Beiträge von Longimanus

    Hallo Dumeng,

    es gab mindestens 1977 bis 1981 vielleicht auch länger immer wieder mal (manchmal) Inserate von Intermodell im Eisenbahn-Amateur. Z.B.

      

      

    Entschuldigung für die schlechte Fotoqualität, ich habe nicht so Lust alle meine teuren Nikon Objektive neu zu kaufen, für das Z-System. Anderseits sind die Z Objektive extrem flexibel, man kann mit dem Standard Objektiv, als wäre es ein Makro - ganz nahe an das Objekt heran, in dem Fall ein altes kleines EA Inserat und es ist, zumindest auf meinem Bildschirm - gestochen scharf. Keine Ahnung wie die Bildqualität bei Euch oder auf einem Handy zu sehen ist?? Jedenfalls ein Normalobjektiv als Makro benutzen, das war bisher unmöglich!!! Auf Schärfepriorität hätte man die Kamera gar nicht auslösen können. Und auf Auslösepriorität wäre das Bild ganz verschwommen gewesen.

    Allerdings ist naheliegend der optische Verzug / Verzerrung sehr stark, man bräuchte jetzt noch eine digitale Umrechnung, welche einem das Objekt wieder in die korrekte, in dem Fall rechtwinklige Geometrie umrechnet. Aber Ihr wisst: ich und Digital, nicht alle Leute können als ein Röbi auf die Welt kommen und das Wirken von Digital einfach intus haben & intuitiv verstehen. Ich habe keine Ahnung wie man so ein Korrekturprogramm bedienen würde.

    Egal ob die Modelle aus 1979/1980 noch werthaltig sind und oder preislich gegen Null sinken, es sind für mich schöne Kindheitserinnerungen. Ich weiss es noch heute, bin damals halb verzweifelt, als von HAG ab ende 1978 erste Gerüchte aufkamen, es gäbe nächstens mal die Doppellok BLS Ae 8/8, diese 1979 konkret angekündigt wurde und es bis 1981 dauerte, bis sie im Cenci in Riehen auch erhältlich war. Anderseits gab es einem die Gelegenheit, darauf zu sparen und das Geld zusammen bekommen. Wäre das Modell 1978 gleich verfügbar gewesen, ich hätte als 14 Jähriger die CHF 396.- gar nicht aufbringen können. Eher noch mehr Einfluss auf mein Leben hatte 1978 der "Koll" Sammler Katalog für Märklin H0 Erzeugnisse... Die späten 1970-er Jahren waren eine spannende Zeit.

    Gruss

    Hermann

    Die Lücke füllte Irmiger mit seinen "SBB" Modellen. Und wenn man den Inhaber persönlich kannte, (was auf mich nicht zutraf), hat man eine andere Beziehung als wenn man an einer Börse irgend eine "komische" SBB Lok entdeckt.

    EMAG-Zürich, Aarau-Rohr, Swisstoys, SWIMO, Swiss-Modell, Morep, Semaphore, Friho-Lenk, Ls-Loc Basel, Loki-Spengler Wohlen, Wabu, Ruco u.a. mehr, dazu Intermodell und Merker & Fischer (M&F) aus Deutschland mit SBB Teilsortiment aus dem Nischenbereich. Aufzählung bei Weitem nicht vollständig. Wie weit diese teils hervorragenden Hersteller, teils auch einfach gestrickte Anbieter untereinander kooperierten, oder unter eigenem Namen die Modelle eines Mitbewerbers verkauften, dies ist mir nicht bekannt.

    Nach 50 Jahren weiss man nicht mehr so viel darüber und nach weiteren 50 Jahren gehört man beinahe zu den Verrückten. Nicht nur gehen die kleinen Anbieter vergessen, die Grossen ebenso: trotz dem sehr aktiven Trix-Express Fan-Club, und etlichen Büchern über Trix-Express und den vielen Fans und den Internet Angaben, geht die allgemeine Bekanntheit von Trix-Express zurück. Obwohl Trix als Märklin Gleichstrom weiter lebt und Trix-Express zusammen mit Fleischmann in Europa nach Märklin einer der wichtigsten H0 Anbieter war.

    Ein Vergleich von Nischen Anbietern und Roco um 1979 /1980, also vor ca +/- 45 - 50 Jahren. Dieses Roco Preis / Leistung Angebot konnte niemand mehr unterbieten.

    Gruss

    Hermann

    Also wenn es Roco zustande brachte, einen einwandfreien SBB Postwagen für nur CHF 17.80 anzubieten, das ist der ähnliche Effekt wie heute in Evolène, wenn begabte Frauen selber Kleider herstellen wollen und erschreckt feststellen, dass die Wolle dazu 3-4 x teurer ist, als im Laden der fertige Pullover. Anderseits eine derart falsche BLS Re 4/4 mit nur einer angetrieben Achse(!), heute bekommt man eine qualitativ viel höherwertige gebrauchte BLS Re 4/4 ebenso für teils unter CHF 100.-

       

       

       

    Eigentlich hatte ich gehofft, dass es unter den zahlreichen Forumisten der eine oder andere auch noch etwas über diese Modelle weiss oder vieleicht gar ein solches Modell besitzt.

    Hallo Bruno,

    es ist halt eine Nische innerhalb eines Nischen-Gebietes.

    Wenn sich nicht mal Märklin getraute (die haben eigentlich kaum Hemmungen) ihre vormalige SBB Rangierloks 29216 SBB E 3/3 8500 Tigerli im Jahre 2003, vorher 1996 + 1997 die 29215 SBB Ee 3/3 16371 rot & 28722 SBB Ee 3/3 16332 braun als einzelnes kaufbares Katalog-Modell anzubieten, dann ist es schwierig für dieses Gebiet genügend viele Interessenten und potentielle Käufer zu finden.

    Diese 3 preiswerten Schweizer Märklin Sondermodelle gab es nicht als einzelnes Modell, sondern nur als günstiges Einsteiger-Anfänger - Set auf der Basis von der DB 3029 Dampflok und der DB E-Lok 3001 BR-63. Zumindest so war es gedacht.

    Aber die Rechnung ging philosophisch nicht auf, finanziell für Märklin wahrscheinlich schon, die hatten damit ja markant weniger Aufwand als wenn sie die Modelle hätten neu konstruieren müssen. Aber anstatt dass Kinder darauf gluschtig wurden, kauften fast durchwegs "grosse Kinder" sprich Sammler notgedrungen das ganze Set, da man diese Loks nicht einzeln erwerben konnte. Der Trick das Gehäuse als Ersatzteil zu bestellen ging nur ganz zu Beginn. Märklin war daran gelegen, dass man das ganze Set kaufte. Die Gründe dazu sind mir nicht bekannt. Vielleicht hatten sie noch überzählige Wagen? Aber immerhin, sowohl die Personenwagen wie die Kesselwagen erhielten ebenfalls eine neue Sonderserie-Lackierung.

