Next Generation Wendel

  • Deine fleissigen beiden Mitarbeiter sind offensichtlich Tag und Nacht im Einsatz.

    Ja, Oski, die haben im Moment viel zu tun. Der Druck einer gebogenen Wendelplatte dauert ungefähr 10 Stunden und der einer geraden sogar 15.

    Zum Glück sind die nicht gewerkschaftlich organisiert. Sie drucken Tag und Nacht ohne zu motzen. :)

  • Lieber Röbi


    Ein geniales und durchdachtes Konzept! Da hast du an alles gedacht. Auch die Gleisfixierung ist interessant gelöst. Ich bin gespannt, wie das im Einsatz aussieht.


    Herzliche Grüsse!

    Dominic

    ...derzeit modellbahnerisch auf standby (es sei denn, BRIO-Bahn zählt ;)).

    Einmal editiert, zuletzt von Gerstelfluh (23. Januar 2022 um 10:32)

  • Cool Röbi, die Auflage finde ich genial!

    Wirklich genial was du da aus dem 3D Druck machst. (wo kann man sich für eine Schulung anmelden? :D).

    Frage zu den Reed-Kontakte, wie macht ihr dort die Rückmeldung genau ?

    Weshalb eigentlich nicht z. B. über Railcom Module ?

    sbb_bls_rm = DC Bahner 8) = bahnsiniger äh wahnsiniger Gruss Luca

    2 Mal editiert, zuletzt von sbb_bls_rm (23. Januar 2022 um 13:35) aus folgendem Grund: Schreibfehler lässt grüssen

  • Der Grund, warum ich die Verkabelung nicht mehr nach unten machen möchte, ist mein Alter

    Altersgerechter Anlagenbau, vorausschauend und sinnvoll. Damit das Hobby noch lange Freude macht und ausführbar ist. :thumbsup::thumbsup:

    Da bin ich auch gespannt ob die etwas höher gelegten Schienen mehr oder weniger Fahrgeräusche ergeben.

    Gruss Erwin


    Wer rast, der verpasst das Leben.

    Kein Platz für weitere Sammelstücke ist nur eine faule Ausrede. ;) Es gibt für alles eine Lösung.

  • @Dominic: Vielen Dank!

    Ich bin gespannt, wie das im Einsatz aussieht.

    Ich auch.

    was du da aus dem 3D Druck machst. (wo kann man sich für eine Schung anmelden?

    Falls du "Schulung" meinst: Mit einer PN bei mir.

    Frage zu den Reed-Kontakte, wie macht ihr dort die Rückmeldung genau ?

    Weshalb eigentlich nicht z. B. über Railcom Module ?

    Hier ist unser Steuerungskonzept beschrieben. Weil wir ein exotisches, veraltetes, aber immer noch gut funktionierendes Digital-System, das Selectrix, verwenden, geht das nicht mit Railcom Modulen.

  • Hoi Röbi

    Der Grund, warum ich die Verkabelung nicht mehr nach unten machen möchte, ist mein Alter:

    Der altersgerechte Anlagenbau ist auch für "noch Jüngere" aktuell ;). Erwin hat vollkommen recht, :thumbsup:

    bei mir sieht das im Moment so aus:

    Gruss

    Albert

    MAS 60

  • bei mir sieht das im Moment so aus:

    Albert, wenn ich unsere 9 x 3 m Anlage einfach so aufstellen könnte, würde ich es auch so machen :).

  • Falls du "Schulung" meinst: Mit einer PN bei mir.

    Hier ist unser Steuerungskonzept beschrieben. Weil wir ein exotisches, veraltetes, aber immer noch gut funktionierendes Digital-System, das Selectrix, verwenden, geht das nicht mit Railcom Modulen.

    Ai, diese blöden Schreibfehler ;(

    Ich werde dich gerne später dazu per PN kontaktieren, aktuell habe ich gerade viel geschäftliches um die Ohren....

    Vielen Dank für den Link, nun ist klar :thumbup:

    sbb_bls_rm = DC Bahner 8) = bahnsiniger äh wahnsiniger Gruss Luca

  • Mit genügend Komponenten sieht man jetzt auch endlich, was entstehen wird.

      

  • Das schreit nur so nach einer baldigen Inspektion des Verwaltungsrates

    Das sehe ich auch so. Der Verwaltungsrat ist jederzeit willkommen :thumbup:.

    Übrigens: Wir haben jetzt auch einen Kühlschrank :) .

  • Ich hole Röbis uralten Thread hier wieder mal an die Oberfläche. Aus dem Grund, weil ich nun vor derselben Aufgabe stehe. Dieser Beitragsstrang war sehr wertvoll: denn obschon ich mir natürlich eigene Gedanken über den DDD-Wendel gemacht hatte (und in einigen Belangen zum selben Schluss kam oder die selben Herausforderungen gewahrte) bin ich um Röbis gedankliche Vorarbeit froh.
    Natürlich kann und möchte ich seine Trassenwendel nicht 1:1 übernehmen. Einer der Gründe sind andere Voraussetzungen und Bedürfnisse. Und vor allem, weil mein neuer Wendel nicht von Grund auf geplant wird, sondern auf bestehenden Fixpunkten aufgebaut werden muss. Daher wird vieles erst beim Bau klar werden.

    Als erstes muss ich eine Adapter-Trassee gestalten, die die Verbindung von der Holzwendel, samt Befestigung mit jener der neuen PETG-Bauart sicherstellt.

    Wir sehen vorne die höhenmässige Gleisanpassung an die Holztrassee. Man muss bedenken, dass auf der Oberfläche des bestehenden Wendels zuerst eine 3mm dicke Korkschicht aufgeklebt wurde und das Gleis darüber zu liegen kam. Im DDD-Wendel hingegen ist die Schiene nicht schallgedämmt. Im Gegenteil: die Schwellen sind sogar ins Trassee versenkt. Ich hoffe, dass Röbis diesebezüglichen Schall-Erfahrungen auch für meine Bahn gelten.

    Hinten die von Röbi verwendeten 'Halb-Ösen' Da ich nach wie vor auf das Gewindestangen-System setze, sehen meine Ösen anders aus, als jene von Röbi. Genial und 1:1 übernehmen werde ich das System der schrägen Steigungs-Unterlagscheiben.

    Auch die anderweitig erfolgreich verwendeten Schwalbenschwänze werden verwendet. Diese fehlen auf obiger Skizze noch. Ebenso wie die notwendigen Öffnungen, und Verbindungen für Kabel, Anschlüsse und Anstecken von Oberleitungen oder anderem Gedöns.

    Gruss Roger

    97 von 121 grünen Ae 6/6

    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Nach einem Prototypen sieht meine Wendelschiene nun so aus:

    Wie man sieht ist das Prinzip ähnlich wie bei Röbi. Auffällig ist, dass die Segmente mit herkömmlichen Schrauben und Unterlagscheiben aus Metall zusammengefügt wurden (in Verbindung mit der Schwalbenschwanzverzahnung). Der Grund ist einfach: stabiler und obendrein muss ich mich nicht mit der CAD-Konstruktion von Gewinden herumschlagen.

    Dort wo Gewindestangen für die Höhenlage nötig sind wird eine schiefe Unterlagscheibe für die richtige Neigung sorgen. Auch das hat Röbi schon gezeigt.

    Wie er, werde ich die Schienen mit Clips befestigen. Diese werde ich in der Farbe ausdrucken, die der Kabelfarbe des jeweiligen Gleises entspricht, so dass die Polung sofort ersichtlich ist.

    In Schienenmitte und Aussen habe ich je eine Nut vorgesehen. Dort verlaufen die nichtisolierten Ringleitungen.

    Auch wenn noch ferne Zukunftsmusik: Löcher für (Tunnel-)Oberleitungsmasten oder direkt über dem Wendelgleis einsteckbare Halter (System Röbi) habe ich auch vorgesehen.

    Dazu führen eine genügende Anzahl Kabellöcher zu den genannten Sammelkanäle.

    Tja, irgendwas werde ich wohl vergessen oder falsch überlegt haben. Dennoch drucken meine beiden DDD-Geräte nun pausenlos solche Segmente. Pro fünf Stunden entsteht somit ein Doppelsegment, wie oben gezeigt (weil ich zwei Drucker parallel laufen lasse). Für einen Vollkreis benötige ich 12 Stück davon.

    Gruss Roger

    97 von 121 grünen Ae 6/6

    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • und obendrein muss ich mich nicht mit der CAD-Konstruktion von Gewinden herumschlagen

    Das ist doch gerade das Spannende daran!

  • Das ist ja gerade das Spannende daran!

    Ja…. Wenn man Zeit und Geduld hat. Beides momentan Mangelware. Ausserdem: ich habe schon etwas mehr Vertrauen in die Stabilität von Metallschrauben und -Muttern.😄

    Gruss Roger

    97 von 121 grünen Ae 6/6

    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • FreeCad hat diese Funktion integriert und macht meinen Leuten immer das Leben schwer, wenn die Gewinde spanend hergestellt werden müssen.

    Gruss Erwin


    Wer rast, der verpasst das Leben.

    Kein Platz für weitere Sammelstücke ist nur eine faule Ausrede. ;) Es gibt für alles eine Lösung.