Migros Verkaufswagen im Modell

  • Ist gelungen.... aber es gefällt mir nicht. Neue Scheibe, neues Glück (und weil ich nochmals einen Zacken drauflegte (und das Glück mir hold war) passt die neue Schibe noch einen Tick besser als die alte. Mit der Sonnenblende bleibe ich der Scheibe fern. Falls es eine Blende gibt (habe ich eigentlich schon nachbilden wollen) kommt sie ans Dachteil (dieses ist mir ja auch gut gelungen und wartet darauf zerstört zu werden :D)

    Gruss Roger


    78 grüne Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Hallo Roger,


    erstmals viel Glück bei deinem Unterfangen!

    Die Idee mit der Sichtmappe ist genial. Vermutlich ist sie aber aus PP. Dieses Material ist aber sehr schwer klebbar.

    Es gibt spezielle Oberflächenbehandlungen oder Aktivatoren für die Verarbeitung....


    Evtl. ist es einfacher eine "Klemmvorrichtung" für den Sonnenschutz zu bauen und die Folie so am Dach zu befestigen (ist nur eine Idee).

  • So: eine unversehrte Frontscheibe ist wieder eingebaut. Das Anfertigen und Einbauen der Sonnenblende wurde werschoben. Genausoklar: Sichtmappenmaterial wird trotz perfekter Tönung nicht mehr verwendet.

    Einfacher ist die Sache mit der Sonnenblende dadurch nicht geworden.:thinking:

    Gruss Roger


    78 grüne Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Es gibt doch bedruckbare Klarsichtfolien-Folien, so für Hellraumprojektoren. Könnte man da ein geeignetes blau drucken und ausschneiden? Vielleicht sind die besser klebbar, ich weiss es nicht.

    Grüsse

    Rolf

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    K-Gleis, CS3 + 3xBooster, Intel Xeon, Win 10-64, TC 9.0 Gold A2, Littfinski HSI und s88 RM, ESU Decoder/Servodecoder

    Fahrzeuge von Märklin, Roco, HAG, Liliput uvm.


    Meine Anlage: Homepage

    Modellbahn Verwaltung: MobaVer

    Mein YouTube Kanal: rfnetch

  • So, hier gibt es wieder Neues zu vermelden: nachdem mir ‘mein‘ Modellbau-Geschäft (Wieser-Modellbau in Zürich-Höngg) freundlicherweise einen Gratismusterstreifen einer zur Bespannung von Flugzeugflügeln gedachten Folie überliess, ist nun eine (etwas sehr) blaue Sonnenblende umgesetzt worden. Zwar startete ich nochmals einen technisch gleich aufgebauten Versuch mit dem oft zitierten Sichtmäppchenmaterial aber die kräftige blaue Sonnenblende macht sich im Modell einfach besser, auch wenn das Vorbild weit weniger stark getönt war.

    Ebenso wurden Rückspiegel und Scheibenwischer aus Metall angefertigt. Dies blieb ausnahmsweise ohne besondere Herausforderungen umsetzbar.


    Eine dezente und krass vereinfachte Inneneinrichtung rundet das Bild ab.


    Ganz ohne Nebengeräusch gingen die vergangenen Bautage aber nicht ab. Neben dem Frontscheiben-Sonnenblenden-Desaster zeigte sich wie erwartet, dass das Aufsetzen des verzogenen Dachteils auf die Karosserie zur Katastrophe werden könnte. Ich schwitzte Blut und Wasser, weil ich befürchtete, dass meine Horrorwachträume von überquellendem Sofortkleber, die sich via zusammendrückenden Fingernüber das Modell ergiessen könnte und dieses binnen Sekunden zu Abfall werden lassen würden. Dies geschah zwar nicht, aber durch den zurückhaltenden Gebrauch des Klebers verfehlte ich die seitlichen Haftflächen und die ganze Chose hielt nicht zusammen. Daher baute ich im Dach zusätzliche Stege als Flächen ein, die den Kleber aufnehmen sollten. Natürlich mussten diese zusätzlichen Flächen auch plan zur Dachunterkante werden, damit keine unschönen Spalte zwischen Karosserie und Dach entstehen. Es klappte so halb: Durch das verzogene Dach und dem nicht ganz plan geschliffenen Heck, entstanden hässliche Fugen. Zumal sich das Dach hinten auch von den Dimensionen her gesehen nicht ganz passt (sehr gut auf den gnadenlosen Bildern zu sehen) Wäre dies vor der Bemalung und Detailierung gewesen, hätte man das Dach anpassen und verspachteln können. Jetzt muss ich mit den Spalten leben und vermeiden, dass man das Modell genau aus der Höhe der Fuge gegen das Licht anschaut.:rolleyes:










    Immerhin: mein Versuch, einen Migros-Verkaufswagen auf die Modelleisenbahn zu bringen, neigt sich dem Ende zu. Es fehlen lediglich noch das Kühlergitter und die Aktionsplakate neben der Hecktür.


    Und die nächsten Fotos gibts dann erst wieder, wenn das Modell auf der Anlage, im richtigen Umfeld steht. Trotz aller Mängel macht sich das Fahrzeug bei direkter Begutachtung sehr gut, auch wenn Fotos dies hier anzweifeln lassen.

    Gruss Roger


    78 grüne Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Hey Roger!

    Einfach sensationell! Die Anpassungen deines zweiten Wurfes, insbesondere die verminderte Breite wirkt sehr stimmig. Ich fühle mich gerade zurückversetzt in die Zeit, als die Lastwagen noch 2.30m breit waren. Wenn ein solch schmales Fahrzeug heute unterwegs ist fällt das richtig auf.

    Danke für dein Baubericht! Ich werde noch einige Zeit benötigen, die umgesetzten Detail auf deinen Bildern zu bestaunen.

    Gruess Andy


    Bauweise: Modulbahn mit eigener Norm
    Thema: Mitteland / Jura / Bahnhof Bipp
    Gleismaterial: Peco Code 75, Rocoline
    Steuerung: ESU Ecos (SW 4.0.2)
    Decoder: Weichen: ESU Switchpiloten, Signale / Licht: Qdecoder
    Melder: ESU Detektoren
    Software: Modellstellwerk 9.5.4b STBY (Iltis) aktiv 8.26.6

  • @Roger

    Und die nächsten Fotos gibts dann erst wieder, wenn das Modell auf der Anlage, im richtigen Umfeld steht. Trotz aller Mängel macht sich das Fahrzeug bei direkter Begutachtung sehr gut, auch wenn Fotos dies hier anzweifeln lassen.

    Mängel ;( ?( Ich sehe da nur ein sehr gelungenes Modell, jene die etwas zu bemängeln hätten sollen dies zuerst einmal selbst besser machen, ich finde ihn sehr gelungen. :)

  • Roger,

    als alter Hase muss ich folgendes bemänglen; das Steuerrad ist wagrecht bei deinem Wagen und das gibt es nicht, stell dir mal vor, wenn du hinterm Steuer sitzt und du solltest lenken in der Tremola, da steigst du spätestens in der 10. Spitzkehte aus!

    Ich habe eigentlich nichts gegen Anwälte, aber einen mag ich gar nicht, aber irren ist menschlich!




    Grüsse


    Fredy

  • Fredy, du bist zwar der alte Lastwagenfahrer, ich kann mich aber erinnern, dass die VBZ-Busse damals auch horizontal angeordnete Lenkräder hatten. Ganz so unmöglich dürfte das also nicht sein, speziell nicht bei Frontlenkern - und der Migroswagen ist ja ein solches Teil.

  • Und dann gibt s noch eine andere Möglichkeit ... ob's beim M-Verkaufswagen konkret der Fall war weiss ich nicht, aber es gab und gibt gerade bei Spezialfahrzeugen die Möglichkeit, das Lenkrad aus der Fahrposition hochzuklappen, damit ein Ein/Aussteigen erleichtert ist.


