ChRB (Christoph-Röbi-Bahn) - dritte Anlage

  • Danke, Martin. Ein Designer hätte es wahrscheinlich schöner hingekriegt, aber dann wäre es vielleicht nur noch schlecht konstruier- und druckbar geworden. Ich bin mit dem Aussehen auch zufrieden. Punkte Funktionalität steht der Härtetest noch bevor, aber bis jetzt sieht es gut aus.

  • Not-Stopp-System

    Bei der ChRB III haben wir 21 Stopp-Tasten an den Anlagen-Tisch angebaut und gleichmässig über diesen verteilt.
    Ja, ich weiss, die Steckdosen entsprechen nicht den Vorschriften. Das sind jedoch nur Dummies und die sind stromlos 😊. Aber um diese geht es hier auch gar nicht, sondern nur um die roten mit STOP angeschriebenen Tasten.

    Die Stopp-Tasten hatten wir in ähnlicher Anzahl schon bei der ChRB II. Die sind sehr praktisch und haben sich bewährt.

    Man macht Bahnbetrieb. D.h. der Compi lässt die Züge über die Anlage fahren und man schaut zu und freut sich. Man freut sich bis es plötzlich rattert, weil ein Zug entgleist ist. Je schneller man jetzt die Züge stoppen kann, desto grösser ist die Chance, dass man den Schaden in Grenzen halten kann. Dafür sind diese Knöpfe da. Wo man auch steht, man findet (fast) immer im Abstand von einem Meter oder weniger einen roten Stopp-Knopf. Man drückt drauf und alle fahrenden Züge stoppen. Ist das Problem gelöst, drückt man wieder auf einen Knopf und die Züge fahren weiter, wie wenn nichts gewesen wäre. Das hat sich bei der ChRB II hundertfach bewährt.

    Diese Stopp-Tasten haben nur einen Nachteil. Sie funktionieren über die Amorocos-Software. Ganz, ganz, ganz selten (eigentlich fast nie 😊) kommt es vor, dass eine Entgleisung passiert, weil das Amorocos abgestützt ist (Weichen werden dann nicht mehr gestellt, Rückmeldungen kommen nicht mehr durch, Züge werden am Ziel nicht mehr angehalten, etc.). Das kommt am ehesten dann vor, wenn ich am Amorocos herum programmiere (Erweiterungen, Modifikationen, Fehlerkorrekturen, etc. mache). Wenn das passiert ist, drückt man vergeblich auf eine Stopp-Taste. Die Züge fahren einfach weiter. Dann kommt man schnell in Panik und muss zum Stomversorgungs-Platz rennen und das Einspeise-Kabel ziehen. Bis man das geschafft hat, ist meistens schon Schlimmeres passiert.

    Deshalb plane ich, das Not-Stopp-System zu überarbeiten. Die Details habe ich noch nicht durchgedacht. Voraussichtlich werde ich das Software-gesteuerte Not-Stopp-System in Zukunft statt über die Knöpfe, neu durch ein kleines batteriebetriebenes Gerätchen betätigen. Dies soll einen ESP32 enthalten und von der Grösse her ähnlich wie die DIGI-NOW Zentrale sein. Das Kästchen, das damit zu einer neuen DIGI-NOW-Komponente gehört, wird einen Notaus-Knopf enthalten und wenn man den drückt, wird über die DIGI-NOW Zentrale (bis zu dieser kabellos) ein Notaus-Befehl ans Amorocos gesendet. Das Verhalten im Amorocos soll dann so sein, wie bisher mit den roten STOP-Tasten.

    Die am Anlagen-Tisch verteilten STOP-Tasten hingegen sollen einen härteren Not-Aus bewirken. Dieser härtere Not-Aus wird entweder über die EX-CommandStation oder über die Strom-Versorgung, aber sicher nicht mehr über das Amorocos geführt werden.

    Anmerkung: Der Not-Stopp über das Amorocos erfolgt weicher als der härtere Not-Stopp. Weicher bedeutet, dass die Züge nicht abrupt gestoppt werden, sondern kontrolliert mit einer starken, aber regelmässigen Verzögerung, die sich über etwa eine Sekunde erstreckt. Die Verzögerung beträgt ca. 80 Km/h/s.

    In der Praxis wird das dann so aussehen: Bevor ich Fahrbetrieb starte, schalte ich das Notaus-Kästchen ein und nehme es in die Hosentasche. Ist ein Not-Aus nötig, drücke ich die Taste auf dem Kästchen und die Züge stoppen über das Amorocos. Sollte mit dem Amorocos etwas passiert sein (oder auch falls ich das Not-Aus-Kästchen einmal vergessen habe), drücke ich eine Not-Stopp Taste an der Anlage, welche dann einen "harten" Not-Stopp auslöst.

    In nächster Zeit soll das Konzept reifen. Ich werde weiter darüber berichten.

  • Puffer-Kondensator in der Lok

    Wir besitzen zwei braune Loks Ae 4/4 251 und 253 der BLS. Die beiden waren Anfangs dieses Jahres für ein paar Wochen in der Hauptwerkstätte Obergösgen zur R3. Dabei haben sie auch neue Führerstände, neue Beleuchtung mit Lichtleitern und Rufer-Platinen mit neuen Decodern und Puffer-Kondensatoren erhalten.

    Jetzt, wo ich mich für den Härte-Test des DIGI-NOW hauptsächlich mit dem Kalibrierungs-Programm herumschlage, verwende ich hauptsächlich diese beiden Loks. Beim Kalibrieren wird die Lok mit allen verfügbaren Fahrstufen vor- und rückwärts über die Messstrecke geschickt. Sie fährt dabei anfangs schnell und gegen Schluss sehr langsam. Gerade bei den extrem langsamen Fahrten wird mir jetzt richtig bewusst, was der Puffer-Kondensator für Vorteile bringt. Auch bei Geschwindigkeiten, wo man gut hinschauen muss, um zu erkennen, ob die Lok überhaupt fährt, passiert es nie, dass sie stecken bleibt. Das Steckenbleiben war vorher ein Problem, das jetzt mit dem Kondensator ganz verschwunden ist.

  • Es ist schon erstaunlich, was selbst der normale Kondensator beim langsam fahren bringt!

    Natürlich ist es kein Ersatz für Schienen putzen oder saubere Stromabnehmer, aber es hilft!

    Grüsse

    Rufer

  • Cool Röbi. Schön, dass der Umbau erfolgreich war. Meine auf diese Art umgebauten Maschinen laufen auch alle einwandfrei.

    Nun müssen dann die ausgebauten Decoder noch in zwei weitere Loks eingebaut werden. Das aber erst nach Abschluss der Umbauten in meinem Schattenbahnhof.

    Gruess Martin

  • Not-Stopp-System

    Röbi, sind die Not-Stopp-Tasten einfach an einem Rückmelder angeschlossen? Oder wie bekommt die Software mit, dass da draufgehauen wird?

    Gruss
    Teddy

  • sind die Not-Stopp-Tasten einfach an einem Rückmelder angeschlossen?

    Ja, dafür ist ein Port eines IR-Lichtschranken-Rückmelders "missbraucht". Der Compi weiss das und behandelt dieses eine Port speziell, eben für den Not-Aus.

  • Die Ferien sind zu Ende. Meine Priorität gilt seit gestern und für die nächste Zeit wieder der ChRB.

    Geplante Aktivitäten für die nahe Zukunft sind:

    • Amorocos von der ChRB II an die ChRB III anpassen, damit wieder automatisch gefahren werden kann.
    • Besetztmelde-Decoder für das DIGI-NOW entwickeln
    • Mehrere Loks, die noch auf Selectrix eingestellt sind, auf DCC anpassen und kalibrieren
    • Ausrüstung der Bahntechnik im Bereich der H-Wendeln fertigstellen
    • Neues Not-Aus-System realisieren

    Diese Aktivitäten werde ich nicht strikte sequentiell angehen, sondern auch nach Lust und Laune.

