Beiträge von Longimanus

    Amazone sei in der Eruierungsphase ob sich für Amazone Stores lohnen würden

    Bei Amazon einkaufen, mag attraktiv sein, sonst wäre daraus nie ein mächtiger Multi geworden. Jedoch für Amazon arbeiten, das muss Horror sein, ganz besonders für Arbeiten, welche an Sub Unternehmen ausgelagert werden. Z.B. in Polen gibt es "Selbstständige" unabhängige Lastwagen Fahrer.


    Deren Gefährt haben knapp 3,5 Tonnen und unterliegen daher (noch) der normalen PW-Gesetzgebung. Die fahren nicht nur von Polen an die Deutsche Grenze, sondern durchaus auch nach Spanien, wo immer das Smartphone sie gerade hin ruft. Das ist keine gesunde Entwicklung und erzeugt eine neue Working poor Klasse und macht Druck auf bisherige "seriöse" LkW Unternehmen, welche unmöglich zu gleichen Preisen Fahrten offerieren können. Und auch diese billigst Fahrer sind nicht wirklich frei, sondern 90-99% der Fahrten finden für grosse Konzerne statt, insbesondere für Amazon.


    Das einzige "Gute" daran ist für die Wirtschaft Statistik des betreffenden Landes, dass formell die Arbeitslosen Quote künstlich tief gehalten werden kann. Und für z.B. Amazon rentiert es besser, wenn Fahrten keinen nennenswerten Kostenfaktor mehr darstellen,.

    ALLES hat seine Vor- und Nachteile.

    Das Hobby Modellbahn ist eingebettet in den Alltag vom Modellbahner. Wenn jemand eine virtuell affin aufgeschlossene Person ist und nahezu sein ganzes Leben von seinem Handy organisiert, so wird er sich fragen, was soll an der Modellbahn so speziell sein, dass ich extra in Laden muss? und möglicherweise auf einen Kauf verzichten, wenn er sein Modell nicht z.B. ab seinem Handy ordern u. bezahlen kann.


    Es ticken nicht alle Kunden gleich: In Zukunft ein Smartphone haben müssen, um überhaupt noch etwas kaufen zu können? Diese Vorstellung behagt nicht allen Leuten! Nur, wo der Anbieter eindeutig am längeren Macht-Hebel sitzt, kann er dies verlangen. Wenn es keinen Fachhandel und normales Geld mehr gibt, wird der eine oder andere Kunde aufhören, eine Anlage zu bauen und/oder mit dem Lok-Sammeln. Nur schon deren Kaufkraft wegen, wird man auch für "bockigen Dinosaurier" freiwillig eine Lösung finden, möglichst bevor hinterfragt wird: ja brauche ich denn überhaupt x- neue Lokis pro Jahr?


    Solange es von modern eingestellten Kunden UND klassisch-konservativ funktionierenden Menschen genügend Leute gibt, wird es für beide arten Menschen Möglichkeiten für ihren Einkauf geben. Statt ca. 100 Fachgeschäfte und zig mehr mit Teilsortimenten wie früher, wird es zukünftig kaum mehr wie 5-10-15 Fachgeschäfte in der CH geben. Welche allerdings mehr Umsatz haben werden, haben müssen.


    Die moderne Internet Zeit stellt mehr in Frage, was früher entweder selbstverständlich war, oder gar nicht erst gefragt wurde. Man sah z.B. im FCW eine Ae 4/7 bei welcher ein Schildchen HAG mit einer Preisangabe versehen war. Die Gedanken konzentrierte sich einzig auf "will haben" und den Preis, mehr nicht! Es hat ganz sicher niemand als erstes gefragt: hallo, wo steht die HAG Fabrik? Auch kaum: wie hoch die Händler-Marge sei und wie gross die Netto-Rendite vom Hersteller? (und oder vom Händler?) Man hat als Kunde das Ganze als eine Einheit wahrgenommen.


    Wirtschaftliche Geschenke werden keine gemacht, weder vom Hersteller noch vom Handel. Wenn der Hersteller bei gleichem Umsatz auf den klassischen Handel verzichten kann, wird er dies langfristig tendenziell auch tun, - sofern seine Kundschaft dies mitmacht?!? Egal ob es dem Handel passt oder nicht. Anderseits wird der Handel die Produkte verkaufen wollen, welche nachgefragt werden und an denen er was verdienen kann.


    Den Handel unterschätzen, wäre etwas fahrlässig. Kleinbahn hat in ihren Katalogen Eigenwerbung betrieben, deren Wahrheitsgehalt war so was von irreführend, dass man sich daran eigentlich gar nicht mehr gross störte. Hätte Kleinbahn dem Fachhandel eine genügende Marge gegönnt, wäre die Kundenakzeptanz viel grösser gewesen. Ein eigens Vertriebsnetz und die Angestellten zu bezahlen, war ja auch nicht gratis zu haben. Es gingen denn auch ständig viele Filialen auf und auch wieder zu! Wäre der Fachhandel normal beliefert worden, hätte sich Kleinbahn diesen ständigen Zusatz-Aufwand ersparen können. Lima war trotz (oder wegen?) der normalen Handel Belieferung stark verbreitet und noch etwas günstiger zu haben, als Kleinbahn.


    Im Moment ist womöglich mehr eine Angelegenheit zwischen den Herstellern und dem Handel, wer wen mehr benötigt? Auch wer als Endkunde im Direktvertrieb seine Waren bestellt, auch der kann nicht mehr kaufen, als sein Platz hergibt und Kaufkraft vorhanden ist.


    Auch ist in der Regel der Fachhandel die 1. Adresse wo der Kunde ggf. nachfragt: guten Tag: "meine Lok die Ilsebil, fährt nur wann sie will"? (defekte Loks) Ohne Fachhandel wird dies alles schön geredet. Der, welcher fähig ist, auf die im Internet publizierten Hilfen zurück zugreifen, dem seine Loks werden eher gut laufen. Ansonsten wird es ein Spiesrutenlauf à la: "drücken Sie die Taste 1", dann drücken Sie die Taste...


    Fachhandel: irgend etwas scheinen die Berner besser zu machen... Vor ca. 15 Jahren erklärte ein guter Stammkunde mit jüngerem Baujahr, er wolle selber ein Geschäft für Modellbahnen auftun. Ich dachte innerlich, wieso auch nicht? Aber weis er was er tut? Die spinnen die Römer!? Jetzt Jahre später scheint sein Geschäft immer noch gut zu florieren. Sein Mix aus Neuware und Occasionen stimmt. Von der guten alten RET 800 bis zum neusten Digital Sound ist alles zu haben. Dazu auch viel Fachwissen und reale Preise.


    In anderen Kantonen wird es bestimmt noch mehr solche zufriedene Händler und zufriedene Kunden geben?


    Gruss

    Hermann

    ;)HAG Weihnacht Verkauf hat schon gestern statt gefunden...


    Ein kleiner Dorenbach Bericht, Auktion vom 7. und 8.12.2018


    Gestern nach der Mittagspause, für H0 Gleichstrom traf ich auf ein gut gelauntes Team, aber ich hätte gar nicht so schnell rasen müssen, Auktionator Stefan Stöckli war noch längstens im vorherigen Kapitel stecken geblieben. Was war passiert? Anscheinend hatten so viele Leute so gut geboten, (aber nicht auf Eisenbahnen) dass das Ganze viel mehr Zeit beanspruchte...


    Es ist ihnen gelungen - erfolgreich - langsam, aber beständig eine viel breitere Kundschaft aufzubauen:thumbsup:. Zu meiner Zeit war der Trend umgekehrt, Konzentration ganz auf Eisenbahnen. Es war das Einzige wovon ich etwas Ahnung hatte und auch das, was bei den Käufer-Kunden am meisten gefragt war. Retouren, wenn es überhaupt welche gab, hatten von einer ganzen Auktion in 1-2 Bananenkisten platz.


    Durch die erfolgreiche Diversifikation meiner Nachfolger, sind unterschiedliche Wahrnehmungen entstanden. Wenn HAG fast niemand kauft, oder aber nur billig, könnte das Auktionshaus kaum überleben, wenn es das einzige Standbein wäre. Die derzeitige Realität der tiefen Preisen bei HAG und Märklin konnte gemäss Stefan Stöckli problemlos durch Modellautos und Puppen aufgefangen werden.


    Auch wenn auf die ersteigerten Preise 20% Aufgeld bezahlt werden müssen, es lohnt sich trotzdem. Die klassische Auktion ist gegenüber e-Bay, Riacardo und Co absolut konkurrenzfähig und der Ablauf unkomplizierter. Portokosten, Versand, Bankgebühren etc gibt es alles nicht, die ersteigerte Ware nimmt man gegen Barzahlung gleich mit.


    Man muss als Käufer bez. Ersteigerer ein wenig Disziplin und Vernunft walten lassen: von wegen 2 Sachen derentwegen ich anreiste, am Schluss war es dann halt doch wieder eine Bananenkiste voller Waren. Spontankäufe sind :love:. Vor 2 Jahren war ich nicht so ganz zufrieden, die Beschreibung stimmte einfach nicht ganz so, wie man (ich) es erwarten würde. Das ist Schnee von gestern. Die letzten Auktionen, besonders dieses mal: Der Beschreib stimmte gänzlich mit der Wirklichkeit überein oder diese war gar noch besser als erwartet. :thumbsup::thumbsup:


    Was die Preise angeht: es ist nicht das Auktionshaus welches die Preise "macht", sondern der Markt.


    Gestern ersteigerte ich u.a. folgendes:

    - HAG 096 Jubiläum Set 50 Jahre HAG: Re 6/6 Arbon + HAG Containerwagen. Nw. Ok. Zertifikat + Anleitung: CHF 200.-

    - Märklin DC Re 460 mit Designe Krokodilgestänge Nw. Ok. 90.-

    - Märklin Set Württemberger Oldtimer Güterzug mit Tenderlok T5 Achsf. 1`C`1. Nw. Ok. Zertifikat und Anleitung. CHF 70.-

    - Märklin DC (Hamo) 3040 DB BR-140 Bo-Bo, fast neuwertig. CHF 30.-

    - verschiedene Ruco und Aku Altbau CH-Bierwagen, meist neuwertig Ok. CHF 15.- bis 20.- / Stk.

