Plattform der Kleinserie, 11. bis 13. Oktober 2024

  • Guten Morgen zusammen

    Vielen Dank für den Hinweis, Erwin. :)

    Ich werde voraussichtlich ab dem Samstag-Mittag an der Plattform der Kleinserie in Bauma anzutreffen sein (12. Oktober 2024).

    Freundliche Grüsse aus dem Berner Seeland von Dominik

    Sammelt und fährt H0 / H0m / H0e ...von SBB über BLS und MOB bis zur RhB und Mariazellerbahn! 8)

    Instagram: gumoba96

  • Ich werde am Samstag-Nachmittag auch in Bauma vorbeischauen.

    Trotz der, optimistisch ausgedrückt, überschaubaren Ausstellerliste gebe ich dem Anlass noch eine Chance. Sollte die Ausstellung nicht berauschend sein, wars doch wieder einmal ein Ausflug in die östlichen Kolonien der Schweiz. :whistling:

    Viele Grüsse, Rolf :thumbup:

  • Bauma 2024

    es hatte viele junge teils ausgesprochen attraktive Leute an der Bauma Messer für Kleinserien Modelle. Eine hätte ich am liebsten für Ein Oldtimer Shooting angefragt, aber ich war mit dem normalen Auto da und es regnete vom Vierwaldstädtersee bis Bauma nur 1 x... Das Problem der Jungen war nur, sie waren auf der anderen Seite (Anbieter-Seite) vom Ladentisch. Auf der Käuferseite hatte es noch nicht mal Alte, sondern fast gar keine mehr. Man konnte direkt vor das Gebäude fahren, das wäre noch vor wenigen Jahren völlig undenkbar gewesen.

    Die mich interessierenden Stände waren noch "da", u.a. der Weichen-Walter", der wird mir einen Spezialwunsch erfüllen: ich hätte gerne möglichst lange massstäbliche gute DC XL-Weichen, aber mit dem NEM Profil zu Beginn der 1960-er Jahre. Mir ist wurst, wenn das Schienenprofil 2-3 mm hoch ist, wenn der Rest stimmt. Dank der für H0 Verhältnisse XL Länge, fahren über solche Weichen auch Lemaco Modelle einwandfrei, in dem von mir gewünschten V/max Tempo (oder auch als langsamste Schleichfahrt), auch wenn neue Loks gerne neue Normen hätten. Via Internet heisst es viel zu schnell, das haben wir nicht, oder das geht nicht, aber an einer Messe gehen solche Wunsch-Äusserungen viel einfacher von statten.

    Auch jetzt noch sind viele Stände vor Ort, Kiss Schweiz, Kiss Deutschland, der EA, die Loki zusammen mit Semaphore, Fulgurex und Lemaco. Und ganz am Eingang jemand welcher englische H0 Bachmann Modelle zu attraktiven Preisen verkauft. Also ein Besuch ist es alleweil der Wert.

    Aber Achtung, morgen ist die letzte Bauma-Messe, nach so vielen Jahren ist ihr Ende gekommen. Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu erfahren war. Ganz aufhören soll die Messe nicht, aber unter einem anderen Konzept und "nur" noch alle 2 Jahre. Ob Messing, Kunststoff, Guss oder Blech, irgendwie und nicht ganz unerwartet, ist eine Sättigung ersichtlich.

    Der 21. Juni ist schon längstens vorbei, es wird deutlich früher dunkel. Um 19.00 Uhr ist der Bahnhof Bauma gesichert. Gegen Bären, Kühe und unvorsichtige Fotografen. Ich war 5 vom Warnschild entfernt. Und habe versehentlich einen Funktionstest gemacht, meine Kamera ist definitiv aus Metall. Und die Stromstärke eher für grosse Stiere als für kleine Kälber eingestellt.

