Beiträge von 11652

    Hallo Oski

    Nur, denke ich, ein stromloser Motor müsste dann doch gedreht werden können, wenn nichts mehr eingerastet ist. Das geht aber nicht, die Sache ist blockiert.

    Das Getriebe besteht - so meine ich - aus zwei hintereinander "geschalteten Schnecken - da kann man nichts bewegen (ausser von der Motorseite her, klar).


    Hast du die ganze Antriebseinheit schon einmal demontiert? Dann siehst du, wie das aufgebaut ist. ABER, der ganze Teil mit den Federkontakten ist für den Wieder-Zusammenbau sehr fummelig, ein "Geknübel". Gebracht hat das bei mir wenig, ausser dass eben diese ganzen Kontakte vielleicht noch ein wenig mehr ungenauer wurden (ich habe sie früher schon einmal demontiert und ich bin eigentlich nicht der Ungeschickteste, so sagt man. Ich habe dann irgendwann einmal "aufgegeben" - aber den Teil der Geschichte kennst du ja;).


    Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Erfolg! Vielleicht kann ich auch noch weiter helfen, wenn du weitere Fragen hast.

    Hallo Oski


    Nur so auf die Schnelle...

    Was macht eigentlich diese Spule genau?

    Die Spule zeiht den Verriegelungshebel (die Alustange) "aus" dem grossen Zahnrad, der Motor dreht sich und damit die Bühne. Sobald der Hebel wieder in eines der vier Löcher "fällt" bzw. die Feder ihn dort hineindrückt, wird der Motor gestoppt und die Bühne hält genau an einem Gleisanschluss/Blindgleis.


    Hoffe, das hilft etwas weiter...

    ...am anderen Ende der Schweiz (von Fredi aus gesehen) bekam dann die Lok den Namen "Schlotterbeck" (auch hier im untersten Viertel zu finden: https://www.lokifahrer.ch/Loko…2x3-4/Betriebseinsatz.htm).


    Das hat wohl offensichtlich mit dem "Schlottern" der Lok zu tun - jedoch auch die Verbindung mit dem Ende "-beck", das der Name für eine damals bekannte Autogarage in Basel steht; welche notabene in unmittelbarer Nähe des Depot Basel lag (beides, Depot und Garage ist heute ja Geschichte, Garage: https://de.wikipedia.org/wiki/Grossgarage_Schlotterbeck).

    Hallo Hermann


    Zu dem Standort kann ich dich beruhigen - dort STEHEN auch regelmässig Traxx 485 und 186, Vectron 475 und Lok 2000 465. Es sind wohl zum abstellen von Loks gemietete Gleise (mind. 2 - eines wo die170 steht und eines am Basler-Ende des Perron Gleis 2/3). Das ist noch nicht so lange der Fall, dass diese in Pratteln abgestellt werden.


    Du hast damit übrigens meinen Arbeits-Fussweg besucht, den ich während der Lehre und später noch einmal hatte. Dieser führte vom Bahnhof Pratteln den Anschlussgleisen entlang bis zu Schindler-Waggon und später ADtranz/Bombardier - heute längst Geschichte.

    Hallo Dumeng

    Wie auch immer, dann kann ich ja auch gleich eine amerikansch/deutsche Diesellok davorstellen, Typ Blue Tiger der Minderer Kreisbahnen MKB.

    Die Lok ist toll! Und du hast sie auch toll in Szene gesetzt - Danke fürs zeigen.

    Hallo Hermann


    Ja aber...


    Vorneweg, auch ich bin ein Fan der 465 und finde sie eine super Lok! Für mich war das schönste, wenn sie zusammen mit einer Re 6/6 unterwegs war^^


    Doch ist die Sicht von uns Hobby-Bähnler eben nur eine…


    Die Lok könnte sehr schnell fahren (mit glaube ich 285 km/h zusammen mit 3 460er im Grauholz ist sie das auch) - heute darf sie 160 km/h und nicht mehr. Braucht es nicht und die Änderungen (vor allem an den Zulassungspapieren?) wären dann wohl sinnlos.


    Bei den Lokführern sind diese wohl wegen dem Komfort im Führerstand beliebt, sicher auch wegen anderer Qualitäten- man hört aber auch Stimmen, die eine Traxx, 425 oder Vectron vorziehen. Wobei offenbar gerade die unter den Hobbyisten geschmähte Traxx DIE Güterzuglok ist und besonders gutmütig zieht, wohingegen die 465 eher nervös ist. Dass diese dann die Schienen mehr schont ist ein anderes Thema... Beide bieten nicht den offenbar unangenehmen Tunnelblick der Vectron.... Wiederum die Vectron und Traxx sind halt schon enorm viel günstiger als die 465.


    Freuen wir uns, wenn wir jetzt noch Doppel aus 465+425 sehen und dann in Zukunft „Limmetten-465“+475 oder 485 - weil das geht ja dann mit den Refit-Maschinen (dafür nicht mehr mit den 425, etc.).

    Es bleibt also spannend!

    Hallo zusammen


    Komme "endlich" nochmals auf den Ausgangsbeitrag zurück...

    So stammen z.B. beide Lokomotiven meines Sohnes aus der Zeit - ein österreichisches Eisenschwein (ÖBB 1020, Märklin 33221) und als erste hier, die Märklin Hobby 03.10 (3097), wie sie Rainer Lüssi auf seiner Website vorstellt: https://www.stayathome.ch/maerklin_br03.htm. Er schreibt, dass die Lok traumhaft läuft und hochwertig aussieht - das stimmt!


    - Sohnemanns Lok läuft ebenfalls traumhaft (ich staunte wirklich nicht schlecht, sie hat einen Antrieb per Zahnräder auf die letzte Kuppelachse, danach per Kuppelstangen), sie tönt "hammermässig" (mit dem ESU Sound der 03.10) und ist sehr viel im Betrieb.


    - Rainer Lüssi hat seine Lok damals mit einem 6090 Decoder umgebaut, wichtig für mich, er zeigt auf, wie die Lok zu einem Spitzenlicht am Tender kommt.


    - Mein Umbau bekam ebenfalls Licht am Tender, ein 60941 Umbauset für den Motor, einen ESU Loksound 4 Decoder mit Serienlautsprecher sowie den Sound der 03.10

    Auf eine Frage nach einer Dampflok für einen Vierjährigen im Stummiforum habe ich endlich ein paar Bilder gemacht und auch dort die Lok vorgestellt (https://www.stummiforum.de/viewtopic.php?f=2&t=182232). Doch möchte ich ja nicht primär die Diskussion verlinken, sonden die Lok zeigen und was aus der robusten Lok zu machen ist:


    Die Märklin 3097 (eben die eigentlich falsch als als 03.10 lackierte blaue Ausführung der 003 (Ur-3085) - wobei Kinder in dem Alter sich bestimmt nicht daran stören, dass sie nicht so aussieht wie die 379168)). Diese Lok ist nahezu perfekt für den heranwachsenden Nachwuchs geeignet - weil:


    - robust - keine angesetzen Teile, einfacher Antrieb (nur auf eine Achse)

    - gross - die Lok macht echt etwas her

    - elegant - das blaue Farbkleid macht die Lok "fröhlicher", farbiger und damit nicht so düster

    - geschwärzte Räder und Steuerung - lässt sie deutlich hochwertiger erscheinen, es ist aber eine Hobby-Lok - dies schrieb schon Rainer Lüssi im Bericht!

    - Rauchsatzeinbau problemlos möglich (einfach den passenden Seuthe einstecken und fertig)

    - Schlepptender mit viel Volumen - problemloser Soundeinbau möglich


    was dagegen spricht - bei uns aber kein Problem darstellt:


    - eine solche Lok ist nicht ganz so leicht aufzugleisen (Vorlauf- und Nachlaufgestell)

    - keine Kupplung vorne - das kann im Spielbetrieb zu Frust führen


    Was das "Christkind" an der Lok alles gemacht hatte:


    - Motorumbau (Märklin HLA, Set 60941, auf der Getriebeseite bekam sie noch ein Kugellager)

    - Digitalumbau (ESU Loksound 4 auf einer mtc21 Adapterplatte)

    - Licht im Tender (es braucht nur eine Lichtquelle, Lichtleiter ist vorhanden)

    - Kupplungshaken am Tender gegen eine vernünftige Kupplung getauscht (Roco UK)


    Die ursprüngliche Anregung zum Umbau der Lok gab mir der schön bebilderter Umbaubericht von Rainer Lüssi (noch mit altem Decoder und ohne Sound). Er findet sich hier: https://www.stayathome.ch/maerklin_br03.htm


    Meinem Sohn seine Lok läuft sehr gut und auch leise, der ESU Sound ist so kräftig, dass der HLA problemlos übertönt wird. Die Lok würde extrem schnell laufen, ganz nach Hermanns Geschmack! Sie ist immer noch gut schnell unterwegs - obwohl die Höchstgeschwindigkeit nur nach bei glaube ich 150 statt 255 liegt... Und dies ist ja einfach per Programmierung anzupassen.

    Offenbar gehen hohe Tempi und hohe Lautstärke beim Sound nicht zusammen - jedenfalls ging der Lautsprecher schon einmal kaputt - deshalb die Anordnung mit den beiden Schallkapseln (hat nichts mit dem Defekt, sondern der Reparatur zu tun). Beim Loksound 5 wäre das noch viel einfacher, da dieser ja mit einem "Zuckerwürfel-LS" ausgerüstet ist. Auf dem Bild des geöffneten Tenders sind zwei Schallkapseln zu sehen - das habe ich nach dem Defekt so gelöst, damit sicher keine Teile des Lautsprechers mit dem Bodenblech in Berührung kommen.


    Neben der Kindereignung hat ja auch die "Vaterverträglichkeit" eine nicht zu unterschätzende Bedeutung, wenn Sohnemann auf Vaters Anlage fährt! Mir gefällt die Lok trotz ihrer Einfachheit sehr gut, mit der Soundausrüstung auf hohem Niveau "schmeichelt" die Lok so den Ohren - Kinder fahren nahezu IMMER mit Sound!


    Sound war übrigens noch ein Entscheidungsthema - soll sie als 003 oder als 03.10 tönen? Unsere tönt so wie sie angeschrieben ist, als Dreizylinderlok 03 1043.


    Hier Bilder der Lok:


        


        

    Hallo zusammen


    Aus quasi familiären Gründen kennen wir Mallorca mittlerweile ziemlich gut - wir besuchten dort früher oft eine Radsportstation. So lernten wir die Insel von einer ganz anderen Seite kennen, als was sie für gemeinhin gehalten wird. Später waren wir dann auch mit den Kindern dort - es ist schon sehr schön!


    Die ganze Entwicklung durch Corona hat durchaus positive Effekte. Die Spanier gehen aktuell konsequent gegen die primitiv Touristen in Mallorca vor, die glauben sich dort über jegliche Regeln hinwegsetzen zu können. Die sind so blöd und vernichten sich selbst ihre "tolle" Urlaubsgrundlage. Ich vermute, nicht wenige dieser primitiv Proleten sind Nutzniesser solcher Tiefpreis Flugbillette.

    "Mallorca" ist schon länger dran, sich von solchem loszusagen - das ist nur nicht so ganz einfach. Doch es entwickelt sich schon in die gewollte Richtung - mit solchen "Spezialisten" wie von Erwin angeführt, geht es dann ganz schnell...


    "Heisse" Kandidaten auf diese (zu) günstigen Tickets sind jedoch auch solche, die auf der Insel einen "Wohnsitz" (Dauergemietete Wohnung/Haus, Eigentum) besitzen. Da plant man anfangs Jahr seine Aufenthalte und fliegt dann X-Mal hin... Das lohnt sich dann auch für Wochenende - es kostet ja nur wenige Rappen mehr als eine ZVV Tageskarte:S


    Übrigens flogen wir 2018 mit einer A320 neo nach Hause - bei der Swiss dauerte es dann schon nach lange bis diese auch neo's hatten...

    Hallo zusammen

    Es gibt auch noch einen weiteren kleinen Unterschied: Die Wiederauflage verfügt (vorbildgerecht) über 3 Antennen und nicht nur zwei wie die Erstauflage.

    ...für die Sammler ist damit in meinen Augen genüge getan. Wenn doch solche kleinen Dinge anders gemacht werden, so sind die Auflagen ja klar unterscheidbar, die neue Auflage damit ja de facto "besser" weil vorbildgetreuer.

    Die Tatsache, dass damit zwei "schöne" Loks (endlich) wieder verfügbar werden überwiegt aus meiner Sicht hier - vorbildorientierte Betriebsbahner haben so die Möglichkeit, gefragte Vorbilder nun auch fahren zu lassen, HAG die Möglichkeit weitere Loks zu verkaufen, Umsatz zu generieren.


    Und die login würde sich vor einem Roco IC 2000 schon noch gut machen...

    Hallo Felix

    EW II der SBB oder doch eher EW I der BLS?


    Grüsse

    Felix

    Ich war zu schnell und zu ungenau... Es sind EW I der SBB - damit wäre der Weg frei mit Piko Wagen. DAs Bild findet sich auf Seite 79 - doch das war nur ein zitiertes Bild aus vielen! Es gibt daneben natürlich noch zig andere tolle Züge - jeder wird da so seine Vorlieben haben, auch ich werde bestimmt noch andere Highlights finden...


    Hallo Christoph

    Habe mir das Buch auch gegönnt, es hat tolle Bilder. Mit meinem Französisch hapert es ein wenig:facepalm:. Für die Entzifferung der Bildunterschriften reicht es gerade noch.

    ...und damit frischt du das wieder auf und wirst immer mehr verstehen! Gut, bei mir ist es dann vor allem das Reden, dass ich viel zu viel VERlernt habe und davor eben auch gar nie so richtig GElernt hatte:S


    Wie auch immer, vor allem bei Bildbänden schrecke ich da nicht zurück und kaufe auch französische Bücher (wie auch davor italienische). Sowohl in Frankreich wie in Italien gibt es aus meiner Sicht eine erstaunliche Fülle von hervorragenden Bücher, insbesondere auch eher spezielle Themen betrachtend!


    In beiden Ländern gibt es auch Literatur zur Zugzusammenstellung über die Jahrzehnte - etwas, was ich so für und in der Schweiz noch nicht gefunden habe oder nicht kenne.


    Ich meine z.B. so etwas: http://www.shop.ferrovie.it/in…duct_info&products_id=701


    Wenn es so etwas für den Lötschberg und Gotthard gäbe:rolleyes:

    Hallo zusammen


    Besten Dank Euch allen für die interessanten Beiträge! Was da immer wieder zusammen kommt!

    Warum um Himmels Willen experimentierten die Ingenieure aus der ‚elektrischen Frühzeit‘ denn noch so lange mit Schubstangen herum und kamen nicht eher auf Zahnradlösungen für die Übertragung der Kräfte auf die Räder?

    ...

    Da war der Buchli-Antrieb ja revolutionär. Aber Mit Zahnrädern hätte man doch von Anbeginn arbeiten müssen...

    Nebst den mechanischen Aspekten gibt es auch noch elektrische zu beachten - dies wurde ja auch schon erwähnt.


    Diese Lokomotiven besassen und besitzen im Falle der zum Glück (vor allem einmal für den Eisenbahnfreund) noch immer zahlreichen älteren Triebfahrzeuge einen Einphasen-Reihenschlussmoitor. Dieser zeichnet sich durch eine prinzipiell für den Bahnbetrieb recht gut geeigneten Drehmoment/Drehzahl-Kennlinie aus - sehr viel Drehmoment bei kleinsten Drehzahlen (zum Anfahren) und dann immer weniger bis de facto Null bei hohen Drehzahlen. Drehstrom-Asynchronmotoren, wie sie bei allen modernen Lokomotiven eingebaut sind (es gibt Ausnahmen...), haben eine Kennlinie, die nahezu gerade von Null bis Höchstdrehzahl verläuft - am Anfang bei ähnlicher Leistung jedoch tiefer ansetzt (Bsp. Re 460 gegen Re 6/6 Motor ca. 10'000 Nm gegen 15'000 Nm).


    Nur, da gibt es das Problem des Durchgehen ohne Last - im Leerlauf (sprich einfach den Motor ohne Getriebe laufen gelassen) benötigt so ein Motor nicht einmal 100 V um auf eine respektable Drehzahl zu kommen.

    Und hier kommen auch die Stangen ins Spiel (nicht ins mechanische...): Wenn mehrere Achsen mechanisch miteinander verbunden sind (und das ging damals eben mit Stangen besser als mit Zahnrädern), ist die Schleuderneigung deutlich geringer. Die Technik um das Schleudern in den Griff zu kriegen war damals nicht so weit.

    Dies war auch ein Grund, warum Rangierlokomotiven noch recht lange mit Stangenantrieb gebaut wurden - langsames Fahren, viel Anfahren mit entsprechendem Risiko, dass die Räder durchdrehen.

