Beiträge von Be 4/6

    Hallo René


    In den Jahren 1961 bis 1964 war eine ganze Anzahl Lokomotiven der Baureihe E 40 leihweise bei den SBB im Einsatz. Diese Loks waren beim Bw Offenburg beheimatet und kehrten für den Unterhalt (Fristarbeiten) jeweils nach Offenburg zurück. 1963 wurde die Höchstzahl erreicht: maximal 14 Lokomotiven waren gleichzeitig in der Schweiz im Einsatz

    Folgende Loknummern waren in der Schweiz zu sehen: (Quelle: EK-Buch über die Einheitselloks der DB)


    E 40 017, 018, 019, 138, 139, 149, 150, 151, und 152. Diese Lokomotiven hatten einfache Stirnlampen und Lüftergitter mit waagrechten Lamellen.


    E 40 166, 174, 177, 191, 243, 244, 225, 228, 251, 252, 254, 255, 236, 237, 264 und 1166. Diese Lokomotiven hatten unten Doppellampen und Lüftergitter mit senkrechten Lamellen, wie Dein Liliput-Modell.


    Gruss Hermann

    Darf ich auch etwas zu den Verwirrungen bei der Farbe der Dachleitungen beitragen?


    Laut der Aussage eines Mitarbeiters im SBB-Depot F in Zürich HB waren die Dachleitungen ab Fabrik galvanisierte Metall-Röhrchen. Das sieht auf den Bildern silbern aus. Vor einiger Zeit fand ich im Netz das untenstehende Bild ein Re 4/4 II TEE. Der Bildausschnitt zeigt die Re 4/4 II 11250 auf der Abnahmefahrt am 15.10.1972 in der Ausfahrt Lausanne. Die aussenliegenden Teile des Daches sind grau bemalt. Die Lüfteröffnungen in der Dachkante, die abnehmbaren Teile des Daches (Aluminium?) und die Leitungen sind silbern.

    Die orange-roten Dachleitungen wurden nach meiner Meinung erst bei den Revisionen in den Hauptwerkstätten verlegt. Leider habe ich bis heute keine belastbaren Quellen dazu gefunden. Schwarz waren die Leitungen sicher nur bei grösseren Verschmutzungen.


    Das Bild stammt leider nicht von mir. Ich bin also unschuldig, dass im letzten Moment ein Fahrleitungsmast vor die Lok gesprungen ist.


    Gruss Hermann

    Aber sag mal Hermann, wie ist der Zusammenhang von Rokal mit der (ex) DDR? Ein grosser Teil von Rokal Bahnen wurde in die DDR verkauft. (Ost)Berlin war und ist die Hauptstadt der TT Spur.

    Nach meinem Wissen (jetzt ohne belastbare Quelle) wurden die Rokal-Bahnen nur im Westen verkauft. Das Programm umfasste nur Modelle der DB und natürlich die Ae 6/6 und zum Schluss noch einen Einheitswagen Typ I. In der DDR gab es die Rokal-Bahnen sicher nicht zu kaufen. Das scheiterte schon an den fehlenden Devisen im Osten. Auch kann ich nicht sagen, ob die Produkte von Rokal und die aus der DDR zusammen passten. Wenn meine Erinnerung mich nicht täuscht, war Rokal ein eigenes System wie bei uns WESA.


    Gruss Hermann

    Lieber Namensvetter,


    jetzt bist Du als Modellbahnfachmann grauenhaft ins Fettnäpfchen getreten. Die Firma Rokal war eine Firma in der Bundesrepublik Deutschland. Das Hauptgeschäft war (soweit ich ohne Nachschlagen noch weiss) Armaturen im Sanitärbereich. Die Modellbahn im TT-Massstab war nur ein Nischengeschäft. Auf jeden Fall war Rokal damals der einzige Anbieter von TT-Modellen im Westen.


    Gruss Hermann

    Heute wollte ich ebenfalls den Traktorentag in Wilchingen besuchen. Leider fand ich nur drei verlassenen Traktoren beim Restaurant am Bahnhof Wilchingen-Hallau. Wer zu spät kommt.....



    Immerhin fuhren mir am Bahnhof Schaffhausen zwei Gespanne des Schweizer Nationalzirkus Knie vor die Linse.


       


    Die Kenner haben es sicher bemerkt, die (nicht so guten) Bilder stammen von der Spur 1 Anlage von Kurt Hablützel in Wilchingen. Dieses Wochenende ist wieder das jährliche Sommerfest mit Besuch der Anlage und Festwirtschaft.


