Es dürfte sich um eine Hag'sche Spezialkonstruktion für 2-motorige Re 4/4II handeln. Der Schleifer ist am Motordrehgestell befestigt.
Anlage von egos
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Hallo Oski
Der Schleifer sieht sehr Abenteuerlich aus, das ist wohl der Kompromiss wenn man in einer 3-L Lok zwei Motoren haben will. Vielleicht hilft ein Schleifer von einem andern Hersteller, zb Brawa 2225 oder Liliput L38991
Gruss Dumeng
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Vielleicht hilft ein Schleifer von einem andern Hersteller
Hallo Dumeng
Der Schleifer müsste etwas länger sein, damit er nicht mehr auf der Schraube aufsitzen kann. Aber eigentlich ist dieses Problem mit den Schutzkappen von Roger ( 11465 - Oerlikon ) gelöst. Die bewähren sich bis dato sehr gut.
Zudem: 40 km im Umkreis ist kein Modellbahnhändler mehr vorhanden. Den neuen Schleifer müsste ich selber anlöten, was sicher nicht besser gelingt als was ich bereits habe.Gruss Oski
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Guten Morgen Oski
Was sich noch bewährt, sind Märklin Schleifer (die führen erst einmal ganz sicher zu Kurzschlüssen... - doch das Problem,m ist j Amit Rogers Teile gelöst), über die sehr gut die Schleifer von Lüssi passen.
Die Kontaktsicherheit wird damit signifikant erhöht. Meine beiden oft fahrenden Züge (die oben abgebildeten mit den beiden Re 6/6 fahren so unermüdlich und ohne stehen zu bleiben.
Gerne sende ich dir auch ein solches "Blech" zu, damit du das mal testen kannst. Es geht aber nur mit einem Märklin Schleifer 7164, an den HAG passt es nicht.
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Gerne sende ich dir auch ein solches "Blech" zu, damit du das mal testen kannst.
Guten Tag Christian
Danke für das Angebot. Ich möchte aber zuerst die andern Verbesserungen durchziehen. Wenn ich den Schleifer wechsle, muss ich den Anschluss ablöten und am neuen Blech wieder anlöten. Da habe ich eine viel zu grosse Beisshemmung, als dass ich so etwas freiwillig machen würde.
Es ruckelt bei meiner Anlage auch noch an andern Stellen. Nicht immer ist die Lok oder der Schleifer schuld. Mit ist aufgefallen, dass mehrere kurze Schienenstücke beim K-Gleis auch zum Stottern führen. Die Verbindung der Masse ist in der Regel problemlos. Sie ist auch kontrollierbar. Die 4 Miniaturlaschen für den Mittelleiter hingegen sind nicht immer einwandfrei verbunden. Leider sind sie von oben nicht sichtbar. Ich muss gewisse Stellen ausbauen und die Laschen zusammenlöten oder die Abschnitte durch flexible Gleise ersetzen.
Gruss Oski
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Hoi Oski
Lass dich nicht zu stark verunsichern. Es gibt viele Meinungen. Warum nimmst du nicht am Anfang Loks mit einem Motor? Die sind weniger problematisch. Wenn alles läuft, kannst du dich dann mit den Problemfällen beschäftigen. Die Unterbrüche beim Mittelleiter sind mit einem einfachen Messgerät zu finden. Ohne das du alles ausbaust. Stromlose Anlage, Problemstrecke durchmessen.
En Gruess Kurt
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Hoi Kurt
Das mit dem Ausmessen geht eben nicht. Das Messgerät findet in einem verzweigten Mittelleiter-System sicher einen Stromdurchgang. Wenn ich eine "tote" Verbindung finden will, muss sie sich in einem offenen Ende befinden, so dass nicht hintenherum eine Verbindung besteht.
Aber ich gebe es zu. Die zweimotorige Re 4/4 11161 bringe ich nicht brauchbar zum Laufen. Das Gehäuse habe ich wieder zurückgedreht, weil das Licht nicht mehr stimmte. Die Lok fuhr mit einem weissen Licht vorwärts und hatte 3 weisse Rücklichter. Zudem eiert sie auf dem Rollenprüfstand gut sichtbar. Ich werde dich um eine Audienz bitten müssen.
