Mein zweiter Versuch - eine Segmentanlage aus acht Teilen

  • Hallo Zusammen

    So,
    endlich kann ich auch einen Anlagethread eröffnen. Ich baue mir eine
    Segmentanlage aus acht Teilen, dies weil ich bei einem allfälligen Umzug, die
    Anlage besser zügeln kann. Die Anlage besteht im Wesentlichen aus einem 12 Gleisigen
    Abstellbahnhof, einem drei Gleisigen Durchgangsbahnhof und einem kleinen
    Rangierbereich. Der Abstellbahnhof ist aus vier Segmenten gebaut, die zugleich das
    Grundgerüst der ganzen Anlage bilden.


    Der Plan sieht etwa so aus, der kann sich aber noch leicht ändern.




    Die Wendel habe ich aus meiner Keller-/Tablar Bahn weiterverwendet, dieser macht die Verbindung vom Abstellbahnhof zur zweiten Ebene. Die Anlage wird mit K-Gleis gebaut und wird Digital gesteuert. Zum Ersten Mal verwende ich Rückmeldekontakte. Die Module stammen von Littfinski. Jeder Block erhält drei Rückmelder. Im Abstellbahnhof verwende ich Peco Code 100 Gleise mit einem Mittelleiter aus 1,5mm2 Kupferdraht, dies vor allem aus Kostengründen.





    Hier sieht man wie die Konstruktion einmal aussehen sollte.


    Die Verdrahtung wird immer gleich gemacht, durch alle Segmente gehen zwei mal 2 x 2,5mm2 Speiseleitungen, einmal Bahnstrom und einmal Decoderstrom.

    Hier zusehen ist das Endsegment des Abstellbahnhofes.



    So sieht der momentane Stand aus.


    Gruess Kevin

  • Hallo Keve


    Schön, dass du dein Werk hier einstellst :thumbsup:. Hier entsteht wirklich etwas ganz tolles, welches mit viel technischer Akribie gefertigt wird. Ich durfte deinen Anlagenbau schon live bewundern. Eine gute Sache, freue mich schon auf die ersten fahrenden Züge :thumbsup:.

  • Kevin, das wird ja eine Riesenanlage!

    Mutig kommt mir vor, in unteren Etage eine so grosse Tiefe bei vergleichsweise niederer Höhe. "Digital funktioniert immer"!? Wenn mal alle Gleise unten belegt sind, wird es schwierig, von Hand die inneren Gleise zu erreichen, ohne dass man versehentlich andere Züge aus den Gleisen haut.


    Toll finde ich noch, wie Du Trix-Int. (?) Gleise und Märklin K-Gleis kombinierst. Vermutlich weil das Trix Gleis (mit dem Mittelleiter) zu einem echten 3-Leiter Gleis wird, im Gegensatz zu Märklin, wo beide Schienen die Masse darstellen. Somit ist es einfacher, eine Gleis Besetztmeldung zu erreichen.


    Weiterhin viel Erfolg bei Deinem Anlagebau:thumbsup:

    Gruss

    Hermann

  • Ps: manchmal reagiert stundenlange niemand, dann zur selben Zeit gleich 2 Leute gleichzeitig.

  • Hallo Kevin


    Tolle Anlage baust Du da :thumbsup:


    Erlaube mir aber etwas zu bemerken wegen dem Selbstbau-Mittelleiter im Schattenbahnhof. Ich habe bei meiner etwas ähnliches gemacht (hier auf meiner Homepage nachzulesen), bin damit aber nicht ganz so glücklich. Immer wieder stottern die Loks oder bleiben stehen. Mag vielleicht damit zu tun haben, dass ich mit den Tillig Schienen brünierte genommen habe. Allerdings ist Deine Kupferdraht Variante auch immer wieder der Oxidation unterworfen und somit leider auch Kontaktschwierigkeiten. Und wie es die Schattenbahnhöfe so an sich haben, genau dort ist die Zugänglichkeit eher schlechter.

    Ich würde heute in den "sauren Apfel" beissen und im Schattenbahnhof das beste Material verbauen. Oder zumindest solche Mittelleiter, die nicht so schnell oxidieren.

    Grüsse

    Rolf

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    K-Gleis, CS3 + 3xBooster, Intel Xeon, Win 10-64, TC 9.0 Gold A2, Littfinski HSI und s88 RM, ESU Decoder/Servodecoder

    Fahrzeuge von Märklin, Roco, HAG, Liliput uvm.


    Meine Anlage: Homepage

    Modellbahn Verwaltung: MobaVer

    Mein YouTube Kanal: rfnetch

  • Danke für die tollen Rückmeldungen.

    Zitat

    Mutig kommt mir vor, in unteren Etage eine so grosse Tiefe bei vergleichsweise niederer Höhe. "Digital funktioniert immer"!? Wenn mal alle Gleise unten belegt sind, wird es schwierig, von Hand die inneren Gleise zu erreichen, ohne dass man versehentlich andere Züge aus den Gleisen haut.

