Beiträge von Longimanus

    Danke Oski für die interessanten, aussergewöhnlichen Fotos!

    Oski, was mag so eine Brücke wiegen?


    @ Erwin: mit zig Tonnen im Rucksack, da läufst auch Du nicht schneller als 12 Meter in 390 Minuten:D;), also etwa 6,5 Std = 3 cm /min. Das dürfte unter solchen Umständen ganz ordentlich schnell sein:thumbsup:. Der verantwortlichen Ingenieur will ja nicht vor lauter schnell sein wollen, dass die Brücke zerbricht, oder schräg wird, oder gar vor lauter Tempo, diesseits über die 12 Meter hinaus, wieder im Wasser landet.

    Dani,

    Eure Modul-Anlage ist eindrücklich gross und sehr schön ausgeführt :thumbsup:.


    Erwin haben wir heute nicht gesehen. Er würde einen kleinen Schreck bekommen, falls er junge Models als Hauptkundschaft erwartet. Die Kundschaft für Spur I scheint eher älter zu sein und die Anbieter noch älter. Aber das Alter muss in dem Bereich ja nicht negativ sein. Leute strömten herein, dass war der Wahnsinn. Es kam so viele Leute daher, habe bisher noch nie so viele Leute an einer Börse / Ausstellung gesehen. Da war noch ein Aussteller, 89-jährig, der baut noch heute so schöne Spur 0 Modelle mit Digitaldecoder, seine Modelle schaffen es in die oberste Liga, da staune ich nur noch, wie der das macht!:thumbsup:


    Bei Dani war ein strenges Regiment am Durchgang, es durften nur eine begrenzte Zahl Leute herein, es bildete sich eine lange Schlange. So haben wir von oben geschaut. Ein Krokodil wollte nicht so richtig über die Weiche, da hat Dani zurück geschoben und dann richtig "Gas" gegeben und das Krokodil fuhr, sanft weich und trotzdem schnell seine Runden, dass es eine wahre Freude war.


    Trotzdem, wenn ich Modellbahnhändler wäre, ich würde nicht Modellbahnen verkaufen wollen, sondern Bratwürste MIT Senf und zu Trinken. Es erinnert mich an die besten SSG Tagen, wo der Verkauf von Basel bis nach St. Moritz reichen sollte und schon kurz nach Zürich restlos ausverkauft war. Am Mittag stand der Grill still, weil alles aufgegessen war...


    Auch die Life-Steam Spur I Anlage im Zelt war sehr eindrücklich. Dort haben wir Ives am arbeiten gesehen. Erstaunlich die Leistungsfähigkeit vom Dampfantrieb. Eine Aster Franzosen 231 durfte kurz mit V/max einen Express Zug ziehen, doch den MEP Aktiven gefällt der seriöse korrekte Betrieb besser. In letzter Zeit ist die Polizei 1:1 dermassen Bussen-Aktiv, weit mehr als sonst. Womöglich hast das MEP Angst, die Polizei erweitert Ihr Beuteschema auch auf die Spur I Modellbahnen aus?;)


    Auch eine Schlange bildete sich um einen originalen Führerstand der Re 4/4 II, so viele Leute haben dort den Fahrschalter auf "++" gestellt und dann nur noch geschaut was passiert:thumbsup:. Das Video lief in der Stellung immer wie schneller... Das war der Stand von Julian.


    Der Limmattaler Hermann war zu sehen, auch Bruno war anwesend. Und attraktive Händlertische mit unendlich vielen Versuchungen... Ein Besucher war noch dabei, der musste lange warten, der wäre zu Fuss wahrscheinlich schneller in Birmensdorf gewesen, bis da endlich ein altes Blech kam. Dennoch war es für alle eine gefreute Sache. Das Konzept eine Börse / Ausstellung nur für Spur 0 und I hat sich bewährt. Aber ob von den Tausenden Leute jeder was kauft? Wahrscheinlich waren viele, so wie wir auch, einfach zum schauen, nach Birmensdorf gekommen.


    Dani, betr. Decoder: ich muss schauen.

    Die neuen funktionierenden Decoder mache ich nicht willentlich kaputt. Und die älteren habe ich in vernünftig grosse Einheiten halbiert. Es soll mindestens ein EAOS mit Digital geben, vielleicht womöglich ein ganzer Zug?


    Gruss

    Hermann

    Kleinbahn 1947 bis 2022 gibt es nicht mehr...


    Kleinbahn war aktiv von 1947 bis 2021/22

    Die Firma hatte ihren eigenen Charakter und brachte hauptsächlich ÖBB und SBB Modelle heraus. Weniges auch mit CSD, FS und DB Vorbildern. Kleinbahn war mehr für Kinder gedacht. Nicht billig, aber preiswert. Mit gewissen Kompromissen gegenüber exakt 1:87 Massstab. Fleischmann war etwas zu gross, Kleinbahn war etwas zu kein. Zu der Zeit hatte jeder Hersteller seinen eigenen Massstab.


    Aber es zeichnete sich schon vor Jahrzehnten ab, dass Kinder schnelllebiger denken und handeln, Kinder werden bezüglich der Modelleisenbahn deutlich überschätzt. Die primären Kunden von Modellbahnen sind Erwachsene, ohne wenn und aber. Entsprechend müssten die Hersteller auch mehr die Bedürfnisse der Erwachsenen berücksichtigen.

    Die Gebrüder Klein waren sich in dieser Frage nicht einig! Die Firma Kleinbahn spaltete sich 1984 auf in die klassische Kleinbahn und Klein Modellbahnen. Doch dieser Schritt erfolgte zu spät, Fleischmann H0 gab es ab 1952, Lima bediente auch die Warenhäuser, Liliput war den typischen Kleinbahnkunden zu teuer, doch Roco hatte ab 1975/76 ein perfektes Preis/Leistungsverhältnis. Was auch immer, der abgespaltene Zweig Klein Modellbahnen kam nie so richtig auf Touren, das Ende kam 2010. Die ursprüngliche und konservativere Firma Kleinbahn 1947 - 2022 überlebte die abgespaltene Klein Modellbahnen 1984 - 2010 um 12 Jahre, heute gibt es beide Firmen nicht mehr. Nicht unerwähnt soll bleiben, gemäss Internet führt ein Herr Leo Pirkfellner den Verkauf / Ersatzteile, zumindest von Klein Modellbahnen weiter!


    Oskar Klein hatte zweifelsfrei die Richtige Idee, aber deutlich zu spät. Gegen die ebenfalls österreichischen Firmen Liliput und vor allem Roco, dazu die ältere Firma Kleinbahn, da ist das Kundensegment aufgebraucht. Zumal von den klassischen "alten" Herstellern darf der Marktführer Märklin aus Göppingen nicht unerwähnt bleiben und auch was "SBB" Modelle angeht, hat HAG ursprünglich aus Mörschwil und seit 10 Jahren aus der Innerschweiz (Stansstad) deutlich die attraktiveren Modelle im Angebot.


    Gruss

    Hermann

    Hallo Bernhard C

    das sieht gar nicht so nach übertriebener Oxydation aus, sondern schlicht nach viel "Dreck" ;);(, so dick fast wie Haftreifen. Es gibt bei Kleinbahn mindestens 3 Radmaterialien für die Radbandagen: 1. relativ grober, poröser Guss ca 1950-er, teils 1960-er Jahre. Feiner Guss, 1960-er Jahre und vernickelte Radbandagen ab ca. mitte 1970-er Jahre und folgende.


    Diese Räder der späten Ausführung besitzen mit Abstand die besten Stromleiteigenschaften. Aber entsprechend muss man vorsichtig sein, mit zu groben Mitteln, den Dreck zu entfernen. Feilen und Schmirgel sind tabu. Das würde vorerst gut nützen, aber letztendlich nur noch mehr Riefen und Rillen erzeugen und nach kurzer Zeit wäre man schlechter dran, als der Ist-Zustand. Mehr als bei anderen Herstellern, ist bei Kleinbahn die elektrostatische Ladung der Räder relativ gross, auch bei noch so optisch sauberen Gleisen zieht es den "Dreck" hauptsächlich Oel, Fett und Staub förmlich an.


    Um die Oberfläche nicht zu zerstören, würde ich in dem Fall die chemische Reinigung gegenüber mechanischen Mittel vorziehen. Falls die Oberfläche ohnehin schon zerkratzt ist, würde ich den Roco-Gummi empfehlen, der ist sehr effektiv, aber gehört letztendlich auch in die Rubrik Schmiergel. Oder es gab auch mal, von Trix-Express? und von Herkat? einen Satz Messing Bürsten, mit elektrischen Kabel, das ist noch praktisch, dann drehen sich die Räder von selber.


    Aber wie gesagt, zuerst mit Benzin oder im Modellbahnhandel üblichen Reinigungsmittel probieren. Du kommst nicht drum herum, das Gehäuse abzunehmen, aber vorsichtig, die Ober-/Unterleitungskabel hängen daran. Weil wenn die Räder derart verschmutzt sind, dann sind auch die Kontaktbleche am Übergang zu den Rädern voller Schmutz und Staub.


    Und auch - gerade bei Kleinbahn - kommt man um den Widerspruch von Strom und Oel nicht darum herum. Der Kollektor und die elektrischen Kontakte / Radlaufflächen dürfen kein Oel haben, die Lager, Zahradlager und vor allem die Motorwelle aber schon. D.h. öfters ein wenig ölen bringt die viel besseren Ergebnisse als nur selten ölen, dann aber viel (zu) viel, das bringt keine guten Ergebnisse.


    Du hast Deine Lok für das benutzt, wofür sie hergestellt wurde :thumbsup:. du bist damit viel gefahren!... So vom Foto her, wirken die Zahnräder, teils recht abgenutzt. Perfekte Laufeigenschaften wie man es von heutigen, - viel teureren Modelle erwartet - bekommst Du mit einer alten Kleinbahn Re 4/4 I unmöglich mehr zustande. Mittelprächtige Laufeigenschaften, das geht noch über viele Jahre :). Die Lok zu reinigen, das ist einfach, aber es braucht halt etwas Geduld, das dauert schon 30-45 Minuten pro Lok.


    Ich wünsche Dir viel Glück und Freude dabei! Auch ich habe Kindheitserinnerung an Kleinbahn. In Basel am Durchgang zur Freienstrasse zum Barfüsserplatz, bekam ich 1974 endlich nach viel stürmen meine erste Kleinbahn Lok zum Geburtstag.


    Für das Alter hat Kleinbahn relativ feine Spurkränze. Wenn Du saubere Kleinbahn Blechgleise noch hast und mit einer einfachen Anlage zufrieden bist, dann würde ich Dir die Kleinbahngleise empfehlen, weil es stilrein authentisch Kleinbahn ist. Und mehr schlecht als recht fahren Kleinbahnloks auf Kleinbahngleisen. Aber wenn Du Grösseres im Sinne hast, - vergiss die Kleinbahngleise. Diese sind nur aus Blech und nur ein Hohlprofil, dazu noch kompliziert und empfindlich, besonders die Weichen.


    Am besten laufen die Kleinbahn Loks auf Roco Neusilber Gleisprofilen, das sind Qualitätsschienen. Die Kleinbahnschienen mussten halt günstig produziert werden, deren Basis geht auf 1947 zurück. So gleich nach dem Krieg produzierte man kostenbewusster und hatte weniger Ansprüche als heute. Natürlich hat auch Kleinbahn seine Produkte weiter entwickelt, aber es ist nicht vergleichbar mit Märklin und Roco. Kleinbahn wollte immer die ganze Zeit über Kinderspielzeug sein und hat sich nie sonderlich um die Bedürfnisse der Erwachsenen gekümmert, eigentliche Modelle im heutigen Sinne exakt nach 1:87 und wo nur schon ein SBB Speisewagen SBB Wr CHF 145.- statt 11.50 kostet, dieses Marktsegment haben sie anderen Mitbewerbern überlassen.


    Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deiner Reinigungsaktion:rolleyes:.


    Gruss

    Hermann

    Dani, bist Du sicher dass das ein Altmetallumlad/Handel ist?

    Es könnte sich auch um eine wertvolle Digitaldecoder-Restverwertung handeln? Wenn die Relais-Kontakte für Modelleisenbahnen mit vergleichsweise schwachen Stromwerte mit einer Goldschicht veredelt werden, halten die >100 Jahre, oder ein Mehrfaches davon.


    Was auch immer, wir kommen auch, aber nur zum schauen..., etwa +/- um 10.30 / 11.00 Uhr herum.

    Gruss

    Hermann

    wie sich die Wohlhabenden auf Sylt durch einen vermuteten Ansturm der Unterschicht auf "ihre Insel" fürchten.

    Uiii Erwin, da sprichst Du ein heikles Thema an. Es sollte möglichst JEDE Person das Recht haben, nach Sylt zu reisen. Es wäre sehr ungerecht, wenn die Polizei das Einreisen nach Sylt an Hand vom Kontostand der Reisenden beurteilen würden. Das wäre purer China Digitalismus. In einigen Städten in China gibt es kaum mehr neutraler Lohn als klassisches Geld, sondern Punkte im Handy. Wer sich vom Staat leiten lässt, bekommt gratis 1. Klasse Reisen und gute Ausbildung für seine Kinder. Demgegenüber: da China offenbar so viele Menschen einsperrt, sind sie damit an der Kapazitätsgrenze;(. Wer sich nicht gesellschaftskonform verhält, sonst aber als harmlos eingestuft wird, der darf zu Hause bleiben, aber dem wird die E-Kommunikation entzogen und mit dem bischen Bargeld ist er der ganze Tag damit beschäftig, nur für das Nötigste zu sorgen. Bargeld-Menschen sind (dort) die moderne Form der Aussätzigen, die kein Geschäft mehr bedienen will, wegen Minderung der Reputation.


