ChRB (Christoph-Röbi-Bahn) - dritte Anlage

  • Kennst du diese Dinger hier:

    Markus, vielen Dank für den Tip mit den Inlets. Die kannte ich nicht. Ich kann mir gut vorstellen, dass ich diese bei anderer Gelegenheit verwenden werde.

    Hier bei den Stützen denke ich eher nicht, weil ich die nicht von unten her anschrauben möchte. Die Tischplatte ist 22 mm dick und dann kommt wieder das Problem mit dem Anbringen der Bohrungen an der richtigen Position.

    Gruss, Röbi

  • Hoi Röbi

    Man könnte auch mit dem CAD einen massstäblichen Grundriss zeichnen, das Bild dann als PDF speichern und bei einem Copycenter auf ein transparentes Pauspapier ausdrucken lassen. Die transparenten Papiersorten haben praktisch keinen Verzug, falls die Luftfeuchtigkeit ändert und beim Richten auf dem Brett hilft die Transparenz. Ein Hindernis ist regelmässig die Abmessung des Plotters im Copycenter. Die kleinere Papierabmessung darf höchstens 126 cm betragen, die Länge geht bei Rollenpapier fast unbeschränkt.

    Anschliessend muss natürlich ganz genau "gestochen" werden.

    Herzliche Grüsse

    Oski

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    ...auch Nichtraucher können süchtig sein nach Zündhölzern!

  • Danke, Oski, für den Tip mit dem Grundriss auf Papier. Das geht jetzt schlecht, weil jetzt an den ungenauen Positionen Schraubenlöcher sind.

    In eine Spanplatte eine Schraube positionsgenau einzudrehen, geht schlecht, wenn 1 mm daneben ein altes, ungenaues Loch ist.


    Zudem bin ich jetzt von der anderen (richtigen) Methode überzeugt: Zuerst Wendel montieren und dann erst befestigen. Ich schäme mich (stehe seit zwei Stunden in der Ecke des Hobbyraumes :seriously:), dass ich das nicht von Anfang an richtig angegangen bin.

    Gruss, Röbi

  • Ja aber Röbi, Was gibt es da zu schämen? Ich habe die Papiermethode nur erwähnt, weil ich mir nicht recht vorstellen kann, wie du an die hinteren Schrauben kommst. Allenfalls kannst du auch andere Wendelfüsse drucken, so dass du die Schrauben noch erreichst. Es ist jedenfalls weiterhin sehr spannend, wie du das angehst. Ich hätte die Nerven nicht, da ich meine erreichbare Genauigkeit sehr klar sehe.

    Viel Erfolg und herzliche Grüsse

    Oski

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  • Nein, Oski, im Beitrag 69 habe ich beschrieben wie ich es machen werde. Das geht neu ganz ohne Schrauben. Die jetzigen Schrauben werden entfernt, sodass die Stützenpaare lose herumstehen. Dann wird die Wendel fertig montiert (vielleicht nicht die Ganze, aber mindestens zwei Umgänge). Und dann wird die montierte Wendel auf der Tischplatte genau in Position gebracht. Anschliessend werden die Stützenpaare mit Heisskleber durch die bestehenden Schraubenlöcher an der Tischplatte festgeklebt.

    Gruss, Röbi

  • Wir sind nicht nur destruktiv (an der ChRB II), sondern arbeiten nach einer längeren Pause auch an der neuen ChRB III weiter, und zwar im Moment vor Allem an der Infrastruktur.


    Bei der ChRB gilt die Regel, dass von jeder Stelle an der Anlage die nächste Steckdose, sowie der nächste Not-Aus-Taster nicht mehr als 1 m entfernt sein dürfen. Was liegt nun also näher, als je eine Steckdose und einen Not-Aus-Taster in einem Böxchen zu kombinieren und diese Böxchen gleichmässig an der Anlage zu verteilen. Um die "weniger als 1 Meter Regel" zu erfüllen, braucht es 21 solche Böxchen.



    Die Bestandteile für die 21 Böxchen sind bereit.




    So sieht ein fertig montiertes Böxchen aus.




    Und so werden sie an der Anlage befestigt.

    Gruss, Röbi

    Einmal editiert, zuletzt von sturzi ()

  • Wieder einmal eine geniale Idee - und Umsetzung. Die überall angebrachten Not-aus-Taster hatten mich schon an der Nummer ll beeindruckt.;)

    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Hallo Röbi,

    Ist dir bewusst,dass Steckdosen vom Typ12 nicht mehr erlaubt sind?

