Andy's Landschaftsbau

  • Deine Arbeiten lassen meine Lust auf Häusle bauen ansteigen. Wenn ich mit meinen Zisternen durch bin, lege ich auch wieder mit Eigenbauten los. Schön zu sehen, wie Deine Post entsteht.

    Gruss Roger


    95 von 121 grünen Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Update Post

    Die Bauarbeiten schreiten nur sehr gemächlich voran. Heute konnten alle Fensterrahmen in die Ausschnitte fertig eingepasst werden. Leider habe ich vom Fensterbau, ausser einem Handybild unter der Arbeitslampe keine gescheiten Bilder gemacht. Die Rahmen sind nur eingelegt, nicht fixiert. Die nächsten Schritte sind die Grundierung, damit sich das Holz nicht verzieht, dann geht's an die Fassade.



    Fenster Serienproduktion aus 0.6mm Sperrholz und feinen Holzleisten 1 mm x 0.5 mm. In die Lehre habe ich ein Acrylglasplättchen eingelegt, um die Rahmen nach den Abbinden des Leims trennen zu können. Ganz rechts ist das Serienfenster 0 mit einer Sperrholrückwand. Diesen Rahmen habe ich nur zur Machbarkeit in der Lehre zusammengeklebt. 16Fenster und 4 Türen später gibts heute einen Zwischenstand:


    Südfassade


    Ansicht aus Süd-Ost, hinten die Anlieferung


    Westfassade mit dem Zugang zu den Postfächern, Briefkasten und zum Schalterbereich

    GRuess Andy


    Bauweise: Modulbahn mit eigener Norm
    Thema: Mitteland / Jura / Bahnhof Bipp
    Gleismaterial: Peco Code 75, Rocoline
    Steuerung: ESU Ecos (SW 4.0.2)
    Decoder: Weichen: ESU Switchpiloten, Signale / Licht: Qdecoder
    Melder: ESU Detektoren
    Software: Modellstellwerk 10.1 Beta, Darstellung: SBB Iltis

  • AndiCobain: Danke.

    Einiges hat sich getan. Die Fassade und die Fensterrahmen sind lackiert, letztere sind eingesetzt. Die Anschlüsse an die Fassaden weden noch gespachtelt und angeglichen, ansonsten kann ich Fortschritte zeigen.


    Grundierung der Fassade

    Zuerst habe ich das Sperrholz Grundiert um die Saugwirkung zu stoppen. Die Fassadenstruktur des Putzes wurde in Tupftechchnik mit einem Stückchen Schaumstoff appliziert. Nach zwei Durchgängen wurde das gewünschte Aussehen erreicht.


    Abtönen der Farbe

    Das Reinweiss des Platic Putti ist nicht realistisch, aber eine gute Basis. Eine Mischung aus den Farben wurde die Fassade mit einem gebrochenen Weiss lackiert. Auf dem Bild die grundierten rohen Fensterrahmen


    Veranda

    Der Posthalter erhält eine grosszügige Veranda. Der Belag wird mit Gartenplatten 50/50 cm erreicht. Grundlage ist Karton eines Notizblockes, welcher zugeschnitten und im Raster mit einem Cutter eingeritzt ist.


    Spenglerarbeiten

    Bevor die Gartenplatten verlegt werden können, muss der Spengler und Dachdecker das Gebäude abgedichten. In der Mauerecke wurde aus 0.2mm Polystyrol ein Kupferblech nachgebildet. An der Vorderkante ist eine Dach-Heissklebepappe nachgebildet. Ein Streifen Taschentuch, einlagig ist mit Leim-Wasser-Spülmittelgemisches mittels Pinsel aufgearbeitet.


    Fenster OG

    Nach dem Spengler konnte der Fensterbauer weiterarbeiten. Lediglich die Anschlüsse bei der Verandatür mussten noch nachgearbeitet werden. Das Gebäude zeigt keinen Neuzustand, die Dachpappe erhielt ihren ersten Alterungsauftrag.