    Aber bisher wurde nichts davon als gesuchte Rarität sonderlich nachgefragt. Bei der rieeesigen Anzahl an exakten H0 1:87 Modellen im Jahre 2026, da haben pseudo-Vorbilder einen sehr schweren Stand in der Käufergunst. Heute mehr den je. 1978 war das noch anderst, der Koll Katalog über Märklin H0 entsprach eher einem Heft, die Märklin 700-erter Serie Vorkrieg Handschalung die alten seltenen Raritäten, die 800-er Serie gerade eben zum Oldtimer und die 3000-Serie das Katalog-Angebot. Die Neuheiten der 3100 machten weniger wie 10% vom Katalog Angebot aus. Irrtum Vorbehalten die 3300 gab es 1978 noch gar nicht und die 3600 (Digital) erst recht nicht, die kamen ab 1985 auf den Markt.

    Sonderserien, das ist so eine Sache und ein Widerspruch in sich selbst. Die Hersteller brauchen die Sonderserien um wirtschaftlich überleben zu können. Und in vielen Fällen wollen die Modellbahn-Kunden auch Sonderserien, wenn HAG bei der Kat 160 grünen SBB Re 4/4 II geblieben wäre, das würden heutige Käufer nicht nachvollziehen können, wenn an den Gotthard Linien am ehesten noch Cargo-Loks zu sehen sind und ab und zu noch eine blaue WSM Re 4/4 III und die grüne Re 4/4 II nur noch vor Sonderfahrten.

    Aber bei tausenden Sonderserien ist der Stellenwert pro Modell massiv gesunken. 1980, also vor 46 Jahren hat im EA jemand ernsthaft ein Inserat aufgegeben, er suche einen Kredit für einen Hausbau und biete dafür als Sicherheit seine Märklin-Sammlung. Heute würde man das als Affront gegen Modellbahnsammler betrachten, dass sich da jemand lustig über Sammler macht. Leider geht aus dem EA Inserat nicht hervor, ob die Person damit erfolgreich war? Allein dass das jemand gemacht hat, zeigt auf, dass die Modellbahn damals einen viel grösseren Stellenwert hatte. Aber ohne dass jemand etwas falsch gemacht hätte oder "schuld" ist, die Begehrlichkeit pro einzelnes Modell geht zurück, selbst wenn die Auflage 1 Stk ist, wenn zig tausende Modelle auf dem Markt vorhanden sind.

    Wenn heute schon gute Modelle für 50% tiefere Preise zu haben sind, manchmal auch 75-80% noch weniger, dann hat eine umlackierte DB Lok als SBB Modell praktisch keine Chance mehr, das Käufer Interesse zu erreichen.

    Was auch immer, es kauften damals die klassischen Märklin-Sammler ganz ordentlich die "falsche" SBB Ee 3/3, anstatt Kinder und Seriöse 1:87 Modellbahner. Letztere sind altmodisch, die wollen die Modelle exakt haben. Die Märklin Sammler sind (waren?) die Avantgarde 30 Jahre der Zeit voraus: das Vorbild 1:1 macht es heutzutage ebenso: Details und die Lackierung sind individuell für die Bahngesellschaft ausgeführt, aber die Basis richtet sich nach dem Einsatzzweck, egal wer der Besteller ist.

    Märklin machte es schon richtig, sie sind in den 1990-er und 1. Dekade 2000-er Jahre 2-gleisig gefahren: Budget Sets aus ihrem längstens amortisierten Grundstock und anspruchsvolle teurere Sets mit modernem Rollmaterial.

    Kinder aus aktueller Zeit, wollen Sachen die sie auch wirklich real erleben. Anfänger Set mit der SBB Re 460, oder Re 482 oder Re 4/4 IV. Zur not ging auch noch ein Set mit der Ae 6/6, das fanden die Kinder attraktiver al eine falsche SBB Dampflok. Die Jugend welche normalerweise das ganze Leben noch vor sich hat, will in der Regel nichts Altes.

    Irniger erfüllte - vorübergehend - eine gewisse Marktlücke, ohne Eigenbau zu mehr H0 SBB Modelle zu kommen, ohne dass es das Budget sprengte.

    die GB Wagen gab es auch noch von Metrop, die von Fulgurex sind die feinsten, die von Liliput sehen leider sehr nach Plastik aus

    ja genau. Wobei eigentlich die von Metrop am feinsten und am besten ausgeführt sind, in der Theorie zumindest. In der Realität bereits schon nach wenigen Jahren ;(...

    ... Fulgurex bedruckte die Wagen direkt! Metrop hat am Druck gespart (wegen der grünen SBB Ausführung?!?) Metrop hat die Beschriftung wie die Zierung - mindestens bei den Sets zu Beginn, nur auf angeklebte Papiere gedruckt, Bj. 1982/83, deren Leim bereits schon in den 1980-er Jahren den Geist aufgab. Selber wieder anleimen? Es soll auch gute direkt bedruckte Sets geben, wenn dem so ist, die sind bestimmt auch heute noch begehrt. Aber es ist 25 Jahre her, seit ich das letzte mal ein einwandfreies Metropolitan Set der blauen Gotthardbahn Wagen gesehen habe...

    Der Ae 6/6 11465 Roger könnte bestimmt so eine Folie wieder einwandfrei ankleben? Jedenfalls bei vielen Versuchen die Folien zu reparieren, hielt entweder der Leim nicht, oder der Leim war überall über den ganzen Wagen verteilt auch auf den Fenstern, statt nur unter der Folie. Deswegen waren die Metrop GB Sets von der anfänglichen Begeisterung bei den Messingmodelle-Sammlern bald mal nur noch schwer verkäuflich, unter massiven Preisnachlässen.

    Während das Set von Fulgurex trotz einem Wagen weniger (4-tlg statt 5-tlg) preislich mindestens gleich blieb oder sogar deutlich höhere Preise als der ursprüngliche offizielle Verkaufspreis erreichten. Zumindest zu Dorenbach-Zeiten.

    jetzt wird s etwas moderner, einige CIWL Wagen Modell-Bj. 1955 bis 1988 und 2019:

       

    Buco H0 5561 CIWL Schlafwagen blau 1955 // Liliput Nr 266 CIWL Teak-Schlafwagen blau 1971 zu CHF 12.40 (kostet heute nicht so viel mehr)

       

    Pocher Rarität 207/2: Teak Speiswagen "SSG No 7" Modell 1957-59. Er ist eng verwandt mit dem Waffenstillstandswagen CIWL 2419, die Schweizer Ausführung jedoch deutlich das seltenere Modell.

       

    CIWL Wagen um 1965 als Rivarossi Modell, Basis jedoch von Pocher übernommen. Lüp. 23,5 cm. // Dito Rivarossi Neukonstruktion feinere Detaillierung Lüp. 27 cm Modell um 1985.

