Sammlung "Vorbildgerechte Züge aus den 1980 und 1990er Jahre "

  • Ich habe endlich die Zeit gefunden, die zahlreiche Videos anzusehen die (wieder) auf youtube geladen worden sind, Es dauert mehrere Stunden!

    Natürlich galt mein Interesse zuerst den Videos aus den 1990er Jahren

    Während die bereits bekannten Videos hauptsächlich im Bahnhof Erstfeld gedreht wurden, sind jetzt neue Drehorte hinzugekommen, und zwar auf beiden Gotthard-Rampen.

    Und in einem davon habe ich endlich einen alten Bekannten gefunden: den Sonntagabend-Studentenzug nach Zürich, Bellinzona, ab 18:30 Uhr (Minute plus Minute minus je nach Jahr).

    Für einem Jahrzehnt bin ich damit nach Zürich gefahren. E es war das damalige Facebook: 2,5 Stunden Reisezeit , um alle Neuigkeiten über Freunden und Bekannten zu sammeln, die an anderen Universitäten oder Fakultäten studierten, Dort lernte ich auch meine zukünftige Frau kennen....

    Die Zusammensetzung des Zuges 358 entspricht meine Erinnerungen: zu dieser Zeit, vor Handys und Laptops, waren die UIC-Z1-Wagen nicht sehr beliebt, weil sie mit ihrer Einrichtung im Flugzeugstil weniger für Gruppenchats geeignet waren. Das Zugende, mit seinen FS Wagen, war eine andere Welt, bewohnt von Leuten, die schon 4-5 Stunden unterwegs waren und wenig Verständnis für die Invasion einer lärmenden Gruppe von Studenten hatten. So stopfte man sich alle in den wenigen EW4 ...

  • Für Liebhanber kurze, moderne Zuege:

    Auf der Seiten der SGEG (SGEG.ch werden regellmässig 'Geschichten über Bahn-Photoreportagen ' publiziert.

    Das aktuele Thema ist für Kompositionen-Liebhabern sehr interessant: mit der IC 4 Zürich-Stuttgart hat man die Möglichkeit, eine der letzten mit (ganz kurzen) Lokgespanntenn Zügen betriebene internationale Verbindung kennen zu lernen!

    Der IC 4 und seine Vorgänger Teil 1 — SGEG

    Die kurze Züge bieten sich ganz gut für eine Reproduktion auf unserer Anlage, und dank den neusten LSM EC-Wagen ist das kein (oder nur ein finanzielles) Problem


    Sebastiano

  • Eine Quelle von interessante Bilder von Kompositionen kann auch Faccebook sein

    Mehrere Teilnehmer ziehen wahre Juwelen aus Ihre Sammlungen raus

    P. Gertsch ist ein guter Beispiel

    (1) Facebook

    Dieser Zug ist eher unauffaelling, aber trotzdem interessant. Als erster ist nicht zu lang, aber gut durchgemischt

    Zug: D 438_1981

    Basel SBB 12:57 - Luzern 14:13/14:21 - Bellinzona 17:09 - Chiasso 18:01/18:18 (- Milano C 19:10)

    Ein Zug mit komplizierter Zusammensetzung: mal wird in Arth Goldau mit #538 aus Zürich kombiniert, mal (Freitag, Samstag) wird separat bis Chiasso gefahren- Hier die Freitag- Samstag

    Einmal editiert, zuletzt von sebamat (3. Dezember 2024 um 08:39)

  • Für Italien-Vehrkehr interessiereten: Dem Team Stefano Zicche und Claudio Vianini ist gelungen, ein neues Kapitel fertig zu machen:



    Das ist das "Original", das als Inspiration für mein Gotthard buch gestanden ist: nach dem ersten Kapitel ('die 1950'er Jahren) sind jetzt die "1990er" erschienen!

    Sebastiano

  • Guten Morgen Sebastiano, hallo zusammen

    Sehr schön, besten Dank für die Info!

    …und herrlich die E.402a in ihrem rot/weissen Ursprungsdesign :rolleyes:

    Gruss Christian

    Meine Fotos; Eisenbahnen (Schwerpunkt Gotthard) und Dampfschiffe: https://www.flickr.com/photos/134896793@N03/ - aktuelles Avatarbild zur Erinnerung an den im Schnee versunkenen Gotthard am 17. April 1999.

  • Ich schiele immer wieder zu ESUs Ae 6/6, vor allem die rote Variante von ca 1997. Ich habe einen Eurocity Mitte/Ende der 90s in der Vitrine, dem eine Zuglok fehlt. Nun steht bei Tante Wiki, dass die Lok in den 90ern nur noch "niedere Dienste" fuhr, vor allem Güterzüge, weil sie für die Expresszüge einfach zu lahm war. Dann bin ich aber über dieses Bild gestolpert:

    "SBB Ae 6/6 with the EC Matterhorn from Brig to Wiesbaden in Hohtenn. Mai 1995"

    Quelle: Stefan Wohlfahrt

    Weiß jemand was da los war? War das eine Ausnahme? Fuhren die doch noch regelmäßig ECs Mitte/Ende der 90er? Dass die Lok auf dem Bild grün und bei ESU rot ist mal außen vor. Die Zugbildungsliste für 1995-96 hat den Matterhorn mit einer 460 vorne dran. Bei der, wie generell bei Loks mit Revisionsnummer Mitte/Ende der 90s (mit moderner Detailierung und Soundfunktionen) herrscht etwas Ebbe, was die ESU-Lok attraktiv macht.

    Max

  • Hallo Max

    Ae 6/6 mit IC/EC gab es in diesen Jahren immer wieder - zwar an Gotthard und Lötschberg nicht planmässig, so doch als Ersatz "recht häufig". Als planmässig mit Ae 6/6 geführt, würde ich jetzt wagen den EC 169 "Robert Stolz" zu bezeichnen (allerdings ist/war das dann ein Zug mit ÖBB Wagen rot/grau). Diesen Zug zogen die Ae 6/6 in der Zeit von Zürich nach Buchs.

    Als Quellen für Forbildfotos sei flickr, die Loki Spezial zur Ae 6/6 (da der neuere, zweite Band) und auch das Buch "Gotthardlok Ae 6/6" (Gera Mond) genannt.

    Ich zitiere dir auch Loki Spezial und Garamond Buch mal die betreffenden Züge:

    Loki Spezial Band 19

    Seite 41: 11414 (rot mit UIC) - der berühmte FEE (Franz Eberhard Express, Abschiedsfahrt des gleichnamigen Lokführers - WR I Chäs Express (oranges Band) - BLS EW IV Komposition, 25.9.99, Basel SBB, geschmückt mit Blumen zur Fahrt nach Bern (die Lok gab es mit FEE-Logo an der Front von HAG - ist aber extrem schwer zu bekommen: https://trains.wipertech.ch/Trains/Details…ebsnummer=11414).

    Loki Spezial Band 29

    Seite 88: 11419 (rot ohne UIC) - D EW II - A EW IV - EC 72 weitgehend ozeanblau/beige, TEE färben - 1x Avmz in in rot/rosa/weiss, 23.8.89, Burgdorf

    Seite 88: 11510 (grün ohne UIC) - Bpm EC, 3x Bpm Schlieren orange, weitere Wagen des EC, 8.9.90, Einfahrt Göschenen Richtung Süden

    Seite 89: 11405 (grün ohne UIC) - reine rot/umbragraue ÖBB Garnitur, 1.2.94, vor den Churfirsten Richtung Sargans

    Geramond-Buch (ISBN 3-7654-7120-8), einLink: https://www.eurobuch.at/buch/isbn/3765471208.html

    Titelbild: 11403 (grün mit UIC) - EC 4/5 - DB-Eurocity in rot/rosa/weiss, 15.10.98, Wattingerkurve Richtung Süden

    flickr

    Hier stellvertretend die 11473 vor dem Vauban bei Kumm, 1.7.94: https://www.flickr.com/photos/1528446…57692276191500/

    Noch dazu ein paar Worte:

    Nun steht bei Tante Wiki, dass die Lok in den 90ern nur noch "niedere Dienste" fuhr, vor allem Güterzüge, weil sie für die Expresszüge einfach zu lahm war.

    Die Lok war und ist eigentlich nicht lahm... Im Gegenteil, sie ist ziemlich kräftig (Gotthard 650t). Was als "lahm" bezeichnet werden kann, ist der Stufenschalter, der einfach nicht so schnell höher schaltet als bei den nachfolgenden Stufenschalterloks (BoBo, Re 6/6). Das spielt aber vor allem bei Zügen eine Rolle, die oft anhalten und wieder weiter fahren (so sind z.B. die "berühmten" Einsätze in der Zürcher S-Bahn mit den Doppelstockwagen - es gibt sogar eine Modellpackung von Märklin - sicher das Parade-Negativbeispiel wo sie nicht passten...).

    Als Ersatzlok vor EC, die nicht oft hohe Geschwindigkeiten (= mehr als 120 km/h) fuhren - was auf Gotthard wie Lötschberg zutrifft - passten sie doch ziemlich gut. So war - Ehrensache - auch der FEE gemäss Bericht im Loki pünktlich in Bern!

    Gruss Christian

    Meine Fotos; Eisenbahnen (Schwerpunkt Gotthard) und Dampfschiffe: https://www.flickr.com/photos/134896793@N03/ - aktuelles Avatarbild zur Erinnerung an den im Schnee versunkenen Gotthard am 17. April 1999.

  • Danke Max S für das vorstellen des Fotos und danke Christian für die Erklärung zum Stufenschalter.

    Zum Stufenschalter habe ich eine komische technische Frage:

    Wenn A der Lokführer schnell sein Handrad drehen würde und B der Stufenschalter dies auch zeitnahe im selben Tempo umsetzen könnte, - aber beides noch unterhalb bevor der Hauptschalter notfallmässig eine Stromunterbrechung auslöst - ginge das nicht zu Lasten der Langlebigkeit, insbesondere der Motorenwicklungen?

    Ich weiss schon, ein Benziner Auto ist keine elektrische SBB E-Lok aber ich wage mal trotzdem einen Vergleich: unter optimalsten Bedingungen und bestem Zustand schafft der Mercedes 560 SEC von 0 auf 100 Km/h in 6,6 Sekunden, was damals vor 35-40 Jahren für ein Auto ohne Sportwagen Ambitionen ein Spitzenwert war. (nur entweder ohne Katalysator-, oder wenn mit Katalysator, dann mit Motortuning) Normal mit Kat war etwa 7,0-7,5 Sek, was auch nach 40 Jahren immer noch nicht langsam ist). Nun aber, obwohl das Auto für diese Leistung ausgelegt und extra hergestellt wurde: einen Wert findet man (zumindest ich) in keiner Liste und ist keine typische Rubrik für Autofans oder in der Werbung: wie viele mal kann man maximal beschleunigen?

    Ausdrücklich ohne Berücksichtigung vom Pneuabrieb, -Benzinverbrauch, Abgaswerte, Kupplungsbelastung usw, sondern nur was den Motor angeht: Beim Audi R8 gab es da ziemlich viele Rechtsstreite von Kunden gegen die Firma Audi, welche unisono der Hersteller gewonnen hat. Um zum Kaufe anzureizen, spart der Hersteller nicht mit den Leistungen seines Produktes. Naive Käufer glauben dann, man könne als Besitzer eines Sportwagens, beliebig oft maximal beschleunigen, ohne Mehrkosten zu erwarten. Wer bei JEDER Fahrt maximal Gas gibt, auch wenn es jeweils nur kurz ist, hat exponentiell höhere Mehrkosten zu tragen und ruiniert auch noch die Langlebigkeit des Motors. Nichts davon geht auf "Garantie", auch wenn im Verkaufsprospekt steht, das Auto hat eine Beschleunigung von XY.