    Anderseits, berühmt berüchtigt sind bez. waren die spanischen Küsten und Inselstrände bis in die jüngste Zeit hinein, wo einkommensschwache Menschen extra herreisten, um am Komasaufen teilzunehmen. Die hinterlassen einen Abfall, das ist nicht mehr normal! Ich habe volles Verständnis, dass man diese Klientele nicht auch in Sylt haben, bez. diese von dort wieder weg haben will. Nicht halb so schlimm ist es in Schwyz, aber besonders an Sonntag Abenden wird nach wie vor Essens-Leergut aus dem Auto geschmissen und manche sind zu faul, nur 5-10 Meter zu laufen, um das Leergut zu entsorgen.


    Es ist hochgradig arrogant, wenn angeblich Marie Antoinette gesagt haben soll; "was, Sie haben kein Brot mehr? Dann nehmen Sie doch Kuchen!" Doch möglichst kein Abfall hinterlassen, dass darf man auch von Menschen mit niederem Einkommen verlangen und erwarten. Erwin, wahrscheinlich möchtest auch Du keine Radaubrüder in Deiner Nachbarschaft...


    Gruss

    Hermann

    ob das so positiv ist? Es könnte auch nur einen Lockvogel sein?


    Kurzfristig ist`s vielleicht theoretisch attraktiv für den Ticketkäufer? Aber er wird bei längeren Strecken viel umsteigen müssen. Und der welcher unter solchen Bedingungen arbeiten muss, wird sich kaum eine neue aktuelle Piko-H0 Lok kaufen können, geschweige ein HAG Modell. Höchstens ein älteres CSD oder DDR Piko Modell welches heute 50 Jahre später kaum noch jemand haben will.


    Wo bleiben die Normalwerte? Es ist gerade mal mickerige 1,5 Jahre her, kostete Erdöl wörtlich Minus(!), dass heisst das Barrel weniger als 0.- Franken / Dollar, da die Lagerbestände randvoll waren und neue zusätzliche Lagerkapazität zu erstellen teurer war, als der Wert des zusätzlichen Öl. Jetzt relativ kurze Zeit danach, haben wir u.a. wegen dem Ukraine Krieg: Preishöchststände. Und (erlaubtes) Oel ist mehr als gesucht... Nicht ganz so extrem, aber ähnlich läuft es bei der Bahn ab: überteuert und zu billig liegen äusserst nahe zusammen.


    Ich würde da (in dem Fall) eher linke Anliegen unterstützen, dass Menschen aus Einkommensschwachen Bereichen, beim Kauf vom Zugabo unterstützt werden. Wenn ich mich nicht irre, ist das ja heute schon so? Also braucht man gar nicht für 9.- Euro einen Monat lang Zug fahren wollen. Zumal von Lörrach nach Weil ist ein wenig langweilig und kostet (1 Fahrt); bereits heute schon viel weniger und nicht mehr als 9 Euro. Und wenn man vom Bad. Bhf nach Hamburg möchte, dauert es eine Ewigkeit, oder aber kostet eben doch wesentlich mehr im ICE. Die DB u. SBB Verantwortlichen würden lieber schauen, dass der Slogan: "in 3,5 Stunden Zürich - München" mehr real wird und weniger oft Verspätungen aufweist.

    Gruss

    Hermann

    Danke Erwin für den Hinweis:)


    bes. am Oktober hat es viele attraktive Anlässe. Man wird sich entscheiden müssen... Alle finden am selben Oktober Wochenende statt.

    Mich interessiert voraussichtlich am meisten die Tunnelführung wo man die Züge bei V/max vorbeifahren sehen kann und die Werkstätte-Bellinzona.

    Gruss

    Hermann

    An dieser Lok B0-B0 Diesellok D-180 ist alles ein wenig speziell, die Serie besteht aus einem einzigen Exemplar(!) Der Hersteller geriet in die Insolvenz. Der Prototyp wurde zum Glück nicht aufgegeben, sondern ging letztendlich an die bekannte Firma C. Vanoli AG. Die Lok hat ein Baujahr von 2011, es ist ein hydraulischer Antrieb und moderne Abgasfilter. Immerhin bis theoretisch 120 km/h schnell und 2400 PS stark. Tankinhalt 4000 Liter. Ob Coop eine Bahnstation hat? Wohl eher umgekehrt, die Bahn bringt die Kraftstoffe Benzin und Diesel zu den Sammelstellen, von wo Tanklaster die lokalen Tankstellen beliefern.


    Ich vergesse nie mehr, wo beim Coop Seewen Markt mal die automatische Liefermengenbegrenzung nicht funktionierte. Je nach Ausführung und Baujahr der Tankstelle muss dies von Hand eingestellt werden. Durchschnittliche Füllmengen an üblichen Auto-Tankstellen sind etwa 15-75 Liter Kraftstoffbezug pro Auto. Entsprechend macht es Sinn, aus Sicherheitsgründen spätestens nach 200 Litern den Tankvorgang abzubrechen, egal wer warum wie tankt. Aber von selber passiert nichts, die Tankstelle muss auf diese Weise eingerichtet und programmiert sein.


    Vor 6 Jahren fuhr ich viel zu lange mit dem ICB 8310 bei leuchtender leer-Tank Warnung herum. Mein Exemplar war das Vorführmodell mit der Option Version XL-Tankinhalt 1200 Liter. Ich wunderte mich über die Dauer der Betankung am Coop Seewenmarkt und ging kurz in Mc Donald für Take-Away Pommes Frites, danach lief die Zapfsäule immer noch... Irgend wann mal war der Tank doch mal voll. Die Kassierin entschuldigte sich, es könne was nicht stimmen, anstatt CHF 190.- müsse sie CHF 1900.- von mir haben:D, das sei unmöglich und noch gar nie vorgekommen. Der beigezogene Chef meinte, doch die bezogene Menge würde dem Preis entsprechen, aber es gäbe keine Fahrzeuge mit solchen Tankinhalte. Man solle das Fahrzeug und die Bodenumgebung nach einem Leck nachschauen, aber es war alles in Ordnung. Nun, mehr als eine 200-terter Note hatte ich nicht dabei. 1000-er Noten lehnten sie aus Prinzip sowieso ab, sondern bevorzugten meine Adresse und eine Banküberweisung. Für die Grösse des Traktors und für die meistens leichten Anhängelasten war es ein sehr sparsamer moderner Motor. Trotz zuweilen schnellen Fahrten und 2 x Fahrten bis Basel, dauerte es etwa 9 Monate, bis ein erneutes tanken fällig war. Dann nahmen sie Bargeld an, weil ich mich vorher zum Tanken angekündigt hatte. Die Aufträge waren alles in allem sehr spärlich eingegangen, kommerzielle LKW tanken jeden Tag, nicht alle paar Monate. In Erinnerung bleiben mir das Gesicht der Coop-Kassierin und meine Verlegenheit, gerade mal 10% vom fälligen Betrag für das Tanken dabei gehabt zu haben.