       

    Lima 9201 CIWL Pullman Wagen Modell 1974. Lüp 22cm // Primex Set 2701 von 1988 4-tlg. Hier CIWL Pullman Speisewagen Lüp ca 21,5 cm

    Märklin H0 Set 42791 3-tlg 100 Jahre Simplon Orient-Express 1919 - 2019

    Als Vergleich dazu die Wagen vom Gotthard-Express Vorbild ab 1882:

        

    Links das Modell von Fulgurex 1882 - 1982 = 100 Jahre Jubiläum. // rechts das Modell von Liliput-Bachmann Modell von 2009.

    Gruss

    Hermann

    Von Trix-Express gab es ab 1935 bis mindestens 1940 schöne blaue CIWL 4-Acher Wagen stark verkürzt, wie es damals üblich war. Je nach Ausgabe-Jahr in leicht verschiedenen Detailausführungen. Lüp. nur knapp 14 cm.

    Es gab den 20/155 CIWL Gepäckwagen, den 20/156 CIWL Speisewagen, den 20/157 CIWL Schlafwagen. Und wie Erwin mal bemerkte: es ist recht anspruchsvoll, einen Seriengegenstand immer und ausschliesslich genau gleich zu fabrizieren. Wer erkennt die Fehlproduktion? Kleine Hilfe, es ist eine Fenster-Angelegenheit... Heute gäbe das ein Drama /Rückrufaktion, damals scherrte sich offensichtlich niemand um dieses Detail:

       

       

    Diese 00/H0 Trix-Express Wagen waren mindestens früher begehrt und selten zu finden, ich habe sie halt nicht besser erhalten... Anderseits günstig erhalten. Da soll man nicht zu heikel sein. Mindestens sind sie im Trix-Express Originalzustand. Das Vorbild der letzten alten CIWL Wagen als sie noch vor 50-60 Jahren im Fahrplaneinsatz waren, die waren 1:1 auch nicht besser erhalten und vor ihrer Restaurierung als Prestige Nostalgiewagen zuvor abgebraucht, weit weg von ihren besten Glanzzeiten.

       

    Von Märklin gab es die CIWL Wagen nahezu zeitgleich wie von Trix-Express. Von 1937 - 1941 mit immerhin 17.5 cm Länge als PULLMAN Version unter der Märklin Nr. 349 & 349 E

    Früher waren die unglaublich teuer. Und sie lassen sich auch heute noch ganz ordentlich verkaufen. Aber das Problem ist die Lackierung. Im Gegensatz zu den sehr ähnlichen grünen Deutschen und roten Mitropa Basis Versionen welche heute noch günstig zuweilen in tadellosem Zustand zu finden sind, vertrug sich bei diesen CIWL Pullman Wagen die obere Lackschicht oftmals nicht mit der Grundierung, viele dieser Pullman Märklin Wagen haben altersbedingt eine unschöne Schrumpflackierung und oder eine erhebliche Farbveränderung, selbst wenn die Wagen nie übertrieben dem Licht ausgesetzt waren.

    Gruss

    Hermann

    Vorgeschichte

    Na ja, ich bekenne mich "schuldig", ein Lokomotiven-Sammler zu sein. Das ist vorbildwidrig, was zählt und den Bahngesellschaften Einnahmen einbringt und den Passagieren von Nutzen ist, sind die Wagen. Aber die Emotionen Herr über z.B. 10`600 PS zu sein und mit bis zu 140 km/h durch die CH zu sausen, besonders bei Kindern, aber auch noch bei 60+ wiegt diese Fantasie ein Vielfaches stärker, als der noch so schöne H0 Wagen, selbst wenn er mit WiFi Anschluss ausgestattet wäre.

    Es braucht im Normalfall nur eine Lokomotive pro Zug, dagegen ca. 4-14 Wagen pro Kompositionen. Nimmt man es ganz genau und ist womöglich noch ein Epochen-Sammler, benötigt man vom selben Zug mehrere Kompositionen, da ihre Einsatzzeit von z.B. 30-60 Jahren oft erhebliche Umbauten / Änderungen vorkamen. Entweder wäre man vernünftig und sammelt im Total nicht mehr wie 3-5 Lokomotiven oder man ist halt eben ein Modellbahn-Begeisterter. Aber dann kommen unweigerlich früher oder später die Grenzen, egal welche, irgend eine Grenze kommt immer.

    Die Modellbahn macht es einem diesbezüglich ja auch einfach, der Preis vom Modell richtet sich nach dem Aufwand und seiner Detailtreue (und ggf. noch nach der Seltenheit) aber nicht nach der Wagenklasse. Modellbahn-Figürli sollte man sein, auf den meisten Modellbahn Anlagen wimmelt es nur so von 1. Klasse Wagen, Orient-Express, Salonwagen, Luxus Züge und TEE. Mir haben es in H0 die CIWL Wagen "Orient-Express" angetan.

    Seine Berühmtheit steht in keinem Verhältnis zu seinem Nutzen und Ertrag für die Bahngesellschaft. Durchschnittliche (Inland) Schnellzüge z.B. Basel - Chiasso und noch mehr St. Gallen - Genf und Basel Chur und Zürich - Bern dürften 100 x wichtiger und auch ertragreicher gewesen sein, als von (London) Paris nach Istanbul zu wollen. Und doch heizt kaum ein Zug mehr die Fantasie an, als eben dieser Orient-Express. Träumen ist bei der Modellbahn kein Tabu. Und dass ein Pariser Geschäftsmann eher geschäftliche Verbindungen nach Bordeaux hatte, oder ein Schweizer aus Zürich nach Bern, oder ein Deutscher aus München nach Berlin, dürfte nachvollziehbar sein. Mich wundert überhaupt, dass Herr Nagelmackers nie wirklich aufgab und konsequent beharrlich sein Ziel verfolgte, eine Fahrplanverbindung von den europäischen Hauptstädten (mit der Zeit) bis nach Istanbul anzubieten. Keine Rezessionen, keine Kriege, keine Wirtschaftsflauten konnten ihn davon langfristig abhalten, es waren jeweils nur Unterbrüche. Und dies für nur eine sehr überschaubares Kundenpotential. Gut dass Herr Nagelmackers Mitbesitzer einer Bank und beste Beziehungen zur Finanzwelt bis Könige hatte und nicht "nur" Kunde einer Bank war. Als Kunde für dieses Orient-Express Projekt einen Bankkredit zu beantragen, dann hätte es bestimmt geheissen, sind sie verrückt geworden?

    Nun, 1883 nur 36 Jahre nach dem in der Schweiz die selbstständigen Kantone zum Bundesstaat wurden, dito nur 36 Jahre nach dem die CH Kantone alle die selbe Uhrzeit hatten, innerhalb der Eidgenossenschaft die Zölle aufgehoben wurden und nur wenige Jahre nach dem in der Schweiz die Eisenbahnkrise finanziell überwunden wurde, war der Orient-Express wirklich ein kühnes Projekt und ein Wunder, dass es überhaupt zustande kam.

    Gäbe es eine Zeitmaschine würde mich jedoch der Gotthard-Express Basel - Mailand ab 1882 mindestens so sehr interessieren, in Sachen Luxus war der dem Orient-Express mindestens ebenbürtig und wohl oekonomisch näher beim wirklichen Bedarf. Was aber davor die Ausführung und die Finanzierung vom Gotthardtunnel voraussetzte.

    Die Modellbahn ist oft auch eine Beschäftigung mit Widersprüchen, von wegen keine weiteren Eisenbahnwagen mehr wollen: als Orient-Express gilt gemeinhin der blau-weisse CILW Salonwagen Bj. ab 1928 welcher eher im "Train-Bleu" und "Flèche d`Or" (braun - weiss) und vielleicht noch beim Simplon Orient-Express und als angehängte einzelne Wagen für verschiedene Express-Züge im Einsatz standen, aber kein typischer originaler Orient-Express Wagen war. Es geht schon rein zeitlich nicht auf, als die damals modernen CIWL Wagen eingeführt wurden, war der Orient-Express abgesehen von Krieg bedingten Unterbrüchen bereits schon seit 45 Jahren unterwegs...

    Als Modell erhältlich und zum Orient-Express vorbildlicher sind die mehr oder weniger getreuen Modelle der braunen Teakholz-Wagen in vielen Spurweiten. Von Märklin gab es die in Spur 0 und I annähernd (fast) so lange wie das Vorbild selber.

    Doch für einen Zug dieser Berühmtheit wäre glaub keine schlechte Idee und das Risiko für den Hersteller überschaubar, wenn ein Grossserien Hersteller den ursprünglichen "echten" Orient-Express als vergleichsweise einfache 3-Achser Wagen Komposition heraus bringen würde? Irrtum vorbehalten, stellte in Bauma mal ein Kleinserienhersteller diesen ursprünglichen Orient-Express vor, aber womöglich in der Annahme, wir seien alles Georges Nagelmackers? Auch für ausgabewillige Modellbahner, es sprengte ohne wenn und aber den preislichen Rahmen. (ob es den ältesten Orient-Express von üblichen Anbietern gab oder gibt, ist mir nicht bekannt / weiss ich nicht?

    Sammler sind halt so, man möchte möglichst alles vollständig! Wahrscheinlich wird Piko guten Erfolg damit haben, wenn sie die angekündigten ersten 2 Re 6/6 Prototypen 11601 & 11602 exakt 1:87 herausbringen, obwohl die Serienversion 11605 - 11689 die viel grössere Rolle spielten. So will man halt auch den 1. Orient-Express, obwohl damit von uns Forumisten garantiert niemand selber damit gefahren war und bezüglich Komfort und gefahrenes Tempo diese ursprünglichen Wagen gegen die CIWL Bauart ab 1928 chancenlos wären. Mal schauen was die Zukunft bringen wird?...

    Gruss

    Hermann

    ... und unabhängig von der Fenstergrösse, (;) die FO ist doch keine FS E-Lok), bei der E-Lok sind die Berge ca 100 Meter bis 2 Km entfernt und bei der Dampflok befindet sich der nächste "Berg" in Form vom Dampfkessel gleich neben dem Fenster auch auf der Lok was auch nicht gerade zur freien Panorama-Sicht beiträgt.

    U.a. die Deutschen + die USA versuchten der begrenzten Sicht abzuhelfen mit dem Cab-Forward, was sich aber nicht bewährte, da bei den meisten Cab Forward Konstruktionen der Heizer wie bisher zwischen der Lok und dem Tender befand und der Lokführer an der Front. Das Arbeitsprinzip der Vierwaldstädtersee Dampfschiffe und Ozeanriesen konnte nicht erfolgreich auf die Dampfloks übertragen werden.

    Und schnell sind die FO /DFB Dampfloks :thumbsup:. Mit diesen kleinen Rädchen schaffen die HG 3/4 = 45 km/h bez. 20 km/h auf den Zahnrad-Bergstrecken. Ich möchte mich wieder in Form bringen und schaffe bei aller Bemühung nicht mehr wie 2,0 km/h bergauf. Aber nur der erste Km, danach sinken die Werte auf 1,5 und 1 km/h. Die FO DFB Dampflok kann zwar auch nicht ewig 20 km/h fahren, aber 10-20 x länger und 10 schneller als ein Mensch bestimmt.

    Gruss

    Hermann

    hoffentlich im Sinne vom Re 6/6 Christian ein paar DB Fotos, sozusagen der lange Weg von den ersten Siemens und AEG, teils BBC Loks von 1909 (1905) bis zur schönen Taurus Lok. Natürlich nicht vollständig, wären die Loks der 1920-er bis 1950-er auch dabei, würde es zu lange:...

    H0 DB BR-169 Varianten: Lima 20 1661 DB E-6906 grün um 1967 // FLM 1302A "Edelweiss" blau-weiss 1967-70. // Piko 160-29-85 BR 169 grün 1970-er Jahre // Roco 4128 B BR-169 B rot und 4128 BR-169 grün je ab 1975.

    H0 DB BR-103 TEE Varianten:

    Lima 20 8100 Version 1977 // Lima 20 8352 mit Mittelmotor Modell von 1998 // Märklin TEE / IC Lok 3357 Bj. 1983-85 // Fleischmann 4375 1980 - 1984. // Roco 4146 A ab 1981.// Märklin MHI Sondermodell 39573 E-03 004 von 2001.

    H0 DB BR-103 TEE Lokomotiven Sondermodelle und Fantasie Versionen:

    Märklin Messe-Modell 39173 hellgrau Modell-Bj. 2021. // Märklin 3757 DIGITAL-Promotion 1985 Transparentgehäuse. // Lima 20 8118 Lufthansa Ausführung gelb-weiss Modell 1994. // Märklin 37578 BR-103 dunkelblau Modell-Bj 2015 // Roco 72290 Sonderserie RHEINGOLD 2014. // Märklin 301401 Messe Modell 2014 BR-103 türkis-beige.

