Hallo Roger
Die Sitze hat in veerschiedenen Farben hergestellt. Bei den Personenwagen gibt es die Farben Grün, Rot, Beige und Gelb. Ich bin mir habe bis heute nicht die Logik von Hag für die Farben der Innenausstattung der Wagen heraus gefunden.
Wenn es eine Logik gibt, wäre ich für diese Information gerne zu haben.
Da ich den Fokus auf die Mirage gesetzt habe bin ich bei den gelben Sitzen gelandet. Aber ich habe mitteler weile auch die Sitze in Rot und Grün gedruckt. Diese sind für die Personenwagen und mein fantasie Projekt RABDe 16/16 und RABDe 20/20.
Ich kann dich beruhigen in meinen beiden Durckerräumen befindet sich grosse Menge Filament in unterschiedlichen Farben und Kunststoffarten.![]()
Du siehst hier mein Heizraum der mittelerweile mit meinen aussgelagerten Druckern und als Hauptlager für Filement genutzt wird.
Man braucht ja für jedes Teil das richtige Filament? ![]()
![]()
![]()
Zum Glück habe ich ein Programm wo ich das Filament verwalten kann.![]()
NIcht nur die Modelleisenbahn braucht Platz auch das 3D-Drucken. ![]()
Gruss
Urs
Nachbau des heiligen Grals Treibzug RABDe 12/12 "Mirage"
-
-
Ja Urs, wem sagst Du das! Mein Filamentlager ist unter der Autorennbahn, in der Wohnung versorgt…. Und daneben. Nicht zur Zierde des Esszimmers. Naja. Muss ja nichts repräsentieren….
Betreffend die gelben Sitze: wie ich (jetzt) verstanden habe, orientierst Du Dich nicht am Vorbild-Zug, sondern am Hag-Modell. Da Ersteres aufgrund der argen Kompromisse durch HAG ja gar nicht möglich ist, ist Deine Umsetzung sogar die einzig Richtige. Sorry für meine lange Leitung.😄
-
Hallo Roger
Grundsätzlich versuche dem orginal des Herstellers wie Hag nach zukommen. Mittelerweile konnte ich mir auch eine Mirage von Hag erwerben. Dieses Exemplar wurde auf der Anlage stark benutzt und etwa dreimal Umgebaut. Neben den Gebrauchsspuren am Gehäuse wurde ein elektronische in die Mirage eingebaut und die Inneneinrichtung mehrmals mit Figuren ausgestattet. Der Modellbauer möchte einen Treibewagen auf der Anlage fahren der der Stand der Technik hat. Der Triebwagen kommt aus der 1. Serie. Ursprünglich mit einem Magnetschalter ausgerüsten.
Was möchte man mit diesem Modell machen. Zurück in die Vergangeheit bringen und in die Vitriene stellen? Meine Modelle müssen auf der Anlage fahren nur so habe ich freude an den Modellen.
Die Mirage habe ich mittlerweile umgebaut und kann anhand dieser Erfahrungen den Posten dokumentieren.
Hier ein paar Impression der modernisierten Mirage. Gehäuse hat immer noch die Gebrauchspuren. Das Chassie und der Motor ist noch Orginagl. Der Innenausbau ist neu und auf das maximum an Möglichkeiten ausgereizt. Das Modell soll aber immer noch dem Orginal entsprechen.


Die RABDe 16/16 und RABDe 20/20 sind fantasie Treibwagen mehr aus dem Thema her, da ich noch nicht weiss, wie ich die Komponenten in rot lackieren kann und anderseits möchte eine etwas längere Kompsition haben.
Sobald ich eine gute Lösung für die Lackigung habe werde ich versuchen eine Mirage nachzubauen. Die Inneneinrichtung hatten aber in der 2. Klasse in der 1. Serie immer gelbe Sitze. Auch die Technik und der Gesamtausbau bleibt gleich.
Gruss
Urs -
Steuerwagen für die Mirage
Der Steuerwagen der Mirage benötigt weder Decoder noch Stützkondensator. Aus diesem Grunde liegt bei der nächsten Arbeit die Verdrahtungsarbeit an.
Der Innenausbau ist ähnlich wie bei einem Steuerwagen. Wie aber Roger schon festgestellt hat, sind die Farben der Sitze unterschiedlich. Die Mirage der Serie 1 hat gelbe und rote Sitzeinheiten.
Fangen wir beim Aufbau der Inneneinrichtung an. Das Grundelement ist der Rahmen. In diesen werden die Sitzeinheiten, das WC, der Schaffnersitz, die LED-Beleuchtung sowie meine selbst entwickelte Steckverbindung angebracht und verklebt.
Grundeinheit:
Mit den Sitzeinheiten, WC und Schaffnersitz bestückt:

Bestückung mit der LED-Beleuchtung:
Komplette Grundeinheit auf dem Chassis montiert:
Sechspol-Stecker in der Grundeinheit:
Kupplungshacken:
Bohrungen mit Schablone für Steuerwagen:
Bohrbild im Gehäuse:
Gehäuse komplett mit Isolatoren, Draht, Isolator und Widerstandseinheit:

Somit wäre der Steuerwagen für die Komposition fertiggestellt. Im nächsten Beitrag kommt der mittlere Waggon, und am Schluss werde ich euch noch den Aufbau der motorisierten Einheit näherbringen.
Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende.
Gruss
Findus -
Hallo zusammen
Heute möchte ich euch den nächsten Schritt für die Mirage erklären. Hierbei geht es um den Mittelwagen. Dieser Teil ist recht einfach.
Mittelwagen:

Der Mittelwagen der 1. Serie der RABDe 12/12 von Hag wurde mit gelben Sitzen der 2. Klasse ausgestattet. Um in Zukunft auch einen 1. Klass Waggon mit der Inneneinrichtung auszustatten habe ich die gleiche Inneneinrichtung in 1. Klass konstruiert.
Der nächste Schritt sind die Dachaufbauten:
Bohr-Lehre:

Die Isolatoren und der Pantograph sind Hag-Teile. Leider sind die restlichen Teile nicht mehr erhältlich, daher musste ich sie nachbauen.
Dachisolatoren und Leitungen aus einer Gitarrenseite:
Dachaufbauten komplett:

Verdrahtung und Beleuchtung:
Die Wagenbeleuchtung mache ich mit der LED-Beleuchtung von KELLTECH. Diese ist günstig und hat sich in meinen Modellen gut bewährt.
Steckverbindung der Wagen:
Die Steckverbindung zwischen Mittelwagen, Steuerwagen und Treibkopf wollte ich zunächst mit einer NEM-Kupplung realisieren. Leider hat diese Methode nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Die Wagen wären viel zu weit auseinander gelegen. Das Zugbild wäre weit vom Original entfernt gewesen. Der Pufferabstand zwischen den Wagen beträgt 7 Millimeter. Die normalen Wagenkupplungen von HAG sind auch weit über diesem Mass von 7 Millimetern. Also, blieb mir nur die altbewährte Steckkupplung von Hag zu modernisieren.
Steckkupplung:
Diese Steckkupplungen werden, wie die Wagenkupplung, am Drehgestell montiert. Auch die Feder am Drehgestell muss montiert werden.
Dieser Sachverhalt hat mich gezwungen, ein Stecksystem für die Mirage zu entwickeln. Wie schon erwähnt, mit 6 Polen. Dieser Stecker wird mit Doppelsteckleisten gebaut und die Gehäuse dafür drucke auf dem 3D Drucker.
Im Bild unten seht ihr den Stecker. Die Buchse ist in der Inneneinrichtung verklebt. Beim Gehäuse muss das Wagenfenster vergrössert werden; es dient zudem als Führung für den Stecker.
Wagen mit Stecker:
Somit habe ich den Mittelwagen für die RABDe 12/12 und die doppelten Mittelwagen für die RABDe 8/16 aufgebaut.
Der nächste Block wird der Aufbau des Treibkopfes sein. Den ich mit einem Glockenmotor aufgebaut habe. Dieser Block wird auch mit dem Originalmotor der RABDe 12/12 funktionieren.
Bis dann
Gruss Fidus -
Jetzt komme ich nicht mehr mit?
Das untere Bild zeigt einen "Tatzelwurm " aus den 1930er Jahren. Baust Du diesen auch?
-
Hallo Mittelweg
Ich verlängere die Mirage um einen Mittelwagen. Somit hätte ich dann eine RABDe 8/16. Natürlich ist die Form weit entfernt vom Originaltatzelwurm aus den 30er-Jahren. Aber auch die RABDe 12/12 von Hag entspricht nicht dem Original.
Aber ehrlich gesagt wäre ein Nachbau der RABDe 8/16 "Tatzelwurms" ein weiteres Projekt wert. Hier fehlen mir dafür aber die Pläne.
Gruss Findus -
Pläne sind in alten EA, Bücher von Jeanmaire, SBB- Nachrichtenblättern.
Sicher kann Dir ein Mitforist helfen

-
Pläne sind in alten EA, Bücher von Jeanmaire, SBB- Nachrichtenblättern.
Sicher kann Dir ein Mitforist helfen

Das könnte für mich eine grössere Herausforderung werden. Da man diese Bücher nicht mehr bekommt.
Gruss
Findus -
Hallo zusammen
Ich konnte es nicht lassen. Hier möchte ich ein Bild meiner RABDe 8/16 veröffentlichen. Es ist ein Ausschweifen zum Nachbau der RABDe 12/12 von Hag.
Wieso ich mich für dieses Modell entschieden habe, lässt sich einfach erklären. Ich hatte bis heute keine Idee, wie ich die Wagen rot bemalen kann, ohne dabei einen schönen Wagen zu versauen. Es ist noch weniger schräg, als eine grüne RABDe 12/12 Mirage zu bauen. Aber kein Problem, ein Mittelwagen abkoppeln und die grüne RABDe 12/12 existiert.
Mittlerweile habe ich eine Komposition mit verschlagenen Gehäusen, die ich mit roter Farbe bemalen kann, ohne dabei ein schönes Modell zu zerstören.
Dieses Wochenende war superschön und ideal, um meine Freiluftspritzkabine zu nutzen.
Bis zum nächsten Block.
Gruss
Findus -
Heute möchte ich Euch den Aufbau des Treibkopfes der Mirage näherbringen.
Innenausbau:
Der Hauptunterschied zum Steuerwagen besteht darin, dass der Treibkopf die gesamte Elektronik enthält, um selbstständig zu funktionieren.
Hierbei erhält der Führerstand den Adapter für den Decoder sowie den Decoder. Die Inneneinrichtung berücksichtigt den Platz für den Motor und enthält den Power-Elko mit 2200 µF. Natürlich darf die Innenbeleuchtung nicht fehlen.
Hierbei werden auch der Schleifer sowie die Masse des Gehäuses an den Decoder herangeführt. Auch die Verkabelung für den Motor und die Kabel für die Komponenten des Treibzuges werden unten zwischen Chassis und Innenausbau montiert.
Chassis Treibkopf:Das Chassis für den Treibkopf muss gemäss den Vorgaben des Originals ausgeschnitten werden. Der gesamte Hinterteil des Chassis wird etwas labil.


Damit der Motor sich gut bewegen lässt muss eine spezielle Unterlagscheibe angefertigt werden, welche die Zentrierscheibe des Dergestells aufnimmt und sich das Drehgestell gut drehen lässt.
Mit dem Dremel lässt sich die Aussparung gut herausschleifen. Dafür habe ich eine Lehre gedruckt, die den Ausschnitt präzise definiert.
Motor:
Der Motor wurde mit einem Glockenmotor von SB-Modellbau ausgestattet. Leider sind die Originalteile von Hag für den Motor nur noch teilweise erhältlich und ich musste deshalb den Getriebeblock mit dem 3D-Drucker herstellen.
Der ganze Aufbau hat Nerven gekostet, da der Platz sehr beschränkt ist und es sich um Zehntel Millimeter handelt, um dem Motor die volle Beweglichkeit zu geben. Es hat aber für alles Platz und die Fahreigenschaft wird nicht beeinträchtigt.

Am Getriebe ist die Halterung für den Kabelstrang angebracht.
Da der Treibkopf voll funktionsfähig ist, kann der Decoder programmiert und alle Funktionen getestet werden. Danach, wenn alles funktioniert, wird das Gehäuse montiert und anschliessend der Stecker an den Kabelstrang angebracht. Leider lässt sich das Gehäuse dann nicht mehr vollständig vom Chassis trennen. Aber es hat immer noch genügend Platz, um Servicearbeiten durchzuführen.
Wie ich schon habe, habe ich ein Fantasy-Modell zusammengestellt. Aber auch die Mirage aus dem Bild wurde so ausgerüstet. Beide Modelle fahren absolut perfekt auf meiner kleinen, engen Modellbahn.
Um den Block abzuschliessen, werde ich noch einen Block schreiben über meine Erfahrungen mit der Umlackierung der Gehäuse für die Retro-Mirage.
Gruss
Findus -
Respekt für die Arbeit. Gerade wenn es um Zehntelmillimeter geht, wird aus einem Umbau schnell eine echte Geduldsprobe. Ich habe selbst schon an einigen Modellen herumgebaut und war oft überrascht, wie viel Zeit in kleinen Anpassungen steckt, die man später kaum sieht. Umso schöner, wenn am Ende alles passt und die Fahreigenschaften trotz der vielen Änderungen erhalten bleiben. Das ist bei solchen Projekten für mich immer das wichtigste Ergebnis.
-
Seit meinem letzten Beitrag habe ich noch etwas dazugelernt: Wusstest du, dass viele Profi-Modellbauer bei ihren Projekten auf eine spezielle Ausrüstung setzen, um Werkzeuge direkt am Körper zu tragen? Ich nutze für meine feinen Bauteile jetzt kompakte Brusttaschen für Kleinkram, da hat man alles griffbereit, ohne den Arbeitsplatz zuzustellen. So bleibt der Fokus voll auf den wichtigen Anpassungen, statt ständig nach dem passenden Schraubendreher oder Kleinteilen zu suchen.
-