Beiträge von Longimanus

    Danke vielmal Christian für Deine Inputs und Hinweise :thumbsup:.

    Und wenn ich mich in den Düplischiesser Modus begebe:

    Nein ich glaube nicht dass das gezeigte Modell von Fred eine AC Wechselstrom 232 Variante von 1948 darstellt, sondern es wird eine leicht spätere Mittelleiter Gleichstrom Version um 1952 oder später sein. Weil normalerweise haben die AC Wechselstrom 232 Modelle ein offenes Bürstenlager, rein technisch entspricht ihr Aufbau ähnlich dem Modell der Märklin SK 800. Aber nur 1948 bis höchstens 1952, meist 1951.

    Die späteren Jep Ausführungen haben ein geschlossenes Bürstenlager. Ob es zusätzlich noch Zwischenvarianten gibt, "neuere" Modelle mit geschlossenem Bürstenlager, aber noch mit der alten AC Ausstattung, da bin ich überfragt. (Fotos folgen noch)...

    PS: da bin ich ja gespannt auf eine REE Version dieser berühmten SNCF Schnellzug Dampflok

    Gruss

    Hermann

    Guten Abend Roger,

    Danke für das Video! Ich bin zwar nicht ansatzweise Walter Röhrl, aber nach 50 Jahren wäre ich an der Reihe. Mein Traktor ist nämlich vieeel stärker, meine Version, der Porsche Junior 109 hat 15 statt Junior 108 = 14 PS und würde an der Steigung nicht Tempo verlieren. Trotzdem, auch mein Exemplar kommt ohne Manipulationen, selbst bei Rückenwind und frisch geschmierten Achslager nicht über 22,5 km/h hinaus. Mit sehr geringen Manipulationen würde dieser Traktor Junior 109 auch 30 bis 35 km/h fahren, aber dann effektiv nicht mehr im höchsten Gang Steigungen bewältigen können. Aber bei einem Gang runterschalten dann noch höchstens noch 14 km/h "kriechen".

    Ein Model dürfte auch nicht als Beifahrerin mit kommen, das macht das Gefährt bestimmt 0,5 Km/h langsamer. Wenn schon umgekehrt: ich würde am Strassenrand die Fotos erstellen und das Model selber das Traktörli fahren, ob eine 90-60-90 (Renn)Fahrerin zu 50.5 Kilo fährt, oder ich zu 90,0 Kilo, das macht bestimme eine messbare Differenz zu ihren Gunsten aus.

    Schade, dass das Video nicht von Walter Röhrl oder von jemandem vom Nürburg Ring stammt, wenn der das wüsste, der würde Fluchen. Es ist höchstwahrscheinlich nur ein KI Video ;(. Die Stimme tönt blechig und irgendwie nicht natürlich so wie ein Mensch spricht. Und kein Deutscher sagt (auch wenn es grundsätzlich nicht falsch ist) eine Jahresangabe mit Eintausendneunhundertsechsundsiebzig, sondern Neunzehnhundertsechsundsiebzig

    Gruss

    Hermann

    Ein Querschnitt französischer Dampflokomotiven, Vorbild 1844 vis 1949...

      

    bereits schon beim 1. Bild ein Fauxpas: mir ist kein leicht erhältliches kommerzielles H0 Modell bekannt, welches die Lok der Bahnlinie Strasbourg - Basel 1844 darstellt. Korrigendum: der "Adler" von Trix-Express hat eine Achsfolge 1A1 und würde der Lok von der Strasbourg Basel Eisenbahn sehr nahe entsprechen.

    Gemäss Fotos und Berichten müsste es eine mit Holz verkleidete 1A1 Dampflok sein, nicht eine B`1, 2A oder 2`B. Bestimmt kamen bald darauf auch grössere Loks zum Einsatz, das Foto der NOB D 2/4 "RHEIN" kann nicht so falsch sein. Noch näher kommt das Foto ausgerechnet der Saxonia von Piko Modell 1989 an die Franzosen-Lok heran. Die erste Lok welche Basel erreichte war zwar nur eine recht stabile 1A1 von Koechlin, die Lok soll Napoleon geheissen haben. (keine B`1), dennoch, die Piko Version trift es noch am ehesten.

    Dazu gibt es verschiedenste Berichte nachzulesen, u.a. dass die Franzosen ohne zu Fragen und ohne die Basler zu informieren, ihre Eisenbahn auf CH Land in ihre Stadt hinein bauen wollten. Man einigte sich auf einen Kompromiss bis St. Louis, aber sicher nicht in die Stadt hinein, man würde ja gar nicht wissen, wer so alles einreisen würde? (1844!) Ganz unbegründet ist diese übertriebene Argwohn nicht ganz, die Besetzung der Schweiz durch Napoleon war gerade mal 44 Jahre her. Es gab bestimmt noch Zeitzeugen welche dies persönlich erlebten. Dennoch war wohl Basel stolz, als erste Stadt der Schweiz die Eisenbahn zu haben. Aber man war vorsichtig: der Bahnhof musste vor den Stadtmauern sein und vor dem Bahnhof gab es zusätzlich noch eine Bahnschranke, aber nicht wie später üblich parallel, sondern quer über das Gleis, falls je nach ankommenden Gästen der Zug nicht erwünscht war.


      

    Die PLM Schnellzug Dampflok 226 ist mit Bj 1883 gar nicht so alt wie man annehmen würde. Aber es ist eine 4-Zylinder Version, welche 120 bis 136 km/h erreichte. Altes Fulgurex H0 Modell 1964 - 1968. // SNCF Dampflok 040 für Güter und teils Personenzüge. Modell Metropolitan 1986.

    Interessanterweise gibt es von den Grossserien Herstellern bisher wenig bis keine Modelle der berühmten Coupe Vent Lokomotiven 220 (2`B) und 230 (2`C) Vorbild-Bj 1898-1902 im Einsatz bis längstens 1936. Diese kleinen Loks erreichten standardmässig je nach Zuggewicht 90 bis 120 km/h und ohne Zug als Versuchslok 130 - 150(!) km/h. Es gibt Märklin Tinplate Modelle davon in den Spuren 0 und I und im Hochpreis Segment Fulgurex H0 Modelle. Wahrscheinlich auch Kleinstserien in den Spuren 0 und I.

      

    Jep 6001 H0 030 Tenderlok Mittelleiter Gleichstrom, Modell 1955. // Jouef 8292 (schwarz) Tenderlo 040 Modell 1975.

        

    Primex 2701 (Basis P 3010.5 bez. Mä. 3099) SNCF Dampflok 230 braun // Jep 5653 SNCF Schnellzug Dampflok schwarz Guss, Mittelleiter Wechselstrom mit Feldspule & Relais. (Rarität). Modell in der Version genau so alt wie das Vorbild 1948-49. Jep Modell: 1948-1951. Und das Modell ist schnell übersetzt, eine echte Schnellzuglok :D. Da dürften schon die einen oder anderen Entgleisungen & Stürze vorgekommen sein.

       

    Jouef alte 231 mit Distler ähnlichem Motor. Ausgezeichneter seidenweicher Auslauf (!) Zugkraft mässig. Modell 835 Bj ca 1958-1968. // Märklin 3083 ETAT Modell 1977-83. Adaption der Märklin Bay. S 3/6.

       

    SNCF 150 X, ausgezeichnete Märklin Lok 3046, fährt sehr feinfühlig ruckelfrei in langsamsten Geschwindigkeitsbereich bis zu Schnellzug-Tempo. Hohe Zugkraft. Früher teuer gehandelt, heute neuwertig zu haben für je nach Unterversion 90.- bis 180.- // Gleiches Modell von Jouef 8265 von 1979 - 1989. Damals als billige Alternative zu Märklin heute wird für die Jouef Version kaum weniger verlangt. Trotz der 10 jährigen Bauzeit wird die Jouef Version (zumindest hier in der CH) kaum angeboten. (oder defekt als Bastelobjekt).

       

    SNCF Mikado Loks 141: links die 20 3002/1 Lima Version ca 1976. Rechts die Jouef Version 8273 Modell ca 1972 - 1976. Beide Varianten findet man noch häufig und günstig an Börsen.

       

    SNCF Schnellzug Dampflok 232 U1: links die Jep 6005 Version, Guss, Mittelleiter-Gleichstrom DC, ohne Relais(!). Modell 1952-1961. Rechts die Jouef Version 8249 ab 1980.

       

    Jouef 8241 Dampflok SNCF 24, Modell ab 1975 bis mindestens 1990. // Märklin 39243 EST (SNCF) 241grün "Serie 13". Modell von 2019/2020.

    Der Hauptgrund für das kleine Hobbypensum ist aber meine Berufstätigkeit… :dead:

    Lieber Roger,

    schade habe ich es knapp verpasst, als Du Deinen Beruf und Deine Wache vorgestellt hast. Dieser Anlass, das muss so um 2013 oder 2014 gewesen sein? Es ist zwar eher unwahrscheinlich, dass aus dem MoBa-Forum die Stadt Zürich all zu viele neue Polizeiaspiranten rekrutieren und für die nächsten 40 Jahre verpflichten kann, aber es wäre trotzdem noch interessant zu erfahren, wie ein durchschnittlicher Tag bei der Zürcher Polizei aussieht?

    Eine Neuauflage nach 12-13 Jahren von diesem MoBa-Forum Ausflug, das wäre noch cool! Möglichst so lange es den Roger dort noch beruflich aktiv gibt. Für so einen Anlass, da würden sich bestimmt viele MoBa-Forumisten interessiert zeigen. (Müssen muss gar nichts, nur so als Vorschlag gedacht)

    Gruss

    Hermann

    Ja Roland, Du bis da in einer Zwickmühle.

    Aber die noch vorhandenen HAG Kunden kann ich auch verstehen. Die meinen noch, es sei +/- 1990. Jetzt habe ich kürzlich auf der Ungarn Reise eine schöne ex Franzosen-Lok gesehen "Astrid" und 10 Tage später hält mir der Jan von Bümpliz exakt dieses MAV Modell vor die Nase... erst noch Analog, aber auch und mehrheitlich für die Digitale Fraktion: mit und ohne Sound in allen Digital Varianten erhältlich :thumbsup:. Für so eine Kadenz, da muss ein Modellbahn-Hersteller viele Risiken eingehen und viele Millionen investieren.

    Und selbst wenn HAG dies tun würde, die besten HAG Zeiten als sogar die SBB für sich selber, nicht für HAG, mit einer ganz normalen HAG No 160 grüne SBB Re 4/4 II ihre Bahn 1:1 per Werbeplakate in der ganzen CH beworben hatte, - diese Zeiten sind vorbei.

    Die Re 4/4 II gilt heutzutage als alte Lok ( ;) trotz ++, welches kaum je angewendet wird), die HAG 160 hat sich zum Ladenhüter entwickelt, die SLM gibt es nicht mehr, Stadler baut Güterzug Loks und Triebzüge und früher waren die Modellbahner gierig auf CH Neuheiten, abgesehen vom Krokodil, Re 4/4 I und II, und die Ae 6/6: viel mehr gab es nicht! Märklin brachte es zustande, dass die Schweizer problemlos Standard DB Modelle aus dem Katalog Angebot kauften und diese Modelle sich geistig als SBB Loks vorstellten.


    CH Modell SBB Umsetzungen in 1:87 waren Mangelware und begehrt. Heute 50 Jahre später sind die durchschnittlichen Modellbahn-Vitrinen viel zu klein, um nur schon alle die umgesetzten CH Vorbilder aufnehmen zu können. Wieviele Modellvarianten gibt es "nur" schon von der SBB Re 460 / BLS Re 465? "Nur" davon schon gibt es hunderte (!) verschiedene Modellvarianten.

    Da können wir 2026 als "alte" HAG-Fans nicht mehr die gleichen Erwartungen haben, wie in den 1980-er und 1990-er Jahren.

    Gruss

    Hermann

    Hallo Dominik,

    Einmal mehr "schockten" mich die teilweisen Preisstürze beim Modellbahn-Rollmaterial, da werden massstäbliche SBB-Personenwagen von Roco der Typen EW II und EC-Wagen in OVP teilweise zwischen 20 und 25 CHF angeboten -

    Ja und dies ist der Preis für wenn man auslesen und nur einen einzigen will. Möchte man von diesen Wagen eine ganze Zugskombination kaufen, wird der Preis gleich nochmals und deutlich billiger. Ich meine nicht abgebrauchter Schrott, sondern im technischen Sinne neuwertige Objekte.

    Das finde ich noch spannend im Zusammenhang mit der Firma Märklin: man kann fast nicht glauben dass diese Firma vor nicht ganz 20 Jahren gerade noch so scharf am Ruin vorbei kam. Heute stimmt ihr Umsatz wieder, auch wenn es nur ein kleiner Bruchteil der Gameindustrie ist. Aber für den Hersteller ist es einträglicher, wenn der Käufer meint, er hätte auch finanziell etwas was wertvoll sei. Und an der Börse sieht man dass dies nicht stimmen kann.

    Ohne dass genügend Neuware in den Fachgeschäften gekauft wird, kann es keine neuen Occasionen geben. Aber wenn man neuwertige Objekte mangels Käuferbedarf viel günstiger an der Börse kaufen kann, ist das für Märklin langfristig nicht so gut für ihren Umsatz.

    Gruss

    Hermann

    Danke Roger für Deinen Bericht, ihr seid also auch dort an der Expo gewesen. Ich dachte schon, ihr hättet einen auf Jonas gemacht und seid in einem Tun nach Thun gereist. Dabei bin ich wirklich früh aufgestanden und kurz nach 10 Uhr angekommen. In einer alten Katze, noch ohne GPS. Jedoch war der Zugang zur Expo ausgezeichnet ausgeschildert gewesen :), man fand die Börse auf Anhieb.

    Positiv war die Schlange vor der Kasse, also ist das Interesse an Modellbahnen doch nicht ganz weg. Wie üblich, eigentlich wollte ich ja nur schauen und MoBa-Forumisten treffen, war (die dieses mal eher kleinere) Tasche in nur 1 Std randvoll. Und zum überlaufen brachte die Tasche den Besuch im nahen Bümp, dieses mal ohne ...Blitz Radar. ;) Die haben dort noch was "schlimmeres" als KI, nämlich aufmerksame Verkäufer welche die individuellen Wünsche ihrer Kunden kennen... :thumbsup: Na ja, zu Dorenbach Zeiten war uns auch nicht unbekannt, welchem potentiellen Kunden man was wie wo zeigen durfte.

    Viele Forumisten begegneten mir nicht, dafür mal dem Höchsten von uns. Das hat mich gefreut, mal unserem Präsidenten Mario wieder zu begegnen :thumbsup:. Dann gibt es noch die ganz angefressenen Modellbahner, welche selbst in ihrer Freizeit diese Modellbahn Börse besuchten, gäll Marc... von Bümpliz

    Das Angebot war riesig gross, die Preise total unterschiedlich, weniges viel zu teuer, sehr vieles genau exakt richtig und etliches bis ebenfalls sehr vieles nahezu verboten günstig bis geschenkt. Es geht nicht nur um den Preis, es geht auch um die Ausrichtung. Leider kann man nicht 1000 Jahre Modelleisenbahnen kaufen, das Alter der Käufer hat auch seinen Einfluss, was gerade "modisch" ist und immer wie mehr was nicht mehr modisch ist. Einen WESA Triebwagen in guter Erhaltung aus der ganz frühen Epoche von 1945 mit dem Lyra Umschalt-Bügel für nur gerade CHF 35.- und alle sind daran vorbei gelaufen. Ich konnte und wollte da nicht widerstehen. Ich habe den zwar schon, aber stark bespielt für freudig "nur" CHF 140.- bezahlt, vor 15 Jahren, 2011. Und glaubte damals schon, es sei ein superbilliger Preis.

    Die Lima Triebwagen 20 8031 SBB RBe 4/4 "1435" gibt es in so vielen Varianten. Die 1. Version mit WEISSER SBB Schrift ist wirklich selten. Sehr gute Erhaltung für CHF 20.- Auch davon gibt es Untervarianten.

    Ich habe eine "dumme" Angewohnheit, so sind halt die Sammler, die SBB H0 Ae 6/6 zu wollen. Ich bringe es zwar nicht annähernd auf die vom Vorbild aufgeführten 120 Stückzahl, jede davon mit einer anderen Betriebsnummer und anderem Wappen. Mich reizt die H0 Ae 6/6 von jedem Hersteller in ihren technisch verschiedenen Ausführungen zu haben.

    So reizte mich auch die H0 Ae 6/6 von ESU. Es ist ein sehr schönes Modell mit Metallgehäuse. Der zu steile Winkel von der Dachschräge fällt überhaupt nicht negativ auf. Irrtum vorbehalten habe ich mindestens 1 Modell von jedem H0 Ae 6/6 Hersteller, egal ob Billigmodell oder teures Messingmodell oder "Gussklotz" aus der Frühzeit, entsprechend darf die ESU Variante nicht fehlen. Die Betriebsanleitung ist übersichtlich und logisch aufgebaut, man findet sich schnell gut zu recht damit. Schön dass auch 1 Seite dem Vorbild 1:1 gewidmet ist. Aber was schreiben die da schon auf Seite 6: ;) ;) "Ein Einsatz auf analogen Anlagen ist wegen der eingeschränkten Funktionalität nicht sinnvoll". Statt dass die froh sind, dass auch Analog-Kunden ihr Modell kaufen. Es funktioniert ja analog erstaunlich gut, sogar auch halbwegs beim Abbremsen nicht all zu grob. Wenn man von jedem Digitalgerät alle Funktionen anwenden müsste, dann dürfte ich bald mal gar nichts mehr kaufen: keinen Drucker mehr, auch kein Handy, TV-Gerät, Kamera, keinen modernen Kühlschrank mehr, noch nicht mal eine zeitgemässe Wäschemaschine, geschweige ein neues Auto. Hoffentlich machts mein mittlerweile auch schon älterer Karre noch lange? :rolleyes:

    Dann suchte ich noch den Platz von Roger in Thun, habe ihn aber nicht gefunden. Dafür immerhin das eindrucksvolle Dampfschiff Blüemlisalp, für das wolkenverhangene Regenwetter war das Dampfschiff noch ganz gut ausgelastet.

    Die Zugfahrer haben das heute schon richtig gemacht. Bei der Rückfahrt gab es auf der A1 einen Unfall. Anstatt zu schauen dass einem nichts passiert, gab es dort in der Gegenrichtung gleich auch einen Auffahrunfall. Und man sah beim Warten, 1 x sogar eine ++ Lokomotive, wie die Züge mit geschätzten 140 - 180 km/h an einem vorbei sausten.

    Gute Besserung wünsche an Roland, er wollte eigentlich auch mitkommen, aber kaum ist der Sommer weg, kommen die verdammten Erkältungs-Viren wieder.

    Und da haben meine Angehörigen Bedenken, mich wieder auf die Malediven zu lassen. Ich bin nicht sicher, wie lange man das noch kann. Weder wie lange es noch Haie geben wird, noch wie lange die Welt Trump noch aushalten muss. Es würde mich nicht wundern, wenn dieser Typ auch noch die Midterms, wenn es aus seiner Sicht sein muss, mit brachialer Gewalt, überstehen will und niemand getraut sich ihm nun wirklich mal unübersehbar ernsthaft in den Weg zustellen. Ich meine jemanden seiner eigenen Landsleute. Was ist denn mit den ganzen Admirälen und Generälen und der Wallstreet Finanzaufsicht?

    Wobei in gewisser Weise hat auch Trump meine Bewunderung: weniger sein Gehirn als seine inneren Organe: wie kann es sein, dass jemand deutlich übergewichtig ist, gerne Pommes-Frites und Cola hat, ganz sicher kein Vegetarier ist und ob er es zugibt oder nicht, bestimmt auch viele Stressmomente hat und doch auch immerhin 80 jährig geworden ist und so lebt wie eh und je. Der muss eine Konstitution haben wie Mercedes -Benz der Baureihe W-124, da wird man schon ein wenig Eifersüchtig, wenn bei mir fast 20 Jahre jünger, jedes noch so kleine Ragusa im Blut festgestellt wird.

    Das Timing von Lee Harwey Oswald & seinen jüngeren Gleichgesinnten hätte nicht schlechter sein können. 1963 trifft er einen Unschuldigen, 2024 trifft er daneben, 2026 traut er sich erst gar nicht mehr.

    Zum Glück gibt es da noch die Modellbahn Börse :thumbsup:

    Gruss

    Hermann

    Wenn ein Werkzeug aus der Hand rutscht oder man es versehentlich herunterschubst im engen Wendel, klettert und windet sich man nicht mehr gar so flink durch das Gebälk die Leiter herunter und wieder hinauf…

    Guten Abend Roger,

    das ist doch blöd. Mir geht es genau gleich. Dabei sind wir doch erst minimal über 60. Was machen wir denn für die nächsten 40 Jahre? Mir tun schon nach 20 Minuten die Füsse weh, auf einer Leitersprosse zu stehen. Um das Trassee für die Schnellbahn vorzubereiten. Die Schnellbahn wird wohl erst im Jahre 4000 statt angekündigt im Jahr 3000 fertig. Bei Dir geht es wenigsten zackig vorwärts :thumbsup:

    Gratulation Röbi und sehr beeindruckend, auch Dein Tempo :thumbsup: und das Ganze noch korrekt vorbildgetreu per Oberleitung ausgeführt. Wo doch die Anbieter monieren, einen Digitalbetrieb mit Oberleitung sei heutzutage kaum noch möglich. Wenn Du von etwas überzeugt bist, hält Dich nichts davon ab, das Gegenteil aufzuzeigen, dass es eben doch möglich ist :thumbsup:. (Zumindest wenn man Röbi heisst).

    Wenn Du mal etwas im Kopf hast, dann geht es es ruck-zuck-zack an die Umsetzung, da kann ich nur staunen und Deine Disziplin wie Hartnäckigkeit bewundern.

    Lieber Gruss vom Analog-Fahrer

    Hermann

    Hallo Christian,

    vielen Dank für Dein Feedback :thumbsup:

    Ja, Teil 1 das ist schon etwas grenzwertig, sowas im MoBa-Forum zu veröffentlichen. Aber ich erwarte von mir selber und teils von anderen Leuten einfach etwas mehr Mut und Zivilgourage. Ich möchte nicht, dass wenn ich mal zwischen 80 und 100 jährig die Bühne verlasse, kurz vorher ein ewig langes Video abgespielt wird, wo einem gezeigt wird, wo man überall Angst hatte. Die meisten Dinge und Situationen sind viel weniger gefährlich, als man es befürchtete. Und wieso sollen Bösewichte mit ihrem Tun aufhören, wenn sie auf keinen Widerstand treffen? (Mir ist schon klar, dass einer welcher 62 ist und eher gebrechlich als ein "Carlos Brian Keller", nicht unbedingt die ideale Person ist, sich mit Joggel & Doggel anzulegen. Aber schaden tut es auch nichts. Wenn jeder Mensch nur ein ganz klein bsichen sich für wirklich verlorene Seelen einsetzt, dann wird die Welt besser. Dieses Feld soll man nicht nur der Heilsarmee und Leuten überlassen, welche einem Gott erklären wollen. Sonst kommen die Hilfe Suchenden womöglich vom Regen in die Traufe. Eigentlich helfen Tag für Tag Leute in den Spitälern ohne Brim Borium, sondern mit den Kräften die sie haben. Da ist es nicht zu viel verlangt, jemandem welcher wirklich in Schwierigkeiten war, ihr Zeugs persönlich vorbei zu bringen.

    Morgen Abend spielt Lisa wieder im Spital Nottwil, wo etwa 40 % der Insassen dort nicht durch Unfälle, sondern durch Nervenkrankheiten, teils gar nicht mehr, oder nur mühsam wieder zum beweglichen Leben zurück finden. Da bin ich doch froh und dankbar, noch bez. wieder einigermassen Fit zu sein, zumindest genügend um Vorhaben auch umzusetzen, ohne sich Gedanken zu machen, ob es überhaupt machbar ist.

    zu den Eisenbahnen:

    oh je, nicht nur der MAV, auch dem SBB Bahnhof Brunnen fehlt es an Billett-Umsatz: Obwohl Brunnen die Hauptstadt vom und vor dem Rütli ist, (auch wenn das Rütli schon im Kanton Uri liegt), und in nächste Nähe 3 Seilbahnen aufweist (Urmiberg und Morschach-Stoos und Muotathal - Stoos und eine Schiffhaltestelle hat und diverse Buslinien, gemäss Blick wird der Bahnhof Brunnen schon ab nächstem Jahr keine bediente Billett Verkaufsstelle mehr haben. ;(

    Ja Christian, mir war schon klar, dass die "Astrid" MAV BB-490 einen starken französischen Bezug hat, auch wenn ich bei weitem nicht Deine Kenntnisse darüber habe. Zum Glück heisst das Ding 490 und nicht MAV 460, sonst gäbe es Schimpfis von einem bekannten Forumisten. Es reicht schon ;) wenn eine ÖBB 1116 sich einfach frech zwischen 2 Re 4/4 mittig einreiht.

    Die MAV BB-490 erinnert (ein bischen) an ihre Vorgängerin der SNCF BB-26000 SYBIC, Märklin 37389 26 010 Modell 2004-2007) Soweit mir bekannt, sind die Lokführer sehr zufrieden mit der Astrid 490-er Baureihe und fahren sie ausgesprochen gerne.

    Nicht nur die Lokomotiven sind interessant, mindestens so sehr der Wagenpark. Neuste Wagen als Teile von Triebzügen fahren in Ungarn, aber auch noch uralte ex DB Eilzugwagen die Trix-Express schon ab 1955 No 20/178 St - 391 im Angebot hatte, gibt es noch 1:1 bei der MAV. Dazu diverse ex DB IC Wagen und Regionalwagen. Oder selber umgebaute? B-Wagen zu Steuerwagen.

    Wenn es winterlich kalt wird, ist Ungarn nicht unbedingt das Ziel No 1, obwohl auch der Eisenbahn-Betrieb sicherlich im Winter interessant zu sehen wäre. Spätestens im nächsten Frühling möchte ich wieder nach Ungarn, dort es gibt fern von Budapest so tolle Bahnhöfe und noch richtige Telefone, Rundlokschuppen und und und zu sehen. Aber bestimmt nicht mehr lange.

      

      

      

    Gruss

    Hermann

    3 / 3

    alte MAV Lokomotiven:

    Achtung, teilwiese sind die Fotos einfach aus dem Zugfenster entstanden, was durch die Reflexionen und kurze Reaktionszeit keine gute Fotoqualität zulässt. Und bei der Bezeichnung bedeutet im Deutschsprachigen Raum V was anderes, nämlich Diesellok. Bei der klassischen MAV Bezeichnung bedeutet V jedoch elektrische Lokomotive(!).

    Ob es die V-41 nicht doch eine V-42, da bin ich nicht sicher. Es sind engste Verwandte, aber der Zeit voraus. Eine 2-Frequenz Lok, also sozusagen eine Digitallok ohne Digital, das war vor 60 Jahren selten erfolgreich möglich. U.a. der RAe TEE und die DB BR-184 waren einigermassen erfolgreich damit, aber keine einfachen Fahrzeuge, welche ordentlich viel und spezifischen Unterhalt erforderten.

       

       

       

       

       

       

       

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    Gruss

    Hermann

    2/3 Ungarn erlebt gerade einen Wechsel zur Modernisierung im Bahnverkehr.

    Bei Budapest sind Siemens und Stadler Rail die die vorherrschenden Eisenbahnzüge. Nur 100 Km davon entfernt, sieht man noch Eisenbahn Betriebe wie bei uns in den 1950-er Jahre. Also ich werde wegen den Eisenbahnen möglichst schnell wieder hinreisen. Lange werden die alten Eisenbahnen nicht lange mehr vorhanden sein.

      

      

       

       

       

    Schade, noch gibt es in Budapest einen modernen Billette Verkaufsschaler wo man mit richtigem Geld (Forint*) richtige Billette kaufen kann. Aber dieser Schalter wird weder von den Einheimischen noch von den Touristen benutzt.

    (Wie lange Forint noch richtiges Geld ist kann man sich fragen: eine Banknote von immerhin 20`000 .- ungarische Forint entspricht +/- je nach Tageskurs ca Euro 54.- so in etwa erinnert der ungarische Forint an die italienische Lira kurz vor der Übernahme durch den Euro. Dieser hat aber seinerseits auch ordentlich an Wert verloren: so aus dem Gedächtnis heraus war der Euro das Doppelte der D-Mark und ca 1,4 x über dem CHF, dies aber nur zu Beginn. Die Italienische Lira war ungefähr Lira 10 000.- = CHF 13.-

    Teil 1 von 3

    Wegen etwas ganz anderem als Züge bin ich nach Ungarn gereist. Ich werde alt, wie ist es möglich, dass (dort) die Jungen dermassen geschickt auf ihrem Handy agieren, nämlich nicht nur blitzschnell, sondern auch erstaunlich präzise und umfangreich, es gibt nichts was ihnen entgeht. Und gleichzeitig so dermassen hilflos, unsolidarisch (untereinander), mutlos und ohne jedes Selbstvertrauen sind.

    Die kranke Frau hat dem Zürcher Gesundheitsamt die Adresse ihrer Grossmutter angegeben! Ich wiederum war nicht bereit, für die paar SMS die Swisscom Datenpakete zu kaufen, so blieben die SMS einfach stumm, sobald ich die CH verlassen habe. Nicht mal Fehlermeldungen gab es. Ich dachte dumme Kuh, sie dachte elender Bluffer & Lügner, gibt Hilfe vor und wird sich in einem Luxushotel mit schönen Frauen vergnügen. Nichts davon war wahr.

    Stinkhässig mit einer Wut im Bauch wie schon lange nicht mehr, wollte ich die Frau zur Rede stellen, sie oder irgend sonst wer aus ihrer Familie könnte im Mindesten mir meine grosse Koffer abnehmen, welcher inhaltlich zu 100% aus ihrem CH Hab & Gut bestand. Der Taxifahrer packte mich plötzlich am Arm links; he Du kannst nicht den Hund anderer Leute killen. He wieso reagieren die denn nicht? Die müssen doch den wahnsinnig gewordenen schrecklichen Hundeköter längstens bemerkt haben und wohl auch mich?!? Dem Hund gebe ich keine Schuld, der verteidigte nur sein Revier und kein mm mehr. Ich erwartete halt, vielleicht etwas übertrieben?, dass der Hund merkt, dass ich der gutmütige Hermann bin und kein Böser, aber so ein Hund in der Hierarchie unter mir sein müsse. Aber ich wundere mich schon, dass eine Grossmutter einen Kampfhund, anstatt ein normales Hündchen hatte.

    Die gute alte Frau meinte, sie würde - ausgerechnet von mir - überfallen werden! Sie schaltete das Licht im Haus aus und hoffte ihr Hund würde mich vertreiben. Sie hätte ja wenigstens der Polizei anrufen können(!) Das wäre mir, in der Situation, absolut recht gewesen. Aber sie machte einfach nichts. Das nächste mal frage ich Heinz Urech an, wenn es Touren mit etwas erhöhtem Restrisiko gibt. Ich habe doch keine Ahnung wie man mit Hunden umgeht, welche einem im Wege stehen. Haie sind mir lieber.

    Dafür erklärte mir der Taxifahrer mein Handy, z.B. dass jede Telefonnummer vorhanden ist, wenn ein Kontakt entstanden ist, nicht nur dann, wenn man die Nummer auf "Kontakte" gespeichert hat. So hat er die junge Frau angerufen: "was Hermann, du bist hier?!? Du bist bei meiner Grossmutter!" Und das Missverständnis hat sich aufgelöst.

    Allerdings erwies sich die Situation später als Fass ohne Boden, wer als Kind Gewalt erfährt, kommt da fast nicht mehr heraus. Die Gefahr ist dann gross, dass auch der Ehemann, ja das ganze Umfeld mit Gewalt auf Frauen reagiert und diese ihrerseits nicht ehrlich sind und aus dem Schlammassel einfach nicht mehr heraus kommen. Immerhin nahm die Frau keine Drogen! Das ist doch schon mal positiv. Ich war mir da an Hand vom Gepäck nicht so sicher. Zu meinem grossen Erstaunen lehnte der Zoll in Zürich eine rasche Drogen Dursuchung ab, sie seien nicht einfach ein Dienstleistungsbetrieb, frühestens in 14 Tagen und mit viel Papierkram könnten sie das für mich tun. Dabei war ihr Drogenhund nur gerade 15 Meter von mir entfernt. Ich habe nicht nachvollziehen können, wieso jetzt dieser Drogenhund nicht ohne Bürokratie einfach noch schnell, wenigstens oberflächlich "meinen" Koffer beschnüffelt. Die CH kann es auch mit ihrer Beamtenbürokratie übertreiben. Die meisten Beamten durfte ich bisher als freundliche, intelligente Menschen mit gesundem Menschenverstand erleben. Später erklärte mir eine Apothekerin, die kleinen rot-gelben Flüssigkeitsampullen seien harmlose Kosmetik für Frauen. Woher soll ich das wissen?

    Und es ist auch nicht so, dass in der CH nur liebe Leute unterwegs sind und in ärmeren Ländern nur Böse. Am Vortag, ausgerechnet am MoBa-Forum Ausflug wurde mir mein 44 jähriges altes Mondia Velo am Bhf gestohlen und in Ungarn bemühte sich ein (anderer) Taxifahrer mit viel Aufwand mein vergessenes Handy zum (richtigen!) Hotel zurück zu bringen, ohne Geld dafür zu wollen. Noch "schlimmer", ich habe zu dem Zeitpunkt gar nicht bemerkt, dass ich das Handy im Taxi liegen gelassen hatte. Ich war in Pécs sehr viel mit dem Taxi unterwegs, oft mehrmals täglich. Mein Handy war schneller im Hotel zurück, als ich es vermisst hatte...

       

       

    Hallo Christian,

    eigentlich hoffte ich, Dir würden die Digital-Kenner antworten. Ich begebe mich da auf Glatteis, wage es aber trotzdem...

    Es tun sich da eine ganze Reihe Fragen und Feststellungen auf! Was ist Deine Motivation - und dann auch noch im Märklin System - Analog fahren zu wollen??

    Nicht dass ich jetzt ein übertriebener Digital-Fan wäre (betr. Modelleisenbahnen ganz und gar nicht) aber wenn man sich ausserhalb der Norm begibt, muss man sich selber zu helfen wissen und basteln, ausprobieren und mehr Risiken eingehen. Ich würde mir an Deiner Stelle überlegen, das Analog Fahren via Blockstellen aufzugeben und ganz auf Digital umzustellen. Sonst hast Du bei jedem weiteren Kauf mehr oder weniger die selben Herausforderungen. Das hängt natürlich davon ab, ob sich in Deiner Sammlung mehr Analog Loks und Triebzüge befinden und Du mit deren Fahreigenschaften zufrieden bist oder gar bevorzugst, oder mehr Digital Fahrzeuge sich in Deiner Sammlung befinden?

    "primär analog im Blockbetrieb fahren" (aber sekundär doch auch Digital? das beinhaltet (mit dem selben Fahrzeug) zu viele Kompromisse. Richtige klassische Märklin H0 Loks / Triebwagen mit Feldspulen AC Motoren gibt es ja schon seit 15-25 Jahren nicht mehr als Neukonstruktion. Diskret, aber stetig hat Märklin die Gleichstrom-Technik mit Mittelmotor als DC Ausführung übernommen. Einfach mit dem Gleissystem wie noch von 1935 als Mittelleiter Stromzuführung und die Fahrschienen als Masse, d.h. die Räder / Achsen sind wie eh und je bei Märklin nicht isoliert.

    Nur schon dies verunmöglicht einen kompatiblen Analog Betrieb mit Märklin klassischen AC Fahrzeugen, wenn man bei neuen Märklin Loks mit DC Motoren deren Elektronik entfernen würde.

    Dann kommt dazu, dass bei Digital möglichst keine Trennung vom Stromfluss angestrebt wird, dies aber bei Analog eine Selbstverständlichkeit ist, dass zumindest der Mittelleiter bei Märklin oder aber eine der Schienen bei DC vor JEDEM Signal 2 x durchtrennt wird, so dass man einen isolierten Abschnitt von ca 40 - 80 (100) cm erhält. Bei Digital erreicht man das Anhalten nicht mehr mechanisch durch eine Trennstrecke, sondern elektronisch. Bei Digital ist die Devise, nichts soll den Stromfluss beeinträchtigen.

    Dann weiss ich nicht, ob sich bei Piko die Kondensatoren im Analogbetrieb abstellen lassen? Eigentlich ist das eine gute Sache, diese "Strompuffer" ermöglichen kleine Schmutzstellen, kleine Stromunterbrechungen bei Weichen, oder kleine unebenen Stellen bei Gleisen nahtlos zu überbrücken. Aber diese Technik hat sich so weit entwickelt, anstatt 2-3 cm überbrücken solche Fahrzeuge manchmal mittlerweile >2-3 Meter. D.h. der Lokführer fährt im Analogbetrieb vor dem Signal bei Rot ständig über das geschlossene Signal... 1:1 wäre so ein Lokführer schon längstens entlassen worden, wenn bei ihm geschlossene Hauptsignale überfahren zur Gewohnheit würde.

    Ich habe keinen Piko Mittelleiter RABDe 12/12. Falls es dort effektiv so sein sollte, dass beide Schleifer dauernd Stromführend sind, dann hat das womöglich auch (indirekt) mit den Kondensatoren was zu tun, wenn der Zug sowieso nicht mehr per Gleisisolierung, sondern elektronisch angehalten wird, dann sind 2 Schleifer wahrscheinlich gewollt dauerhaft am Stromkreislauf angeschlossen? (Was natürlich analog stört, dann fährt er "einfach" über das Rotsignal hindurch.

    Mehr und mehr wird man sich entscheiden müssen, will man Digital oder Analog? Eine bedingte Analog Kompatibilität ist immer noch vorhanden, aber die einzugehenden Kompromisse werden immer wie grösser zu Gunsten von Digital. Ganz besonders bei Triebzügen. Das sind halt nun mal Mehrheitsergebnisse: wenn irgend etwas zwischen 90% und 99% der Modellbahner Digital fahren, dann müssen die wenigen Analog Fahrer für sich selber schauen wie man damit zurecht kommt.

    Gruss

    Hermann

    Hier nochmals die SBB Ae 8/14 11801 in Olten 2023 bez. auf dem Weg dorthin, anlässlich der riesigen Lokomotiven Ausstellung von Privatbahnen & auch SBB Loks.

       


    Und Fotos von der Ae 8/14 von der Ausfahrt vom Historic Team Erstfeld August 2016, bereits auch schon wieder 10 Jahre her. Es ist ein unvergessliches Erlebnis in dieser Lok mitfahren zu dürfen :). Aber logischerweise in der Lok kann man nicht so gut die Lok als Ganzes fotografieren...

      

      

      

      

      

    Gruss

    Hermann

    1 von 3

    Die Ae 8/14 11801 & ++ Loks. Seit 1961 ist die Ae 8/14 11801 garantiert keine Lok der R Klassifikation, aber immerhin selber eine Art ++ Lok :love:

    Und 1:0 für Roland :thumbsup:, dem seine Fotos sind genau so schön oder gar besser und viel viel schneller im MoBa-Forum. ;) "Online zu sein, das geht doch nur wenn man vor seinem PC sitzt".

    Habe mich schon vor einiger Zeit für diesen besonderen Ausflug angemeldet, Roland hat sich ein wenig später dazu entschieden. Schön dass Roland sich doch noch dazu entschlossen hat. Auch Fabian war mit dabei, Giorgio sowieso...

    Aber Eisenbahnen 1:1 fotografieren, das ist einfach schwierig, ständig ist etwas, was nicht passt vorhanden, sei es Gegenlicht und man darf die Seite nicht wechseln, oder es kommt in dem Moment ein gewöhnlicher Gegenzug, oder klar doch braucht die Bahn Masten, aber nicht dort wo man gerade fotografieren will. Oder da lacht Einer, wenn endlich alles passt, Distanz, Belichtung = perfekt und dann kommt vor der Lok eine nur 20 Meter lange Mauer genau dort, wo die schönste Lok auf einen neuen Einsatz wartet.

    Dafür haben wir was zustande gebracht, was es in der CH mehr geben sollte; freundschaftlich verbunden, obwohl man politisch (teils) anderer Ansicht ist. Roland hätte ja auch einfach weiter fahren können, aber er hat wie abgemacht früh am Morgen um 07.20 Uhr vor meinem Haus angehalten, um 07.20 Uhr bin ich gerade vom Gemeindebriefkasten mit ++ Tempo zurück gekommen.

    Kleine Rache für die Mauer vor der Taurus-Lok: die Stimmbürger haben bei beiden Vorlagen so abgestimmt pragmatisch vernünftig, in meinem Sinne und sogar auch dem Ständemehr entsprechend.

    Aber auch ich bin in ein Fettnapf getreten: die Lokführer sitzen auf einem Ferrari und sollen oekologisch wie oekonomisch fahren und Energie sparen dort wo es möglich ist. Man verlangt von ihnen "nur", dass sie den Fahrplan einhalten. Und klar doch, sollen sie nicht willkürlich die Werkstätten mehr beschäftigen als nötig ist. Es gibt berühmte bekannte Lokführer welche rassig unterwegs sind und dennoch, noch nie bisher in ihrem Berufsleben die Stellung "++" nutzten. Man würde dies heute nicht mehr benötigen, es war gedacht für am Berg schwere Güterzüge beschleunigen zu können. Wenn ggf. Motoren beim Anfahren am Berg unter Strom stehen, aber sich zu lange (noch) nicht bewegen, können die Motoren dadurch zu Schaden kommen. Abhilfe = mehr Power, aber nur für ein paar Sekunden. Ich würde es noch spannend finden, wenn versuchsweise mal ein Kraftpaket aus Re 6/6 und Re 4/4 II = ca 16920 PS mit nur ca 70 Tonnen am Hacken, die Stufenschalter und Strombegrenzer, letztendlich die ganzen Loks herausfordert; so schnell wie es nur geht, auf 140 km/h zu beschleunigen. Wenigstens die Re ++ Loks. Für die Ae Loks wäre dies unsinnig, man schickt auch keine Grossmutter mehr, sie solle den Temporekord vom Matterhorn schlagen.

    Gratulation an Führung vom Team SBB Historic Team Erstfeld, dass sie uns nicht einfach sitzen liessen, sondern recht rassig für ++ Ersatz sorgten :thumbsup:. Danke für Euren Einsatz!

    Und ich wünsche Euch gutes Gelingen, Eure Ae 8/14 11801 wieder von Zürich nach Erstfeld zu überführen. Wenn ganz selten mal das Tüüfeli defekt geht, oder viel mehr die Einsatzdistanz zu weit weg ist, dann verlade ich es einfach und darf es ganz legal sogar mit dem Mittelklasse Auto GLK 220 ziehen. Statt 650 Kilo wiegt die Ae 8/14 11801 etwa 246 Tonnen, es gibt wohl kein SBB Eisenbahn-Tieflader welcher dieses Gewicht aufnehmen könnte? Und die Oberleitung ist ja auch noch da...

    Es soll doch die kommerzielle SBB den Oldtimer Teams etwas entgegen kommen! Vielleicht bekommen die alten liebevoll restaurierten Loks Heissläufer weil sie nicht etwa zu viel oder zu schnell fuhren, sondern ZU WENIG im Einsatz stehen?!? Man könnte dies ja wie bei den Oldtimer Autos auf ein Km-Limit beschränken? Klar beansprucht eine Rahmenlok wie die Ae 8/14 das Trassee um ein Vielfaches mehr als eine moderne Bo-Bo Lok, aber unter dem Strich doch viel weniger!!! Ein Objekt welches fast immer im Depot steht, beansprucht keine Streckengleise.

    Wann war die Ae 8/14 das letzte mal im Zürcher HB oder in Wetzikon? Notabene mit nur den reduzierten V/max 80 km/h statt mit den alten 100 km/h.

    @ Tinu: genau so habe ich das auch mitbekommen.

    @ Röbi,

    Das ist doch nicht so schlimm, kein Grund sich aufzuregen. Ich habe ja geschrieben dies sei nur ein Detail. Und es ist mir schon klar, dass die rein rechnerischen Modellbahner im Verhältnis 100:1 häufiger als die Gefühlsbahner sind, wo ich mich dazu zähle. Und es ist mit ein Grund endlich meine Idee ganz umzusetzen, anstatt nur immer davon zu reden... Ich möchte eine der vielleicht 10 schnellsten H0 Anlagen der Schweiz haben. Im Jahr 3026 wird sie fertig sein, die Anlage vom VHS besteht aber heute schon:thumbsup: