Öffentliche Vorführungen 2019 vom Berner Modell-Eisenbahn-Club BMEC (25./26./27. Oktober + 2./3. November)

  • Liebe Forumisten


    Es ist schon wieder Herbst und somit stehen die traditionellen Vorführungen im Berner Modell-Eisenbahn-Club BMEC vor der Tür


    Nach dem Versuch im 2018 öffnen wir auch dieses Jahr unsere Türen am ersten Wochenende bereits am Freitag Abend. Somit freuen wir uns, euch folgendermassen im BMEC empfangen zu dürfen :
    Freitag, 25. Oktober 2018 16h30 - 21h00
    Samstag/Sonntag 26./27. Oktober 10h00 - 16h00
    Samstag/Sonntag 02./03. November 10h00 - 16h00


    Zu bestaunen gibt es natürlich unsere grosse Spur 0-Anlage sowie die digitale Spur H0-Anlage. Beide Anlagen wurden weiter perfektionniert und um einige Attraktionen bereichert. Natürlich verkehren auch wieder ein paar neue Zugskompositionen. Weiter bieten wir einen kleinen Modellbahnverkauf an und heissen euch in der Puffer-Bar herzlich willkommen.

    Auch dieses Jahr empfehle ich allen einen Besuch im Container-Anbau : Unser Führerstands-Simulator mit Original-Bedienungselementen der Re 420 lädt Gross und Klein auf eine virtuelle Fahrt als Lokführer ein. Seit den letzten Vorführungen hat man die Zeit genutzt und zahlreiche weitere Optimierungen vorgenommen, damit sich alles maximal vorbildgetreu verhält.


    Unser Clubhaus befindet sich in Bern Europaplatz und ist optimal per Bahn mit den S-Bahn Linien S1, S2, S3, S31 und S6 sowie per Tram mit den Linien 7 und 8 erschlossen.


    Wir freuen uns sehr auf zahlreiche Besucher!


    Für weitere Infos verweise ich auf den offiziellen Flyer und die Website http://www.bmec.ch


    Gruess Julian


  • Nicht vergessen : Bereits am kommenden Freitag + Wochenende öffnen wir unsere Türen in Bern Europaplatz zum ersten Mal.


    Gerne empfehle ich euch zudem das kurze Präsentations-Video des Führerstand-Simulators mit Original-Elementen einer SBB Re 420 :


    Gruess Julian

  • Hallo Julian


    Zu meiner Zeit prüfte man die Haltauswertung der aut. Zugsicherung mit dem FV4a in Fahrstellung ... ;)


    Wer ist der Entwickler der Software des Simulators?

  • danke für die Vorstellung Julian.

    Der Re 4/4 II Simulator wirkt perfekt:thumbsup:. Hat es auch "Strecken", wo 140 km/h zulässig sind?

    Gruss

    Hermann

  • Zu meiner Zeit prüfte man die Haltauswertung der aut. Zugsicherung mit dem FV4a in Fahrstellung ... ;)

    Die Abkürzung FV4a kenne ich leider nicht, ich nehme an damit ist der Fahrrichtungsschalter respektive der Richtungswender gemeint ? Jetzt bin ich leider nicht Lokführer, aber ist das für das Testen des ZUB wirklich nötig ? Für den Test der Zugsicherung im Schalttableau ist klar, aber das haben wir nicht nachgebaut.

    Wer ist der Entwickler der Software des Simulators?

    Auf dem PC läuft der Trainsimulator aber die ganze Ansteuerung der einzelnen Bedienungselementen ist eine Eigenentwicklung des im Video gezeigten Mannes.

    danke für die Vorstellung Julian.

    Der Re 4/4 II Simulator wirkt perfekt :thumbsup: . Hat es auch "Strecken", wo 140 km/h zulässig sind?

    Danke! Selbstverständlich, meines Wissens hat es auch Strecken mit Vmax 160 km/h aber die Lok ist auf Vmax 140 km/h limitiert, je nach Wagenmaterial kann die Vmax auch tiefer sein.


    Gruess Julian

  • lehcim Vielen Dank für die Erklärung, so verstehe ich die Bemerkung von Lukas . Ich muss zugeben, dass es mir im Video nicht aufgefallen ist. Aber in der Tat kann beim ZUB-Test das Ansteigen des Bremszylinderdruckes schlecht überprüft werden, wenn das Führerbremsventil schon voll in Bremsstellung ist. Danke für den Hinweis!


    Gruess Julian

  • Hallo Julian


    Das Führerbremsventil FV4a mit div. Untervarianten war in den gängigen Triebfahrzeugen der SBB bis und mit NPZ eingebaut (z.B. fast alle Re, viele TW, fast alle Ae ...). Ae 4/7 und Ae 3/6 I erhielten das FV4a erst nach deren Umbau. Die Re 4/4 I Vst, die BDe 4/4, die Be 4/6 Tw z.B. waren "nur" mit dem FV3 ausgerüstet.

    beim ZUB-Test das Ansteigen des Bremszylinderdruckes schlecht überprüft werden

    Es soll ja nicht nur das Ansteigen des Bremszylinderdrucks kontrolliert werden, sondern nebst dem Unterbrechen der Traktionsleistung (Hauptschalter 'aus') hauptsächlich das Entleeren der Hauptleitung. Das gilt übrigens für alle damals gebräuchlichen Sicherheitseinrichtungen - namentlich für die 'Sicherheitssteuerung' (Totmann) mit Schnell- und Langsamgang, für die 'Automatische Zugsicherung' (Signum) mit Warnung- und Haltauswertung wie auch für das in den 90er Jahren eingeführte ZUB; letzteres galt als Ergänzung zur Aut. Zugsicherung.
    Vielleicht kannst du bei einem deiner Klubkollegen mal ein (der damaligen Zeit entsprechendes) R 435.1 der SBB organisieren (Reglement über die Sicherheitssteuerung und die automatische Zugsicherung).

    Gruss, René
    ++

    Einmal editiert, zuletzt von Lukas ()

  • Lukas Vielen Dank für deine Erklärungen. In meinem Dokument waren die anderen von dir erwähnten Punkte auch aufgeführt. Ich wollte hier im Forum etwas abkürzen, aber das ist natürlich ein vollständiger Prozess, der in echt nicht abgekürzt werden darf...

    Vielen Dank auch für den Litteratur-Tipp :)


    Gruess Julian