Die DB wird grün

  • Mir wäre es viel lieber, wenn die ICE (aber nicht nur diese) - egal ob mit rotem oder grünem Streifen - deutlich pünktlicher wären. Aber das sind bei der DB Wort in den Wind . . . ;);):)

  • Günther, genau deswegen der grüne Streifen: Wind ist grüne Energie. Und auch die heisse Luft, die Versprechen enthalten, in Zukunft pünktlicher zu sein^^

    Gruss Roger


    86 von 121 grünen Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Danke für den Link. Die DB wäre aber besser beraten, das Geld welches in die Umgestaltung fliesst in Bereiche einzusetzen, durch die der Betrieb besser wird, wie zB Pünktlichkeit.

    Beste Grüsse aus dem Moba-Keller

    und natürlich:

    IC 2000 forever :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:

  • es ist wohl Hans wie Heiri:

    erstaunlich, wieviel die DB (für Güter) auf der Strasse unterwegs ist. Zumindest heute habe ich u.a. ganz viele grosse DB-LkW gesehen, Zeit zum warten gab es genug;(. Im Grossraum Heilbronn und eher noch mehr im Bereich Bregenz - Lindau war stundenlanges Warten angesagt. Da werden wohl rechte Intressens Konflikte auf Deutschland zu kommen? 99.99% der LKW-Chauffeure fahren ja nicht zum privaten Spass herum, sondern es ist ihr Job. Würden à la Frauenstreik alle Leute streiken, welche nicht immer ganz zufrieden sind, dann wäre ganz schnell nichts mehr in den Regalen...


    Doch die Infrastruktur ist dem Verkehr nicht gewachsen. Es hat jede Menge Baustellen und die Chauffeure sind echt nicht zu beneiden: Was die eins warten müssen, ist nicht mehr normal? Deutschland wird nicht darum herum kommen, 2-Gleisig zu verfahren: Die LKW, die brauchts, (auch weiterhin) doch mehr Transitverkehr via Kombi-Bahn, irgendwie kommt das noch nicht so recht vom Fleck, hat man als das Gefühl? Der Gotthard-Basistunnel schöpft nur sein ganzes Potential aus, wenn die FS und vor allem DB ihren Teil auch beitragen? ;)Egal ob die Lok vorne mit grün oder noch besser mit Chrom verziert ist...


    Gruss

    Hermann

  • Hallo zusammen


    "Wir" bzw. die ÖV-Unternehmen hierzulande sind manchmal nicht "besser..."

    So "muss" die AAGL (Autobaus AG Liestal) das BLT-gelb "unbedingt" gegen ein helleres gelb tauschen. Aktuell sieht man in Liestal die beiden gelben Farbtöne nebeneinander fahren.

  • . . . erstaunlich, wieviel die DB (für Güter) auf der Strasse unterwegs ist. Zumindest heute habe ich u.a. ganz viele grosse DB-LkW gesehen, Zeit zum warten gab es genug;(. Im Grossraum Heilbronn und eher noch mehr im Bereich Bregenz - Lindau war stundenlanges Warten angesagt. Da werden wohl rechte Intressens Konflikte auf Deutschland zu kommen?

    Lieber Hermann,

    das mit den Verkehrsproblemen kommt in D vor allem daher, dass man sich in unserer Regierung so gut wie nicht um Verkehr kümmert und ein offenes Ohr für die Lobbyisten der LKW-Hersteller hat. In D wurden die stationären Lagerhäuser weitgehend abgeschafft und dafür per LKW auf die Autobahnen und übrige Straßen verlagert. Bei 3-streifigen Autobahnen (wenn diese überhaupt so viele Spuren aufweisen), ist die rechte Spur im Normalfall mit LKW's randvoll. Die A 6 von Mannheim nach Nürnberg ist dafür ein Paradebeispiel. Ziemlich genau daneben führt ein Bahnstrecke von Mannheim nach Nürnberg. Nix Frachtverkehr, aber dafür fehlen ca. 25 km Fahrdraht zwischen Öhringen und kurz vor Crailsheim. Der DB hat der Besitzer (nein - nicht wir Bürger sondern unsere Regierung) gestattet, dass sie sich für einen Börsengang "fit" macht, und jede Menge Gleise und vor allem Weichenverbindungen herausreissen lies. Der Börsengang wurde zwar abgesagt, aber die geschrumpfte Infrastruktur bleib bestehen. Heute kommt von der DB lautes Wehklagen, wenn mal wieder zusätzliche Frachten auf etwas abseits liegenden Strecken zu transportieren sind, keine Fahrzeuge, keine durchlässigen Strecken, keine Ausweichgleise. Alle paar Jahre schallt es zwar durch das Land "Güter gehören auf die Bahn" - aber mach mal. Lass Dir mal von potentiellen Frachtkunden berichten, wie mit denen durch die Bahn umgegangen wird.