Dann habe ich eine einmotorige Re 620 eichen wollen. Das hat aus einem ganz andern Grund nicht geklappt. Das Steckbrett beim Arduino hat versagt. Ich habe den Arduino an einem vertikalen Holzbrett montiert, das Steckbrett für die Näherungsschalter ist darum ebenfalls vertikal. Dann kommen die gesteckten Kabel horizontal aus dem Steckbrett heraus. Das Gewicht der Drähte hängt somit quer zu den Steckern. Das Holzbrett ist an das Trasse der Eichstrecke angeschraubt. Nun rattern die Loks über die Messstrecke und rütteln dabei am Arduino-Holzbrett. So fallen zum Teil die Stecker heraus oder die feinen Kabelsteckverbinder öffnen sich. Wenn ich von Hand an den verdrillten Leitungen zu den Näherungsschaltern rüttle, flackern einzelne grüne LED und bei laufendem Programm wird das als Ereignis erkannt und ausgewertet. Leider ist mir das erst heute aufgefallen. Vorher waren die Schienen oder die Loks das Problem. Dass der Arduino auch noch als Gegner wirken kann, war mir nicht bewusst. Da muss noch etwas verbessert werden.
Kurt, ich schreibe dir "hintenherum".
Gruss Oski
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Zudem: 40 km im Umkreis ist kein Modellbahnhändler mehr vorhanden.
Erschreckend! Selbst in der 1,6 Mio. Stadt München gibt es nur noch vier entsprechende Läden, im weiteren Umland (selbe Einwohnerzahl) nur noch zwei. Die früher in jedem Stadtteil vorhandenen klassischen Spielwarenläden sind so gut wie verschwunden und wenn sie bis heute überlebt haben, ist die MoBa-Abteilung längst aufgelöst.
Das Internet ist nur zur Hälfte eine Alternative. Wenn man genau weiß, was man will, ok. Bestellen im Laden kann sehr lange dauern. Faller, Märklin, Viessmann & Co. beliefern am liebsten nur noch Grossabnehmer, wegen einem einzigen Relais, Schleifer oder Bahnsteiglampe schicken die kein Päckchen raus. Aber wenn man eine Beratung braucht oder wenn man wie in Deinem Fall im Laden ein paar unterschiedliche Schleifer an die Lok halten will, um abzuschätzen, ob sie passen, dann ist man ohne Laden verloren, ausser man hat im Forum ein paar hilfreiche Mitforisten.
War jetzt ein bisschen off-topic, aber am Schluss habe ich die Kurve noch gekratzt, ein gutes Forum ist Gold wert.
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flackern einzelne grüne LED und bei laufendem Programm wird das als Ereignis erkannt und ausgewertet.
Das wirkt sich leider ziemlich verdeckt aus. Hier eine typische Eichtabelle:

Visualisiert man die Resultate, führt das manchmal zu solchen Ergebnissen:

Das grenzt an Zufall, solche Abweichungen zu entdecken. Das Diagramm entstand mit der Re 4/4 11161. So ein einzelner Wert kann man rechnerisch korrigieren.
Hier noch ein Diagramm mit der Re 620 XRail:

Da ist ein so grosser Ausreisser enthalten, dass es gut auffällt. Auch das Messprogramm kann den Fall nicht mehr korrekt verarbeiten. Wegen dieser Eichung ist mir der Arduino-"Peut être" überhaupt aufgefallen und hat zur Suche der Ursache animiert. Diese Eichtabelle kann man getrost löschen. Da ist nichts brauchbares dabei.
Gruss Oski
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Oski, du könntest die LED softwaremässig entprellen. D.h. wenn eine angesprochen hat, akzeptierst du dieses Ereignis, ignorierst aber weitere Ereignisse der selben Lichtschranke für eine gewisse Zeit. In deinem Fall kann das ruhig 5 bis 10 Sekunden sein.
Bei unserer Anlage wäre die Rückmeldung der IR-Lichtschranken ohne softwaremässige Entprellung gar nicht möglich. Wenn du weitere Erklärungen möchtest: Gerne!
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Bei unserer Anlage wäre die Rückmeldung der IR-Lichtschranken ohne softwaremässige Entprellung gar nicht möglich. Wenn du weitere Erklärungen möchtest: Gerne!
Hoi Röbi
Im Arduino Sketch ist eine Schutzzeit von 3 sec eingebaut. Aber das ist wegen allfälliger Lücken beim Ansprechen des Näherungsschalters, solange der Zug vorbeifährt. Vermutlich muss im Arduino entprellt werden, weil dort der Entscheid über die Messung und das Senden des Resultates an Java gefällt wird?
Ich bin sehr interessiert an deiner Erklärung. Das werde ich sofort im Programm einbauen, sobald ich weiss, wie es geht. Vielleicht sehen wir uns auch am Samstag in Wettingen? Wäre wieder einmal schön.
Trotzdem baue ich die Hardware anders ein, damit keine Zugkräfte mehr auf die Drähte wirken und vor allem, dass keine Vibrationen zur Lockerung der Stecker mehr entstehen.
Gruss Oski
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Hallo Oski
Ich hatte nicht realisiert, dass bei dir die LED wegen der Wackelkontakte bei den Steck-Verbindungen flackern. Ich habe gemeint, es flackere während der Durchfahrt der Lok wegen unregelmässiger Reflexionen.
In diesem Fall nützt das Entprellen natürlich nichts. Da musst du - wie du auch schreibst - am hardwaremässigen Aufbau etwas verbessern.
Trotzdem: Wir können in Wettingen gerne mal den Arduino-Sketch diesbezüglich anschauen und ggf. Verbesserungen anbringen.
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Es dürfte sich um eine Hag'sche Spezialkonstruktion für 2-motorige Re 4/4II handeln.
modellbahner Hallo Christian
Du hast sicher recht, es ist eine Spezialkonstruktion. Die beiden Motorblöcke sind auch von den Abmessungen und der Form nicht identisch:Mittlerweile ist der Arduino Standplatz korrigiert.
Die alte Stellung war vertikal:Ich glaubte, man müsse doch das Display ablesen können. Das ging dann aber nicht, weil es zu weit weg war vom PC.
Nun ist das Brett horizontal montiert, eine Etage tiefer unten. Hier dürften keine Erschütterungen durch die vorbei fahrende Lok entstehen,Dann habe ich mit einer andern Lok nochmals geeicht:
Links ist die Kalibriertabelle für das Java-Programm, rechts die Visualisierung der Geschwindigkeitsstufen.
So lasse ich mir das gefallen.
sturzi Hoi Röbi, was man nicht sieht: Die Messungen sind nicht immer über die ganze Eichstrecke gemacht. Die Strecke 1-4 misst 1700 mm, die Strecke 1-3 noch 850 mm und die Strecke 1-2 misst 280 mm. Der Wechsel der Messstrecke geschieht automatisch, nachdem die Messfahrt vorwärts länger als 10 Sekunden dauert, wird bei der nächsten Vorwärtsfahrt auf die nächst kürzere Strecke gewechselt. Die Wechsel geschehen in diesem Beispiel von Fahrstufe 16 zu 15 und von FS 9 zu 8.
Das Prozedere läuft vollautomatisch ab. Ich brauche 4 Klicks: Zuerst muss die Eingabe geprüft werden. Ist alles OK, werden die notwendigen Weichen automatisch gestellt. Aufwärmen muss gestartet werden, die Messungen müssen ebenso gestartet werden, der letzte Klick dient der Speicherung der Daten, falls erfolgreich gemessen wurde.Beispiel der oben gezeigten Resultate:
Start: 14:45:15
Eingabe prüfen: 14:45:45 (Lokname)
Aufwärmen beginnt: 14:45:47 (6 Runden vorwärts, Länge je 10,3 Meter)
Aufwärmen endet: 14:52:23 (6 Runden rückwärts, Länge je 10,3 Meter)
Messungen starten: 14:52:29 (mit FS 31)
Messungen beendet: 15:08:35
Daten speichern: 15:08:45
Das Eichprozedere dauert etwa 24 Minuten.Gruss Oski
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Uri-Stier : Lieber Kurt, für deine Unterstützung heute Nachmittag bedanke ich mich nochmals herzlich.
@alle: Die nagelneue Lok hatte bekanntlich ein kleines Problem. Beim genaueren Hinsehen war es aber doch nicht so klein. Die Bodenöffnungen im Chassis waren etwas zusammengedrückt und damit zu eng für die Drehgestelle. Das war auch der Grund, warum sich diese schlecht hin und her bewegten in Kurvenfahrten. Zuerst musste man die Ursache finden und dann musste das Problem auch gelöst werden. Kurt hat das souverän hingekriegt. Nun läuft die Lok wieder wie ein "Örgeli". Man hört zwar noch ein Kratzgeräusch, wie wenn eine rotierende Welle das Gehäuse berühren würde, aber es läuft wenigstens wieder. So kann ich auf der Anlage weiter machen.
