Beiträge von Lord Chris

    Ursprünglich war angedacht, über die SOB Strecke von Goldau nach Thalwil zu fahren

    Hoi Fabian

    Thalwil? Stimmt das so wirklich? Das macht IMHO nicht gross Sinn. Wenn man via Rothenthurm fährt, so kommt man entweder in Wädenswil oder in Pfäffikon wieder ins SBB-Revier. Von Wädenswil könnte man noch einen Abstecher nach Thalwil machen, aber wozu? Die Lok umsetzen geht auch in Wädenswil. Ok, Thalwil hat etwas mehr Gleise, und eine Tribüne (auch Fussgängerüberführung genannt).

    Ich vermute eher, der Plan wäre gewesen, in Goldau zu spitzkehren, und dann via Rothenthurm - Pfäffikon - Rapperswil zu fahren.

    Gruss Christoph

    Ich war damals auch dabei, als Röbi um den Lauerzersee geseckelt ist (das ist mittlerweile etwa 40 Jahre her). Die Strecke war zu dieser Zeit mit Sicherheit länger, ich weiss, dass wir auch in Schwyz selber und in Ibach durchgerannt sind. Goldau glaube ich nicht. Ob es wirklich ein Halbmarathon (= ca. 21km) war, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, aber nach meiner Erinnerung kommt das schon etwa hin.

    Gruss Christoph

    Furrer + Frey hat mittlerweile eine Menge derartiger Stromschienensysteme gebaut, hauptsächlich in Tunnels, aber auch des öfteren unter Brücken. Dabei gewinnt man Lichtraumprofil, ohne dass man die Brücke höher- oder die Geleise tieferlegen müsste.

    Details findet man auf der Website furrerfrey.ch

    Andere Hersteller von Deckenstromschienensystemen gibt's natürlich auch.

    Das Problem ist: eine Behinderung, die man nicht sieht, wird von Gesunden missbraucht.

    Glaube nicht absichtlich.

    Oh doch. Auf Frauen- / Familien- und Behinderten-Parkplätzen wird allpott ungerechfertigerweise parkiert. Klar, Frau oder Familie ist keine Behinderung, aber der Sinn ist derselbe: man will irgendeinen Nachteilsausgleich schaffen. Aber dieser wird von Männern / Alleinfahrenden / Nichtbehinderten zum eigenen Vorteil ausgenützt.

    Zum eigentlichen Thema: es ist auch immer die Frage nach der Sinnhaftigkeit der Kosten. Wenn ein kleiner Landbahnhof (z.B. Mühlau) nach BehiG ausgebaut wird, so kostet das schnell mal fünf Millionen. Auf 50 Jahre abgeschrieben heisst das 100'000 pro Jahr, oder 2000 pro Woche. Wenn wirklich jede Woche ein Rollstuhlfahrer ein- und aussteigt, so wird jeder Rollstuhlfahrer-EIn- und -Ausstieg mit 1000 Franken subventioniert. Da wäre ein Taxi wesentlich billiger.

    Nachtrag zu dieser Sache: Wir haben am 15.03.2025 tatsächlich einen neuen Rekord in 16 Stunden 39 Minuten aufgestellt. Die geplante Reise von 16h18 ist wegen eines verpassten Anschlusses in Luzern fehlgeschlagen.

    Die Reise war schlussendlich wie folgt:

    St-Maurice VS - Genève GE - Renens VD - Neuchâtel NE - Kerzers FR - Lyss BE - Biel - (Grenchen SO) - (Delemont JU) - (Laufen BL) - Basel BS - (Zofingen AG) - Luzern LU - (Hergiswil NW) - Alpnachstad OW - Luzern - Zug ZG - Bellinzona TI - (Altdorf UR) - Arth-Goldau SZ - Pfäffikon - Ziegelbrücke SG - (Mühlehorn GL) - Sargans - Landquart GR - Sargans - Heerbrugg - (Oberegg AI) - (Heiden AR) - Rheineck - St.Gallen St.Fiden - (Romanshorn TG) - (Stein am Rhein SH) - Langwiesen ZH

    Abfahrt in St-Maurice: 05:25, Ankunft in Langwiesen: 22:04

    Der Fahrplan ist so (In Klammern: nur anhalten, nicht umsteigen):

    St-Maurice VS - Genève GE - Renens VD - Neuchâtel NE - Kerzers FR - Lyss BE - Biel - (Grenchen SO) - (Delemont JU) - (Laufen BL) - Basel BS - (Zofingen AG) - Luzern LU - (Hergiswil NW) - Alpnachstad OW - Luzern - Arth-Goldau SZ - (Altdorf UR) - Bellinzona TI - Zug ZG - Thalwil ZH - Ziegelbrücke SG - (Mühlehorn GL) - Sargans - Landquart GR - Sargans - Heerbrugg - (Reute AR) - Oberegg AI - Heerbrugg - Rorschach - Romanshorn TG - Stein am Rhein SH

    Start in St-Maurice: 05:25, Ende in Stein am Rhein 21:43. Da muss man wohl in St-Maurice übernachten.

    Leider funktioniert dieser Fahrplan nur genau dann. Eine Stunde später könnte man das zwar fahren, aber die Gotthard-Züge halten dann nicht in Uri. Zwei Stunden später fährt das Postauto Heerbrugg - Oberegg nicht mehr.

    Es gibt zwei sehr kritische Umstiege:

    In Alpnachstad innerhalb einer Minute auf den Gegenzug

    In Luzern innerhalb von zwei Minuten von Gleis 15 auf Gleis 7

    Der Rest der Transfers sollte machbar sein.

    Und etwas kritisch ist auch die Strecke Bellinzona -> Zug, das ist der EC aus Milano, der ist recht verspätungsanfällig.

    Es gibt immer wieder Leute, die besuchen alle 26 Kantone der Schweiz mit öV, und dies auch möglichst schnell. Zu dieser Sache habe ich u.a. zwei Ereignisse gefunden:

    1. Im August 2017 hat eine Gruppe Tessiner dies in 17h21 erfolgreich durchgeführt.
    2. Im Dezember 2018 wurde an der EPFL in einer wissenschaftlichen Arbeit eine Tour von 16h54 erarbeitet, die praktische Durchführung ist dann allerdings wegen Verspätungen gescheitert.

    Ich habe mittlerweile mit dem aktuellen Fahrplan eine Route gefunden, in der dies innerhalb von 16h18 machbar sein müsste. Seitdem ich nicht mehr arbeite, habe ich Zeit um söttiges auszutüfteln :D .

    Weiss jemand von einer Durchführung, die weniger als die 16h18 gedauert hat?

    Röbi, wie kommt ihr beim Felsen strukturieren oder aufbauen nur so gut an der Fahrleitung vorbei? Oder ist gar die Felswand mobil aufgebaut.


    Ja, der Teil ist im Moment noch herausnehmbar, ich habe Fels, Landschaft und Brücke ausserhalb modelliert, und dann nachher wieder eingesetzt. Der mittlere Teil ist erst im Styropor- und Bauschaum-Rohbau, ich nehm den auch noch raus und baue ihn "draussen" fertig. Weil dahinter allerdings nichts ist, das direkt von vorne zugreifbar sein müsste, werde ich die Übergänge dann auch als Fels gestalten, und dies wird nachher nicht mehr zerstörungsfrei auseinandernehmbar sein.

    Das sieht fantastisch aus! Mit was für Klebstoff hast Du das Styropor geklebt? Ist ja nicht so einfach einen Kleber in einer grösseren Menge zu finden, welcher nicht auch das Styropor angreift...


    Das ist ganz normaler Weissleim. Der hält problemlos auf Styropor, wenn's etwas grössere Flächen sind. Kleine Punkt-Klebungen sind in Styropor sowieso problematisch, nicht wegen dem Leim, der würde schon halten, aber es besteht dann die Gefahr, dass Teile des Styropors rausbrechen. Aber wie gesagt, grossflächig ist gar kein Problem.

    Gruss Christoph

    Gesehen an einer Zuglaufanzeige eines Virgin Pendolino in Carlisle. Die Aussage ist klar verständlich, korrekt und nutzlos.
    Immerhin: es gibt manchmal Züge, die kommen überhaupt nie am Ziel an - zumindest das kann hier ausgeschlossen werden.

    Drei Eigenschaften sind erwähnenswert:

    • Es hat mal eine Tür gehabt,die nun zugemauert ist -> Das Ding kann also nicht so wie es ist mit Wasser gefüllt gewesen sein.
    • Der obere Rand ist ziemlich aufwändig ausgeführt -> Es war also wohl kaum oben offen oder mit einem simplen Dach zugedeckt, da muss vermutlich noch etwas mehr gewesen sein.
    • Es hat eine Wasser-Installation drin, die einen Absperr-Hahn enthält, und die als ein recht dickes Rohr im Boden verschwindet.

    Und ich habe im Internet noch ein Bild Blick auf die Linienentwicklung der Biaschina von der obersten Stufe aus, obere Tessinbrücke, alter Bahnhof Giornico gefunden, das zwar sehr unscharf ist, aber aus dem zu sehen ist, dass da etwas Grösseres gewesen sein muss.

    Ich vermute also folgendes: das, was wir dort gesehen haben, ist nur noch das Fundament. Darauf war mal ein grösserer Wassertank (ähnlich wie die Wassertürme früher), dieser Wassertank hat dann durch die noch sichtbare Installation eine Leitung hinunter zum Bahnhof Giornico gespiesen, und dort gab's einen Wasserkran für die Dampfloks. Die paar Meter Höhenunterschied von hier zm Bahnhof waren ausreichend für einen genügenden Wasserdruck. Und ein Wasserspeicher an dieser Stelle kann problemlos vom kleinen Flüsschen Ticinetto gespiesen werden.