Fueler Event in Kloten

  • Nach zahlreichen Verschiebungen, das Flughafenfest trug massgeblich dazu bei, ging heute der Fueler Event über die Bühne. Die Firma Airmail Flugzeugmodelle organisierte diesen Anlass für ihre besten Kunden. Das spezielle an dieser Führung, sie findet während dem normalen Flugbetrieb statt und es ermöglicht den Gästen direkt an das Flugzeug zu gehen. Gemäss dem Tour Führer weltweit nahezu einmalig.


    Der Tour Führer brachte das Thema Flugzeugbetank auf eine kompetente und humorvolle Art der Gruppe sehr anschaulich näher.



    Das Betankungsfahrzeug ist zwischen Unterflurtank und Flugzeug dazwischen geschaltet. Es dient als Puffervolumen und reguliert den Betankungsdruck und die Durchflussmenge. An der Tankuhr des Flugzeuges sind 61 Tonnen Treibstoffbedarf eingestellt.



    Beladung mit den Containeren.




    Die offenen Frachttore eines A-330 mit Blick in die noch leeren Frachträume.



    Das GE90 Triebwerk mit den Absaugöffnungen im Triebwerkeinlauf. Ein Warnschild für den verlangten Abstand zu einem laufendem Triebwerk.




    Eine B-777 wird startklar gemacht und in die Rollposition gebracht. Eine ankommende B-777. Die hinterste Achse eines B-777 Hauptfahrwerkes ist lenkbar.



    Flugzeugreifen werden mit Stickstoff gefüllt. Diverse Ablassöffnungen.



    Eine A-340 rollt zum Fingerdock. Böse Zungen behaupten, hier handelt es sich um ein Flugzeug mit 5 APU's. ;)


    Falls es im Forum Interessenten für einen solchen Anlass gibt. Die Kontaktdaten habe ich, die Anzahl Besucher ist auf 20 pro Führung begrenzt.

  • ... aber die Meisten haben wohl keinen Schimmer, um was es sich handelt. Ich, zum Beispiel.8|

    Gruss Roger


    78 grüne Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Die Auxiliary Power Unit oder eben kurz APU ist ein Hilfstriebwerk für die Energieversorgung des Flugzeuges am Boden. Meistens ist sie am Heck des Flugzeuges zu finden. Der A-340 ist in diesem Fall mit vier CFM56 Triebwerken ausgerüstet, die viel kleinere A-320 Familie ist ebenfalls mit diesem Typ Triebwerk ausgerüstet, einfach nur zwei davon. Der A-340 gilt als schwach motorisiert und ist anscheinend auch etwas langsamer als andere Langstreckenflugzeuge.


    Steht man unter dem A-340, läuft man unter dem Triebwerk hindurch, steht man vor der B-777 kann man bequem in das Triebwerk hineinfassen. Das CFM56 für den A-340 hat einen Fandurchmesser von 1.84m, das GE90 3.256m und einen Gesamtdurchmesser von 3.429m was in etwa dem Rumpfdurchmesser einer B-737 entspricht. Wechselt man wie wir gestern Abend von einem GE90 zu einem CFM56 Triebwerk, sind die eindrücklichen Dimensionen des GE90 ganz einfach optich erfassbar.


    Das CFM56 säuft zudem recht viel Öl. Nach jedem Flug muss verbrauchtes Öl nachgefüllt werden. Der Tourführer hat es in Dosen angegeben, jeweils eine bis zwei werden nachgefüllt. Im Foto unten sieht man es auch an der Ölspur am Triebwerk.



  • Das passiert wenn einem laufenden Triebwerk zu nahe gekommen wird. Beim GE90 wäre der Container nicht stecken geblieben, er wäre mindestens auf den Fan Schaufeln aufgeschlagen. Der Fan Durchmesser bei einem B-747-400 Triebwerk ist "nur" um die 2.5m, je nach Triebwerktyp.