Modellbahnen mit Alternativ-Antrieben

  • Mit diesem Thread möchte ich dazu ermuntern/aufrufen, Bilder Eurer "Schätze" die nicht mit Strom aus der Steckdose gespeist werden einzustellen. Spurgrösse spielt dabei keine Rolle. Die Batteriebahn ist damit auch nicht unbedingt gemeint, aber:


    Uhrwerkbahnen, Schwerkraftbahn, Solareisenbahn, Gummimotortriebwagen und vieles Mehr.


    Eine Handvoll Uhrwerkbahnen in der Spurgrösse H0 hat sich bei mir angesammelt und wird dem interessierten Publikum mit einer Schauanlage mit rostigen Märklingleisen auch immer mal wieder vorgeführt. werde ich später auch noch einstellen. Ich beginne mit einer Solareisenbahn (Made in China), welche auf H0 Gleisen fährt. Der "Sun Solar Bullet Train" ist noch heute erhältlich und mein Bruder hat ihn mir organisiert. Man bekommt das Teil als Bausatz und erforderte etwas handwerkliches Geschick. Der Zug brachte dann leider die Kraft nicht auf die Schiene - sprich die Räder drehten durch. Dies veranlasste mich bei den Antriebsrädern eine Rille einzufräsen und Haargummis als Haftreifen aufzuziehen. So liess ich den Zug diesen Sommer bei Kaiserwetter fahren und die Kinder staunten.



    Nun bin ich gespannt auf Eure Bilder...

    Gruss Bruno


    Ein Herz für alte Modellbahnen aus Holz, Metall oder Karton :love:

  • Hallo zusammen


    Trage hier gerne etwas bei - allerdings stimmt hier eine "Bedingung" im ersten Satz leider schon nicht... Der "Schatz" gehört einem Verwandten und nicht mir... Die ganze Geschichte der Lok ist ebenso interessant wie der Antrieb. Zum Glück ist die Lok nicht so wertvoll, dass es sich sehr lohnen würde, sie zu "versilbern" - so bleibt sie da wo sie ist und erfreut hoffentlich noch viele Kinder, wenn damit wieder einmal gespielt wird.


    Und DAS ist es, was die Lok so faszinierend macht - Kreis aufgebaut, Zug drauf gestellt (Lok und ein paar Wagen), aufgezogen und dann geht es los! Sie hat im Führerstand Hebel, mit der die Lok in Gang gesetzt oder angehalten, sowie die Fahrtrichtung geändert werden kann.

    Dabei eine Schar Kinder erleben, wie sie von dem Zug, der ganz ohne Strom und Elektronik fährt - unvergesslich:rolleyes:


    Die Lok ist eine Märklin Spur O Dampflok mit Uhrwerkantrieb:





    Beeindruckend war und ist wohl immer noch auch die Laufkultur der Lok. Es ist keine "Rasselmühle" - sie läuft ziemlich kraftvoll und ruhig - "mechanisch gesund"8) Dabei lief sie auch mehr als eine Runde (Spur O Oval vgl. der Form/Anzahl Schienen einer Märklin HO Anfangspackung mit Ausweichbahnhof).

  • Hallo Zusammen,


    ist jetzt nicht gerade meine Spurweite, aber im Jahr 2018 habe ich ein Holz-Bausatz einer Dampflok von UGEARS zusammengebaut.

    Das Spurinnenmass ist 44mm.

    In etlichen Arbeitsstunden endstand eine stattliche Dampflok.

    Der Bausatz ist sehr passgenau ausgeführt, alles ist nur gesteckt und mittels Zahnstocher "verstiftet". Für das ganze Teil wurde kein Klebstoff benötigt!

    Neben einigen Türen und Klappen die beweglich ausgeführt sind, besitzt das Modell ein Aufzieh-Mechanismus mit Bürogummi-Schlaufen. Das Triebwerk (und somit die Lok) bewegt sich in beide Richtungen (Vor-/Rückwärts).







