Die Bahn im Oelkeller: Rund ums Büetihorn: der Büetiloch-Kehrtunnel

  • Das geht ja ordentlich ab hier. Bin ja froh dass ich nicht der Einzige bin der hohe Felswände hat:D:D.

    Die hohen Wände sind nicht das Problem. Wichtig ist, dass das Gelände trotz Bahnfülle glaubhaft bleibt. Im Moment ist dies nur bedingt der Fall, da die Gipshaut einerseits den Wendel verdecken muss und anderseits unten genug Freiraum für die weite Schleife bleibt. Dass die Felswand genau diese halbrunde Form hat, wie unten das Gleis verläuft ist ja nun mehr als unwahrscheinlich. Deshalb werde ich die Symmetrie mit einer Felsnase brechen... ihr werdet sehen. ;)

    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Lieber Roger,

    wir vertrauen auf Deine kundigen Hände und sind auf die Bilder jetzt schon gespannt . . . :):)

  • zwischendurch musste einmal ein bisschen Zubehör zusammengebaut werden: Lawinenverbauungen von Faller. (Steile Hänge fordern ihren Tribut)


    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Wahnsinn, was es nicht alles gibt:golly: Das sieht beim Vorbild sehr schrecklich aus und ist sauteuer, aber auch sehr wirkungsvoll. Das wird nur dort gemacht, wo Verkehrswege und Dörfer potentiell gefährdet sind. Wo es "nur" Schutthalden und Geröllflanken in der Wildnis hat, lässt man potentiellen Lawinen meistens freien Lauf, wenn denn überhaupt welche entstehen könnten.

    Das wäre noch was, eine Lawine in 1:87 :lol:

    Gruss

    Hermann

  • Das wird nur dort gemacht, wo Verkehrswege und Dörfer potentiell gefährdet sind.

    Genau, Hermann. Und deswegen muss ich diese Roste über meiner Strecke da und dort anbringen. Es bleibt mir keine Wahl, da sonst Gipslawinen den Modellbahnbetrieb gefährden würden.

    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.


  • Warum dieses Foto? Warum dieser Beitrag? Falls ihr euch dies fragt, hier meine Antwort: ;)


    Genau: hier ist die Fels- und Mauerproduktion im Gang (sogar wörtlich gesagt: im Gang, vor dem MoBa-Raum). Nichts Besonderes also. Ich verwende für die Felsen einerseits handelsübliche Gummiformen von Woodland/Noch, anderseits zwei selbst abgegossene Silikonformen (die teuersten Formen aller Zeiten:D).

    Im Vordergrund seht ihr das vielbeschriebene gelbe Tischset, das als Rütteltisch für Mauerformen Verwendung findet. Dabei wird der frisch eingegossene Gips nach grobem Verstreichen in der Form von Luftbläschen befreit, indem ich das Set an beiden Enden ergreife und es mit der oben aufgelegten Form wedelnd schwingend auf eine harte Oberfläche aufschlagen lasse, so, dass die Luftbläschen nach oben steigen und platzen. Hauptsache, sie hängen nach dieser Prozedur nicht mehr unten, also an der nachher sichtbaren Oberfläche fest.

    Ach ja: der dem Set untergeschobene Massstab ergibt später leicht gebogene Mauerabschnitte. Wer sich an meinen geschwungenen Gleisverlauf erinnert, ahnt weshalb.

    Die Tür im Hintergrund kennt ihr auch bereits aus früheren Anlagenbildern, jedenfalls den unteren Teil.:)


    Warum jetzt also dieser Beitrag? Ganz einfach: in der Zwischenzeit verfestigen sich ebendiese Gipsformen - und ich hatte Zeit, um einen Kaffee zu trinken.

    Gruss Roger


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  • Super, da geht was im Öltal! Gipsguss im Akkord.
    Ich hab mich heute Vormittag auch der Anlage gewidmet. Jetzt folgt aber das übliche Herbst-Samstagsprogramm: Laub zusammenwischen:thumbdown:. Erst aber auch noch ein Kaffee^^


    Martin

  • Obschon ich ja eigentlich zuoberst und zuhinterst weitermachen sollte, da man dort später am Schlechtesten herankommt, baue ich dort weiter, wo man gut herankommt (und es Spass macht). Partiell musste das mühsam angetackerte Drahtgeflecht bereits wieder weichen, um einer Stützmauer Platz zu machen... ach ja, und ein Portal ist da ja auch noch entstanden...


    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Wenn ich nicht immer arbeiten müsste - auch heute - wäre ich schon ein Stück weiter. Aber hier die Schritte der letzten Woche:





    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Roger, das finde ich doch respektabel. Andere werden durch die Arbeit und Familie am Arbeiten gehindert ;)

    E Gruess


    Hänsu

    Ich halte Genauigkeit für poetisch


    (Robert Walser)

  • Roger, Du kommst mir vor wie ein Pensionierter, der viel Zeit hat an seiner MoBa Anlage zu arbeiten. Chapeau :thumbsup::thumbsup:

    Bin neugierig auf neue Bilder

    Gruss

    Marino

  • Immerhin, es geht Schritt für Schritt weiter. Ich staune immer wieder, wie gut Du das mit den Gipsgüsslingen hinkriegst.