    Gruss

    Hermann

    viele tolle alte Sachen, teils auch Schweizer Produktion. :thumbsup::rolleyes:


    Jetzt muss ich mir eine Liste und Auslegeordnung machen und dabei realistisch bleiben, es hat etwas gar viel Begehrenswertes im Angebot...:love:

    warte ich eben im Dunkeln,

    Günther,

    so lange Roger nicht einfach von seinem Gasdurchgang abzapft, ist alles noch im grünen Bereich.


    Es gab, abgesehen von div Lampen für Schwachstrom 4,5 Volt, 20 V u. Modell-Lampen für 220 V(!) auch Lampen für Kerzenlicht, -Walöl-Beleuchtung:thumbdown:, Lampen für Kaiseröl, was immer das heissen mag?!? für Gasbetrieb(!) und imitierte Lampen welche Helligkeit nur vortäuschen, dafür für Ewig (bis auf den Rost) haltbar sind. Roger hat Alternativen, es ohne Strom hell werden zu lassen.

    ich hole einfach den alten Trafo und dann fährt das Ding.

    Lieber Dani,

    ich wünsche Dir gute Nerven, das bekommst Du schon noch zustande... :rolleyes:. Immerhin kannst Du dann bei Dir die ganze RhB Flotte fahren:thumbsup:.


    Bei meiner Art Zug zu fahren, ist nur einer möglich, maximal 2, mehr nicht. Und mit dem Trafo alleine ist es noch nicht gemacht. Je nach dem fahren die Digital-Loks ganz passabel mit dem Analog-Trafo, andere stottern, wiederum andere fahren gar nicht... Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, muss auch noch - im Notfall der Decoder aus der Lok entfernen, um adäquate Fahreigenschaften zu erreichen. Bevor man sich diesen (hoffentlich unnötigen)Mehraufwand macht, würde ich vorher noch ausprobieren, vielleicht ist es gar nicht nötig? Zumal die ganzen Lichtschaltungen damit verbunden sind.

    Ich wünsche Dir gutes Gelingen bei Deiner Digital Installation. :)


    Gruss

    Hermann

    Danke Roland für Deine Aufstellung.

    2005 und die Jahrzehnte vorher: Als Auktionator ist es halt oft ein Kompromiss, die Ware korrekt zu beschreiben. Die Kunden sowohl auf Käuferseite wie auch auf Einlieferer Seite sehen es halt nur von ihrer Warte her. D.h. der Einlieferer ist darauf angewiesen, dass A Raritäten erkannt werden und B diese zu einem angemessenen Preis verkauft werden. Anderseits ist der Käufer darauf angewiesen, dass der Beschreib stimmt und keine wesentlichen Mängel bewusst verheimlicht werden.


    Heute 2022: machen es sich, vor allem in der BRD und USA die Auktionatoren einfach(er), wahrscheinlich beeinflusst durch die Dominanz vom Internet: Es kommt ein Bild herein und ein Minimaltext, ohne jede Gewährleistung. Nach dem Motto: Käufer finde es selbst heraus, was Sache ist...


    28. Mai 2005:


    Roland, meinst Du die Position 84? Die ist nicht schlecht, aber kein Spitzenzustand!


    Der Käufer (Ersteigerer) hat ganz sicher für sein Geld einen guten Gegenwert erhalten. CHF 960.- für einen blauen 9671 HAG Spur. Aber wer Spitzenpreise damals wie heute will, muss ohne jede Abstriche Spitzenqualität liefern. Neuwertiger Originalzustand im Originalkarton. Eigentlich reichte schon ein Einzeiler: ... "Orig. Nw. Ok". Das ist für 50 bis 100 Jähriges Spielzeug nahe bei unrealistisch. Es gibt es schon dann und wann, aber vielleicht ein Promille oder gar noch weniger vom ganzen Angebot. Aber für einen Spitzenpreis reicht diese Beschreibung nicht... Zwischen gute Qualität und perfekt können oftmals 100% oder mehr Preisdifferenzen liegen.


    Es kommt halt darauf an, ob ein Objekt ein Sammlermodell sein soll, oder Fahrer glücklich machen. Eine Eigenbau Innenbeleuchtung und womöglich dazu Bohrungen anbringen, ist ein grosses No-Go. Aber es soll auch Modellbahner geben, welche an Messingmodellen herumschleifen, bohren, löten, feilen und sägen, bis das Modell macht was es soll, nämlich TEE gerecht genügend schnell auf der Anlage fahren.


    Auf Wertbeständigkeit achten: Ich möchte jetzt da keine Namen nennen, aber mir kommen mindestens 2 sehr pedantische Tin-Plate Käufer Kunden in den Sinn, welche ein Gschiss machten, wenn der Beschreib als solches einwandfrei stimmte, aber die FCW Preisetikette angerissen oder durchgestrichen war... solche waren nicht immer die einfachsten Kunden, auch wenn sie gut bis sehr gut bezahlten. Fairerweise muss ich hinterher diesen Sammlern anerkennen: diese Art Sammler hatten völlig recht, was die Wertbeständigkeit angeht! Sie diskutierten nicht um die Preise herum und waren sich linientreu bis zur Sturheit. Genau solche Sammlungen haben bisher kaum Abstriche am Wert gehabt. Nur macht man sich selbst etwas unglücklich und oder stressig. Von einer Auktion zur anderen und von einer Börse zur anderen, nur um einen z.B. blauen HAG Wagen zu finden... Das Erfolgserlebnis darf und soll in keinem Fall jedes mal 100% sein, aber wenn ein Erfolgserlebnis gar zu gering ausfällt, dann müsste man schon einem Zen-Mönche entsprechen, um dies auszuhalten. Replikas gibt (gab) es nicht nur, damit der Sammler/Spieler weniger bezahlen muss, Replicas gibt es auch darum, damit der Sammler überhaupt innert vernünftigen Zeiten findet, nach dem was er sucht.


