Beiträge von Be 4/6

    Aus einem abgebrochenen Bauprojekt biete ich folgenden Kibri-Bausatz 9794 an:


    Er umfasst zwei Brauerei-Gebäude, einen Gasthof, eine Drehscheibe, Zäune und Fahrzeuge. Einige Bauteile sind probehalber zusammengesteckt, aber nicht verklebt.

    Der Verkaufspreis ist Verhandlungssache. Nachteil: der Bausatz muss wegen der Grösse der Schachtel in Dietikon abgeholt werden.


    Angebote bitte per PN.


    Gruss Hermann

    Ich verstehe nichts von der Faller AMS-Bahn und vom 3-D-Druck. Aber dass ich hier die Konstruktions- und Zusammenarbeit zweier Fachleute hautnah miterleben kann, das begeistert mich sehr. Ich bin gespannt auf die Weiterentwicklung der Kreuzung.


    Gruss Hermann

    Dieses Mal lasse ich Wettingen aus. Im Eisenbahnmuseum in Mulhouse ist eine Modellbau-Ausstellung mit einer kleinen Börse und einem grossen französischen Händler (Pierre Dominique). Da werde ich sicher den einen oder andern Euro brauchen.


    Gruss Hermann

    Gealtert werden könnten sie, jedoch sind Personenwagen im Normalfall nur wenig verschmutzt und benötigen daher eine eher leichte Alterung.

    Die Diskussion um den Farbton von alten und älteren Wagen finde ich immer amüsant. Das vor dem Hintergrund, dass der Farbton und die Zusammensetzung der Farben kaum überliefert sind.


    Zur Zeit des Dampfbetriebs war der Eisenbahnbetrieb eine schmutzige Sache. Bis zur Inbetriebnahme der Wagenwaschanlagen wurden die Wagen nur bei grösseren Arbeiten in den Werkstätten auch aussen gereinigt. Sonst wurden nur die äusseren Anschriften sauber gehalten, wie das Bild aus der Wagenreinigung Zürich HB zeigt. Damals Alltagsarbeit der Wagenreiniger, Bild SBB Historic von 1952.



    Im Betrieb waren die Personenwagen kaum mehr grün, eher schmutzig braun. Das Bild aus Palézieux von 1968 zeigt das deutlich, gleich ob schwerer Stahlwagen oder 1. Klasse Leichtstahlwagen.



    Gruss Hermann

    Hallo Roger, du weisst ja, dass ich kein Märklin-Fan bin. Deshalb kann ich ganz gut ein paar weniger gute Ratschläge machen:


    - Ich würde den Wagen sofort entsorgen :cursing:

    - Nächste Möglichkeit: Du spendierst dem Wagen eine neue Schachtel, diesmal ganz in Schwarz. Das Ganze kommt dann in dunkelste Ecke des Archivs.

    - Du nimmst nur den Kessel (wenn das möglich ist, ich kenne die Bauweise ja nicht) und ergänzt den Wagen mit einem Untergestell, das in besserem Zustand ist. Die Verpackung je nach Lust in schwarz oder farbig.

    - Den Wagen ganz restaurieren und in einer neuen Kartonschachtel verpacken. Dazu museumsgerecht die Restaurierung akribisch beschreiben (möglichst auf A4-Papier). Für die Wagenverpackung und die Beschreibung eine neue Kartonschachtel herstellen. Für diese Arbeit und für weitere Restaurierungen dieser Art einen neuen Lagerraum mieten.


    Ich hoffe, es ist etwas Passendes für dich dabei ;)

    Gruss Hermann

    In der ETH-Bibliothek fand ich weiteres altes Bild vom alten Bahnhof Giornico. Es stammt laut Begleittext aus dem Jahre 1885. Die Gotthardbahn war zu dieser Zeit noch einspurig und Giornico ein Kreuzungsbahnhof. Links im Vordergrund steht ein Wasserkran zwischen den beiden Kreuzungsgleisen. Auf einem andern Bild sind bergwärts zwei dieser Wasserkrane zu sehen, besser gesagt zu erahnen. So konnte man wohl die Zuglok und die Vorspannlok gleichzeitig mit Wasser versorgen. Das bedeutete einen grossen Wasserbedarf in kurzer Zeit, deshalb auch der recht grosse Wasserturm. Wasserfassen war wichtig, denn nach dem Bahnhof Giornico beginnt der Aufstieg durch die Biaschina mit den Kehrtunnels.



    Für die Zweifler noch ein Auschnitt in Original-Grösse.



    Gruss Hermann

    Hallo zusammen,


    am Samstag, 29. April 2023 besuchte ich die Sernftalbahn-Ausstellung in Elm. Nur schon für das Diorama "Industriebahn Riedmatt" von Patrick (Tigerli) lohnte sich die Anreise. Die Bilder hier im Forum waren bereits schön anzusehen. Im Original wirkt das Diorama noch viel besser. Die mit viel Liebe gestalteten Details, der Rangierbetrieb auf den feinen Gleisen und Weichen, das war einfach nur Genuss pur.

    Von den weiteren Dioramen will noch die Nachbildung des Bahnhofs Meursault zur Zeit des Dampfbetriebs im französischen Rhônetal in Spur 0 erwähnen.



    Gruss Hermann

    Der Film wurde in der Zeit zwischen 1923 (Elektrifikation der Seelinie) und 1927 (Verlegung der Seelinie auf das heutige Trasse) aufgenommen. Der Aufnahmeort ist der alte Bahnhof Zürich Enge. Bis zur Sekunde 44 ist der Uebergang Sternenstrasse zu sehen. Er war in der Ausfahrt Richting Wollishofen. Die nächsten Szenen spielen am Uebergang Seestrasse, auf der Seite Wiedikon gelegen. Diesen Uebergang kreuzte auch ein Gleis der Städtischen Strassenbahn Zürich (heute VBZ). Der sichtbare Tunnel ist der Ulmbergtunnel, heute einer der beiden Strassentunnel an dieser Stelle, rechts davon die aufsteigende Tunnelstrasse.


    Für eigene Recherchen empfehle ich das Baugeschichtliche Archiv der Stadt Zürich. Hier sind tausende von Bilder aus der Stadt Zürich zu finden. Das Gute daran ist, die Bilder sind frei zugänglich. Sie können in guter bis sehr guter Auflösung heruntergeladen werden. Dazu sind auch Stadtpläne aus verschiedenen Zeiten verfügbar.


    Gruss Hermann

    Hallo René


    Endlich ein sachlicher Beitrag, vielen Dank dafür.


    Vor mir liegt der Grafische Fahrplan 13a (Basel-Zürich, Ausgabe gültig ab 16.05.1974). Laut der Erklärung wird das grösste Gefälle bzw die grösste Steigung angegeben. Die Angaben beziehen sich jeweils auf die Strecke zwischen zwei Bahnhöfen. Beidseits des Bözberges und der Möhliner Höhe sind die grössten Werte je 12 Promille.


    Noch eine Frage zu deinem Beitrag. Wie kommst du auf die Angabe Bözberg (alte Linie)? Es wurde ja nur der Bözberg-Tunnel neu gebaut, und zwar parallel zum alten Tunnel. Der alte Tunnel dient jetzt als Rettungsstollen. An den Steigungen und Gefällen hat sich nichts geändert, einzig das Lichtraumprofil wurde erweitert.


    Gruss Hermann

    Auch ich war kurz an der Börse in Aadorf, von 10 bis 11 Uhr. Ich sah weder Dani noch Oski. Die Beiz war sehr gut besetzt, da hab ich wohl den Ueberblick verloren. Die Ausgaben haben sich diesmal auf den Eintritt beschränkt, obwohl das Angebot durchaus ansprechend war. Nach meiner unmassgebenden Meinung bieten die kleineren Börsen (wie zB auch Kerzers) ein breiter gefächertes Angebot in Sachen Modelleisenbahn.


    Gruss Hermann

    Sebastiano,


    das ist schon Basel. Es ist der Blick von der Bahnhofhalle nach Westen zum französischen Bahnhofteil. Der Edelweiss-Express steht auf Gleis 1, dem direkten Gleis von Frankreich nach der Schweiz. Der Rheingold ist nach meiner Meinung für den Fotografen neben den Edelweiss gestellt worden. Er kommt ja von Osten (Basel Bad Bf) in die Bahnhofhalle und fährt nach einem Richtungswechsel mit einer SBB-Lok wieder Richtung Osten nach Zürich/Luzern.


    Gruss Hermann

    Es ist mir bewusst, dass in diesem Forum eine Kritik an Märklin/Trix nicht gern gesehen wird. Trotzdem äussere ich mich hier zum angekündigten Edelweiss-Express. Zuerst das Positive: Die Pullman-Wagen scheinen die richtigen Typen für diesen Zug zu sein: je ein Wagen vom Typ "Côte d'Azur" mit und ohne Küche und je ein Wagen vom Typ Étoile du Nord" mit und ohne Küche. Mit dem Fortschreiten der Wirtschaftskrise in den 30er-Jahren änderte sich auch die Zusammenstellung und die Anzahl der Wagen pro Zug..

    Was aber auf jeden Fall falsch für diesen Zug ist: Der "Edelweiss" führte keine Gepäckwagen der CIWL. Die CIWL hatte schlicht und ergreifend zuwenige Gepäckwagen. Daher stellten die beteiligten Bahnen der Niederland (NS), Belgien (SNCB) und Frankreich (AL) den oder die Gepäckwagen je nach Notwendigkeit und Fahrplanjahr.

    Im Archiv der SBB-Historic fand ich zwei passende Bilder zu diesem Thema. Das erste Bild zeigt den "Edelweiss" im Elsässer-Bahnhof in Basel (heute Basel SNCF). Die Dampflokomotive und der Gepäckwagen sind von Bahngesellschaft Alsace-Lorraine (AL). Laut SBB wurde das Bild 1937 aufgenommen.


    CH-000699-3SV_248_06


    Das zweite Bild zeigt die vereinigten Luxuszüge "Edelweiss" und "Rheingold" zwischen Basel und Luzern, gezogen von einer Ae 4/7. Auch hier ist an der Spitze ist ein Gepäckwagen der AL eingereiht.


    CH-000699-3R_6197_03


    Gruss Hermann

    Sebastiano


    Der Buchstaben "ü" für geschlossene Plattformen und Faltenbalg-Übergang wurde an den Fahrzeugen nie angeschrieben. Auch auf den alten Fabrikaufnahmen sind sieht man diesen Index nie. (zB nur A3 statt A3ü). Wie du geschrieben hast, kommt der Index "ü" nur in den schriftlichen Unterlagen vor. Den Grund für diese Unterscheidung Wagen-Dokumente kann ich leider nicht erklären.


    Das Bild der Ae 3/6 I 10703 ist nicht bei Uttigen aufgenommen, sondern bei Allmendingen. Der Zug ist zwischen der (ehemaligen) Haltestelle Allmendingen und Rubigen unterwegs nach Thun.


    Gruss Hermann