    H0 Drehstrom Lok DB TEE / IC-Lok BR-120:

    Fleischmann 4350 DB TEE BR-120 Modell 1979 (-1985) Nahezu zeitgleich mit dem Vorbild erschienen! // Märklin 3653/7 DB BR-120 Digital Version 1992-95. // Lima 20 8035 DB BR-120 Modell 1984-1987. // Märklin Basis 37531 noch schneller gemacht von Christian :thumbsup: Da hätte weder eine Re 460 noch eine Taurus eine Chance. Aber soweit wie die Franzosen mit der BB-9003 würde ich nicht gehen, es wäre schade um das Modell, somit bleibt ihre V/max ein Mysterium. Aber 300-400 km/h läuft sie nur schon kurz mal vor dem Frühstück mühelos :thumbsup:. // Die BR-101 wäre auch eine Vorstellung der Wert, aber für heute kommt die Taurus Lok an die Reihe: Piko 98547A DB Taurus Infrastruktur Lok DB BR-182 gelb. Modell 2024.

    HAG Re 460 im Taurus-Look made by Roland und Holger 2024 // Roco 62457 WM 2008 Sonderserie Taurus im CH-Look // Märklin 83460 Fussball Re 460 mit Joggeli-Clown 1994 // HAG 185.03 BLS Re 465 001-6 mit 125 Jahre SLM Jubiläum, Modell 1996.

    Gruss

    Hermann

    Ich will ja nicht gegen das Wettspiel-Reglement der WCL-Weltmeisterschaft verstossen.

    Guten Abend Röbi,

    wieso nicht? Das wäre noch spannend! :thumbsup: Langfristig gewinnt bei solchen Duellen bisher immer die Elektronik bez. der welcher diese Anforderung programmieren kann. Kurzfristig zu Beginn von einem neuen Gebiet sieht es meistens noch anderst aus.

    Beim Schach hatte erstaunlich lange das PC-Programm gegen die Besten der Welt keine Chance. Aber selbst dort änderte es sich grundlegend. Man muss den Programmierer zugute halten, für sie war alles ganz neu, jedoch die Elite der Schachspieler hatte schon Jahre, teils Jahrzehnte Erfahrung auf ihrem Gebiet. Würde man erst heute den Vergleich beim Schach Menschen gegen Maschine durchführen, wo der Programmierer seinerseits Jahrzehnte Erfahrung besitzt und auf eine Rechenleistung zurückgreifen kann, die über das tausendfache (oder noch viel mehr?) schneller ist, da würde wohl auch der beste Weltmeister schnell mal alt aussehen, oder gar nicht erst antreten wollen?

    Und trotzdem bekommt es der Bund nicht auf Anhieb zustande, den Arbeitslosen das Arbeitslosengeld gemäss Vereinbarung auszubezahlen, nur weil sie ein neues - noch besseres?!? Programm zulegten. Auch die Migros hatte etliche Mühe, mit ihrem neuen Distributionsprogramm ihre Gestelle zu füllen, obwohl die Ware vorhanden war.

    Der Programmierer muss doch wissen was er programmieren soll. Ich empfinde es wie ein Wunder, dass die Programmierer an so Vieles denken können und auch müssen und ihnen die Programmierung meistens gelingt :thumbsup:. Es gibt doch beinahe unendlich viele Ausnahmen und Situationen die nicht ganz der Norm entsprechen.

    Man kann nicht immer davon ausgehen, man befände sich auf einer Deutschen Autobahn in bestem technischen Zustand bei trockenem schönem Frühlingswetter 18-20 Grad, die Lastwagen würden sich auf der Eisenbahn befinden, es hätte wenig Verkehr und die Strasse wäre für die nächsten 50 km kerzengerade.

    Nur schon wer im Coop mit einem 3-Rad SLM einkaufen will, müsste ein anderes Fahrprogramm erhalten, als ein heute übliches normales Auto. Bei dem wiederum differenziert werden müsste, was ein Allrad und was ein Heckantrieb hat.

       

    Jedenfalls bei der selben Rampe zur Coop Garage muss man bei einem Allrad-Auto (hier bei der Einfahrt) am Steuer leicht nach rechts drehen weil der Verlauf nach rechts geht. Logisch oder auch nicht? Ganz anderst beim SLM 3-Rad: man muss erstaunlich deutlich nach Links drehen, da dieser 3-Rad SLM sowieso stark nach Rechts dem Verlauf folgt und man wäre in der Wandung, weit bevor die Rampe beendet ist und die Garagenebene beginnt. Falls man nicht sowieso seinen Kopf angeschlagen hätte, 2.20 Meter sind noch erstaunlich schnell erreicht. Der SLM mag gerade noch so durch, das Tüüfeli sowieso, der Fendt aber um wenige cm gerade nicht mehr. Krauselhaare sind manchmal noch praktisch, man hat 2-3 cm mehr Spielraum.

      

    Umgekehrt gibt (gab?) es eine Route in der CH, auf die man auf Anfrage hin gegen knapp 3000 m hinauffahren konnte. Nicht an Sonntagen und Sommerferien, aber an einsamen Spätherbsttagen wurde es toleriert, bis teils gar selber mitgemacht. Da gab es ambitionierte Sportwagenfahrer die begeisterte Hecktriebler mit Handschaltung bevorzugen. Die konnten und wollten es nicht glauben, aber mein digital ausgerüsteter GLK 220 war aufwärts wie abwärts deutlich schneller und wie schlechter die Wetterverhältnisse waren, um so grösser war die Differenz. Aber im Gegensatz zu einem Rallye ist die absolute Geschwindigkeit sehr sekundäre, für die Zufahrten genügen 40 -50 km/h und für den eigentlichen Bergpfad genügen 3-5 bis 20 km/h. Es geht darum dass man überhaupt vorwärts kommt und auf der "Strasse" bleibt. Aber selbst im diesem langsamsten Fahrbereich spielt Digital seine Qualitäten aus: überall und jederzeit bremsen dürfen, auch abwärts in Kurven in Schräglagen und beim aufwärtsfahren jederzeit Gas geben dürfen, so wenig wie man will, ohne dass das Auto ungewollt rückwärts fährt oder es den Motor abwürgt. Das alles mögen nur Kleinigkeiten sein, aber über ca 7-8 Km summiert sich dies zu einem deutlichen Vorsprung.

    Ob man solche reale Privatbergrennen 1:1 Analog versus Digital im Jahre 2026 noch machen soll, machen darf sei mal dahin gestellt. Wenn alles gut geht, ist alles gut und alle sind zufrieden. Passiert was, wird man sich fragen, wieso liess man sich so leichtfertig auf so einen Blödsinn ein. Derzeit dürfte es im Wallis nicht angebracht und opportun sein, nach solchen Extra-Erlaubnissen zu fragen. Jetzt gerade hat es dort sowieso 2 Meter Schnee und teilweise Lawinenabgänge.

    Gruss

    Hermann

    erfrischende, harmonierende Lackierung

    ?!?

    Roger, Deine Anspielung / Thematik kommt einfach ggf zusätzlich noch dazu.

    Es werden ganz andere, primär oekonomische Gründe sein, wieso sogar eine Taurus herum steht:

    Auch wenn Schienen-PS betreffend Lokomotiven im allgemeinen deutlich günstiger geworden sind, es geht um so viel Geld, dass - heutzutage - die Lackierung oder teils auch nur eine Folien-Überklebung ganz sicher nicht mehr die selbe Bedeutung zukommt wie noch vor 50-60 Jahren.

    mehrheitlich ist es umgekehrt: ein bestimmtes Designe wird einer bestimmten Firma zugeordnet, der nächste Besitzer darf nicht und will auch gar nicht das vorangegangene Designe, der will für sein eigenes Unternehmen werben, nicht für seine Mitbewerber / Konkurrenz.

    Selbst bei Oldtimer-Loks spielt das eine gewisse Rolle: ein privater Besitzer darf nicht so ohne Weiteres ohne das Einverständnis der SBB eine ehemalige SBB Ae 4/7 oder ehemalige SBB Re 4/4 I oder beliebig sonst eine ehemalige SBB Lok als "SBB-Lok" wieder in Verkehr bringen, wenn der Besitzer ein Dritter und nicht die SBB ist und auch nicht im Auftrag der SBB wirtschaftet. Auch wenn es lange her ist, da gab es schon etliche kleinere Streitfälle, Gerüchten zu Folge sah es die SBB nicht so gerne, wenn sie die Re 4/4 I ausrangierte und dann tauchte die Lok plötzlich wieder auf als MThB Lok. Aber mal ehrlich, das bischen was diese eine MThB Re 4/4 I - vielleicht - der SBB an Umsatz wegschnappte: es ging die MThB "unter", bez. wurde Teil der SOB, nicht die SBB wurde Teil der MThB. Die SBB überlebte spielend die nachträglich kleine Re 4/4 I Konkurrenz. Bez. die SBB hat Sorgen vor dem Komma, nicht nach dem Komma.

    - die Taurus Serie ist deutlich grösser als die Re 460 Serie, also ist es auch schwieriger, alle die 1116 & Konsorten zu beschäftigen.

    - die politische Umlagerung vom internationalen Güterverkehr von der Strasse auf die Schiene geht viel langsamer als gedacht voran...

    - die derzeitige politische & gesellschaftliche weltweite Unsicherheit sorgt nicht für einen allgemeinen wirtschaftlichen Aufschwung.

    - auch am Gotthard hat die Anzahl Güterzüge schon deutlich bessere Zeiten erlebt.

    - wird ein bischen kompensiert, dass etliche Güterzüge gegenüber früher viel länger geworden sind. Aber dies alleine reicht nicht als Erklärung.

    - auch die noch vorhandenen ca 50 Jährigen Re 6/6 geschweige Re 4/4 II sind rein wirtschaftlich gerade eher eine Last als eine Entlastung.

    Das war wohl einfach Zufall, dass es gerade eine Pink-Taurus getroffen hat. Wäre dieses Exemplar mit dem Play-Boy und einer flotten Katze versehen gewesen, dann hätte es halt eben dieses Exemplar getroffen. Und wenn ich das richtig kapiert habe, es geht nicht um Schwule oder Flinta`s , sondern um Frauen für den Lokführer-Beruf aufmerksam zu machen. (Wäre ich eine Frau, würde ich anderst abgeholt werden wollen)

    Ein rosaroter amerikanischer Auto Oldtimer (ohne Aufschriften dass er wie ein Rallye Auto aussieht, sondern klassisch, das finde ich auch was Schönes. Eine rosarote Lok, mir persönlich gefällt das nicht. Auch ein rosarotes Velo, Blume, oder Seilbahnkabine gefällt mir persönlich nicht. Aber das macht ja nichts! Hauptsache wir reden miteinander und prügeln uns nicht! Es wird wohl kaum ein Thema geben - egal was - wo wir wirkliche ALLE MoBa-Forumisten zusammen einer Meinung sind. Das ist nur unter Zwang bei autoritären Regime der Fall.

    Gruss

    Hermann

    Lieber Christian,

    dass ist aber kein traditioneller Lockvogel, noch nicht mal ein Lokvogel, das ist gleich mehrfach ein kommunikatives Minenfeld. Und Du Christian ein sehr mutiger Mann, so eine Lok zu kaufen...

    Man weiss gar nicht wo anfangen: Ich möchte nicht, dass ich in 50 Jahren, als 112 jähriger alter Mann, 2076 in Handschellen gelegt & eingesperrt werde, wegen Äusserungen im MoBa-Forum welche man im Jahre 24.01.2026 schrieb, die KI wird zukünftig die Kapazität haben, von allen 8 Milliarden Menschen alles zu speichern, was sie jemals im Internet geschrieben haben. Gleichzeitig wird man nicht mehr wissen können, was real echt geschrieben wurde, was verfälscht oder gleich erfunden wurde.

    Nun, dieser Vergleich ist ein 2-schneidiges Schwert, das ist jetzt aber schon 1:0 für die SBB / BLS Re 460/Re 465: Irrtum vorbehalten sind die alle beschäftigt! :thumbsup: Vielleicht nicht alle in höchstwertigsten Diensten mit viel Renommee, sondern teilweise auch in Bereichen eingesetzt, wie damals in den späten 1970-er Jahre bis zur Eröffnung der Gotthardautobahn etwas vergammelte SBB Ae 3/5 Autozüge durch den Tunnel führten. Heute verdrängen Re 460/465 am anderen Tunnel (Lötschberg) die braune BLS Re 4/4 von dieser Aufgabe. Aber auch für Autozüge zu arbeiten ist immer noch viel besser als auf Arbeit warten...

    ... über die Lackierung einer Taurus kann man unterschiedlicher Auffassung sein, festzuhalten bleibt: 2009 betrat diese schöne Lok die Bühne und wurde vermietet. Aber seit sie ab 2022 in dieser komischen Lackierung Frauen-Werbung machen soll, will die Lok niemand mehr...;(

    Da nützt auch die aktuelle Lackierung nichts mehr, und dies obwohl es sich 100% um eine echte Taurus-Lok handelt. Die soll nicht warten müssen, sondern fahren. arbeiten und ihre Miete herein holen. Warten müssen ist eine Degradierung der Taurus-Lok.

    Ich sehe nicht ein, wieso eine akademische Bildung (so vorhanden) der Natur der weiblichen Schönheit widersprechen soll. Das ist kein "entweder - oder" sondern ein sowohl als auch. Das weibliche Feministinnen Symbol wird meistens im Kampf gegen die Männer verwendet. Ich hätte da ein ganz anderer Designe Vorschlag. Der müsste so sein, dass wenn die Lok am Bahnhof in der Ausfahrkurve von Rapperswil steht, es leichte Auffahrunfälle der PKw`s geben würde, weil die Autofahrer so begeistert von der Lok und ihrer Lackierung sind. Die Modellschönheit müsste noch nicht mal ganz nackt sein, sondern so wie Paris Hilton, Claudia Schiffer, Catherine Zeta-Johnes, Nastassja Kinski, Candice Bergen, Gina Lollobrigida, Helvetia, oder Helena. Und jeder würde diese Lok haben wollen, ohne jeden Rabatt.

    Vorausgesetzt Erwin zitiere ich korrekt, hat er Zweifel an meiner Aussage, dass praktisch alle grossen namhaften Werkzeug- Maschinen- und Werkstatt-Zubehör-Lieferanten noch im Jahre 2026 Model-Kalender herstellen lassen und an ihre guten Kunden verschicken! Dies ist ganz sicher kein billiges Unterfangen. Auch dann nicht (gänzlich) wenn der Fotograf, die Models, die Druckerei, die Versandorganisation aus Osteuropa stammen. Geschweige wenn das Model bis zur Druckerei alles aus der Schweiz stammt.

    Also werden es sich die Lieferanten 2 x überlegen, ob sie in der heutigen Zeit noch einen Modelkalender an ihre Kunden verschicken wollen, oder gar damit eine Antiwerbung generieren? "Sie haben unserer Firma einen Modellkalender zugesandt, daher bestellen wir nichts mehr bei Ihnen"! Auch das könnte durchaus realistisch sein.

    Aber im Kanton Schwyz haben die Werkstätten die so einen Kalender erhalten, alle Freude daran. Bez. müssen überhaupt genug Werkzeuge kaufen, dass man den Kalender erhält. Man kann durchaus gegen Trumps ein, aber trotzdem Modelkalender attraktiv finden.

    Doch eine Pink-Taurus mit Frauen Power Werbung, dass das anspruchsvoll zu vermarkten ist, verwundert jetzt nicht wirklich. Mit gaaaanz viel Geduld hat diese Lok alle Zutaten, dass genau dieses Modell mal zu einer teuren Sammlerlok wird, nach dem Motto: ach hätte ich sie doch nur gekauft, als sie normal, oder gar mangels Nachfrage viel günstiger zu haben war.

    ;) Aber selbst dies ist noch keine Garantie: Roland und Turi kaufen manchmal günstig schöne neuwertige Modelle mit komischer Lackierung, um diese dann nach eigenem Gutdünken zuerst ablaugen und dann attraktiv lackieren zu lassen. Feministinnen müssten also noch im Vertrag eine Klausel anbringen: wer immer der Käufer sein mag: es ist streng verboten das vorhandene Designe von diesem Modell zu ändern oder gar umzulackieren.

    Gruss

    Hermann

    Christian, ja gerne heute Abend. Jetzt gerade möchte ich etwas beinahe Unmögliches machen, mit dem Auto nach und durch Zürich fahren und dort vor dem Tauchgeschäft parkieren. Und alles auf korrekte Art und Weise. Die Taurus als schönste Lok und danach die Re 460 sind immer gleich schön und gleich gross, auch nach 15 Jahren noch, die wurden nicht einfach dicker und plötzlich zur Breitspur :facepalm:, wobei es gab ja auch die finnische Re 460 alias SR2 als Exportversion...

    Roland stimme ich auch sehr Vielem zu :thumbsup: und ja sicher ist die Re 460 / Re 465 eine der besten Loks überhaupt. Doch am Schönsten ist die Taurus mit dem gerundeten Führerstand.

    Es gab mit tatkräftiger wohlwollender Unterstützung von Roland eine HAG Re 460 von Holger welche wie eine Taurus aussehen will :thumbsup:, Nun, gibt es auch eine Taurus welche wie eine Re 460 aussehen will?

    Das heisst ja nicht dass die SLM Re 460 geschweige die (damalige) Re 465 keine so gute Lok ist, ganz im Gegenteil. Jedenfalls als die Norweger welche zuerst probeweise die Re 460 hatten, wollten die SBB Re 460 auf der Stelle behalten und gar nicht mehr zurückgeben... Da kamen nie Gerüchte auf, wie jetzt bei der Coop Euro Dual, dass Coop die Lok doch nicht langfristig übernehmen will. Aber keine dieser Lokomotiven kommt an die Ae 6/6 heran, sogar im Tempo ist die Ae 6/6 wenn man sie denn gewähren lassen würde, ebenbürtig. Siehe die erfolgreichen Schnellfahrversuche 1969 bei Forchheim - Bamberg bis zu 225 km/h. Die Ae 6/6 brächte heute einfach etwas mehr Anlauf und Tempo macht(e) sie als Ae statt Re einfach nur geradeaus. Schade, die SBB hatte doch rechten Aufwand für diesen Versuch und änderten die Getriebe Untersetzung, aber als die Lok wieder zurück kam, haben sie die Lok nach einigen internen Versuche in der CH wieder an die Serie angeglichen und langsam gemacht.

    Was auch immer, wäre die SLM etwas schneller gewesen, hätten sie noch während der Re 460 Herstellung einfach zum Taurus-Designe wechseln können, bevor Siemens die Lok heraus brachte.

    Und schade dass die Re 460 nie beim absoluten Tempo Exzess mitmachte, die hätte den V/max Lokomotiven - Weltrekord nicht kampflos der Taurus überlassen sollen.

        

    Gruss

    Hermann

    besonders wegen den erwähnten ETCS Problemen.

    ja aber auch eine nun zu den Oldtimern gehörende Re 460 / Re 465, (= Fahrzeuge 30 jährig oder alter), auch die noch schöneren Taurus (welche hier kaum noch anzutreffen sind), die Vectrons sowieso, einfach jede modernere Lok muss mit ETCS klar kommen...

    Auch in der BRD oder beim TGV oder in Spanien, auch dort wird der Lokführer nicht mehr bei 250-300 km/h noch wie zu SBB Ae 3/6 Zeiten bei 50 - 110 km/h selber aus den Fenster schauend, das Signalbild erfassen. Oder hat jedes Land sein eigenes ETCS-System?

    Das Coop die nicht mehr nutz und zurück geben hat an ELP....

    Guten Abend Roman,

    schade, was mögen die Gründe dazu sein? Eine so grosse Lok bucht man ja nicht einfach so ganz spontan auf zusehen hin. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei Coop der Umsatz soweit zurückgegangen ist, dass es die Lok nicht mehr braucht? Oder dass die nur saisonal gebraucht wird?

    Gruss

    Hermann

    Hallo Teddy,

    meinst Du beim Autokauf dass ein anderer (meist wohl der Arbeitgeber?) die MWSt bezahlte, oder niemand? Also ich habe noch niemals ein Auto gekauft ohne MWSt und ging auch (bisher) noch niemals bei den Steuern / Steuererklärung vergessen.

    Die absolute Gerechtigkeit gäbe es nur, wenn es keine Kinder und Alte und keine Differenzen bei der Ausbildung und keine Differenzen beim Bio-Decoder geben würde, ebenso keine Frauen und Männer, (das wäre doch extrem langweilig und schade?) wir müssten alle wörtlich wirklich 100% gleich sein. Und die Frauen erwachsene Menschen auf die Welt bringen können.

    Gerechtigkeit ist eine Frage nach meinem Empfinden vom Ausmass. Für grosse Ungerechtigkeiten soll man zusammenstehen und sich wehren. Für kleine Ungerechtigkeiten ist es vorteilhafter diese zu ignorieren und seine Kraft drauf lenken, was man glaubt zu können.

    Weil nahezu oder gänzlich jeder hat ja nicht nur Ungerechtigkeiten zu ertragen, sondern auch seinerseits irgend welche Vorteile. Von tausenden Menschen seit 1985, kommen mir gerade mal ca. 2 Menschen in den Sinn, welche wirklich pausenlos ständig unaufhörlich Pech hatten und dies auf eine unerklärliche Weise wie ein Magnet ihr Unglück angezogen haben.

    Meistens hat man Glück! Nur dies bleibt viel weniger lang im Gedächtnis als wenn man Pech hat. Wäre das Schlechte das Normale, wundere ich mich, dass die Menschen doch immerhin seit >2 Mio Jahren bisher als Spezies überlebt haben.

    Gruss

    Hermann

    Die MWSt ist eine Warenumsatzsteuer

    so hat die Steuer ja auch jahrelang - früher - geheissen.

    Alles andere ist reine Wucher-Ideologie.

    na ja, das finde ich etwas gar hart ausgedrückt, aber wer mal eine MWSt Revision erlebt hatte, wird Dir zustimmen.

    Die einzige Genugtuung war, dass uns (verbunden mit sich gehörig wehren und dies auf volles Risiko) danach ein viel vorteilhafterer Steuersatz gegeben wurde. Und der welcher uns bei der MWSt anschwärzte hat nicht damit gerechnet, dass die auch ihn unter die Lupe nahmen - und wie könnte es anderst sein - gehörig fündig wurden. Es wurde für ihn zu einem maximalen Bumerang sondergleichen.

    Es dürfte unbestritten sein, dass ein gut funktionierender Staat - viel - Geld benötigt. Was ist die gerechteste Art, wie und wo dieses Geld generiert werden kann? Darüber haben schon manche SP und SVP Vertreter sich extremen Meinungsdifferenzen ausgesetzt. ... und sind sich bis zum heutigen Tag darüber nicht einig geworden.

    Ein kleines Stück weit hat man es auch selber im Fuss, gestern hat es bei mir bei Bümpliz endlich mal NICHT geblitzt. Die kleine Spende an den Staat entfällt somit :).

    Dabei bin ich gar nicht gegen Steuern, aber sie müssen nachvollziehbar sein und verhältnismässig. Jedenfalls in den Staaten wo der Staat zusammengebrochen ist, findet nicht das Paradies statt, sondern Anarchie und Terror. Siehe Somalia, Haiti, Nigeria und die Strasse von Malakka.

    Die Steuern werden zukünftig noch viel zu Reden geben, wenn ein grosser Player mit früher Tausenden Angestellten auf KI & Roboter Technik setzt, dann müssten dem seine Roboter steuerpflichtig werden?!? Ansonsten immer wie weniger Firmen immer wie mehr Steuern zu bezahlen hätten. Das kann es ja wohl nicht sein.

    Gruss

    Hermann

    Hallo Dumeng,

    ja Du hast recht, Hornby ist die Organisation welche u.a. Jouef, Lima, Rivarossi übernommen hat. In dem Fall ist jede Rivarossi Lok eine Hornby ;), aber nicht jede Hornby eine Rivarossi Lok(?). Wahrscheinlich haben auch noch die Chinesen ein bischen mitzureden, auf meiner Rivarossi HR2565 FS E-428 109 Typ 1 Modell-Bj. mit 2015 also schon gut 10 Jahre her, steht ziemlich gross auf dem Drehgestell "Made in China" drauf.

    Nun, die Unterschiede und typischen Hersteller-Merkmale gibt es eh nur noch gering, oder manchmal auch gar nicht mehr. Wobei ich das bei Rivarossi nicht als Nachteil empfinde. Die halb alten Rivarossi Modelle aus den 1960/1970-er waren meist genügend schön detailliert und präsentierten interessante Vorbilder die oft andere Hersteller nicht produzierten, aber so was von empfindlich. Roco ab 1975 ist mindestens so gut detailliert, dennoch weit weniger empfindlich. Auch die ehemals Billig Marke Lima ist in der Dauerhaftigkeit / Langlebigkeit der ehemaligen Edelmarke Rivarossi weitaus überlegen.

    Findet man am H0 Gleis diverse Teile und weiss nicht so recht von welcher Lok die stammen könnten, dann spart man Zeit wenn man nicht bei HAG zuerst beginnt, sondern bei Rivarossi zu suchen beginnt, wo was fehlen könnte... Und das kleine Rivarossi Motörli u.a. in riesigen US Dieselloks konnte mich nie so richtig überzeugen.

    Ob man jetzt die Chinesen mag oder nicht: rein objektiv gesehen ist die chinesische Produktionsweise mit Mittelmotor und Antrieb auf allen Triebachsen eine deutliche Aufwertung gegenüber früheren Rivarossi-Modellen. (Ich meine die halb-alten Rivarossi Modelle mit Modell-Bj. ca. 1968 bis mitte ende 1980-er Jahre. Rivarossi aus den 1950-er ist nochmals eine andere Historie.

    Keine Sorge, die letzte Version der E-428 mit dem "Rundbogen" Führerstand habe ich heute bestellt, der Händler hätte das Modell zwar in der Vitrine gehabt, aber nur als Digital mit Sound. Offenbar hat auch dieser Händler nur noch ganz wenige Kunden, welche DC Analog für neue Modelle bevorzugen... Aber er kennt mich und machte mich darauf aufmerksam, dass er das Modell noch als DC Analog und günstiger bestellen könnte...

    Was auch immer meine Excel Liste hat das gerade noch zugelassen, nun sind auch dort in der Rubrik FS bis auf noch ein einziges Modell alle Platzhalter = Leerzeile aufgebraucht, dito ebenso der reale Platz. Man kann ja nicht eine FS Lok bei Südafrika platzieren, oder eine weitere Vitrine direkt vor einem Heizkörper oder Fenster platzieren. Theoretisch könnte man das Luftloch zu betonieren, aber eigentlich gefällt es mir und selbst dann wäre das Wachstum-Ende nicht ewig, sondern nur um 1-2 Jahre hinausgezögert. Zukünftig muss es neue Dumeng, Longimanus, Oelikon 11465, Erzhal und viele weitere Forumisten geben. Der Christoph macht es richtig, der geht mit seinem Göttibub an die Börse :thumbsup:.

    Gruss

    Hermann