Was ich noch vergass, zu erwähnen: Der Schleifer kann nicht gewechselt werden, er ist angelötet. Die Isolationsschicht unter dem Schleifer ist geleimt, die Schleifer-Schraube hat auch Leim abgekriegt.
Gruss Oski
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Heute habe ich die gestern verbesserte Lok Re 4/4 11161 nochmals geeicht.
Links das Eichdiagramm vom 09.09.2025 und rechts das von heute:Bei der heutigen Eichung sind noch Parameter geändert worden. Die maximale Geschwindigkeit in CV 5 ist von 120 auf 125 erhöht und die Anfahrspannung in CV 2 ist von 3 auf den Wert 5 erhöht.
In den Bahnhofseinfahrten habe ich jeweils die Kurven mit Flexgleisen erstellt und gleich auch die Kurvenaussenseite um 1 mm überhöht. Nun habe ich festgestellt, dass der Übergang von eben verlegten Schienen zu überhöhten Schienen zum Ruckeln der Loks führt. Der Anstieg um den besagten 1 mm findet auf einer Länge von 90 mm statt. Die unterlegten Distanzplättchen habe ich dann entfernt. Anschliessend konnten die Schienen wieder auf die Dämmstreifen gedrückt werden. Das habe ich während dem Fahrbetrieb mit FS 31 gemacht. Auch wenn die Lok einige Dezimeter von der Stelle entfernt war, löste ein Druck auf die Schienen einen Ruck aus oder löschte sogar das Licht. Die Verbindungen der Märklin Schienen sind offensichtlich sehr empfindlich. Da die Lok länger als 90 mm ist, dürften sich auch einzelne Achsen von den Schienen gehoben haben, was zu einem schlechten Kontakt führte.
Aber der Besuch bei Kurt hat sich gelohnt. Nun läuft die Lok wieder. Als nächstes werden die Schienenlagen im Bahnhof verbessert.
Gruss Oski
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Bevor ich die Schienen ausbaue, wollte ich mich vergewissern, ob diese tatsächlich das Problem sind. Alle Kurvenüberhöhungen habe ich entfernt. Dann wurden Zwischenanschlüsse mit Strom versorgt. Nun habe ich mit dem Schleifwagen von Rail4You die ganze Strecke geschliffen. Anschliessend kam Waschbenzin zum Einsatz. Dann suchte ich andere Loks.
Ich habe nochmals 3 zweimotorige Re 4/4 gefunden. Die eine ist die Lok mit der BN 11330, grün. Diese stottert etwa so, wie die 11161 es konnte, bevor ich bei Kurt war. Interessant war auch, dass die beim Händler gekaufte neue Lok zuerst nicht angesprochen werden konnte. Mit dem ESU-Programmer habe ich dann herausgefunden, dass die Lokadresse 7 war statt 3. Das dürfte bei einer neuen Lok ja auch nicht sein, nur könnte auch der Händler seine Finger im Spiel gehabt haben. Dann war noch die "Spartageskarte". Diese Lok stottert fast nicht, kommt aber über keine einzige Weiche. Sie bleibt einfach stehen, ein Drehgestell dreht etwa auf FS 2 und das andere auf FS 10. Das schnell drehende Drehgestell wird abgehoben und verbraucht fast den gesamten Strom des Decoders. Der Schleifer auf dem Motorblock kann leider nicht angehoben werden, weil die Isolationsplatte unter dem Schleifer zu lang ist und damit den Schleifer behindert. Die nächste Lok ist die Re 4/4 Sparbillett. Diese Lok kommt über die Weichen, ruckelt aber auch stark. Dann fand ich noch die Re 4/4 Swisspass. die hat nur einen Motor. Diese Lok fährt ohne zu ruckeln über die ganze Strecke. Und zu Ehren von Kurt habe ich die Ae 6/6 Uri-Stier auf FS 1 über die Strecke fahren lassen. Es gab nicht einen einzigen Unterbruch. Also liegt es nicht an den Schienen sondern an den zweimotorigen Loks. Offensichtlich ist die Konstruktion suboptimal gelöst. Die beiden Motordrehgestelle haben zu wenig Kontakt zur Masse. Da bei mir eine Schiene für die Rückmeldung isoliert ist, wird die Rückleitung damit zusätzlich halbiert.