    Steckdosen ohne Schutzkragen (T12) dürfen seit 2017 nicht mehr in Verkehr gebracht werden und waren auch zuvor nur ausserhalb von Nassräumen erlaubt, bestehende Steckdosen dieser Art dürfen aber weiter betrieben werden.


    Freundliche Grüsse

    Kurt

  • Du meinst den blöden Schutzkragen, den man immer absägen muss, damit auch ältere Verbraucher angeschlossen werden können?

    Zum Glück kann man mit 3-D-Druck bauen was praktisch ist und nicht übernehmen muss, was sich irgendwelche Sicherheitsfanatiker ausgedacht haben, um die Dummheit der Menschen zu schützen.

    Für was der Kragen gut sein soll, ausser, dass er oft stört, weiss ich nicht. Dafür habe ich noch gelernt, dass man Strom mit Respekt und nötiger Vorsicht begegnen sollte.;)

    Gruss Roger


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    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Kurt, das gilt für feste Installationen, wie z.B. Steckdosen, die an Kellerwänden befestigt und ständig mit dem Stromnetz verbunden sind. Bei der ChRB wird vor dem Betrieb die ganze Anlage an einer einziegen Wand-Steckdose vom Typ 23 ein- und nach dem Betrieb wieder ausgesteckt. Die gezeigten Steckdosen sind hier Bestandteil eines Gerätes.

    Gruss, Röbi

  • Röbi, da möchte ich dich auch unterstützen! Gerade erst hatten wir bei uns eine Sicherheitsüberprüfung in der elektrischen Installation. Die Amtsstellen sind mittlerweile dermassen aufgebläht, dass man sich schon fragen muss, wo der gesunde Menschenverstand bleibt. Ich habe meine Anlage vom Strom getrennt. Geprüft wurden die Steckdosen im Raum. Was ich nachher wieder anschliesse, wurde nicht geprüft. Das geht das eidgenössische Starkstrominspektorat auch gar nichts an. Es hat einfach zu viele NN in unserer Gesellschaft, die alle durch die arbeitende Bevölkerung bezahlt werden müssen.

    Gruss Oski

    P.S. "NN" = Nichtsnutze"

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    ...auch Nichtraucher können süchtig sein nach Zündhölzern!

  • Oski, NN ist vielleicht etwas gar hart. Ich würde diese Spezies eher ST oder SF nennen. :)


    P.S. "ST" = "SchreibtischTäter", "SF" = "SesselFurzer"

    Gruss, Röbi

  • Für was der Kragen gut sein soll, ausser, dass er oft stört, weiss ich nicht. Dafür habe ich noch gelernt, dass man Strom mit Respekt und nötiger Vorsicht begegnen sollte. ;)

    Roger, für extrem Übervorsichtige oder für Angsthasen und Pechvogel ergibt dieser Kragen schon einen Sinn, sonst wäre er gar nie erfunden worden...


    Habe (vorläufig bei nur einem Kabel) auch den Kragen entfernt... Es wäre ein wenig ein Frevel, wenn ein wunderschöner, voll funktionsfähiger mechanischer "runder" Stecker von WESA - Inkwil 1948 gegen modernen Made in China, Stecker vollständig von Kunststoff umhüllt, ersetzt wird.


    Rate-Modus: z.B. mit einem alten Verlängerungskabel am staubsaugen, um Ecken herum, so entsteht schnall mal Zugkraft am Kabel. Bei neuen Kabel ist der Kragen wahrscheinlich 1-2 mm länger, als die Metallstifte maximal elektrischer Kontakt haben können. Unwahrscheinlich, aber möglich: ein Stichsägeblatt auf eine nur leicht getrennte ALTE Steckverbindung fällt, dann "putzt" es einem eins. (Ohne FI Schutzschaltung).


    @ Kurt: Röbi ist bekannt für exaktes Bauen :) und eine Nasszelle à la Badezimmer ist jetzt ein Modelleisenbahnraum hoffentlich nicht! Sonst hat man andere Sorgen, nämlich rostige Eisenbahnen, als das mögliche kleine Restrisiko eines Stromschlags.