    EG Detail und erste Böden

    Der Zugang zu dem Schalter ist erstellt. Rechts neben der Tür werden die Postfächer und der Briefkastenplatziert. Im Schalterraum ist von der Bauherrschaft ein robuster Klinkerboden gefordert worden.

    GRuess Andy


    Bauweise: Modulbahn mit eigener Norm
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  • Salut Andy,

    Deine Selbstbau-Post wird super. Sehr gut gefällt mir die abgerundete Aussentreppe. Gar nicht so einfach die Stufen so hinzukriegen. Darf ich fragen, mit welchen Werkzeugen du das so sauber hingekriegt hast?


    Zwei kleine Kritikpunkte habe ich an die Bauherrschaft: Klinkerboden im Schalterraum ist gut und recht. Das ist absolut authentisch ind ich glaube, dass unsere Post früher genauso einen Boden aufwies. Aber draussen im Freien? Sind Klinkerplatten überhaupt frostsicher?* Und falls ja: Der Belag ist im Winter äusserst rutschig. Da fallen Postkunden auf der Rampe reihenweise hin…

    Der zweite Punkt ist die sich nach aussen öffnende Aussentür, bzw. der aussen angebrachte Türrahmen. Das wird es so nicht geben.

    Ich melde meine Zweifel bloss deshalb an, weil bei meinen Eigenbauten auch immer solche konstruktiven Feinheiten angezweifelt werden - und ich mich dann wortreich herausreden muss.:D


    *ja, sie sind es :facepalm:

    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Salü Andy

    Es liegt mir fern, dein Wunderwerk zu kritisieren. Ich finde deinen Bau super! Die Frage zu den Klinkerplatten hat Roger bereits selber beantwortet. Frostsichere Platten gibt es zuhauf. Was sehr oft nicht funktioniert, ist das handwerkliche Können des Pflästerers oder des Plattenlegers. Entscheidend wird die frostsichere Mörtelschicht unter den Platten sein. Aber das führt im Modellbau in die Irre. Bei uns gefriert es nicht. Falls du noch nicht zu weit fortgeschritten bist in der Rampengestaltung: Eine Rampe braucht es nur für die behindertengerechte Ausführung. Du hast etwa 70 cm Höhendifferenz auf einer Länge von etwas über zwei Metern. Diese Steigung schafft ein Rollstuhlfahrer nicht mehr ohne Hilfe. Damit man helfen kann, muss aber die obere Wendefläche mindestens 1,50 Meter lang sein bis zur Wand. Im gezeigten Bild "fällt" der Rollstuhlfahrer in die "Rinne", wenn er von oben anrollt. Schieben durch Drittpersonen ginge schon gar nicht. Aber da wir im Modellbau auch noch ganz andere Kompromisse eingehen müssen, scheint mir die Einrede eher akademischer Natur zu sein. Jedenfalls gratuliere ich dir zu deinem Werk!

    Herzliche Grüsse

    Oski

    signatur_egos.jpg

    ...auch Nichtraucher können süchtig sein nach Zündhölzern!

  • @ Roger: merci für den Anstupser. Würde hinter der Tür eine Heizung sein, könnte ich mich rauswinden... tut's aber nicht. Der Mauerfräser wurde aufgeboten, die Wand ist angezählt.

    Die Treppen stammen aus einem Restbestand von Faller. Der Fräser kam zum Einsatz, um die Klinker Bodengleich zu verlegen

    @ Oski: Danke für die berechtigte Korrekturansage. Mich beruhigt, dass auf der Anlage Bipp keine unüberwindbaren Hürden in Betrieb genommen werden. Sollte morgen auf der to do Liste abgearbeitet werden können.

    GRuess Andy


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  • Hallo Andy,


    der Postbau schreitet voran. Saubere Arbeit!

    Der Verputz ist dir sehr gut gelungen und auch die Fassaden-Farbgebung passt.