    Gruss Hermann

    Mein lieber Namensvetter,


    ich kann mit diesen Auktionen nichts anfangen. Aber für den Zustand der eingelieferten Modelle sind nicht nur die Vorbesitzer schuld. In den letzten Jahren gab es zweimal ein Angebot, das mich wirklich interessierte. Deshalb wagte ich den Weg nach Rheinfelden zur Vorbesichtigung. Was ich dort erlebte, liessen meine wenigen und kurzen Haare weit in die Höhe streben. Ein Beispiel: ein älterer Herr (wie ich) begutachtete eine Dampfschneeschleuder von Märklin, und wie er das machte!! Zuerst nahm er das Modell mit allen zehn Fingern aus der Packung, ohne die Plastikstreifen zu benutzen. Dabei wurde die Kupplung zwischen Schleuder und Tender komplet verdreht. Nachden die Schleuder mit Gewalt aus der Packung befreit war, ging es zum Probegleis. Und wie!! Er nahm das Fahrzeug am Tender, liess die Schleuder frei nach unten hängen und ging so durch den Raum. Nach diesem Anblick habe ich den Ort des Grauens fluchtartig verlassen und bin nie mehr nach Rheinfelden gefahren. (Ausser zur Brauerei)


    Gruss Hermann

    Hallo Roger,


    die beiden Vergleichsbilder zeigen grosse Unterschiede. Es ist deutlich zu sehen, wie gute Proportionen das Bild schlagartig verbessern. Hut ab vor Deiner Leistung! Ich bin begeistert. Wenn jetzt das Gleismaterial in der gleichen Preisklasse wie Deine Arbeiten spielen würde, wäre ich hell begeistert.

    (Duck und weg)


    Gruss Hermann

    Erwin,


    die Angaben zur Zentralbahn sind im Tarifdschungel unter T 604.0 abgelegt. Nur muss man dort angemeldet sein, um den Tarif einsehen zu können. Die Angaben der konzessionierten Transportunternehmen müssen unheimlich wichtig und geheim sein!?(

    Beim Googeln fand ich mit T 604 - Tarifdistanzen und Preise unter docplayer.com den vollständigen Tarif 604 und damit auch die Angaben zur Zentralbahn. Firefox motzte zwar etwas von unsicherer Seite.


    Hoffe geholfen zuhaben, Gruss Hermann

    Erwin,


    dein Gefühl hat Dich nicht getäuscht, die Tarifkilometer Zürich Wollishofen - Stans sind höher als Zürich HB - Däniken.


    T 603 Feld 500 Zürich Wollishofen - Luzern 55 km

    T 604 Zentralbahn Luzern - Stans 23 km total 78 km


    T 603 Feld 300 Zürich HB - Däniken 70 km


    Gruss Hermann

    Hallo Erwin


    In der "guten alten Zeit" gab in jeder Billet-Verkaufsstelle zwei Tarifbücher. Im ersten waren die Tarif-Kilometer der SBB, meist in Form von Streckendreiecken aufgeführt. Im zweiten waren die Tarifkilometer oder die Anstoss-Preise der Privatbahnen enthalten. Jeder Bahnhof und jede Station musste seine Billet-Preise selbst ausrechnen! Der interessierte Kunde musste das Kursbuch kaufen. Vor der Stationsspalte waren die Tarifkilometer aufgeführt. Für die Anstoss-Preise der Privatbahnen ohne Kilometer-Angaben (meist Bergbahnen) gab es einen eigenen Abschnitt . Damit konnte der Kunde recht genau den Fahrpreis ausrechnen. Dazu kam das noch relativ einfache Preissystem: Einfach oder Retour, 1. oder 2. Klasse, mit oder ohne Haltaxabonnement.


    Dann kam der Anfang der neuen, schönen digitalen Welt. Am den grösseren Verkaufsstellen der SBB wurde das ESG (Elektronisches Schalter-Gerät) in Betrieb genommen. Ein grosser Teil der Preisberechnungen wurde nun vom Gerät übernommen. Das gab aber auch die Möglichkeit, die Preisberechnung kreativer zu gestalten. Einige Bergbahnen hatten bereits die Tarifkilometer höher angelegt, als ihre Strecke in Wirklichkeit war. Das übernahmen die SBB auch für ihre Strecken. Als erstes wurden die Tarifkilometer der Strecke Zürich-Bern erhöht. Die Begründung war einfach, angeblich bessere Verbindungen und erhöhter Komfort. Aber der gemeine Kunde konnte die Angaben immer noch aus dem Kursbuch entnehmen.