    Es ist ein grosser Unterschied, ob ein Sammler bereits eine grössere Sammlung besitzt und für ein spezielles Objekt seiner Begierde noch 10-20 Jahre suchen muss, oder ob ein Anfänger Sammler etwas gar lange suchen muss. Dann kann es leicht möglich sein, dass er das Modellbahn sammeln gleich ganz aufgibt und irgend ein anderes Hobby ausführt. Was die Modellbahn Industrie nicht so gerne hat. In der heutigen Zeit sowieso, kaum hat jemand beim Tauchen das leichteste Anfänger Brevet erreicht, will er schon den Weissen Hai sehen, dito Bergsteigen, kaum kennt man die Grundlagen, muss es das Matterhorn sein und danach wird so oft aufgehört. Irgendwie braucht es ein Kompromiss zwischen gar nichts finden oder aber zu hohe Erwartungen.


    Gruss

    Hermann

    Roland,

    kleine Anmerkung (aber sattelfest bin auch nicht mehr bei HAG Spur 0, mein Wissen darüber liegt mindestens 14 Jahre zurück), trotzdem: bist Du sicher dass das ein blauer HAG-Wagen ist? Das ist eine grosse Rarität und zumindest in gutem Zustand, ganz sicher CHF 1500 Wert, sonst ist nicht mehr gut. BLAUE perfekte HAG Wagen bringen +/- so um die CHF 3000.- bis 4000.- herum, auch heute noch. Wahrscheinlich ist das HAG originalste daran; das Schild "Basel":D


    Das Blau ist nicht schlecht gewählt, aber der Farbton trifft es nicht 100% zum HAG Original. Am meisten fällt aber auf: Dummerweise besitze ich selber kein HAG Spur 0 9671 in blau, um 100% sicher zu sein: HAG bedruckte seine Spur 0 Leichtstahlwagen etwas spärlich gegen heutige Ansprüche, aber dass was sie bedruckten; wunderschön von einwandfreier Qualität! Wieso sollte die Firma HAG, welche so gut Schriften bedrucken konnte, - siehe grüne-, blaugrüne-, rote-, und graue 9671 -Leichtstahlwagen - ausgerechnet bei den blauen Wagen auf mässig schöne Papiersteifen ausweichen? Auch die Fenster stimmen nicht mit HAG überein, das HAG Modell hat nur 3 Fenster "in der Mitte", nicht 5.


    Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit, (ich habe den Wagen nicht gesehen) ist es ein Produkt von Herrn Ludwig Waibel aus Gossau, deutlich nach HAG produziert. Herr Waibel wollte ja nicht etwa HAG Raritäten nachmachen, sondern ihn störte das Spielzeughafte der damaligen Modellbahnen. Selbst die deutlich längeren Waibel Wagen waren gegenüber 1:45 noch etwas verkürzt, aber nicht mehr so krass. Ludwig Waibel Wagen sind längstens ihrerseits zu Raritäten geworden, ihr Produktion liegt ebenfalls Jahrzehnte zurück. Aber für HAG Hardcore Sammler erreichen sie trotzdem nicht das Preisniveau der HAG Originale.


    Gruss

    Hermann

    Gratulation Roger zu Deinem Luxram-Kauf!:thumbsup:

    Ebenso Gratulation zu Deinem Kauf vom Lot Märklin Wagen +/- um 1960 herum, mit den schönen Kartons!:thumbsup:. Falls da Typ 1 (mit Stummelachsen) darunter sein sollten, dass wären dann heilige Märklin Bleche, die darf man nicht abändern oder umlackieren ;).


    Mich freute es auch, die anderen MoBa-Forumisten zu sehen, das ist ja der Hauptgrund, wieso man an eine Börse geht. Das Angebot war nicht gar so vielfältig, aber das kann auch an unseren Erwartungen sein. Wie mehr die Sammlung zunimmt, um so schwieriger ist es für die Händler einem etwas zu verkaufen können. Und ich bin derzeit nicht unbedingt erpicht darauf, irgend eine noch fehlende teure Rarität zu entdecken, wo man meint, unbedingt haben zu müssen.


    Raritäten und Kuriositäten müssen auch nicht unbedingt teuer sein: Jetzt verbringe ich beinahe mein ganzes Leben mit Modellbahnen, sei es früher beruflich, oder heute rein als Privatperson und es ist mir in fast 50 Jahren bisher nicht aufgefallen, wie professionell die Buco H0-Beschreibe waren. leider waren die Buco H0 Produkteausführung nicht über jeden Zweifel erhaben, aber zumindest die Texte waren gut:D:


    Im Text zur SBB Ae 3/5 wird schwarz auf weiss im Buco Katalog 1956 beschrieben (auch wenn es auf französisch ist) folgendes geschrieben:


         

    Buco SBB Ae 3/5 Katalog Nummer 51/11

    Gewicht 220 Gramm

    Stromaufnahme: 200 Milliampere

    Zugkraft gemäss Katalog: Ae 3/5 mit 30 Wagen(!) = 0,48 Meter Sekunde. Das sind umgerechnet 150,5 Km/h Modellgeschwindigkeit!!! Das sind genau die Daten, welche ernsthafte Modellbahner interessieren. Die SBB hätte sich noch so gerne eine kleine gute günstige E-Lok gewünscht, welche bei nur 56 t Adhäsion (81 t Total), 30 Wagen mit 150 km/h zieht, bei wenig Stromverbrauch. 1956 war gar keine SBB Strecke bereit dazu, auch der Tatzelwurm und Churchill fuhren ausdrückliche nur versuchsweise bis 150 km/h. Das Tempo lag bei 80-100 Km/h und im Rhonetal, bei Walenstadt, bei Thun und wenigen anderen Mittelland Passagen bei immerhin 125 km/h.


       


    schon damals vor 66 Jahren wurde die Österreicher Dampflok nicht wirklich als Schweizer A 3/5 anerkannt, das Buco Modell wurde schlecht verkauft und war oberdrein noch recht heikel betreffend dem Antrieb. Dafür war der Katalog bunt und die Züge durften und sollten auch im Modell schnell sein.

    Der Katalog war heute an der Börse ohne zu märten für nur CHF 8.- angeschrieben.


    Die Lima Sammlung ergänzte die Lima 20 8156 = Re 4/4 III "41" Version SOB. Diese "neue" Lima Serie ist bereits auch schon ein 38 jähriges Lima-Modell. Selten ist es nicht übertreiben, man findet dieses Modell immer mal wieder, aber durchwegs stark bespielt. Die Dinger waren als Spielmodelle zum Gebrauch gedacht. CHF 80.- für neuwertiger Zustand im Originalkarton, da habe ich rasch zugegriffen. 1985 kostete die Lok bei Beltrami CHF 98.-


    Seit über 2 Jahren hat man mal wieder Oski gesehen:), der Limmattal Hermann besuchte die Börse, Roland studierte neue Ideen aus, Dani ist zuständig wenn es um die Bernina Bahn geht und der neue Forumist Jesper kam extra aus Kopenhagen um das MoBa-Forum zu sehen. Er sucht HAG Loks, aber nicht irgend welche, an den Börsen sind halt tendenziell eher die gängigeren Modelle zu finden. Mit Erwin haben wir diskutiert, ob die 2-motorige HAG SBB Ae 6/6 im Jahre 2022 oder im Jahr 3022 ausgeliefert wird?


    Also was das Interesse an Modellbahnen allgemein anbelangt, die Börse war sehr gut besucht, die Autoparkplätze bis zum letzten Platz ausgebucht. Aber die Verkäufe entsprachen nicht ganz dem Personenansturm, viele Händler mussten um 15.00 Uhr fast so viel mitnehmen, wie sie gebracht haben. Der Arbeitsaufwand der Börsenhändler wird noch ziemlich unterschätzt.


    Damit ich mich an die neue Zeitepoche angewöhnen kann, steht auf dem Parkticket: DIGITAL Ticket;(. Aber so viel digital ist es gar nicht, es erlaubt auch weiterhin mit richtigem Geld CHF 7.- (5 +2) zu bezahlen. Somit bleibt die Welt in hiesigen Breitengraden bis auf Weiteres in Ordnung und alle jedwelcher Couleur kommen auf ihre Rechnung.


    Gruss

    Hermann

    Solange die politische Lobby über die Geschicke bundeseigener Betriebe bestimmt, kann's nicht aufgehen - egal ob "Beamtenbahn" bzw. "Bundespost" oder privatrechtlich organisiert ...

    es geht auch technisch nicht so ganz auf. Seine Herstellung braucht ja auch ordentlich Energie... Erst wenn der Wasserstoff mal "da" ist, ist es abgesehen vom Volumen, eine sehr gute Energie.


    Wahrscheinlich müssen wir uns verabschieden, dass es nächstens nur eine einzige "Superenergie" geben wird. Man nimmt das, was vorhanden ist und es werden verschiedene Energiesysteme nebeneinander her existieren. Sonnenenergie, Strom aus Wasser, Windkraft, Erdoel inkl. Diesel u Benzin, Gas, Wasserstoff, Geothermie, Holzschnitzel, Kuhscheisse (Biogas), Biogas aus Pflanzlichen Abfällen, und noch ein bischen Strom aus Braunkohle und Kernkraftwerke. Etwas kritischer sehe ich, verstehe aber rein gar nichts davon, wenn Biotreibstoffe aus Pflanzen gewonnen werden, welche dazu extra angebaut werden. Das geht zu anderen Lasten, wenn es nicht Abfallprodukte /Restverwertung, sondern Treibstoff aus Anpflanzungen sind. Ein paar Aren Land dazu werden nicht ausreichen. Und grossflächig: in Spanien u USA geht ja heute schon für die Landwirtschaft das Wasser aus. In Almeria senkte sich der Grundwasserspiegel in nur 40 Jahren bei den Plantagen von 10-15 Metern auf gegen 300 Meter hinunter. Ärmere Bauern gehen Konkurs, vermögendere Bauern bohren um so intensiver nach Grundwasser, was ein Teufelskreis erzeugt. Die Osmose, aus Meerwasser Trinkwasser für die Landwirtschaft zu gewinnen, ist viel zu aufwändig und zu teuer.


    Aber vor allem dem muss zuerst einmal Putin in die Schranken verwiesen werden (können)! Wenn nicht, ist es in der Priorität egal ob jemand ein Tesla oder alter Benz gefahren ist.


    Gruss

    Hermann

    Dieser Zug hat mich halb um den Verstand gebracht, aber jetzt fährt er einwandfrei über meine Anlage mit D = 3925 mm. Auch in gerader Stellung fährt er über die uralten Märklin Weichen.

    Doch ohne Kompromisse ging das nicht. Dummerweise befinden sich die nach innen versetzten Türen genau dort, wo das Drehgestell auslenkt. Wahrscheinlich ist es leichter, einen Zug kompromisslos massstäblich herzustellen, als ein Zug so massstäblich wie möglich, aber mit Priorität auf das Fahren. Also Märklin braucht sich mit seinen neusten Spur I Modellen vor niemandem zu fürchten. Ich habe halt soviel innwendig weggeschliffen, dass das Drehgestell genügend ausdrehen kann. Und die zentrale Drehgestell-Federung (am Drehpunkt) umgebaut. Die Drehgestelle hatten seitlich und in der Längsachse viel zu wenig Spielraum. Aber zu viel Spielraum dürfen die Wagenkasten auch nicht haben, sonst kippt er aus den Gleisen.


    Es ist ein Spiel die die richtige Federhärte zu finden, weder zu hart noch zu weich. Was seine Zeit brauchte und x Versuche. Aber jetzt fährt er als TEE wunderschön:). Von wegen keinen Decodern, dieser Zug hat gleich 6 Stück, pro Wagen ein Funktionsdecoder. Ich versuche es zuerst immer auf die sanfte leichte Tour, bevor "Gewalt" angewendet wird. Auch hat der Wagenboden 46 x (!) M 1,6 mm Schrauben. Es müsste möglich sein, mit einem Programmiergleis die Wagen auch Analog zum leuchten bringen, ohne dass man diesen öffnen muss. Ich habe mit einem versierten Fachgeschäft Kontakt aufgenommen... Ich bin mal zuversichtlich, dass die das können :rolleyes::thumbsup:. Sonst öffne ich halt widererwarten 46 winzige Schräubchen pro Wagen...


    Jedenfalls auch dieser Zug fährt jetzt anstandslos bis 160 km/h und in gerader Stellung über die alten Märklin Weichen. Das Ziel: auf dem selben Gleis das neuste Modell von 2022 und eins der ältesten elektrisch angetriebenen Modelle von 1909 fahren zu lassen, kommt allmählich in Reichweite. Es ist mehr die Anlage selber, welche noch nicht schön, unfertig wirkt. Aber auch das wird in nächster Zeit ein wenig besser werden, habe ich mir vorgenommen...


         


    Gruss

    Hermann

    Lematec 1:32 Spur I SBB RAe TEE 6-tlg. "1052". Beschreib Teil erster Teil.

    Positive Eigenschaften:

    - dass es den Zug überhaupt gibt, von der Ankündigung bis zur Auslieferung dauerte es viele Jahre, mehrere male stand die Produktion kurz vor dem Aus!!

    - hervorragende Laufeigenschaften, bezüglich der Fahrmotoren. Spätestens nach dem ich den Fahrdecoder herausgerissen habe, stotterte er nicht mehr.


    4 Mikro Faulhaber Motoren treiben die Triebachsen an. Selbsthemmung hat das Getriebe keine(!), nahe 0!!! Im Gegenteil, der Zug bräuchte eine Handbremse. Steht der Zug in einer Steigung, ohne Fahrstrom, rollt der Zug trotz Motorwagen talwärts bis zum tiefsten Punkt. Der Zug beschleunigt ganz fein u. seidenweich und trotzdem kraftvoll, dito beim Bremsen. Sein Auslauf beträgt 5-6 Meter, ohne Decoder und erst recht ohne Kondensator. Auch das Geräusch welche die Motoren bereits analog von sich geben, also wem das nicht gefällt?!? Es ist schade dies durch Sound übertönen zu wollen.


    - hervorragender Rollwiderstand der Wagen, trotz dem Gewicht der Wagen reichen offenbar die 4 Mikro-Motoren. :thumbsup:  :thumbsup:

    - Die Beschleunigung lässt keinerlei Wünsche offen, definitiv kein "lahme Ente", sondern ein TGV mit TEE Komfort-Sitzen. :thumbsup:  :thumbsup:

    - Lemaco / Lematec hat diesbezüglich dazu gelernt, es ist nicht wie beim H0 Mirage oder SMF BLS RBDe 4/4; nur schön aussehen, ohne jede Power.

    - nichts neues bei Lematec, trotzdem erwähnenswert, da nicht selbstverständlich: die optische Detaillierung könnte nicht besser sein.


    Zu gerne würde ich die anderen 11 Besitzer kennen lernen. Deren Vermögens- oder Schuldenverhältnisse interessieren mich nicht, deren Weltanschauung und Privatleben auch nicht unbedingt, weil das mich nichts angeht und deren Privatsache ist. Aber mich würde wunder nehmen: was war deren Motivation diesen Lematec Spur I RAe TEE zu kaufen?

    - wird gehofft, dass das mal ein Wertobjekt werden würde?

    - oder bleibt der Zug einfach in der Schachtel und man freut sich einfach dass man ihn hat?

    - oder ausschliesslich für für die Vitrine vorsehen? Aus Angst er könnte abstürzen, oder schlicht mangels Platz? Denn Platz braucht dieser Zug viel...

    - oder gibt es auch Käufer, welche mit diesem RAe TEE auf Anlagen fahren wollen?


    Alles soll massstäblich sein, ausser der Gleisdurchmesser nicht... Das ist schwierig zu bewerkstelligen.

    SBB Minimal-Gleisradius 1:1 = 300 Meter / D = 600 Meter. 1:32 R = 9,38 Meter, D = 18,75 Meter!!!

    Der Lematec RAe TEE offeriert mit D = 6,00 Meter = 3 x enger als massstäblich. Minimal bei Langsamfahrt D = 4,60 Meter und kein mm weniger!

    Einfach "nur" ein Oval, finde ich mit der Zeit etwas langweilig. Aber massstäbliche Gleisradien ist kaum realistisch. Wie mag dies bei den anderen Käufern von diesem Lematec RAe TEE Modell sein? Mein Gleisdurchmesser beträgt (ab/bis Gleismitte) 3925mm. Da hat man nicht annähend eine Chance. Der Zug entgleist nicht, sondern man bringt bei 3925 mm Gleisdurchmesser schon gar nicht erst die Drehgestelle aufs Gleis.


    Anbei ein paar Fotos vom Lematec RAe TEE 1052


         


         

    Motor- und Laufdrehgestelle.


       


    Teilbereich vom Dach




          

    RAe TEE Kupplung

    Alle 6 Teile sind autonom, elektrisch NICHT verbunden. Kupplung rein mechanisch. Die Idee ist gut, aber zu schwach, vor allem die Abdeckung. Auch ist die Kupplung nicht gefedert, bei schneller Fahrt wirken recht grosse Kräfte, die Oberplatte ist mit nur 2 x 1,6 mm Schrauben befestigt, bei der nächst besten S-Kurve reisst es die Platte ab und der Zugteil macht sich selbstständig;(. Diese Teile habe ich, Lematec hin oder her, verstärkt.


    Dauerproblemstelle "Faltenbalg" egal ob H0, 0, I und ob Lima, Märklin oder Lematec: einmal mehr ist der zu kleine Radius schuld: Lematec hat die inneren Wagenübergänge nicht nachgebildet, die Wagenstirnseiten bilden Stahlplatten. Was im 1. Moment billig wirkt, ist durchaus ein praktikabler Kompromiss: Es gibt pro Zug 5 kurze Faltenbälge für die Vitrine oder ab etwa 8 Meter Gleisdurchmesser. Der Vorteil dabei ist: der Faltenbalg wirkt schön gestreckt und eben nicht faltig. Dazu gibt es die 5 x "lange" Faltenbälge, es ist ein leicht elastischer Gummi mit magnetischen Metallplatten an den Enden. Zuerst meint man, die "Langen" bräuchte es gar nicht, aber bei D = 3925 ist der Faltenbalg auf der Aussenseite maximal möglich gestreckt. Aber in den Geraden etwas gar fest unschön faltig. Aber wer nicht nur auf einem geraden Gleis hin und her fahren will, benötigt die grosse Variante. Die Magnete sind stark genug dass sie gut halten, aber nicht so stark, dass etwas defekt gehen könnte. Wählt man die zu kleinen Faltenbälge, weil es in den Geraden schöner aussieht, hängt halt der Faltenbalg nur noch einseitig an einem Wagenende und das andere Ende etwas in der Luft.


          


          


         


         


         


    Teil 2 erfolgt separat...

    Als mir eine solche erstmals begegnete, damals noch im Livree der SNCF, zeigte ein vorgesetzter Kollege auf das Schweizerkreuz des Stangenlager-Deckels und meinte ganz trocken: "Unter De Gaule wäre sowas nie möglich gewesen." ;)

    ;) gut, es gibt (gab) aber wahrscheinlich auch der umgekehrte Fall, das wäre dann ausgleichende Gerechtigkeit:


    Bereits vor dem SNCF /SBB Lyra: bestellte u. bezahlte die SBB mindestens 2 Exemplare eigene SBB-TGV Züge, welche auch für den SBB Strom 15 kV AC 16,2/3 Hz nutzbar waren. Es brauchte keinen TGV Zubringer "Graue Maus" ex RAe TEE mehr. Zu seinen besten Zeiten fuhr bekanntlich der RAe TEE selber nach Paris und Bruxelles, erst noch bequemer, aber halt deutlich langsamer. Den RAe auf 320 km/h aufzuwerten, war keine Option, niemand kam auf eine solche Idee? Beim RAe TEE soll es zu seinen Spätzeiten potentiell gefährliche Risse bei den Rädern / Achse bereits schon bei 125 km/h gegeben haben.


    Da die SBB TGV mit Bestimmtheit keine Grossserie war, sondern nur einen Zusatz an die ohnehin erfolgte SNCF Bestellung, dürften die mit SBB signierten TGV Bauteile rar gewesen sein. Mal abgesehen von der SBB Aufschrift was dem Pw-Kennzeichen entspricht. Ansonsten, die Bauteile dürften allenfalls neutral, oder eben mit SNCF beschriftet gewesen sein. Auf die ganze TGV-Zuglänge waren wohl jede Menge SNCF-Signete vorhanden, da hat sich niemand die Mühe gemacht, "SBB" anzubringen, was viel zu aufwändig und zu teuer gewesen wäre, teils extra neue Detail-Gussformen erfordert hätte.


    Gruss

    Hermann

    Danke für Eure Angaben:)


    Barni: wow, 12 x (volle?) Eaos mit einer einzigen Ee 2/2, das erstaunt mich jetzt. Üblich dürfte dies kaum gewesen sein... Vor einigen Jahren hat mal auch jemand mit einem kleinen 25 PS Bührer Traktörli einen gut besetzten Fasnachtswagen talabwärts eine steile Strasse hinunter gefahren. Zu Beginn gings gut... Aber als das Traktörli vor einer Stopp Strasse halten musste, sind die Menschen wie Zuckerrüben aus dem Anhänger heraus geflogen und die ganze Fuhre umgekippt. Der Anhänger war gegenüber dem Traktörli viel zu schwer, bez. umgekehrt: das Traktörli um ganze Faktoren zu leicht... Nur gut, dass dort oben noch nicht die Senke zum Genfersee beginnt. Schnellfahrten finde ich cool, aber nur freiwillige...

    Man wollte, führt die Strecke doch teilweise durch Basel, auf den Einsatz von Dampfern und Diesel verzichten

    ja, gerade hinter dem ehemaligen alten Domizil Auktionshaus zum Dorenbach. An einem Jubiläum um 1996 herum, weiss gar nicht mehr was genau gefeiert wurde, jedenfalls fuhr zwecks Festanlass die eher kleinere SBB Universal Dampflok B 3/4 1367 durch, das war mit dem Rauch noch ganz passabel, als hätte sie einen Abgasreiniger. Dennoch der Dampflok Sound war bis ins Geschäft zu hören... Eigentlich sollte für den Katalog die letzten Positionen beschrieben werden, das Vorwort erstellen, und ab zum Drucker, für den Katalogdruck. Wegen der Vorführung, gab es Nachtschicht, da der Zeitplan hinter her war... aber es war es der Wert, seither gab es nie mehr eine solche grossartige Vorführung auf der Basler SNCF Linie. Nur unterbrochen von den Silberlingen SNCF Regional Triebzüge Z-6101 und Konsorten, welche heute selber vergangene Oldtimer wären.


    Deutlich mehr Qualm als die B 3/4 ergab die ex SNCF 141 R, aber auch gar nicht so viel. Am meisten schwarzen Qualm gaben die grossen SNCF Brummer von sich, das war beeindruckend, auch die Vibrationen. Für die Dampfloks musste man sich Mühe geben, sie wahr zunehmen. Bei der grossen SNCF Diesel CC-72000 und ihren etwas kleineren Verwandten, den A1A - A1A BR 68000, da vibrierte das ganze Gebäude, mal abgesehen vom extremen Rauch. Heute unvorstellbar, das Auto-Verkehrsamt kann froh sein, tanzt da niemand mit einer CC-72000 vorbei.


    Christian:

    wir müssen und können uns damit abfinden, die ++ Zeit geht langsam, aber sicher zu ende. Ich bin ja auch nicht der Ansicht, dass alle SBB Re 4/4 II (mit den III waren es etwa 298 Stk, erhalten bleiben müssten. Da kann die SBB viele verschrotten und es hat immer noch welche... :D. Der Lokführer gab von sich, er fahre lieber die moderneren Loks, aber schätze trotzdem auch die "alten" Re 4/4 II, deren Vorteil sei, sie seine sehr zuverlässig, universell einsetzbar, kleine Defekte könnten innert Kürze selber behoben werden, ohne dass man Stunden auf einen Spezialisten warten müsse, welcher meistens doch nichts ausrichten könne, wenn moderne Loks einen ernsthaften Defekt haben. Besser, es werden die meisten Re 4/4 II langfristig verschrottet, als das fast alle erhalten werden, aber sich niemand zuständig fühlt. Lieber nur ein paar wenige Re 4/4 II erhalten, die aber tip top im Zustand. Der Lokführer meinte, es ginge noch viele Jahre, bis der Hauptteil verschrottet werden wird. In kleinen Teilbereichen sei man nach wie vor auf die Re 4/4 II angewiesen. Aber schon nicht fast 300 Stk, sondern es werden wohl um die 50 Stk herum längerfristig noch gebraucht.


    ... auffallen ist, auch um die grosse "++" wird es ruhiger. Kürzlich, als ich mich am Abend für immerhin 3 Stunden auf ein Bänkli mit Sicht auf die Axen SBB Süd-Nord Linie setzte, kam gerade mal noch eine einzige Re 6/6 vorbei, zu dunkel, mittlerweile fast Nacht. Dabei noch spannend, betreffend Sound: die Re 4/4 II und Re 6/6 sowieso, hatten die hochwertigsten Antriebe seiner Zeit. Dem gegenüber viele der modernen Loks nur noch Tatzlager Antriebe. Aber dieser ist nicht stehen geblieben, sondern hat sich weiter entwickelt. Jedenfalls Tatsache ist, wenn eine SBB Re 4/4 II über die Stahlfachwerk Brücke fährt, meint der Fotograf, der Fronapstock oder der Rophaien Berg kracht zusammen ;);(. Klar wirkt so eine alte Metallbrücke wie eine Gitarre als Klangkörper, aber die Brücke und Geschwindigkeit ist ja heutzutage immer etwa die selbe Situation: fahren andere moderne Digital Loks über die selbe Brücke, sind sie beinahe lautlos, kaum noch zu hören :thumbsup:. Auch die Vibrationen am Gleis, dem Zug vorauseilend, sind kaum noch wahrnehmbar, was früher ganz typisch war, wenn man als Fussgänger bei einer geschlossenen Barriere gewartet hatte. Das muss ja ein richtiger Sound gewesen sein, wenn die Ae 8/14 11852, knapp im Fahrplan, ein wenig zügig mit langem Zug am Haken, über diese Brücke fuhr...