• Ausgerechnet einen Tag nach der Schellenbergschen Produktion begegne ich den gesuchten Steinen. Schein, als müsste ich sie neu machen. Denn ich hatte die Form nicht ganz richtig in Erinnerung. Es erwies sich, dass die Dinger einen wappenförmigen Grundriss aufweisen.

    Ob ich diese Form mit TinkerCad hinkriege? Ich bin recht dkeptisch, werde es aber versuchen. ;(

    Gruss Roger

    97 von 121 grünen Ae 6/6

    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Roger, wo warst Du heute?

    Es gibt bestimmt noch Begrenzungssteine 1:1, welcher der Schellenbergschen Produktion äusserst nahe kommen :) . Offenbar hat man in der Schweiz auch bei diesen Randsteinen eher eine föderalistische als eine rein nationale Produktion vorgezogen. Zumal es alte bis uralte Bauteile sind, da war wohl eher die Devise, Hauptsache da, bezahlbar und mögen was aushalten, falls einer herein fährt.

    Lokation: Zürich und Basel weiss ich nicht, der Axen ist ein interessantes Flickwerk-Puzzle von uralt bis ganz neu, der eignet sich nicht für eine Bestandesaufnahme, oder aber nur schon der hat auf seiner vergleichsweise kurzen Distanz zig verschiedene Formen. Jedoch der Furka (auch wenn vielleicht noch ein paar Tage wegen der Schneeräumung im Sommer geschlossen ist, um es zu sehen), auch am Susten und am Klausen gibt es ein paar dieser Steine, welche Deiner Ausführung ganz nahe kommen. Wer kommt schon auf die Idee, Begrenzungssteine zu fotografieren und in die verschiedenen Formen aufzuteilen? Oft sind die an Orten platziert, wo man schlecht anhalten und nicht einfach das Auto stehen lassen kann.

    Gruss

    Hermann

    Analog ist cool:)

  • Ihr habt natürlich recht: es gibt verschiedene Varianten dieser Steine. Der Beweis ist mit den obigen Bildern erbracht (danke ) Ich werde meine Drucke also verwenden.

    Aber ich hatte beim Konstruieren eben genau an die Form gedacht, die ich gestern (in Kaiserstuhl AG, beim Bahnhof) gesehen habe. Nur konnte ich mich nicht mehr genau erinnern, wie die wirklich aussahen. Dass sie irgendwo eine Ebene aufwiesen, wusste ich zwar noch, aber da die entsprechenden Versuche alle irgendwie nicht richtig aussahen, kehrte ich zu den Stumpfkegeln zurück.

    Hier ein zeitgenössischer Bildausschnitt, den mir Martin zugesandt hat (kein vollständiges Originalbild wegen fehlender Rechte)

    Modifizieren meiner Steine ist also fakultativ.

    Gruss Roger

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  • Es gibt bestimmt noch Begrenzungssteine 1:1, welcher der Schellenbergschen Produktion äusserst nahe kommen :)

    Würde ich auch sagen. Es kommt auf die Region an, welche Form die Steine haben. Die Bilder belegen dies auch:

    Gotthard süd

    Gotthard nord (neueren Datums)

    Albula
    Oberalp

    Offenbar hat man in der Schweiz auch bei diesen Randsteinen eher eine föderalistische als eine rein nationale Produktion vorgezogen.

    Genau, die Erinnerung hat Dich nicht getäuscht. Deine Steine stimmen schon, Roger ;).

    - Edit - Roger Du bist mir zuvor gekommen während dem schreiben.

    Gruss Bruno

    Ein Herz für alte Modellbahnen aus Holz, Metall oder Karton :love:

    Einmal editiert, zuletzt von Retro-Train (25. Juni 2024 um 10:20) aus folgendem Grund: - Edit -

  • Das macht nichts, Bruno. Dafür sind auf diese Weise schöne Bilder dazugekommen. Vielen Dank.

    Gruss Roger

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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Inzwischen habe ich mit TinkerCad meinen Strassenpfosten kreiert. Mal schauen, wie der gedruckt aussieht.

    Gruss Roger

    97 von 121 grünen Ae 6/6

    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • EDIT vom 9. April 2018: weitere Bilder:

    Fotos: Peter Sutter, Sammlung Tramclub Basel

    Schon als Jugendlicher imponierte mir der Bau, deren Fassade keine Ecken aufwies. Und durch ein Fenster im Erdgeschoss, im Teil links des Trolleybusses, sah man ständig ein Schwungrad drehen.

    Schade, dass dieser markante Bau abgerissen wurde. Auch die Trolleybusse sind Geschichte. ;(

    Tja Roger, und vor den Trolleybussen rumpelte dieses Gefährt am Gebäude von "Büchse-Hoffmann" vorbei...