    @ Röbi: Deine Idee mit den vielen "Notstop" finde ich gut:thumbsup:. Auch wenn man es 1000 nicht braucht, kann es dennoch das 1001 eine mal ein Zugunglück verhindern. Nur frage ich mich, wirst Du ein Analoger;)?!? Bei Digital gibt es doch als Zubehör, oder teilweise gar inbegriffen, eine externe "Fernsteuerung" welche man wie ein Handy in der Hand halten kann? Ob Fernsteuerung oder Nothalt, was nützt dies, wenn Digital sich ausser Kontrolle benimmt? Ich bevorzuge berechenbare Schwungmassen als unheimliche Kondensatoren.


    Heute, bei einer Probefahrt eines Zuges, da haben nicht die Minimotoren, sondern der Dekoder mühe gehabt, den Zug mit anständiger Geschwindigkeit die etwa 18-22 Promille Rampe hochzuziehen. Dennoch hat der Kondensator sich maximal aufgeladen. Bei der Talfahrt hat es die mechanische Kupplung ausgerissen, der Steuerwagen fuhr immer wie schneller, jenseits von gut und böse, zum Bahnhof hinunter. Den Antriebsteil + folgende Wagen konnte ich gerade noch von Hand stoppen. Die Räder von der Antriebseinheit drehten einfach weiter... gefühlt ewig, etwa 45 Sekunden in meinen Händen, ohne jeden Stromkontakt. Eine derartige Pufferkondensatorleistung ist übertrieben. Da würde talwärts eine Stopptaste auch nichts mehr nützen, wenn der Zug ohne Kontrolle, einfach weiter rast.


    Das Dankbare überwiegt, der Steuerwagen überlebte die Wahnsinnsfahrt und entgleiste nicht:). Aber mein Herz blieb beinahe stehen. Ein weiteres mal möchte ich keinen führerlosen Zug mehr, das Digitalzeugs wird ausgebaut. Bei Analog kann man den Strom abschalten, oder (bei DC) ganz minim den Trafo in die Gegenrichtung steuern.


    Gruss

    Hermann

    Analog ist cool:)

  • @Hermann

    Darf ich raten: der wildgewordene Zug war doch nicht etwa ein RAe-TEE?8|


    Wäre schade um das schöne Stück gewesen. Aber ganz unschuldig wirst Du nicht gewesen sein: hast ihn sicher mit Vollgas den Berg hinaufgehetzt und ihn dadurch aufgeladen…:D

    Gruss Roger


    95 von 121 grünen Ae 6/6


    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • ich möchte dazu nicht viel sagen :facepalm:. Hauptsache nichts Schlimmes passiert...

    Beim Vorbild war diese Firma schon massgeblich mitbeteiligt. Doch der Tacho lies wesentlich mehr zu...

         

    Analog ist cool:)

  • Auch wenn man es 1000 nicht braucht, kann es dennoch das 1001 eine mal ein Zugunglück verhindern.

    Du unterschätzest wahrscheinlich die Häufigkeit, in welcher die Not-Aus-Taster gebraucht werden. Bei uns fahren in der Regel 5 - 6 Züge gleichzeitig und da kann schon einiges passieren. Ich würde mal sagen 1 Nothalt pro Viertelstunde Fahrbetrieb ist etwa die Regel.


    wirst Du ein Analoger ;) ?!? Bei Digital gibt es doch als Zubehör, oder teilweise gar inbegriffen, eine externe "Fernsteuerung" welche man wie ein Handy in der Hand halten kann?

    Hermann, du hast scheinbar die ChRB noch nicht begriffen. Analog-Zeugs gibt's bei uns nicht. Das ist unbrauchbar, wenn man einen realistischen Fahrbetrieb nachbilden will. Externe Fernsteuerungen gibt's bei uns nicht. Der Computer betreibt die Anlage via Digitalsystem. Nur für einen Nothalt eine mobile Fernsteuerung zu haben, ist sinnlos. Wenn man sie braucht, hat man sie garantiert nicht in der Hand.

    Die 21 Not-Aus-Taster sind parallel geschaltet und führen auf ein Rückmelde-Modul des Digital-System, was eine Meldung an den Computer auslöst. Dieser führt dann einen kontrollierten Nothalt für alle fahrenden Züge aus. Bei einem kontrollierten Nothalt wird die Geschwindigkeit nicht abrupt auf 0 gesetzt, sonst könnte es (bei gewissen Loks mit guten Haftreifen) vorkommen, dass die Masse des Zuges die vordersten Wagen aus der Kurve drückt. Deshalb wird bei einem kontrollierten Nothalt eine lineare Verzögerungs-Rampe gefahren, die die Geschwindigkleit pro Sekunde um ca. 80 km/h reduziert. Da bei uns (Alpenbahn) die Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt ist, dauert die Abbremsung bei einem Nothalt maximal eine Sekunde.


    Ob Fernsteuerung oder Nothalt, was nützt dies, wenn Digital sich ausser Kontrolle benimmt?

    Hermann, jetzt muss ich mal ein ernsthaftes Wörtchen mit dir reden: Ein vernünftiges Digital-System gerät nicht ausser Kontrolle. Diese Systeme sind ausgereift und extrem sicher und zuverlässig. Ich rate dir dringend, dich mal mir einer positiven Einstellung mit dieser Materie zu befassen. Für mich ist es einfach unverständlich, wie man heutzutage überhaupt nur einen Gedanken daran verschwenden kann, eine MoBa analog zu betreiben. Bis vor Kurzen hat das bei mir einfach nur ein müdes Kopfschütteln ausgelöst, heute nicht einmal mehr das.

    Gruss, Röbi

  • Lieber Röbi,

    Unsere Anlage Konzepte lassen sich nicht vergleichen!!

    Du willst möglichst viele Züge auf einer Anlage, da hat Digital effektiv viele Vorteile. Weil aller spätestens ab 3 Züge müsste man sowieso eine Steuerung haben, egal ob Uhrwerk, Digital, Analog oder sonst was. Ohne Steuerung ist bereits ab 2-3 Zügen ein Unfall vorprogrammiert. Ich gebe Dir Recht, anstatt mit alten Relais Signale 7039 - 7042, besser gleich aktuelle Digitalsysteme anwenden.


    Auf meiner Anlage können aus verschiedenen Gründen maximal 2 Züge verkehren, meistens eh nur einer.

    Du widersprichst Dir ja selber etwas;):D: für dass das Digitalsystem hochsicher ist, finde ich mit Verlaub, 1 Nothalt pro Viertelstunde etwas gar viel...


    Wahrscheinlich gibt es ganz viele Gebiete, wo Digital unglaublich viele Vorteile bringt, oder gar über Leben und Tod entschieden beiträgt. Schon lange wundert mich, dass die Russen (zum Glück!!!) nicht oder nicht ganz, die Lufthoheit in der Ukraine haben. Ebenso dürfte Digital behilflich sein, wo der Feind hockt. Aber auch nur wenn es nicht oder nicht so schnell rückkoppelbar ist. Mit dem normalen Handy fragen: hallo wo seid ihr? Dies ist im Kriegsgebiet keine so gute Idee, dann antwortet der Feind mit seiner Munition: ich bin da! Das war`s dann...


    Ohne Zweifel gibt es unzählige weitere Gebiete, wo Digital jede Menge Vorteile und Komfort bietet, aber aus meiner Sicht nicht überall: bei Finanzen bezüglich strategischer Überlegungen (das reine Rechnen kann man natürlich getrost u. besser Digital überlassen) und bei einfachen Modellbahn-Anlagen, da machts Digital komplizierter, aber nicht besser.


    Schade Röbi, warst Du nicht dabei. Ja es war der RAe TEE und Du kannst den Kopfstand machen, der Zug hat sich so benommen wie ich es beschreiben habe, nämlich ausser Kontrolle. Bereits bei etwa halben Tempo gegenüber der Märklin BR-103 ruckte und zuckte der Decoder.


    Das ist etwas Schade, da Teilbereiche von diesem Zug hervorragend in aller bester Modellbau Technik vom Feinsten gefertigt sind, insbesondere die motorisierten Drehgestelle. Aber der Zug als Ganzes kann nicht ganz halten, was versprochen wurde. Mir kommen da die Uhrenbranche in den Sinn: eine billige CH Uhr, oder China Replicas können qualitativ natürlich mit teuren Uhren nicht mithalten. Irgendwo gibt es das technisch erhältliche Maximum. Von da an wird es nur noch teurer, aber nicht mehr besser. Das sagen ja einige der besten Uhrenhersteller selber, ab einem gewissen Preisniveau sei das Anzeigen der Uhrzeit nur noch ein kleiner Nebeneffekt.


