ein Bericht der neue geplanten zusätzlichen Fronalpstock-Bahn und allgemein von Tempo...

  • es gab von Brunnen nach Morschach von 1905 bis 1969 eine Zahnradbahn, in der Ausführung ähnlich der Junfraubahn Typ 1.

    Vor nun mehr gut 50 Jahren galt die Bahn 1969/70 als zu altmodisch und zu teuer. Kurzum, die Bahn wurde leider abgebrochen.

    51 Jahre lang war es ruhig. Die Linienführung und Brücken existiert heute noch, aber ohne Gleise, nur als Fussgänger Wanderweg.


    Wie oft wenn ich unterwegs bin, ist es am dunkel werden, die Fotos sind künstlich aufgehellt und haben daher eine etwas unnatürliche Farbe! Es wundert mich, dass die Kamera überhaupt noch halbwegs brauchbare Resultate wiedergibt, für das menschliche Auge war es nahezu dunkel!



    Jetzt, ab dem Jahre 2021 wird die Bahn wiederbelebt: Die Senn AG betreibt ein neues Container Umlade-Terminal LKW-Bahn. Internationale Contianerzüge Hamburg - Brindisi mit Container für Morschach, da muss keine Ee 3/3 mehr rangieren: ein Digital gesteuerter starker Magnet holt sich blitzschnell die Container welche Brunnen bis Morschach gebraucht werden, ohne dass der Internationale Zug ganz anhalten muss, geschweige Bahnarbeiter den Container umladen. ALLES geht automatisch während der Fahrt.


    Ein paar Fotos der Restauration der Conatinerwagen.

       

    Der Normalspur Wagen stammt von Schindler 1953. // der Schmalspurwagen ist sogar etwas jünger und stammt von der Rheinfelder Firma Josef Meyer, Bj. 1963.


        

    Das Bahngleis führt nicht nach Biel, bald mal hinter dem Wagen markiert ein zerfallender Prellbock das Ende der "Strecke"...

        


    Offenbar werden die Wagen noch (zukünftig) gebraucht, es wurden etliche Teile erneuert.

        


         


         

    der Steckdose fehlt noch der Saft und das gelbe "S" Signet bedeutet sicher schnell...;). Die Art wie die Ladesicherung angebracht wurde, ist eher nichts für einen Autozug-Tunneltransport, wo alle 20 Minuten das zu transportierende Ladegut (Autos) den Zug verlassen... Dafür hält es bombensicher.


    Da es ordentlich Verkehr im Raum Seewen gibt, wurde die neue Bahn sogar verlängert, der talseitige Endpunkt ist nicht Brunnen, sondern der Bhf Seewen - Schwyz (über Brunnen).

    Um Kosten zu sparen, dienen als Basis Conatinerwagen aus den 1950-1960-er Jahren, welche restauriert werden. Bergbahnen sind in der CH üblicherweise in Meterspur ausgeführt, da aber die nahe gelegene Rigi-Bahn nördlich von Brunnen in Normalspur ausgeführt wurde, ist die Bahn bis zum Fronalpstock-Gipfel 1923 m als Normalspur ausgeführt. Von dort bis zur Schoellenen Bahn mit Anschluss an die RhB und Zermatt, geht es per Meterspur weiter. Damit in Seewen oder Brunnen Schmalspurwagen nicht umgeladen werden müssen, gibt es extra Tragwagen, das Abfahren geschieht automatisch während der Fahrt.


    Moderne Fahrbremsen hat der Zug keine, wieso auch!? Es reichen die Feststellbremsen für abgestellte Züge. Drohen Fliehkraft - Entgleisungen, dann gibt es 2 Möglichkeiten, dies zu verhindern. Altmodisch: leistungsstarke Bremssysteme, so kann massiv das Tempo reduziert und angepasst werden. Modern: man lässt die Bremse weg, das ist billiger und fahrtechnisch oekonomischer. Die Trassee müssen so gebaut werden, besonders bei Bergbahnen, dass die Gleise jedes beliebige Tempo tolerieren. Vom Fronalpstock reicht der Sparanteil der Talfahrt nordwärts bis Olten und südwärts bis Biasca. Für Neubaustrecken muss unbedingt das Trassee der Geschwindigkeit angepasst werden, nicht umgekehrt! So hat die Bahn unerreichbare Konkurrenzvorteile gegen über dem privaten Autoverkehr. Von schneller redet da beim Auto längstens niemand mehr, man kann froh sein wenn das bisherige +/- 50 jährige Tempo-Limit beibehalten werden kann. Technisch hatten Audi und Mercedes bereits vor über 80 Jahren den Peak erreicht, deren überarbeiteten Silberpfeile in Einzelanfertigung erreichten 1936-1939 mit Motoren von über 500 PS Geschwindigkeiten von über 400 km/h. Teils 1938 mit tragischem Ausgang: Bernd Rosemeyer wollte ende Januar 1938 den Rekord von Rudolf Caracciola von 432,7 km/h übertreffen.


    Ob am Unglück der aufkommende Wind, mögliche Fahrfehler, oder Materialermüdung schuld waren, wird man nie wissen können. Vielleicht waren es alle genannten Faktoren zusammen. Hauptsächlich aber der Ehrgeiz. Ohne würde man noch heute in Höhlen hausen, mit zuviel Wagemut würde man sich wünschen in Höhlen hausen zu dürfen, weil dann "wohnt" man ein Stockwerk unten dran.


    Technisch jedenfalls waren diese 75 - 90 jährigen Rennautos eine Meisterleistung, physikalisch das Machbare erreicht. Mehr als 400 km/h geht nicht. Weder für den Fahrer noch was das Tempo anbelangt. Das ist auch heute noch kein i-Punkt anderst. Zwar wurden auf US-Salzsee-Ebenen bisher Geschwindigkeiten von 800 - 1228 Km/h erreicht, aber das sind keine richtigen Autos mehr, sondern bereifte am Boden fahrende Raketen Ungetüme mit unglaublich viel Power, für nur ein relativ bescheidener Tempo Zuwachs: Zwischen 50`000 und über 100`000 PS für dass nur eine einzige Person +/- die Schalmauer durchbricht. Ab etwa 850 km/h braucht es die Leistung von 10 Stk Re 6/6, dass die Winzigkeit von 75-95 Kilo Menschenmasse kurzzeitig Flugzeug Speed auf Pneus erreichen können. Nimmt der Lufwiderstand exponentiell zu, dann sind technisch schnell mal naturgegebene Grenzen gesetzt. Der Britisch-internationale Rennwagen "Bloodhound" seit etwa 2015 sucht Geldgeber, er will - kein Aprilscherz - mit 135`000 PS etwa 1600 km/h erreichen. Bisher erreichte er aber noch nicht einmal das Tempo der Mercedes und Audi Silberpfeile als fast normale Autos der 1930-er Jahre. Während der englische HST-125 Triebzug seit bald mal 45-50 Jahren klaglos mit sehr hoher Zuverlässigkeit täglich spielend 201 Km/h erreicht.



    Gruss

    Hermann

  • Hoi zäme


    Interessante Sache und interessante Bilder..allerdings wird es wohl auch mit dem Datum etwas zu tun haben


    Gruss Barni

  • Ja, das war absolut zu dick aufgetragen....:D

    Gruss Roger


    95 von 121 grünen Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Etwas (ehemals) Reelles ist trotzdem in Hermanns thread zu finden: An die Talstation der Zahnradbahn von Brunnen nach Morschach mag ich mich gut erinnern ...
    Wenn wir jeweils mit meinen Eltern mit dem PW vom Seeland nach Attinghausen zur Tante fuhren, war das für mich immer ein Highlight: Das begann bei der Vorbeifahrt in Luzern beim damals eben eröffneten VHS; mit etwas Glück erhaschte ich später einen Blick auf die VRB. Ab Brunnen kamen wir in die Region der Gotthardbahn und kurz vor Einfahrt in die Axenstrasse sah man dieses kleine Zahnradbähnli ...
    Für mich allerdings war jeweils der Gotthard DAS Erlebnis: Ae 6/6 in Massen (sah man 1962 am Jura-Südfuss noch nicht), der soeben in Betrieb genommene RAe TEE, und dann die riesigen Ae 8/14 - jede sah wieder ein bisschen anders aus ...

  • @ Barni,

    ja ganz und gar... allerdings nimmt mich schon wunder, was es mit dieser komischen Konstruktion auf sich hat? Wäre es Schrott, hätten die Wagen keine u.a. neue Achsen bez. Räder erhalten. Wäre es wichtig, hätte man ALLES restauriert, manche Komponenten sehen mindestens uralt aus... Vielleicht geht es dem Besitzer wie mir: ist etwas fertig restauriert, hat irgend ein anderes Fahrzeug ein wehweh, manchmal müssen halt Reparaturen etwas warten, bis die Bezahlung gesichert ist.


    ... wenigstens das Tüüfeli ist zwar langsam, aber definitiv keine Diva, sondern einmal richtig gut restauriert, was auch schon wieder 7 Jahre her ist, gab es seither keinerlei Beanstandungen. Höchst attraktiv auch von der Kostenseite her, die sind seither nahe bei 0. Egal ob Versicherung, Kraftstoffverbrauch, Reparaturen und Fahrzeugsteuern, selbst der Oelwechsel kostete nicht mehr, als ein Fläschen HAG Oel für eine H0 Lok! Ich habe kein anderes Fahrzeug, welches nur annähernd so pflegeleicht, günstig und anspruchslos ist. Noch günstiger ist nur mein Mondia Velo von 1977. Sogar zu Fuss gehen wird wahrscheinlich minim etwas teurer sein: wahrscheinlich wegen meinem krummen Rücken, laufe ich die Alltagschuhe extrem umgleichmässig ab. Der Linke ist nach einem Jahr noch wie neu, der rechte jeweils bis die Sohle komplett bis zur Ferse abgebraucht.


    @ René

    Danke für Deinen Bericht. Der Roger soll endlich mal seine Zeitmaschine 1:1 realisieren. Einen beliebigen Tag zwischen 60 Mio Jahren und gestern hin und her zu erleben, das würde selbst mich noch zu einem Digital Freak werden lassen. Wenn es denn möglich wäre, so müssen und dürfen wir die Tage schätzen, so wie sie kommen.


    @ Roger,

    Ja, das war absolut zu dick aufgetragen....

    das stimmt jetzt wirklich nicht ;), Masse unter -60- sind nicht empfehlenswert.


         



    Die Realität sieht so aus, das Fotomodel musste ins Fotostudio, wo es selbst mir noch zu kalt war. (Das Studio befindet sich nicht in meinem Haus) Das "Studio" ist eher klein, der Traktor hat nur auf den letzten mm Platz. Auch muss sich das Model getrauen, mit mir alleine wörtlich in das Hinterhof Studio zu gehen. 700 Höhenmeter Rigi Berge befinden sich über unseren Köpfen. Damit das Model - völlig - verständlich nicht mehr so kalt hat, habe ich ihr 2 fest montierte Heizplatten über dem Kopf und seitlich je 1 elektrische mobile Heizung montiert, solange das Shooting läuft. Leider war es mir baurechtlich 2012 verboten, eine richtige Heizung einzubauen, die wäre von den Nachbaren herkommend als Fernwärme nur 40-50 Meter entfernt gewesen. Der Architekt behauptete, dann sei es keine Garage mehr. Das habe ich ja gar nie behauptet. Ich hätte mich da durchsetzen sollen, da auch der Boden nicht gut bez. gar nicht isoliert ist. Egal, für die paar ganz wenigen Modelshootings die ich ausführen darf, reicht es auch so, Valentina freute sich förmlich "grilliert" zu werden, sie drehte den Wählschalter auf Maximum und lächelte, dass es eine Freude war.

  • Hoi Hermann


    Faszinierendes Dings dein Porsche...Cabrio finde auch cool...Säulizüchternummer auch gut, aber was machst du mit dem Zeug; wohl kaum in die Ferien fahren oder?


    Gruss Barni

  • Hoi Barni,

    Solche kurzen, aber tiefgründigen, im Prinzip existenziellen Fragen, das ist bereits etwas für den 2. April...


    Zu was soll das gut sein? Kann man das nicht auf unser ganzes Hobby beziehen? Mit einer einzigen ÖBB "Taurus" hat man bereits ALLE Lokomotiven in einem. Zur Not kann man verschiedenen Epochen Sammlern auch noch eine Dampf-, Diesel- und Akkulok und 1 Triebwagen zugestehen. Mehr wie 5 Loks braucht im Grunde kein privater Mensch, höchstens eine öffentliche Vorführanlage.