    Gruss Jürg

  • Ich bin von Deiner Anlage übrigens total geplättet; extrem professionell!

    Nicht geplättet sein Jürg :nono: Auf den Fotos sieht das besser aus als in Wirklichkeit ;) Aber danke fürs Kompliment.

    Die STI-Trams habe ich leider nicht mehr life miterlebt. Aber wenigstens die Trolleybusse noch.

    Was ist das für ein tolles Modell, das du da zeigst?

    :love:

    Gruss Roger

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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Das habe ich mit einem Arbeitskollegen zusammen gemacht, in Messing- Ätztechnik, Masstab H0. Er hat 2 Stück gefertigt, ich eines. Die Ätzvorlagen habe ich als gelernter Maschinenzeichner erstellt, er hat sich um die Frästeile und Biegelehren gekümmert. Ist schon ewig her... lrgendwann mache ich noch ein Diorama dazu, vielleicht ein Relief von Büchsen- Hoffmann, Tramm-Häuschen und dem Postauto Thun-Teuffenthal-Thun...

  • lrgendwann mache ich noch ein Diorama dazu, vielleicht ein Relief von Büchsen- Hoffmann, Tramm-Häuschen und dem Postauto Thun-Teuffenthal-Thun...

    Das wäre herrlich - meine Kindheit im Modell (auch wenn ich als Heimweh-Thuner das Tram nicht mehr erlebte)

    Übrigens: die oben gezeigte Pfostenvariante gefällt mir sehr gut! Didi muss Nachtdienst schieben und gleich nochmals ein paar Dutzend drucken

    Gruss Roger

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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Die gibt's heute immer noch.

    26.06.2024 Schützenmattstrasse Lenzburg

  • Ja, genau Röbi. Vereinzelt sind diese Pfosten noch vorhanden. Schönes Exemplar, das dir da vor die Linse kam. Nicht so verwittert, wie jene Reihe in Kaiserstuhl. Werde dadurch angeregt nochmals eine Serie mit weissem Ring zu drucken.

    Gruss Roger

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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Weitere Bergflanken wurden begrast (auch links des Tunneleinschnitts. Hier nicht im Bild). Erste Bäume links des Wasserfalls spriessen auch schon im steilen Gelände. Da man die frisch eingesetzten Bäume jeweils stützen muss, bis der Leim abgebunden hat, können an einem Bautag nicht allzuviele Tannen eingesetzt werden. Hier also einmal der Status quo vom 10. Dezember!

    Wow Roger, mir gefällt Deine Landschaftsgestaltung richtig richtig gut! Wie Du die Steinbogebrücken farblich hinbekommen hast, ist wirklich grosse klasse!

    Da kann ich mir von Dir noch ne Scheibe abschneiden! Wirklich toll umgesetzt! natürlich auch im Einklang mit der Begrünung und Felslandschaft, und mit dem Wasser! Auch die Arrangierung der Bäume, es wirkt nicht wie hingestellt, sondern wie sie dort gewachsen sind! Super gestaltet! :thumbsup:

  • Hoi Adrian,

    Danke für das Kompliment.

    Langsam wird es Zeit, an der Anlage weiterzubauen. Da ging schon viel zu lange nichts mehr. Daran ist die Faller-AMS-Bahn schuld. Aber langsam juckt es mich in den Fingern, im Oelkeller weiterzumachen.. es benötigt noch ein bisschen Reifezeit - und Überlegung, an welcher Ecke ich weitermachen will.

    Gruss Roger

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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Hallo Roger

    Mir geht es genau gleich, es gibt noch so vieles, was beendet werden will, ich weiss meistens nicht, wo ich weitermachen soll.. Da hilft nur, sich ein Ziel zu setzen, und sich mit genau dem Vorgenommenen zu beschäftigen. Jetzt im Sommer, wenn es draussen zu heiss ist, kann der kühle Keller durchaus eiene erträgliche Alternative sein

  • 11465 - Oerlikon 4. September 2025 um 12:52

    Hat das Thema in den Papierkorb verschoben.
  • mad 12. Oktober 2025 um 06:00

    Hat das Thema wiederhergestellt.
  • Die Oelbahn lag nun gute drei Jahre im Dornröschenschlaf. Ob ich sie heute definitiv wachgeküsst habe, weiss ich noch nicht. Aber immerhin habe ich den Weg zum Anlagenraum noch gefunden (gutes Zeichen in meinem Alter). Und zweitens war die Anlage noch da.