    Der nächste Schritt war die komplete Digitalisierung des Verkaufs. Am Schalter brauchte es keine gedruckten Tarife mehr. Alle notwendigen Angaben für den Schalterverkauf kommen von Bern. Der nach der Gründung der SBB AG nun "selbstständige" Personenverkehr konnte nun uneingeschränkt die Tarifstrukturen komplizierter machen. Das nennst sich glaube ich bedarfsgerechte Tarifgestaltung. Und der gemeine Kunde? Der hat ohne zu Murren zu zahlen, was die SBB AG verlangt.


    Erwin, kurz gesagt, ich weiss auch nicht, wie man heute an die Tarifgrundlagen kommt.


    Gruss Hermann


    PS. Ich weiss natürlich, dass die SBB nicht alleine die Tarife festlegen kann. Aber es schreibt sich so einfacher !

    Damit nicht weiter spekuliert werden muss:


    Vom 6. bis 23. September 1977 fanden auf Wunsch der DB im Heitersberg Schnellfahrversuche statt. Untersucht wurden:

    - aerodynamisches Verhalten in der kreisrunden Tunnelröhre mit Einschluss der Zugbegegnungen

    - Laufverhalten auf dem schotterlosen Betonplatten-Oberbau

    - Neubau-Fahrleitung für hohe Geschwindigkeiten

    Mit dem DB-Messzug ( 103 233 und 3 DB-Messwagen) wurden 212,4 km/h erreicht.

    Das Bild zeigt die Einfahrt des Messzuges in den Heitersbergtunnel Seite Killwangen-Spreitenbach.


    Quelle: Text aus dem SBB-Nachrichtenblatt 1977, Bild von der Titelseite einer Ausgabe der Zeitschrift MIBA




    Gruss Hermann

    Besserwisser-Modus ein:


    Eine Baureihe E103 gab es NIE. Bis 1968 galt die Baureihen-Bezeichnung E 03. Mit der Einführung der Computer-Nummern bei der DB im Jahr 1968 wurde die Baureihen-Bezeichnung auf 103 geändert. Die 1 in der Hunderter-Stelle bedeutet eine Elektro-Lokomotive, ist also der Ersatz für das alte E.


    Besserwisser-Modus aus!

    Gruss Hermann

    Heute habe ich die Rail Days im VHS besucht. Als erstes begrüsste ich am Hag-Stand die freien Mitarbeiter Roland, Erwin und Beat. Damit war der erfreuliche Teil des Besuchs erledigt. Nach einigem Suchen fand ich in einem Schaulager in der Autohalle die Ausstellungsstücke der Dietschiberg-Modellbahn. In Paletten mit Rahmen wurden ein paar sehr heruntergekommenen Teile dieser ehemals grossartigen Modellbahn gezeigt. Leider will das VHS die Teile nur konservieren und nicht restaurieren. Das entspricht zwar den heutigen Vorstellungen der Museumsmacher, ist aber gar nicht mein Fall.

    Mein Fazit: die Rail Days sind sehr, sehr übersichtlich gestaltet.


    Gruss Hermann

    Erwin


    Zu deiner Aussage habe ich zwei gewichtige Einwände:


    Erstens: Ich glaube nur einer Statistik, die ich selber gefälscht habe!

    Zweitens: Die Verheirateten haben nur das Gefühl, dass sie länger leben (müssen).


    Gruss vom andern Hermann

    Hallo Röbi,


    die Idee finde ich sehr gut. Eine Besichtigung bei Stadler an einem Tag der offenen Tür war immer sehr interessant. Mit einer kleineren Gruppe wird das noch besser werden. Als AHV-Teenager habe ich grundsätzlich keine Zeit. :rolleyes: Für so eine wichtige Sache kann ich mir das Urlaubsgesuch sicher bewilligen. Einfach gesagt, ich komme gerne mit.


    Gruss Hermann

    Ich gebe zu, dass ein Mischbetrieb von XYZ-Anbieter-Modellen mit Märklin-Modellen ein Problem darstellt. das hat aber nichts mit dem Gleissystem zu tun. Du hast mit deinen Worten aber einen regelrechten Rundumschlag ausgeführt. So geht's doch auch nicht.


    Ich wollte auf diese (zugegeben etwas drastische) Weise klarmachen, dass moderne Fremd-Fahrzeuge nicht in jedem Fall auf Märklin-Anlagen funktionieren. Das hat sehr wohl mit den Gleissystem zu tun. Gleis ist eben nicht gleich Gleis, nicht nur beim Vorbild, sondern auch bei der Modellbahn. Das ist mir offensichtlich nicht gelungen. Deshalb ziehe ich mich aus der Diskussion zurück.


    Gruss Hermann