    Jäger & Sammler, das waren wir und das werden wir bleiben. Wenn schon Jäger, versuche ich es besser als der Ötzi zu machen, der lies sich abknallen, per Pfeil.


    Trotz allem, die Zeit einzig für das Blech hinter herjagen zu nutzen, dass dann doch nicht. So lange bei mir + ist, bekommen auch andere Menschen prozentual davon etwas zu gute. Nicht erst wenn ich weg bin, sondern schon seit einigen Jahren. Wobei mit einfach Spenden, kann man sich nicht der Verantwortung entziehen. Etwa die Hälfte der Spenden habe ich sehr gerne gegeben! Jedoch die andere Hälfte würde ich wieder zurück wollen und anderen Menschen geben. Das Ego oder diffuse Ängste kann sich sehr wohl im Spenden wollen verstecken. Aber da kann man sich auch etwas vor machen. Wenn man hin und wieder den Menschen etwas zu gut kommen lässt, welche man eigentlich nicht mag, macht man nichts falsch. Ausgenommen Sekten à la Zeugen Jehovas, für die kommt so eine Pandemie wie Gerufen. Bei mir haben sie Pech, mit Bibel oder Gott können die mir keine Angst machen. Anti Brumm nützt gegen alles Mögliche. Solange sie unter sich bleiben, ist alles im grünen Bereich, die haben das Recht dazu, zu glauben was sie wollen. Aber wenn sie aktiv statt Modellbahnen oder sonst was blechiges, schwache oder verunsicherte Menschenseelen jagen, dann ist die Katze besser dran, als das Mäuschen und diese Sekte ist ganz sicher nicht das Mäuschen!


    Mir gefällt der Spruch:

    Gott, gib mir die Gelassenheit,
    Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
    den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
    und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden
    .


    nach diesem Motto lebe ich. Für mich bedeutet das, wenn man bei etwas nicht sicher ist, bietet massvoll Risiko eingehen, mehr Chance als Gefahr (etwas zu verlieren). Ich definiere mir selber, was Gefahr ist und was Chance. Eigentlich, vom Typ her, müsste ich voll pro Digital sein, bin es aber nicht. Widersprüche sind eine Konstante, jedenfalls nie ganz weg.


    Wobei mir eher 2. rangig ist, ob dieser Spruch "unserem" Gott Jahwe zugeschrieben wird, oder wahrscheinlicher von wo anderst her stammt. Gute Lebensweisheiten sind meisten abgeschrieben. Wahrscheinlicher stammt das Zitat aus den indischen Veden aus dem Sanskrit. Oder sowas könnte auch der Charles Darwin gesagt haben, dann ist das 1. Wort einfach durch z.B. Synapsen oder Schicksal definiert. Für mich persönlich stimmt das Wort Gott durchaus. Aber ich habe mir vor vielen Jahren die Freiheit genommen, meinen Gott als Eigenbau mir selber zu basteln. Durch das was ich von diversen anderen Menschen, Freunde wie andere, mitbekam und durch eigene Erfahrungen. Meistens ganz triviale, selten aber doch immer wieder auch im Grenzbereich. Mehr dazu, kommt mir jetzt gerade nicht in den Sinn.


    Mit besten Grüssen

    Hermann

  • Hoi Hermann


    Danke für die ausführlichen Zeilen, wobei wir uns da bereits im Grenzbereich der hier unerwünschten Religionsdiskusionen bewegen (grins). Ob es einen Gott gibt (eher unwahrscheinlich) oder nicht, ist schwierig zu erörtern. Als dessen Ebenbild gilt ja der Mensch und Gott ist wahrscheinlich eher so ein gemeinsames Artbewusstsein aller Menschen, die ihr Ingenium am optimalsten durch Zusammenwirken aller Individuen zur Entfaltung bringen können. Dazu braucht es gegenseitiges Vertrauen (gerade bei der Vielzahl der Individuen - in dieser Grösse gibt es ja kein Tier, das x-mia-fach vorkommt) und das kann halt durch eine Vaterfigur verbildlicht werden (man fragt sich dann allerdings, wo die Mutter geblieben ist).