  • Trage hier gerne etwas bei - allerdings stimmt hier eine "Bedingung" im ersten Satz leider schon nicht... Der "Schatz" gehört einem Verwandten und nicht mir... Die ganze Geschichte der Lok ist ebenso interessant wie der Antrieb.

    Christian, mach Dir da mal keine Sorgen. So ernst war das nicht gemeint. Die Märklin Uhrwerklok ist herrlich und die Sachen leben doch erst mit dem Betrieb, wenn es klappert und scheppert. Das ist das, was ich liebe an einem solchen "Thread für Alle". Da kommen Sachen ans Licht, von denen man nicht mal wusste dass es sie gibt. So zum Beispiel Deine Holzbausatz-Dampflok Marc. Eine Augenweide!


    Wie oben erwähnt besitze ich Uhrwerksbahnen in der Spurweite H0/00 mit einer selber gestalteten Schauanlage. Wie man sieht können die Loks ganz schön schnell unterwegs sein. Hier ein paar bilder davon. Die Marken sind: Jouef, Fleischmann und Grötsch. Eine Fleischmannlok aus den 50er Jahren im Fuhrpark, kann auch die Fartrichtung wechseln. Eine Märklin Spur 00 Uhrwerklok, die das auch konnte liegt jenseits meines Budgets. Das Tram welches hin und her fährt, ist der "Bavaria-Express" dessen Replikat (Made in India) noch heute erhältlich ist (allerdings nicht in der Schweiz).


    Gruss Bruno


    Ein Herz für alte Modellbahnen aus Holz, Metall oder Karton :love:

    Einmal editiert, zuletzt von Retro-Train ()

  • :huh: Sonst gar keine Uhrwerks- oder sonst alternativ-getriebene Loks hier im Forum...:hmm:?


    Okay, einen habe ich noch:


    Früher gab es in Frankreich diverse Jugendzeitschriften, welche diverse Bastelanleitungen aller Art veröffentlichten. Ein solches Bastel-Blatt für ein nennen wir es mal "Luftschraube getriebenes Schienengefährt" (nach dem Prinzip Schienenzeppelin) aus den 30er Jahren für die Spur 0, lief mir in die Finger. Das Prinzip war jenes des Schienenzeppelins, aber mit Gummimotor. :thinking:


    Na, geht das vieleicht auch in Spur H0...? Und...funktioniert: Zwei Meter waren es im Video der "Umwelt-Arena" (ganz nach unten scrollen) anlässlich der Ausstellung, später mit technischer weiterentwicklung waren 4 - 5 Meter drinn... Der Gummimotor-Triebwagen muss am Anfang etwas geführt (nicht angeschoben) werden, denn der Schub durch die Luftschraube ist so stark, dass er sonst vorne abhebt und entgleist. Mit einem Gewicht vorne, kommt er dann leider nicht mehr so weit. Während der Ausstellung wurden 32 Gummis verbraucht:D. Aber alle hatten Spass dabei.


    Gruss Bruno


    Ein Herz für alte Modellbahnen aus Holz, Metall oder Karton :love:

  • Vorerst mal Geschichten über Antriebe und Hersteller...


    Alles in allem: der elektrische Antrieb 12-20 V hat sich halt eben doch als bisher mit Abstand die beste Lösung erwiesen. Gefolgt von 120-200 Volt System von 1905-1927 und Life-Steam.


    Dampf

    Echtdampf-Modelle waren nie gross verbreitet, dafür mehr wie alle anderen Antriebe sozusagen zeitlos: erste Life-Steam Modelle sind leicht älter als deren Vorbilder!! Bevor sich die zahlreichen Erfinder der Dampflokomotiven an Loks im Massstab 1:1 wagten, bauten sie vorher Modelle 1:10 und 1:25 ob den ihre Ideen überhaupt funktionieren würden. Seit knapp 200 Jahren gibt es ohne Unterbruch immer wieder bis zum heutigen Tag Life-Steam Modelle, vorwiegend in Spur I. Tendenz derzeit abnehmend.


    Uhrwerk Antrieb

    in H0 funktionierte technisch noch erstaunlich gut:thumbsup:. Doch die Zugkraft war nicht sehr hoch, dafür die Geschwindigkeit. Besser wäre es umgekehrt gewesen. Dennoch, in H0 war das Verhältnis Geschwindigkeit zu Kraft deutlich ausgewogener gegenüber 0 & I, die Lokomotiven entgleisten kaum noch.


    Uhrwerklokomotiven waren bei den grossen Spuren 0 und I üblich, inklusive deren bekannten Mängel. Das tolle am Uhrwerk finde ich nicht das Fahren, sondern die Lok als Museumsobjekt. Das Lagern, Anspruchslosigkeit, Robustheit und das Funktionieren auf Anhieb sind deren Trümpfe. Wichtig ist, dass eine Uhrwerklok in entspanntem Zustand gelagert wird. Ruht eine Uhrwerklok zu lange aufgezogen, verliert die Federkraft bereits nach wenigen Jahren ihre Wirkung.

    Jedoch eine Uhrwerklok bei entspanntem Uhrwerk, wenn das Modell nicht herunter fällt und bei normaler Luftfeuchtigkeit gelagert: so eine Lok ist ohne jeden Pflegeaufwand für die Ewigkeit gemacht und prädestiniert. 100 Jahre ist noch jung, 1000 Jahre sind technisch realistisch. Die Uhrwerklok selbst definiert nicht ihre Haltbarkeit, die ist annähernd ewig, sondern wie lange Generationen an Menschen so etwas aufbewahren wollen.


    Doch was das Fahren anbelangt, mich erinnern Uhrwerk Loks an den Gepard. Besonders die ganz alten Märklin Spur I Loks: mit Brachialgewalt stürmen die Uhrwerkloks los, kaum mehr aufzuhalten. Ohne den spontanen, reaktionsschellen Einsatzes eines bekannten Forumisten, wäre meine bisher älteste und mit Abstand schnellste Uhrwerk-Dampflok abgestürzt und das bei einem Gleis von 4 Meter Durchmesser. Entsprechend dürfte so ein Modell um 1892 ein Vielfaches aus den engen Tin-Plate Radien entgleist sein! Spätere Modelle sind etwas besser untersetzt, aber das "Grundübel" blieb bestehen: schneller als System verträglich;( und kaum auf der Strecke unterwegs, geht ihnen die Puste aus.


    Sehr gute, aber etwas zu spät für die zu Ende gehende Uhrwerk-Epoche kamen Uhrwerkloks von der CH Firma Buco Spur 0, aus Diepoldsau an der Grenze zu Liechtenstein, Österreich und Deutschland. Buco Spur 0 Uhrwerke waren technisch ausgereift und preiswert. Sie waren gut untersetzt, mit Leerlauf (!), somit kann die Feder nicht versehentlich aushängen. Ohne Leerlauf sollte eine "abgelaufene" Uhrwerklok nicht zu lange weit fahren, z.B. bergab, sonst kann die Feder versehentlich aushängen! Buco hatte für seine Uhrwerks eine "Gangschaltung" für 5 Stellungen: S-L-0-L-S. Mitte 1950-er Jahre lag das Interesse mehrheitlich bei H0. Märklin beendete 1954 sein Spur 0 Angebot, die Spur 0 war vorübergehend out!


    Buco hätte vom Kinderspielzeug Hersteller zum Modellbau 1:45 oder gar 1:43.5 mutieren sollen. Alois Kaiser, Hermann-Dällikon, Fulgurex, Metropolitan, Elettren u.a. Firmen haben bewiesen, dass für die Spur 0 auch nach 1954 für weitere 40 - 50 Jahre Bedarf bestand. Als Sammler kann man im Nachhinein leicht sagen: Buco hätte nur mehr Mut u. finanzielle Recoursen gebraucht. 5 Jahre finanziell zu überbrücken ist eine lange Zeit, für KMU oft nicht mehr machbar. Nach der Corona Pandemie 2021 wird man sich auch fragen, wieso hat dieser oder jener Unternehmer nicht einfach weiter gemacht?


    Gummiring Drehmoment Übertragung

    Besonders in Frankreich hat sich der "Gummi-Antrieb" erstaunlich lange gehalten. Selbst bis in die 1970-er gab es französische Hersteller (Gege??) welche sogar die grossen SNCF CC-Loks als H0 Modelle mit Gummiring-Antrieb lieferten. Heute sind dies eher Sammler Raritäten. Sitzt der Gummi wie ein Keilriemen satt um Reibungsverluste zu unterbinden, reichte die Kraft der bescheidenen Motörli nicht. War der Gummi zu lose, was fast der Normalfall war, fuhr die Lok bestenfalls für sich alleine, die Zugkraft reichte nicht annähernd aus, um eine Zugkomposition zu befördern.

    Moderne Versionen gelten heute wieder zeitgemäss, diverse Kleinserienhersteller liefern Modelle mit "Zahnriemen"-Übertragung, in guter Qualität.


    Französisches Steuerrecht kenne ich nicht, mir erzählte ein Sammler aus Frankreich, auf Modellbahnen wurde (früher?) eine Luxussteuer erhoben? Steuern sind ein heikles Thema: ohne, dann bricht der Staat zusammen. Unter zu hohen Steuern leidet die Konkurrenzfähigkeit. Viele französische Modellbahn Hersteller waren technisch billiger ausgeführt, aber kaum merklich billiger im Preis, was ein Wettbewerb Nachteil gegenüber Märklin war.

    Gruss

    Hermann

  • Seit knapp 200 Jahren gibt es ohne Unterbruch immer wieder bis zum heutigen Tag Life-Steam Modelle, vorwiegend in Spur I. Tendenz derzeit abnehmend.

    Aus Deutschland gibt es interessannterweise noch heute Echtdampfmodelle auch in der Spur H0. Von Fa. Lutz Hielscher. Weiss nicht wie die das hinkriegten aber schau mal hier. Auch wenn jemand eine Echtdampflok sein Eigen nennt wäre das spannend hier.

    Uhrwerk Antrieb

    in H0 funktionierte technisch noch erstaunlich gut :thumbsup: . Doch die Zugkraft war nicht sehr hoch, dafür die Geschwindigkeit.

    Danke Hermann für diese ausführlichen Informationen. Bei einigen Uhrwerkloks (so auch bei jener von Fleischmann, die ich habe) gab es einen mechanischen "Fliehkraftregler", der dafür sorgte, dass die Lok nicht zu schnell wurde. Das Problem mit der Zugkraft habe ich mit Papier-Extremleichtbau und Wabenstruktur im Inneren der Wagen (zwecks Sabilität) gelöst. Auch bei den (Leichtmetall-)Wagen von "Simple" mit Kunststoffboden hat man ein Hauch von nichts in der Hand. Das Bavaria-Tram hat wie bei einem normalen Uhrwerk oben eine Unruhe, die es unmöglich macht zu rasen. Ich staune auch immer wieder über die technischen Lösungen von früher. Anbei ein Bild meines Uhrwerklok-Fuhrparks: "Fleischmann" (1970), "Grötsch" (1960), Grötsch (1950), Jouef (1960) und Fleischmann mit Vor- und Rückwärzgang (1950).


    Gruss Bruno


    Ein Herz für alte Modellbahnen aus Holz, Metall oder Karton :love:

  • Aus Deutschland gibt es interessannterweise noch heute Echtdampfmodelle auch in der Spur H0. Von Fa. Lutz Hielscher

    Danke Bruno, davon wusste ich nichts. Ist die Seite aktuell? Auf der von Dir gezeigten Homepage sind die Preise auch in D-Mark aufgeführt?


    In Basel gab es einige Jahre ab 1978 ein Life-Steam "Loco"-Model von einem Basler Zahnarzt wenn ich mich richtig erinnere. Es war die englische "Rocket". Das Messing Model fuhr wie der Blitz:thumbsup:, zig mal schneller als das Vorbild. Gegenüber Spur I ist bei H0 die Laufzeit viel kürzer. Wirklicher vorbildlicher Dampfbetrieb mit langer Fahrdauer und realen Kompositionen ist in der Spur H0 rar bis nicht gegeben. Es ist mehr eine "Action-Lok". Foto folgt noch... Es ist hier irgendwo im Universum vom MoBa-Forum bereits vorgestellt.


    Beim MEP Modellbahn Club Spur I in Meilen, lassen die Echt-Dampfspezialisten bis ins feinste Detaillierte Züge mit teilweise 20 Wagen 30 Minuten lang fahren, ohne jede Panne oder Nachstellen müssen, in realen dem Vorbild entsprechenden umgerechneten Geschwindigkeiten.

    Gruss

    Hermann

  • Ist die Seite aktuell? Auf der von Dir gezeigten Homepage sind die Preise auch in D-Mark aufgeführt?

    Bis vor 5 Jahren gab es die Firma noch, aber bei Google ist sie als "Dauerhaft geschlossen" vermerkt...Wusste ich auch nicht. Bei der Suche nach Hielscher bin ich auf etwas verrücktes gestossen, das ich Euch nicht vorenthalten will. Eine Stirling-Lokomotive.

    Gruss Bruno


    Ein Herz für alte Modellbahnen aus Holz, Metall oder Karton :love:

  • Bei der Suche nach Hielscher bin ich auf etwas verrücktes gestossen, das ich Euch nicht vorenthalten will. Eine Stirling-Lokomotive.

    Bin heute bei anderer Suche über diese Stirling-Lok "Rocket" gestolpert. Es gibt sie in einem "böhm Onlineshop" als Einzelteile:



    für € 535,16 oder wer lieber in Rubel rechnet oder zahlt für 41910,43


    Viel Spaß beim Zusammenbau

  • Zwei Meter waren es im Video der "Umwelt-Arena" (ganz nach unten scrollen) anlässlich der Ausstellung, später mit technischer weiterentwicklung waren 4 - 5 Meter drinn...

    @ M+M Danke aber den Link hatte ich selber schon weiter oben platziert mit dem Vermerk meiner Ausstellung in der "Umwelt-Arena". Die Bilder oben sind auch von dort. Traditionsgemäss bin ich immer im Sommer dort mit einer Ausstellung anzutreffen. Aber jedesmal mit einem anderen Programm ("Upcycling - Neues Leben für rostiges Tinplate" ist im kommenden Sommer 2021 geplant). Aber ich stelle gerne noch ein paar Bilder von 2019 ein auch von der Ausstellung in Amriswil mit strahlendem und interessiertem Publikum.


    Witziger weise überschnitten sich die letzten Tage der Ausstellung meiner Uhrwerkbahn mit der "Topsoft" Computermesse. Da mich viele Leute nach dieser Messe fragten stellte ich mit Augenzwinkern einen humorvollen (aber wahren) Wegweiser auf. Das Rangierspiel im Vordergrund mit einer Fleischmannlok brachte (trotz eingebautem vor und Rückwärtsgang) so gar manchen Erwachsenen ins Schwitzen...


    Gruss Bruno


    Ein Herz für alte Modellbahnen aus Holz, Metall oder Karton :love:

  • Hallo Bruno


    Danke für Deine weiteren gelungenen Bilder 8) .


    Beiliegend ein paar Bilder von einer kleinen Uhrwerks-Llokomotive die ich von einem Kollegen schon vor längerer Zeit geschenkt erhalten habe. Die ist irgend einer Kinder-Zeitschrift beigelegen gewesen und hat, voll aufgezogen, eine Fahrdauer von einigen Sekunden und dann ist Schluss. Damit schaft sie etwas mehr als eine Runde auf dem kleinen Kreis. Dann muss die Lokomotive wieder aufgezogen werden.


    Die Lokomotive hat ihre eigenen Geleise und passt in kein System :whistling: .







    Die Lokomotive hat eine Grösse von etwa 65 x 25 x 40 mm ( l x b x h ). Der Kreis einen Durchmesser von gerade einmal etwa 175 mm in der Mitte der Geleise.


    Wäre doch schön wenn noch ein paar weitere Uhrwerks-Lokomotiven hier hochgeladen würden.


    Matthias

  • Beim aufräumen im Computer kam mir ein Bild von 2014 auf den Schirm, wo selbst ich nur Jööö dazu sagen konnte. Denn so klein hatte mein Uhrwerkbahn-Hobby damals angefangen. Als kleine Co-Anlage bei "Retro-Train" Heute ist die Anlage, die mit rot-rostigem Märklin M-Gleisen gebaut wurde doppelt so gross und und einige Loks und Wagen kamen dazu. Eben ist noch eine funktionstüchtige Fleischmann-Federzuglok, die ich für ein Trinkgeld kaufte, per Post unterwegs zu mir. Die paar MARGA-Modellierbogen-Häuser (MARGA Schuhcreme a.Sutter Münchwilen) im Vordergrund, sind heute in der Schauanlage "Kartonwelt" ins "MARGA-Land" (1 m x 1,2 m der "Kartonwelt") integriert. Auch dort wird die MARGA-Sammlung dank Kopien demnächst vollzählig sein von Jahrgang 1934 bis 1953 (alle 7 Dörfer, Flughafen Kloten, Seilbahn und Eisenbahn).


    Gruss Bruno


    Ein Herz für alte Modellbahnen aus Holz, Metall oder Karton :love:

  • Hoi zäme


    Ich weiss, das Thema ist schon zwei Monate alt, aber habe beim Aufräumen noch diesen Zep gefunden



    Gruss Barni

  • Ja, der hat was. Mir gefällt die beige Farbgebung.


    Beim Aufräumen? (Auf der Suche nach einem Ford Taunus?...😜)

    Gruss Roger


    95 von 121 grünen Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Hoi Bruno


    Ja ist lustig, allerdings wahrscheinlich PRC-Replica; drum ist auch die Feder nur sosolala stark oder eben zimli schwach....bei deinem Uhrewerkbahnbild, sind die grossen eckigen Gebäude wirklich von Marga? Für mich sehen sie im Stil eher nach MZZ aus?


    Gruss Barni


    Ps: Taunus, ja natürlich, war aber nid erfolgreich bis ez. Weiss genau, dass ich ihn mal auf den Flachwagen geladen hab, weil es ihn so auch gab von Märklin, nur die Flachwagen waren alle leer und die Autokiste au...

  • Es sind lediglich die Kartongebäude (Bauernhäuser) im Vordergrund solche von Marga. Die Eckigen sind aus Hintergrundbildern zusammengeschustert und dienen als (versteckte) Auflageflächen beim Transport der Anlage. Falls Du was (als Kopie) von "MARGA" brauchst, bist Du bei mir an der richtigen Adresse ;)..

    Gruss Bruno


    Ein Herz für alte Modellbahnen aus Holz, Metall oder Karton :love:

  • Hoi Bruno


    Danke für das Angebot. Habe allerdings den Niederbordwagen mit Bremserhaus und dern K2 bereits als Modellbogen; ich benutze die Kopien jeweils zum Anfertigen von Schnittmustern für meine Basteleien, wie z.B. für den Schoggiwagen (ist dir vielleicht bereits aufgefallen). Den Tankwagen und die PWs finde ich eher nicht so stimmig, darum habe ich mit denen noch nichts gemacht. Was bei den Margawagen halte eben einfach das Problem ist, ist, dass die angedeuteten Längsträger in der Ebene der Seitenwände liegen, so dass das immer umkonstruiert werden muss, sonst wirken die Wagen pummelig.


    Was ich allerdings brauchen könnte, wäre ein vermasstes und massstäbliches Foto von den Achslagerböcken.


    Mir schwebt momentan sodann eher die Fertigung von derartigen Bogen für eine Meterspurbahn à la RhB etc. in Spur Sm (so dass H0 Achsen und Gleise verwendet werden können) vor: Der Verlag des Lehrervereins hat ja mit der (alten) Alpenbahn schon mal vorgelegt (diese ist auf deinem Link als rollfähiges Modell zu sehen). Habe vor Jahren genau damit einmal etwa gebastelt; allerdings muss hier im Forum mit solchem Geklütter etwas sparsam umgegangen werden.


    Danke und Gruss Barni