Beiträge von Sugarbear

    Hallo zusammen


    Ein grosser Moment, die Zeichungen sind fertig, die Daten abgeschickt und bestellt.


    Für das 0.3 mm-Material brauche ich ein Blech von 30 x 40 cm. Die Offerte dafür, wie in den Bildern unten, liegt bei knapp 100 Euro. Für deutsche Wertarbeit aus Solingen scheint mir das durchaus fair.


    Film 03 Rückseite.pdf

    Film 03 Vorderseite.pdf


    Jetzt ist wieder dieser Moment.... alles fertig, ich kann grad nix machen, x Wochen auf die Bleche warten... und wer weiss, was mir in dieser Zeit noch für Ideen kommen.


    Ich frag mich echt, wie viele Fehlüberlegungen hier mitgezeichnet wurden und ob das Ganze zusammenpasst. Ich halte euch auf dem Laufenden.


    Und jetzt ein Panache. Kalt. Gross.


    Haltet durch und einen schönen Sonntag


    Markus

    Es ist heiss...


    Die Zeichnung oben zeigt Messing-Aezteile. Ich plane, das Fahrgestell so zu bauen. Anbauteile dann mit 3-D. Für den Aufbau sehen wir dann mal, wird wohl gemischt zwischen Messing, 3-D und guten alten Evergreen-Platten.


    Bei der Kabine werde ich versuchen, mit meinem Photon einen 3-D-Druck zu machen. Erste Tests schauen gar nicht so schlecht aus - und da es am Gehäuse praktisch keine Gravuren gibt, bin ich zuversichtlich, eine vernünftige Oberfläche hinzukriegen.


    Wahrscheinlich hat die BLS dann, wenn mein Projekt fertig ist, bereits eine neuere Version....


    Moin Patrick


    Danke, trotzdem Mist - aber bei deinem User-Name muss ich das wohl akzeptieren... ich hatte keine technische Zeichnung des EW-IV-Gestells und der Achsstand wäre identisch gewesen. Warum stirbt die Hoffnung immer zuletzt und dermassen qualvoll...


    Na, dann zeichnen wir mal was...


    Kühlen Tag wünsche ich


    Markus

    Hallo, liebe Fachleute


    Neben diversen anderen Projekten zeichne ich grad am Fahrgestell für einen BLS LRZ 04 herum.


    Nun die Frage an die Fachleute: Die Drehgestelle. Sehe ich das richtig, sind die äusserlich baugleich mit denen der EW IV? Ausser beim Tanklöschfahrzeug natürlich.


    Wenn ja, würde das doch einiges erleichtern... ich wäre nur gern etwas sicherer.


    Die Zeichnung hat nichts mit der Frage zu tun, aber ich hab ja noch keine Bilder :-)


    Schönen Abend in die Runde


    Markus



    .... wenn man mal über 50 ist kommt die Erkenntnis, dass wohl vieles unvollendet bleiben wird...

    Danke für DEN.... ich bin auch da oben angekommen... vor 5 Jahren oder so.... naja, wenigstens tut es nicht weh. Und das Teil ist alles andere als vollendet... ich hatte zwar einen Plan des Ingenieurbüros, aber war zu faul, den Schaltposten zu fotografieren.... irgendwann hab ich die Leitungen dann nach Gutdünken gezogen, einfach um fertig zu werden... :-) Ich werd mir aber bei meiner nächsten Lieferung Aetzteile zeichnen und die Schalter noch selber im 3-D-Druck machen (die Holländer haben *Skandal* ü-ber-haupt keine Leitungsanschlüsse gezeichnet)...


    Aber eigentlich wollte ich ja Fotos vom Dach des Steuerwagens....

    Guten Abend


    Das Projekt ist noch immer auf dem elektronischen Reissbrett, aber so langsam kommt es in die Gänge, hier ein paar Eindrücke, wie ich als Nicht-Techniker herumpfusche: Links ist Corel Draw und rechts Sketch-up, aus der ich dann die Geometrie nehme und in 2-D umsetze.



    Hat wer von euch allenfalls ein Foto von der Dachpartie dieses Steuerwagens? Vor allem hinten, wo der Panto montiert ist, habe ich im Moment noch ein paar Fragezeichen.


    Geht es euch auch so, dass immer neue Projekte in die Stube kommen...? Das hier ist einer der Gründe, weshalb der Steuerwagen etwas hintenanstand. Ehrlich gesagt war das eine der wahnsinnigsten Basteleien, die ich bezüglich Oberleitung bisher gemacht habe und glaubt mir, da gibt es einiges.... Holländische Modellbaukollegen hatten von Ausserberg den Schaltposten erstellt und die Schalter, Trafos etc. auf Shapeways als 3-D-Drucke zum Verkauf angeboten. Die hatte ich dann bestellt und aus etwas Restmaterial dieses Teil gebaut. Mein Gott, hat das gedauert, und so richtig zufrieden bin ich auch noch nicht (sprich: Das machen wir dann noch mal...), aber ein herrlicher Blickfang ist so ein Tech-Teil schon.