    Auffällig ist, wenn ich mich nicht täusche: Vom Lematec Spur I Katalog Nummer 206/I gibt es bisher kein einziges Foto?!?

    Es gibt ganz viele Fotos von RAe TEE Modelle, aber NICHT die Spur I Version. Das mag vielerlei Gründe haben, etwas komisch ist es trotzdem. Von anderen auch nicht gerade billigen Fulgurex und Märklin Spur I Objekte, kamen Wochen bis teils Monate vor dem Erscheinen Berichte und technische Angaben usw. Siehe Märklin Spur I Modell der SBB Ce 6/8 I Köfferli-Lok.


    Auf das Teil gerechnet, entspricht der Zug im Preisgefüge aktueller Spur I Modelle. D.h. um etwa die Hälfte weniger teuer als Modelle der späten 1990-er Jahre. Wenn ich mich richtig erinnere, kostete die Spur I Re 6/6 Muttenz um CHF 9.800 bis 11.500 herum. Grosse Schnellzugdampfloks oder die Ae 8/14 ganz deutlich darüber. Es ist ein Wunder das der RAe TEE überhaupt herausgekommen ist, noch ist mir vieles unklar, jedenfalls Herr Wildi war nicht zu beneiden. Ein paar mal war das Projekt kurz vor dem Aus, aus ganz verschiedensten Gründen...


    Der Zug ist in einer dermassen kleinen Auflage hergestellt und Lematec hat ein weltweites Kundennetz, hätte den Zug nicht nehmen müssen, wenn ich nicht gewollt hätte. Er war gemäss Auskunft der Firma Lematec, ausverkauft, bevor er ausgeliefert wurde. Ich habe mich entschieden, den Zug zu nehmen, wie es sich gehört, wenn man etwas konkret bestellt hat, aber dann muss er mir eine Freude machen!


    Wenn andere den Kopf schütteln, dann ist dies eben so. Für Schleudertraumas vom Kopfschütteln übernehme ich keine Haftung. Ich möchte jetzt da nicht noch weiter schreiben, da ich "auf Deiner Seite" bin. Unter Spur I oder "bei mir" Versuche ich gelegentlich mal eine Beschreibung von diesem RAe TEE.


    Mir gefallen halt solche Bedienelemente, da muss man nicht einlesen, beliebig einstellen und personalisieren, sondern es fährt einfach...:)


    Gruss

    Hermann

    Analog ist cool:)

  • Du widersprichst Dir ja selber etwas ;) :D : für dass das Digitalsystem hochsicher ist, finde ich mit Verlaub, 1 Nothalt pro Viertelstunde etwas gar viel...

    Überhaupt nicht. Wir mussten noch nie einen Nothalt wegen des Digitalsystemes machen. Die Nothalte sind wegen Entgleisungen, Zugtrennungen oder Eisenbahnkatastrophen. Du magst das jetzt viel finden, aber bei gleichzeitiger Fahrt von 5 bis 6 mit zum Teil sehr langen Zügen pro Viertelstunde eine Entgleisung oder ein Zusammenstoss betrachte ich bei H0 als einigermassen normal.

    Zu den Zusamamenstössen: Diese sind nicht dem Digitalsystem anzulasten. Wir haben leider bei uns keine Besetztmelder, sondern wir verwenden Reed-Kontakte für die Rückmeldungen. Somit können wir leider Zugtrennungen nicht feststellen. Und diese Zugtrennungen resultieren dann häufig in einem Zusammenstoss.


    Nochmals: Unser Digitalsystem hat uns noch nie (aber auch noch gar nie) im Stich gelassen.


    Und jetzt höre ich auf, über Analog oder Digital mitzudiskutieren. Ich habe den entsprechenden Slogan aus meiner Signatur entfernt. Für mich sind Digital und Analog nicht Alternativen, sondern Analog war früher, Digital ist heute. Das gilt für die Photographie, für Tonträger, für Film und Video, für's Radio, fürs Fernsehen, für vieles mehr und schliesslich für die Modellbahn.

    Gruss, Röbi

    Einmal editiert, zuletzt von sturzi ()

  • Analog war früher, Digital ist heute

    Hoi Röbi

    Sogar mich hast du überzeugt!

    Herzliche Grüsse

    Oski

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