    Dann hat man uns erzählt, die Öffnung der Bahn für Fremdanbieter würde viele Probleme lösen. Auf die Lösung warten wir noch heute. Dafür hat sich die DB aufgemacht, auch andere Länder zu beglücken, statt im eigenen Land den Bahnverkehr attraktiver zu machen. Und weil man dazu offenbar keine Lust (oder Kenntnisse) hat, schuf man sich mit (DB-)Schenker einen Unternehmenszweig, der offenbar verschleiern soll, dass dort unzählige LKW im Einsatz sind und die Fracht transportieren, die die Bahn nicht (mehr) schafft.

    Wenn man dann noch sieht, welche Leute sich (hoch bezahlt) im Bahn-Vorstand tummeln, wundert einen die Misere nicht. Meister Pofalla z.B., einst der Adlatus von Frau Merkel, hat den Absprung geschafft und kümmert sich nun um die Bahn-Infrastruktur. Man kann sich leicht vorstellen, was bei dieser Aufgabe herauskommt und das bei sicher ordentlicher Vergütung. Die Aufzählung liesse sich beliebig fortsetzen, aber ich will das Gremium hier nicht mit Problemen aus D langweilen.

    Frau Merkel und ihre Truppe kümmern sich statt dessen lieber um Aussenpolitik, ein bisschen Krieg in Afghanistan, ein wenig Einsatz in Mali und JEDES JAHR mindestens 20 Milliarden für ungebetene Gäste, die man trotz Fehlens des Asyl-Status nicht mehr los wird.

    Wir kümmern uns um das Weltklima und auch sonst um jeden Dreck in der Welt, schaffen es aber nicht mal, in einem (noch) hochindustriealisierten Land eine halbwegs ordentliche Verkehrs-Infrastruktur (weder bei der Bahn noch bei den Autobahnen) zu schaffen oder vorzuhalten. Und dann wundern sich unsere Politiker, wenn den Leuten bei Wahlen immer häufiger das Kreuzchen an Stellen rutscht, die auch ich nicht mag oder gar gutheisse . . .

  • Bravo Günther, ein sehr guter und treffender Beitrag. Lass Dir gesagt sein, dass es in der Schweiz nur geringfügig besser ist. Das heisst: es ist (noch)geringfügig besser, was die Bahninfrastruktur betrifft. Aber die Richtung ist dieselbe. Wir sind einfach noch ein paar Jahre hintendrein. Aber auch unsere Nation ist drauf und dran, die von Dir genannten Errungenschaften mit Füssen zu treten. Mit demselben zu befürchtenden Ergebnis.

    Gruss Roger


    86 von 121 grünen Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Lass Dir gesagt sein, dass es in der Schweiz nur geringfügig besser ist


    Ja, ja, die Sicht eines Autofahrers der kaum je die Bahn nutzt. :nono:


    Die Infrastruktur ist sicher nicht perfekt, alles in allem doch in einem guten bis sehr guten Zustand. Speziell im S-Bahn Verkehr des ZVV ist die Nutzung dermassen intensiv, es sind laufend grössere Unterhaltsmassnahmen notwendig und werden auch ausgeführt. Und zwar so, dass der Pendlerverkehr kaum gestört wird.


    Es wird auch weiterhin viel Geld in den Ausbau des Schienennetzes gesteckt. Du als Autofahrer zahlst mit. :P


    Die Schweiz hat einen Anteil am Güterverkehr auf den Schienen von 37%, in Deutschland sind es bloss 18.7%. Stellt als nicht sooo schlecht da. Noch weiter vorne liegen die USA und Russland. Deutschland steht immerhin über dem europäischen Schnitt von 15.8%.

  • Ja, ja, die Sicht eines Autofahrers der kaum je die Bahn nutzt. :nono:


    Die Infrastruktur ist sicher nicht perfekt, alles in allem doch in einem guten bis sehr guten Zustand. Speziell im S-Bahn Verkehr des ZVV ist die Nutzung dermassen intensiv, es sind laufend grössere Unterhaltsmassnahmen notwendig und werden auch ausgeführt. Und zwar so, dass der Pendlerverkehr kaum gestört wird.


    Es wird auch weiterhin viel Geld in den Ausbau des Schienennetzes gesteckt. Du als Autofahrer zahlst mit. :P

    Diese Sicht habe ich aber auch. Es ist sicher alles richtig, was Du schreibst. Es ist aber auch so, dass noch kaum je soviele Störungsmeldungen seitens SBB (Schienen-, Weichen-, Fahrleitungs-, Fahrzeug-Störungen) veröffentlicht wurden wie in jüngster Zeit. Dies kann drei Ursachen haben: 1.) die Information ist viel besser, d.h. es wird weniger verschleiert oder 2.) der Unterhalt ist wirklich immer lausiger geworden oder 3.) aufgrund der gestiegenen Komplexität von Fahrzeugen und Anlagen ist es ganz natürlich, dass auch mehr Störungen zu verzeichnen sind. Mein Favorit ist hieraber eindeutig Nr. 2. Mit dem Spardruck und der Erwartungshaltung, dass der ÖV (eigetnlich) rentieren sollte, wurde auch weniger für den Unterhalt eingesetzt. Für mich sind die total verschmutzten im Verkehr stehenden Loks das Merkmal dafür.


    Richtig ist, ich staune oft, wie das im ZVV läuft. Die Nutzung hier ist wirklich intensiv und dass da nicht mehr passiert ist schon erstaunlich.

  • Lieber Günther,

    Ja es ist schon so, das ganze System läuft auf dem letzten Zacken. Doch für meine mehrstündige, ca. 3-4 Std. Warterei kann Mutti Merkel rein gar nichts persönlich dafür. Ausser sie wäre als Unfall verursachende Fahrerin selber hinter dem Steuer gesessen, was nicht anzunehmen ist. Wie sich später heraus stellte, wurde der Autobahn-Tunnel welcher Bregenz umfährt, für mehrere Stunden gesperrt, weil ein PW-Anhänger gekippt war. Das hat sofort grosse Auswirkungen auf die ganze Region, es kam zu zusätzlichen Folgeunfällen. Der Unfall verursachende Fahrer war wegen zu schnellem Fahren, dem sein Anhänger ins schliengeren geraten, daraufhin soll das ziehende Auto stark gebremst haben, - was in der Regel genau das Falsche ist. Man müsste in so einer Situation noch mehr Gas geben und dann ganz sachte auf ein übliches und erlaubtes Tempo runter kommen. Entweder fehlte dem Fahrer den Mut dazu, oder viel wahrscheinlicher ausreichender Abstand (Platz) dazu, oder beides. Einfacher wäre gewesen, er wäre gar nie zu schnell gefahren... Aber wer ist schon frei von Fehlern? Auch werden die Anhänger tendenziell immer wie schwerer und reizen das erlaubte Gewicht bis an das gesetzliche Limit aus. Das PW-Zugfahrzeug ist auf 3.5 T beschränkt, oft erheblich leichter. Fahrfehler liegen dann nicht mehr drin.


    Politik: Auch mir gefällt ein natürlich schönes Model besser als eine ältere Kanzlerin, aber wie gut oder wie schlecht ihre Politik war, das wird man erst ein paar Jahre später feststellen können. Meine Vermutung: wohl kaum perfekt, aber immerhin viel besser als gedacht! Welche Möglichkeiten hat sie denn? Bestimmt viel wirkungsvollere Möglichkeiten, als ein kleiner einfacher Bürger, der darf nur Steuern zahlen und gehorchen. Dennoch, auch die vielleicht mächtigste Frau der Welt ist den (anti)wirtschaftlichen Gezeiten voll ausgesetzt. Die grünen links Feministinnen wollen die Wirtschaft abwürgen und gleichzeitig mehr Macht und wirtschaftlichen Gewinn für sich selbst beanspruchen. Ihre Gegenspieler, die grossen Firmenbosse, zumindest die Hardliner unter ihnen, wollen mögliche Verluste sozialisieren und Gewinne privatisieren, das ist von der Gesinnung her, auch nicht besser als was die Feministinnen posaunen. Also wählt die Politik meistens einen Kompromiss, mit dem Resultat dass alle ein bischen unzufrieden sind.


    Man kann gegen-, oder für US-Präsident Trump sein, aber dass er kein Freund von Wirtschaftsflüchtlingen ist, darin sind sich wohl alle einig. Und auch "Gegenspielerin" Frau Merkel, sie hat ja die Flüchtlinge nicht eingeladen, sondern nur nicht so vehement abgelehnt. Resultat: das selbe! Sie kommen so oder so... Nicht zuletzt daher, weil sie gar nichts wesentliches besitzen, ausser ausgerechnet ein Handy. Wir haben es ja auch besser als unterentwickelte Länder, aber paradiesisch von selber geht auch bei uns nichts. Manche der Flüchtlinge kommt mit völligen Illusionen daher, hat aber nichts zu verlieren... Ich wäre kein bischen besser, als so einer, wäre ich zufällig in deren Gebieten auf die Welt gekommen.


    Für mich ist die digitale Revolution insofern bemerkenswert, dass es KEINE Ablösung wie bisherige Revolutionen war. Bronze ersetzte Steine als Waffen, Pferde und Ochsen ersetzten menschliche Transport-Kräfte, tierische Kräfte mussten wiederum der Dampfkraft weichen usw. Die abgelöste Technik wurde bisher immer recht schnell bedeutungslos oder lebte nur noch als Hobby/Museum weiter. Im Digital Bereich ist es genau umgekehrt: die Virtualität ist auf eine funktionierende Basis angewiesen. Gut zu sehen am LKW:


    Der Chauffeur muss heute ein guter Planer sein. Er muss zwingend gesetzlich die Ruhezeit einhalten. Er soll aber auch rentieren, sprich fahren und nicht schon um Mittag sein Nachtquartier aufsuchen. Ja aber um 18.00 - 20.00 Uhr herum sind, besonders in Deutschland, die Raststätten bis zum letzten Meter und oft darüber hinaus, von LKW`s verstopft. Chauffeur war vielleicht nie ein Traumberuf, aber früher gut angesehen und ein richtiger Fachmann seines Gebietes. Heute ist es jemand, welcher oft nur noch die Wahl hat, zwischen kleinerem und grösserem Unbill zu entscheiden. Virtuell ist ein neuer LKW Rastplatz viel schneller kreiert, als richtig in 1:1...


    Natürlich nervt es auch mich sehr, wenn ich auf der Autobahn festsitze. Nur wegen einer Ae 6/6 (und noch ein bischen was dazu) so weit fahren? Da bin ich selber schuld und selber ein Sandkorn vom zu vielen Verkehr. Da ist weder die EU noch sonst wer "schuld". Hauptsache man ist unfallfrei heil durch gekommen. Wenn einem selten mal der böse ungeliebte Herr Murphy besucht, geht schnell vergessen: wieviele male riesen Tore für ihn offen standen und er freundlicherweise trotzdem auf einen Besuch verzichtete. Gestern hätte er (ganz zu Fuss) jede Menge Gelegenheiten gehabt, stattdessen kam eine Fee... Aber erst als Letztes. Zuerst kam eine Wildsau und ein sehr leidenschaftlicher Jäger. Wie jedes Jahr "streiten" wir, wem der entsprechende Wald gehört. (Dummerweise rechtlich ihm, daran gibt es nichts zu rütteln). Der Jäger kann trotzdem nicht davon ausgehen, dass alles was sich Nachts in seinem Wald bewegt, eine Wildsau ist. Ich kann ja nicht gut verlangen, dass er in seinem eigenen Wald nicht mehr jagen darf. Ihn stört es auch nicht gross, wenn ich gleichfalls auf der Lauer bin, aber mit der Kamera statt mit einem Gewehr. Er verschreckt mehr ob mir, als ich ich ab ihm.


    Gruss

    Hermann

  • Wieder mal ein typischer Hermann-Beitrag: atemberaubende Themenwechsel mit tiefschürfenden Weisheiten und einer Wildsau als Schlusspointe.:D

    Gruss Roger


    86 von 121 grünen Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Man müsste in so einer Situation noch mehr Gas geben

    Ach ja? Ich habe beim ersten Schleuderkurs auf LKW (in Veltheim) eine ganz andere Aussage des Instruktors gehört. Dazu wurden Bilder von verunglückten LKW mit Anhängern gezeigt. Das Argument "mehr Gas" zieht absolut nicht! Richtig sei, eine komplette Vollbremsung. Mit blockierten Rädern.


    Das war zu einer Zeit, als keine ABS-Systeme flächendeckend eingebaut waren ... bei späteren Kursen wurde das Problem Anhänger-gerät-ins-Schlingern nicht angesprochen. Was also heute gilt, ist mir nicht bekannt. Die Physik ist zwar die gleiche, aber was nun alles an Assistenten hilfreich einwirkt? Vielleicht in gewissen Situationen gar störend? Aber Gas geben - nöö, glaube ich immer noch nicht!!



    Gruss

    Peter


    No matter how much you polish a turd - it's still a turd

  • Hallo Peter, interessant Deine Bemerkung!

    Normalerweise sind Deine Argumente Hieb u Stichfest! Rein statistisch würde ich da nicht gegen Dich gegenargumentieren wollen... Wahrscheinlichkeit dass Du Recht hast liegt nicht bei 100% aber bei 99.9%.


    Aber wieso hat es denn den Kipp-Unfall gegeben? Wenn Vollbremsen das Richtige gewesen ist? Gemäss Bericht hat er ja genau das gemacht und der beladene Anhänger ist trotzdem (ich würde sagen; wegen dem!) gekippt. Und dieser Autobahntunnel bei Bregenz hat offensichtlich gefährliche Bodenwellen, aber keine "Rechten Winkel", der Tunnel liegt in einer langgezogenen Kurve und wird von tausenden Fahrzeugen mit und ohne Anhänger befahren.


    Wir sind uns wohl einig, hätte sich der Fahrer schon gar nicht erst in diese Situation gebracht, (zu schnelles Fahren mit Anhänger), dann hätte er dieses Problem schon gar nicht erst gehabt...


    Ich sehe es auch so, wenn der Fahrer auf z.B. eine Kolonne trifft, ist nicht bremsen wollen, definitiv keine Option. Im Sinne von noch grösserem Schaden an unbeteiligten Dritten unbedingt vermeiden. Aber - wenn ich Dich richtig verstanden habe, soll allgemein in so einem Fall eine Vollbremsung die richtige Vorgehensweise sein?!? Also wenn genug Distanz und allgemein Platz vorhanden ist, ich würde eine Vollbremsung unbedingt vermeiden wollen und versuchen, durch vorübergehend etwas mehr Zug den Anhänger zu beruhigen. Dass was mir vermittelt wurde, war im Zusammenhang mit dem JCB 8310. Dort wurde ausdrücklich abgeraten, in so einem Fall eine Schnellbremsung vorzunehmen!!!


    Es hängt immer auch von der Situation ab: Anhänger mit / ohne ABS und und und... Wenn der Anhänger bereits wegen kleinen Unebenheiten schlingeren würde und vor einem kommen noch viel mehr und grössere Verwerfungen, Bodenwellen, Schlaglöcher u. weiss ich was alles Schlechtes, dann ist eine Beschleunigen kaum eine gute Entscheidung. Dann ist man wohl um jeden Km mehr gegen 0 zu, sehr froh.


    @ Erwin: nein soweit solltest Du mich kennen! Ich habe keine aktuellen Sportwagen. Wenn dass mein ultimativer Wunsch wäre, würde ich mich bemühen dies zu erreichen. Die letzte Fahrt nach Deutschland hat ja gerade bewiesen, dass ein Gefährt von gegen 1000PS und 350-400 km/h im privaten Bereich rein gar nichts bringt, ausser mehr Kosten und höhere Steuern. Schnelligkeit interessiert mich primär nur bei Zügen 1:1 und ganz besonders in 1:87:D. Für nur Euro 45.- konnte ich eine neuwertige Ae 6/6 11414 Bern kaufen. Ich habe schon eine, welche ich original belasse. Die 2. Bern soll wie das damalige Original zur Schnellfahrlok umgebaut werden. Aber sicher nicht diesen Aufwand für nur lumpige 200 km/h , sondern das technisch Machbare heraus holen... Auch ist es schade, dass die SBB diese Schnellfahrlok nach nicht einmal einem Jahr wieder auf "langsam" zurück bauten.


    Zu Fuss wäre ich gerne schneller und Flugzeuge sollen u.a. möglichst schnell sein. Auch Traktoren habe ich gerne - relativ gesehen - schnell. Aber bei Autos, da kann man zukünftig bereits zufrieden sein, wenn der IST-Zustand beibehalten werden kann und nicht langsamer wird.


    Gruss

    Hermann

  • Hermann,


    Heute morgen habe ich das passende Auto für dich gesehen, robust, klotzig, innen chic, 900PS und 280km/h schnell. Die ersten 100km/h erreichst du schon nach 3.8 s. Wäre das nichts für dich? ;):D Hattest du je einen Traktor mit so viel Leistung?

  • Nei aber auch Erwin, die Auto Tuning -Szene und ich, dass passt nicht zusammen. Das hat eine gegenseitig antimagnetische Wirkung. Und dann noch "one of then" für gegen 1 Mio Franken? Ich sage mal unbescheiden, ich bin one of on und das noch gratis. Und kann im Dunkeln die Felsen hinunter, durch den Wald und morgen an die Börse, das schafft ein Brabus nie...