    Hallo Fabian


    Zuerst herzlich willkommen hier! Und dann besten Dank für den Bericht von Eurer Anlage - toll, was ihr da aufbaut! Beeindruckend, wie konsequent ihr baut!


    Du präsentierst da eine immense Fülle an Informationen! Das braucht natürlich etwas Zeit, das alles zu erfassen;)


    Auf den ersten Blick fallen mir folgende Dinge auf, finde ich besonders toll oder regen zu Fragen an:


    - Das Depot Erstfeld finde ich hervorragend getroffen!

    - Als Rollmaterialfan (ja, ich baue jetzt auch...) interessieren mich natürlich die internationalen Züge - da kommt vielleicht ja noch mal was.

    - Die gezeigte HAG 11214 - hängt dahinter die dazugehörende 11643? Seid ihr zufrieden mit der Stromabnahme, das sei ja bei Euren Gleisen ab und an ein Thema.

    - Du schreibst von "hauptsächlich Lopi V4 und in Zukunft V5" - das ist ein spannendes Thema, und darin, wie dem V5 die besten Fahreigenschaften für di eLok zu entlocken sind (ich habe schon mehrere davon eingebaut, das Potential ist sicher sehr gross, doch der "Wow-Effekt" blieb auf die Schnelle aus - da braucht es wohl (viel) Zeit und Wissen sowie gute Tipps...


    Bin gespannt, wie es weiter geht und wünsche Euch viel Spass beim Hobby!

    Hallo zusammen


    Dazu kann ich auch noch eine Umsetzung beisteuern, meine HAG 11652 mit Sonnenrollos aus Papier:



    Die Rollos habe ich nach einer Anleitung in der Zeitschrift Eisenbahn-Romantik (Nr. weiss ich nicht mehr, es ist aber schon sehr lange her...) aus einem Beitrag zur Roco Re 6/6 an die HAG adaptiert.


    Umgesetzt mit festem, leicht bräunlichem Papier, den Führerstand ausgebaut, zwei Rollos zurecht geschnitten und am unteren Ende mit einem Bleistiftstrich versehen (Untere "Naht" oder so etwas) und mit Weissleim an die obere Innenkante der Frontfenster geklebt, dann den Führerstand wieder eingebaut.


    So sieht der Lokführer gerade unter dem Rollo durch, das zweite Fenster bleibt wohl Vorschriftswidrig aber wirksam zu...


    Kleine Bastelei mit Wirkung...

    ...dann bin ich ja beruhigt;)

    Wo der sinnvolle Anlageneinsatz einer solchen 2-motorigen Ae 6/6 ist, vielleicht ein 14 Wagen Personenzug im Modellbahngebirge oder ein noch längerer Güterzug? Wahrscheinlich verschwinden die meisten 2-motorigen Ae 6/6 in der Vitrine oder gar nur in der Schachtel. ;)

    Ich tippe drauf, dass dein zweiter Satz eben zutrifft... 14 Wagen hat man übrigens schnell zusammen, wenn man einen vorbildlichen Zug zusammen stellt8) Ob das dann auf Steigungen auch fahrbar ist (Stichwort Entgleisungssicherheit der meist doch heiklen Wagen),, wird sich zeigen.


    Wenn ja, dann kommt dann die Frage, ob die aktuellen Ae 6/6 mit vier statt sechs Haftreifen eher an Grenzen kommen - ich tippe aber darauf, dass es so oder so geht und nicht an der Frage ob die Lok ein oder zwei Motoren hat, scheitert... (Immer eine "vernünftige" Gleisplanung, vernünftige Radien und Steigungen vorausgesetzt).

    Und wenn es doch an der Leistung scheitert, so sind 14 Wagen auch in etwa die Grenze, die eine Ae 6/6 alleine über den Gotthard zog - und wieder, ein zweiter Motor kommt zum Einsatz, doch auch in einer zweiten Lok.


    Wenn ich einmal Zeit und Lust habe, baue ich Hermann ein Ae 6/6 Renngetriebe.

    Da hätte einer bestimmt sehr grosse Freude!

    Hermann, denkst du die Frage von Christian beantwortet zu haben? Ich sage nein, du hast sie einfach ausgeblendet. Die komplett andere Aufhängung des Motordrehgestells gegenüber dem antrieblosen Drehgestell kann durch Kurven- und Weichenkombinationen durchaus ein unterschiedliches Fahrverhalten ergeben. Eventuell kann ich am Dienstag dazu näheres berichten.

    ...

    Hallo zusammen


    Genau Erwin, dort "sitzt" quasi das Problem, bzw. die "Problemzone" bei der Re 6/6. Das Längsspiel der Drehgestelle wird dann schon beachtlich (ich habe es jedoch noch nie gemessen...). Der Zuwachs an Kraft ist bestimmt da, doch ich bleibe dabei, es geht wohl mehr um das Wissen, eine Zweimotorige zu haben oder das Besitzen einer solchen - beides absolut legitime Absichten!


    Bei mir ist es ja auch so, ich wollte eine zweimotorige Re 6/6 im Fuhrpark/in der Sammlung haben!

    Aber eine "reicht".

    Problematisch wird es bei mehreren Loks dann auch mit der Betriebssicherheit - das "Ziehen" und "Stossen" sowie das Spiel kann dann schon auch zu Entgleisungen führen. Gut, wann fährt man mit einer Re 20/20 - aber eben, das geht mit vier einmotorigen Loks. Und den Sound von zwei Motoren erzeugen auch zwei Motoren in zwei Loks;)

    Aktuell tun dies die 11464 vor der 11658 und dem Arlberg-Express - herrlich!


    Im Fahrtest mit einem langen Zug hat die zweimotorige Re 6/6 denn auch überzeugt (101 Wagen auf einem verschlungenen Rundkurs) - dann war Schluss, weil wir nicht weiter gemacht hatten; mit Zugkraft war noch lange nicht Schluss. Allerdings hat das dann später die Märklin 33221 (DB 194 bzw. diese Version die ÖBB 1020) mit noch ein paar Wagen mehr (Sohnemanns Lok musste ja "stärker" sein) auch mit Bravour gemeistert - mit einem Motor...


    Ich hoffe sehr schwer, dass Ihr - Erwin und Herrmann - ob all des Digitalen, Analogen, Zweimotorigen, etc. nicht ein Problem miteinander bekommt - wäre schade:supersad: - Sticheleien sind ja ok...


    Mich führt diese Diskussion mit dem Zweimotorigen und dem Digitalen jedoch rasch dorthin, dass ich einmal gerne wüsste und erfahre, wie man am besten und auch mit vertretbarem Zeitaufwand die (aller-)besten Fahreigenschaften aus HAG Lokomotiven heraus holt. Das geht ganz sicher nur mit Digitaltechnik - ich bin speziell am Weg mit dem Lopi 4 und 5 bzw. Loksound 4 und 5 von ESU interessiert. Nicht, weil ich "versessen" bin auf ESU, sondern weil ich einmal diesen Weg eingeschlagen habe...


    Dieses Thema wäre einmal etwas für einen Event. Wenn sich dazu ein paar Interessiert finden liessen, sowie z.B. Arwico als ESU Importeuer und dazu noch Corona vorbei?


    Insofern - ja, ich möchte schon, dass die Loks so gut wie mit vertretbarem Aufwand möglich, fahren. Als Digitalbahner seit 1986 bin ich überzeugt, dass es nur so geht8)

    (Deshalb baue ich ja auch ältere Loks auf aktuelle Technik um)

    Hallo Hermann


    Ich kenne den Grund auch nicht, doch meine ich mich zu erinnern, das dies bei den Stummi diskutiert wurde (https://www.stummiforum.de/vie…?f=2&t=169539&hilit=39243). Dort wurde aber auch erwähnt, dass es wohl "Spezialisten" gibt, bei denen eine grosse Dampflok einfach ein Dreilicht-Spitzensignal haben muss - und eben eine dritte Lampe nachrüsteten:thinking:

    Der ganze Faden ist aber ziemlich lang, zu lang um nochmals durchzulesen...


    Hallo Hermann


    Besten Dank für das herrliche Bild!

    Aber ich fand im Internet ein Bild, das die Rückseite des Tenders zeigt. Und tatsächlich, die Lampe ist links angebracht. Roger, dein Modell ist somit richtig.


    Gruss Hermann

    Das spielt bezüglich Tenderbeleuchtung wohl keine Rolle - ich meine, dass die Lok keine 44 bzw. DSB Litra N ist, sondern eine 50 bzw. DSB Litra N - HALT*!


