Modernisierung von HAG Loks der alte Generation

  • Ein weiteres Gussmonster ist fertig geworden. Die SBB Re 4/4 II erste Generation. Am Führerstand ist im Vergleich zu den BLS Loks einiges mehr zu Feilen, auch müssen die Platinen ein wenig angepasst werden, es hat sehr wenig Platz.

    Aber es geht...

  • Das Chassis der ersten BLS Ae 8/8 ist fast fertig. Das war ein wenig Aufwändiger, die Stecker für das Motordrehgestell haben 2.0 mm Raster, da musste erst eine Lochrasterplatine dafür gefunden werden... Die Kondensatoren Platine hat natürlich überhaupt nicht gepasst und ist erstmal in Lochraster gemacht, ist aber auch noch nicht Optimal, die wird nochmal anders gemacht. Es wird noch eine Lok mit Drehstrom Motoren geben, für die Treiber ist gegenüber den Kondensatoren und dem Decoder noch Platz frei.

  • Endlich ist ein weiterer Gussklotz (erstmal) fertig geworden, der alte BDe 4/4

    erstmal weil der Motor nur halbwegs zufriedenstellen läuft, das geht bestimmt noch besser, aber momentan stehen andere Prioritäten an

    Der war mit seinen Pizzarädern nicht wirklich Anlagentauglich, antiquierte 21mtc + Decoder, nun ja, begeisterten wenig. Hier grade beim abheben vom Gleis mit anschlissendem stromlosen stehenbleiben...

    Also, neue 12mm Räder vom neuen BDe 4/4, etwas passender Pantograf und komplett neue Elektrik mit Plux22 und Stützelkos

    Die Platine stammt von Rufer, die ist sehr praktisch, es hat viel mehr Lötpads als bei anderen Prints

    Die verschiedenen Platinen:

    ESU (ein Plagiat davon) - Rufer Plux22 Lang - Rufer Plux22 Kurz - HAG 21MTC

    Die Platinen von Rufer haben viel mehr Lötpads, eine Ladeschaltung für die Elkos und die gleiche Befestigung wie die HAG 21MTC, ideal für Umrüstungen

    Es gibt noch diverse weitere Plux22 Universalplatinen, aber es fehlen Befestigungsmöglichkeiten, Ladeschaltungen oder sind schlicht zu gross

  • Die Entwicklung geht weiter!!!

    Die LED Platinen von Rufer sind mittlerweile in der 3. Generation und passen universell für SBB und BLS Loks

    Links erste Version für die Ae 6/6, mitte für BLS, rechts universal für BLS und SBB

    Ebenso bei der Plux Schnittstelle, die hat einen 2. JST Anschluss bekommen, so können beide Laufwerke gesteckt werden, die Elko Platine hat zudem einen verdrehsicheren Picoblade Anschluss bekommen.

    Der Picoblade ist der in der Mitte, davor ein Mokup einer neuen Elko Platine.

    Die Platine kann 2x3300uF, wer mit weniger zufrieden ist, kann das Elko auch direkt auf die Schnittstelle löten.


    Führestände, auch so

    erste Versuche aus 2006, gescheitert an damals verfügbarer LED Technik. Mitte selber gesägt aus HAG Teilen. Rechts perfekt passend im 3D Druck von Bueti

    und nun auch noch das Thema Lichtverschmutzung... Unterbodenbeleuchtung? Schienenbeluchtung? Eher unerwünscht, dafür hat Findus die Lichblende konstruiert. Die erste Generation hatte mit Unstabilitäten, Unpässlichkeiten im Gehäuse zu kämpfen. Letzten Freitag war ja ultimatives Moba Wetter und ich durfte in die Gewölbe von Findus einsteigen, dort haben wir es der Blende so richtig gegeben. Es gibt nur noch eine Version davon die bei allen Gehäuse Varianten passt. Die Prototypen von allen Lok Typs sind in Arbeit, dann wird sich die Tauglichkeit Beweisen müssen. (hinten die Neuen, vorne die 1.Gen)


  • Hallo Zusammen

    Im Zuge der vielen Umbauten mit älteren HAG Loks und deren Beleuchtung, bin ich der Meinung gelesen zu haben, dass jemand Lichtleiter aus dem 3D-Drucker erstellt hat - finde den ensprechenden Text jedoch nicht mehr.

    Ist dem so, oder täusche ich mich? Falls ja, welches Filament wurde dazu benutzt?

  • Im Zuge der vielen Umbauten mit älteren HAG Loks und deren Beleuchtung, bin ich der Meinung gelesen zu haben, dass jemand Lichtleiter aus dem 3D-Drucker erstellt hat - finde den ensprechenden Text jedoch nicht mehr.

    Michel, ich glaube du meinst das: RE: Modernisierung einer Re 4/4

  • Habe meine Bobo auch umgebaut. Ist echt gut geworden mit den Führerständen. :D

    Ich habe den Pufferkondensator mittels einer Steckverbindung angeschlossen, damit ich die Lok programmieren kann. Wäre das nicht auch was für die Standardausführung, also dass man den Puffer gleich steckbar machen könnte?

    Christian

    Einmal editiert, zuletzt von mobali (1. Januar 2026 um 17:49)

  • Hallo Christian

    Das mit dem steckbaren Kondensator ist eine gute Idee. Leider mechanisch nicht ganz einfach, da die Hauptplatine in zwei Positionen verbaut werden kann.

    Mir schwebt eigentlich eine andere technische Lösung vor und zwar dass der Kondensator wie bei Plux22 über einen Ausgang der als Powerpack control konfiguriert ist, geschaltet wird.

    Bei der Plux22 Hauptplatine funktioniert das bereits heute implizit, der Kondensator muss nicht mehr abgehängt werden.

    Grüsse
    Rufer

    Ich habe den Pufferkondensator mittels einer Steckverbindung angeschlossen, damit ich die Lok programmieren kann. Wäre das nicht auch was für die Standardausführung, also dass man den Puffer gleich steckbar machen könnte?

    Christian

  • Hallo Christian

    Das mit dem steckbaren Kondensator ist eine gute Idee. Leider mechanisch nicht ganz einfach, da die Hauptplatine in zwei Positionen verbaut werden kann.

    Mir schwebt eigentlich eine andere technische Lösung vor und zwar dass der Kondensator wie bei Plux22 über einen Ausgang der als Powerpack control konfiguriert ist, geschaltet wird.

    Bei der Plux22 Hauptplatine funktioniert das bereits heute implizit, der Kondensator muss nicht mehr abgehängt werden.

    Grüsse
    Rufer

    Hallo Rufer

    Hier siehst Du meine Lösung mit dem Kondensator. Ich habe zwei Kunststoffteile gedruckt. Für den Decoder und für den Kondensator.



    Gruss Urs

  • Die Halterung ist weniger mein Thema, als wie viel mehr der elektrische Anschluss, da der Kondensator steckbar gestaltet sein muss. Ich habe das mit einem Kabel (mit Buchsen) so gelöst:

    Beim Kondensator ist das Kabel noch original lang und eingedreht, bei der Buchsen-Seite habe ich es gekürzt. (ich bin immer ein Fan von etwas Reserve). Ich habe später mit doppelseitigem Klebeband den Kondensator an genau der Stelle eingeklebt und die Kabel dann am Boden etwas verquirlt zum Verstecken.

    Noch eine andere Frage: Durch die 3 Fenster sieht man das Innenleben deutlich. Ich habe das bisher einfach mit dunkelgrauem Papier abgeklebt, das macht gleich einen viel besseren Eindruck. Hat sich da schon mal jemand an einer Alternative versucht (z.B. 3D-Druckteil oder bedrucktes Papier, das mit etwas Abstand eingesetzt werden kann)? Das würde dem Ganzen die Krone aufsetzen. 8)

    Nun habe ich mich an den Umbau vom Steuerwagen gemacht. Wie ist das mit dem Fensterband im Führerstand. Im Original ist die mittlere Scheibe geschwärzt. Ich habe mir überlegt, mit einer Blister-Verpackung ein Teil nachzuformen. Der Blister ist recht unbiegsam. Hat da schon jemand Erfahrung mit einer Form, in der ein Blister-Streifen gebogen wird? Da muss es doch eine Lösung geben...

    Christian

  • Hallo Christian

    Eine Kollisse hinter den drei Fensten anzubringen ist schwierig. Vorallem der Motor braucht den Platz um in den Kurve eindrehen zu können. Ich habe dort schon schwarzes Isolierklebeband verwendet. Bei den andern zwei Fenstern liegt der Decoder und der Kondesator so, dass es für mich nicht stört, wenn man die Komponenten sieht.
    Platz für eine Kollisse hätte es dort und man könnte auch diese Kollisse drucken.

    Gruss Urs

  • Bei meinem Muster Steuerwagen konnte ich das mittlere Fenster putzen. Es war wie ein Stück Isolierband zum abziehen. Dann mit so einem Obeflächen Reiniger / Desinfektionsmittel aus dem Haushalt die Klebespuren wegputzen 🙂

    Mich nähme noch wunder, ob du den Kondensator steckbar machst, weil etwas nicht funktioniert? Mit dem Lokprogrammer geht es eigentlich auch mit.

    Grüsse
    Rufer

    Einmal editiert, zuletzt von rufer (3. Januar 2026 um 09:36)

  • Also mein Frontfenster-Einsatz ist wohl nicht mehr zu retten. Neben dem störenden schwarzen Mittelteil ist er auch komplett verzogen:

    Das ist schon länger so, aber jetzt stört mich das bei der Erneuerung. Ich werde es mal mit einem Stück aus einer Zeigetasche versuchen...

    Dafür hatte ich eine andere Idee, nämlich einen Träger für die LED-Streifen (ich habe da so flexible, gekürzte Meterware). Das stelle ich mir etwas so vor: (Der Steg hinten beim Blech ist noch zu tief, das müsste natürlich horizontal sein - und dann in weiss oder hellgrau und nicht gelb).

    Habe an eine indirekte IB gedacht, aber der Platz oben dürfte nicht reichen, wie ein Blick in das leere, aufgesetzte Gehäuse zeigt:

    Da hats keinen Platz. Also doch LED nach unten. Das Einkleben ins Wagendach möchte ich tunlichst vermeiden.

    Christian

    Einmal editiert, zuletzt von mobali (3. Januar 2026 um 17:40)

  • Mich nähme noch wunder, ob du den Kondensator steckbar machst, weil etwas nicht funktioniert? Mit dem Lokprogrammer geht es eigentlich auch mit.

    Grüsse
    Rufer

    Ich habe nur die Bedienungsanleitung vom LOPI 4 studiert (Seite 24 oben):

    Beim LOPI V. 5 steht das gleiche drin. Darum habe ich das gemacht. Wollte nix riskieren....

    Gruss, Christian

  • Es ist erfahrungsgemäss kein Problem. Zum laden von aufwändigen Soundprojekten kann das entfernen des Kondesators nötig sein. Wie gesagt, mit der Plux22 Schnittstelle definitiv nicht mehr nötig!

    Grüsse
    Rufer