    Zurück zur Ae 6/6, angenommen die hätte einen Stufenschalter gehabt, welcher doppelt so schnell, vielleicht 3 x so schnell reagieren würde, - eine Elektronik welche von sich aus eingreift, wenn die maximale zulässige Belastung erreicht wird, hatte die Ae 6/6 noch nicht, jedenfalls nicht in dieser Feinheit, die Ae 6/6 hätten bestimmt markant kürzere Revisionsintervalle gehabt.

    Da gab es doch so eine Anekdote von den schönen ÖBB BR-1042, die 1. Serie hatte etwas schwächere Motoren und gleichzeitig einen flinkeren Stufenschalter. Diese Kombination ging nicht lange gut. So wie ich es in Erinnerung aus einem Buch habe, bekam die ÖBB 1042 bald mal "Gotthard-Motoren" aus der Schweiz und die 1042 konnte ihre volle Leistung auch in die Praxis umsetzen.

    Oder auch 1:32, wenn man etwas zu schnell die Knöpfe am Netzwerk Gerät dreht, dann spinnt die Elektronik. Leider schaltet sie dann nicht auf 0, sondern auf die maximal eingestellten Werte und wenn es dumm geht, bekommt der RAe TEE aus dem Stand heraus 20 Volt, die Geräusche die dann der Zug von sich gibt, gehen einem durch Mark und Bein, was nicht unbedingt zur Langlebigkeit beiträgt.

    Die BBC Ingenieure, wohl auch die von der SLM werden bestimmt gerechnet haben, was wünschbar und was machbar ist? Es wäre auch noch interessant, ob es nennenswerte Unterschiede bei der Abnutzung / Verschliess zwischen der Ae 6/6 und dem RABDe 12/12 "Mirage" gibt? Ersterer hat einen "langsamen" Stufenschalter, dafür Anhängelasten von 650 - 2000 Tonnen gehabt. Der "Mirage" hatte einen schnellen Stufenschalter, dafür eine Anhängelast: 0, es waren ja alle Achsen angetrieben.

    Gruss

    Hermann

    Analog ist cool:)

    Einmal editiert, zuletzt von Longimanus (22. März 2025 um 00:45)

  • Märklin hat die Ae8/14 11852 in Dunkelgrün rausgebracht. Diese Farbe bekam sie in 1963, und zu diesen Zeiten fuhren die 3 Giganten nur noch Güterzuege.

    Das macht die Suche nach einer dazupassenden Zugskomposition noch schwieriger, da Güterzüge noch seltener photographiert oder gefilmt wurden als Schnellzuege, dazu gibt es kein ZBP als Spitz-zettel.

    So konnte ich bis jetzt nur einen Zug rekonstruieren, dank ein Video der Expo64, das eine Durchfahrt eines Kühlwagenzug in Biasca zeigt.

    (

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    )

    Die Qualität ist recht schlecht, was die Wiedererkennung der Wagen ein Ratenspiel macht... Aber 23 Wagen sind zu sehen, für eine Anlage doch mehr als genung!


    Hier das Resultat, die Wagen-Bezeichnungen sind mit Vorsicht zu nehmen (im Video ist die 11801 dran, aber ;o) )

    lustig der Sputnik zwischen den Wagen...

    Die Suche geht weiter...

    sebastiano

  • Hallo Sebastiono

    Ich habe schon viele Züge gesehen, bei denen der Sputnik, direkt hinter der Lok oder in der Zugsmitte war, dies war gut machbar, da bei uns das Zugpersonal keine Funktionen der Zugsicherung übernehmen musste. Dies war z.B. in Amerika bei den Caboose anfänglich anders, daher als Schlussläufer im Einsatz.

  • Hallo zusammen

    Ausgehend von der Frage, in welchen Zügen denn die Self-Service WR EW I bzw. die WRm Donauwörth in roter Lackierung fuhren (hier bei DSO) sind wir/bin ich wieder bei diesem Thread gelandet...