    Ich würde mich mit dieser "technischen Spezialität" herausreden. Kontrollieren, ob's wirklich so war, dürfte eher schwierig werden. :D


    Nachtrag: auf diesem Bild in einem Beitrag Seite 2 ist das Lenkrad nur minim geneigt:


  • ...zudem weist das Lenkrad an meinem Modell vier Speichen auf, statt drei. Ausserdem ist es viel zu plump. :)


    Wie gesagt: die Inneneinrichtung wurde nur sehr rudimentär gestaltet. Daran stimmt eigentlich gar nichts, sieht man von der grauen Grundfarbe (die ich gemäss des von Peter eingestellten Bildes wählte) und dem weiss gepinselten Lenkrad ab.

    Da auch die Inneneinrichtung verschmälert werden musste und entgegen dem Originalmodell natürlich nicht mehr einfach auf das Chassis gesteckt werden konnte, blieb mir nichts anderes übrig sie mühsam über die Radausschnitte und unter die Frontscheibe zu päppeln. Trotzdem musste die ganze Einlage mehr oder weniger waagrecht eingeklebt werden... und nicht über die Seitenfenster hinausragen.

    Wegen der veränderten Frontscheibe, die ja neu bündig zu den Holmen angesetzt wurde und nicht innen am Gehäuse als integrales Glasteil verlief, spendierte ich dem Bus ein neues, bis an die Scheibe reichendes Armaturenbrett. Denn logischerweise reichte das Originale nicht mehr bis ganz nach vorn, da eben das Glas beim Ursprungsmodell zurückversetzt eingesteckt war.

    Gruss Roger


    78 grüne Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Fertig:

























    nun ist der Migros-Verkaufswagen also im Oeltal unterwegs.


    Übrigens: Fondue für 4 Personen ist gerade Aktion. Nur Fr. 5.50 statt Fr. 6.25.


    Irgendmal war das tatsächlich so, wie ein Vorbildfoto (Ausschnitt) beweist:




    ...

    Gruss Roger


    78 grüne Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Wow Roger,


    Gratulation zu diesem Schmuckstück, ein Stück Schweizer Vergangenheit lebt weiter !!!

    Der Magirus sieht ganz toll aus, Erinnerungen an die Kindheit werden wach. Ein solcher kam bei uns im oberen Baselbiet immer vor unser Haus, die Hupe mehrmals gedrückt hiess Einkaufskorb packen und Einkaufen beim Hans, dem Chaffeur.


    Gruess Tinu

  • Roger, Dein Migros Wagen ist, wie immer bei Deinen Projekten, der absolute Hammer!:thumbsup: Und im ebensoschönen Dorfmodul ist er ein ganz besonderer Blickfang.

    Jetzt freue ich mich auf die Berge, welche im Öltal entstehen werden. Wahrscheinlich viel schneller als jene in meinem Keller....:facepalm: Immerhin kann ich dann wieder abkucken.:pleasantry:


    Martin

  • Einfach Genial und überzeugend dargestellt. Auf deiner Anlage hast du ein ganz spezielles Juwel erschaffen und dieses macht hoffentlich mächtig Umsatz. Ausserdem habe ich aus derMigros Geschichte dazugelernt. Bis zu deinem Selbstbau kannte ich nur die FBW Wagen. Tolle Arbeit! Jetzt fehlt nur noch ein Beitrag im "Migros-Magazin" was dann selbstredend wieder ein "Brückenbauer" in die Gegenwart wird.

    Gruess Andy


    Bauweise: Modulbahn mit eigener Norm
    Thema: Mitteland / Jura / Bahnhof Bipp
    Gleismaterial: Peco Code 75, Rocoline
    Steuerung: ESU Ecos (SW 4.0.2)
    Decoder: Weichen: ESU Switchpiloten, Signale / Licht: Qdecoder
    Melder: ESU Detektoren
    Software: Modellstellwerk 9.5.4b STBY (Iltis) aktiv 8.26.6

  • Hallo Roger,

    auch mich hat Deine Arbeit am Migros-Wagen begeistert, zumal ich dadurch auch die Geschichte dieses Wagens bzw. dieser Vertriebsform kennenlernen durfte. Da bleibt nur GRATULATION zu diesem tollen Werk zu sagen . . :):):)