    Eine Frage habe ich jedoch: bleibt der Klinkerboden so oder machst du noch eine farbliche Anpassung? Für mich "leuchtet" er fast zu stark und "zieht" die Blicke regelrecht auf sich.


    Und noch eine Randbemerkung: der Posthalter bekommt nicht nur eine grosszügige Terasse, auch die Wohnung ist (überdurchschnittlich) grosszügig :thumbup:.

  • Zitat

    @ Roger: merci für den Anstupser. Würde hinter der Tür eine Heizung sein, könnte ich mich rauswinden... tut's aber nicht. Der Mauerfräser wurde aufgeboten, die Wand ist angezählt.

    Andi, jetzt habe ich fast ein schlechtes Gewissen. Die Tür selbst ist ja wunderbar filigran geraten. Ich hoffe sehr, dass das Türblatt weiter verwendet werden kann und die Korrektur nicht allzuviel Arbeit generiert.

    Marcs Einwand ist übrigens berechtigt: Der Klinkerbelag im Aussenbereich wirkt sehr dominant. Vielleicht könnte man den noch mit verdünnter dunkelbrauner Farbe etwas brechen. Aber hier würde ich zunächst Versuche ausserhalb des Modells tätigen (Deinen Klinkerboden erkenne ich als Faller Ziegelmauerplatte. Von dieser habe ich noch unbenötigte Restbestände. Melde Dich, falls ich Dir Versuchsmaterial zuschicken soll).


    Wie gesagt: wenn ich von Deinem Postbau nicht begeistert wäre, würde ich mich auch nicht kritisch zu Details äussern. Aber hier lohnt es sich, offen zu sein. Sieh es als Kompliment an. :thumbsup:

    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Der Klinkerbelag ... wirkt sehr dominant.

    Da gehe ich mit Roger einig. du kannst diesen aber immer noch mit stark vedünnter Schmutzfarbe lasierend etwas abtönen - vorher Versuche machen.


    Ansonsten finde ich das Gebäude sehr gelungen; gefällt mir :thumbsup:

  • @ Roger: Ein schlechtes Gewissen? Ich hoffe nicht. Schön, dass ich auf konstruktive Verbesserungen und Korrektur eines gröberen Schnitzers hingewiesen werde. Das Türblatt findet vielleicht in der OG Wohnung als Zimmertür verwendung . Kurzerhand wurde die Mauerfräse angesetzt. Nicht nur da, sondern auch bei der hinteren Tür für die Post Anlieferung. Der Zugangsbereich wurde entfernt. Der Maler wird in Regie noch mal antanzen müssen :rolleyes:




    Die Türen wurden grob eingepasst, der Feinschliff fehlt noch.

    @ alle: der Klinker habe sind im Schalterraum abgetönt. Der grelle Stich ist nun genommen. ICh bin da etwas vorsichtig ,icht dass ich am Ende eine dunkle Höhle erhalte.

    @ Oski: Die Realisation der Rampe dauert. 1.50m sind auch im Modell nicht so niedlich... Die Idee ist in der Anpassung / Produktion, allerdings noch in der Staubphase... somit noch keine Bilder.

    Die Veranda hat ihre Position schon mal eingenommen.

    Bilder

    GRuess Andy


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  • Sehr schön geworden, die beiden neuen Türen. Das hat sich gelohnt.:thumbsup:

    Gruss Roger


    95 von 121 grünen Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • der Klinker ... im Schalterraum abgetönt. Der grelle Stich ist nun genommen. ICh bin da etwas vorsichtig ,icht dass... eine dunkle Höhle erhalte.

    Salü Andi, du musst zum Abtönen ja nicht unbedingt 'Grimyblack' verwenden :D ... Ein ganz helles Beige oder ein leicht mit braun abgetöntes Hellgrau wird dir den Schalterraum nicht verdunkeln ... einfach stark verdünnen und ggf. mehrmals drüber mit der Sosse ...


    ... aber es sieht schon besser aus :thumbup: