Hmm,
Wer kauft die vielen Artikel noch bis Ende Jahr ![]()
Pesche
Hmm,
Wer kauft die vielen Artikel noch bis Ende Jahr ![]()
Pesche
@Pesche keiner wird sie kaufen können. Es ist und bleibt so wie es Roger beschrieben hat, ein Museum ohne Eintritt, dazu gibts es gratis Halbwissen und Ohrenschmerzen.
Aber dennoch werde ich mir dies noch mal bevor sie schliesst antun. Ev habe ich ja mal Glück und bekomme etwas wo nicht 2 mal teurer ist und mir gefällt. 😀
Wer kauft die vielen Artikel noch bis Ende Jahr
genau das frage ich mich auch ![]()
ein Museum?
ja absolut was 5-10% vom Warenangebot anbelangt. Also von 100 Objekten maximal 5 - 10 Stk. sind museumswürdig. 20-30 % des Angebots ist mittlere Qualität und somit ist weit über die Hälfte des Angebotes überteuerte Ramsch-Ware. Was mich auch ein wenig stört, die völlige Durchmischung von alter Neuware und Occasionen. Mein Neisser Roskopf Lastwagen, da ist der Aufbau unprofessionell (sprich mit Gewalt) entfernt worden und mit viel Leim wieder angeklebt worden, von Neuware kann keine Rede sein.
Aber bei aller Kritik an die Frau Neisser: jeder ist selber schuld, somit auch Roland und ich. Wobei Roland ist einfach die Vernunft in Person
: er kaufte nichts und machte stattdessen - ohne Kamera - mit so einem Zauberding, erstaunlich gute Fotos
. Und ich habe die Rolle vom Idioten übernommen. Wenn ich angeblich schon so viel weiss, dann bin ich der Oberjoggel, welcher sich einen vermurksten Roskopflastwagen andrehen lässt und einen HAG Sonderserie Güterwagen nicht von HAG mit falschem Karton. Jeder Anfänger hätte das besser gemacht. Ich hätte Frau Neisser auch fragen können: wieviel kostet eine Erinnerung an Sie und ihren Laden?
Haarscharf überlegte ich mir, sie hat neuwertige schöne Freiburger-Kühe für CHF 5.- in etwa Spur 0 Grösse. Im Original sind diese ausgestorben bez. durch leistungsfähigere grössere Deutsche Friesen ersetzt worden. Nur wüsste ich nach 1 Jahr nicht mehr, dass die von Frau Neisser sind. Es musste lieber etwas sein, wo "Neisser" drauf steht.
Wer hingeht, weniger der Verkäuferin wegen, sondern wegen der Ware: passt auf, dass es sich wirklich um Neuware handelt! Diverse Lima Loks und ältere Märklin H0 Wagen sind verunstaltet
, gleichzeitig durchmischt mit älterer Ware welche absolut fabrikneu ist. Auch diese Warenanordnung, teils in der selben Zugskomposition, dürfte kein Zufall sein, sondern ihrem Neisser-Konzept entsprechen.
Selbstverständlich ist es legitim, gebrauchte ältere bis alte Sachen anzubieten, ich habe bekanntlich über 20 Jahre via Auktion nichts anderes gemacht! Aber die Kundschaft dahingehend täuschen wollen: es sei Neuware, dabei ist es gebraucht, mir ist von Bern über Luzern bis St. Gallen kein weiteres Modellbahngeschäft bekannt, welches diesbezüglich nur ansatzweise vortäuschend wirkt. Die Modellbahn-Geschäfte welche mir persönlich bekannt sind und gleichzeitig Neuware wie Occasionen anbieten, machen das alle top seriös
, mit Ausnahme jemand von der Birmensdorferstrasse...
Gruss
Hermann
Ps
Roland
eigentlich machen wir schon viel zu viel Werbung für sie, welche sowieso auf Ende Jahr aufhört. Das ist noch eine gute Idee von ihr.
Man könnte auch eine Rubrik einführen: "das ist ein guter Eisenbahnladen, welcher weiter macht
" mir kommen da gleich mehrere in den Sinn... aber sicher nicht der von der Zürcher Birmensdorferstrasse.
Aber auch da, als erfahrener Sammler ist man selber schuld, wenn man sich von ihr über den Tisch ziehen lässt, das gilt auch insbesondere für mich. Ansonsten müsste man sich ja gar keine Mühe geben, sich Wissen aneignen zu wollen.
Und alles ist relativ: wenn der Supervulkan Phlegräsiche Felder bei Neapel losgehen sollte, dann haben wir ganz andere Prioritäten, als ob ein bestimmter Wagen von HAG stammt, oder aber höchstwahrscheinlich Bastlerware darstellt.
Ich staune einfach, dass man mit 90 noch so geldgierig ist….
Das ist schlicht und einfach beschämend.
Ich staune einfach, dass man mit 90 noch so geldgierig ist…
Es scheint, dass Geld scheffeln eine Sucht ist und Süchte sind für nicht Betroffene unverständlich.
Ich kenne auch jemanden (einen ehemaligen Kollegen, kann ihn wegen seines Verhaltens aber nicht mehr zu den Kollegen zählen), der (im gleichen Alter wie ich) etwa drei Mio auf der Seite hat, dabei aber extrem geizig ist und sich und vor Allem den Anderen gar, aber auch rein gar nichts gönnt. Da kann ich einfach nur den Kopf schütteln.
Hoi zäme
Auch ich bin der Meinung, dass das Geschäftsgebaren der Dame etwas merkwürdig ist. Ob sie geldgierig ist, kann ich demgegenüber zwar nicht beurteilen, in der Forbes-Liste ist sie aber jedenfalls noch nicht aufgetaucht.
Ein Geschäft mit schwindender Kundschaft auf dem Platz Zürich zu betreiben, wird allerdings auch nicht ganz einfach sein. Jeden Monat will der Vermieter seinen nicht allzu kleinen Obolus und dann kommen noch AHV, MWSt etc. , die alle auch noch ihr Händchen aufhalten und am erarbeiteten Ertrag ihren 'Anteil' einfordern...
Aber sie macht ez ja zu, dann ist das Ärgernis weg, haha. Wer kommt noch mit auf einen letzten Besuch?
Gruss Barni
Von Markus direkt erfahren habe ich, dass er das Ladenlokal von Hema-Modellbahnen in Olten spätestens per 30.9.2024 aufgeben wird.
Markus bleibt aber als Occasionshändler erhalten, er wird weiterhin an den Börsen und via Ricardo und im Direkt-Verkauf seine Occasionen vermarkten.
Guten Tag allerseits
Nach längerem Mitlesen der teils sehr interessanten Berichte habe ich mich nun auch im Forum angemeldet 😊 Einen neues Thema, obwohl der letzte Beitrag schon einige Monate zurück liegt, wollte ich für meine Frage nicht extra eröffnen. Ich denke es passt ganz gut zu den vorangegangenen Beiträgen in Sachen Neisser Modelleisenbahnen Zürich. Mehrere Jahre bin ich jeweils am Schaufenster vorbeigegangen, resp. stehen geblieben. Ab und zu habe ich auch mal etwas ‘Kleines’ im Geschäft gekauft. Fast immer handelte es sich um Sachen, welche andernorts nicht mehr erhältlich waren. Somit war ich auch bereit, etwas mehr zu bezahlen. Alles in Allem schöne Erinnerungen, weshalb ich mir kürzlich einen Güterwagen von Roco (ohne Artikel-Nr.) als Andenken ersteigert habe. Zu diesem Wagen habe ich im Internet rein gar nichts gefunden. Ich gehe davon aus, dass Roco nur das Basismodell lieferte und ein Kleinserienhersteller diesen im Auftrag bedruckte. Weiss jemand mehr zu diesem Modell?
Es grüsst Euch
Sven
Willkommen Sven
Freut mich, dass Du Dich bei uns angemeldet hast.
Kleiner Hinweis: ich hätte nicht diesen Thread gewählt, sondern in der Börse unter Suche / Biete / Tausche. Genau dafür ist er da.
Auch ich heisse Sven willkommen.
Allerdings finde ich den gewählten Thread nicht fälscher, als der Vorschlag meines Lieblings-Antagonisten, der wieder mal Blödsinn schreibt😂😂
Roli, Sven will den Wagen weder verkaufen, noch tauschen, sondern Informationen darüber sammeln.
Und nein: die Rätsel-Ecke ist auch nicht besser….😂
Hallo zusammen
Vielen Dank für die Willkommensgrüsse! Vollständigkeitshalber ergänze ich meine Anfrage nochmals in diesem Thread. Gemäss den mir zugetragenen Informationen wurde der Güterwagen von ‘baur Modelle’ gedruckt (ehemals Lutz Baur in Bad Waldsee / werbewagen.de). Eine Stückzahl ist nicht bekannt, dürfte aber nicht allzu hoch sein, evtl. 100 Stück. Heute hat ein weiterer Neisser-Jubiläumswagen den Weg zu mir gefunden.
Gruss Sven
Hallo Roland,
Danke für Deine Mitteilung. Also aus ihrer Sicht hat Frau Neisser doch auch einiges richtig gemacht. Modelleisenbahnen verkaufen bis 95 jährig und dann zügig den Löffel abgeben. So in dem Stil, das wünscht sich doch jeder Mensch?! Sie ist einer der ganz wenigen Menschen, denen dieses Kunststück gelang ![]()
So ähnlich machte es auch die Englische Queen geb. 1926 ausser dass diese nicht Eisenbahnen verkaufte, sondern das Königin sein. Ich weiss nicht was man an seinem Leben selber in der Hand hat und was Schicksal ist? Also so wie der berühmte Papst Johannes Paul II. aus Polen geb 1920 welcher kaum zum Papst gewählt 1978 (-2005), leicht krank wurde und dann immer wie stärker, etwa 15 Jahre seiner Amtszeit jeden Tag ein klein wenig mehr, sozusagen prozentual gestorben ist, am Schluss seine Segen an Weihnachten und Ostern selber sprechen wollte, aber dabei mangels Kraft dies nicht schaffte, aber dennoch noch leicht lebte und nicht ganz Tod, geschweige wirklich lebendig im Besitz seiner Kräfte, ob das in seinem Sinne war?
Zurück nach Zürich: zuweilen ging Frau Neisser an die Grenzen, wenn sie z.B. gebrauchte Wagen als Neuware verkaufen wollte - und reklamierte, wenn man dies beanstandete, aber manch Einer wird wohl extra wegen diesem Neisser-Humor zur Birmensdorferstrasse gepilgert sein. Eine Modellbahn Lok kaufen kann jeder, aber ein Neisser Beratung gab es in keinem anderen Modellbahn-Geschäft.
An die Beratung was ein schlechtes- und was ein gutes Eisenbahnmodell sei - ausgerechnet an Roland Hausin gerichtet, kein anderes Geschäft hatte diesen Anspruch an Kundenberatung. An der Birmensdorferstrasse, da war nicht der Kunde der König, sondern die Ladeninhaberin die Königin, das hatte durchaus auch seinen Reiz.
Möge sie in Frieden ruhen, oder was man sonst so als feinstoffliches Wesen tun kann? Sie ist nur vorangegangen, wohin wir ihr irgend wann mal folgen werden. Aber heute noch nicht, von uns ist noch niemand 98 jährig...
Gruss
Hermann
Einer wird wohl extra wegen diesem Neisser-Humor zur Birmensdorferstrasse gepilgert sein.
Nö. Betrug finde ich alles andere als lustig. Ich weine dieser Verkäuferin keine Träne nach.
Hoi zäme
Ja, sie hatte einen eigenen Stil; Betrug würde ich es aber nicht nennen. Ich habe ihr Geschäft spannend gefunden, allerdings musste man etwas gefestigt sein, um sich von ihr nicht etwas aufschwatzen zu lassen. Einen Strick würde ich ihr daraus aber nicht drehen; es liegt in der Natur des Geschäfts, dass ein Verkäufer nun mal verkaufen muss. Alle anderen, mit denen man auch mal bloss rumfachsimpelte, mussten bereits früher schliessen.
RIP
Gruss Barni
Betrug würde ich es aber nicht nennen
Guten Abend Barni,
doch, das ist Betrug! was denn sonst? Aber auch nur im juristischen Sinne bin ich mit Roger ganz einig. Aber solange sich der Betrag im Rahmen haltet, jeder Modellbahner wusste, dass er in die Höhle der Löwin geht! Es gibt auch Leute, die gehen freiwillig in ein Casino.
Wenn jemand in einem Modellbahn-Verkaufsgeschäft(!) wir sprechen nicht von einer Ausstellung oder Museum oder privatem Zug zur Dekoration - eine Komposition aus fabrikneuen Wagen und erheblich (ab)gebrauchten Wagen zusammen stellt und dann noch reklamiert - wenn ich das beanstande - man sah es nur schon an den Rädern: bis sich durch die elektrostatisch Ladung einen schwarzen Ring aus Öl und Schmutz Teilchen um das Rad zieht, das passiert längstens nicht einfach so von ein bischen Probefahren, sondern dann muss das betreffende Objekt über längere Zeit auf der Anlage eingesetzt worden sein...
Ich habe gerne Eisenbahnläden welche Neuware wie Occasionen verkaufen. Früher und ganz selten auch heute noch, sind gebrauchte Modelle nicht zwingend billiger, sondern können auch viel teurer sein als Neuware. Aber es muss klar ersichtlich sein, ob es sich um Wiederverkauf oder um Neuware handelt. Auch nur schon den Versuch, seine Kundschaft täuschen zu versuchen, das macht man besser nicht. Spätestens wenn der Kunde die Frau darauf aufmerksam macht, dass das Modell gebraucht ist, hätte sie "anderst" darauf reagieren können und auch sollen... Sie hätte sich immer noch herausreden können, es sei ein gebrauchtes Occasionsmodell mit Wertzuschlag. Oder das sei der Neisser-Obolus...
Aber ich möchte nicht zu streng sein, gegen Donald Trump (und auch der ist nicht mehr ganz der Jüngste) war Frau Neisser eine Heilige. Und auch der Lehrmeister meiner Verkaufslehre war jetzt nicht unbedingt der Heinrich Pestalozzi, sondern viel eher der Tüüfel Luuspelz aus der Serie von Jörg Schneider und Ines Torelli. Und eine gewisse Bewunderung für ihr Geschäft habe ich schon. Sie war schon da, als es viele Andere noch gar nicht gab und war noch da, als die meisten anderen Geschäfte wieder aufhörten. Diese Ausdauer muss auch mal jemand zustande bringen.
Ich war nie ein Stammkunde von Frau Neisser. Schon meine aller erste Begegnung mit ihr war einschüchternd: als junger Teenager das 1. mal alleine in Zürich, habe ich sie gefragt, wo sich der Kleinbahn-Laden befinde? Ihre Antwort war ziemlich resolut... Dennoch waren die paar male wo ich mich in ihrem Laden befand, jedes mal ein Erlebnis. Ein günstiger Kurs seine Menschenkenntnisse aufzubessern...
Gruss
Hermann
sondern viel eher der Tüüfel Luuspelz aus der Serie von Jörg Schneider und Ines Torelli.
…. Und Paul Bühlmann.🤗
Hoi zäme
Ihr habt ja grundsätzlich recht, aber im juristischen Sinne ist für die Erfüllung des Tatbestands des Betrugs neben der Täuschungsabsicht und der Vermögensdisposition die so genannte Arglist erforderlich. Die einfache Lüge reicht da nur aus, wenn die Überprüfung unzumutbar ist….kurz gesagt, wer vom Schiff aus sieht, dass die Ware nicht neu ist, kann nicht getäuscht werden.
Will da aber kein juristisches Seminar eröffnen, grins
Gruss Barni
Im juristischen Sinne hast Du natürlich vollkommen recht, Barni. Allerdings wäre es dann auch kein Betrug (und ist es meiner Ansicht auch nicht), wenn eine weibliche Person auf Instagramm schreibt, dass sie sich in einen alten Sack verliebt habe und vier Tage nach Erstkontakt, ohne persönliche Begegnung, beim alten Sack einziehen möchte, um mit ihm ihre zu erwartete Riesenerbschaft zu teilen…
Arglist und Lügengebilde ist gegeben. Und die einfache Überprüfbarkeit sollte hier aufgrund einer rudimentären Lebenserfahrung wohl gegeben sein. Aber nein: genau mit solchen Dummheiten verschwende ich meine Zeit.
Aber ich weiche weiter ab.
Hoi Roger
Jup danke für die Antwort. Bin jetzt auch gerade an so einer Zeitverschwenungsübung wegen einer Lappalie, wobei nicht nur meine verschwedet wird, sondern die stA verschwendet gerade auch noch Ihre und die des pol Sekr, beide natürlich vom Staat entlöhnt…..
Gruss Barni