Eine weitere Störstelle habe ich noch gefunden. Eine Re 421 Cargo konnte ich nicht zum Fahren anregen. Der ESU-Programmer kapitulierte und vermeldete, dieser Decoder werde nicht unterstützt. Es war aber ein ESU-Decoder. Leider in der Version V2. Der Lokprogrammer 5 kann nur V3 bis V5 bearbeiten. Dann hoffte ich, die Selectrix-Zentrale könne auch ältere Decoder steuern, einfach ohne abgesenkte maximale Geschwindigkeitseinstellung. Das ging dann aber auch nicht, der Decoder war ein V2 DCC und verstand gar kein Selectrix. Auf der Lokschachtel stand nur die Nummer 16xxx-31. Da glaubte ich noch, das würde schon klappen. Denn digital ist doch digital! Denkste, aber ich lerne dazu.
Gruss Oski
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Hoi Oski
Das was ich bei deiner Lok gesehen habe, scheint kein Einzelfall zu sein. Da wurden anscheinen 2 Motorige Loks gemacht die nicht Anlagentauglich ausgeliefert wurden. Ob andere auch solche Loks gekauft haben wissen wir nicht. Wer ausser dir schreibt das ins Forum.
Ich bin zwar ab Montag mit Mähen ausgelastet, aber einen Termin würde ich schon noch frei bekommen. Vor allem an einem Regentag. Dann könnten wir die Problem Maschinen anschauen. Den V2 kannst du mal durch einen V3 ersetzen, die sind eigentlich ganz gutmütig zum einstellen. So könntest du diese Lok auch einsetzen. Es hat mich natürlich gefreut das der URI-Stier problemlos läuft. Es ist eben eine klasse Maschine.En Gruess Kurt
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Hallo Oski
Mein Vater hat eine 2-motorige Re 6/6 von HAG, da sind die Motoren auch ungleich gelaufen -> Lösung meinerseits zwei Decoder montiert -> läuft. Die meisten H0 Decoder haben mühe, zwei Motoren zu steuern. Was teilw. hilft die Lastregelung auszuschalten.
Bezüglich Lokprogrammer, du kannst auch die V2 mittels dem Programmer auslesen, benötigt einfach die ältere LokProgrammer Software, die Hardware ist die selbe. https://www.esu.eu/download/software/fruehere-produkte/
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Den V2 kannst du mal durch einen V3 ersetzen
Danke Kurt für deine Bereitschaft, nochmals einen Termin freizuschaufeln. Ich denke aber, wir machen das später. Ich muss ja nicht unbedingt mit Loks üben, die nicht wollen. Zum Ersetzen des Decoders zeige ich dir noch ein paar Bilder.
Wenn man die Lok öffnet, sieht man einen schwarz glänzenden Schrumpfschlauch:


Es sind 9 Kontakte zählbar, eine zweite Reihe ist nicht erkennbar. Da weiss ich nicht einmal, wie so eine Schnittstelle heisst.
Den Schrumpfschlauch habe ich mal entfernt:
Nun konnte ich den Decoder direkt ablichten:


Bei neueren ESU Decodern ist jeweils irgendwo eine Kennung des Typs vorhanden. Hier finde ich nichts. Die Bilder sind auch zu wenig scharf. Es ist ein weisser Kunststoffstecker vorhanden. Aber der ist satt eingepresst, den kann ich nicht ohne weiteres öffnen.
Wenn ich mir vorstelle, wie ein Lopi V5 auf einer 21mtc-Schnittstelle eingesteckt werden müsste, sähe das so aus:

Ich denke, mit dieser Lok fahre ich zum Händler, lasse eine 21mtc-Schnittstelle einbauen und setze einen Lopi V5 M4 (Kat. 59619) ein.
Gruss Oski
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Lösung meinerseits zwei Decoder montiert
Hoi Michel
Haben die beiden Decoder unterschiedliche Adressen? Liegt das Problem bei der Stromstärke der beiden Motoren? Der Lopi V5 kann bis 1,5 A regeln, sagt die Betriebsanleitung. Die Lastregelung lässt den Strom anschwellen, sobald ein Motor klemmt.
Ich teste mal meine zweimotorigen Re 620. Da habe ich eine ganze Serie und berichte wieder.
Gruss Oski
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