    - LS-Loc H0, Life Steam H0 Dampflok Rocket, made in Basel. Nw. Ok mit Anleitung. CHF 80.-

    - Lima NSB E-Lok BR 13.2121 Bo-Bo. Eng verwandt mit der SBB Re 4/4 I CHF 90.-


    Zu (alten) Lima ist noch zu bemerken, ich bin längstens nicht mehr der Einzige, welcher sowas sammelt. Im Forum "alte Modellbahnen" sind die Lima Experten zu Hause. Alte Lima Loks: Vielleicht nicht unbedingt für MoBa Forum Admins geeignet, doch für mehr und mehr Modellbahner sind alte Lima Kult und Kult ist gesucht und kostet... Hätte man 1994 beim HAG Jubiläum gesagt, eine HAG Jubiläum Re 6/6 hätte etwa gleich viel Wert, wie eine Lima Plastik Lok (schon nicht jedes Lima Modell!) oder gar biete das Märklin Württemberg Set 2847 mit Zertifikat gegen eine Lima NSB Bo-Bo und du bekommst noch CHF 20.- obendrein, man hätte dieses Smiley abgegeben :pillepalle:


    Sehr langsam, aber konstant, ändert alles im Laufe der Zeiten.


    Gruss

    Hermann

    Hallo Andre Stefan,

    Leider kann ich Dir nicht weiter helfen, ich habe Dir alles gesagt, was ich überhaupt dazu wissen kann.


    Jetzt wird es allmählich psychologisch bis reichlich abergläubisch , aber aus meiner Auktionator Zeit hat sich ein Bild ergeben, welches signifikant weit über den Zufall hinaus ging:


    es gab wenige überkritische ängstlich bis reichlich argwöhnische Kunden, die haben das Pech auf sich angezogen, wie Eisen das Magnet. Längstens war es nicht immer ihr eigener Fehler, sondern durchaus auch Fabrikation- , Auktionshaus-, und Postversand Fehler. Mich wunderte, wieso hat es nicht von ca. 3000 aktiven Kunden ca. jeder 1 x getroffen = viel plausibler. Die meisten Kunden hatten das Pech gar nie und ganz wenige Kunden fast jedes mal?!?


    Zum Glück, die ganz grosse Mehrheit hatten mir nie Probleme mitgeteilt und waren die besten Stammkunden die man sich wünschen kann. Diese Leute hatten Interesse an der Materie, haben sich selbst in gewissem Masse Fehler zugestanden, und weder naiv noch überkritisch die Gebote begutachtet und abgegeben. Diese Kunden haben mit der Zeit für das ganze Zeugs irgendwie einen 7. Sinn entwickelten. Ich habe von dieser Sorte Leute nie was von nicht funktionieren mitbekommen.


    Das ist meine ganz persönliche vermutlich "abergläubische" Ansicht. Wer es rationaler lieber hat: Wenn es wirklich Gründe zum reklamieren gibt, der Hersteller muss in der CH und EU eine Gewährleistungspflicht bieten. Normalerweise hat der Hersteller wie auch der Händler grösstes Interesse auf zufriedene Kundschaft, innerhalb vom Rahmen was zugemutet werden kann. Ich gehe mal davon aus, Du hast einen offiziellen Fach-Händler und an der Lok / Dekoder nichts daran herum gebastelt. Ich würde in so einem Fall das Ganze mit meinem Händler besprechen.


    Wer wie ich nichts versteht (von der Elektronik) und HAG Digital Loks Bj. 2018 mit einem Märklin Trafo von 1937 oder mit dem alten bekannten HAG Trafo aus der analogen Zeit fahren lässt, muss sich nicht wundern, wenn der Decoder stottert oder gleich beim Umschalten seinen Geist aufgibt. Ich käme nie auf die Idee, nur wegen einem veralteten Umschaltimpuls den geschätzten uralten Trafo aufzugeben. Bei Unpässlichkeiten muss der Decoder, sicher nicht der Trafo das Feld räumen! Und alles wird gut. Die Hermann-Art berechtigt einem weder beim Händler noch beim Hersteller zu reklamieren! Das tue ich auch nicht, ich helfe mir selber, aber auf eine unkonventionelle Art, welche nicht jedem behagen würden, doch für mich stimmt`s.


    Andre Stefan,

    ich wünsche Dir sehr, dass bald mal ALLE Deine Loks zu Deiner Zufriedenheit funktionieren werden:rolleyes:


    Gruss

    Hermann

    Wieso zu niedrig? Wenn schon ist das Geländer zu hoch! (Als Ergänzung zum Beitrag von Peter) Das Widerspricht sich ja nicht mit seiner Erläuterung.


    Läuft Mann auf dem äusseren Trittbrett, ist der niedere Geländer Anteil arg hoch, wohl knapp gerade noch so passend. Läuft der Mann aussen die ganze Länge bis zur Mitte hin, kann er das Geländer ja gar nicht mehr erreichen! Die Angsthasen in der Mitte sind von 2-Geländer umgeben, soweit es das Kranarm-Profil zulässt. Das niedere Geländer müsste einfach parallel, also doppelt weiter geführt werden! Das haben sie sich die Konstrukteure gespart. Jetzt muss man sich (dort) von Pfosten zu Pfosten durchangeln, oder keine Angst haben. Der Donald Trump hat gesagt, Amerikaner seien furchtlos und hätten nie Angst

    Kennst Du dieses Problem ?

    Kurzantwort:

    nein, eigentlich nicht.

    HAG Loks mit 6 Kontaktpunkten habe ich nicht. Entweder nur über Laufdrehegstell, oder über alle Räder! Du hast wohl noch ein Übergangsmodell aus Mörschwiler Zeiten? Oder es gibt AC u DC verschieden ausgeführt?! Keine Ahnung, ich weis es nicht!