  • Gestern und heute habe ich den Block-Layout (Visualisierung der Anlage) des Amorocos den aktuellen Begebenheiten angepasst. Das sieht jetzt so aus:

    Alle Gleise und Weichen, die auf der aktuellen Anlage ausgerüstet sind, sind hell dargestellt. Die dunklen Blöcke und Strecken-Teile fehlen noch.

    Oben ist der Schattenbahnhof (fertig).

    Die Blöcke, deren Identifikation mit 4 oder 6 beginnt, sind zum Parkieren von Zügen vorgesehen. Für ganz lange Züge ist es vorgesehen, dass ein 4-er und ein 6-er Block kombiniert werden können (z.B. 40 und 60).

    Die Blöcke 70 und 71 führen aus dem Schattenbahnhof über die K-Wendel zur Bergstrecke. Block 70 ist primär für die Ausfahrt aus dem Schattenbahnhof und Block 71 primär für die Rückfahrt in diesen vorgesehen. Die Blöcke A0 und A1 befinden sich vollständig in der K-Wendel. Die Blöcke A2 und A3 sind zum Teil in der Wendel und ragen noch ein wenig auf die erste Rampe der Bergstrecke.

    Die Züge, die vom Schattenbahnhof abgehen, fahren aus einem 4-er oder 6-er Block über den Block 70 auf die Bergstrecke.

    Die Züge, die von der Bergstrecke in den Schattenbahnhof zurückkommen, fahren vom Block 71 über die Rückfahr-Strecke (Blöcke R0, R1, R2, R3 und R4) und werden dann in einen 4-er oder 6-er Abstell-Block geleitet.

    Die K-Blöcke gehören zur Kavernen-Strecke, die noch nicht vollständig ausgerüstet ist.

    Der Schattenbahnhof und die Anschluss-Blöcke 70, 71, A0, A1, A2 und A3 mit den Rückfahr- und Wende-Blöcken R0, R1, R2, R3 und R4 werden mir in naher Zukunft als Plattform für die Entwicklung des Automatik-Betriebes dienen.

    Die doppelspurige Bergstrecke geht über die A-Blöcke, B-Blöcke, C-Blöcke, dann durch die obere Wende-Strecke (W-Blöcke) und wieder zurück über die C-, B-, und die A-Blöcke. Der Ausbau der Bergstrecke wird noch eine ganze Weile auf sich warten lassen.

    Um mittelfristig doch etwas über eine längere Strecke fahren zu können, ist der Ausbau der Kavernen-Strecke von A2 und A3 über K0, K1, K2 und K3 vorgesehen. Aus heutiger Sicht rechne ich damit, dass die Kavernen-Strecke bis Ende 2025 durchgehend befahrbar sein dürfte.

  • Idee zum Notstopp-System

    Um diesen Beitrag im Detail zu verstehen, wäre es gut, vorher nochmals den Beitrag #1003 durchzulesen.

    Auf meiner heutigen Velotour habe ich eine Idee gehabt, wie ich das Problem mit den beiden Notstopp-Varianten (weich und hart) elegant lösen könnte:

    Ein Not-Stopp wird weiterhin (in jedem Fall) ausgelöst durch Drücken einer der vielen roten Not-Stopp-Knöpfe. Dann geht eine Meldung "Not-Stopp" ans Amorocos, welches den Not-Stopp auch durchführt. Gleichzeitig sendet das Amorocos eine Bestätigungs-Meldung an die DIGI-NOW-Zentrale. Sollte einmal diese Bestätigungs-Meldung für mehr als - sagen wir mal 50 Millisekunden - ausbleiben (ein Indiz dafür, dass das Amorocos nicht mehr reagiert und demzufolge abgestürzt ist), macht das DIGI-NOW selbstständig einen harten Not-Stopp, indem es über ein Relais die Speisung des Digital-Stromes abklemmt.

    Das hat den Vorteil, dass man als menschlicher Bediener der Anlage nicht erst merken muss, ob der Not-Stopp noch funktioniert, um dann gegebenenfalls einen harten Notstopp auf eine andere Art auszulösen. Der weiche Notstopp ist immer die bevorzugte Methode, aber falls der einmal nicht funktioniert, wird somit nach 50 Millisekunden automatisch die Rückfall-Ebene (harter Notstopp) ausgelöst.

