Industriebahn "Riedmatt"

  • Hallo "Retrotrain"


    Die obere Frontabdeckung muss so breit sein wegen den LED Lichtstreifen. Sonst sieht man diese eben wenn man nahe an der Anlage ist und das blendet. Das habe ich getestet. Wollte zuerst auch ein schmalen Steifen machen aber eben das fand ich nicht optimal. Wenn man andere Dioramen ansieht ist es bei denen nicht viel anders.

    Inwischen habe ich ein zweiter LED Streifen montiert. Denn vorhin nur mit 4000 Kelvin war mir das Licht zu kalt. Nur mit 3000 Kelvin dann zu warm. Jetzt habe ich beide Lichtfarben miteinander und finde es so optimal. Ich weiss, es gibt andete Systeme wie zum Beispiel Tunable White aber das war mir zu teuer.

  • Hallo


    So, heute hab ich noch die obere Frontblende fertig gestellt und richtig befestigt. Die Farbe bleibt mal vorerst weiss. Kann diese immer mal noch ändern. Mit der Zusätzlichen LED Streifen mit 3000 Kelvin ist das Licht eindeutig besser geworden. So kann das Licht mit 3000 und 4000 Kelvin gedimmt werden mit insgesamt 14 Szenen.


    Es ist schon enorm wie die Anlage jetzt wirkt. Ist viel anders und durch den Kasten ist man sozusagen mittendrin in Riedmatt :-). Auch wenn man jetzt den Raum betritt sieht es nach etwas aus. Vorher war einfach immer das Gefühl da das irgendwie die Anlage nicht fertig wirkte (gut, die Anlage ist ja noch lange nicht fertig :)).


    Ich hab auch noch im Sinn der blaue Hintergund zu bemalen um noch eine bessere Tiefenwirkung zu erzielen. Aber das muss erstmal geübt werden.






    Die Lichtsituation ist jetzt auch besser zum Fotos machen (sofern wenn man die richtige Fotokamera hat):








    Noch ein Foto mit den LEDs:


  • Mit dem Rahmen und beleuchtet siehts aus wie ein Bild. Wunderschön!:thumbsup:

    Gruss Roger


    95 von 121 grünen Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Patrick

    Du bist einfach ein Könner. Du kannst dich in die Galerie der Modellbahngestalter weit vorne einreihen!

    Herzliche Grüsse

    Oski

    signatur_egos.jpg

    ...auch Nichtraucher können süchtig sein nach Zündhölzern!

  • Hallo Roger und Oski


    Vielen Dank. Freut mich. Ja, das ist in der Tat so, sieht aus wie ein Bild. Der FY werde ich wahrscheinlich auf noch einkleiden oder zumindest "Halb offen lassen.


    Mal schauen was sich ergibt. Die ganze Konstruktion muss so sein dass alles in kleine Teile demontiert werden kann und der Transport in meinem Auto möglich ist (und dieser ist nicht allzu gross und immer ein anderes Auto Mieten etc. ist zu teuer und will ich nicht).

    Viel mehr Teile darf ich nicht mehr Anbauen sonst hab ich eben keinen Platz für den Transport.

  • Patrick,

    Ein grosses Kompliment an Dein Riedmatt-Diorama, einfach Phänomenal!


    Ich finde es erstaunlich, wie riesig die Industriebauten und deren Umgebung wirken wenn die Bilder aus dem innern sieht und wie „klein“ dagegen das ganze Diorama eigentlich ist...! Perfektion auf kleinem Raum, man kann sich eifach nicht satt sehen daran :thumbup:


    Ä Gruess

    Tinu

  • Hallo


    Durch eine Privat-Nachricht von einem Forumsmitglied wurde ich Angefragt wie ich die Stützen mit den Stellfüssen gemacht habe.

    Ich veröffentliche es hier damit ev. auch andere Teilnehmer profitieren könnten.


    Es ist eigentlich ganz einfach:


    Die Stehenden Stützen sind aus Holz (Holzart weiss ich nicht mehr) mit Querschnitt 28x28mm, die Querstreben mit Querschnitt 50x10mm. Dieses Material gibt es bei allen Baucentern (Jumbo, Coop Bau&Hobby oder Hornbach).


    Die Querstege wurden an die Stütze verleimt und verschraubt mit Senk-Holzschrauben. Die Schraubenköpfe wurden mit Moltofill verspachtelt und verschliffen. So sind die Schraubenköpfe nicht mehr sichtbar nach dem Lackieren.





    Die Stellfüsse habe ich von unserem Lokalen Baubedarf "Arthur Weber" Arthur Weber :: Fachbereich ::




    Diese sind M6 mit Gewindelänge 25mm. Dazu noch M6-Einschlagmuttern, Die Stellschrauben gibt es sicherlich auch in Ähnlicher Form in den Bauzentren. Einschlagmuttern ebenfalls.



    Am unteren ende der Stützen wurde mittig vom Stützprofil ein Loch Ø7mm gebohrt ca. 40 mm tief. Die Einschlagmutter mit Hammer einschlagen, die Stellschraube einschrauben und fertig.



    Die Befestigung der Stützen am Segmentrahmen:


    Am Rahmen wurde ein Holzklötzchen geleimt und verschraubt für die Führung der Stützen. Wichtig: die Stütze muss ein leichtes Spiel haben zwischen Stütze und Klötzchen.

    Die Stützen mit dem Rahmen dann verschrauben.




    Hoffe, konnte das einigermassen verständlich rüberbringen. Sonst bei Fragen meldet euch.