    Ausführlich

    Es ist wie in der Politik: alles hängt mit allem zusammen. Ich würde dem jetzt keine all zu grosse Bedeutung zumessen, auch wenn zugegeben: möglichst viele, - gut funktionierende - el. Kontaktpunkte ist immer gut! Davon profitierte auch Analog von digitalen Anforderungen:thumbsup:. Um gute Fahr-Ergebnisse zu erreichen, sind andere Punkte mindestens genau so wichtig:


    exakt montierte Schienenverbindungen.


    geeignete Materialien betreffend Rad und Schiene: Blei und Alu sind nahezu unbrauchbar. Blech: geht so. Messing: erstaunlich empfindlich und Korrosion anfällig. Gleise sauber halten:), aber ja nicht abschmiergeln wollen:(. Stahl Eigenschaften: gut bis sehr gut. Doch in H0 dürfte wahrscheinlich "Neusilber" das Beste Material sein.


    Elektrisch polarisierte Weichen Herzstücke, damit keine stromfreie Stellen vorhanden sind.


    Lokomotiven: Ich weis auch nicht, wieso viele Leute mit einem TGV langsamst rangieren wollen und eine Rangierlok rasen soll?!? Für letzteres kann der Nutzer nichts dafür, es liegt am Hersteller, an der gewünschten Optik und am Preis. Eine (zu) schnell laufendes Getriebe benötigt weniger Platz, weniger Zahnräder und lässt sich besser unterbringen. HAG ist in der Hinsicht ein optimaler Kompromiss gelungen.


    Die Anfänger Lok Märklin 3000 BR-89 ist viel zu schnell, die könnte gut 1-2 Zahnradabstufungen mehr vertragen.


    Die uralte Märklin Tenderlok TP 800 1`C`1 von 1948-50 oder TT 800 1`D`1 1951-56 haben ein stark untersetztes Getriebe! Diese 70 jährigen Loks können locker gegen Digitale Konkurrenz mithalten, sie haben durch ihre Mechanik - perfekte - Laufeigenschaften! Falls nicht ohnehin defekt. (Abgebraucht und / oder Zinkpest). So ein Getriebe benötigte Platz, Erwin würde von einem Guss Klotz sprechen, falls er sowas überhaupt als Lokomotive wahrnimmt.


    Gruss

    Hermann

    Hallo Andre Stefan,

    Transalpin Modelle:

    Klar, ein 7-8 tlg. H0 Transaplin von HAG.... hätte nichts dagegen. Ich habe im Laufe der Zeit die Transalpin Modelle gesammelt, welche erhältlich waren und bereute es nie! Gewisse Lima Modelle (nicht alle!) sind heute kaum noch zu finden und wenn ja, trotz ihrer Billigkeit teurer wie Märklin gehandelt. Vor 20-30 Jahren weigerte ich mich alte gebrauchte Lima anzunehmen, sie deckten weder die Selbstkosten noch waren sie geschenkt willkommen. Heutzutage reizt es mich mehr, verschiedenen Epochen und ganz unterschiedlich konstruierte Modelle zu sammeln. Letztendlich gibt es kein falsch oder richtig, jeder Sammler muss für sich selber herausfinden, wie er dieses Hobby betreiben möchte.


    Gruss

    Hermann

    nichts kaufen, was man nicht braucht, diese Einstellung mag die Wirtschaft nicht sehr, dafür bleibt so der individuelle Geist u. Seele frisch u. lebendig.


    Das geht Monate bis wenige Jahre gut und plötzlich taucht das Verlangen nach einer HAG-Lok wieder auf... Der Modelleisenbahn Virus, ist er erst einmal "da", ist in der Regel stärker. Peter, Du bist einer der ganz wenigen Forumisten, der den "will haben" Virus offenbar besiegt hat... Hatte auch mal so eine Phase 2008 - 2011 "alles muss weg". Resultat: Jetzt ist mehr da als vorher... Solange keine weiteren Viren auftauchen, ist ja alles bestens.


    Anfahrt

    Gubrist UND Luzern, das würde ich mir per Auto an einem Vorweihnachten Freitag Abend auch nicht freiwillig antun. An Hand der etwas speziellen HAG Öffnungszeiten gehe ich nicht davon aus, dass die Firma Käufer von Sidney, Hamburg, Hammerfest und Wien erwartet. Da werden wohl eher die regionalen Kunden angesprochen worden sein? Andernfalls müssten kundenfreundlichere Öffnungszeiten angekündigt werden.


    Falls für MoBa-Forumisten Bedarf besteht, ich könnte am 14.12. 2018 einen Abhol/Bring Service von/bis Arth-Goldau anbieten. Und von dort mit dem Auto über Flüelen nach Stansstad fahren. Was die Kilometer angeht, ist diese Route sicher ein Umweg. (Fähre nach Beckenreid hat Winterpause). Was Zeit anbelangt, dürfte dies die schnellste Wahl und frei von Stress sein. Arth-Goldau - Stanssstad = 45 Min.


    Polizist müsste man sein:rolleyes:. Während dem Beitrag schreiben, dröhnt es heftig kurz über dem Dach. ;)Auch eine Möglichkeit für unkompliziertes einkaufen "gehen", erst noch ohne Parkplatz suchen müssen. Keine Ahnung, wer heute Brunnen besuchte? Gegen gelegentliches Auslehnen, stelle ich mein Dach gratis als Lande- und Parkplatz zu Verfügung. Aber grün wäre dann nur noch die Farbe, dieses wunderbare Suchtobjekt benötigt reichlich "Most" u Unterhalt. (Ich gehe davon aus, was einem vor dem Balkon vor die Linse fliegt, darf auch fotografiert und ins MoBa-Forum gestellt werden?)


    Gruss

    Hermann

    Danke Peter für Deine Erklärung:)

    mit allem einverstanden! Ausser mit dem maximal weh, das ist nichts gravierendes im Vergleich zu Nierensteine, es war einfach zuwenig überlegt von mir daher geschrieben. Das kommt davon wenn ein Kleinbahn-Fan die Gravitation erklären will... Die Gravitation wird kaum isoliert für sich allein existieren können, sondern ein Körper übt sie aus. Hoffentlich stimmt`s.


    Sag mal Peter, kommst Du auch zum HAG Weihnachtsverkauf?

    Gruss

    Hermann

    Andre Stefan

    Gute besserung! :rolleyes:


    Transalpin, das sollte ein erfüllbarer Wunsch sein! Von Kleinbahn gab es alle Transalpin, vom Nahverkehr-Triebzug bis zum schönen 4010. Alle von Beginn an mit 2 Motoren:). Auch Lima u Roco fertigten den Transalpin Typ 4010. KLB u Roco auch die verschandelten Farbgebung rot-dunkelgrau.


    Wechselkurs: ach lassen wir das. Jeff Bezos und Taobao begnügen sich nicht mehr mit Geldverdienen, die wollen mehr Einfluss auf unsere Lebensgestaltung haben. Andere Kreise wollen selber Einfluss auf uns ausüben. Wenn die gerade streiten, haben alle anderen, auch NIchtbeteiligte, den Schnupfen.


    Medizin: mit einer HAG Lok ein wenig im Oval herum fahren, bringt einem wieder auf gesunde Gedanken.

    Richtig, dass es Deine höchstpersönliche Anicht ist - denn ich wollte schon schreiben: Jaja - und die Erde ist eine Scheibe!

    hä? Du sollst schon angeblich beobachtet worden sein, es gibt dazu glaubhafte Zeugen, dass Du bei Dorenbach eine Taurus ersteigert hast. (Dorenbach Auktion bietet sich morgen und übermorgen wieder!). Wenn es dunkle Nacht bei Nebel u. Sturm gewesen wäre, hätte es wenigstens niemand bemerkt. Aber Du hast die 1016 unverfroren am hell heiteren Tag bei Sonnenschein ersteigert, es hat`s jeder gesehen... Auch würde ich fast Wetten, in Deiner Sammlung befinden sich bestimmt doppelt so viele Taurus Loks + Typ-Verwandte (d.h. mit gerundeten A-Säulen) als in meiner Sammlung....


    Einer hat eine Spur IIm Taurus MIT MOBA-FORUM LOGO erhalten :thumbsup:. Roger hat Dich womöglich vorübergehend in einen Raum gesperrt, deren Tür sich nur auf der Gangseite öffnen lässt, für das er dies unbehelligt ausführen durfte. Mittlerweile hat Beat auch eine Idee, wie man die Lok so ändern kann, dass sie auf Spur I fährt. Pico wollte einfach eine wunderschöne Form vollendete Lok anbieten. Der Modell-Aufwand kommt bestimmt +/- auf s`Gleiche, ob es eine SBB Re 460 oder eine OBB 1016 sein soll? Sie haben sich ganz offensichtlich für die Taurus entschieden:D:)...


    Erde = Scheibe? Peter Papa Tango kann Dich aufklären, der kann das treffsicher mit wenigen Worten wissenschaftlich präzise. Ich müsste zu weit ausholen, bei Adam und Eva beginnen, bez. viele Äonen früher: Stark vereinfacht: vor 4,6 Mia Jahren trafen schwere Elemente von Sternenstaub auf Gravitation. Dieser "Staub" verdichtete sich zu einer KUGEL und dreht u dreht u. dreht. Seither hat die Gravitation so stark zugenommen, das sich HAG Kunden am 14.12.2018 in Stansstad treffen, ob sie wollen oder nicht, Mann wird einfach angezogen.


    Gruss

    Hermann

    guten Abend Andre Stefan,

    Träume: jetzt im Dezember ist sozusagen Hochsaison für Wünsche. Vielleicht liest hier HAG mit und sendet Deine Wünsche dem Christkindli:rolleyes:.


    ... mehr 2-motorige HAG Loks, da wäre ich auch dabei. Lichtversion u. Digital / Nichtdigital da kann ich mich an die gelieferten Standards anpassen, welche die Kundenmehrheit ansprechen und später den individuellen Digitalumbau privat selber vornehmen, d.h. die Lok von diesem befreien.

    Im mechanischen Bereich ist mir der Aufwand für 2-motorig zu gross, für das ich das öfters durchführen würde. 1 Motor muss auf der Zahnrad-Seite isoliert sein (DC) und das Chassie für 2-Motoren ausgelegt. Schon bei Blech-, spätestens beim Guss-Chassie wäre das sehr aufwändig.


    Wünsch: eine Glatteis-Thematik. Ich weis nicht wie es bei Dir ist, bei mir hat es eigentlich bisher noch nie gegeben, das keine Wünsche erfüllt wurden. Aber ALLE Wünsche erfüllen ist auch reichlich unrealistisch. Das Machbare liegt wohl meistens irgendwo in der Mitte.


    Wenn Du Widererwarten gar nicht zufrieden sein solltest, hast Du immer noch den Trostpreis, dass bei Dir die schöne rote OBB 1016 Taurus vorfahren:). Eine Lok die es mit ihrem Designe, Kraft und Schnelligkeit mit der SBB Re 460 aufnehmen kann. Diese Ansicht ist im SBB Land der Re 460 / Re 465 definitiv nicht mehrheitsfähig, es ist nur meine eigene persönliche Ansicht.