    (Fotos aufgehellt, es war beinahe schon dunkel)

         

    Ein Berner im Zürcher Oberland, dass muss man schon auch bei Strom und im Dunkeln fotografieren. (einfach so wird der DVZO diesen Aufwand nicht gemacht haben!). Schade, früher durfte oder konnte man sich noch in Bahnhöfen herumtreiben und wenn man nichts beschädigte und nichts anmalte, sondern rein gar nichts zurück liess, das interessierte niemanden und die SBB liess einem gewähren, oder gar öffnete einem manchmal die Depot-Türen, einfach so, ganz spontan. Ohne dass sie müssten, rein aus Freundlichkeit. Basel vor 45-50 Jahren. Nun ja, wenn der DVZO von früh bis spät auf den Beinen ist, irgendwann möchten die auch Feierabend haben.

          

    Gruss

    Hermann

    Analog ist cool:)

    Einmal editiert, zuletzt von Longimanus (13. Oktober 2024 um 02:32)

  • An welcher Messe warst denn du? Zwischen 10 bis 12 war ich dort, grossmehrheitlich altes bis sehr altes Publikum. Gefühlt war nicht einmal mehr die Hälfte aller üblichen Aussteller vor Ort. Wenigstens der mbczu konnte sich gut präsentieren, an dieser Stelle war sonst ABG zu finden.

    Aus meiner Sicht, wer nicht hingeht, verpasst sehr wenig. Ansonsten würde ich empfehlen, vorgängig die Ausstellerliste durchzulesen, man könnte sonst enttäuscht sein.

    Gruss Erwin


    Wer rast, der verpasst das Leben.

    Kein Platz für weitere Sammelstücke ist nur eine faule Ausrede. ;) Es gibt für alles eine Lösung.

  • Guten Tag zusammen :)

    Auch ich habe die Plattform der Kleinserie in Bauma besucht, ich war kurz vor dem Mittag bis am frühen Nachmittag dort.

    Forumisten habe ich nur kurz beim Vorbeigehen gesehen - dies waren Christoph (Chriesi) und Michel (Lehcim).

    Kurz und knapp: Ich war wirklich enttäuscht von der Plattform der Kleinserie - vor allem deshalb, weil ich mir anderes gewohnt bin und fast jedes Jahr da war. Ich mag mich noch erinnern, als der DVZO mit weiteren, historischen Eisenbahnvereinen zusammen ein attraktives Fahrprogramm auf die Beine stellte mit historischen Zugsverbindungen nach Fischenthal, Bäretswil, Hinwil und glaube ich Turbenthal.

    Die Ausstellung zu besuchen, nahm damals viele Stunden in Anspruch und man kam teilweise kaum aus dem Staunen heraus. Gestern war ich nach knapp zwei Stunden (inklusive Mittagessen!) gut durch. Zudem herrschte am Bahnhof Bauma "tote Hose". Der DVZO führte nur den allsonntäglichen "Plandampf" (also heute) durch.

    Ich finde es äusserst schade, dass die Kleinserien-Szene sichtlich am "sterben" ist. Sorry für den "plakativen" Ausdruck, aber vielleicht kann mir jemand diesen Eindruck bestätigen. Die beiden Ausstellungsflächen sind nur noch halbvoll. Als junger Modellbahner wird man zudem teilweise kaum an den Ständen wahrgenommen oder es werden nur halbherzig Infos gegeben. Teilweise muss man für einen paar Seiten umfassenden Katalog 10 CHF bezahlen, um an spärliche Infos zu kommen...

    Hoffnung schenkten mir die beiden jungen Modellbauer, die am Stand von HUI waren. Diese präsentierten das mir als solide erscheinende Projekt mit den modernen Stadler Triebzügen Typ "SURF".

    Viele Kleinserienhersteller sind in jüngerer Vergangenheit respektive in naher Zukunft verschwunden: HUI, HRF, Morep - nur um einige zu nennen. AKU war dieses Mal auch nicht dabei.

    Die Zukunft wird wohl so aussehen, dass mein bei einem speziellen Wunschmodell auf die Grossserienhersteller hoffen muss (in den letzten Jahren gab es da doch einige Überraschungen, wie etwa die Roco SBB Ae 8/14 mit den Ae 6/6-Führerständen) oder einem nur noch der Eigenbau übrig bleibt. Zudem muss man einfach auch sagen, dass für die meisten jungen Modellbahner Kleinserienmodelle alles andere als erschwinglich sind - zudem man noch die schnell voranschreitende Teuerung betrachtet (habe gestern gerade die Krankenkasse-Offerte für 2025 erhalten...).

    Zusammengefasst gesagt, verwundert es mich ehrlich gesagt nicht, dass die Plattform der Kleinserie in diesem Format nicht mehr stattfinden wird und nur noch alle zwei Jahre. In diesem Format hätte ich die Plattform so oder so im 2025 wohl nicht mehr besucht.

    Die erfreulichen News, die ich mit nach Hause nahm, ist die Ankündigung von Navemo für den SVB / BERNMOBIL Schneepflug-Tramwagen Xe 4/4 504 mit Innen- und Aussenbeleuchtung / Schneepflügen aus Messingbauteilen und die innovativen, neu entwickelten SBB-Lichtsignale Typ L von Schneider (SMD LED mit USB C-Steckfuss).

    Freundliche Grüsse aus dem Berner Seeland von Dominik

    Sammelt und fährt H0 / H0m / H0e ...von SBB über BLS und MOB bis zur RhB und Mariazellerbahn! 8)

    Instagram: gumoba96

  • Hallo Zäme

    Wie Dominik bereits erwähnte, war ich ebenfalls in Bauma, leider hab ich Dominik nur kurz gesehen. Auch ich war erstaunt über die leeren Flächen, man merkte gut, es könnte eine Abschlussvorstellung sein, ähnliches erlebte ich vor 2 Jahren in Nürnberg, dort war jedoch Corona zu einem Grossteil Schuld, was in Bauma meiner Meinung nach anders ist. Ich selbst habe die wenigen Stände genossen, konnte ich mich so bei Kiss, Ferro Suisse, Lematec etc. gut über die geplanten Modelle erkundigen und ein wenig fachsimplen. Bei KISS war ich sicherlich gut und gerne 20 Minuten, ohne den „Stress“ zu verspüren Platz machen zu müssen. In diesem Jahr nahm ich es genau gegenteilig von Dominik wahr, ich fühlte mich auch als jungen Modellbahner oft herzlich empfangen, evtl. liegt das an meinen ersten grauen Häärchen 😅 Für mich persönlich erfüllte die Messe den Sinn und Zweck, ein Treffpunkt, um sein eigenes Netzwerk am Leben zu erhalten.

    Zu den Schneider Signalen, da bin ich leider sehr enttäuscht, die Qualität kommt kaum an Mafen heran und schon gar nicht an Alphamodell (neu Viessmann). Mal schauen, steckbare Signale sind an sich nichts Neues, dies hatte Alphamodell auch, bin dann mal auf die definitiven Signale gespannt.

    Trotzdem habe auch ich mir so meine Gedanken gemacht und sehe folgende Aspekte

    Fahrzeugtreffen:

    Das Fahrzeugtreffen war viele Jahre ein Besuchermagnet und man hat sich gegenseitig Besucher nach Bauma gelockt. Somit eine Win-win-Situation. Seit Bauma umgebaut wurde, sprich nicht mehr ortsbedient ist, weniger Gleise hat sowie die halbstündliche S26, ist ein Nostalgiebetrieb kaum mehr möglich. Anfänglich gab es noch ein oder zwei Versuche in abgespeckter Version.

    Aussteller:

    Klar, grosse Hersteller wie HRF, Morep etc. sind nicht mehr vorhanden, dafür gibt es viele kleine Hersteller, für welche sich der Aufwand nach Bauma zu kommen jedoch kaum mehr lohnt, zumindest nicht mehr alle Jahre. Ich denke heute hat man mit dem Internet, den sozialen Netzwerken einfach auch ganz andere Möglichkeiten sich zu vermarkten. Dies ist nun mal der Lauf der Zeit.

    Publikum:

    Ich traf nebst vielen älteren Herren auch auf viel „junges“ Publikum zwischen 30 und 45 Jahren, das erfreute mich sehr. Ich bin mir auch nicht sicher, ob wirklich die Kleinserien unerschwinglich sind für uns Jungen. Ich kenne doch einige in meinem Umfeld, die bewusst nach dem Motto „Weniger ist mehr“ einkaufen und sich so auch mal gut und gerne das eine oder andere Kleinserienmodell leisten, dafür in Summe weniger Modelle besitzen.

    Zukunft Hersteller

    Die Zeit der „grossen“ Kleinserien Herstellern wie Hui, HRF, Morep, AKU etc. werden über die Jahre vermutlich in der Anzahl weniger. Kleine Hersteller die ein paar Jahre am Markt teilnahmen, waren immer wieder in Bauma zu sehen. Es wird sich auch zeigen, wie sich die beiden Jungs von SLBahnen oder z.B. SwissMarko langfristig etablieren können, die Zeit wird es zeigen.

    Zukunft Ausstellung:

    Soweit ich an diversen Ständen vernommen habe, findet Bauma definitiv zum letzten Mal statt. Es gäbe Pläne für Anschlusslösungen, aber noch nichts Definitives. Mir persönlich würde da die OeBB einfallen, in einer Turnhalle die Messe, Zubringer mit einem Oldtimerbus und zugleich ein Fahrzeugtreffen, wie es früher in Bauma der Fall war.

  • Danke Erwin, Sorry das ich dich und Beat nicht mal begrüssen konnte. War einiges Los an den unserem 3D Drucker Stand.

    Erstaunlich war der Andrang bei uns. Habe Von Markus Hilber noch einiges an Tipps zum 3D Drucken. Er baut die ABe 4/4 III in Spur 0m in mischbauweise. Das Drehgestell wurde mit einem FDM (Würschtlidrucker) ausgedruckt. Und nur an ganz wenigen Stellen ist dies noch ersichtlich. Die Qualität vom Druck ist genial.

  • Offenbar wird es Balsthal.

    Balsthal tönt sehr gut!

    Allerdings frage ich mich, ob man den zweijährigen Turnus nicht in die ungeraden Jahre legen könnte?

    In den geraden Jahren findet ja schon die Ausstellung in Burgdorf statt.

    Grüsse

    Felix

  • An welcher Messe warst denn du? Zwischen 10 bis 12 war ich dort, grossmehrheitlich altes bis sehr altes Publikum. Gefühlt war nicht einmal mehr die Hälfte aller üblichen Aussteller vor Ort.

    Erwin,

    selbst bei guter Fahrt dauert es 1h10 pro Weg. Gratulation dass Du schon am 10.00 Uhr dort warst. Ich war um 16.20 Uhr dort, dass sind 1 St 40 Min zum verweilen, das war nicht zu kurz und nicht zu lange, sondern gerade richtig.

    Und wir Sammler haben schon Ansprüche auf hohem Niveau.

    Es ist ja kein Museum wo man Eintritt bezahlt, die ausgestellten Gegenstände anzusehen, sondern "Bauma" ist eine reine Verkaufsmesse, nichts anderes. Da wäre es ein Wunder - immerhin die Olma gibt es noch(!), aber viele andere Messen, teils solche welche 100 Jahre existierten wie der Genfer Autosalon, auch die MuBa ist Geschichte. Richtige Auktionhäuser für Modellbahnen gibt es kaum noch, auch Eisenbahnläden schliessen am Laufmeter. Und in dem Umfeld erwarten wir ein Bauma mit einem grossen Auftritt? Mindestens aber könnte schon der DVZO seine Dampffahrten koordinieren. Aber vielleicht ist das auch nur eine Illusion? Wenn man den Oldtimer Bahnen 1:1 zuschaut kauft und bestellt man nichts und wenn man den Modellen hinterher jagt benutzt man den DVZO nicht.