    Hatten wir darüber schon diskutiert, dass die DSB gar keine ehemaligen 44er sondern ehemalige 50er im Bestand hatte? Märklin damals also einfach die 44 zur 50 gemacht hatte?

    Gut, damals spielte das wohl keine Rolle und eine seltene, sehr interessante und spezielle Lok entstand. Eine 50 und eine 44 unterscheiden sich jedoch schon deutlich - die 50 eher zierlich (Da eine eher leichte Zweizylinder-Dampflok) - die 44 schwer und mit im Modell dann doch mit "etwas des Guten zu viel" umgesetzten dicken Kessel (DIE schwere Dreizylinder-Güterzuglok).

    - DSB (Dampfloks): https://de.wikipedia.org/wiki/…atsbaner#Dampflokomotiven

    - Baureihe 50 (auch Reihen der anderen Bahnen): https://de.wikipedia.org/wiki/DR-Baureihe_50


    * Ich wollte eigentlich auf die Unterschiede der Loks hinweisen, da das Bild eben eine 50er zeigt - da bemerkte ich, dass die DSB NUR 50er im Bestand hatte.

    Hallo Hermann

    Jetzt ist wieder Roger am Drücker: welches Wappen wird die nächste Ae 6/6 haben? :rolleyes:

    ...jetzt sollen doch erstmal die angekündeten Versionen erscheinen - wobei es schon spannend ist (zumindest für die Ae 6/6 Fans), welche denn als weitere Loks dereinst kommen...


    @Erwin:

    Nach vielen Worten nun auch noch Fotos, damit der Interessierte sieht, wie sich die mechanische Lösung präsentiert.

    Besten Dank für die Fotos. Tolle Arbeit, das sieht professionell aus und ist es ja natürlich auch - trotzdem, toll gemacht!


    Mich würde noch interessieren, wie die zweimotorige Lok den fährt? Ich habe "nur" eine zweimotorige Lok, die 11664 "Köniz" - die fährt schon gut, doch nicht besser als eine einmotorige, ich mein sogar, dass sich das grössere Spiel der Drehgestelle durch das zweiten Motordrehgestell eher negativ bemerkbar macht.

    Hallo Roland


    Das ist toll! Hoffentlich aber nicht exklusiv - wäre schade, wenn nicht alle Anhänger der 465er in den Genuss der Lemongrünen Lok kommen könnten. Märklin und Roco sollen sie ruhig auch bringen - die HAG wird die Schönste und Beste sein;)

    Hallo zusammen


    Heute traf das neue Buch zu den BLS Lokomotive ein, welches Christian in seinem vorletzten Newsletter vorstellte:


    https://eyro.ch/onlineshop/pro…nfo.php?products_id=14069


    Absolut empfehlenswert! Ein "Muss" für Fans diverser Richtungen und solche, die


    Das Buch ist zwar in französischer Sprache geschrieben, doch erstens kann man das ja "irgendwie" schon entziffern (selbst ich;() und zweites lebt das Buch zum grössten Teil von den Bildern.

    Die Bilder bringen einen riesigen Fundus an Zügen, zahlreiche davon "rufen" nach Umsetzung ins Modell...

    Die Bildqualität ist nicht so konstant gleich hochwertig wie bei anderen Werken (z.B. das Buch zur Lötschbergbahn von Carlo Hertogs, ISBN 3882555831), doch das tut dem Werk keinen wirklichen Abbruch! Dagegen deckt (fast) alle BLS Loks ab und dies erst noch in der ganzen Schweiz! Der Zeitrahmen umfasst sogar die an die Cj vermietete Re 4/4, welche sich auf einem Juraviadukt herrlich in Szene setzt.


    Ob da Christian ein wenig "eigennützig"handelt, schliesslich bietet er ja (zum Glück) auch viel des abgelichteten Rollmaterials an8)? - nein im Ernst, ich finde das eine hervorragende Sache, auch solche Bücher anzubieten - sie bringen Lese- und "Anschauvergnügen" dazu aber auch zig Beispiele, die tatsächlich ins Modell umgesetzt werden können. Sehr gerne mehr davon!


    Als Beispiel, wie man inspiriert werden kann:

    So "fehlen" mir nur noch EW II, um die Fortsetzung hinter BLS Re 4/4 und je einem FS AB UIC-X (rosso/fegato), FS B UIC-X (grigio ardesia) zum ganzen Zug nachzubilden - dazu ist es ein herrliches Bild im Buch...