    Gruss

    Hermann

    Hallo Stefan,

    wieso so negativ, quasi auf Vorrat?!?

    Es gibt weder eine Pflicht für einen Weihnachtsverkauf noch ist es verboten.

    Und auch was angeboten wird, obliegt allein dem Firmeninhaber.


    Ich melde mich als Kleinbahn-Kunde ja auch nicht an der Gatterederstr. in Wien und schreibe dieser Firma vor, was wie wo sie zu welchen Bedingungen zu verkaufen haben. Als Kunde kann man "nur" bestimmen, ob einem ihre Produkte, einen Anlass und Dergleichen gefällt oder allenfalls auch nicht. Diese Freiheit lasse ich mir nicht nehmen. Aber dazu muss man erst mal den Anlass auch erlebt haben!


    Ansonsten: Ich würde mal abwarten und nicht schon zum Vornherein dieses komische Dingsbums Antismiley anbringen, das kann auch zum Boomerang werden.

    Gruss

    Hermann

    Hermann - ich muss Dich da korrigieren.

    nur zu;):thumbsup:, ein Korrigendum ist immer gut, um letztendlich möglichst nahe an der "Wahrheit" zu sein, bez diese erst GEMEINSAM zu finden! es ist gut möglich dass ich mich dann und wann irre, oder "die neue Zeit" anderst wahrnehme.


    Aber in diesem Fall, irrst Du wahrscheinlich, bez. bestätigst eher was ich geschrieben habe:D. Ich habe nie behauptet, das eine RE und RES (bei gleichem Zustand!) günstiger sei, als eine RET! Sondern die RE 800 hat stark gebraucht stark an Wert verloren, die RES auch und die gewöhnliche RET SOWIESO! sondern dass die RES mit Abstand die seltenste Variante ist, aber trotzdem meistens unter der RE 800 (Allrad) gehandelt wird.


    Bei allen Varianten hängt der Preis stark vom Originalzustand ab. Das Modell muss unbespielt mit Anleitung, NEU und original d.h. nicht restauriert im Orginalkarton sein. Nach 50 - 70 Jahren ist das zwar nicht gänzlich unmöglich, die Sammlerhoffnung stirbt zuletzt, aber doch höchst unwahrscheinlich, es ist als Spielzeug benutzt worden. Ab einem gewissen Alter spielt nicht nur der ursprüngliche Umgang eine Rolle, ob mit dem Modell früher gespielt wurde, (was ja der Sinn und Zweck war) , sondern man muss effektiv auch auf die richtige Lagerung achten, wenn geplant ist, dass das Modell Zeiten wie die Gizeh Cheops Pyramide überdauern soll.


    Stark bespielt haben alle 3 Varianten an Wert verloren und auch perfekt ist der Wert nicht mehr so hoch:

    RE 800 Ergebnis mitte 1990-er Jahre: 100% Perfekt = CHF 4`500.- Gut bis sehr gut: 1`500 bis 2000.- (Stark) bespielt: CHF 180.- bis 350.-

    RES 800 Ergebnis mitte 1990-er Jahre: 100% Perfekt = CHF 2000.- bis 3000.- Gut = um 1500.- herum. (Stark) gebraucht um 100.- 200.- herum.

    RET 800 /3014 mitte 1990-er Jahre: 100% Perfekt = CHF 350.- bis 450.- Gut bis sehr gute Erh. 180.- bis 250.- (Stark) gebraucht: 25.- bis 50.-


    In letzter Zeit gibt es nicht mehr gar so viele e-"Auktionen" mit diesen alten Märklin Re 4/4 I Modellen, sondern es wird versucht, diese Modelle per Festpreise / Sofortkauf an dem Mann zu bekommen, oft erfolglos. Oder aber sie gehen halt günstiger weg, als es der Händler haben möchte. Hat jemand wirklich ein 100% perfektes Modell anzubieten, dürfte auch per e-Auktion ein respektabler Preis zustande kommen, aber die 1990-er Jahre wird es vermutlich nicht ganz erreichen?


    Derzeit ist vieles auf "abwarten" eingestellt. Im Netz werden viele bespielte und restaurierte Modelle herum geboten, kein Wunder üben sich die Käufer in Zurückhaltung. Gleichzeitig wollen einige Sammler im Prinzip ihre Sammlung verkaufen, aber nicht gerade zu diesen Tiefstpreisen. (was man nachvollziehen kann!). Koll hat preislich, speziell in der letzten Ausgabe nach unten übertrieben. Hat einer wirklich gute Qualität anzubieten, so dürfte jetzt gar kein so schlechter Zeitpunkt sein. Wartet man mit "Oldfashion" zu lange, geht das Wissen und Interesse der neuen potentiellen Kunden für alte Loks noch mehr zurück und gleichzeitig werden weitere Sammlungen auf den Markt kommen.


    Hauptsache, man befasst sich damit...

    In Spanien kennen mich ein paar Leute noch von früher, ich sollte dort ein Spur I Modell begutachten. Ich sagte denen, ich sei seit Jahren aus dem Geschäft und hätte im Dezember 2007 letztmals eine Lok verkauft (Auktionshaus) und seither bis dato NIE MEHR!! Noch "viel schlimmer", ich habe seither die Fronten gewechselt und kaufe fast wie Roland Modellbahnen. Natürlich nicht annähernd so viele wie Roland, aber es ist in recht kurzer Zeit doch ein bischen was zusammen gekommen. Es nützte nichts, die glaubten mir weder das Eine noch das Andere... egal, das ist nicht mein Problem.


