. Sie sollen so geformt sein, dass sie bei jeder Durchfahrt mechanisch geschaltet werden. Im Laborversuch klappt das einwandfrei (wenn man einen Faller-Weichenmagneten einsetzt, klickt es sogar hörbar wenn die Weuche sauber umschaltet und auf den Anschlag trifft. Nur sind die kleinen schwachen Quadermagnete leider Mangelware. Die überall angebotenen „superstarken“ Neodym-Dinger sind leider viel zu stark. Ich will ja keinen afrikanischen Elefanten an die Wand kleben, sondern eine federleichte Weichenzunge von einem Anschlagspunkt an den anderen umlegen lassen. Und zwar durch die vom Führungsstift des durchfahrenden Autos via Hebel ausgelöst.
Im „Laborversuch“ klappt das hervorragend und mit erstaunlicher Präzision. Im echten Fahrbetrieb mogelt sich der Führungsstift des Fahrzeugs aber irgendwie am Schalter vorbei. Jedenfalls in einer Richtung…. Völlig rätselhaft.
Zahlreiche Änderungen und Optimierunsversuche machen sich über meine Bemühungen lustig und wollen einfach nicht fruchten. Aber ich lege die beiden Kreuzungen mal auf die Seite und warte auf meine bestellten Magnete (welche das Grundproblem aber nicht lösen werden.
Dafür mal ein Kurzvideo mit der von Robert angeregten Schiene „und ab nach links“.
große Ehre, dass Du meine Idee auch im Film veröffentlichst! Bin auf die Fortsetzung gespannt
Wegen einer Bestellung mehrerer Verengungs-Schienenteilen überarbeite ich sämtliche Fahrbahnen. Da man bei diesen Fahrbahnteilen einen Kontaktstreifen als Bypass einsetzen muss, habe ich die Schiene unten, wo der reguläre Kontaktstreifen und der Bypass zusammenführen eine Öffnung vorgesehen. Damit kann man kontrollieren, ob sich die beiden Blechstreifen auch wirklich berühren und Kontakt geben.
Der seitliche Versatz wurde nötig, weil an der Stirnseite zwei der Verbindungslaschen sich zu nahe gekommen wären.
Hier ist das auf der Draufsicht gut erkennbar. Der Bypass ist höhenversetzt angeordnet und verläuft in der Schiene unsichtbar.
Hier dasselbe Fahrbahnteil nach Druckende:
Um diese Besonderheit kundenfreundlicher zu machen, habe ich eben jetzt die Öffnungen unten ergänzt.
Anfang der 70er Jahre hatte das Spiel mit den kleinen Autos stark an Interesse verloren. Um die AMS-Bahn neu zu beleben brachte Faller eine neue Schiene heraus.
Doch die Verkaufszahlen waren desaströs! Die Slot-Racer mieden die neue Fahrbahn konsequent, so dass Faller sie nach kurzer Zeit wieder aus dem Sortiment verbannte.
Es sollten noch etliche Jahre dauern, bis Fussgängerzonen populär wurden und die Autos aus den Fussgängerzonen verdrängten. Diese Fahrbahn ist daher sehr selten. Es ist nur ein einziges Stück bekannt.😂
Die Story ist einfach nur geil!!!!🤣🤣🤣🤣🤣
Ich freu mich schon auf die nächste Story
Servus Jürg, richtig Appettit anregende Fotos sind das. Subjektiv betrachtet hat das Bernina-Landschaftsteil schon ewig Kultstatus, objektiv gesehen ist es mit seinen fast senkrechten Hängen aber auch ziemlich überzeichnet. Aber das ist uns als ams-Fraktion ja schon lange bekannt, dass wir mit unserem krummen Massstab bei den H0-Puritanern eh unten durch sind. Trotzdem: ams forever!