Umbau meiner dritten HAG Te 101 – von Analog zu Digital mit PowerPack und Glockenanker-Motor

  • Hallo Hermann

    Danke für die Rückmeldung wir hier von Rangiertraktor zum Beispiel der SBB TE 2/2.

    Rangiertraktoren der SBB – Wikipedia

    - Ta – Fahrzeuge, die ihre Energie aus Batterien beziehen

    - Te – Fahrzeuge, die ihre Energie von der Fahrleitung beziehen

    - Tm – Fahrzeuge mit einem Verbrennungsmotor

    Gerne kannst Du den Titel anpassen. Vielleicht passt besser Rangiertrakor TE 2/2 von der Firma Hag besser.

    Gruss

    Urs

  • Cebu Pacific 22. November 2025 um 18:02

    Hat den Titel des Themas von „Umbau meiner dritten HAG TE 101 – von Analog zu Digital mit PowerPack und Glockenanker-Motor“ zu „Umbau meiner dritten HAG Te 101 – von Analog zu Digital mit PowerPack und Glockenanker-Motor“ geändert.
  • Hallo Urs,

    hoffentlich stört es nicht, wenn ich nur wegen einer völligen Bagatelle von e und E einen ganzen Kommentar dazu liefere:

    "E" und "e" das ist ein richtiges Wespen Nest:

    Du zitierst es ja selber richtig! Aber schreibt es nicht ganz richtig. In gewissen Bereichen gibt es keine Möglichkeit für eine Gross- oder Kleinschreibung. Wenn zufällig der selbe Buchstabe in seiner klein geschriebenen Version eine andere Bedeutung hat, als der selbe Buchstaben gross geschrieben. Auch die Reihenfolge spielt eine gewisse Rolle. Hermann der I. stört sich wohl ein kleines bischen daran, dass es streng genommen keine Bezeichnung für einen SBB Traktor TE 2/2 gibt.

    Eine Ee 3/3 kann man genau genommen nicht als EE 3/3 oder ee 3/3 bezeichnen. Oder auch eine Ae 6/6 kann nicht als AE oder ae 6/6 bezeichnet werden. Je nach dem an welcher stelle das A steht bedeutet(e) es 80 - 110/120 km/h oder 1. Klasse. Oder als "a" an 2. Stelle = Strom durch einen Akku.

    Maximal gibt oder gab es einen Te 2/2. (Nicht TE 2/2!). Ich glaube aber möglicherweise nicht bei den SBB, sondern bei Privatbahnen. Dort wurden diese Traktoren als Streckenlok eingesetzt, meistens als Ce 2/2 bezeichnet.

    Bei der SOB gab es einen Traktor SOB Te 2/2 "31" als Möglichkeit als Streckenlokomotive eingesetzt zu werden. (Mit Druckluftbremse, Zugheizung, Sicherheitssteuerung etc. Aber ob der wirklich Te 2/2 geheissen hatte weiss ich nicht, der Autor Peter Willen widerspricht sich selber ein bischen, auf dem Foto ist die Kleinlok nur mit "Te 31" bezeichnet.

    Aber die EBT die haben begriffen, dass eine Lok schnell laufen soll :thumbsup:. Statt 40-45 fuhr ihre Kleinlok, im Prinzip sehr ähnlich der SBB Version vom Typ Te III Traktor, offiziell als Ce 2/2 mit 60-65 km/h. Und wurde auch offiziell als Ce 2/2 angeschrieben / bezeichnet.

    T = Traktor und e = elektrisch. Und da Traktoren (für die Eisenbahn) sowieso üblicherweise 2-achsig waren, ging man direkt zur Nummer. Hochgestellt mit einem I, II, III für verschiedene Leistungsklassen: Z.B

    SBB elektrischer Rangiertraktor Te I Nr 1-60 Bj. 1937 - 1956. V/max 45 km/h. 120 PS.

    SBB elektrischer Rangiertraktor Te II Nr. 221 - 246 Bj. 1927 - 1939. Je nach Typ V/max 30 - 45 km/h. 200 PS.

    SBB elektrischer Rangiertraktor Te III Nr 121 - 138. Bj. 1941 - 1949. V/max 45 km/h. 350 Ps.

    e = Strom aus der Fahrleitung. = normalerweise elektrischer Antrieb.

    E = Rangierfahrzeug für nur bis maximal 45 km/h. Unabhängig davon, ob Diesel, Strom aus der Fahrleitung, Akku, oder Benzin oder Dampf oder in Kombination. Erst danach der Kleinbuchstaben gibt Auskunft über die Betriebsart wobei bei Dampf nichts zur Dampf-Betriebsart vermerkt war, da es zu deren Anfangszeiten im Allgemeinen ja gar keine alternativen Antriebsformen gab.

    Im Prinzip war das umgebaute SBB Tigerli, eine normale SBB Rangierdampflok E 3/3 8521 - 8522, aber elektrisch vom Fahrdraht beheizt, also eine elektrische Dampflokomotive: mit einem Stromabnehmer, Trafo und el. Boiler ausgestattet, also auch eine Ee 3/3 8521-8522. Aber nur vorübergehend 1942 - 1952.

    Um es noch komplizierter werden zu lassen; E bedeutet auch Tenderlokomotive (im Gegensatz zu einer Dampflok mit separat angehängtem Tender). So ist bez. war die schnellste GB / SBB Dampflok der Schweiz aus der alten Dampflok-Epoche die GB Ea 2/4 "31-33" Bj. 1890 mit 120 km/h (Regulär bis 90 km/h) sicher keine Rangierlok, sondern es bedeutet "Tenderlok". Dito auch die BLS / BN Ea 3/6 von 1913 war (oder sollte es sein) eine Raserlok mit 90 km/h und sicher keine Rangierlok).

    Aber so kompliziert ist es auch wieder nicht, Indexe haben meist nur eine begrenzte Nützlichkeitsdauer von ca +/- 25-40-70 Jahren oder auch dass die Indexe noch theoretisch Geltung haben, aber der Fahrzeugtyp längstens nicht mehr real existiert.

    Die Wahrscheinlichkeit dass ein Bahnangestellter die Gotthard Flachland Raser Dampflok Ea 2/4 mit der Rangierlok Ee 922 verwechselt ist nicht gegeben, da die GB Ea 2/4 31- 33 leider schon vor etwa über 100 Jahren 1923 abgebrochen wurden. (Wikipedia hat nicht immer recht, in der SBB Wikipedia Fahrzeugliste wird die GB Ea 2/4 31-33 mit Bj. 1872 angegeben, das kann nicht stimmen, was hätten die damals mit einer bis zu 120 km/h schnellen Lok anfangen sollen? Das Bj. von dieser Lok war 1890.

    Gruss

    Hermann

    Analog ist cool:)

    6 Mal editiert, zuletzt von Longimanus (22. November 2025 um 20:03)

  • Hallo Hermann

    Danke für die Erläuterung. Das heisst meine Trakoren laufen nun viel zu schnell und muss alle nochmals umprogrammieren 45 km/h. Da hat jemanden im SBB-Wiki den Traktor mit einer zu schnellen Gewschindigkeit von 60km/h angegeben.

    Gruss

  • Hallo zusammen

    Nach dem Ausflug für die korrekte Bezeichnung des Traktors möchte ich mich wieder dem Umbau widmen.

    Bevor es zum Motor und deren Montage geht, müssen wir das Gehäuse des Traktors Te 2/2 modifizieren.

    Modifikation Gehäuse

    Als erstes müssen wir die Schraube für den Pantograph ersetzen mit einer Senkschaube und mit den Senkbohrer eine Senkung in den Fenstereinsatz bohren.

    Danach bohren wir das Loch der Stirnlampe auf 3mm oder 3.1mm auf, um die LED monieren zu können.

    Danach kommt der Teil, wo wir vorsichtig arbeiten müssen. Mit dem Dremel vertiefe ich von innen das Stirnlampenloch und fräse einen Kanal nach unten, sodass der Kabel genügen Platz haben.

    Bei Fenstereinsatz hat es oben einen kleinen Nocken. Der muss auch entfernt werden, da wir den Platz gebrauchen.

    Bei der LED empfehle ich den Bund zu entfernen. So kann die LED in die richtige Position geschoben werden und man muss keine Linse montieren. Ich verklebe die LED dann von innen.

    Am Schluss muss noch der Steg für den Magneten im Gehäuse entfernt werden.



    Auf die Lampe muss verzichtet werden, da mein Print auf die LED ausgelegt ist.

  • Hallo Urs,

    bevor Du extra die SBB Te 101 - 106 Bj. 1941/42 langsamer programmierst, ich weiss es nicht, ob 45 km/h korrekt ist? Vielleicht auch konnten sie technisch bis 60 km/h fahren und wurden betrieblich bei den SBB bis 45/50 km/h eingesetzt? Ich bin zu jung, um das noch selber miterlebt zu haben.

    Je nach Quelle gibt es verschiedene Angaben. Und als "101" ist er nur gerade mal 1-2 Jahre gefahren, ab 1942 wurden diese Traktoren Bj. 1941 - 1944 auf "121 - 138" nummeriert. Seltsam, dass HAG die alte Nummer verwendete? Weil das HAG H0 Modell erschien ab 1958, da lautete die Nr. von seinem Vorbild schon seit ca 16 Jahre "121". Die Betriebsnummer "101" war bei Erscheinen der HAG Neuheit 1958 veraltet und blieb es auch über die ganze Zeit seiner HAG Produktionszeit. Heute im Jahre 2025 gäbe das einen Aufschrei der Entrüstung, wo selbst das Revisionsdatum exakt zu stimmen hat.

    Also aus dem Buch Peter Willen steht beim SBB Te III "121 - 138" Getriebe: 1:6,66 und V/max 60 km/h dito auch bei Schleppfahrt 60 km/h. Beim SOB Te 2/2 "31" steht ebenfalls beim Getriebe 1: 6,666 aber bei Peter Willen "nur" 50 km/h V/max. Beim EBT Ce 2/2 "161" steht beim Getriebe 1:6,077 also eine Nuance schneller, dafür minimal schwächer. Beim EBT Ce 2/2 "123" und "124" steht das gleiche wie bei den SBB: 60 km/h und 1:6,66. Jedoch beim ähnlich gebauten SBB Te II "221 - 236" mit 200 PS (Te III = 340 PS) welche eine V/max von 30 km/h hatten und geschleppt 40 km/h, steht beim Getriebe das Verhältnis 1: 9,6 (!) Daraus lässte sich schliessen, dass die SBB Te III mit 1:6,66 auch tatsächlich 60 km/h gefahren sind, wenn dies betrieblich gewünscht wurde. Ob das oft vorkam, das weiss ich nicht? Eine Option war es auf jeden Fall. Die schnellen Te III als Ce 2/2 waren eher bei den Privatbahnen zuweilen als Kleinlokomotiven im Einsatz, welche die 60 km/h auch wirklich gefahren sind.

    Gruss

    Hermann

    PS

    vielleicht stimmt beides?

    Die älteren Te 121 - 129 sollen nur mit einer Wurfhebelbremse ausgerüstet gewesen sein, während die nachfolgenden ab No 130 von Beginn an eine Luftbremse besassen. 1967 - 71 wurden alle Te 121 - 138 mit einer Luftbremse ausgerüstet. Die Art der Bremse hat sicher auch einen Einfluss wie schnell gefahren werden konnte & zulässig war.

    Analog ist cool:)

    4 Mal editiert, zuletzt von Longimanus (24. November 2025 um 22:07)

  • Hallo zusammen

    Mittlerweile habe ich meinen Traktor Nummer 4 digitalisiert und Vieles konnte ich nochmals vereinfachen.

    Diese Model konnte ich für ca. 50 Franken ersteigern und habe es komplett neu aufgebaut.

    Auch in dieses Model habe ich den Faulhabermotor eingebaut. Heute möchte ich den Einbau des Motors beschreiben.

    Einbau Faulhabermotor

    Ich habe mir dem Traktor von Morep angeschaut und bei diesen Traktoren wurden ebenfalls 17 mm Motoen von Faulhaber eingebaut. Im Gegensatz zu Morep verwende ich einen Motor mit zwei herausstehenden Achsen, um eine Schwungmasse zu montieren.

    Auf der Anschlussseite muss die Achse gekürzt werden, sodass die Achse nicht am Gehäuse ansteht. Es sind etwa 4 mm.

    Mein Motor wird mit einem Flansch befestigt. Morep hat ein 2 mm Messingblech verwendet, um den Motor auf das Fahrgestell zu montieren.

    Der Flansch, den ich verwende, kommt aus dem 3D-Drucker.

    Flansch und Motor werden am Schluss mit Sekundenkleber fixiert.

    Das Schneckenrad benötigt eine Adaptionswelle. Diese habe ich auch mit dem Drucker hergestellt. Leider bin ich noch nicht ganz zufrieden mit dem Material, welches ich verwende.

    Dieser Adapter wird dann auf das Schneckenrad und danach auf die Motorachse gepresst.

    Bevor das Schneckenrad auf den Motor gepresst wird, muss Folgendes beachtet werden:

    - wenn der Motor mit einem Schwungrad betrieben wird, muss das Schwungrad zuerst montiert werden.

    - der Motorflansch muss vor dem Aufpressen auf das Schneckenrad auf den Motor gesteckt werden.


    Da ich auch ab und zu vergesslich bin, habe ich vergessen die Schwungmasse als erstes anzubringen. Ich musste mir deshalb eine Lehre bauen und konnte nur noch auf der Drehbank die Schwungmasse aufpressen, ohne etwas zu demolieren.

    Danach kann der Motor mit zwei Senkschrauben M2x8 befestigt werden. Die Schrauben dürfen unten nicht vorstehen.

    Der nächste Beitrag wird von der Beleuchtung des Traktors handeln.

    Ich wünsche Euch einen schönen Abend

    Bis später

    Urs

  • und ein weiters Kapitel zum Umbau der Te 2/2 von HAG.

    Jedoch möchte ich über den HAG 2/2, welcher von Morep umgebaut wurde, sprechen bevor wir das Thema Beleuchtung ansprechen. Diese Woche habe ich eine Lok bekommen, welche von Morep umgebaut wurde und mein Konzept auf den Kopf stellt.

    Mein Konzept basiert auf dem Antrieb von HAG, welche direkt auf das Schneckenrad geht, und das Gestänge antreibt. Morep hat einen Motor mit Getriebe ca. 3.5 eingebaut und über das Getriebe wird das Schneckenrad angetrieben. Diese Getriebe bringt antriebstechnisch Vorteile, da mehr Kraft zur Verfügung steht, um den Totpunkt des Gestänges zu überwinden. Der Nachteil ist, dass sich der Motor nicht mehr im Zentrum befindet, sondern ca. 3mm seitlich und nach hinten verschoben.

        

    Somit kann ich die Leiterplatte nicht mehr so monierten wie es vorgesehen (zentrisch) ist. Weitere Konsequenzen hat auch die Befestigung des Motors, welcher mit einer M2.5 Schraube und Mutter angeschraubt wurde. Ich kann meinen Teil für den Wechselstromumbau nicht mehr verwenden. Dafür können die alten Motorstützen bleiben.

    Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass für die Digitalisierung eines Morep-Models die Befestigung keine wesentliche Rolle spielt. Ausser man möchte diese Lok von DC- auf AC-Betrieb umbauen.

    Logischerweise habe ich eine DC-Lok, welche auf AC fahren muss und ich diese Lok entsprechend umbauen werde.

    Wie ich schon erwähnt habe, passt meine entwickelte Leiterplatte nur gekürzt zur Lok, dabei verlieren wir 3 Anschlüsse hinten. Entsprechend müssen die Funktionen zusammengefasst werden und am Ende verliert man das Ein- und Ausschalten des Rangierlichtes.

      

    Anbei seht ihr den direkten Antrieb und die Version von Morep von mir modifiziert. Der Motor ist nun auf das Schneckenrad abgestimmt. Die Laufeigenschaften von beiden Versionen sind am Netzteil ähnlich. Mal schauen, wie es mit dem Decoder dann ist.

    Die nächsten Schritte folgen zum Umbau.

    Einmal editiert, zuletzt von Findus (29. November 2025 um 19:33)

  • Heute war ein so schöner Tag, dass ich diesen im Keller verbrachte und mein 5. und 6. Te 2/2 am fertig stellen bin.

    Den Tag widmete ich dem Gestänge der Te 2/2. Da der Antrieb nur auf der hinteren Achse stattfindet, ist die Kraftübertragung auf die vordere Achse über das Gestänge gewährleistet. Dieses Übertragen hat seine Tücken, da die Gewichtsmassen am Stangenantrieb nicht stimmen und so der einwandfreie Lauf über das Spiel der Achse und das Gestänge korrigiert werden muss.



    Um sicherzustellen, dass alles funktioniert, müssen die Stangen und deren Gewichte ausgerichtet werden. Genau 90° zueinander. Gleichzeitig darf die vordere Achse 0.5 bis 1.0mm seitliches Spiel haben. So wird sichergestellt, dass der Totpunkt der beiden Stangen durch das Spiel ausgeglichen wird. Diese Verbesserung erkennt man bei langsamen Drehen des Motors. Hat es zu wenig Spiel wird der Motor den Totpunkt nicht überwinden können und bleibt stehen.

    Für der 3-Leiter Betrieb muss noch das Achsgestell bearbeitet werden.


        


    Unten benötigt es Platz für den Schleifer und oben braucht es Platz für die Kabel der Beleuchtung und der digitalen Kupplung.



    Dann können die Achshalterung mit den Achsen auf dem Chassis ausgerichtet werden. Den Test der Ausrichtung mache ich mit dem Netzteil. Der Motor muss über den ganzen Spannungsbereich ruckelfrei laufen, dann wir es auch später mit dem Decoder funktionieren.


    Ich wünsche Euch einen schönen Sonntagabend

    Gruss Urs


  • Hallo zusammen

    Es ist wieder eine Woche vorbei und ich habe Te 2/2 Nummer 5 kurz vor der Fertigstellung. Durch Lieferengpässe des Materials bin ich gezwungen worden den Weiterbau einzustellen.

    Aus diesem Grund zähle ich kurz die letzten Artikel bis zur Fertigstellung des Berichtes auf.

    - Beleuchtung
    - NEM-Schacht und digitale Kupplung
    - AC-Schleifer
    - Digitalisierung Morep Model

    Beleuchtung:

    Wie schon erwähnte kann die Te 2/2 mit einer Beleuchtung ausgerüstet werden. Die Ausrüstung wird mit warmweissen 3mm LED durch.
    Die Elektronik ist auch auf den LED-Betrieb abgestimmt.

    Leider hat die Firma Hag dazumal noch nicht an die LED Technologie gedacht und ihr Licht-Attrappen mit 2.9mm Durchmesser umgesetzt. Dies hat zur Folge, dass die LED auf den richtigen Durchmesser mit der Feile gebracht werden muss. Dabei kann das Problem entstehen, dass dier Anschlüsse zu den Lampenfassungen einen Kurzschluss generieren kann.



    Es gibt verschiedene Tricks zu dem Kurzschluss zu vermeiden. Man entfernt das Material nur soweit mit der Feile dass es keinen Kurzschluss gibt. Oder man entfernt so viel Material, dass es bei den Anschlüssen und die Fassung einen Luftspalt zu haben damit keinen Kurzschluss entsteht.

    Danach werden die Drähte nach innen gebogen und sehr kurz abgeschnitten sodass noch der Draht angelötet werden kann.



    Hier sieht man wie die Verdrahtung der LEDs. Danach habe ich diese mit Farbe an bemalen.



    An der Unterseite werden die Kabel an den NEM-Schächten vorbeigezogen und wieder durch die gebohrten Löcher zur Leiterplatte geführt.

    Die Stirnlampe im Gehäuse habe ich schon entsprechend oben beschrieben.

    Gruss

    Urs

  • Hallo zusammen

    Ich möchte noch die Gelegenheit nutzen den Abschluss des Projekts noch zu beschreiben.
    Es fehlt noch der Teile des AC-Umbaus. Wie im oberen Kapitel beschrieben, muss für bei der Achsenhalterung Platz geschaffen werden für den Schleifer.
      

    Der Schleifer ist ein Brawa Schleifer 2225. Dieser baucht wenig Platz zwischen den Schienen und dem Traktor und die Te 2/2 fährt ohne Probleme über Weichen und über Entkupplungsgeleise.

    Im Kunststoffteil befinden sich drei M2-Mutter zur Befestigung des Schleifers und zur Befestigung des Lok-Gehäuse am Chassie der Te 2/2. Das Kabel für den 3-Leiter wird am Schleifer festgelötet und zur Platine geführt.

    Diese Arbeit ist die letzte Arbeit für die 3-Leiter Ausführung der Te 2/2. Die DC-Ausführung können die originalen Anschlüsse von Hag bei halten werden. Ein wichtiger Punkt der nicht vergessen gehen darf, ist die Masse zur Leiterplatine. Die Masse ziehe ich von den verschraubten Teilen, wie der Motor oder dem Haken respektive der des NEM-Schachtes.



    Ich habe mittlerweile sechs Hag Traktoren umgebaut und die Kunstsoff-Teile wie auch die leeren so angepasst, dass der Modelbauer in der Lage ist den Umbau selbst zu machen. Es brauch aber ein wenig Geschick und Geduld. Für den Umbau sollte man ca. 8 Stunden rechnen.

    Folgende werden noch zum Umbau benötigt:

    - Brava Schleifer 2225 "nur dieser Schleifer" (12.-- Fr.)

    - Motor habe ich SB Modelbau Artikel 60035 (Leider habe ich keinen günstigeren Motor gefunden ca. 60 Euro)

    - ESU Lokpilot 5 Schnittestelle Next18 (36.-- Fr.)

    - Hag Kupplungadapter 152071-90 (ca 10.--)

    - Telexkupplung (je nach Hersteller zwischen 25.-- Fr. oder 45.-- Fr.)

    - Kabel 0.5mm

    - 2x M2 Zylinderschrauben 8mm

    - 3x M2 Zylinderschrauben 8mm

    - 2x M2 Senkschrauben 10mm

    - 3x M2 Muttern

    - Umbausatz (Leiterplatte, LEDs und aller benötigten Kunststoffteile und Lehren 50.-- Fr., kann bei mir bestellt werden)

    3 Mal editiert, zuletzt von Findus (1. Januar 2026 um 15:13)