    Also die Stände welche "da" waren, das hätte noch locker gereicht, ein Vermögen los zu werden.

    War das Huhn oder das Ei zuerst? Ich habe einen wirklich sehr schönen Semaphore Kalender für nur CHF 25.- gekauft (wie machen die das?) und eine Bratwurst & Mineralwasser. Ich habe niemanden gesehen, welcher mehr kaufte. Waren alle so, von dem können die nicht leben. Egal ob die Anbieter 18 jährig oder 98 Jahre alt sind.

    Ich hatte gehofft, Fulgurex für eine H0 Doppellok SBB Ce 6/6 14101 motivieren zu können? War aber völlig chancenlos. Dieses Modell sei so gut wie unverkäuflich, das Hersteller-Risiko viel zu gross. Fulgurex ist auch nicht alleine von der CH abhängig. Mich wundert, dass Fulgurex eine Franzosen 230 Dampflok heraus brachte und das erfolgreich. Europäisch Dampfloks mit der Achsfolge 2`C und Tender 3-A oder 4-A, die gibt es von unzähligen Herstellern in allen Spuren und Varianten. Die 2`C ist eine der häufigsten Dampfloks überhaupt, auch im Modell. Die Hersteller ob Messing oder Grossserie erachten es als erfolgreicher, bekannte Vorbilder wieder aufzulegen, als Modelle welche niemand mehr kennt.

    Die SBB Ce 6/6 14101 war eine deutsche Lok von Siemens für Schweden. Diese kauften aber die komplizierte Lok nicht. Für eine Doppellok(!) für Güterzüge, 60 Km/h genügte Bj. 1914 sicherlich, aber für eine Doppellok Stundenzugkraft 11680 Kilo und eine Dauerleistung von 886 PS, war schon damals unattraktiv. Die SBB kaufte die Lok nur weil sie sonst niemand kaufte, auch die Deutschen nicht, es war nur ein Occasion Gelegenheitskauf. Zusammen mit der Be 2/5 war die SBB Ce 6/6 14101 die 1. SBB 1Phasen Wechselstrom Lok welche 1933 ausrangiert wurde und 1937 verschrottet. Es war kein Glanzstück Deutscher Ingenieurskunst. Ja und? Diese Episode hat doch mit dem H0 Modell 1:87 nichts zu tun?

    Wir sind in der CH 9,1 Mio Menschen. Wenn nur jeder 1000 CH Mensch ein Modellbahner wäre, sind es 9000 Leute. Unter denen hat es bestimmt viele SBB Modellbahnsammler? Von der Ce 4/4 Eva 13501 bis zur Re 460 ist die Anzahl an verschiedenen Bauarten perfekt: gross genug für dass es interessant ist, aber klein genug für das es machbar ist. Es sind etwa je nach Auslegung und Umbauten, 25-32 Stk. verschiedene SBB Baureihen von 1903 - 1996. Gemeint sind Strecken E-Loks Wechselstrom. Es sind grade noch 2 Stk welche als Modell noch fehlen, um die SBB Baureihen aus dieser Epoche komplett zu haben.

    Es gibt dennoch ein Lichtblick: Fulgurex produziert das BTB Modell Drehstrom Ce 4/4 No 3 und No 4, von 1910 und 1918. Mit ihren typischen langen Vorbauten. Ein anderer Stand zeigte Migros Verkaufswagen wie ich sie als kleines Kind um 1970 herum noch selber erlebte. Lematec bez. Modelbex zeigte seine Re 4/4 II Modelle der 1. Serie in Spur I. Ein anderer Hersteller aus Nordkorea zeigt neben vielen CH Schmalspur Modellen auch eine rumänische Diesel Doppellok 241 mit total 8 Triebachsen und 6 Laufachsen. Vorbild 1937.

    Ich würde gar nicht wollen, dass in Bauma sämtliche Modelle der ganzen Welt - "auf einem Haufen" bestellbar wären. Ich kann auch nicht sagen, dass die Hersteller unhöflich gewesen wären, ganz im Gegenteil, sie nahmen sich viel Zeit für potentielle Kunden.