    So, und eigentlich war meine Frage nach deinem Beweggrund ja mehr, warum gerade ein Traktor und nicht zB ein Oldtimercabrio, mit dem man dann doch richtige Ausfährtchen machen könnte


    Gruss Barni

  • Lieber Hermann,

    verstehe nicht ganz, warum Du(?) bei dieser reizenden "Fahrerin" die Türe zur Garage wieder aufgemacht hat. Du warst doch sicher auch drin??;););)

  • @ Barni

    nichts gegen Cabrio, gut geeignet um Personen darin zu fotografieren. Mich freut es, wenn Roger oder andere Formisten ein US Cabrio haben? Einfach gerne zum Anschauen , ohne es selber besitzen zu wollen. Für mein Beuteschema, da muss der Traktor schon sehr schlecht sein und das Auto Cabrio ein Top Modell. Doch seit gut 1 Jahr, sind die alten Einstellplätze vermietet, so komme ich weniger in Versuchung! Ohne den Cabrio Liebhabern ihre Freude vermiesen wollen: ein Cabrio (Auto) hat zu viel-, oder zu wenig Blech um sich herum, es ist nichts Halbes und nichts Ganzes. An der Spitze der Cabrio-Pyramide steht nun mal der offene Traktor. Auch ein klassisches Velo bietet das Maximum an Cabrio-Feeling. Oder auch ein Segway... Das Nonplusultra an Cabrio in der Rubrik ohne Motor: Abfahrt Skifahren. Ich stehe auf sogenannte Coupés, ein richtiges Auto muss ein Dach haben, das ist viel praktischer.


    @ Erwin: :thumbsup:.


    @ Günther: ich blieb seriös und schaute, dass ich nicht vor dem Gefährt war, die Kupplung ist eine Spur gröber als bei einem Auto und Valentina noch nie Traktor gefahren. Sie hat wie ich, den Autoausweis nicht gleich mit 18 gemacht, sondern erst ein paar Jahre später, bei ihr ist ihr Fahrausweis ganz neu...


    Der berühmte berüchtigte Lokführer Kari und auch von Hans Schneeberger gibt es Anekdoten, besonders mit der Ae 3/6 II, die soll zu wenige und zu grob abgestufte Transformatorstufen gehabt haben, das kam nicht gut, wenn das "Garagen" Tor geschlossen blieb. (Auch) Valentina ist eine angehende Juristin, die brauchte als kluge Studentin nicht lange, bis sie das Tüüfeli gut im Griff hatte.


    Nur mit dem Kälbli, klappte es vorerst nicht so gut, es ist abgehauen. (Das Kälbli, nicht das Model). Das Kälbli ist erst exakt 2 Wochen alt und hat so eine Kraft entwickelt und Freude draussen zu sein: ich habe dem Model eingeschärft, du darfst es unter keinen Umständen los lassen. Das hat Valentina auch befolgt, aber es nützte kaum was, das winzige kleine junge Kälbli hat das Model wie ein Leichtgewicht am Boden schleifend nach gezogen... Das Kälbli war seit seiner Geburt vor 14 Tagen zum ersten mal aus dem Stall auf der Weide, das hat Freudensprünge gemacht, als wolle es eine Stabhochspringerin übertreffen. Aber auch mit dem Model war ich sehr zufrieden, Traktoren und Kälbli ist jetzt nicht gerade gar so die typische Model Location. Sobald es mehr in ihr Bereich passte, war Valentina ein Spitzenmodell. Auch wenn eine Hairstylistin fehlte, ihr Haare waren wie elektrisch aufgeladen. Für wirklich ganz perfekte Aufnahmen, fehlte eine dritte Person als Hairstylistin.


         


         



    Gruss

    Hermann

  • Hoi Hermann


    Aso war ez wüki nur ein Frage, wollte dir nicht zu nahe treten, und es ist mir auch klar, dass alle technisch Interessierten (und das sind in diesem Forum wohl viele) sich auch für Traktoren interessieren, ich bis zu einem gewissen Grad ja auch, aber ich bin in einem Bauerndorf aufgewachsen und da ist so ein Trekker nicht wirklich was Besonderes. Aber ja, wenn es dir Spass macht, kann ich das schon nachvollziehen.


    Gruss Barni

  • kein Problem Barni, Du bist mir definitiv nicht zu nahe getreten! Die Geschmäcker sind verschieden, das dürfen sie auch.

    Und ich habe mich ja auch mehrfach exponiert, dann sollte man schon noch so eine Frage aushalten können:). Wenn nicht, dann würde ich wahrscheinlich auch keine solchen Fotos einstellen. Etwas heikler ist die Günther Bemerkung ;), warst Du...


    Ich bin seriös, aber dennoch heisst es manchmal seitens der Agentur, in welchem Zustand bringst du die Models zurück. Sie haben mir mal erklärt, Walliserkühe, Haie, Berge, Traktoren und der "Duume" Rigi Stockflue seien nicht so ganz die üblichen Locations, welche ein Fotomodel erwarten würde. Sogar bei Krokodilen läuteten bei Ihnen (Agentur) mal die Alarmglocken. Sie behaupteten steif und fest, in Erstfeld gäbe es keine Krokodile und ob ich wirklich die volle Verantwortung für alles übernehmen würde? Trotzdem, im menschlichen Bereich scheinen sie mir bisher voll und ganz zu vertrauen.


    Die Heidi Klumm ist ja auch nicht so viel anderst, oder gar noch viel schlimmer, die findet es belustigend, wenn ihr Mädchen Angst haben. Ich bin da hoffentlich anderst. Ich erwarte schon junge Frauen aber Erwachsene mit einer gewissen Lebenserfahrung. Keine zu jungen Mädchen.


    Das mit Cabrio ist aus meiner Sicht wie die Frage: was ist die bessere Modellbahn? Gleichstrom oder Wechselstrom... Es gäbe durchaus das eine oder andere Cabrio welches mich auch interessieren würde. Aber entweder als Modellauto, oder1:1 weit unten in der Prioritätenliste. Diese Kategorie von Autos entspricht einfach nicht so meinem Beuteschema, vielleicht gerade noch so im Grenzbereich. Wie Roger immer wieder mal bemerkt, man kann unmöglich alles sammeln. Man muss sich ein Schema zulegen. Das ist auch meine Erfahrung. Die Leute welche wie wild drauf los sammelten, waren schneller als allen lieb war, noch Kunde als Einlieferer.


    Es gibt da ein paar richtig böse Kinofilme von Bud Spencer und ein anderer Film mit Adriano Celentano und auch ein Fisch Namens Wanda: statt dass sich schöne Mädchen reinsetzen, wird das Cabrio mit Beton geflutet ;);(.


    Mir gefallen, was neue Autos anbelangt, das SEC Coupé von 1986. Was wiederum vielleicht andere Leute als langweilig empfinden. Hier ein altes Foto von 2013,

    habe gerade kein besseres zur Hand.



  • Hoi Hermann


    Doch doch, das Zuhälter-Etui hat mir auch immer sehr gefallen. Hab mich dann allerdings mit einem Monza begnügt, weil mir die Steuern für gut Fünfeinhalb Liter Hubraum damals zu teuer waren....


    Gruss Barni

  • weil mir die Steuern für gut Fünfeinhalb Liter Hubraum damals zu teuer waren....

    je nach dem, wie gut oder daneben liegend man die Zeit "lesen" kann, kann mir dies durchaus noch bevor stehen.


    Doch eigentlich war ich auch als Velofahrer ein zufriedener Mensch. Derzeit komme ich noch gut gegen die digitalen Empfehlungen und Strukturen an. Verkaufen kann ich mir nicht so gut vorstellen, wer sollte wenn die Pandemie nie aufhören würde, so ein Möbel kaufen wollen? Ein Bitcon Millionär würde sowas nicht wollen und vor allem ich nicht hergeben wollen. Wenn es wirtschaftlich eng werden sollte, dann das Kennzeichen entfernen und die Haftpflicht Versicherung kündigen. Es wäre einfach ein Märklin oder Wiking Modellauto Mst. 1:1.


    Das ist aber nur ein mögliches Szenario wenn es eng werden sollte. Tag heute gibt es keinen Anlass so zu handeln. All zu viel fahre ich mit dem eh nicht mehr, es gibt längstens nicht mehr für alle notwendigen Komponenten Ersatzteile dazu! Es ist mehr ein Stehzeug als ein Fahrzeug geworden. Wenn ich aber mal hin und wieder damit fahre, ist die Fahrfreude, Zuverlässigkeit und Komfort sehr gross. Der braucht sich gegen 30 Jahre jüngere Autos nicht zu verstecken... Nur Schnee mag er nicht so.


    Gruss

    Hermann