Heute ging ich nochmals ein paar Versionen weiter zurück und siehe da: es funktionierte endlich. 😄👍😎
Gratuliere, Roger! 👍
Heute ging ich nochmals ein paar Versionen weiter zurück und siehe da: es funktionierte endlich. 😄👍😎
Gratuliere, Roger! 👍
Erst wollte ich eine herkömmliche Brawa-Kanzel aufstellen:
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Dann sah ich, dass die Kanzel auf dem Maulbeerplatz einen völlig anderen Fuss aufwies. Also sägte ich den säulenartigen Aufstieg dort weg und konstruierte eine Basis, wie sie in Thun stand.
Bevor ich dann den abgeänderten Brawa-Winkposten auf die betreffende Insel klebte, gefielen mir die feinen Streifen an der Brawa-Kanzel nicht mehr. Also riss ich die Papierbedruckung ab. Dabei fiel mir auf, dass die Maulbeerversion nicht konisch, sondern zylindrisch geformt war. Da sich die Frage stellte, wie ich die viel simplere Rot-/Weiss-Bemalung sauber hinkriegen soll, lag es nahe, auch die Kabine neu zu gestalten und auszudrucken. So konnte ich gleich die Aussparung des Zugangs miteinbeziehen. Dieser ist bei der Brawa-Version nur aufgedruckt.
So blieb schliesslich nur noch das Dach des Brawa-Modells übrig. Hm… dieses unterschied sich nun deutlich vom Vorbild. Und da ich mich inzwischen so dem Berner Vorbild angenähert hatte, wäre es ja schade, beim Dach damit aufzuhören…. Kurz: ich baute ein eigenes Dach, das nicht nur einfacher und kleiner daherkam als jenes von Brawa, sondern auch viel simpler und eleganter an einer einzigen Stange festgemacht war.
Das Ende vom Lied: ich habe schlussendlich völlig sinnlos ein Brawa-Modell nach und nach zerstört, statt von Anfang an, den Selbstbau anzugehen.😳🤪🫣
Aber meine Verkehrskanzel wirkt wunderbar und ist um einiges zierlicher ausgefallen als das Ding von Brawa. Und entspticht ausserdem ziemlich genau der Kanzel, die dort auch jahrelang stand. Ziel erreicht!
Auch die Uniform des Polizisten passte ich an.
Hier zum Vergleich:
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Und hier noch zwei zeitgenössische Bildausschnitte, die die Kanzel in Betrieb zeigen:
Um einmal einen kleinen Überblick zum Status quo zu erhalten. So sieht mein Maulbeerplatz momentan aus:
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Ganz links sitzen schon Passanten auf den Bänken entlang des Aare-Ufers. Allerdings noch in praller Sonne, da die Bäume noch nicht eingetroffen sind.
Die Polizei-Kanzel hatte ich ja gestern schon vorgestellt.
Im Moment arbeite ich an der zentral aufgestellten Strassenlampe, wie sie sich jahrzehntelang präsentierte: unglaublich hoher Kandelaber mit geschwungenen Lampen-Armen zuoberst. Der Gusssockel wies Verzierungen und Rillenmuster auf. Der hohe Mast diente zudem als Befestigungspunkt für mehrere Wegweiser und einen blockförmigen Plakataushang.
Im Original ist die schöne Strassenbeleuchtung beim Umbau leider ersetzt worden. Auf meinem Modell darf sie weiterleben.
Hier sieht man den unteren Teil des Lichtmasts (und die klassische Kreuzung) gut:
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Alle Vorbild-Fotos: thunensis.com - ein tolles Online-Archiv, das so manche Erinnerung aus meiner Kindheit weckt.
Das letzte Foto zeigt den Platz in den 50er Jahren. Alles noch Kopfsteinpflaster. Und das Gebäude der Kantonalbank ist noch Zukunftsmusik (später mal oben rechts).
Sieht echt cool aus ![]()
Beeindruckend konstruiert und ausgedruckt, aber auch beeindruckend verwirrende Verkehrsführung. Jetzt wird mir klar, warum Jürg während seiner Fahrstunden dort ins Schwitzen gekommen ist.
die kreuzung sieht ja richtig geil aus. Und ich dachte der Manessen Platz in Zürich ist Arschlo** für Fahrschüler ahahahaha.
Liebes Tagebuch,
während die ewig Unzufriedenen heute, am ersten Mai, ihrem sinnlosen Dasein durch kindisches Besprayen fremden Eigentums Ausdruck verliehen, indem sie naive Parolen und Symbole auf Fassaden schmierten, befasste ich mich weiter mit der zentralen Strassenleuchte des ehemaligen Maulbeerplatz. Eines der kniffligsten Aufgaben ist der fünfarmige Leuchter ganz zuoberst. Wie schafft man es, fünf dünne, geschwungene Lampenarme am unteren Ende so zu vereinigen, dass sie in ein Röhrchen mit kleinem Durchmesser zusammengeführt werden können und ausserdem gegen aussen und oben in regelmässigen Abständen kranzförmig abstehen?
Richtig: ohne Lehre ist das nicht zu schaffen. Aber auch eine Lehre zu bauen will gelernt sein. Das einfachste ist noch die Einteilung in fünf gleichwinklige Segmente… aber dann brauchte ich 5 Anläufe, bis die Lehre ihren Zweck erfüllte (perfekt ist aber auch diese noch nicht. Der Kronleuchter könnte nun bereits fest aufgesetzt werden.
Aber halt: bevor dies geschieht muss ich noch einige Wegweiser über den Mast stülpen. Drei wurden bis jetzt montiert. Drei weitere kommen noch dran.
Nachdem die Leuchte komplettiert worden ist - mutmasslich übers Wochenende - steht die Lackierung an. Am Schluss erfolgt die Beschriftung der Wegweiser und die Ausstaffierung des Werbe-Kastens. Diese Schriften muss ich natürlich alle selber anfertigen . An den Wegweisern bin ich inzwischen dran. Gibt aber noch viel Arbeit!
Den heutigen Tagebucheintrag beende ich mit einem Bild des teilweise provisorisch zusammengesteckten Lichtmast. ![]()
Gute Nacht allerseits!
@Roger
Einfach der Hammer deine Modellbaukünste, ich staune immer wieder auf's Neue.
Aber etwas Tüpflischiisen will ich: Hast du die Biene-Maja's so gestaltet, dass sie Umgefahren werden können? - Denn dies wäre natürlich richtig Vorbildgetreu 😉
Sehe ich dies Richtig, dass auf dem einen Bild, lediglich Schilder mit Metallstange, auf einem Anderen Biene Maja und Schild gemischt und auf deinem Modell nur Biene Maja zu sehen sind? Ist dies dem Vorbildjahr geschuldet?
Und gibt es eigentlich Die Bahn im Oelkeller noch?
Sehe ich dies Richtig, dass auf dem einen Bild, lediglich Schilder mit Metallstange, auf einem Anderen Biene Maja und Schild gemischt und auf deinem Modell nur Biene Maja zu sehen sind? Ist dies dem Vorbildjahr geschuldet?
Das ist dem Umstand geschuldet, dass mir die Biene Majas besser gefallen, als schnöde Metallstangen.😉 Aber gut beobachtet!
Einige normale Schilder kommen aber schon noch dazu. Zum Beispiel eine Tafel ‚Einfahrt verboten‘ an der Scherzligstrasse und ein Rechtsabbiegeverbot auf der großen Zentral-Insel.
Ja, die Oelbahn existiert noch. Ich übe ja nur dafür…![]()
Ja, die Oelbahn existiert noch. Ich übe ja nur dafür…
Freut mich zu hören, wobei ich dir einen Floh ins Ohr setze: Bergpassstrasse kurz nach der Eröffnung im Frühjahr
Denn Berge hat es da ja Genug. Oder aber Autoverlad - Die Wagen gibt es und mit mehreren Leuten sicher spassig - "mind the gap!"
Dieser Tafel…
… gebe ich keine lange Lebensdauer. Sie wird wohl bereits auf dem Transport zu Bruch gehen oder spätestens beim Fahren durch einen meiner WCL-Freunde (vermutlich ich selber) umgemäht werden. Daher wurde sie ziemlich lose befestigt.
Ganz im Gegensatz dazu das frühere Original:
… gebe ich keine lange Lebensdauer.
ist nicht Hans Speck auch ein Thuner
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ist nicht Hans Speck auch ein Thuner?
Kann ich Dir nicht sagen. Aber deswegen werden die Verkehrsschilder nicht stabiler.🤔
Die erste Anschlussschiene an den WCL-Standard sieht gut aus, oder?
……… aber: sie landete im Abfall. Den Fehler erkannte ich erst beim Anschliessen einer Standard-Schiene.
Also korrigierte ich den Fehler (anfänglich auf die dümmste Art und Weise, ich wollte nämlich den Fehler dort korrigieren, wo ich ihn gemacht hatte: irgendwo in einer alten Skizze. Mit dem Ergebnis, dass dann fast alle nachfolgenden Skizzen nicht mehr vollständig waren.) Nach einem ganzen Arbeitstag warf ich das Handtuch gab es auf.
Ich führte die Korrektur dann so aus, wie ich es von Anfang an hätte tun sollen: indem ich eine neue Skizze eröffnete und dort die Änderungen anbrachte.
Leider hatte ich vor der gescheiterten Korrektur keine Sicherungskopie gemacht, so dass die aktuellste Konstruktion nicht mehr verfügbar war.
Deshalb musste ich auf eine ältere Version zurückgreifen und einige Teile nochmals neu zeichnen (ich bin manchmal wirklich nicht besonders schlau).
Aber schliesslich war ich - nach weiteren Stunden - wieder auf dem neusten Stand und druckte die Schiene nochmals richtig aus (dachte ich jedenfalls🤪).
Beim Bestücken der Fahrbahn mit den Markierungen, kam dann der Hammer: wieder falsch: ich hatte diesmal die Aussparung der Randsteine vergessen. Also: NOCHMALS VON NEUEM!
Der dritte Anlauf klappte dann. Endlich!
Versuch (unten): endlich alles richtig!
Zeit verplempert ohne Ende.
Zeit verplempert ohne Ende.
Da bist du längst nicht der Einzige.
Ja, das kenne ich alles auch.🙃 Der Anschluss sieht wirklich gut aus.
Genau darum ist Konstrukteur EFZ ein 4jähriger Lehrberuf. ![]()
Zeit für ein kleines Update eines kleinen Details: Die zentrale Lampe in der Mitte des Platzes. Nicht, dass sie noch immer nicht fertig gestaltet ist (es fehlt noch die Beschriftung am Wegweiser, der zum Bahnhof/Schiffstation führt. Und zwar lediglich darum, weil die Tafel zu lang geriet).
Den Rest - namentlich den Sockel der Leuchte mit dem Werbekasten - möchte ich jetzt vorstellen:
Hier der Blick vom Restaurant ‚Maulbeerbaum aus. Die Mercedes-Werbung ist als Einzige der vier Seiten historisch belegt (weiter oben auf einem Schwarzweiss-Bild sichtbar). Allerdings auf dem dortigen Foto nur rudimentär leserlich. Der Inhaber der Garage kann man nicht lesen. Der Einfachheit halber hier ‚Huber‘ genannt (könnte andeutungsweise sogar stimmen)
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Die gelbe „Mary-Long“-Reklame weist auf einen Kiosk „beim Bahnhof“ hin. Natürlich besitzt Thun einen Bahnhofkiosk. Ein weiterer befand sich - jedenfalls zu meiner Zeit vor gut vierzig Jahren - gegenüber des Bahnhofs, am Kopfende des Schiffkanals. Herrn „Dubachs“ Kiosk wird man vergeblich dort suchen. Doch der Name ist nicht einfach erfunden: das Geschäft von Herrn Dubach existierte tatsächlich in Thun. Und zwar: am Maulbeerplatz selbst. Dort vo seit den 60er Jahren die Berner Kantonalbank steht. Und das Geschäft von Dubach war kein Kiosk, sondern ein Fotogeschäft. Der Kiosk lag gleich nebenan. Aber das sind meine künstlerischen Freiheiten.😁
Die dritte Seite wirbt für Gütermann (aus Deutschland) Die stellen Nähfaden her. Ich hatte als Ferienkind bei meinen Grosseltern stundenlang mit leeren Gütermann-Bobinen gespielt. Meine Grossmutter war Damenschneiderin und verbrauchte Diese Fäden Kilimeterweise.
Vierte Seite: LOEB…… diese Werbung muss ich einem Thuner (oder Stadtberner) nicht lange erklären. Das Kultwarenhaus der Region.
Und wenn sich Betrachter wundern, weshalb zwei Wegweiser nach Interlaken zeigen obschon sie in gegenseitige Richtungen weisen, der nehme einen Globus zur Hand (einen grossen, sonst ist Thun nicht drauf
). Ja, Thun liegt am Ende des gleichnamigen Sees. Und Interlaken am anderen Ende. Und auf beiden Seiten führt eine Strasse am Ufer entlang. Daher hat man die Wahl.
Mit dem Schiff oder Zug käme man auch nach Interlaken. Also weisen sogar drei Wegweiser dorthin.🤪
Der Einfachheit halber hier ‚Huber‘ genannt.
Ausgerechnet Huber.
Gerber ist ein typischer Name im Kanton Bern, tönt auch schöner.