    Dazu auch bei diesem Zug, dem Schnellzug 521: RE: Sammlung "Vorbildgerechte Züge aus den 1980 und 1990er Jahre "

    Nun habe ich ja das phantastische Buch von Sebastiano vorliegen (ja, es ist immer noch unglaublich faszinierend, was man da alles entdecken kann und welch Fülle an Informationen da drin steckt - nochmals ein grosses Dankeschön an dich, Sebastiano!).

    Nun treibt mich die Frage um, warum der Zuglauf Nürnberg/München/St. Gallen - Milano C die Zugnummer 521 trägt (wieso genau diese Nummer ist nicht die Frage) und der Gegenzug dann die Zugnummer 548 (die Frage ist, warum die Nummern so unterschiedlich sind und keine Zusammenhang haben wie dies z.B. beim EC 4/5 oder EN 303/304 der Fall ist)?

    Der 548 ist im buch auf der gleichen Seite wie der 521 abgebildet.

    Im verlinkten Thread von DSO geht es dann noch ins Laufental (also dort, wo jetzt lange Monate keine Züge fahren:thumbdown:) - zu einem Zug mit ebenfalls dem Self-Service WR EW I und zum Mont Blanc, dem Nachfolger des Hispania Express. Mir muss man nur einmal ein Foto eines Zuges mit SNCF UIC-Y B9c9 hinter einer Ae 6/6 zeigen...

    Gruss Christian

    Meine Fotos; Eisenbahnen (Schwerpunkt Gotthard) und Dampfschiffe: https://www.flickr.com/photos/134896793@N03/ - aktuelles Avatarbild zur Erinnerung an den im Schnee versunkenen Gotthard am 17. April 1999.

  • Das Thema der Zusammensetzung der Schweizer Personenzüge wurde lange Zeit wenig verfolgt und beschränkte sich auf einige Diskussionen in einigen Foren (wie diesem da).

    Nun ist dieses Thema endlich auch in der Printpresse angekommen: Das Magazin Loki widmet in den Oktober und November-Ausgaben zwei Artikel den Kompositionen der Schweizer Züge:

    - EC Monteverdi

    - Züge mit dem Käse-Speisewagen

    Beide wurden von HO-Modellen inspiriert, die erst kürzlich auf den Markt gekommen sind. Die Tatsache, dass sich beide mit der Lötschberglinie befassen, ist ein Zufall, wurde aber durch die im Vergleich zum Gotthard überschaubarere Länge der Züge auf dieser Strecke begünstigt.

    Wenn das Format das Interesse der Leser trifft, könnten weitere folgen; an Themen mangelt es sicher nicht!

    Sebastiano

  • Hallo zusammen

    Das Thema der Zusammensetzung der Schweizer Personenzüge wurde lange Zeit wenig verfolgt und beschränkte sich auf einige Diskussionen in einigen Foren (wie diesem da).

    Nun ist dieses Thema endlich auch in der Printpresse angekommen: Das Magazin Loki widmet in den Oktober und November-Ausgaben zwei Artikel den Kompositionen der Schweizer Züge:

    - EC Monteverdi

    - Züge mit dem Käse-Speisewagen

    Sebastiano, die beiden Artikel habe ich natürlich sehr interessiert durchgelesen, vielen Dank dafür :thumbsup:

    Die letzten Wochen (und Monate...) habe ich mich weiter um meine Zusammenstellungen vergangener Reisezüge gekümmert. In der Zwischenzeit konnte ich die Jahrgänge der Fahrplanjahre 1989/1990 und 1990/1991 komplett überarbeiten, und zudem habe ich auch erste Züge der Fahrplanjahre 1986/1987, 1987/1988 und 1988/1989 auf meiner Webseite zugbildungen-schweiz.ch/ hochgeladen.