    Es ist vielleicht nicht genau ersichtlich, aber die Anlage steht in der Mitte des Raumes und ist von beiden Seiten zugänglich, darum mache ich mir dies bezüglich keine grossen Sorgen.

    Da wo kein Rückmelder ist, sind beide Schienen an Masse. Pro Block gibt es drei Rückmelder, am Anfang ein kurzer (minimum eine EW IV Wagenlänge), in der mitte einen etwas längeren, und am Ende wieder einen kurzen.

    Zitat

    Allerdings ist Deine Kupferdraht Variante auch immer wieder der Oxidation unterworfen und somit leider auch Kontaktschwierigkeiten. Und wie es die Schattenbahnhöfe so an sich haben, genau dort ist die Zugänglichkeit eher schlechter.

    Ich würde heute in den "sauren Apfel" beissen und im Schattenbahnhof das beste Material verbauen. Oder zumindest solche Mittelleiter, die nicht so schnell oxidieren.

    Ja das mit der Oxidation habe ich mir auch überlegt. Im Stummiforum gibt es hier eine Diskusion zu diesem Thema, und einige Anlagen die so gebaut sind. Ich habe mich für diese Bauweise entschieden und werde den Abstellbahnhof mal so fertigstellen. Nach einer Ausführlichen Testphase werde ich entscheiden ob ich den Kupferdraht durch N-Gleisprofile ersetzen werde. Da der Kupferdraht bei mir direkt an der Speiseleitung angelötet ist, sollte sich das mit den Kontaktprobleme in Grenzen halten. Die Segmente ob dem Abstellbahnhof sind zum Glück jederzeit demontierbar, und somit wäre auch die Zugänglichkeit zum tauschen der Drähte gewährleistet.


    Gruess Kevin

  • Hoi Kevin

    Gratulation zu Deinem Projekt. Ich bin schlicht sprachlos, mit deiner Ordnung und der sauberen Holzarbeit. Respekt!

    Erlaube mir, die Anmerkung der Vorschreiber zu stützen. Im jugendlichen Übermut habe ich die erforderliche, in dem Sinn notwendige Durchfahrtshöhe mit wenigen Angstzentimeter-Zugabe gebaut. In der Zwischenzeit haben Lesebrille und gewisse Einschränkungen in der Beweglichkeit dazu geführt, dass nicht alles auf Anhieb klappt. So ein paar Zentimeter mehr, habe ich schon paar mal gedacht. Defekt geht (warum auch immer) meist die Komponente welche nicht so gut zu erreichen ist. Na ja, Murphy's Law.

    Lass dich nicht entmutigen und habe Spass am begonnen Werk! Freue mich auf deine Baufortschritte.

    Gruess Andy


    Bauweise: Modulbahn mit eigener Norm
    Thema: Mitteland / Jura / Bahnhof Bipp
    Gleismaterial: Peco Code 75, Rocoline
    Steuerung: ESU Ecos (SW 4.0.2)
    Decoder: Weichen: ESU Switchpiloten, Signale: Qdecoder
    Melder: ESU Detektoren
    Software: Modellstellwerk 9.5.4b STBY (Iltis) aktiv 8.26.6

  • Ich stosse ins selbe Horn wie meine Vorschreiber: inzwischen habe ich die 50-Jahresgrenze überschritten und plane für meinen künftigen Schattenbahnhof mehr Kopffreiheit ein. Aber als Jungspund wird das noch zweitrangig sein. Wer sagt denn, dass dies Deine letzte Anlage sein soll. Abgesehen davon kann man mit gewissem Aufwand immer nochmals einen Wendelumgang einbauen und eine der Ebenen absenken oder erhöhen.


    Wo bei mir beim Durchlesen aber sofort die Alarmglocken angingen, ist beim Kupferdraht: Kupferne Oberflächen oxydieren recht rasch, wie ich im Verlaufe der Jahre feststellen musste. Als Oberflächenleiter habe ich daher das von mir sehr geschätzte Material schnell verbannt. Wo ich zusätzliche Leiterbahnen plane, wich ich daher auf Neusilber aus. Gibts auch als Draht. Die Idee mit günstigen (N-)Gleis-Profilen finde ich gut. :thumbsup:

    Gruss Roger


    78 grüne Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Danke Andy, das Holz hat ein grosser Baumarkt für mich zugeschnitten, ich musste es nur zusammen schrauben. Im Ecksegment sind auch nicht alle Winkel 100%ig sauber gesägt, diese sind auch vom mir;).

    Ihr habt mich überzeugt, die N-Gleisprofile sind bestellt. Ich denke, in der jetzigen Bauphase ist es einfacher den Draht zu ersetzen.
    Was die Durchfahrtshöhe angeht, die werde ich belassen wie vorgesehen. Wer genau hingeschaut hat, hat sicher bemerkt, dass der Grundrahmen ca. 9cm unter dem Wendelausgang ist. Mit dieser Massnahe kann ich vielleicht irgendeinmal noch eine H0m Strecke auf der Ebene des Grundrahmens erstellen. Eine Idee schwebt mir schon im Kopf rum. Aber erst will ich die H0 Strecke bauen und befahren können.

  • ... Kevin, ich kann Dich verstehen dass Du den Platz optimal ausnützen möchtest und ein grosser Bhf ist nun mal praktischer, schöner u. imposanter. Doch bei nur 9 cm Freiraum (ich dachte, es seien ca. 15 cm?) da wird es fast unmöglich, das 5. oder 6. innere Gleis zu erreichen. Nur schon das 2. oder 3 Gleis ist bei voller Besetzung, einen Fall für Nina Burri


    Erinnere mich an frühere Auktionshaus Zeiten, da wunderte ich mich etwas über unsere lieben, aber teils etwas gstabligen Kunden. Weil nach den Vorbesichtigungen, hatten wir Kugelschreiber = keine mehr, dafür 1 bis 4-5 Brillen. Hei ei, das war dann jeweils ein Theater mit der - richtigen Zuordnung. Weil jeder der betroffenen Leute meine, er sei der Einzigste gewesen.

    Die Zeit vergeht so schnell. Die damalige Kundschaft war keines Wegs gstabliger, als ich es heute bin, ganz im Gegenteil. Auch wie eine alte Märklin Lok zusammen gesetzt ist, das weiss ich heute tendenziell besser wie vor 30 Jahren, dennoch benötige ich heute mehr Zeit, weil die Schrauben nicht mehr so folgsam dorthin wollen, wo sie hingehören, sondern schon mal das Weite suchen.


    Trotzdem, jeder soll seine Anlage genau so bauen, wie es dem Erbauer gefällt:thumbsup:. Mir gefällt individuelles Bauen, das macht es interessanter, wenn nicht alle Anlagen genau gleich konzipiert sind. Es gibt schon genug Zeugs, welches der Komputer weltweit vorgibt und dann sieht alles genau gleich aus.


    Gruss

    Hermann

  • Hallo Hermann

    Ich denke du hast mich falsch verstanden. Vom Abstellbahnhof zum oberen Segmentrahmen sind es ca. 25cm, vom Segmentrahmen zum Wendelausgang und Anfang der sichtbaren Strecke ca. 9cm. Die H0m Strecke würde direkt auf den Segmentrahmen kommen.

  • Hallo Zusammen


    So, der Kupferdrahtmittelleiter wurde durch ein N-Gleisprofil ersetzt.



    Nach ausgiebigen Testfahrten, die äusserst postiv waren, konnte nun mit den oberen Module weiter gebaut werden.

    Die Höhe zwischen Schattenbahnhof und dem Modulrahmen beträgt nun 20cm, was ich ausreichend finde. Auch dies habe ich getestet, die Zugänglichkeit ist überall gewährleistet.

    Die Schattenbahnhofbeleuchtung habe ich auch gleich eingebaut.



    Als nächstes werden die Trassebretter erstellt.

  • Toll Kevin. Die Umrüstung auf Neusilbermittelleiter wirst Du nicht bereuen.

    Gruss Roger


    78 grüne Ae 6/6


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  • Hallo Kevin, auf jeden fall die richtige Entscheidung 👍

    Grüsse

    Rolf

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  • Mittlerweile ist der Trasseebau fast abgeschlossen. Die Trassebretter sind zum Teil noch nicht befestigt.

    Der Kork muss erst fertig verlegt werden.



    Auch werde ich mich an den Brückenbau mit Spörleformen heran wagen. Dies habe ich so noch nie gemacht.

    Das Grundgerüst der Brücke ist aus 9mm Birkensperrholz und kann von der Anlage getrennt werden.



    Auf der Brücke wird dann ein Spurwechsel verlegt, darum die massive Ausführung.

  • Ich hoffe Du hast immer ca. 5 mm Gipsdicke miteinberechnet. Die gegossenen Spörleplatten wirst Du an den Kanten und Stössen miteinander verfugen müssen: am besten mit flüssigem Gips-Wasser-Gemisch. Allenfalls unter Verwendung von Spritzen (Apotheke, grösste oder zweitgrösste Ausfährung, natürlich ohne Kanüle). Bestehende Gipsplatten gut vornässen (Blumenspritze). Nachgravieren.

    Nicht mit Weissleim verfugen!😉


    Sieht bis jetzt vielversprechend aus.

    Gruss Roger


    78 grüne Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Hallo Kevin

    Das geht ja in riesigen Schritten vorwärts, sieht gut aus

    Grüsse

    Rolf

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