    Eine Stunde stand ich nur da und überlegte mir, ob ich meine bereits länger im Raum stehende, nebulös aufkeimende idee nun wirklich in Angriff nehmen soll. Dabei handelt es sich nicht einfach um einen neuen Landschaftsteil (das wäre simpel und eine freudige Aufgabe), sondern um ein strukturelles Problem, das ich bereits einmal aufwendig, aber nur partiell, angegangen bin:

    So ist die verschlungene Gleisführung im Mittelteil der Anlage zwar durchdacht, jedoch in der Ausführung nicht ganz optimal gelungen.
    Trotz Planung erwiesen sich einige Details als Schwachpunkte:

    -Ich berechnete die Strecke für eine Steigung von 30 Promille. Das ist zwar okay, würde ich aber so nicht mehr machen. Auf Augenhöhe verlaufende Steilstrecken wirken damit etwas steil.

    -wie ich es damals nicht besser wusste und vom Aufbau auch logisch erschien, baute ich meine Wendel kreisrund und spiralförmig. Bei der ChRB sah ich das erste Mal einen ovalen Wendel. Zwar ist das platzmässig bei mir nicht die Lösung, da kreisrunde Wendel den wenigsten Platz bei grösstmöglichem Radius bietet, aber es wurde mir dabei bewusst, dass man mit ovalen, bzw. nichtrunden Wendeln durchaus zusätzliche Strecke gewinnen kann, die sich auf die Durchfahrtshöhe beim Wendel und somit auch wieder auf die mögliche Steigung auswirkt.

    -durch das Scheitelviadukt bedingt korrigierte ich - wie anfangs erwähnt - bereits vor Jahren den obersten Wendel. Durch das Versetzen ganz zur Wand konnte ich ein glaubhaftes Einfahren auf das Viadukt erzeugen. (Anfänglich endete die Wendelkurve erst auf der geraden Brücke, was sehr besch… aussah.
    Was ich bei diesem Versetzen aber nicht bedacht hatte, ist, dass der drunterliegende Wendel durch die Verschiebung zwar getarnt werden kann, aber dadurch das Gelände aufgrund meiner Anlagengestaltung unnötig steil und unwirklich ausfallen würde. Besser, und auch interessanter wäre eine teilweise sichtbare Streck. Dagegen spricht aber der fehlende Höhenunterschied zum oberen Gleisumgang. Kurz gesagt: eine unglückliche Kombination.

    Dieses komplexe Problem ging mir heute (wieder einmal) durch den Kopf, als ich heute im Keller stand. Viele Möglichkeiten zur Verbesserung habe ich nachträglich nicht. Zu dicht ist das verdeckte Schienengewirr.
    Ich sinnierte darüber, ab welchem Streckenpunkt eine Korrektur überhaupt möglich wäre und auch Sinn ergibt. Wo ist eine Streckenverlängerung überhaupt noch möglich? Schliesslich sind auf der Steilstrecke bereits Brücken und Gelände unverrückbar gebaut.

    Kurz bevor ich die Segel strich und den Oelraum verlassen wollte, erkannte ich, dass die einzige Möglichkeit zur Streckenverlängerung, die Stelle unterhalb der Aussenstrecke, die den Wendel in der Mitte teilt und die Drehrichtung desselben ändert, durch einen zusätzlichen Umgang zu erreichen ist. Wenn überhaupt.
    Das bedeutete aber auch, dass praktisch der ganze Wendel, samt umfangreicher Verkabelung grösstenteils abgebaut werden müsste. Also alles, was ich in mühevoller mehrmonatiger Arbeit geschaffen hatte.

    Sollte ich das wirklich tun?

    Halbherzig begann ich ein paar Muttern zu lösen. Immer nur, dass ich alles rückgängig machen könnte…. Irgendwann war ich aber soweit, dass der Abbruch irreversibel wurde…
    Ob ich die Aufgabe meistern kann, weiss ich noch nicht. Auch ob mein Verbesserungsplan aufgeht, wie ich ihn mir überschlagsmässig vorstelle: null Ahnung!

    Allerdings steht mir seit dem letzen Bautag an der Oelbahn ein mächtiges Werkzeug zur Verfügung: der DDD-Druck!

    😁

    Gruss Roger

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  • Roger, das freut mich natürlich, dass du ein Revival bei der Ölbahn wenigstens in Betracht ziehst. Ich hoffe natürlich, dass es nicht nur beim "Betracht" bleibt.

    Allerdings steht mir seit dem letzen Bautag an der Oelbahn ein mächtiges Werkzeug zur Verfügung: der DDD-Druck!

    Das sehe ich auch so. Fang' mal mit irgend einem für die Ölbahn nützlichen Teil an. Vielleicht kommt dabei ja wieder Enthusiasmus auf.

  • Die Ersatztrassee werde ich versuchsweise in PLA bauen. Ich habe das mal auf einer Anlage gesehen…😉

    Gruss Roger

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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.