Ich bin auch dabei.
Gruss Hermann
Ich bin auch dabei.
Gruss Hermann
Heute am Sustenpass; dachte etwas
an den nächsten Samstag. Es war (oben) eisig kalt, mit Regen bis in die Mitte und oben leichter Schneefall. Bez auf den Berghängen ordentlich Neuschnee.
Schaut man aber auf Meteoblue, dann sieht es für den 11.10.2025 so aus
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Der liebe Gott hat sein Digital nicht im Griff, jetzt ist doch noch Wandersaison. Sind jetzt die Sommerferien? Es hatte am Gotthard (Abschnitt Flüelen - Göschenen) Deutsche, Holländer, Belgier, sogar Spanier und Engländer. wie verrückt viele... Und ich Joggel habe die Autobahn genommen, anstatt die Dorfstrasse. Ganz so schlimm war das Warten für mich nicht, bei Wassen konnte ich rechts abbiegen und hatte den ganzen Sustenpass für mich alleine.
Auf der Passhöhe war nur noch ein einziges anderes Auto anzutreffen.
Total überfüllte bez. ausgiebiger Stau Richtung Göschenen und menschenleerer Sustenpass, also beide Extreme so nahe beisammen. Noch nicht mal Velo- und Motorradfahrer waren anzutreffen.
Ich freue mich auf nächsten Samstag ![]()
Gruss
Hermann
Ich freue mich auf nächsten Samstag
Ich auch.
Unter anderem freue ich mich darauf, wieder einmal der Dreizylinder-Dampfmaschine der "Stadt Luzern", oder einfach der "Stadt", wie man sie oft nennt, zuschauen zu können. Die "Stadt" ist ja schon ein besonderes Dampfschiff: Währen die anderen vier wegen ihrer Zweizylinder-Maschine merklich unregelmässig laufen (stampfen), läuft die "Stadt" regelmässig, wie von einem Drehstrom-Motor getrieben. Es ist aber nicht etwa so, dass mich das Stampfen der Zweizylinder stören würde. Im Gegenteil, denn das gehört einfach dazu.
Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich in meiner Kindheit auf Dampfer-Fahrten mit meinen Eltern stundenlang der Maschine zuschauen konnte. Einmal hat mich sogar ein freundlicher Maschinist, dem mein Interesse offenbar aufgefallen ist, zu einem kurzen Besuch in den Maschinenraum eingeladen. Das war für mich ein unvergessliches Erlebnis.
Nochmals zur "Stadt Luzern". Wenn ich mich recht erinnern kann, war die Maschine ursprünglich offen. Scheinbar - weil sich der Dreizylinder offensichtlich etwas schneller dreht, als die Zweizylinder - hat es dann zu fest mit Öl gespritzt. Dann wurde die Maschine mit Blech verschalt, was für mich (und wahrscheinlich für viele andere auch) eine Riesen-Enttäuschung war. Anscheinend hat man dann gemerkt, dass es viele Dampferfreunde gibt, die die Dampfschiffe vor Allem wegen ihrer offenen Dampfmaschine schätzen. Somit wurde die Blech-Verschalung später durch eine solche aus Plexiglas ersetzt und man konnte die Kurbelwelle mit den riesigen Pleuelstangen wieder sehen.
Ich war sicher schon ein paar Jahrzehnte nicht mehr auf der "Stadt" und bin gespannt, wie die Maschine jetzt aussieht.
Nachtrag: Ich habe noch etwas nach Artikel über die Dampfmaschine der "Stadt Luzern" gestöbert. Es scheint, dass die Dreizylinder-Dampfmaschine von Sulzer schon von Anfang an eine Verschalung hatte. Meine damalige Enttäuschung kam scheinbar daher, dass ich mich von den vier Zweizylindern her eine offene Maschine gewohnt war und bei meiner ersten Fahrt mit der "Stadt" musste ich erleben, dass man wegen der Verschalung von der Kurbel-Anlage nichts sieht.
Übrigens: Die "Stadt Luzern" hatte ursprünglich eine Zweizylinder-Maschine von Sachsenberg. Schon bei der ersten fahrplanmässigen Fahrt im Jahr 1928 gab es einen Maschinenschaden, worauf man sich entschied, bei Sulzer eine neue Dampfmaschine, nämlich die heutige dreizylindrige zu bestellen. Sulzer baute diese Maschine im Rekordtempo und sie konnte bereits im März 1929 ausgeliefert werden.
und mich fasziniert an diesen Dampfschiffen, dass das Fahren Teamarbeit ist. Natürlich ist der Kapitän der Chef und verantwortlich für das Gesamte, aber er ist nicht wichtiger als seine Maschinisten. Man stelle sich ein Camion oder Bus vor, wo der Fahrer nur lenken kann, aber Dampf geben und das Bremsen gibt er nur in Auftrag und führt es nicht selber durch. Die Maschinisten im Bauch des Schiffes müssen sich blind auf die Kommandos des Kapitäns verlassen können, wenn sie "Gas" geben (oder bremsen) fehlt ihnen das Gefühl der Umgebung, sie sehen ja nicht zum Schiff heraus.
Was sich etwas kompliziert anhört, funktioniert seit ca. 100 Jahren einwandfrei. Die Unfallbilanz der Dampfschiffe vom Vierwaldstättersee steht sehr gut da! Die können es locker mit Flugzeugen oder was immer man an Verkehrsmittel wählt, aufnehmen.
Gruss
Hermann
Die Maschinisten im Bauch des Schiffes müssen sich blind auf die Kommandos des Kapitäns verlassen können, wenn sie "Gas" geben (oder bremsen) fehlt ihnen das Gefühl der Umgebung, sie sehen ja nicht zum Schiff heraus.
Umgekehrt fast noch mehr. Ich stelle mir immer die Situation vor, wenn das Schiff mit voller Geschwindigkeit auf Flüelen zufährt. Der Kapitän kommandiert "langsamer", aber die Maschinisten sind gerade am Jassen unten im Maschinenraum. Einer hat die falsche Farbe angezogen und der andere hat die Übersicht über die gespielten Trümpfe verloren. Sie schreien sich gegenseitig an und vergessen, dass sie eigentlich auf den Kapitän hören sollten. Oben brüllt der Kapitän "Halt, halt, halt, sofort halt" in seine trompetenartige Messing-Röhre, aber das Schiff fährt munter weiter ... ![]()
Die gleiche Situation hatte der Lokführer in den dampflokbespannten Wendezügen, wenn die Lok hinten war. Der hatte in etwa die gleichen Kommunikationsmittel wie ein Schiffskapitän.
Gruß
Robert
Die gleiche Situation hatte der Lokführer in den dampflokbespannten Wendezügen, wenn die Lok hinten war. Der hatte in etwa die gleichen Kommunikationsmittel wie ein Schiffskapitän.
Aber ich nehme an, dass der Lokführer (der vordere) wenigstens mit der Luftbremse bremsen konnte.
In unserer Firma ist es genau umgekehrt: unten schaufeln alle Kohlen wie irre. Dem Kapitän ist es aber immer noch nicht schnell genug, wie er auf die Felswand zusteuert. Um die Katastrophe abzuwenden ernennt er einen zweiten Steuermann, damit die beiden die Fahrt auf die Felswand im Auge behalten - ohne den Kurs zu ändern. Das Buffet-personal befehligt er in den Maschinenraum, damit die Kohlenschaufler Hilfe erhalten und die Geschwindigkeit beibehalten oder weiter erhöht wird. Die Gäste stehen nun vor verschlossener Küche, werden aber mit einem Getränkeautomaten vertröstet.
Die erfahrenen Matrosen merken, das der Dampfkessel kurz vor dem Platzen steht und schreien „STOP! STOP!“ ins Messingrohr. Der Kapitän hört die Schreie, lobt die Kohlenschaufler, und weist sie an, weiterzuschaufeln, da die Felswand sonst viel zu spät erreicht werde.
Die besten Matrosen springen ins Wasser und bringen sich auf anderen Booten in Sicherheit. Die Nichtschwimmer schaufeln weiter - dem grossen Knall oder der Felswand entgegen.
Roger, ich habe verstanden! (Und bin gleicher Meinung.)
Gruss Oski
Die Geschichte eines Kohleschauflers der längst kapituliert hat. Ist zum Glück nicht meine. Ich kämpfe noch die letzten 15 Monate mit aller Kraft dagegen. Aktuell bin ich auf der Siegerstrasse und bekomme nach bald 18 Monaten meine Wunschmaschine, aus dem einfachen Grund, ich habe den längeren Atem und den härteren Kopf. Aufgeben wäre viel einfacher und schonender gewesen, das alles hat mich in letzter Zeit viel Substanz gekostet. Der Sieg verleiht aber auch Genugtuung und Energie.
Der Vorteil der nahen Pension, ich kann mir immer mehr herausnehmen und selbst wenn ich fallen würde, da ich im Erdgeschoss arbeite ist die Fallhöhe sehr niedrig.
Die letzten Monate vor der Pension sind schlicht geil, da kann man, wenn es sein muss, sich an den Arschlöchern so richtig abarbeiten. Zum Glück hat es nicht so viele.
Aktuell bin ich auf der Siegerstrasse und bekomme nach bald 18 Monaten meine Wunschmaschine
Da bin ich gespannt: Was ist denn das für eine Wunschmaschine, die du bekommst?
Da bin ich gespannt: Was ist denn das für eine Wunschmaschine, die du bekommst?
Verrate ich dir, wenn die Maschine endgültig bewilligt ist. Ich will mich nicht in die Nesseln setzen und auf der Zielgerade das Projekt in den Sand setzen. Der Ausschreibungsprozess ist noch nicht komplett abgeschlossen. Hier der Link zur Ausschreibung. Mit der Einschränkung für Flachführungen ist die Auswahl sehr klein. Versierte Fachleute können die möglichen Teilnehmer einfach erraten.
Es scheint sich um eine heisse Sache zu handeln. Bietersprache sei deutsch, aber der Ausschreibungstext wurde nicht auf Fehler geprüft. Es ist nicht alles korrekt deutsch, auch wenn es sich nur um Schreibfehler handeln sollte.
Gruss Oski
Oski,
Ich bin unschuldig, den Text hat der Einkauf verfasst. Ich bin nur für die technischen Spezifikationen verantwortlich.
Umgekehrt fast noch mehr. Ich stelle mir immer die Situation vor, wenn das Schiff mit voller Geschwindigkeit auf Flüelen zufährt. Der Kapitän kommandiert "langsamer", aber die Maschinisten sind gerade am Jassen unten im Maschinenraum. Einer hat die falsche Farbe angezogen und der andere hat die Übersicht über die gespielten Trümpfe verloren. Sie schreien sich gegenseitig an und vergessen, dass sie eigentlich auf den Kapitän hören sollten. Oben brüllt der Kapitän "Halt, halt, halt, sofort halt" in seine trompetenartige Messing-Röhre, aber das Schiff fährt munter weiter ...
Hallo zusammen
Das habe ich mir noch nie überlegt… Ich habe da so viel Vertrauen, das klappt einfach… Und meine „Flüelen Retour Fahrten“ sind beinahe nicht zu zählen - länger als ich zurück denken kann, steht diese Fahrt immer und immer wieder auf dem Programm (daher wohl auch das Faibel für Flüelen und DIE Flüelen…).
Seid euch noch bewusst, dass sich alle fünf Maschinen anders bedienen, speziell auf die jeweilige Maschine abgestimmt „gefahren“ werden muss, hat uns mal Abends um 22.00 der Chefmaschinist erklärt (anlässlich der Dampferfreunde-Geburtstagsfahrt zum 50. bestehen) - natürlich auf der Gallia![]()
Ich habe da so viel Vertrauen, das klappt einfach…
Ich auch.
Wenn ich mir die Maschinisten auf den Dampfschiffen so ansehe, habe ich den Eindruck, dass es alles zuverlässige, verantwortungsbewusste Leute sind, die selber Freude an den alten Dampfern und an ihrem Job haben.
Zudem sind kaum gleichzeitig vier Maschinisten unten. Da gibt's eh keinen Schieber
.
Zudem sind kaum gleichzeitig vier Maschinisten unten
wenn das MoBa-Forum kommt vielleicht schon? Womöglich mit zusätzlichem Sicherheitspersonal... Nicht dass die heute schon Stress haben; hilfio sie kommen in 1 Woche und bleiben die ganze Fahrt 5,5 Stunden.
Wie war das am legendären MoBa-Forumsausflug zum KKW, da wurde vorher ausgemacht, wer wann wie an welchen Hebeln zieht und Knöpfe drückt. Zur Strafe mussten sich alle ausziehen.
Beim Schiff geht es womöglich noch strenger zu und her, wer an den falschen Hebeln zieht, oder sonst wie das Schiff langsamer macht, wird auf dem Schillerstein ausgesetzt.
Ich glaube, wir haben Glück mit dem Wetter. Meine Wetter-App zeigt 15° und leicht bewölkt für Samstag 👍 .
Roger,
Du bist der einzige Forumist, welcher Wetter-Feen kennt und Einfluss auf sie hat. Mach bitte morgen ja nichts, was sie verärgern könnte, sondern sage ihnen etwas was sie freut.
Also gemäss den Prognosen Meteoschweiz.ch sieht es gar nicht so schlecht aus
. So ist es bestellt(!).
All zu viel Spielraum hat es nicht. Heute: nicht einmal die Sustenhöhe reichte aus, dem Nebel zu entfliehen. Ich hörte den Wasserfall und war in nächster Nähe, sah ihn aber nicht... Selbst die Märklin artigen Tunnels waren mit Nebel gefüllt. Ansonsten, wenn die Wetterfeen mitspielen, es könnte am Sa 11.10.2025 perfekt werden
. Satte grüne Wiesen, bunte Wälder, zahlreiche weiss gepuderte Berggipfel umsäumen den tiefblauen Vierwaldstättersee.
Gruss
Hermann