Wer fährt mit funktionierender Oberleitung?

  • Hallo flotte E-Lok Fahrer aller Fabrikate


    Gibt es welche, die auch wie ich mit aktiver Oberleitungsspeisung fahren ?

    Wenn ja, würden mich Bilder einer solchen Anlage freuen.

    Fahre nebst aktiver Oberleitung auch original Schweizerischer Linksverkehr

    mit Schweizer Signalen.

    Stromfahrtregelung mit Schweizer Buco Transformatoren (Modell Fahrstand Re 4/4)

    Märklin K-Gleis und Gleichstrom; auch die Bemo Brünigbahn mit Oberleitung aktiv..


    Thema durch Admin eröffnet und Beitrag hierher verschoben. Bitte nicht bestehende Themen mit völlig anderen Themen füllen, Danke.

  • Hallo

    2 EU Loks und 1 EU Zug vorhanden. Für Oberleitungs betrieb. Da ich momentan keine Anlage habe. Fahren diese und die anderen Loks und Züge (EU/USA) momentan nicht sehr oft. Wenn sie dann mal Auslauf haben. Gibt es den Strom über die Räder und nicht über einen Schleifer und Räder :)

    Gruss Roman

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    Ava: BLS MUNI in...
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    HO, DC/DCC z.T. mit Sound

    DCC System: Digitraxx/Uhlenbrock, 402D/IR Throttle von Digitraxx

    Decoder: ESU, Tsunami/Tsunami 2, Lenz, Uhlenbrock

    Rollmaterial: EU (6 Loks, ca. 25 GW modern, ca. 20 GW Ep 3, 6 PW Ep 3, 2 Loks Ep 3)

    USA (105 Loks, ca. 50 PC, ca. 685 FC, ca. 7 SpC/MOW), etc. Ep 1970/75 bis heute (ca. 2015)...

    Einmal editiert, zuletzt von ET44C4 ()

  • Da ich sehr intensiv rangiere und dabei jeweils von Hand entkupple, habe ich auf den Fahrdraht verzichtet. Aber schau mal hier rein, bei diesen zwei Kollegen funktionierts dem Vernehmen nach bestens!

  • Zu 3


    Sieht gut aus; ich habe festgestellt, dass die Echt Oberleitung (ich meine Vorbildgemäss) in den Sichtbereichen sehr schön gestaltet ist und im Bereich "hinter den Kulissen" in einfacher Version gut funktionell gestaltet ist.


    Da ich auch Dampf- und Dieselloks auf dem gleichen Gleisfeld laufen habe, verwende ich das Märklin K-Gleis mit Mittelleiter,

    was mir den Vorteil bringt, sowohl E-Lok mit z.B. Diesel vorzuspannen oder nachzuschieben (am Berg) wie auch Diesel + Dampf mit E-Lok oder 2.Elok mit Schleifer einzusetzen. Zu diesem Zweck verwende ich ( z.B. bei schweren Güterzügen) 2 von einander unabhängige Fahrstromspeisungen.


    Besten Dank für die Antwort und die instruktiven Bilder und weiterhin viel

    Spass an der Freud !

  • Hallo

    Da hast Du recht ! Aber es heisst, doppelt vorsichtig fahren, sonst gibt's ein "Gnusch" mit Pantographen und Fahrdrähten.

    Allerdings sind die Stromabnehmer der guten alten Märklin Loks noch massiv und robust

    dagegen sind diese bei den neueren Lok's oft echt filigran und bei Crash's nicht immer reparierbar.

    Viel Spass mit Deiner Anlage.

     

  • Habe da noch Föteli, wie es Gnusch entstehen kann, nämlich vorwiegend bei Weichenstrassen und Bahnhof- Vorfeldern.

    Ich werde peu à peu !!! die Steckverbindungen durch fix gelötete Fahrdrahtkombinationen ersetzen, damit die sensiblen Stromabnehmer der neueren Lok's mit der Wippe nicht mehr hängen bleiben können.


     


    Gruss jack

  • Hallo zusammen,


    manchmal will eine elektrische Lokomotive nicht mit Oberleitung fahren. Bei dieser Ae 6/6 von Kleinbahn war auf der "Steckdose" in Dachmitte kein Strom ...



    Sie soll eigentlich Kontakt haben mit dem Isolator daneben, der die Dachleitung trägt. Diese verbindet die Stromabnehmer mit dem Steckkontakt. Die Grundplatten unter den Panthographen haben extra Nuten, in denen die Leitungen beim Aufschrauben der Stromabnehmer festgeklemmt werden.


    Einer meiner Vorgänger hatte das bemerkt und zu beheben versucht: es waren innen Schmelzspuren vom Löten. Anstatt dessen habe ich eine Verkabelung (grau) unter dem Dach angelegt, die mit Unterlagscheiben Kontakt zu den Stromabnehmerschrauben hat. Dazu habe ich die beiden Leitungen (braun und gelb) getrennt, um besser arbeiten zu können. Für die Zukunft habe ich aus dem Nähkästchen einpolige, lösbare Universalverbinder entwendet (sie heissen dort Druckknöpfe) und eingelötet, mit Isolierschlauch zur Sicherheit.


    Auf dem Ballastgewicht erkennt man die Zahl 1010, es wurde offenbar von der sechsachsigen ÖBB-Lok übernommen.



    Glück zu!


    Klaus

  • Hallo Klaus,

    ja da wurde früher viel gemurkst. Ganz speziell wenn der Lötkolben schwach war, wurde "ewigs" lange der Lötkolben an diesem bsichen kleinen Metall gehalten, bis die Kunststoff-Umgebung geschmolzen war, statt das Kabel angelötet. Ein heisser Lötkolben wirkt "kälter" bez. weniger heiss auf die Umgebung, weil man sehr viel schneller sein kann!

    Die Kleinbahn Konstruktion hat den "Kabel Nachteil". Ein Lamellen-Federkontakt war nicht vorgesehen. Ist das Kabel zu lang bemessen, gerät es in den Motor hinein. Ist es zu kurz, kann man kaum das Gehäuse zur Seite legen.


    Du zeigst einen Oldtimer, die ältere Kleinbahn Version mit 4 Türen.:) Noch älter ist die Version mit roten Rädern. Soweit mir bekannt, hatten nur die 11401 und 11402 Prototypen 4 Türen. Bei späteren Serien wechselte KLB korrekt zu 2 Türen. Das Modell ist immerhin über 50 Jahre alt.


    Dass der Gewichtsklotz "1010" heisst, ist normal. Anfänglich waren die Gewichtsklötze unbeschriftet. Dann waren sie mit "1010" versehen. Ich meinte, es gäbe auch KLB Ae 6/6 mit "Ae 6/6" gekennzeichnete Klötzen, aber nicht sehr oft... Es ist nun mal so, in Wien waren zu derzeit 2-motorige Ae 6/6 preiswerte Export Alternativen zu Fleischmann und HAG, (die Märklin 3050 Ae 6/6 gab es noch gar nicht!) Doch primär war Kleinbahn in Österreich für Österreicher konzipiert. Die 1010 erreichten die noch grösseren Auflagen. Wahrscheinlich ging es nur darum, dass der Gewichtsklotz bei der Fertigung nicht versehentlich in die Bo-Bo montiert wurde, was die Auslenkung der Motoren stören würde. Hingegen, ob Ae 6/6 oder 1010, bis auf das Gehäuse und die Drehgestell-Blenden sind beides die selben 6-achsigen KLB-Loks, konstruktiv baugleich ausgeführt.


    Gruss

    Hermann