X 59 das neue Experimental Flugzeug für leise Überschall Flüge...

  • Bericht vom Tages-Anzeiger:

    X-59 hebt ab: Video zeigt ersten Flug des leisen Überschalljets

    Die Nasa hat ihre experimentelle X-59 erstmals in die Luft gebracht. Die Maschine soll zeigen, dass Überschallflüge ohne Knall möglich sind – und Hoffnung auf schnellere Flugreisen machen.

    Edgar Schuler

    Publiziert: 31.10.2025, 18:23

    Foto Tages-Anzeiger

    Die X-59: Voll Digital und ein wunderschönes Flugzeug Designe. Dazu noch - hoffen die Erbauer - schnell und leise. Dieser Flieger würde mir auch gefallen :love:. Auch wenn der Pilot nichts sieht, er muss sich voll auf die Kameras verlassen können. Das kommt dann auch nicht mehr so darauf an, hier wird sich der Pilot sowieso auf die moderne Technik verlassen dürfen wie müssen.

    Trotzdem habe ich Zweifel, ob aus diesem Experiment mal ein kommerziell erfolgreiches Überschallflugzeug wird? Die Optik täuscht, an diesem Flugzeug ist fast nichts dran, es ist extrem schlank ausgeführt. Können die Techniker das Designe so ändern, dass die gesuchten Eigenschaften ohne Überschallknall beibehalten bleiben und auch noch für ca. 80-120 Passagiere angenehm Platz bietet? Und die Lärmunterdrückung ist ja nur ein Ziel, egal ob klassischer Flugtreibstoff, oder gar elektrisch? oder Wasserstoff, oder sonst was? Irgendwo im Flugzeug muss die Energie vorhanden sein, ganz allgemein, aber erst recht, um im Überschall Tempo fliegen zu können.

    Oder ist "die neue Concorde sein wollen", eher ein Fake und die X-59 ist ein Experimental Flugzeug für den zukünftigen militärischen Bereich? Mich erstaunt, wie langsam und vorsichtig das neue zukünftige? Super-Überschallflugzeug an schnellere Geschwindigkeiten heran getastet wird. Und gemäss den Berichten, fliegt es im besten Falle ca 1500 km/h, dass ist zwar ca 550 Km/h schneller als aktuelle Passagierflugzeuge, aber dennoch und immer noch ca 700 km/h langsamer, als die 50-60 jährige Concorde mit immerhin 92 - 100 Passagierplätze.

    Es ist anzunehmen, dass wenn sich Lockhed Martin nicht sicher wäre, hätten sie kaum aus einem virtuellen Ansatz, ein flugfähiges reales Flugzeug erstellt. Ohne Risiko eingehen, würden wir heute noch als Höhlenbewohner hausen.

    Gruss

    Hermann

    Analog ist cool:)

  • Hermann,

    Zurück in die frühen 50er Jahre, da gab es die X-3 Stiletto, zwangsläufig noch analog. Die X-59 ist einfach moderner und soll wohl den Superreichen noch schnellere Privatjets ermöglichen. Für den kommerziellen Luftverkehr jenseits vom Mach 1, sehe ich gar keinen Markt.

    Gruss Erwin


    Wer rast, der verpasst das Leben.

    Kein Platz für weitere Sammelstücke ist nur eine faule Ausrede. ;) Es gibt für alles eine Lösung.

  • Die X-59 ist einfach moderner

    und auch deutlich schöner:love: Wenn auch zum jetzigen Experimental Zeitpunkt weniger praxistauglich.

    Für den kommerziellen Luftverkehr jenseits vom Mach 1, sehe ich gar keinen Markt.

    Das sehe ich genau gleich. Unter den aktuellen Umständen können wir froh sein, wenn wir überhaupt noch ohne wirklichen Gründe zukünftig normal fliegen können und dürfen. Haie suchen, oder wenn andere Leute in den Metropolen einkaufen wollen, oder andere Leute einfach in die Ferien fliegen um sich auszuruhen, all dies sind keine Menschenrechte.

    Allerdings ist anzunehmen, dass in so einem Fall auch die Superreichen nicht mehr einfach so nach deren Belieben umher fliegen werden. (Können), all dies sind keine Menschenrechte. Und auch was deren Reichtum angeht, der selbe Hebel funktioniert auch in die umgekehrte Richtung genau so überproportional.

    Doch noch haben wir nicht den Whorst-Case

    Gruss

    Hermann

    Analog ist cool:)

  • Wäre ich Trump, hätte ich am Tag 1 der Präsidentschaft die XB-70 wieder auflegen lassen. Warum, das Flugzeug passt perfekt zu ihm, keiner braucht es, es ist völlig aus der Zeit gefallen aber ideal für seine Kernkompetenz, gross angeben. ;) :D Mit Mach 3 ordentlich schnell.

    In den nächsten paar Jahren muss ich nicht in die USA reisen. :D

    Gruss Erwin


    Wer rast, der verpasst das Leben.

    Kein Platz für weitere Sammelstücke ist nur eine faule Ausrede. ;) Es gibt für alles eine Lösung.

  • Wäre ich Trump, hätte ich am Tag 1 der Präsidentschaft die XB-70 wieder auflegen lassen.

    Ja, das hätte zu ihm gepasst. Auf Wikipedia steht ein Satz, der mich auch an Trump erinnerte, genauso wie der Rest, den du schon geschrieben hast: "Außerdem ist die Valkyrie eines der lautesten Flugzeuge, die jemals gebaut wurden." :facepalm:

    Mir geht's gleich wie dir, in die USA, nein danke!

    Gruss

    Peter

    dif-tor heh smusma - live long and prosper

  • Peter,

    das relativiert sich aber schon, wenn man den ganzen Wikipedia Beitrag liest:

    Da steht u.a. Die Forschungsergebnisse aus dem XB-70-Programm beeinflussten die US-Luftfahrt noch über Jahrzehnte hinweg.

    Zitat aus Wikipedia:

    "Die Valkyrie ist gemessen an Größe und Geschwindigkeit eines der bemerkenswertesten Flugzeuge überhaupt. Technisch wies die XB-70 wie beispielsweise mit ihren sechs Strahltriebwerken viele Besonderheiten auf. Die Flügelspitzen konnten bei hohen Geschwindigkeiten um bis zu 65° nach unten geneigt werden, um den Widerstand zu verringern und die Stabilität zu verbessern. Bis heute sind dies die größten verstellbaren aerodynamischen Klappen an einem Flugzeug. Außerdem ist die Valkyrie eines der lautesten Flugzeuge, die jemals gebaut wurden. Sie ist mehr als doppelt so groß wie andere Flugzeuge dieser Geschwindigkeitsklasse wie die Lockheed SR-71 Blackbird."

    Als Vergleich dazu: eins der schönsten Flugzeuge überhaupt, an dem sogar mindestens 2 Forumisten selber daran gearbeitet haben :thumbsup: und man kann sagen: zumindest die späteren Baulose dieser Flugzeuggattung sind nahezu "made in Switzerland" Flugzeuge gewesen. (Lizenz Nachbau).

    Mit der Valkyrie konnten die Vampire nicht mithalten, dafür waren die DH-100 real in grosser Anzahl über viele Jahre vorhanden. Pro Stück waren sie auch "billiger", wobei ich 1 Mio Stückkosten für einen Lizenznachbau mit technisch keinen Spitzenwerten jetzt nicht mal sooo günstig empfinde. Aber günstigere Düsen Kampfflugzeuge wird es nicht gegeben haben... Leider schneiden die DH-100 im Vergleich zur Vakyre auch in der Reichweite erstaunlich schlecht ab, wenn man in bedenkt, dass die DH-100 viel langsamer und vor allem noch sehr viel leichter waren. Ich hätte von den DH-100 eine grössere Reichweiter erwartet.

    DH-100 Vampire Bj. 1946 - 1953 (1969) im Einsatz bis 1991 // North American XB-70 Valkyrie 1964 - 1969.

    V/max: 825 km/h // 3249 km/h

    Startgewicht; 5,6 Tonnen // max Startmasse; 249 Tonnen, also mindestens so viel wie eine SBB Ae 8/14 (236 - 246 t)

    Reichweite: nur 1755 Km. // 6900 Km

    Kaufpreis: ca 1 Mio // 1,5 Milliarden US Dollar 1969(!).

    Zur Zeit verkauft jemand in Frankreich auf einem englischen Flugzeugangebot so ein Traumflugzeug. Für Euro 55`000.- anstatt eine damalige 1 Mio. Also nicht mehr als ein Auto kostet. Aber irgendwo muss ein Haken sein. Wahrscheinlich ist der Kaufpreis noch das Billigste.

    Erfahrene Kampfpiloten und Flugzeugmechaniker haben es nicht geschafft, für ihre Vampire die Zulassung wieder zurück zu bekommen. Wenn es nicht mal die Profis schaffen, wer soll es dann sonst können? Der Kauf dieses Flugzeugs würde wohl einem direkt vom Traum in den Alptraum katapultieren.

    Mit gutem Gewissen kann man nicht Röbi und Erwin damit beauftragen, ein MoBa-Forum Kampfflugzeug zu revidieren, wir hätten ja einen Forumisten, der es auch fliegen könnte und wohl auch dürfte... Ich würde mich vielleicht trauen, aber das wäre dann das Ende, es ginge wahrscheinlich sofort kaputt, aller aller spätestens beim Landen.

    A Collectors dream!

    AT Aviation FR are presenting a De Havilland Vampire for sale. A former Swiss Army machine, F-AZHX has had the same owners for the last 32 years. The Vampire replaced the single-piston fighters in the RAF and was the first Jet engined aircraft to cross the Atlantic, as the years progressed they moved onto being a training aircraft. Built in 1951, this FB6 hasn't flown since 2021 due to the reactor sucking up some FOD (stones) on the taxiway. The aircraft has been run every few months but isn't currently flying. With some work the aircraft can fly again, and there is another Reactor available in the package which will just require an overhaul.

    She is in great condition and has been kept to an excellent standard by her current owners, a reluctant sale but we are finding her a new home. Please get in touch for more details or images.

    Und politisch bei Trump: Laut ist relativ. Wieso sind alle anderen Menschen im US Establishment vom Militär, Politik, Regierungskreise und Business dermassen unnatürliche leise wie ein Segelflugzeug? Das müssen mehrere tausend Menschen in der oberen Führungsriege sein, die haben auch eine gewisse Verantwortung.

    Gruss

    Hermann

    Analog ist cool:)

  • Schön, dass wir wieder mal vom Vampire lesen durften.
    Beim Stichwort kannst Du wohl nicht anders?



    Symbolbild

    Gruss Roger

    97 von 121 grünen Ae 6/6

    Die Katze schläft im Lärm; nur die Stille weckt sie, wenn die Mäuse rascheln.

  • Roger: heute ist bei den Traditionellen Allerheiligen und bei den Jungen Halloween und Gruselpartys. Da darf man schon von Vampires berichten. Auch wenn ich es da ganz mit Hermann Keist habe: wieso hat man diesem Flugzeug keinen schöneren Namen gegeben?

    Wer mehr darüber wissen will, so wurden z.B. die Triebwerke in England beschafft und zum grössten Teil mit Flugzeugen Ju-52 von Hatfield nach Emmen überflogen. Und ich finde schon noch spannend, der zeitliche Abstand zwischen der DH-100 und der XP-70 Walkyrie gar nicht so gross ist: max. nur 20 Jahre. In der CH entstanden noch 2 DH-100 Vampire aus Ersatzteilen 1969, zu einer Zeit wo das DX-70 Experiment Bj. 1964 gerade eben beendet wurde.

    De Havilland Vampire

    Analog ist cool:)

  • Auch wenn ich es da ganz mit Hermann Keist habe: wieso hat man diesem Flugzeug keinen schöneren Namen gegeben?

    Dodo hätte doch gut gepasst. :phat:

    Gruss Erwin


    Wer rast, der verpasst das Leben.

    Kein Platz für weitere Sammelstücke ist nur eine faule Ausrede. ;) Es gibt für alles eine Lösung.

  • also Erwin,

    Bo-Bo für eine Lok ist gut, aber Dodo für die DH-100?!? Dodo = ein - flugunfähiger - Vogel im Indischen Ozean auf Mauritius & Seychellen und schon um 1650 herum ausgerottet. DAS Schweizer Kampfflugzeug No1 ab 1946 hat ein besseres Schicksal verdient. Als Name hätte man ihm geben können: Feuervogel, Pilatusdrachen, Soundmachine-Viper, Alpin Eagle, Furiosfighter, oder auch einfach Superjet I. Vampire geht auch noch knapp, aber es soll sich ja nur für den Feind schrecklich anhören, nicht für das eigene Volk, oder eigenen Piloten.

    Gruss

    Hermann

    Analog ist cool:)

  • Heulboje würde auch noch passen. ;) In der Schweiz war der Vampire für den Piloten am gefährlichsten.

    Ansonsten hätte man den Namen der P-38 adaptieren können, Gabelschwanz Teufel. Das Flugzeug war zwar auch nicht der Brüller aber viel schöner und eleganter und hatte noch zwei richtige Motoren.

    Gruss Erwin


    Wer rast, der verpasst das Leben.

    Kein Platz für weitere Sammelstücke ist nur eine faule Ausrede. ;) Es gibt für alles eine Lösung.

  • In der Schweiz war der Vampire für den Piloten am gefährlichsten

    Jein. Ein ganz modernes BMW Auto der obersten Leistungsklasse ist selbst "nur" auf der Strasse genau so gefährlich wie die alte DH-100 Ikone.

    Wenn man im Grenzbereich fährt und willentlich willkürlich absichtlich die diversen Traktionshilfen ausschaltet(!). Was hirnlos ist und keinerlei Sinn ergibt. Man ist schneller, nämlich tot, statt gesund & wohlbehalten am Ziel. Wer kein ABS & ESP & ASR will, kann doch einen leistungsstarken Oldtimer Sportwagen kaufen.

    Beim DH-100 Vampire Flugzeug gab es dies halt noch nicht, man war frei. Der Pilot konnte machen was er wollte, dies mit allen Vor- und Nachteilen und mit allen Konsequenzen. Kam das Flugzeug in einen Strömungsabriss, meist durch übertriebene Flugmanöver des Piloten, war meistens die Leistung des Fliegers zu schwach und gleichzeitig die Felswand oder die Distanz zum Boden viel zu Nahe, für das der Pilot noch irgend etwas Wesentliches hätte ändern zu können.

    Unter dem Strich, wenn man als Bezug die Anzahl in betrieb genommener DH-100 (nicht besser die DH-112) vergleicht mit der Anzahl noch vorhandener Flugzeuge zur Ausserdienststellung, dann ist es effektiv erschreckend. Wahrscheinlich hat keine Grossserien-Flugzeug Serie eine schlechtere Bilanz als ausgerechnet die DH-100 und DH-112 ;(. (Und man kann j nicht gut von einem Kampfflugzeug welches einzig für den Kriegsfall beschafft wurde, verlangen, nicht an die Grenzen zu gehen).

    Aber trotz der Schwergängigkeit der Steuerung und Überschlagsanfälligkeit und Strömungsabriss-Gefahr, die meisten Piloten sollen es ausgesprochen gerne geflogen sein, wenn man nur damit geflogen ist, was im sicheren Bereich war, also beinahe so wie nur ein Verkehrsflugzeug von A nach B ohne wilde Manöver. Dieser Widerspruch wäre im Ernstfall Effektiv ein Problem geworden, wenn sich eine Vampire gegen eine nur wenig jüngere Hunter oder gar gegen eine Mirage hätte wehren müssen.

    Das zeigt ja auch international: als Kampfflugzeug erster Wahl dauerte die Vampire Karriere nicht lange, nur gerade mal 3-6, selten 8 Jahre. Im Gegensatz zu anderen Ländern, blieb die CH Vampire 40 Jahre erhalten, aber fast gänzlich in sekundären Diensten.

    Analog ist cool:)

  • Zitat von Wolfgang Bredow:

    Im Mai 1944 bestellte die RAF 120 “Vampire F.l”, die ab 1946 eingeführt wurden. Später wurde der Auftrag um 180 Exemplare der leistungsfähigeren Version F.3 erhöht. Der VAMPIRE (Blutsauger) erhielt bei den Erprobungen fast durchwegs gute Noten. Robust und einfach in der Wartung sei er. Gerühmt wurde auch die ausserordentlich gute Sicht und, dass das Flugzeug trotz seinem hohen Kampfgewicht bei richtigem Verhalten des Piloten harmlos zu fliegen sei, wurde testiert.

    Dies hatte unter anderem zur Folge, dass bereits 1949 die Schweizer Luftwaffe 75 Exemplare (später weitere 100) davon in Dienst stellte. Sie wurden als Abfangjäger und nach Umrüstung auch für Erdkampfzwecke eingesetzt. Ab 1966 diente die „Vampire“ zur Schulung eidgenössischer Militärpiloten.

    Am 12. Juni 1990 wurden die letzten VAMPIRE auf dem Flugplatz Emmen anläßlich einer Feier aus der Pilotenschule verabschiedet. Die letzten Exemplare wurden erst 1991 an private Interessenten verkauft.

    Der damalige Delegationsleiter Major William Frei (später «Düsenwilli» genannt) schrieb im Dezember 1946 in einem euphorischen Bericht, der an Bundespräsident Kobelt, dem damaligen Chef EMD, weitergeleitet wurde: «Wir können Ihnen von unserem VAMPIRE J-1004 leider wieder nur Gutes berichten - das Wort 'leider' wurde von Bundesrat Kobelt rot unterstrichen und mit einem Fragezeichen versehen. - Ich könnte mir keine grössere Katastrophe für unsere Flugwaffe vorstellen, als wenn die VAMPIRE-Beschaffung abgesagt würde.»

    - und weiter - «Dabei geniessen wir heute unheimliches Wohlwollen in England, wir werden bevorzugt in ganz auffallender Art und Weise.»

    Höchstens dies würde mich innerlich aufwühlen und irritieren. Niemand aber auch gar niemand will unhöflich, unfreundlich behandelt werden. Aber das Gegenteil dessen ist auch nicht normal. Wenn der Ton etwas gar zu freundlich, auffallend bevorzugt ausfällt, dann sollten eigentlich die inneren gelben Lampen aufleuchten. Die Briten forschten schon an der nächsten besseren Genration und die naiven Schweizer sollten noch die oekonomische Bilanz der Briten aufbessern, statt das die CH Delegation das Beste für ihr eigenes Land anstrebten.

    Und sonst, Erwin wenn man bedenkt, von allen Erfindungen die es gibt, machen die Flugzeuge nur einen winzigen Teil davon aus. Und selbst in diesem Teilbereich ist die Vielfalt an der menschlichen Schaffenskraft bei Flugzeugen riesig gross. Es gibt nichts was es nicht gibt. Die P-38 ist doch zu breit? Nur zum Schiessen wollen, eine antriebslose Gondel, das ist doch auch etwas komisch? Schon die Tatsache dass sich überhaupt Menschen erschiessen wollen?!? Flugzeuge und U-Boote sollten ein leistungsorientierter Wettbewerb sein, nicht ein sich bekämpfen wollen.

    Mir gefällt "das Original" (Vampire) besser. Es muss nicht zwingend ein Gabelschwanz sein, die P-38 gleicht ja einem Katamaran der Lüfte. Jedoch spannend ist es alle Weil, welche unterschiedlichste Formen es im Flugzeugbau gibt :thumbsup:.

    Gruss

    Hermann

    Analog ist cool:)

  • Hermann,

    Die P-38 ist das Original, die flog das erste Mal im Januar 1939. Da war der Vampire noch nicht einmal auf dem Reisbrett.

    Mit P-38 wurde der berühmte japanische Admiral Yamamoto vom Himmel geholt. Sie wurden ausgewählt weil sie die längsten Strecken fliegen konnten.

    Die Vampire hätte diese Mission gar nicht ausführen können, nur 1755km Reichweite, nach Old Hermann Keist sogar nur 995km, P-38 4184km Reichweite, die Dienstgipfelhöhe von 13'410 m ist auch nicht ohne für ein Kolbenmotor getriebenes Flugzeug.

    Gruss Erwin


    Wer rast, der verpasst das Leben.

    Kein Platz für weitere Sammelstücke ist nur eine faule Ausrede. ;) Es gibt für alles eine Lösung.