    Aber kein Bauma mehr bedeutet auch nicht gleich den Weltuntergang, es ist eine normale Entwicklung vieler Messen in den letzten Jahren, früher hatten die Hersteller noch keine Internet Homepage wo quasi 365 Tage virtuell Bauma-Messe besteht.

    Ich werde in jedem Fall auch 2025 wieder nach Bauma pilgern, dort in der Nähe steht der höchste Berg vom Kanton Zürich, das Schnebelhorn mit immerhin 1291 Meter über Meer, an der Grenze zum Kanton St. Gallen.

    Gruss

    Hermann

    Analog ist cool:)

    4 Mal editiert, zuletzt von Longimanus (13. Oktober 2024 um 16:10)

  • Weisst du noch, wer den Migros-Wagen anietet? Oder wenigstens: welcher Typ Wagen?

    Konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht nach 🌳-a.

    Gruss Roger

    97 von 121 grünen Ae 6/6

    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Das ist Modellbau Rolf Zimmmermann. Es ist das eckige moderne Fahrzeug. Ich bin mir nicht sicher ob darunter auch reine Fantasie Bemalungen waren. Einer war mit Migrolino angeschrieben. Die Fahrzeuge selber waren nicht besonders schön gemacht. Vielleicht sind es nur Prototypen, ich habe nicht danach gefragt.

    Gruss Erwin


    Wer rast, der verpasst das Leben.

    Kein Platz für weitere Sammelstücke ist nur eine faule Ausrede. ;) Es gibt für alles eine Lösung.

  • Danke Erwin :thumbsup:

    Roger, ich wünsche Dir gute Besserung. Im Moment haben die Viren und Bakterien wieder Hochkonjunktur.

    Das Migros Verkaufswagen Modell war ungefähr in H0 Grösse, Irrtum vorbehalten ein Saurer Typ mit deutlich konvexen Scheiben, wie es die Linienbusse ende der 1970-er hatten. Man konnte die Migros Modelle nicht direkt kaufen, aber bestellen. Der Preis beträgt CHF 140.-

    Sorry, ich war zu faul hinaus laufen und den Fotoapparat vom Auto holen. Dass man auch mit dem Handy Fotos erstellen kann, ist in meinem Gehirn noch nicht so richtig angekommen. Er hat 3 Varianten aufgezeigt und eine davon würde produziert werden. Wenn ich ihn richtig verstanden habe, war nur eine Variante noch der dienstliche Migros Verkaufswagen. Die anderen beiden waren spätere Nutzungen als Migros-Event Wagen für spezielle Anlässe. Einer hatte den Migros Schriftzug auf dem Dach. Mit ungefährer H0 Grösse bin ich sicher und beim Preis CHF 140.- Der Rest weiss ich nicht mehr.

    Die Fahrzeuge selber waren nicht besonders schön gemacht

    Die Modelle können nicht schöner sein, als ihr Vorbild. Es ist davon auszugehen, dass der Hersteller keine Fantasie erstellt.

    Also die ursprüngliche Migros Version hat mir sehr gut gefallen. Da ist Erwin etwas gar streng.

    Vielleicht sind es nur Prototypen

    Ja. Er nannte sie Handmuster.

    Analog ist cool:)

    2 Mal editiert, zuletzt von Longimanus (13. Oktober 2024 um 20:08)

  • Wir sind in der CH 9,1 Mio Menschen. Wenn nur jeder 1000 CH Mensch ein Modellbahner wäre, sind es 9000 Leute.

    Gemäss einem Artikel in der Handlunszeitung vom 17.05.2006 Märklin: Modellbahnen droht Abstellgleis gibt es doch ziemlich verlässliche Angaben zu dieser Zahl:

    Jährlich werden in der Schweiz für 30 bis 45 Mio Fr. Modelleisenbahnen verkauft. Davon werden rund 90% importiert. Mit einem Umsatz von 20 Mio Fr. ist Märklin unbestrittener Marktleader. Dahinter folgen Roco (7 Mio Fr.) und HAG (3,5 Mio Fr.). Fleischmann gibt keine Umsatzzahlen bekannt. Die Zahl der aktiven Modelleisenbähnler wird auf 30000 bis 50000 geschätzt.

    Wir wissen, Märklin hat sich zwischenzeitlich ziemlich gut erholt und macht um die 130 Mio Euro Umsatz in diesen Jahren.

    Auch bei der Abnahme der Anzahl der Modelleisenbahner bin ich nicht mehr ganz so pessimistisch wie zuvor. Auch wenn dies heute eher 30.000 denn 50.000 sind und in der Öffentlichkeit eine deutliche Überalterung sichtbar ist, so sind die Babyboomer, deren Kinder die Ausbildung abgeschlossen haben, stark im Kommen. Der grösste Jahrgang war der Jahrgang 1964; die sind jetzt gerade 60 Jahre alt geworden und haben hoffentlich noch fast 20 Jahre Modelleisenbahn vor sich.

    Dass sich die Jüngeren heute anders orientieren als die Älteren, auch bezüglich der Produktwahl, müsste eigentlich jedem von uns schon seit Jahren bekannt sein. Auch wenn sich im MoBa-Forum wohl höchstens ein paar Dutzend Modelleisenbahner regelmässig austauschen, werden die Informationen wohl heute meist in der virtuellen Welt eingeholt, und es wird auch dort eingekauft. Da hat eine in der realen Welt durchgeführte Plattform der Kleinserie halt nicht mehr den Stellenwert wie noch vor Jahren. Ob das gut ist oder schlecht, ist eine andere Sache, aber die gute alte Zeit war ja bekanntlich auch nicht immer gut.

    Jakob

  • Danke Jakob für Deine eindrücklichen Zahlen :)

    Schon noch beeindruckend, die Zahlen von Märklin. Es wäre noch spannend nach Ländern aufgeteilt? Möglicherweise spielt die kleine Schweiz nicht mehr gar so die dominierende Rolle bezüglich Modelleisenbahnen wie es noch vor 90 - 40 Jahren war, bezogen auf die Landesgrösse.

    Im Weiteren kommt dazu, dass ein Märklin Modell auch finanziell eine Art Wertgegenstand war. Die Produktion hinkte minim der Nachfrage hinterher, was sich positiv auf den Werterhalt bestehender Modelle auswirkte.

    Heutige Märklin Neuheiten H0 Modelle kosten im Schnitt um die CHF 400.- Der gesamte Preisbereich ist recht gross und reicht für H0 Lokomotiven Modelle von ca. CHF 250.- bis 1400.- (Neupreis). Aber der Werterhalt ist "weg", ich bin nicht sicher, wie lange sich das die Käufer leisten wollen & können?

    Auch ist man, gerade in der Schweizer, sehr schnell damit, dass jemand oder etwas Schuld sein muss, wenn es nicht so geht wie man sich erhofft. Tatsache ist, dass die sehr offensive Strategie von Märklin nach 2009 richtig und mutig war! Aber es würde mich auch nicht wundern, wenn dieser Effort auch mal wieder etwas nachgibt?

    So war es auch bei Bauma, vor vielen Jahren haben sich mutige Kleinserien Hersteller für diese Art Messe entschieden, damals gab es noch kein Internet im heutigen Sinne. Jetzt ist halt diese Welle vorbei, dito "richtige" Auktionshäuser spezialisiert auf Modellbahnen: alles beginnt, hat einen Höhepunkt und verschwindet allmählich wieder.