  • Ziellandung mit regelmässiger Verzögerung

    Die grüne Ae 6/6 muss mit einer regelmässigen Verzögerung mit dem Wagenkasten genau bei der eingesteckten Ahle zum Stillstand kommen. Das ist möglich, dank schnellen und zuverlässigen Positions-Rückmeldungen mit Hilfe der IR-Lichtschranken über das Digital-System DIGI-NOW.

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  • Fortsetzung der Idee zu Notstopp-System

    Wenn schon das Amorocos bei der Ausführung eines Notstopps vom Digital-System DIGI-NOW überwacht wird, könnte man die Überwachung auch noch weiterführen. Dabei müsste das Amorocos im Normalbetrieb (nicht nur, wenn ein rotes Knöpfchen gedrückt wurde, sondern immer) periodisch (z.B. jede Sekunde) eine Meldung "ich funktioniere noch" ans DIGI-NOW schicken. Sobald diese Meldung einmal überfällig wird (z.B. 1.5 Sekunden verstrichen) löst das DIGI-NOW einen harten Notstopp aus, weil sich das Amorocos offensichtlich verabschiedet hat. Diese Art von Überwachung (man nennt es "Watch-Dog-Überwachung") wird in Automatik-Systemen häufig angewendet. Ich plane, das zu realisieren.

  • In den letzten Tagen habe ich am Amorocos weiter entwickelt.

    Im Block-Layout (oberer Teil) sind jetzt die Verbindungen zwischen den Blöcken auch im noch nicht ausgerüsteten Teil der Anlage eingezeichnet. Man sieht jetzt gut, welche Verbindungen auch zusätzlich Weichen enthalten und damit Verzweigungen ermöglichen.

    Zudem habe ich den Wende- und Puffer-Bereich im oberen Anlagen-Teil (früher W-Blöcke) nochmals etwas optimiert. Es handelt sich hier um den Teil mit den neubenannten S-, T- und U-Blöcken. Auf der Einfahrt (S-Blöcke) herrscht strikte Ein-Spur-Verkehr. Im Puffer-Bereich (T- und U-Blöcke) sind mittels Weichen Überhol-Möglichkeiten vorgesehen. Im ganzen Wende- und Puffer-Bereich sind die Blöcke dichter als auf der übrigen Anlage. Damit haben wir die Möglichkeit, 6 bis 10 Züge (je nach Länge), die im Scheiteltunnel verschwunden sind (Block C8), eine Weile stehen zu lassen, bevor sie wieder die Talfahrt beginnen (das heisst, bevor sie wieder aus dem Scheiteltunnel auf Block C7 ans Tageslicht kommen).

    Im unteren Teil habe ich begonnen, die Zug- und Lok-Tabelle, wie wir sie bei der ChRB II hatten, zu implementieren. Die Zug-Daten, die ich verwende, stammen noch aus der Zeit der ChRB II. Dieser Teil wird mich noch eine ganze Weile beschäftigen, da ich intern so ziemlich alles bereinigen und aufräumen möchte.

    Auf dem Bild der Anlagen-Visualisierung erscheint alles ziemlich klein und kaum lesbar. In Wirklichkeit füllt das einen ganzen 27-Zoll-Monitor aus und dann ist die Lesbarkeit recht gut.

    Gruss, Röbi

    Anlage im Bau: ChRB III Christoph-Röbi-Bahn
    Thema: Schweizer Normalspur-Alpenbahn
    Gleismaterial: Roco Line
    Gleispläne: Gleispläne der ChRB III
    Speziell: Stromführende Oberleitung
    Steuerung: Amorocos (selbstgestrickt)
    Digital-System (Fahren): DCC-EX
    Digital-System (Schalten und Melden): DIGI-NOW (selbstgestrickt)

    White Center Line Road System 1:87

    Jeder braucht mindestens einen 3D-Drucker. Wer keinen hat, weiss es einfach noch nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von sturzi (4. Juni 2025 um 22:32) aus folgendem Grund: Letzten Absatz (Auf dem Bild der Anlagen-Visualisierung ...) zugefügt.

