Roco Neuheiten 2019

  • Soeben wurden die Roco Neuheiten 2019 veröffentlicht: Roco_Neuheiten_2019.pdf


    Download von der Bahnorama HP (Anmerkung Admin)

    Viel Spass beim durchstöbern.

    Persönliche Highlights für mich sind die neuen IC2000 (inkl. Bt "Ticki Park"), der HUPAC Nightpiercer Vectron, die Refit 460 sowie die Re 465 mit Stockhorn-Werbung

  • Freude herscht!

    Roco bringt das Oelfass!:)

    Mal schauen ob Roco den RailTop Zug topen kann!?!?

    Ich habe eigentlich nichts gegen Anwälte, aber einen mag ich gar nicht, aber irren ist menschlich!




    Grüsse


    Fredy

  • Hmm :hmm:, liebe Forumisten, nun müsst ihr mir helfen.


    Wir hatten doch mal einen Thread mit den Lok-Spitznamen...da waren mir Röthenbachsäge, Köfferlilok, Grossmutter, Habersack, Glettise, usw. mehrheitlich bekannt. Aber Ölfass? Das habe ich noch nie gehört. Um welche Lok handelt es sich? Ölfant ist mir bekannt, ist die C 5/6 von Kohle auf Ölfeuerung umgebaut, also wurde aus Elefant eben Ölfant oder?

    Wie kannst du Chris dieses Modell den schon haben, wenn Roco es als Neuheit ankündigt? Oder ist es eine Wiederauflage?

    Der auf der Titelseite abgebildete Triebwagen wurde im Prospekt als Limburger Zigarre betitelt :D:D.

  • Hey Mattioli,


    Der SBB/NS RAm TEE I ist als Ölfass betitelt. Leider kannte ich diesen Zug nicht mehr (bewusst) im Einsatz. Im Modell gab es den Zug schon vor etlichen Jahren mal von Roco. Die speziell erwähnten „Separat angesetzte Griffstangen, Scheibenwischer sowie Lampenringe“ sind bereits vorhanden und nichts neues.

    Bezüglich der Beschriftung bin ich nicht sicher, ob es nur die SBB Version gegeben hat. Die jetztige Ankündigung bezieht sich ja auf eine NS Variante.

  • Mein AC-Oelfass von RailTop wird durch ein Roco-Modell nicht zu verdrängen sein...^^

    Gruss Roger


    78 grüne Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • ich mag mich noch erinnern! :)

    ... an den AC-Umbau oder an den legendären Flug des RAm auf den Betonboden?.... ohne nennenswerten Schaden?... Ja, das Railtop-Modell hat bei mir Tradition - und den Nimbus der Unverwundbarkeit...:D

    Gruss Roger


    78 grüne Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Hallo zusammen


    @Oli

    Der RAm TEE hat seinen Namen "Oelfass" daher, weil er erstens massiv nach Diesel-Abgasen stank und zweitens bei Fahrt mit Vollgas, z.B. die Bözbergrampe hoch, eine schwarze Qualmwolke hinter sich her zog - schon damals für Schweizer Verhältnisse in Sachen Umweltschutz eher ungewohnt.


    @alle
    Das mit den Übernamen der verschiedenen Loktypen ist m.E. manchmal etwas konfus. Die meisten dieser Übernamen entstanden im täglichen operativen Betrieb. Solche Übernamen waren oft von Region zu Region unterschiedlich und letztlich auch nicht immer salonfähig - heutezutage könnte man sie sogar als sexistisch auslegen.
    Mindestens eine Schweizer Lok kam meines Wissens aber nur dank den entsprechenden Medien der Amateurszene zu ihrem Übernamen: die C 5/6 alias "Elephant". Dieses Pseudonym hat seinen Ursprung, wenn ich mich recht erinnere, in einem Fleischmann-Katalog der frühen 1970er-Jahre. Die Fleischmänner hatten dazumals die Idee, ihren Lok-Modellen spezielle Namen zuzuordnen. So nannten sie die V 200 (221) "Der rote Elch" (o.ä.), auch die BR 01 hatte ihren Übernamen und die BR 50 (im Prinzip auch eine 5/6) wurde eben als "Elephant" betitelt. Später, nachdem die C 5/6 2978 der SBB wieder fahrfähig war und für verschiedene Anlässe eingesetzt wurde, tauchte auch für diese Lok schon bald mal der Name "Elephant" auf. Und ich vermute schwer, dieser Übernahme habe seinen geschichtlichen Ursprung in Nürnberg... In der westlichen Schweiz, und ich spreche hier nicht nur von der Romandie, sprach man immer von der C 5/6 oder von der 29hunderter, aber nie vom "Elephant". Wie dem auch sei, ich habe mich an diesen Übernamen gewöhnt, auch wenn er nicht ganz authentisch zu sein scheint - denn wer schon das Glück hatte, einen (oder mehrere) Elephanten in der freien Wildbahn zu sehen, dem käme der Vergleich mit einer C 5/6 nicht unbedingt fremd vor...


    N.B. Auch die E 3/3 kannte man zu seinen Zeiten eher als "Güggerli" denn als "Tigerli"

  • Die C 5/6 wurde vom Lokpersonal in der Schweiz schon als "Elefant" betitelt.

    Dies erklärte mir ein Lokführer schon vor 40 Jahren.

    Aber gegen dem Deutschen "Jumbo", Baureihe 44, war die C 5/6 nur ein "Elefäntli", waren doch die Baujahre schon ein Unterschied von etwa 25 Jahren.:)

  • Ich gehe mal wieder in die moderne Ära. Mich interessiert dann schon sehr, ob die angekündigten IC-2000 Wagen nur neue Nummern oder wirklich verbesserte Modelle sind.

  • Mich würde ebenfalls interessieren, ob die Autotransportwagen der STVA (SNCF) ebenfalls überarbeitet worden sind betreffs Ausschwenken in Kurven. Sonst sind ein paar Wagenmodelle in meinem Interesse.

  • Danke für den Link und die Info!


    Für mich sind die Highlights zum einen die Wiederauflage der CC 72000, welche ich mir gut überlegen muss - möchte ich doch schon lange eine solche Lok, die zudem einen mich faszinierenden Sound besitzt:rolleyes:. Die letzte Auflage hatte die ersten Loks zum Vorbild (mit Eckfenstern bzw. Fenster in den Flächen vor der Türe), diese und die Auflagen davor sind allgemein ausverkauft bzw. nicht/schwer zu bekommen. Mal schauen...


    Zum anderen bin ich gespannt auf die noch nicht ganz bekannte 1216 für Leonardo da Vinci - was schon sichtbar ist, macht mich neugierig und gefällt mir schon mal sehr gut.

  • Hallo René


    Vielen Dank für deine Antwort. Ja ich denke abgastechnisch gänge das heute nicht mehr...;):D...VW, Audi, lassen grüssen...

  • ... doch, das ginge, wenn zu fest gespart wird, auch heute noch: ;)es wäre dann einfach nur noch heisse Luft:


    In einem der Hansrudolf Schwabe Bücher "Schweizer Bahnen damals"stand: der RAm TEE kam zu diesem wenig schmeichelhaften Namen, weil der RAm TEE bei Brugg noch dynamisch, optisch und akustisch eine Wucht war. Oben bei Schinznach auf der Bözberg Rampe sollen es dann oft nur noch 40 km/h gewesen sein, unfreiwillig! wenn die Bedingungen schlecht waren. (schmierige Schienen).


    1500 PS für nur 3 angehängte TEE-Wagen finde ich jetzt nicht so schlecht, es reichte offenbar trotzdem nur knapp. Und die PS /kw für sich allein sind auch nur einer von mehreren Parametern. Handkehrum reklamierte eine Zeitung (war es der Tagi? oder gar die NZZ?), zum Karrieren Ende des RABDe 12/12, es sei Wahnsinn, knapp 10`000 PS (der Mirage fuhr oft 3-tlg) für nur eine handvoll Leute in die Agglomeration zu führen, 1/3 der Leistung müsse dazu eigentlich ausreichen? Später wurde moniert, die neuen Züge wären im Vorfeld des neue gestalteten Zürcher Bhf am Limit bei den Rampen.


    Mir gefällt weiterhin der (leider) stark verkürzte, aber ansonsten perfekt ausgeführte Märklin RAm 3070/3071 Modell Bj. ab 1965. Der Triebkopf ist konstruiert, als ginge es um eine Gotthard Lok und auch das Tempo kann sich sehen lassen:D, Leistung: kein Thema, beliebig vorhanden:thumbsup:, egal wie viele Wagen... Die passenden Wagen waren zur Grundeinheit zusätzlich zu kaufen (4070/4071) oft war der Märklin RAm viel länger als sein Vorbild und schneller als ein TGV. Der grosse TEE RAm 1:1 träumte von solchen Eigenschaften...


    Was Roco angeht, mich gluschten die aufgeführten OBB Altbau Loks:rolleyes: und die braune BLS Re 4/4 habe ich eigentlich schon in bester Qualität, aber wahrscheinlich werde ich von jedem Hersteller ein Exemplar kaufen, welcher in H0 eine BLS Re 4/4 heraus bringt... süchtig eben...

    Gruss

    Hermann

  • Nun ist es an der Zeit, über eine weitere Schweizer Neuheit zu orakeln: Roco hat uns eine weitgehende Überarbeitung der EW II versprochen. Nun gibt es Bilder der an der Messe ausgestellten Modelle:


    https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?010,8828551


    Schwachpunkt der alten Modelle ist die Türpartie. Zuerst gab es die Griffstangen nur zum Aufkleben und später als Atombombensichere Ausführung mit hässlichen Zapfen am Wagen. Dies sieht jetzt nach zeitgemässer Ausführung aus. Die Türblätter sind auch geändert, die Fensterdichtungen neu nicht mehr am Kasten angespritzt.

    Die Fenstereinsätze scheinen neu zu sein und haben nun diesen hässlichen Versatz auf der Innenseite, ein Schwachpunkt vieler aktueller Konstruktionen.

    Sonst sehe ich auf den Bildern nicht wirklich viel Neues. Der komische Knick unten am Wagenkasten und das angegossene Trittbrett am Gepäckwagen sind immer noch da.