    Das Nächste was verschwinden oder sich auf tieferem Niveau einpendeln wird, werden die Auto Oldtimer 1:1 sein, auch wenn sich diese Branche derzeit erfolgreich wehrt wo es nur geht. Es geht für die Branche um zig Millionen und es mag noch 5-10 Jahre andauern, aber der Zeitgeist spricht auf breiter Front dagegen. Die Käufer der Oldtimer Autos, da sind die jüngeren Käufer 50, im Durchschnitt 65, teilweise kaufen auch 75 Jährige noch Oldtimer. Und in technischer Sicht wird es anspruchsvoller: der Wert sinkt, teilweise markant und gleichzeitig steigt genau so markant der finanzielle Erhaltungsaufwand.

    (;) Besser wäre umgekehrt...) Auch geht immer wie mehr Wissen verloren, gute Automech haben Wartezeiten und sind über Monate ausgebucht.

    Würden die Menschen nur noch nach Vernunft kaufen, es gäbe kein Lotto, kein Casino, keine Modellbahnen, keine Briefmarken-Sammler, keine Modellbahnen und schon gar keine e-Gamer. Ein Vielfaches mehr als jedes andere Lebewesen, gibt der Mensch seine Energie für "unnötige" Sachen aus.

    Aber ein Stück weit gehört auch zur Lebensqualität, dass man im Moment lebt und sich nicht von möglichen Ängsten beirren lässt, die haben derzeit Inflation in allen Bereichen.

    Gruss

    Hermann

    Analog ist cool:)

  • Heutige Märklin Neuheiten H0 Modelle kosten im Schnitt um die CHF 400.- Der gesamte Preisbereich ist recht gross und reicht für H0 Lokomotiven Modelle von ca. CHF 250.- bis 1400.- (Neupreis). Aber der Werterhalt ist "weg", ich bin nicht sicher, wie lange sich das die Käufer leisten wollen & können?

    Wie auch schon von andern hier im Forum erwähnt, wäre es besser von Dir Hermann manchmal Angaben erst auf die Richtigkeit zu überprüfen.

    Die kostengünstigste Märklin Lokomotive aus dem Start up Programm kostet aktuell bei Conrad Franken 85.95, eine DHG 700 C Diesellokomotiven. Die Lokomotiven und Triebzüge aus dem My World Programm lasse ich bewusst weg.


    Immerhin scheint es nach neusten Informationen mit der Plattform der Kleinserien irgendwie weiterzugehen :pleasantry: , wenn auch nicht in Bauma sondern offensichtlich im Jahre 2026 in Balsthal unter Beteiligung von weiteren Ausstellern aus dem Umfeld der Grossserienhersteller und den Vereinen (was ist eigentlich ein Kleinserien- und was ein Grossserienhersteller?). Ich bin überzeugt, dass hier die Oensingen–Balstahl-Bahn auch ihren Beitrag leistet und freue mich auf die erste Ausführung.


    Jakob

  • Hallo Jakob

    Ich muss meinen Namensvetter in Schutz nehmen. Du vergleichst wieder einmal Aepfel mit Birnen. Hermann (Longimanus) schreibt von neuen Modellen von Märklin H0, du nennst kostengünstige Lokomotiven aus den Start-Programm. Das sind verschiedene Welten in Ausführung und Preisgestaltung.

    Gruss Hermann

  • Hermann (Longimanus) schreibt von neuen Modellen von Märklin H0

    Sind denn die Lokomotiven von my World und Start-up, wenn ich die im Fachgeschäft kaufe oder auch beim Conrad bestelle, nicht neu?

    Eigenartige Ansicht von dir, Hermann, Alias Be 4/6. Gibt es sonst noch etwas zu berücksichtigen? Neukonstruktion? Mindestens 16 Funktionen? Oder geht es einfach um eine pauschal abwertende Aussage, dass eine Märklin-Lokomotive nur dann eine Märklin-Lokomotive ist, wenn diese mindestens 250 Franken kostet? Abgesehen davon, dass bei dem oberen Preislimit wohl eher komplette Triebzüge (Giruno, TGV …) gemeint sind als Lokomotiven. Hermann, Alias Longimanus, macht hier klar eine irreführende Angabe.

    Jakob.

    Einmal editiert, zuletzt von Tinplate (25. Oktober 2024 um 18:55)