    Schönen Abend wünsche ich


    Markus


    Hoi Eric


    Zwei Tipps... bzw. Gedanken. Die Bewaffnung - vor allem bei englischen Schiffen - hat sich während deren Dienstzeit oft verändert. Dabei muss man wissen, dass das Schiff selber von der Werft ohne Waffen hergestellt wird. Die Pläne für den Rumpf und die meisten Aufbauten sind deshalb meistens akkurat. Die Waffen wurden dann von der Navy selber eingebaut, in Kriegszeiten hat man da auch oft einfach genommen, was grad verfügbar war und in Friedenszeiten haben die gerne mal Dinge ausprobiert. Typischerweise haben die Briten da auch zwischendurch recht schräge Sachen gemacht. Und das wurde nicht immer sauber dokumentiert.


    Ich selber baue die Schiffe deshalb nie ohne tiefgehende Recherchen, ende aber meistens im Zustand "so hätte es sein können"... Erst hatte ich Mühe damit, aber inzwischen ist mir ganz wohl dabei. Meinen Zerstörer zum Beispiel werde ich so bauen, wie er 1942 hätte aussehen können, wenn er nicht 1940 versenkt worden wäre...


    In England gibt es zum Glück viele Schiffs-Modellbau-Enthusiasten... Einige davon stellen die Bewaffnung für Schiffe als 3-D-Drucke her und bieten sie auf Plattformen wie etwa Shapeways an https://www.shapeways.com/marketplace. Da hat es manchmal echte Perlen darunter.


    Wird auf jeden Fall spannend - freu dich drauf.


    Schönen Sonntag noch


    Markus


    PS: das mit dem versenkten Schiff geht unter der Schlagzeile "ich war jung... ich brauchte... was auch immer..." :-)

    Lieber Eric


    Du kannst dich jederzeit an mich wenden, auch wenn ich nicht so tun möchte, als wäre ich DER Spezialist. Ich habe bisher vielleicht sechs ferngesteuerte Schiffe gebaut (und eins versenkt, aber das ist eine andere Geschichte....).


    Wappne dich einfach mit viel Geduld... Deans Marine ist ja nicht wirklich etwas für Anfänger... Der Rumpf ist ok, aber in meiner Erfahrung kommen die Aufbauten - falls überhaupt - in bedruckten Plastikplatten. Und die Pläne sehen auf den ersten Blick gut aus, bis man das dann umsetzen will und ums verr.... das Detail nicht sieht. Und Fotos sind schwer zu bekommen... ich bin inzwischen regelmässiger Kunde beim Museums-Shop in Greenwich...


    Aber ja, ich freue mich auf jeden Austausch und brauche dafür nicht einmal bezahlt zu werden :-)


    Schönen Abend


    Markus

    Ach ja, das ist das schöne am Internet: Man merkt immer wieder, dass man gar nicht so alleine ist....


    Ich bin da im selben Spital krank, Kriegsschiffe sind neben der Modellbahn eine weitere Leidenschaft. Entweder Holzschiffe aus der napoleonischen Zeit oder Pötte aus dem zweiten Weltkrieg. Seltsamerweise immer Royal Navy.


    Um dir etwas Lust darauf zu machen hier zwei Bilder meiner Korvette. Ein einfacher Revell-Bausatz in 1/72, auf Fernsteuerung umgebaut und mit vielen Zusatzfunktionen. Und jede Menge Zusatzteile aus dem englischen Markt.... Im Moment liegt noch ein H-Class-Destroyer auf der Werft...

    Hey, viel Spass - es liegt eine Menge Arbeit vor dir, aber so hoffe ich und wünsche dir, auch viel Freude daran.


    Uebrigens - auf die Kiste bin ich ganz besonders stolz.


    Keep on modelling!


    Markus

    Hoi Thom


    Ich frage mich, ob du das wirklich willst... :-) Langsam abbindender Gips bedeutet ja auch, zumindest in meiner Erfahrung, dass die skulptierten Felsen langsam wieder "zerfliessen". Und dann im harten Zustand wieder die scharfen Kanten hinzukriegen ist echt mühsam.


    Muss jeder selber wissen. Ich würde zu Moltofill raten, das ist irgendwie mein Begleiter für "Nicht-Fels-Gips" seit 40 Jahren.


    Oder schau dir die Knitterfelsen an, wenn du wirklich grosse Stücke schnell bauen möchtest. Ich konnte es anfangs selber nicht glauben, aber die Wirkung von Knitterfelsen ist schon beeindruckend, auch lassen sie sich gut mit Gips und Farbe ergänzen oder abschliessen.


    Lieber Gruss


    Markus

    Sorry, Rene, ich bin etwas spät....


    Danke für die Fotos und die Erklärung. So wirklich vertrauen tu ich den alten Hasen im Forum mehr als Wikipedia.


    Aber damit hat sich die Frage geklärt, wie sich das bei gemauerten Viadukten mit anschliessender Eisenbrücke verhält - es wäre also tatsächlich vorbildgerecht, mit den Leitschienen erst ab der Brücke anzufangen.


    Ein Detail gibt es allerdings, welches nicht ganz mit dem Wiki-Dingens-Beitrag geklärt wird. Ich bin mir fast sicher, dass ich auch schon Gleise gesehen habe, welche nur eine dieser Schienen hat, und zwar bei extremen Hanglagen. Der Unterbau dort war aber eine normale Trasse. Ich ging deshalb immer davon aus, der Sinn der Fangschienen wäre es, bei einer Entgleisung quasi eine zweite Chance zu erhalten, dass die Achse nicht komplett vom Gleis wegspringt. Anyway, ich bin recht froh, dass ich das Viadukt mit normalen Schienen lassen kann :-)


    Lieber Gruss in die Runde


    Markus

    Hoi zäme


    Mein neustes Projekt. Ich erfuhr es als ziemlich schwierig, ein vernünftiges Brückengleis (mit Auffangschiene und so....) zu finden. Es gibt zwar amerikanische Modelle, aber da hatte ich das eine oder andere Problem, die zu kriegen (inklusive ein deutscher Händler, der nun mein Geld hat).


    Irgendwie kam ich dann auf die Idee, ein eigenes Projekt aufzusetzen mit dem 3-D-Drucker. Mit der Stereo-Lithographie müsste es ja eigentlich möglich sein, Gleisschuhe mit Führung - also überhängende Teile - zu drucken. Der Weg war dann doch etwas länger und erst nachdem ich meinen Anycubic Photon durch dessen Nachfolge-Modell ersetzt habe, hat es auch wirklich funktioniert.


    Das immer noch bestehende Problem ist das Material. Das ist sehr spröde, deshalb musste ich lange ausprobieren, bis ich die Grössen so hatte, dass auch bei 50 cm Gleis und entsprechendem Druck beim Reinschieben nichts abbrach. Das klappt jetzt und ich werde auch noch andere Harze ausprobieren, die sind zwar sauteuer, aber mal sehen.


    Dann kam die Vorbildsuche. Da ich selber nicht wirklich gerne rumwandere und fotografiere, habe ich im Netz Bilder gesucht. Tja, das gibt wohl fast so viele Varianten, wie es Brücken gibt. Da ich das erste Gleis für die Faller Bietschtalbrücke einsetzen will, habe ich mich entschieden, diese Situation dort bestmöglich umzusetzen. Das dort verwendete System ist- wie ich sagen würde als Laie - ein ganz normaler Holzrost und zwischen jeder Holzschwelle liegt eine Metallschwelle, die Auffangschienen sind nur an der Metallschwelle fixiert. Das hatte mich zur Zwischenlösung gebracht, einen Tillig-Rost zu nehmen und nur die Metallschwellen zu drucken. Das war aber nicht ganz glücklich, das Einfädeln der Schienen und das einlegen der Metallschwellen ist einfach zu fummelig. Deshalb habe ich schlussendlich alles selber gedruckt, den Holzrost und die Stahlschwellen separat, das ermöglicht dann auch ein separates Lackieren.


    Hier nun das Resultat. Ich bin einfach kein Fotograf und finde, das Teil sieht durchs Auge besser aus, vor allem die Farbe (Lederbraun für das Holz, Nussbraun mit Oxid-Rot-Film für die Stahlschwellen. Nach dem Altern dürfte es noch mal besser aussehen, hoffe ich, aber das kommt erst, wenn das Gleis auf der Brücke liegt.


    Der Anfang mit der Einfädelung der Fangschienen (...wenn die dann wirklich so heissen, Wikipedia sagt es....)



    Etwas detaillierter, hier sieht man die Stahlschwellen schön - und hey, die Holzschwellen sind echt - nicht - grau....


    Ich muss die Gleise teilen, deshalb braucht es in der Mitte ein Uebergangsstück



    Die Zeichnung der Stahlschwelle in SketchUp. Die Halterungen für den 3-Druck habe ich direkt gezeichnet, so kann ich die Teile mit wenig Aufwand vom Gussast abbrechen (es braucht elend viele davon....)



    Und die Zeichnung vom Anfang des Gleisrostes mit der Einfädelung. Die Maserung hat mich fast erledigt beim zeichnen. Ich habe zwei Schwellen mit Aussparungen, damit ich den Gleisverbinder ganz hineinschieben kann und dann, wenn das Gleis liegt, einfach zurückschieben. Das mache ich bei Brücken immer so, damit ich die einfacher aus der Anlage rausnehmen kann.


    Das war wieder einmal ein sehr aufwändiges Projekt für etwas, das der Laie kaum beachten wird, aber was solls....


    Dann noch eine Frage an die Profis: Ist diese Konstruktion üblich für die Schweiz? Oder habt ihr andere Beispiele? Ich werde wie gesagt noch mit dem Material experimentieren und allenfalls auch noch eine zweite Version für die anderen Brücken auf meiner Anlage konstruieren. Aber ausser für die Bietschtalbrücke habe ich im Netz sehr wenige Bilder gefunden.


    Schönes Wochenende!


    Markus

    Danke Beat - vor allem für die Dame im weissen Kittel.... DARAN erinner ich mich jetzt irgendwie GAR nicht....


    und ja, Roger, du hast ja schon recht... Aber... Das ist der Fluch des Modellbauers: Es ganz genau so zu machen ist auch nicht viel aufwändiger als es fast genau so zu machen.


    Vielleicht findet ja jemand noch ein Bild, sonst werde ich wohl wirklich einfach mal loslegen.


    Gruss Markus

    Hallo zusammen


    Nach der Sommerpause bin ich wieder im Projekt-Modus... Ich würde gerne was nachbauen und finde nirgends gescheite Bilder dazu. Es geht um Soft-Ice-Automaten, welche in den 70-er Jahren auf den Bahnhöfen (zumindest in Spiez, aber das war wohl kaum exklusiv) anzutreffen waren und mich damals (offenbar) schwer beeindruckt haben.


    Ich erinnere mich an hellbeige Automaten mit 3 Hähnen, aus denen die Herrlichkeiten gequollen sind.


    Hat wer von euch Bilder davon? Das wäre super...


    Ich wünsche allen einen schönen Herbst und höchstens halb so viele Projekte, wie ich sie grad im Kopf habe... :-)


    Gruss Markus

    Hey Jungs - ihr seid Spitze - irre, aber Spitze.


    Dann zeichne ich das also als Rhomboid, ich habe die Masse noch etwas "vermodellisiert" und werde mit nur 1° Abweichung arbeiten.


    Danke auch an Roger, ich hatte schon Angst, ich müsste meine Ehre selber verteidigen. Mal ganz ehrlich "Parallelogramm", das ist ein viel zu gefährliches Wort... stellt Euch eine Diskussion um Mitternacht vor, und jemand versucht das auszusprechen - mir schaudert ...


    Nochmal Dank an alle, ich zeichne das jetzt mit dem guten Gefühl, es richtig zu tun.


    Gruss Markus

    Liebe Modellbaukollegen


    So als Nicht-Techniker und Nicht-Handwerker missbrauche ich die Modelleisenbahn ja immer wieder, um an diesen beiden Mankos zu arbeiten. Mein neuestes Projekt ist ein BDt Steuerwagen der BLS, welchen ich in Messing bauen möchte. Ich bin nun also dabei, die Zeichnungen zu erstellen und bin bei der Abwicklung der Frontpartie über etwas gestolpert. Es ist mir soweit alles klar, aber es nimmt mich Wunder, wie das in Wirklichkeit gemacht wird. Und ich denke, hier werden sich schon ein paar Leute finden, welche das beantworten können.


    Hier die Zeichnung aus einer 3-D-Software (ich bin auf die Idee gekommen, das so zu zeichnen und dann die Masse zu nehmen anstatt mit Geometrie rumzupfuschen):



    Es geht um die orange Fläche, in welche jetzt noch das Stirnfenster zu zeichnen ist. Ich bin zum logischen Schluss gekommen, dass diese Fläche ein Rhomboid sein muss. Konsequenterweise muss also auch das Fenster, welches von vorne ohne Perspektive als viereckig erscheint, auf der Fläche als Rhomboid gezeichnet werden.


    Meine neugierige Frage: Wird das im Original wirklich so gemacht? Oder baut man doch ein viereckiges Fenster ein und das fällt einfach nicht auf? Die Abweichung ist nicht so gross, in meinem konkreten Fall sind es statt 90° 91,7° und 88.3°.


    Ich bin gespannt, was ihr dazu sagt.


    Schönen Abend und frohes Basteln!


    Markus