    Es kam zu einem Besuch: das Heiligtum wurde wie ein Schatz vorgetragen und deren Erwartungen - wahrscheinlich an den erhofften Erlös - waren riesig. Ein paar Sekunden später, gab es wie eine Implosion: Über mehrere Dekaden(!) hatte niemand mehr das Objekt betrachtet, sei es aus Desinteresse, oder aus Angst etwas zu beschädigen etc. Jedenfalls ich wollte die Lok aus dem Karton nehmen bez. wurde dazu aufgefordert und sagte den anwesenden Leuten: machen besser Sie das! Ich könne nichts mehr tun. Der Sammlerwert sei zerstört, die Zeitungen seien viel zu fest eine irreversible Verbindung mit dem Lack eingegangen. (Märklin Spur I HS 65/13021)


    Das war nicht das 1.mal, dass ich in Spanien so einen Befund erlebte. Der extreme Wertverlust wäre anfänglich auf einfachste Weise u. problemlos zu vermeiden gewesen, wenn alle paar Jahre da mal einer die Lok ausgepackt und angeschaut hätte! Feuchtes Klima, Zeitungspapier und uralte Lackfarben richten zusammen Unheil an.


    Gruss

    Hermann

    @ Roland

    die theoretisch mit Abstand seltenste Lok ist die "mittlere" RES 800 von 1952/53 mit den gemalten Rück-Lampen. Dennoch wird preislich die RE 800 vorgezogen, da technisch interessanter. Aber die Sammler Ansprüche sind fast irreal hoch, eine gebrauchte RE 800 gibt heutzutage nichts mehr her!


    Vielleicht ändert sich das wieder? Keine Ahnung! Momentan sieht es nicht danach aus, die Dinger sind ganz aus der Mode. Man muss auch achten, wenn schon, das bei teuer bezahlten RE 800, auch wenn es im Internet als perfekt Original beschrieben wird, die Anleitungen und Originalkarton bez die Lackierung der Lok echt Märklin und aus der Zeit sind. Oft Ok. = Replica bez. Lack von Märklin / Ritter neu lackiert. Das ist - gut gemacht besser als schlechte Erhaltung, Aber wer 2000.- bezahlt, teils gar selten bis gegen 4000.- sollte schon für dieses Geld einen Originalzustand bekommen dürfen.


    Ich habe in meiner Sammlung bisher mittlerweile alle 3 Varianten, siehe Fotos, aber alle sind bespielt und kosteten mich fast "nichts", ausser etwas Zeit. Der Preisunterschied zwischen Neu und stark bespielt beträgt 90 bis fast 100%. Und bei mir dürfen sie auch noch ohne Rücksicht auf Verluste den TGV überholen, d.h. 350-400 km/h Tempo fahren.


    @Thomas

    Vielen Dank!

    Vielleicht gluschtet es den einen oder anderen Forumisten diese "alten Kisten" wieder mal auf die Strecke zu schicken?

    ganz so vereinfacht wollte die Kundschaft doch keine Billig-Lok haben.


    Die mit Abstand langlebigste Lok aus dieser Serie war die RET 800. Welche insgesamt von 1954 bis 1984 erhältlich war. Anfänglich als RET 800, später als 3014. Diese Lok entspricht weitgehend der vereinfachten RES 800, hatte jedoch wieder vorne und hinten elektrische Lampen. Dafür wurde im Laufe der Zeit später bei der 3014 am Relais gespart: Das etwas ältere und viel aufwändigere RE 800 Modell hatte den CH-Lichtwechsel 3/1, späte 3014 nicht mehr.


    Obwohl dieses Modell 3014 / RET 800 seit 51 Jahren aus dem Katalog und seit 34 Jahren nicht mehr produziert wird, es gibt "unendliche" viele davon. Neuwertig im Originalkarton würde ich dem Modell durchaus einen gewissen pragmatisch - realen Wert zuschreiben, bespielt liegt sie wie Blei an den Börsen-Tischen, trotz den teilweise äusserst günstigen Preisen. Viele Modellbahner erinnern sich bestimmt noch daran, wie man dieses Modell beim FCW in den Verkaufs Vitrinen gesehen hat.


    Hänsu und Michel u. viele andere 1:87 korrekte Modellbahner finden es bestimmt ein schreckliches Modell. Weil Ausnahme Teilesatz, spendete Märklin in all den Jahren diesem Modell konsequent ROTE Speichenräder:D. HAG, Fleischmann, Kleinbahn begingen (Ae 6/6) auch diesen Fehler, aber nur für ganz kurze Zeit. Was mag Märklin bewogen haben, so hartnäckig diesen - schönen - Fehler über die ganze Zeit beibehalten zu haben?

    Märklin H0 Modell SBB Re 4/4 I:

    - RES 800 Bj. 1952 - 1953

    Offenbar verkaufte sich das vorherige Modell weniger gut als erhofft, kein Wunder bei der aufwändigen teuren Ausführung.

    Märklin fertigte fast zum halben Preis eine äusserlich identische Lok, welche mindestens genau so zugkräftig war und genau so gute Laufeigenschaften hatte. Schaute man genauer hin, war es nur noch eine 1`B`1 Rahmen-Lok und Märklin war es extra der Wert, eine neue Rückseite zu fertigen, hinten waren nur noch imitierte Lampen mit gemaltem Licht...