    Je weiter die Jahre zurückreichen, um so weniger vertraut bin ich mit dem eingesetzten Wagenmaterial und deren Farbgebungen. Falls also jemand Fehler findet oder Verbesserungsvorschläge hat, nehme ich diese gerne entgegen ;)

    Gruss Roger

  • Bei mir ist nochmal ne Frage aufgekommen:

    Ich hab in meiner kleinen Sammlung einen angefangenen "Schweizer Schnellzug", bestehend aus einem orangenen WRm-Speisewagen der SBB sowie einem 1.-Klasse Wagen und einem 1./2.-Klasse Wagen (Am 51 85/ABm 51-85) in Grün.
    [Blockierte Grafik: https://i.postimg.cc/hG9HFddX/Am13.jpg]

    Laut den Aufschriften sind die alle aus den späten 80ern (Revisionsdatum 1985-1987). Meine Frage: Fuhren die tatsächlich in Zügen zusammen? Ich hab das wunderbare Archiv Schweizer Zugbildungen schon ein paar Mal durchsucht, doch da finde ich wenn eher komplett orangene Züge oder die orangenen (Speise-)Wagen kombiniert mit EW IV-Wagen. Ein rein-orangener Zug war mal die Idee, aber die entsprechenden Wagen ist LS Models bislang schuldig geblieben :/ Mit den grünen Schnellzugwagen hingegen ließe sich der Zug erweitern. EW IV will mein innerer Monk eher an die Bpm51 und einen entsprechenden Speisewagen mit 2000er-Anschrift (dann als 90er-Wagen) hängen, oder an einen noch "anfänglicheren" 90er-Zug^^

    Danke im Voraus,

    Max

  • Bei der Bahn war damals viel möglich, dass können sich viele nicht mehr vorstellen Hatte nicht die SBB nur 20 klimatisierte Eurofima- Wagen 1.Klasse ? Da musste doch im Internationalen Verkehr für die 2.Klasse auf Bm 51 85 gegriffen werden. Um 1992 fuhren auch EW IV ins Ausland, so nach Stuttgart.

    Einmal editiert, zuletzt von mittelweg (15. Februar 2026 um 08:29)

  • Der Einsatz der orangen WRm mit den EW IV ICs war wohl eher eine Ausnahme, bis die EW IV Speisewagen abgeliefert waren. War mir bisher gar nicht bewusst, im Gegensatz zu den zweifarbigen EW I / EW I Self Service und EW III WR.

    1987/88 und auch weitere Jahre sind mehrere schöne Komposition aus Eurofima Am, WRm orange, Eurofima Bpm drin. Das wäre für mich eher eine typische Komposition. Die Eurofima Am gibt es ja von verschiedenen Herstellern, den Bpm von Heris und LS Models.

    Ich selber setze den orangen WRm zusammen mit den grauen EC Wagen oder den grauen Eurofima Am ein. Das gab es definitiv auch, man kann auch noch einen orangen Am oder Bpm Eurofima einmischen. Oder alte (grüne) RIC Wagen zur Verstärkung. Später kamen dann in diesen Zügen die Deutschen Speisewagen ohne Pantograph oder die EW IV Prototyp Speisewagen mit "Le Buffet Suisse" Farben oder zuletzt mit den RIC fähigen EW IV WRm.

    Grüsse
    Rufer

    4 Mal editiert, zuletzt von rufer (15. Februar 2026 um 12:34)

  • Ich selber setze den orangen WRm zusammen mit den grauen EC Wagen oder den grauen Eurofima Am ein.

    Bei mir verkehrt der orange WRm UIC-X Speisewagen ebenfalls so. Konkret lassen sich so z.b. die Münchner Eurocities sowie der EC Arbalète nachbilden.

    Gruess,
    Patrick

  • Das meiste über den Wrm Einsatz ist schon gesagt worden, ich wollte aber noch ein paar sonstige Einsaetze ergänzen:

    Orange Wrm mit grünen RIC-uic x Wagen Kompositionen konnte ich noch nicht finden…. Nur ein einziger Grüner als Verstärkung : das gab es schon.

    Wrm orange mit reinen EW4 ic. : das gab planmässig 4xTag in 1985-86 zwischen Genf und Zürich

    Und zuletzt: SBB Wrm und DB EC-Komposition

    (Alle auch bildlich belegt)

    Es gibt also genug Möglichkeiten, einen Zug mit dem RIC -Speisewagen zu bilden, bis die Orange Komposition auch vollständig wird.


    Sebastiano