  • Kleine Zusatzfrage: Hast du keine Bedenken, dass diese beachtlich langen Stützen in Längsrichtung zusammenklappen könnten?


    Beim Betrachten des ersten Bildes kam mir diese Idee. Hinten sieht man eine Art Tablar, wo eine Verteiler-Steckdose liegt. Aber bei den Stützen müssten wenigstens hinten (also vor der Wand) noch eine Art Kreuz das Ganze stabilisieren, wenn Jemand auf der Kurzseite dran stösst.


    Regale stehen normalerweise auch nicht von selbst, sondern werden durch die Vernagelung der Rückwand stabil (Beispiel Billy von Ikea), sonst klappen sie hundertpro zusammen. Oder aber sonstige Verstrebungen. Wie hier beim Ivar von Ikea:


    Gruss

    Peter


    dif-tor heh smusma - live long and prosper

  • Kleine Zusatzfrage: Hast du keine Bedenken, dass diese beachtlich langen Stützen in Längsrichtung zusammenklappen könnten?

    So wie ich das sehe ist das wegen der massiven Verschraubung mit Unterlegscheibe und dem Klötzchen daneben weder auf die eine noch auf die Ander Seite gar nicht möglich dass es zusammenklappt.

    Gruss Bruno


    Ein Herz für alte Modellbahnen aus Holz, Metall oder Karton :love:

  • Hallo


    Nein, da hab ich absolut keine Bedenken. Ich mache das schon immer so ohne die schrägen Verstrebungen.

    Zuhause hab ich noch zusätzlich Tablare zwischen den Stützen verschraubt. Unten sind zusätzlich die zwei mittleren Stützen verschraubt. Siehe Foto:



    Und an Ausstellungen wurden die Tablaren nicht mitgenommen und auch ohne diese war es stabil genug.

  • Lieber Patrick

    Du hast recht, es gibt keine Bedenken für deine Bauweise. Klar, würdest du auf der Anlage mehrere hundert Kilo Material lagern wollen, gibt es irgendwann das Stabilitätsproblem "knicken", das heisst der senkrechte Stab würde seitwärts wegknicken. Das hat Peter gefühlsmässig wohl geahnt. Aber bei normalem Gebrauch der Anlage kann das nicht passieren. Als Vergleich siehe einmal die Werbung der Landi für ihre Schwerlastgestelle an. Das sind Winkelprofile in den Ecken der Tablare und die Landi behauptet, jedes der fünf Tablare könne 175 kg Masse aufnehmen. Das ist aber nur die Last pro Tablar, nicht die Last des ganzen Gestells. Wäre das ganze Gestell voll belastet, würden 875 kg darauf lasten. Das gäbe sicher ein Knickproblem und zudem ein Problem in der Auflagerzone der Eckprofile. Die Bodenbelastung wäre nahe bei 30 N/mm2, was selbst bei Beton grenzwertig wäre. Bei dir sind die massgebenden Werte weit innerhalb der Materialkennwerte. So ein Pfosten bei dir trägt etwa 450 kg ohne Sorgen.

    Gruss Oski

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    ...auch Nichtraucher können süchtig sein nach Zündhölzern!

  • Hallo Oski


    Ja, was Du schreibt das stimmt absolut. Vielen Dank.


    So, wieder mal etwas spezielles aus Riedmatt. Riedmatt ist ja speziell, sozusagen meine eigene Privatbahn.

    Durch Zufall ergatterte ich eine Köf 3 der DB mit leichtem Defekt.

    Dies wurde so gut es ging behoben und siehe da, dieses kleine Löklein von Roco läuft ja so etwas von Perfekt und lautlos, da macht das Rangieren noch mehr Spass. Natürlich ist nebst gutem Sound auch ein Pufferspeicher drin für absolute gute Fahreigenschaften.

    Da noch ein kleiner Kratzer in der blau/beigen Farbe war, lackierte ich diese Lok in meine Farbe um und verpasste ihr noch andere farbige Detail - also die Lok angepasst für die Riedmatter Bahn.

    Da ich schon immer kleine Loks sehr mag als grosse, so passt das kleine Ding doch Toptop zu Riedmatt.


    Anbei Fotos:










  • Genau solche Bilder sind es, die mich daran mahnen, auch wieder mal an meinem Diorama weiterzubauen.... herrlich!

    Gruss Roger


    95 von 121 grünen Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Hallo Patrick


    Nicht nur die Umsetzung ins Modell ist dir 1A gelungen, sondern auch der Prozess wie das Ganze zu stande gekommen ist passt perfekt zu deiner Szenerie. Ein Unternehmen, welches die Firmen mit Gleisanschluss beliefert, kauft sich eine "ausgediente" Rangierlok, richtet diese für ihre Zwecke her, hegt und Pflegt diese und verschaft der kleinen Rangierlok so nun ein 2. Leben :D

  • Guten Abend miteinander


    Ui, allen vielen herzlichen Dank für die vielen, positiven Antworten. Das freut mich dass das kleine Löklein gut ankommt.

    Ja, das Teil passt perfekt zu Riedmatt.

    Was die Fahreigenschaften betrifft kommt sosusagen fast keine meiner Loks die ich besitze, an diese heran.

    So können die kleinen Orangen Loks von Piko definitiv abgestellt werden. Diese laufen zwar nicht schlecht aber eben die Köf gewinnt eindeutig.

    Natürlich kommt zur Abwechslung zwischen durch auch mal ein Güterzug mit eine SBB Diesellok an. Das war bei der ehemaligen Kriens Luzern Bahn auch so.