  • Zur Abwechslung wieder mal ein Update von Christoph's Werk, der Szenerie in St. Christoph-Bad.

    Vor der Lenkwaffen-Stellung sind jetzt Häuser entstanden.

  • Diese Ecke wirkt sehr harmonisch Gefällt mir gut.

    Gruss Roger

    97 von 121 grünen Ae 6/6

    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Seit etwas mehr als zwei Jahren ist das Grund-Gebilde der H-Wendeln fertig (gopferteckel, wie doch die Zeit läuft). Seit dann wartet es auf den Einbau der Bahntechnik (Gleise, Fahrleitung, elektrische Anschlüsse). Verschiedene Zwischen-Projekte und Schnaps-Ideen standen mir immer wieder im Weg.

    Heute habe ich endlich diese Arbeiten wieder aufgenommen.

    Gleis-Einbau bei der H1-Wendel

    Unter diesen Platten (bei der unteren Ebene) fehlt noch die Fahrleitung. Wollte ich die gleich machen wie bei den K-Wendeln, müsste ich jetzt hier einen grösseren Teil wieder demontieren und andere Stützen drucken. Das will ich nicht. Es wird also eine neue Konstruktion für die Fahrleitung unterhalb der oberen Platte zur Anwendung kommen. Ideen habe ich schon. Sobald es konkret ist, werde ich es natürlich hier zeigen.

  • Finde ich cool dass es mit der eigentlichen Anlage weitergeht. Ich bin gespannt, was du dir hast einfallen lassen für die Befestigung der Fahrleitung.

    Dann hat deine Druckerfarm wieder einen Grossauftrag.

    Gruess Martin

  • Ich denke, es wird eine Querstrebe zum Einklipsen an den Stützen… so würde ich es machen. Ohne nähere Detailkenntnisse des Robert‘schen Aufbaus der Wendel.

    Gruss Roger

    97 von 121 grünen Ae 6/6

    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Befestigung der Fahrleitung in den Wendeln

    Bis jetzt kamen zwei Bauweisen zur Anwendung:


    Bauweise 1 - Masten mit Auslegern sind in die quadratischen Öffnungen der Platten, auf denen das Gleis liegt, eingesteckt.


    Bauweise 2 - Es kommen Querträger, die an ihren Enden mit ringförmigen Ösen versehen sind, zur Anwendung. Die Ösen werden auf die runden Säulen gesteckt, wobei die Säulen extra für diesen Zweck angefertigt sind.

    Bei der jetzigen Wendel ...

    ... geht es um die Fahrleitung für die Gleise auf der unteren Platte. Eigentlich hätte ich hier gerne Bauweise 2 angewendet. Die war aber damals, als diese Wendel entstand, noch nicht erfunden. Ich hatte dann noch die Absicht, Bauweise 1 anzuwenden. Die Bauweise 1 hat aber den Nachteil, dass der Zugriff zum Gleis (z.B. um entgleiste Fahrzeuge zu entfernen) durch die Masten stark behindert wird. Zudem ist die Stabilität nicht so gut wie bei Bauweise 2.
    Wollte ich jetzt hier Bauweise 2 anwenden, müsste ich den oberen Umgang abmontieren und alle Säulen zwischen den unteren und den oberen Platten durch entsprechend modifizierte ersetzen. Während ich die Demontage des oberen Umganges noch in Kauf nehmen würde, möchte ich es vermeiden, ca. 36 Säulen neu zu drucken und die alten wegzuwerfen.

    Damit wird die Bauweise 3 entstehen. Ähnlich wie bei Bauweise 2 wird ein Querträger über beide Gleise zur Anwendung kommen. Dieser wird aber nicht mit Ringen auf die Spezial-Säulen gesteckt, sondern an der darüber liegenden Platte von unten eingeklipst.

    Die dafür notwendigen quadratischen Öffnungen sind glücklicherweise vorhanden und zwar bei den gebogenen, wie auch bei den geraden Platten. Diese neuen Querträger müssen nun erst konstruiert und dann gedruckt werden. Wenn ich sie seitlich liegend drucke, müsste das eigentlich problemlos gehen.