    Gruess Martin

  • Martin, das sieht höchstens so locker aus: da steckt viel Arbeit dahinter... und wenn dann ein Tunnelportal fertig gegipst, in die Wand eingearbeitet und ausgeputzt wurde, kannst Du Gift darauf nehmen, dass das fertige Teil:


    - auf den Boden fällt und zerbricht

    - durch flüssig aufgebrachten Gips bis zur Unkenntlichkeit versudelt wird.

    - nicht passt und durch anpassendes Befeilen noch weniger passt.

    - nochmals umkippt und abermals zerbricht


    und so weiter, und so fort... :rolleyes:


    Aber gut: ich rette mich immer aus der Sache raus. Aber oft hätte man dasselbr Ergebnis viel einfacher erhalten können. So auch heute. Nach stundenlangem Arbeiten sind die Innenwände und das Gewölbe fast fertig gegossen und angepasst. Unnötig zu sagen, dass es die Kurven- und Steiglage nicht eben vereinfacht.





    Nach der Kaffeepause mache ich mich wieder an die Seitengewölbe des Tunnels.

    Gruss Roger


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  • Hihihi, gell!


    So, für heute reicht‘s:


    Gruss Roger


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  • Die Plackerei mit den Gipsformen braucht schon Geduld und Zeit. Sieht schon ohne farbliche Nacharbeit super aus. Angespornt durch Deine Bilder, fand ich ebenfalls den Weg zu den Gipsformen. Die ersten Abgüsse sind gelungen. Aber es fehlen noch viele weitere. Eben, es braucht Zeit und Geduld. Deine gezeigte Methode für die Wölbungen im Tunnel zu gipsen ist eine klasse Idee. Auf die Methode wäre ich nicht gekommen.:thumbup:

    Weiter so, Roger.

    Grüsse

    Roger

    Liebe Grüsse
    Roger2


    Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert 8)

  • Hallo Roger,

    freut mich, dass ich Dich inspirieren konnte. Bin schon jetzt gespannt, was Du aus Gips zaubern wirst.:thumbup:

    Gruss Roger


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  • In den letzten Tagen arbeitete ich weiter am Steinschlagschutz. Während der Tunnel trocknete - dies dauert bei der dicken Deckenstärke mehrere Tage, begann ich mit der Steinschutz-Galerie. Dazu mussten die Stützmauern erhöht und oben bündig abgeschlossen werden.



    Dabei habe ich zwei Segmente der Mauer völlig neu eingesetzt und einige der Pfeiler nochmals entfernt und neu eingepasst, da sie mir nicht ganz parallel erschienen. Jedenfalls steht die Mauer nun perfekt. Mit dem oberen Abschluss aus ‚Beton‘ ist sie vollendet.

    Man muss wissen, dass die Steinschlagschutzgalerie jünger als der Tunnel und die Stützmauer ist. Während letztere bei, Bau der Oeltalbahn entstanden, wurde die Galerie erst in den 30er Jahren dazugebaut, nachdem kleinere und grössere herabgestürzte Felsbrocken die Strecke immer wieder unterbrochen hatten. Die Galerie wurde daher mit dem damals neuartigen Baumaterial ergänzt.

    Auf dem letzten Bild kann man bereits das Fundament für die talseitigen Stützen erkennen, das ich heute morgen modelliert habe (das hinterste Mauersegment beim Tunnel muss noch fertig ausgeschaffen werden. Dazu reichte die Zeit nicht mehr, bevor ich zur Arbeit musste).



    Die vorderste Stütze steht erst provisorisch.

    Gruss Roger


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  • Eine Erkenntnis, die mich eben wieder beim Lesen von Rolfs See-Blick-Bahn ereilte, ist, dass beim Modellbau bestimmte Reihenfolgen einzuhalten, von Vorteil wären. Ich bin momentan am Gipsen von Tunnel und Schutzgalerie. Bevor ich aber die Schutzbaute überdache (Stützen waren heute Morgen in Arbeit) sollte ich mir besser Gedanken darüber machen, wie ich irgendwann später Streckengleis noch einschottern kann. Oder Schwellen farblich nachzugestalten. Oder die Schienenüberhöhung vornehmen. Oder - der Kreis zur See-Blick-Bahn schliesst sich wieder - einen Fahrdraht zu montieren.


    Noch viel trivialer: Sollte ich nicht zumindest mal das Tunnelgewölbe einfärben und die hinteren Stützmauern? Aber Natürlich.


    Daher heisst es an diesem Punkt:



    Weg mit dem Gipsbecher (na gut: die Kronmauer des Tunnels muss ich zuerst noch ergänzen und in den Ecken und am hinteren Portal noch verputzen.

    Gruss Roger


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  • Die Vernunft hat gesiegt! nach der Tunnelmauerkrone habe ich den Spachtel mit dem Pinsel vertauscht und die Konstruktion grundiert.



    Gruss Roger


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