• ...normalerweise haben Kutter keine Vorhänge...

    Falsch!

    Die meisten Fischkutter und auch einige grössere Schiffe haben Vorhänge, sogar im Ruderhaus/Auf der Brücke.

    Bei Fischkuttern ist direkt im Ruderhaus auch meist eine kleine Pantry, sowie ein Tisch mit Sitzbänken und manchmal Kojen im "Schrank". Darum hat es dort Vorhänge, dazu kommt das es gerade bei Kleinen Einheiten, einfach Heimelig wirkt. Ähnlich wie beim LKW.

    Da die Vorhänge auf der Seite sind, hast du diese sogar Vorbildgerecht Montiert. BB, STB und Achtern sind Ok, nicht jedoch nach vorne!

    Grüessli

    Mike

    Fahre und Sammle SBB, BLS, SOB und DB in AC, bevorzugt von Märklin und Hag.


    NORDSEE IST MORDSEE!

    Einmal editiert, zuletzt von Silver ()

  • Okay danke Mike, schon wieder was gelernt. Nach vorne gibt's eh keine Vorhänge, nur STB und BB habe ich montiert. Achtern bei den runden Bullaugen noch nicht, aber die bekommen jetzt auch welche.


    Nur für Bank und Tisch habe ich leider keinen Platz.

    Gruess Andy
    Sieger stehen da auf, wo Verlierer liegen bleiben.

  • Ich find‘s einfach cool, dass im MoBa-Forum nun auch der Schiffs-Modellbau vertreten ist. Und mit Mike als echtem Seemann gleich noch ein kundiger Berater und maritimer Kenner.:thumbsup:

    Gruss Roger


    95 von 121 grünen Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Hallo Roger

    Kann Dir nur beipflichten!


    Ich befuhr als Se(h)mann (ausgerüstet mit Fernglas im Steuerhaus*) als Schiffsjunge (Schmelzer) Matrose, Steuermann Schiffsführer von 1950 - 60 beruflich den Rhein, Amsterdam Rheinkanal, Main, Neckar, Seeland, Zuit Beveland, Schelde,

    Deutsche Kanäle.


    * Damit man rechtzeitig das Fahrwasser der Talfahrer erkennen konnte.


    Zu dieser Zeit herrschte auf dem Rhein Hochbetrieb, denn das Schwergewicht waren grosse Schleppzüge mit bis zu 8 Schiffen im Anhang, was bis 12000 To. und 2 Km Schleppzuglänge führte.

    Zwischen Rotterdam und Basel waren oft bis zu 40 Schleppzüge aus allen Rheinuferstaaten, zu Tal und zu Berg unterwegs.

    Die stärksten Schlepper hatten bis zu 4000 PS Motorenleistung.

    Es waren dies, aus der Schweiz, die Schlepper URI / SCHWYZ / UNTERWALDEN / ZÜRICH / BERN / LUZERN,

    der Schweizerischen Reederei AG Basel.


    Gruss Jack

  • Es gibt Neuigkeiten, ich habe meine ersten Erfahrungen mit der Materie Airbrush gemacht. Nachdem der Rumpf schön abgeschliffen war, wurde er erstmal grau grundiert.



    Danach wurde mit einem schönen Hellblau die erste Farbe gespritzt.



    Mit Weiss und Sepia ging es weiter.

    Jede Farbe, sowie die Grundierung wurden in zwei Schichten aufgetragen, und dazwischen jeweils wieder angeschliffen. Und auch das ewige neu abkleben war eine reine Freude ;):P



    Zudem habe ich auch mal Zeit gefunden, am Steuerhaus mit den Beschlagteilen zu beginnen. Die Türscharniere wurden mit Rundkopfmessingstiften befestigt. Die Stifte haben 0,71 mm, vorgebohrt habe ich mit ca 0,5 mm.


    Gruess Andy
    Sieger stehen da auf, wo Verlierer liegen bleiben.

  • Hallo in die Runde


    Ich bleibe dabei;

    halte mich "in Sachen Kindskopf" zurück;

    nehme die Entschuldigungen entgegen;

    entschuldige mich, für offenbar passierte Verwechslungen von Zeilen und Menschen;

    bin keineswegs dünnhäutig;

    habe Respekt vor Menschen und liebe die Fairness in der Sache.


    jack der leventiner

  • Hallo Jack,


    Mach dir keinen Kopf, ich habe bestimmt schon 20 Leute in diesem Forum verwechselt und lebe noch.
    Nachtragend ist keiner in diesem Forum, jeder bringt sein Wissen, seine Weisheiten und auch die Fehlschläge in diesem Forum ein. Deshalb ist es hier so lebendig, die Leute nahbar. Keiner konnte alles von Anfang an. Jeder hatte einen Lernprozess, hat sich entwickelt und auch für Schmunzler zwischen den Zeilen gesorgt. Genau das macht, für mich dieses Forum so speziell. Für mich gibt es nichts schlimmeres als wenn alle wie Schafe dem Schema F folgen.


    Rangier90 , darf ich mir die Frage erlauben wie du die Verkleidung der Kabine gemacht hast ?
    Ich frage für nen Freund, :D, der ist an einem leichten Kreuzer dran.


    Bleibt gesund


    Eric

    A king asked a sheperd`s boy about eternety,The boy answered: "There`s this mountain of pure diamond. It takes a day to
    climb and one day to go around it.
    Every houndred years, a little bird comes. It sharpens it`s beak on the diamond mountain.
    And when the entire mountain is chiseled away, the first second of eternety will have passed."
    " You must think that `s a hell of a long time".
    Personally, I think that`s a hell of a bird.
    The Doctor

  • Hallo Eric, natürlich darfst du Fragen. Das Steuerhaus ist aus 2 mm Mahagoni Sperrholz gelasert, die Teile sind mit normalem Leim zusammengeklebt. Die Einrichtung ist (bis auf das Steuer) alles improvisiert.


    Jack, leider habe ich deinen Beitrag nicht ganz verstanden, aber das ist halb so wild.

    Gruess Andy
    Sieger stehen da auf, wo Verlierer liegen bleiben.

  • Jack, leider habe ich deinen Beitrag nicht ganz verstanden, aber das ist halb so wild.

    Hoi Andreas,

    Jacks Beitrag bezieht sich auf einen anderen Thread. ;)

    Gruss Roger


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  • Nachdem die Farbe getrocknet war, konnte ich mich mit dem Ruderbeschlag auseinandersetzen. Die Messingblechstreifen mussten auf 5 cm abgelängt, und in die passende Form gebogen werden. Danach mit den altbekannten 0,7 mm Messingrundkopfstiften ''genagelt'' werden. Dazu mussten die Stifte auf 3 mm gekürzt werden. Das Messingblech wurde mit einer Ahle vorgestanzt und mittels Sekundenkleber fixiert. Dann wurden wieder 0,5 mm Löcher vorgebohrt. (Die Schraube bleibt noch abgeklebt, bis der ganze Rumpf geklarlackt wurde.)



    Nebenbei wurde das Steuerhaus um Rettungsringe und Horn ergänzt. An der kleinen Öse unterhalb des Horns hängt einmal die Schiffsglocke, die gerade einmal 10 mm gross ist. Ich muss mir nur noch einen Weg der Befestigung überlegen.



    Der aktuelle Bauzustand, es gibt immer noch viel zu tun...

  • Da bist Du aber schon recht weit gekommen.:thumbup: Und es sieht so aus, dass Du die Aufgabe meistern wirst. Da warst Du Dir ganz zu Beginn noch nicht ganz sicher, wie ich mich zu erinnern glaube.

    Gruss Roger


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  • Ja, das stimmt Roger, aber es sieht wirklich gut aus bis jetzt. Ich habe auch schon zwei weitere Projekte im Kopf, die ich danach bauen könnte. Aber das kommt erst zur gegebenen Zeit. Erst muss jetzt das Schiff noch gealtert werden, dann kommen die Masten, die Netzwinde, Beschlagteile und so weiter. Aber es macht Spass, und dass ist das wichtigste.

    Gruess Andy
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  • Die Netzwinde ist als Bausatz enthalten, die Anleitung dagegen sehr vage. In der Beschreibung steht lediglich, "Die Netzwinde wird gemäss Abbildung auf dem Bauplan zusammengesetzt". Nach einer kurzen Internetrecherche fand ich eine Bauanleitung für die Anna 3, deren Netzwinde zwar ein bisschen überarbeitet ist, jedoch kann ich die wichtigen punkte für mich daraus entnehmen.



    Nach ein bisschen entgraten, schleifen, kleben, spachteln und noch mehr schleifen, konnten die einzelnen Bauteile mal ein wenig eingefärbt werden.

    Im nächsten Schritt wird dann alles zusammengefügt.


  • Auf den Seiltrommeln der Netzwinde wurde ein Tau angebracht, und auch gleich ein bisschen farblich angepasst.




    Danach wurden alle Teile der Winde zusammengefügt und verklebt. (Leider sind die Fotos schlecht beleuchtet, wir müessen dringend unseren Bauscheinerfer montieren.)



    Am Steuerhaus wurde das Auspuffrohr und die Glocke befestigt. Und der Antennenmast mit Flagge befestigt.



    Die Buchstaben aus Messing wurden mit einem Säuremittel etwas patiniert, und auf das Heck geklebt.

    Das O war für Testzwecke 24 Stunden in dem Mittel eingelegt. Aber das war mir dann doch zu schwarz.


    Gruess Andy
    Sieger stehen da auf, wo Verlierer liegen bleiben.

  • Was lange währt, wird endlich gut.


    Fast 2 Jahre Bauzeit, und sehr viel Try und Error, aber es ist vollbracht. Die Fleur de Brest ist fertig, also fast. Was noch fehlt sind kleine Detailarbeiten an Deck, mit Lasthaken, Kisten, Fässern und so weiter. Aber das Schiff schwimmt, die RC Anlage ist funktionstüchtig, und das Gewicht austariert.

    Der Wassertest, und das austarieren, fanden gestern in der Badewanne statt. Die Jungfernfahrt muss wohl noch warten bis nächstes Jahr, aber das ist nicht so tragisch, da schon ein zweites Projekt in den Startlöchern steht. Erstmal aber die Bilder von meinem Erstling, der zwar nicht ganz perfekt ist, auf den ich trotzdem ganz mächtig stolz bin.




  • Schön wieder mal von Dir zu hören.:)

    Und dass Du uns Modellbähnler nicht ganz vergessen hast. Dein Boot ist ja toll gelungen!

    Die Jungfernfahrt in offenem Gewässer steht ja noch bevor und wird sicher noch um Potenzen aufregender als die Tarierfahrt in der Badewanne. :D

    Ich hoffe natürlich sowohl auf Bilder vom offenen Ozean als auch Angaben worum es sich beim neuen Projekt handelt (Schliesslich müssen wir hier das Okay für Deine weiteren Bauarbeiten geben:phat::phat::phat::phat:)

    Gruss Roger


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