Beiträge von 11465 - Oerlikon

    Wieder mal eine tolle Detailierung.... darum werde ich auch nicht auf dem Punkt herumreiten, der mir natürlich sofort als Unstimmigkeit ins Auge gestochen ist.:rolleyes:


    Anhand Deiner Szenerie darf ich annehmen, dass Dein Diorama in der Epoche lll, allenfalls lV angesiedelt ist?

    Falls dem tatsächlich so ist, muss ich tatsächlich aufs Schärfste protestieren!:D


    Anno dazumal galt nämlich eine Einbahnstrasse für alle Verkehrsteilnehmer. Diese Wischiwaschi-Veloausnahme-Zusatztafel existiert nämlich erst seit es mit Sitte und Anstand der Gesellschaft abwärts geht - sprich vielleicht der 90er Jahre. Da aber waren Feldbahnen und Deine dargestellte Industrie-Romantik bereits passé...


    Mit anderen Worten: Dein Schild ist nicht epochengerecht... oder - wahlweise - der Rest des Dioramas nicht. :grin:

    Ich kenne die obgenannten Details nicht (wie ich mein Sturmgewehr in der RS herumschleppte, weiss ich nicht mehr, nur noch, DASS ich es schleppte)

    Genial bemalt und sehr sauber gearbeitet. Danke fürs Zeigen.:thumbsup:

    Mir bleibt die Spucke weg! - Du beweist mit diesem verkrauteten Areal rund um das (vorläufige?) Streckenende nicht das erste Mal, dass genau solche Milieus zu Deinen absoluten Stärken gehören. Pyramidonal!!

    Ich konnt‘s nun doch nicht lassen und bin die Liste durchgegangen: Genau zwei Positionen hätten es mir angetan. Aber bei einer davon wäre ich gegen die zu erwartende Konkurrenz wohl chancenlos und beim zweiten Artikel stünde Aufwand (Anreise) in keinem vernünftigen Verhältnis zur Chance eines erfolgreichen Gebots.


    Also, lasse ich’s. :D

    Erwin, bei der auf Ricardo eingestellten neuen ‚Olten‘ ist klar ersichtlich, dass die digital aufgedruckten ‚Chrom‘-Zahlen tatsächlich immer noch dunkler als die Bahninitialen sind... und die Betriebsnummer prangt ungeachtet der entsprechenden Hinweise an Hag immer noch zu hoch an der Flanke. ;(

    Bei Dir sind Herztropfen nicht nötig, Hänsu. Denn da weiss man, dass aus scheinbarem Frevel etwas noch Besseres entsteht.

    Abgesehen ist der Seitenschneider ein anerkanntes Modellbahn-Feinwerkzeug. Kommt immer wieder mal an Modellen zum Einsatz.^^

    Eine sehr glaubwürdige und imposante Szenerie... Wenn Du die Landschaft mit einem so hochwertigen Tannenwald weiterführen willst, wird das ganz schön ins Geld gehen. Die ersten Vertreter sehen aber toll aus und sind gut platziert. :thumbsup:


    Moment mal: Wo sind denn die vielen Felsstücke vom letzten Beitrag abgeblieben?8|

    Im Gegensatz zu Bob Ross, der genau weiss was er tut und im voraus absieht, was jeder Pinselstrich für Auswirkungen hat, verstehe ich rein gar nichts von Malerei. Darum wandeln sich meine zufällig entstehenden Szenarien immer wieder, auch wenn dabei scheinbar gelungene Partien wieder verschwinden. So auch die im ersten Moment aufregende Schlucht. Auch wenn das Ganze auf den kleinen, zweidimensionalen Bildern gar nicht mal so schlecht wirkt, war diese - ebenfalls zufällig und aus der Not entstandene Schlucht optisch problematisch. Am oberen Ende konnte sich das Auge nicht entscheiden, ob sich das Gelände nach vorne oder nach hinten verlaufen soll. Licht und Schatten verwirrte es. Natürlich lag der Grund darin, dass ich beim Malen den Lichteinfall ausser Acht liess. Bei einem reinen Bild würde das vielleicht nicht so schnell passieren. Aber ich male kein normales Bild, sondern versuche ein plastisches Gelände auf einer Fläche seitlich weiterzuführen. Bob Ross könnte das natürlich locker aber wie man an der unterschiedlichen Haarpracht deutlich erkennen kann, steckt im Können des weltbekannten Künstler einiges mehr an Volumen drin. Ergo: nach und nach verschwand die Schlucht hinter schützenden Bäumen. immerhin wurde die frontale Felswand nicht ebenfalls Opfer der Perspektive. Naja: doch! Das Auge ist auch hier unschlüssig, ob die Felswand nun relativ nah an der Bahnlinie liegt, oder doch schon in einiger Entfernung. Mit dem Allheilmittel ‚Fichte‘ kriegt man diesen Mangel an Können aber recht gut in den Griff. Nachfolger also ein Bild vor der heutigen Malstunde und anschliessend eines das den Kaffeepausenstand zeigt. Wie man sieht arbeite ich mich von hinten nach vorn durch die Fichten. Vobei ich irgendwann vor der Herausforderung stehe, dass ich eine Schlucht darstellen muss, welche eine Eisenbahnbrücke erfordert...



    Fantastisch! - Das könnte ich nie. Es ist ja sicher nicht zu vergleichen ob man ein Objekt mittels einigen Rostfahnen, Moosbewuchs oder Dreck ‚irgendwie’ altert, oder ob konkrete Vorgaben gemacht werden. Ausbleichen eines Fahrzeugs dürfte heikel sein, damit es dann auch echt aussieht. Vor allem muss der Farbton genau stimmen und sollte - im Gegensatz zu anderen Alterungsspuren - auf ebenen Flächen sehr regelmässig ausfallen.