Welche Wagen gehören zu einem "Bauzug"?

  • Viel Mannschafts und Gerätewagen wurden aus alten Personen-, Gepäck- oder Güterwagen umgebaut.

    Adrian, danke für Deine lobenden Worte. Dann habe ich also im Modell umgesetzt, was in der Grosstrakttion auch passiert. Der "Werkstattwagen" entstand aus einem rostigen Märklin-Blech-Gepäckwagen, dessen andere Hälfte den Halbgepäckwagen (siehe "Märklin einmal anders..." #8) ergab.

    Den mit "Sersa " beschriftete ex. Gms, gab es als Vs als "Generatorwagen".

    Dieser lieferte den Strom für die elektrischen Teile des Neuschotterwagen Xans74.

    Hat doch dieser Förderbänder und auch Lampen eingebaut.

    Danke vielmals, Du hast mir da einen wertvollen Tipp geliefert.

    Was ich irrtümlich für einen Magazinwagen hielt, ist die Version des Generatorenwagens.

    Das (aufgedruckte) Lüftungsgitter würde es eigentlich verraten (wenn man denn genau hinschauen würde :facepalm:) und mit Hilfe meiner Kamera konnte ich dann auch die Beschriftung lesen. Zum Vergleich das Original, das ich im Netz gefunden habe. Also Strom für Nachteinsätze hätten wir, kommt also noch ein Magazinwagen hinzu.

    Zu den xs Neuschotter-Wagen muss ich mal die Frage aufwerfen, ob mir jemand (der solche zweiachsige Schotterwagen von Liliput hat) die Abmessungen der Seitenlänge (ohne Puffer) und das Höhenmass der Seitenwand angeben könnte.

    Ich habe nämlich interessante Bilder der Grosstraktion im Netz gefunden, welche die Wagen mit ordendlichen Gebrauchsspuren zeigen. Mal sehen ob das Experiment gelingt, dass ich das Gebrauchsspuren-Design von den Bildern (mittels Servietten-Technik) auf die noch zu bauenden Wagen übertragen kann.

  • Salü zäme,

    wieder ist mein Bauzug um einen Wagen gewachsen: Den noch fehlenden "Magazin/Werkzeug-Wagen". Habe mich erst mal schlau machen müssen, was für Güter-Wagentypen dafür in der Grosstraktion verwendet werden/wurden... "Ziemlich viele!" Okay, Beschriftung...? Schablonenschrift oder angebrachte Tafel am Tor. Ich entschied mich für letzteres. Das macht die Sache etwas einfacher.

    Bei Sigi's Garagenverkauf fiel mein Blick auf diesen Märklin-Wagen im Schrottzustand: "Der ist es". Nach Aufarbeitung/farblicher Nachbehandlung, bekam er die entsprechende Tafel am Tor. Diese bedeckt nun glücklicherweise auch die starken Kratzer dort und wurde ebenfalls mittels Serviettentechnik aufgezogen (diesmal lesbar ;)). Habe den Wagen mal in Szene gesetzt:

    Fortsetzung folgt...

  • Salü zäme,

    nun sind auch noch die Talbot Xs-Schotterwagen auf dem Gleis...Wenn auch eine vereinfachte Version davon.

    2 Märklinwagen-Unterteile mit Kartonaufbau, fotorealem Dekor und Geländer aus Karogitter.

    Dank fotorealem Dekor warten die Wagen mit Gebrauchsspuren auf. Kommt natürlich nie an profimässiges künstliches Altern (wo ich gar kein Talent dazu habe) heran, aber ein Versuch war es trotzdem wert.

    Der Bauzug ist nun (knapp 2 Wochen vor Ausstellungsbeginn) komplett.

  • Diese Xs-Xs-72 Schotterwagen sehen sehr gelungen aus. :thumbsup:

    Dachte selber Jahrlang an eineeinen Selbstbau, aber es blieb beim Gedanken, da mittlerweile diese Wagen als Modell erhältlich sind.

  • Danke für Dein Kompliment.

    Dachte selber Jahrlang an eineeinen Selbstbau, aber es blieb beim Gedanken, da mittlerweile diese Wagen als Modell erhältlich sind.

    Bei mir war es gerade umgekehrt ;): Wollte zuerst solche Liliput-Schotter-Wagen kaufen. Doch der Gebrauchtwaren-Preis (selbst noch für Defekte Ware) hob mich aus den Schuhen 8o :fie:. So beschloss ich eben den Selbstbau.

    Bilder der Originalwagen gibt es nicht gerade viele im Netz, aber es reichte. Dabei stiess ich auch auf die zur Verwendung kommenden Bilder mit den Seitenaufnahmen. Dann suchte ich nach Typenskizzen des Wagens... Fehlanzeige :thumbdown:. Massangaben von Liliputwagen (geschweige denn vom Originalwagen) konnte ich leider auch nicht in Erfahrung bringen (keiner meiner Freunde hat solche Liliput-Wagen) :(. Also „Handgelenk mal π“. Dabei nahm ich grob Mass bei Dingen, die auf dem Bild auch noch mit drauf waren (deren Masse bekannt sind), um so in etwa die Länge und Höhe des Wagens bestimmen zu können. Die Proportionen dürften deshalb in etwa stimmen ;).

  • Salü zäme,

    bei der Ausstellung vom letzten Wochenende, fand der Bauzug grosse Beachtung. Kurz vor Torschluss des Museums wollte ich wissen wie gut sich mein Bauzug auf schwierigen Gleis/Strecken-Verhältnissen auf meiner Schauanlage verhält. Da die rote Diesellok zu schwach war musste eine Swiss-Express Re 4/4 ll ran. Der Zug lief aber in voller Länge trotz Schlangenlinien-Strecke und schlechten Schienenstössen problemlos :).