Beiträge von mobali

    Die Börse fand ich eher schlecht besucht - vermutlich wegen dem schönen Wetter!?

    So wenig Leute, man bildete quasi stets die erste Reihe. :thumbsup:


    Nach längerer Börsenabstinenz ist mir ein gewisser Preisrutsch für gebrauchte Modelle aufgefallen (eine HAG Re 6/6 rot mit ESU V.4 für CHF 210). Ab und zu auch Astronomie-Preise (Märklin Ae 6/6 Bern neue Generation analog für 460.- :S).


    Den Heimweg trat ich mit einem braunen Halbschuh an. Konnte dem Superpreis nicht widerstehen :D

    Bei meinen Recherchen zu Krokodilen bin ich auf ein extreme Rarität gestossen, die ich gar nicht
    für möglich gehalten hätte: Das dampf-elektrische Krokodil (BR 1100.2 der BBÖ - heutige ÖBB). In den üblichen Lexika ist dieser Exot nicht zu finden. Soviel ist mir nun bekannt:


    Im Waldviertel (Oesterreich) war Ende der 20er Jahre der Bedarf nach einer gelenkfähigen Lok - eben einem Krokodil - wie es auch bereits in der elektischen Version seit 1923 bei der BBÖ im Einsatz war - entstanden. Allerdings waren damals die Strecken dort nicht elektrifiziert. Was also tun?
    Die erste Idee war, bei einem österreichischen Krokkodil (BR 1100) den Trafo auszubauen und durch einen Diesel-Elektro-Generator auszutauschen. Dies wurde aber aufgrund der Diesel-Knappheit in den 1920er-Jahren verworfen. Der darauf aufbauende Ansatz wurde dann realisiert: Der Dampf-Elektrische Antrieb. (Notabene der gegenteilige Weg, den die SBB einschlugen, indem Sie einem Tigerli einen Trafo mit Panto verpassten).
    Der Dampf aus dem Kessel (anstelle des Trafos platziert) trieb via Turbine einen Elektro-Generator an. Dies liess sich auch bei den beengten Platzverhältnissen realisieren. Als Brennstoff dienten Holzschnipsel, die via Schnecken aus den Vorbauten in den Hauptaufbau befördert wurden und dort dann mittels Automatik der Befeuerung zugeführt wurden. Der Wassertank war im einen Vorbau untergebracht, während der Platz im anderen Vorbau den Holzschnipsel-Vorräten zugedacht war. Dazu musste der Fahrmotor allerdings tiefer gelegt werden, was aber keine grösseren Probleme mit sich brachte.


    Ich habe sogar noch ein Bild vom Drucktest des Kessels dazu. Im Vordergrund gut sichtbar sind die Klappen der Holzschnipsel-Vorbauseite. Diese wurden mittels Gebläse eingefüllt. Die ehemaligen Lüfter-Jalousien sollten dann verschweisst werden (sonst würden ja die Schnipsel wieder rausfallen, nicht wahr).



    Kesseltest war übrigens am 1. April 1927 (also genau vor 90 Jahren), es sollte die Baureihe 1100.2 werden. Auf dem Foto ist noch eine andere Betriebsnummer angebracht, was der Verwirrung noch steigert. Ob die Lok wirklich zum Einsatz gelangte, konnte ich bislang nicht herausfinden. Vielleicht gibt es ja noch weitere Quellen.


    Chris

    Am Wochenende habe ich voller Erwartung den fabrikneuen Elefanten ausgepackt. Optisch ein tolles Modell, am Sound gibts nix zu bemängeln und dann 8| :thumbdown:


    Die Lok ruckelt in den unteren Fahrstufen fürchterlich, ab FS 66 (auf der CS2 angezeigt) ist der Lauf normal, unten fährt sie im Walzertakt (schnell-schnell-lahm ... schnell-schnell-lahm). Das ist mir bei anderen Neuheiten aus Göppingen auch schon aufgefallen, hier ist es aber nicht mehr auszuhalten. Welch ein Bild ?( . Der Sound eiert übrigens im gleichen Takt mit.


    Das Fahrverhalten ist unabhängig von der Neigung, d.h. ob es flach ist oder in der 26-Promille-Rampe ist wurscht. Aufwärts unter Last ist noch weniger deutlich als abwärts.
    Ein mechanisches Problem kann quasi ausgeschlossen werden, da nach dem Anhalt der Takt zwar wieder aufgenommen wird, aber nicht zwingend in gleicher Radstellung. So ist das Zuckeln beim einen mal, wenn die Treibstangen unten sind, ein andermal oben und ein drittes Mal sind sie in einer ganz anderen Position.


    Ich habe die Lok dann mit einigem Erfolg durch Umstellung des K-Motorreglers (CV 54) gezähmt, aber das Ruckeln nur zu 90% verschwunden.
    CV 54 habe ich von 45 in 5er Schritten (Empfehlung von ESU) erhöht, ein Wert von 80 scheint der Beste.
    Eine Änderung bei CV 55 brachte keine Verbesserung (im Gegenteil). Er steht weiterhin auf 31.


    Hat jemand ähnliche Erfahrung gemacht, oder bin ich der Einzige mit einem solch lausigem Exemplar? :cursing:
    Ich denke, dass der Elefant wohl den Weg zurück zum Händler antreten muss..


    Chris

    Ich reihe mich auch bei den Abwesenden ein. :( Bei mir ists ein Anlass mit der Familie, den es zu besuchen gilt.


    Chris


    P.S: Dafür kann ich noch von unserem Ausflug auf Alp Grüm vom letzten Samstag zehren...

    Hier noch ein Bericht, der in der heuigen Lokalzeitung erschienen ist:


    Frontseite (!) :


    Seite 5 (Das ist noch eine richtige Zeitung, also grossformatig. Daher 2 Scans (der obere Rand der Seite 5 ist etwas abgeschnitten, der Text war wichtiger):


    und


    Das Ganze ist auch online (zumindest im Moment):
    http://www.regional-brugg.ch/


    In der gleichen Ausgabe auf Seite 3 ist übrigens noch folgender Hinweis auf die Schinznacher Baumschulbahn.
    Die ist ja auch ganz in der Nähe und immer einen Besuch wert! www.schbb.ch


    Gruss, Chris

    Aloa, leider konnte ich dieses Jahr nicht dabei sein (familiäre Verpfichtung). Ich habe aber die Nordrampe am 1. August bewandert und einige Fotos gemacht (die ich aufgrund der vielen guten Fotos Eurer Wanderung) nicht wiederholen möchte. Immerhin war das wetter etwas besser.


    Dafür kam mir der "Uri-Stier-Transporter" 11111 vor die Linse: 8)



    Bei der nächsten Wanderung bin ich gerne dabei


    Chris

    EINE Niete fehlt! :lol:


    Ich habe tatsächliche die eine Niete gefunden, die fehlt! Vergleich das Frontbild von hier:
    http://upload.wikimedia.org/wi…iss_Rail_Ae_6_6_11453.jpg


    ... mit dem 2. Bild aus Beitrag 39.
    Da fehlt die mittlere Niete links auf der aufgesetzten Platte - also die rechts vom Wappen. :thumbsup:


    (Damit es klar ist: das war NICHT ernst gemeint!!)


    Besten Dank, Roger, für den sehr detaillierten Bericht.
    Es ist äusserst erfreulich zu hören, dass das Modell so gelungen ist und an die alte
    Tradition wieder angeknüpft wird.


    Chris


    P.S: Nein, ich bin nicht Nietenzähler!

    Nochmals, ich bin für diese Info sehr dankbar. Hatte schon einen Albtraum, meine Loks mit alten Motoren wegen diesen fehlenden Ersatzteilen umzubauen zu müssen...


    Also mein letzter Stand war auch die Art-Nr. 60030 (und damit habe ich nischts gefunden.) Aber das ist dank Lutz ja nun geklärt: E600300 (ex 60030 ex 600300). Um ehrlich zu sein, habe ich kürzlich das letzte Beutelchen aufgebraucht, da war meines Wissens aber eine 4-stelliger Nummer drauf! Immerhin habe ich aus lauter Neugierde den erst-besten älteren Katalog herausgezogen, Ausgabe 1979, und dort ist bereits die 5-stellige Nummer ausgewiesen (und wie neckisch, genau 15 Loks mit dem neuen Trommelkollektor-Motor mit Bürsen 60146 - ich korrigiere E601460 - aufgelistet). Zusätzlich gabs damals noch Bürsten fürs alte 3015er Krokodil mit der Artikelnr. 60035, obwohl das Modell nicht mehr im Katalog drin war. Und die Bürsten 60146 waren ursprünglich für Märklin Sprint - wer hätte das noch gewusst... jetzt bin ich aber etwas abgeschweift. :whistling:


    Ueberigens ist der Artikel 3000 nicht die Br 24 sondern die BR 89 (meistgebaute Modelllok) ... und gerade dieses Modell ist das denkbar schlechteste Beispiel, weil die 3000er im Laufe Ihrer Geschichte mit x verschiedenen Motoren ausgeliefert wurde. Gab mal kürzlich eine mehrteilige Serie im Märklin Magazin...


    Chris

    Bürsten unter der geänderten Teilenr. E600300 weiterhin problemlos erhältlich

    Hallo Lutz


    Erstmal besten Dank für die Angabe und die Entwarnung.


    Das mit der Teilenummer ist nicht so einfach, gerade wenn man die absolut exakte Teilenummer nicht kennt! Unter www.maerklin.de muss männiglich auf Service - Suche - Ersatz- und Verschleissteile clicken und dann raten: Bei der Suche unter Artikel findet man nichts, mit der Suche nach Teilenummer hingegen schon, aber nur mit dem gesamten Suchebegriff, also mit vorgestelltem E. - sonst erscheint die Meldung Teil unbekannt.
    Der Verwirrung gänzlich zuträglich ist noch, dass im Menupunkt Einzelteillisten die Nummer ohne E auftaucht.


    Da ist selbst ein Insider verwirrt.... Prädikat: :thumbdown:


    Chris

    Aloa


    Die alten runden Kohle- und Kupferbürsten sind mir ausgegangen und so wollte ich den Bestand wieder auffüllen., Letzt-bekannte Artikelnummer: 600300. Im Internet-Shop nicht mehr lieferbar - und auf der Märklin-Homepage ebenfalls, auch im aktuellen Jahrbuch ist vieles drin, aber diese alten Dinger nicht mehr. :cursing:


    Ich werde mich also auf die Suche begeben und noch einen Vorrat zulegen...
    Ist noch ein Händler bekannt, der diesen Artikel führt?


    In Sorge bin ich jetzt auch um andere gewohnte Dinge wie Schleifer, Haftreifen, etc, die eventuell bei neueren Modellen nicht mehr eingesetzt werden. :S


    Chris

    Bei meinen neueren Modellen mit den neuen mld oder msd Decodern von Maerklin faellt mir auf, dass diese etwa bei halber Geschwindigkeit sowohl im Flachen als auch auf der Steigung eine unverkennbare Tendenz zum Eiern haben, also abwechselnd beschleunigen und dann wieder abbremsen. Ein Zyklus dauert ein oder zwei Sekunden.
    Dies ist sowohl optisch wie auch akustisch wahrnehmbar. Auch beim Umbau einer Am 4/4 vom einfach-Decoder 60760 auf den Loksound sieht man das.
    Das deutsche Krokodil ist ebenso betroffen wie die mit dem Maerklin-Set gesuperte Traxx. ;(
    Beim genannten Krokodil werde ich mal einen ESU Lopi 3 einstecken und mal schauen was passiert. Das kann dann aber wohl nicht die Loesung sein.
    Kann das jemand bestaetigen oder ist gar Abhilfe bekannt?


    Chris

    Waere da nur noch die nicht ganz ernste Fragevim Raum, ob denn mit fortschreitender Fahrt die Anzahl Fahrgaeste so erhoeht, dass sie dann in der Plattform stehen (zum schluss mit breiten Nasen an den flachen Scheiben). Und den Fuellstand koennte ueber ein Handrad mit der CS2 und dem mfx+ Gedoens geregelt werden. Das waere was... :D ^^