Beiträge von Longimanus

    Wer ist jetzt wieder entspannt: die Stewardesse, oder die Innenverkleidung? Sind wir ehrlich, ein Wohlfühlprogramm für die Fluggäste ist das sicher nicht, wenn so ein Vorfall in 1000 bis 10`000 Meter passiert! Aber sich gleich per Handy verabschieden, ist total überdreht. So viele Leute sind wegen unangenehmen Kleinigkeiten Hyperängstlich.


    Hat nicht kürzlich Boeing (bei einer Mc Donald`s Filiale) x-beliebige Arbeiter gesucht, welche kurzfristig bei der Montage einer Flugzeugserie montagearbeiten vornehmen sollte?! (Eigentlich dauert eine Mechanikerlehre 4 Jahre und nicht 4 Tage). Oder kam nicht kürzlich eine Meldung, dieses mal von einem Airbus-Angestellten?, dass ein IT-Spezialist, welcher im Flugzeugbau tätig ist, wenn immer möglich versucht, Flüge zu vermeiden, da ganz massiv bei der Endkontrolle gespart, sprich "optimiert" werden würde! Solche Aussagen sind mit Vorsicht anzunehmen, da kaum jemand den Wahrheitsgehalt beurteilen kann. Vielleicht ist es so, wie er beschreibt? Vielleicht will er auch nur dem Arbeitgeber eins auswischen, da er nicht befördert wurde? Oder seine Freundin arbeitet in einem U-Boot statt in der Luft.


    Vielleicht einfach den Moment geniessen, als sich (als Konsument) Gedanken machen, wo der Murphy noch überall auftauchen könnte.


    Grüsse


    Hermann

    Super Video! Danke. Ganz besonders gefällt mir der Moment wo der E-Lok Oldy im Führerstand bei Action zu sehen ist. :thumbsup:


    Anbei noch ein paar Fotos von mir. Es ist gar nicht so einfach: ich möchte anderen Fotografen nicht im Wege stehen, anderseits (auch) freie Sicht haben. Vor lauter Züge nicht versehentlich ins Lichtraumprofil der Bahn geraten und Regnen soll`s auch nicht. Haie fotografieren ist fast eher noch einfacher, zumindest was das Licht angeht. Ein paar Bauma Fotos heute Abend um 18.30 Uhr herum.


    Anbei noch der TM Diesel Traktor der DVZO. Das sieht (heutzutage) so lustig aus, ein Dieseltraktor mit Kohlenladung. Es bringt einem auf den Gedanken, à la Tenderlok dass dieser Tm mit Kohlen befeuert würde... Mittlerweile war es annähend dunkel, dieses Foto ist künstlich aufgehellt.

    da machts auch brrrrrrrr. Von wegen Hüter des roten Knopfs und entschleunigung, Vorschlag im nächsten Frühling, ein Wettrennen: Mofa gegen Porsche, das wäre doch was. Kein modernes Gleichmässigkeitsrennen, sondern wie früher: nur vollgas zählt, max. speed. Dieser Porsche Traktor 109 von 1961 hat sogar einen "Schnellgang": Anstatt 17.5 fährt er 22.0 km/h. Schneller, selbst bergab, geht es beim besten Willen nicht. Dafür spielt der Strassenbelag/Untergrund wie auch der Föhn keine Rolle. Ähnlich wie ein Mofa hat auch dieses Traktörli nur 1 kleiner Zylinder und der Mostverbrauch ist ebenfalls Mofa ähnlich. Ca. 2,7 Liter (Diesel) auf 100 km. Damit das Trakörli eine kleine Chance zu gewinnen hätte, müsste es steil bergauf gehen, und/oder ich werde nicht selber fahren. Ob eine 50.0 Kilo Fahrerin, oder ein 86 Kilo Fahrer das Steuer bedient, bei letzterem ist das Gefährt deutlich langsamer, zumindest im Schnellgang. Anderst bei 4.5 km/h, da ist das Traktörli extrem bärenstark und zieht ohne Probleme alles weg, soweit es sein Federgewicht von nur 600 Kilo zulässt.

    Ihr kennt doch Roger viel länger als ich? Wenn der sich von einem Felsen stürzen wird, dann wird es entweder unten genügend Wasser haben, oder oben ein Wingsuit/Fallschrim/Deltasegler oder was in der Art.


    Von wegen Ae 6/6, folgendes finde ich komisch: Was spricht dagegen, dass Modellbahner Teile einer - richtigen - Ae 6/6 für die Modellbahn weiter verwenden?


    Bereits vor 3 Jahren habe ich in Bellinzona, in Olten, bei 2 verschiedenen Verwertungsfirmen nachgefragt, ob ich Teile vom Führertisch käuflich erwerben könnte? Die einen wollten nicht, die anderen sagten: theoretisch sehr gerne, aber sie hätten mit der SBB Verträge, die explizit genau dies streng verbieten würden. Die SBB würden die für sie noch werthaltigen Teile vor der Lokübergabe entfernen(z.B. elektronische Elemente/Einrichtungen), ALLES andere müsse vertraglich zwingend verschrottet, verwertet oder entsorgt werden. ohne Ausnahme.


    Wieso geht die SBB so streng vor? Was ist das Risiko für die SBB, wenn wenige Teile einer Ae 6/6 im Hobby-Bereich weiter verwendet werden würden? Unhaltbar wäre, wenn jemand eine Ae 6/6 kauft und diese wie Abfall à la Red Bull Dosen von Grüsel auf öffentlichem Grund verstreuen würde. Ebenso dass die SBB keine Haftung übernehmen will, wenn jemand mit ex. SBB (Lok)Teilen sich selbst und/oder Dritte in Gefahr bringt. Es gibt kompliziertere Verträge, als einen Haftungsausschuss und eine Sorgfaltspflicht unterzeichnen zu lassen. Auch ist es unmöglich, aus einem Handrad zum Stufenschalter, wieder eine funktionstüchtige Lok zu basteln und damit die Cargo zu konkurenzieren. Statt dessen wurde damals nicht nur die grossen Stahlteile, sondern effektiv ALLES, incl. Hebel und Schalter vom Führertisch, auch Tacho, Volt- Ampereanzeigen verschrottet. :chainsaw: Schade!


    Grüsse


    Hermann

    von wegen Murphy: ich wollte Roger bei seiner Restauration etwas aufmuntern, dass alles was gut gehen kann wird gut gehen... kaum habe ich das geschrieben, testete mich Murphy gleich selber etwas später... Beim ex. Restaurant Eichwald (Brunnen richtung Gersau) verwechselte ein total betrunkener Autofahrer bei etwa 100 km/h den Parkplatz mit der Strasse(!) Diverse aufgestabelte Gewichte für Sonnenschirme und vorallem ein abgestelltes Boot auf dem Anhänger (welches nun total zertrümmert ist) haben die Kräfte weitgehend abgefangen. Mein Phantom hat knapp nichts mehr abbekommen. Jedoch gelang es nicht (es war dunkle Nacht), alle Trümmerteile wegzuräumen, ich fuhr über ein scharfes Stahlteil... Der Unfallverursacher war unverletzt und extrem locker, relaxt freundlich. Die Polizei fragte ihn rechtbald, ob er was getrunken hätte, er erwiederte freundlich beschwichtigend: "nur e bizeli"... Ob Murphy regierte oder ein Schutzengel? Man kann geteilter Meinung sein. Auf ein Auto kann man im Zweifel verzichten oder reparieren, wären wir nur ein wenig länger vor dem Auto gestanden, hätte es uns erwischt... Ginne2 möchte mal zu den Teufelinnen (sagt er), ich lieber dereinst zu den Engel, aber die (beide) sollen noch etwas zuwarten, bis sie uns mal haben werden :D


    Es freut mich, dass Euch unsere "Models" gefallen haben. Abgesehen davon, dass es mir bis zum Ende auf keine Weise gelungen ist, ihnen beizubringen, dass Dampfloks nun mal einen Tender haben und somit der Käuferkunde 100% das Recht hat, für die ersteigerte Position auch den Tender zu erhalten (...), habe wir sie gut bezahlt und sie haben einen sehr guten Job gemacht. Jedoch Schönheit und innere Herzlichkeit können, aber müssen nicht zwingend übereinstimmen. Ich mag mich noch gut daran erinnern, dass wenn ich mit dem Auto um 17.59 Uhr angefahren kam, beladen bis unters Dach mit Eisenbahnen: die Jüngere wünschte mir einen schönen Abend, Frau Märklin, (kein Künstlername!!) war beim Ausladen behilflich, bis es leer war. Mein Schwager, welcher innert kurzer Zeit vom Aushelfer zum sehr geschätzten Geschäftspartner avancierte, wunderte sich über meine "Unbefangenheit" bei Anstellungsgesprächen: Sag mal, meinte er: wenn sich ein Mann meldet, von dem verlangst du ein Wissen, was unrealistisch hohe Hürden sind. Umgekehrt, wenn sich eine Frau meldet, so bist du derart nachgiebig, das ist doch nicht normal. Allein die Qualifikation ist massgebend, alles andere ist nicht korrekt, bez. deine Privatsache. Was ist schon normal, was korrekt? Wenn eine Frau mir gefällt, dann gefällt sie folgerichtig auch unserer Kundschaft, was nicht verkehrt sein kann.


    Mir gefallen noch die althergebrachten klassischen Fotomodels. Die aktuellen Models müssen entweder derart gross und flachbrüstig sein, oder künstliche riesen Möpse aus Silikon haben. Beides ist aus meiner Sicht eine kranke Tendenz. Models dürfen und sollen "normal schön" sein, das ist schwierig genug! Natürlich sind junge Models zumeist attraktiver, doch im Minimum mindestens 18-20 Jahre ist sicher nicht zu viel verlangt. Aktuell aus den USA kommt wieder der Trend, 16-17 jährige Girls mit Kleidergrösse 32 zu pushen. Die spinnen die Römer. Nun mit meinen Lebensansichten und vor allem mit meinen in keinster Weise vorhandenen EDV/IT-Kenntnissen, da bin ich ohnehin chancenlos, professioneller Modelfotograf zu werden, bez. zu bleiben. Das ist in etwa so romantisch, wie ein Sattelmotorfahrzeug nach 16.00 Uhr durch Basel nach Deutschland zu fahren. Meine Modelfotgrafie ist ganz klein, aber fein. Anbei ein paar Fotos aus verschiedenen Gegebenheiten. Eine dieser Damen, entspricht meiner RR Phantom II Figur...


    Herzliche Grüsse


    Hermann

    Danke Erwin für den Link Fahrdienst-Vorschriften und Tee 1055 für den Hinweis :) . Wahnsinn was es noch geben würde, hätte man einen wiklichkeitsnahen Anspruch an seine Modellbahn... Zumindest eine Grundwasser-Schutzzone und auch das Ende dessen, benötigt nun auch meine Bahn... Als Dank für die ergiebigen Fahrdienstvorschriften grabe ich ein paar (vergangene) Modelfotos hervor. Um kein Themen-Durcheinander zu fabrizieren, siehe Rubrik "altes Auto".

    Weiss jemand von Euch Profis was das für ein Signal/Hinweis ist?



    An dem Ort darf ich meinen Anhänger abstellen. Leider war die Kamera für einen interessanten Lokzug nicht bereit (SBB Diesellok Em3/3 zog einen SBB Triebwagen RBe 4/4 in NPZ-Farben in Richtung Brunnen), also blieb noch dieses Schild...


    Der Lokführer muss am Bhf den wartenden Leuten ein Lied vorspielen? oder Bach ohne Brücke? oder kurzes Stück Gleis fehlt? oder Grundwasserschutz: Lokführer darf weder freiwillig anhalten, noch Reparaturen vornehmen? oder der Fahrdraht reicht noch bis zum nächsten Bhf? oder ein Notruftelefon? Müssen überhaupt alle Zeichen, Signale und Hinweise den Lokführer was angehen? Falls ja, wäre ich ungeeigent, da diese kleine unauffällige Tafel bei 125 km/h? von mir wahrscheinlich übersehen werden würde.


    Gruss


    Hermann

    Modell für RR-Figur: nein, Nina kam erst, als die RR-Figur schon bereits fertig war... Wie die meisten Models, möchte Nina weder Gämsen suchen in der CH, noch im Atlantik Haien begegnen. Letzteres ist aber Bedingung, dass frau Anspruch für einen Platz über dem RR hat. Ja Roger! Nina würde ganz bestimmt für Dich, für Dein Mofa modeln: Enige Models "reklamierten", es kämen in letzter Zeit weniger Aufträge von mir. Womöglich wird mich Roger ersetzen... :thumbsup:

    ... ich vermute aber auch, dass Dein Prüfbeamter einfach die Schnauze voll hatte, sich mit Dir auf eine ellenlange Diskussion einzulassen und unter Deinem Wortschwall einfach nachgab.


    Ohä, was kann nich darauf noch antworten? Möglicherweise, gemäss meinem Umfeld, muss es so gewesen sein. Roger, bist Du Hellseher? Jedoch wie ein Gewehr drauflos reden, nützt für sich allein noch rein gar nichts! Man muss schon die Reaktion vom Gegenüber wirklich gut einschätzen können, und auf seine Persönlichkeit eingehen, sonst erreicht man das Gegenteil was man eigentlich erreichen wollte. (Zur Beruhigung, der entsprechende Verkehrsexperte lebt noch ;) )


    Nicht nur die Figur, auch der Tacho mit Meilen UND Km Angabe, (Kilometerzähler!)




    Auch die Beleuchtung gleicht einer umgekehrten alten SBB Lokomotive. Das Licht ist ein wunderschöner warmer Farbton, nur hell machts
    nicht.




    Die Gangschaltung befindet sich direkt vor der rechten Tür! Ein Durchkommen ist somit kaum möglich.




    Wohl hat es Schlösser an den Türen, aber ein Zündschloss existiert nicht, was junge Leute irritiert, welche damit Fahren wollen. Der Motor hat nicht viele PS, dafür viel Volumen. Die Gäste haben ein richtiges Dach über ihren Köpfen, der Chauffeur nicht. Nicht er bestimmte, ob sein einfaches Lederdach offen, oder geschlossen war, sondern der Wagenbesitzer. Bei den Kutschen befand sich die Herrschaften erhaben im Saloon, der Kutscher auf einem kleinen Vorsatz voll der Witterung ausgesetzt. Um 1930 herum, war der Feudalismus nicht mehr so ausgeprägt, Rolls-Royce hatte für jeden Stil das passende Konzept: Ganz offene Bauart, ganz geschlossene Form, nur vorne offen (Sedanca de Ville), nur hinten offen (Landaulet). Eigentlich entspricht die ganze Konstruktion völlig dem Gegenteil von dem, was heute üblich, und heute teilweise verboten ist.


    Damit kein Missverständnis aufkommt: Ich habe keinerlei Grund, Euch das MoBa-Forum als Unwissend zu bezeichen! Das war auf mich bezogen: Bei der Sichtung war die Figur vorhanden, beim Kauf nicht mehr! Also sagste ich, ich will ohne Zweifel die "Emely" dabei haben, sonst gillt meine Offerte nicht. Etwas widerwillig wurde sie mir ausgehändigt, mit der entsprechenden Belehrung. Das ändert nichts daran, dass sie nach meinem Empfinden eher an Rückenweh leidet, sie müsste sich irgendwie anderst beugen, das mir extacy in den Sinn kommt. Egal, jede Person hat ihre eigene Empfindung. Somit ist es für mich völlig okay, wenn man diese Figur Emely nennt, Spirit of Extascy, Kühler-Anna, oder einem gar nichts dazu einfällt.


    Anbei noch ein paar Fotos von Details, welche betreffend Strassen-/Zulassungsverordnung zu Meinungsverschiedenheiten führen könnten. Bisher hatte ich nie Probleme damit, aber nieman kann wissen, was die Zukunft bringt.


    Ein Überschallflieger mit nur 18 Plätzen? Gab es in der CH nicht mal einen Aufruf, dass jemand für eine Eisenbahnanlage 10-15 Millionen suche? Vielleicht hat dieser Flieger mehr Erfolg? Da muss es mehr Multi-Milliardäre gaben, als angenommen? Nur schon die Betriebskosten mit allen Lande- und Überflugrechten, werden sich in astronomischen Dimensionen bewegen. Eine Vorstufe für einen Überschallflieger in 100 Jahren für 400-500 Personen ausgelegt?

    ja, genau! Sie kommt aus Neuchatel-Neuenburg. :)


    Roger, wie geht das?!? :whistling: Korrekt vorführen und danach wieder nach eigenem Gutdünken handeln? Jeder hat da seine eigene Vorgehensweise: Aus Angst, irgend einmal den kürzeren zu ziehen, handle ich auf andere Weise. Ich suche lieber direkt die Konfrontation mit dem Amt auf und argumentiere... Entweder erlauben sie es am Schluss nicht, und dann kommt halt in Gottes Namen auch die Juristin im Mst. 1:11 in den Kasten und leistet der Spirit of Extacy Gesellschaft. Oder das Amt erlaubt es und dann ist ja alles gut! dachte ich?


    Soweit mir bekannt, ist das kantonale Verkehrsamt für die Fahrzeug-Abnahme wie auch für die Führerscheine zuständig, (und eben NICHT der Bund?) Anderseits wird wohl der Bund die Vorgaben (mit)bestimmen? Der Kanton dürfte wohl kaum, wenn er theoretisch wollte, z.B, die Autobahnen in seinem Kanton für 200 km/h zulassen? oder doch? Ich gehe mal nicht davon aus, dass wenn ich mit dem Phantom den Kanton Schwyz verlasse, in Zürich gleich verhaftet werde, weil A eine Kühlerfigur vorhanden ist und B, erst noch (m)eine "falsche".


    Ich habe den Phantom II exakt so wie er ist, d.h. mit MEINER Figur vorgeführt. Dabei weder die zuständigen Angestellten bestochen, noch bedroht, sondern einfach ihren Job machen lassen. Ihnen waren andere Punkte sehr viel wichtiger: Nummern, Nummern und nochmals Nummern. Ich meine das nicht ironisch, sondern es war so. Es gibt von Rolls-Royce kein einziges grösseres Bauteil, welches nicht mit einer Nummer versehen wäre... und eben diese wollen sie unbedingt sehen! Wenn man sich in ihre Lage versetzt, versteht man auch wieso: Z.B. in den USA (die sind in solchen Sachen vorderhand etwas grosszügiger) gibt es viele europäische Fahrzeuge, welche den hiesigen Standard für Oldtimer Fahrzeuge nicht ohne weiteres erfüllen würden. Fahren tun solche Fahrzeuge genau so gut, wenn nicht besser! Aber es ist halt nicht mehr original, wenn ein Vorkriegwagen elektrische betriebene Fenster hätte, die Kupplung von einem Lieferwagen und der Motor von Chrysler stammen würde. Selbst wenn alle Teile von Rolls-Royce wären, aber von unterschiedlichen Typen und Baujahren stammen würden, später als der entsprechenden Baureihe entspricht, gibt es keine Zulassung (mehr). Ich kann mich nicht beklagen, diese Behörden waren in jeder Beziehung korrekt. Vermutlich zählt am Schluss das gesamte Ergebnis und nicht ein einzelner Figuren-Punkt. Aber so extrem wichtig ist mir diese Figur auch wieder nicht. Falls ich mal in eine Kontrolle kommen würde, wo diese Figur benanstandet werden würde, dann kommen beide d.h. Original und Juristin, ab weg in den Kasten. Schon mehr zu Reden gab da mal, dass ich mit diesem Phantom auf der Autobahn gefahren bin, ohne Vignette. Aber auch diese Situation ging sehr zufriedenstellend aus.


    Roger eindrücklich Deine Dokumente! Haben die noch Gültigkeit, oder habe ich Glück gehabt? Das, zusammen mit Deinen Aussagen, irritiert mich ein wenig. Wie hier ausführlich erwähnt, ich hatte bisher noch nie Probleme damit, möge es so bleiben.


    RR Signet-Farben: Ich wundere mich, dass dieses kleine Detail allgemein derart so wichtig ist: Das Rolls-Royce Museum widmet dieser "Angelegenheit" einen ganzen Raum und sehr viel Aufmerksamkeit zu.


    Mich nimmt mehr wunder, wie der Motor zu starten ist, dass der super leise Motor eben auch nur eine eher mässig wahre Anekdote ist, (tatsächlich ist er extrem leise, wenn man das Federspiel minimalst möglich einstellt, beinträchtig aber damit massiv die Motorlebensdauer). Fragen wie weit ich diesen Langhuber aufdrehen darf. Und nicht zuletzt, wie kann ich damit möglichst oekonomisch fahren. Dass dies Rolls-Royce Fahrer generell nicht kümmern würde, ist was mich anbelangt, nicht zutreffend. Sehr gut eingestellt, benötigt diese über 80 jährige 6 Zylinder Motor Konstruktion von fast 8-Liter Volumen "nur" 18 Liter auf ebener Strasse bei 75-80 km/h. Jedoch, fahre ich damit die Gotthard-Autobahn bis zum Tunnel herauf, bei jeweiliger zugelassener maximal Geschwindigkeit 120 km/h, 100 km/h bez. danach 80 km/h, so benötigt er geschätze 50 Liter/100 km. Auf der alten Gotthardstrasse, die selbe Distanz, bei angebrachten 35-40 km/h, so sind es noch ca. +/- 20-22 Liter.


    (Fotografiere noch nächstens mal als Vergleich die Originalfigur, aber nicht mehr heute)

    Guten Tag Roger, bei Rolls-Royce wimmelt es nur so von solchen Anekdoten. Schade, dass objketiv/sachlich kaum was davon zutreffend ist. Rolls-Royce muss wirklich gute Verkäufer gehabt haben, welche aus Zufällen zeitlicher Überschneidungen, auch traurigen, immer passend argumentierten. Es gab auch nach dem Tod des 2. Patrons, mindestens auf Wunsch, noch lange später - das rot-schwarze RR-Signet, sogar auch rot-rot! (Siehe auch im vielleicht weltgrössten Rolls-Royce Museum, unweit von Bregenz) Es gab, nachweisbar, noch zu Lebzeiten von Henry Royce, bereits "viele" ganz schwarze RR-Signete! Das hat mit dem Tod von Herrn Royce nichts zu tun, sondern mit der Art wie Autos produziert wurden, à la Manufaktur. Völlig im Gegensatz zu Henry Ford, gab es bei RR nichts von automatischen und standardisierten Produktionsabläufe. Aber es könnte betr. schwarzes RR-Signet - rückwirkend gesehen, absolut so gewesen sein, daher hält sich diese (nicht zutreffende!) Story so lange am Leben.


    Es gäbe noch viel zu berichten, für so kurz wie ich dieses Auto bisher fahre: jede Menge Abenteuer. Eindrücklich war: Mit einem Kälberstrick gefesselte Braut mitten im Belchentunnel. Es dauerte eine gefühlte halbe Ewigkeit, bis die Polizei endlich bei mir war. Zumindest beruhigte mich, wie gut die Tunnelsicherheit (dort) funktioniert. Noch bevor mein RR gänzlich still stand, wechselte der rechte Fahrstreifen bereits von grün auf rot.


    Nun ja, es müssen ja nicht unbedingt alle riesigen Monolog-Beiträge immer von mir stammen? Sich kurz pointiert Ausdrücken ist meine Stärke nicht! Das möchte ich noch lernen. Vielleicht hat jemand anders Lust bekommen, ausführlich sein Auto vorzustellen? Beim MoBa-Forum, - da muss viel tolles Blech versteckt sein?


    Das Einzige was ich noch dazu bemerken kann: zum RR-Signet gehört ja auch die Figur: Man darf sie niemals "Emily" nennen! Die Engländer mögen das nicht, man outet sich als Unwissender. Die Rolls-Royce Hardcore-Leute akzeptieren nur den Namen "Spirit of Ecstasy".


    Von wegen Ecstasy: Dachte, wenn die immer so andauernd nur auf den Boden schaut, mit meinem Auto stimmt was nicht, nächsten passiert ein platter Reifen-, oder sonst ein ernsthaftes Problem am Auto. Ich will eine aufrechte sexy-Frau, welche Lebensfreude schenkt und nicht ständig das Gefühl vermittelt, mit dem Auto, da stimmt was nicht. Zugegeben, von vorne wirkt die original Spirit of Ecstasy sehr viel lebendiger. Aber es soll ja nicht nur für Aussenstehende interessant sein, die Insassen sehen die Figur immer nur von hinten. Die originale RR-Figur muss weg von dort, ab in den Kasten. Ich habe eine eigene Figur, ganz nach meinem Empfinden, kreiert. Ich weiss, dass an Autos Figuren anbringen verboten ist, es sei denn, es ist ein Oldtimer, welcher von Anfang so ausgeliefert wurde. Dann allerdings, üblicherweise mit der Originalfigur. Konnte das Verkehrsamt überzeugen, dass für einen Rolls-Royce mit Schweizer Kennzeichen, eine schöne Schweizer Juristin besser passend erscheint. Das Amt hat Kenntnis von meiner Ansicht. Ich bin flexibel, wer sich lieber von der uralten original Old-Fashion Lady führen lassen möchte, auch recht. Der Figurensockel-/Befestigung ist identisch.



    Beste Grüsse


    Hermann

    ja aber dort unten gehen die Schmierereien niemals mehr weg, weil alles einbrennlackiert ist. Falls man wählen darf, ich möchte dereinst lieber zu den Engel, namentlich zu den Vicoria`s Secret Angel`s ... Und was die Schmierereien angeht, ein wenig krank diese Leute. Im eigentlich schönen kleinen Brunnen liegt derart viel Abfall herum, nicht weniger als in Zürich oder Basel. Jede Menge zerbrochene Glasflaschen und Blechdosen. Vielleicht ist das ihr Art, wie Wildschweine und Hunde ihr Revier markieren.

    Als es um das gänzlichen selber Restaurierien ging: ... die Realität verdrängte schnell mal mein Traum vom selber restaurieren! Es reichte dazu bereits eine einzige Aufgabe um klar zu stellen, ich würde mehr oder weniger nur der Auftraggeber sein, mitbestimmen wie weit die Restauration gehen soll, und auf mein ausdrücklichen Wunsch hin, immerhin der Handlanger der Mechaniker sein und zusätzlich gewisse Teilkomponenten selber restaurieren.


    Der Werkstattchef gab mir nach seiner Sichtung folgende Aufgabe: Besorge eine Stückliste der verwendeten Schrauben. Falls du das Kunststück fertig bringst und Zugang bekommst, dann kontrolliere mit Hilfe einer Steigungslehre + Bestimmungshilfe die Schrauben. Ob das was vorhanden ist, mit den Vorgaben überinstimmt. Es würde ihn wundern, es seien ihm englische Schrauben mit metrischen Muttern aufgefallen... Was sollen wir tun, falls die Gewinde dadurch defekt seien? Oh Mann, wieso hast du ausgerechnet dieses Auto gekauft?!? Wir hätten auch nur einen Bruchteil der Mängel gesehen, aber mehr wie du in jedem Fall, und somit vom Kauf dringend abgeraten. Jetzt steht er da, sperrig mitten in unserer Werkstatt uns soll günstig, jedoch perfekt "ganz" werden?!? ?( Ja genau! :)


    Englische Schrauben sind "gemein": ein 1-2 Umdrehungen "passt "sogar das Gewinde! Wenn es klemmt, mit mehr Kraft dahinter?! Will eine andere Person 10, 20 40 Jahre später die Schrauben lösen, erkannt man, dass diese so behandelten Schrauben irreversibel beschädigt sind. Der Garagist meinte nur: Um Himmels Willen, du bist ein fertiger Spinner, gebe es zurück, wenn du noch kannst! Aus einem unerfindlichen Grund, hatte Rolls-Royce Schrauben von vielen gängigen Normen verwendet. D.h. 2 unterschiedliche Normen von England + doch auch noch das metrische System dazu. Und alle diese Schrauben sehen sehr ähnlich aus. Ich möchte nichts beschönigen, wäre die Garage nicht dahinter gewesen, die Versuchung zu murcksen ist rieesig... Das Auto würde höchswahrscheinlich, ohne Strassenzulassung, tief in der Garage, auf einen anderen Dummen warten. Nun ja, mich gab es ja, dann hätte es bestimmt auch eine weitere Person gegeben?...


    Es ist exakt wie bei einer Modelleisenbahn: Ganz fertig ist der Phantom II niemals, es gibt immer etwas, was noch zu verbesseren wäre. Jedoch ist er insoweit fertig, dass das Verkehsamt die Oldtimer-Zulassung auf anhieb und problemlos erteilt hat. (was nicht so selbstverständlich ist! Manchmal reicht bereits ein ganz minim matter Reflektor und man muss wieder antraben.)


    Bremse: für dass das Auto mindestens 83 jährig ist, ist seine Bremswirkung ausgezeichnet! Es ist das erste Auto mit einer Art Servobremse /Bremstkraftverstärker. Nur die Dosierung ist etwas gewöhnungsbedürftig. Entweder passiert fast nichts, oder aber die Bremswirkung ist so stark, dass die Räder blockieren. Bis zur Erfindung von ABS dauerte es 1930 noch ein Weilchen von 50-60 Jahre. Eine gewisse Vorsicht ist trotzdem angebracht: Würde bei der Talfahrt, oben auf dem Pass, die Bremse gänzlich ausfallen, es würde schnell ungemütlich werden. Zu seiner Zeit ca. 1928 bis 1936 war es womöglich tatsächlich "das beste Auto". Auch wenn die Diva immer wieder mal macht, was sie will, ich habe sie nach zahlreichen enttäuschungen richtig gern bekommen. Anbei, zum Schluss noch ein paar Fotos, welche die Illusion vom immer pefekten Luxus-Auto aufrecht erhalten.


    Grüsse


    Hermann

    alte Rennwagen und Motorräder hatten noch Geist und Charakter :) , doch viel gefährlicher. Mir ist es ein Rätsel, dass am Klausen früher noch schnellere Zeiten erreicht wurden, als 2013. Zumal die Strecke einen modernen üblichen Strassenbelag hat. Damals war es gemäss Aussagen und Fotos, je nach Streckenverlauf: Kies, gewalzte Erde, oder gar nur Rasen mit Spurrillen, bei Tempo 80-220 km/h. Wahnsinn. Anbei ein paar Silberpfeil Fotos, Klausen 2013.

    Lieber Roger,


    Dieser Bericht kam so zustande: Vor ca. 1 Jahr hast Du von Deinem Chalenger berichtet, so ganz beiläufig erwähnt, dass noch 2 andere Oldtimer in Deiner Garage stehen... Natürlich nimmt mich wunder, vermutlich alle anderen MoBa-Neueinsteiger auch! (die es noch nicht wissen): welche? Fragen wie; "Hallo, was für einen Oldtimer haben Sie", ist ein wenig doof. Indirekt kam nun die Antowort ganz von selbst...


    Rolls-Royce hat einen wunderschönen Namen, that`s it! Rolls-Royce meinte so perfekt zu sein, dass sie auf das Auto bez. dem Erstkäufer so lange er Leben möge, unbeschränkte ewige Garantie gewährten. Dumm nur, dass Rolls-Royce diese Zusage bereits vor 100 Jahren(!), vor dem 1. Weltkrieg, ohne wenn und aber, zurück genommen hat. Dennoch, von nichts kommt nichts, die Konstrukteure haben schon reichlich überlegt, welche Weise das beste Ergebnis ergibt, Autos, welche mit den Besten mithalten konnten.


    Was mich anbelangt, ein typischer Rolls-Royce Besitzer werde ich nie sein. Durch einen RR Kauf ist man rein gar nichts "besseres", (aber auch nichts "schlechteres"), als irgend welche andere Leute. Vielleicht einfach eine Spur weniger vernünftig. Dennoch, voraussichtlich werde ich mein altes Mondia-Velo, meine Eisenbahnsammlung, und den RR Phantom II nie mehr weggeben wollen. Wobei, letztendlich ist eh alles nur ausgeliehen, auch das ganz eigene Zeugs können wir nicht mitnehmen, wenn die Seele ein Stockwerk höher wandert.


    Ausgerechnet heute, wo ich diesen Bericht hier veröffentliche, tagt die Weltklima-Konferenz. Jetzt wirds ein wenig heikel: 2007 bin ich im Val`d`Hérens durch das Gletschertor in(!) den Glacier Mont Miné gekrochen, nicht ein paar wenige Meter, sondern dem Schmelzwasser entlang, mehrere Stunden(!) Irgendwo zwischen 2500 und 3000 Meter über Meer, bin ich auf einen Wald - tief im - Gletscher gestossen. Es waren nicht dünne "Zündhölzli", sondern richtig dicke grosse Lärchen, gross genug für ein Blockhaus oder Möbel. Sicher ist es sinnvoll, mit Resourcen sorgfältig umzugehen. Doch Aussagen wie: "es war noch nie" sind möglicherweise nicht zutreffend. Wenn Menschen anderen Menschen ein schlechtes Gewissen einreden versuchen, weiss nicht ob das was ändert, hilfreich-, oder nützlich ist.


    Ich wünsche Euch allen viel Freude, immer gute Fahrt und gute Bremsen. Zum Glück hat meine Garage keinen Platz mehr, wenn ich Eure Fotos ansehe: Das absolut beste Auto gibt es nicht, auch meins nicht, der war ganz schön schrottig, siehe Fotos. Der SL ist vielleicht der Schönste, der Ami hat weit und breit der schönste Sound, eine Kollegin von mir hat einen wunderbaren Fiat Topolino, vielleicht das härzigste Auto. Es gibt jede Menge Parallelen zu Modelleisenbahnen... Ausser das Frauen den Oldtimer etwas mehr Verständnis entgegen bringen, als HAG & Co.


    Herzliche Grüsse


    Hermann