    Danke Rolf:thumbsup:

    ich wollte ihm eine FS Lok (günstig) abkaufen und plötzlich gab es dazu noch völlig unerwartet u.a. eine RES 800. Das ist jetzt auch so ein Modell, wo eine Geschichte dranhängt. Der Motor und die Ausstattung fehlte, nah dies nah kam alles wieder zustande. Es dauerte halt eine gewisse Zeit. Aber jetzt bereitet dieses Modell eine Freude!

    Alte Märklin H0 SBB Re 4/4 I. Modell von 1950 - 1984 in unterschiedlichen Varianten und Ausführungen.


    Wer von Euch hat(te) KEINE Märklin Re 4/4 I ? Wohl niemand? Besonders in der letzten Variante "3014" war es ein bekannter Bestseller. Sehr gute Laufeigenschaften (auch heute noch:)), sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Zeit ihres Erscheinen in H0 1950, also vor 69 Jahren war dieses Märklin Modell auch optisch ausgezeichnet. Das Vorbild erschien 1950-51, dito Märklin als RE 800 Modell. Wie Göppingen das zeitgleich mit dem Vorbild schaffte, ist bemerkenswert.


    Zu der Zeit durfte der Hersteller das Gehäuse noch anschneiden, wenn es um praktische Handhabung der Hebel ging, "Schnittstelle":D. Dass die Lok elektrisch leuchtende Lampen hatte, wurde in der Beschreibung / Katalog extra erwähnt. Einfach ein Loch durch die Metall-Wandung, el. Birnchen hinein und fertig war die SBB Lok Beleuchtung.


    So gut wie das Modell 1950 empfunden wurde, so wenig Modell war es 30 Jahre später und wurde dennoch gekauft... Märklin hatte seine SBB Re 4/4 I "3014" bereits Ende 1967 aus dem Katalog-Programm entfernt. Inoffiziell war die 3014 in der Schweiz für volle weitere 17 Jahre erhältlich, hauptsächlich über die FCW-Filialen. Koll schreibt bis 1980, doch die 3014 war bis 1984 erhältlich. Das gewisse Märklin Modelle für wenige Wochen bis 1-2 Jahre darüber hinaus produziert wurden, ist an sich nichts Besonderes. Doch 17 Jahre lang weiter, das ist rekordverdächtig.


    Mitte 1980-er Jahre war ein markanter Preisanstieg für die RET 800 / 3014 bemerkbar. CHF 300.- bis 400.- und mehr (für 100% perfekte Erhaltung) war durchaus üblich. Stark gebrauchte bis defekte 3014 Modelle: damals wie heute nahezu wertlos. Kein Witz, ist der RET 800 /3014 Originalkarton einigermassen gut, kostet der mehr, als dessen Inhalt!


    Optisch kann die Lok heutigen Ansprüchen längstens nicht mehr genügen. Es ist trotzdem schade, die 3014 in der hintersten Ecke im tiefsten Keller liegen zu lassen. Ihre Laufeigenschaften sind, besonders wenn das Tempo nicht all zu hoch ist, perfekt. Wird die V/max von gefühlten 350 km/h gewünscht, wird sie zwar kaum entgleisen, aber ihr Lauf wird bei (sehr) hoher Geschwindigkeit unruhig, da das Modell eine geschickt getarnte Rahmenlok 1`Bo`1 ist, sozusagen eine "Fake" Bo-Bo darstellend.


    Lange Zeit, besonders im Bereich Märklin H0 Wechselstrom, gab es kaum Alternativen im grösseren Stil. Ein Quantensprung war das Erscheinen der HAG Re 4/4 I ab ca. Mitte 1970-er Jahre. Dieses HAG Modell war nun eine echte Bo-Bo und setzte neue Massstäbe in der Detaillierung. Dass das damalige neue HAG Supermodell ca. 3 mm zu breit war, störte in den 1970-er noch niemand.


    Es gibt die alte H0 Märklin SBB Re 4/4 I in 3 Ausführungen welche erheblich von einander abweichen: RE 800, RES 800 und RET 800. Alle, jedoch besonders die RET 800 gibt es in zahlreichen weiteren Untervarianten. Die alle aufzuzählen sprengt den Rahmen. Die 3 Grund Varianten sind wie folgt:

    Märklin hat bei Lok-Set angefangen, jedem Inhalt separat einen Originalkarton zu spenden. Das ist praktisches Handling, wirkt aber wie: das tote Kapital soll von der Firma weg zum Kunden hin. Wenn schon Set, wirkt alles in Einem werthaltiger. Doch es wäre ggf. unpraktisch bei einer Aufteilung.


    Werterhalt: Es gibt ausdrücklich auch Ausnahmen, doch allgemein haben Lok-Sets einen schweren Stand. Noch aus Mörschwiler Zeiten gibt es 3-tlge Jubiläum Loks Set welche immer noch deutlich unter dem damaligen Verkaufspreis gehandelt werden oder aber wie Blei liegen bleiben.


    Triebzüge oder Wagen oder Wagen + Lok eignen sich viel besser im Set, als 2 Loks. Auch was das Marketing anbelangt.


    Einzeln verkauft, dürfte wahrscheinlich deutlich mehr Leute ansprechen und besser verkäuflich sein. Auf diese Weise ist es ungezwungen frei dem Kunden überlassen, ob er beide Loks kaufen will. Nur schon eine davon, ist ja auch nicht nichts.

    Edit

    Mir gefällt ausdrücklich, dass an der Re 4/4 II das KNIE-Design deren Fenster respektierte! :thumbsup: