Beiträge von Longimanus

    Mehr als 1 Gbit/s bringt mir auch nichts mehr, ich habe gar nicht die Geräte für diese Geschwindigkeit.

    eben! Du sagt es!

    Schnell schnell Erwin, kaufe die Geräte für solche Geschwindigkeiten. Selbst wenn, Du müsstest in einem immer wie schnelleren Intervall, laufend neue Geräte kaufen. Wir sind nicht am Ende, sondern erst am Anfang zukünftiger Komputer Geschwindigkeits-Technologien...


    Mit dem Swisscom Service bin ich eigentlich auch ganz zufrieden. Die tun was sie können! Ich kenne zahlreiche Bekannte, die hatten den Verleider und wechselten zu anderen Anbietern, aber nach einiger Zeit sind zwar nicht alle, aber viele Leute wieder zur Swisscom zurück gewechselt. Immerhin hat von der Swisscom noch nie jemand das Telefongespräch begonnen, wie eine private Konkurrenzfirma mit: "wollen sie auch zu den 1. Menschen gehören, welche die Welt verändern"? Meine Antwort war: Nein! Und das Gespräch war beendet. Als könnte ein kleiner Modelleisenbahn-Fan, wie ich es bin, die Welt bestimmen. Die moderne Elektronik erzeugt neben der durchaus geschätzten Möglichkeiten auch reichlich Illusionen. Der welcher sie erzeugt und einsetzt hat Macht, nicht der welcher ein kleiner User ist. Aber jeder kann ein rechtes Stück weit, immerhin über sich selber bestimmen!


    Gruss

    Hermann

    Erwin, Du wirst Dich noch wundern, was möglich ist, wenn man wirklich will.

    Ich freue mich riesig auf die Ae 6/6 11517 Brunnen. Es wird eine Lok, zumindest mein Exemplar, ganz nach meinem Geschmack, da kannst Du sicher sein.

    Bist Du noch der bekannte geschätzte Erwin, oder schon zum Cyborg mutiert?


    Mir gefällt, dass die Firma HAG auf Sonnenenergie setzt. Da kommt moderne Technik voll zum tragen:thumbsup:

    Erwin, da liegt ein Missverständnis vor:

    Die Swisscom Basis Version ist über die Jahre sehr viel schneller geworden:thumbsup:. Wer nicht gerade sein ganzes Leben 24 h à la Influencer per Video aufnehmen will, oder sonst wie als Privater aussergewöhnlich viel Datenverkehr bewältigen muss, der kommt mit Swisscom Basic gut zurecht. Mein 5 Minuten warten hatte rein gar nichts mit der Technik, oder mit HAG zu tun, sondern einzig mit aufgezwungener Werbung!

    Gruss

    Hermann

    mein bestelltes Ae 6/6 Exemplar 11517 Brunnen entzieht sich diesem Thema, es wird weder einen langsamen noch einen schnellen Decoder haben, sondern gar keinen:D. Bei HAG ist (auf Wunsch) zumindest in DC auch noch im Jahre 2019 eine Neuheit als Analog-Version möglich:thumbsup::thumbsup:.


    Wir haben das grosse Glück, dass - noch - jeder Mensch - hier in der Schweiz - so wenig oder so viel Digital haben kann wie er will, oder beides kombiniert, in den Bereichen, wo man noch individuell selber wählen kann. Damit müssten beide Seiten gut leben können.


    Gruss

    Hermann

    Es hängt davon ab wie schnell dein Internet Zugang ist.

    Erwin, darf ich fragen hast Du Aktien bei Swisscom? Seit wann muss ein Internetzugang schell(er) als nötig sein? Von dort bekomme ich oft e-mails, klassische Briefe und Telefonate, ich bräuchte ein schnelleres Internet! Dann sage ich nicht nein, sondern frage nur: wieso? Meine 2. Frage ist dann: "Hallo, sind Sie noch da?" Sie wissen bisher keine vernünftige Antwort auf meine Frage: wieso. Daher bevorzuge ich lieber die Differenz zum teureren Swisscom Abo bei HAG auszugeben:D


    Tempo bei Zügen, Seilbahnen und Flugzeuge, da will ich nichts sagen: wie schneller desto besser, wenn sie es den noch überhaupt Zustande bekommen. Aber beim Internet: wie schneller die Byte, desto langsamer die Menschen...


    So ganz ohne Digital bin ich nicht. Analog wäre so ein Foto viel teurer und viel aufwändiger zu erstellen. Heute gab es einen Ausflug auf das Stanserhorn. Wie vom Radio angekündigt, verschlechterte sich das Wetter, bei den 4000-er schneit es bereits. Daher bin ich nicht ganz sicher, ob ich vom Stanserhorn wirklich die SLM 1:87 erwischt habe? Vielleicht ist es auch ein Gebäude davor, oder danach? Unter guten Wetter Bedingungen könnte man vom Stanserhorn den Schriftzug lesen und vielleicht Personen erkennen, aber heute keine Chance. Immerhin ist meine Ausrüstung und ich selbst nicht nass geworden.

    Jedenfalls erkennt man, dass die Sonnen Energie genutzt wird:thumbsup: und Monteure auf dem Dach sind. Und flinke Hände die "11517" Brunnen zusammen setzen... All zu lange wird es nicht mehr dauern, bis sie ausgeliefert wird:thumbsup:

    das sind ja gute Neuigkeiten:thumbsup:

    nein, den Film habe ich noch nicht gesehen, beim Link muss man sich für Wetransfer registrieren. Ein Wald aus Häklein setzten und einverstanden sein. Da werde ich doch lieber ungefiltert und rasch, unbürokratisch von Erwin informiert:thumbsup:.


    Kürzlich habe ich vom Fronalpstock und am Montag von der Rigi mit dem (kleinen) Teleobjektiv direkt in die HAG Fabrik gesehen, HAG gibt sich alle Mühe, die 11517 wird eine wunderschöne, fehlerfreie perfekte HAG Lok...


    Ich freue mich darauf:)

    Bekanntlich brauchen Vereine finanzielle Mittel, um ihren Fahrzeugpark zu erhalten und zu pflegen.

    Der DVZO hatte noch eine kreative lustige Idee, die verkaufen originale SBB Altbau-Schienen als Bücherstütze. Jeweils 3 cm zu CHF 20.- auf einem Holzsockel montiert. So dargeboten, sieht es so leicht und klein aus, man kann sich fast nicht vorstellen, dass da über Jahrzehnte 20 Tonnen Achsdruck mit bis zu 75-120 km/h bez auf wenigen Strecken 140-160 km/h darüber sausten


    Nicht nur beim Modell, auch 1:1 veränderten sich die Schienen-Masse im Laufe der Zeit:


    Altbau Schiene S 30

    Höhe: 108 mm. Fussbreite: 108 mm. Kopfbreite: 60 mm. Stegbreite: 12 mm. Festigkeit WX 109. Kilo: 30 pro Meter.


    alte DVZO Schienen zum Verkauf für Bücherregale. (vermutlich E 40 E1?)

    Höhe: 138 mm. Fussbreite: 125 mm. Kopfbreite: 67 mm. Stegbreite: 14 mm. Festigkeit: WX 240. Kilo: 49 pro Meter.


    modernere Schiene R 65

    Höhe: 180 mm. Fussbreite: 150 mm. Kopfbreite 75 mm. Stegbreite: 18 mm. Festigkeit: WX 435. Kilo 64,7 pro Meter.


    Bemerkenswert: Die Auflagefläche für das Rad beträgt bei der 40 E1 Schiene nur winzige ca. 43mm. Von den 67 mm Breite entfällt der beachtliche Kantenradius. Die Auflagefläche hat eine Neigung nach innen von ca. 1,5 mm. Erstaunlich, wie gut das System EISENbahn funktioniert. Einerseits sollen die angehängten Wagen reibungsarm gleiten, anderseits sollen gleichzeitig die Antriebsräder viel Kraft übertragen / genügend Adhäsion haben. Die effektive Berührungsfläche Rad / Schiene ist extrem klein. Dennoch ausreichend, dass Normalspur Züge Steigungen bis 50 Promille, die Bernina 70 Promille überwinden. Auch der dünne Schienenschaft von nur gerade 12-18 mm scheint für die Belastungen ausreichend zu sein. Schienenbrüche gibt es so gut wie gar nicht mehr. Schienenbrüche waren in der Pionierzeit vor 190 bis 150 Jahren nicht selten und immer wieder der Grund für gefährliche Unfälle.


    Dass heutzutage das 50-65 jährige Trix-Express Gleis in der Billigversion auf Pappe nicht mehr dem Stand der Dinge entspricht, darüber besteht Einigkeit. Doch ein in allen Punkten massstäbliches Gleis kann ich mir eben so wenig vorstellen. Die Schaftbreite 12-18 Vorbild mm wäre in H0: 0,14 bis 0,21 mm breit. Die Höhe (138 mm) H0 = 1,59 mm. Die Kopfbreite (67 mm) = 0,77 mm. Hoffentlich wird Märklin (H0) noch lange das K-Gleis in seinem Sortiment führen... (noch) Schlankere Weichen wären eine Idee? Ansonsten, auch wenn es der Praxis zu liebe nicht wirklich massstäblich ausgeführt wurde, im Spielbetrieb hat sich das Märklin K-Gleis seit Jahrzenhnten bewährt und eignet sich (mehr oder weniger gut) als Universalgleis für verschiedenste Rollmaterial Hersteller.


    Gruss

    Hermann

    Insgesamt gehe ich jedoch jedes Jahr immer wieder gerne, weil es dennoch immer wieder neues zu entdecken gibt. Zudem ergeben sich auch immer wieder nette und informative Gespräche mit den Ausstellern

    :thumbsup:das entspricht auch meiner Ansicht. + auch die MoBa-Forumisten treffen ist schön.


    Es ist wie es ist. Wenn die Wirtschaft und wir Kunden an unsere Grenzen stossen, dann können wir kaum erwarten, dass sich mehr Hersteller u. Händler aufdrängen. oder Kunden fortwährend JEDES Jahr noch mehr kaufen, als das vergangene Jahr. Als wäre beliebig Geld und Platz vorhanden. Es türmen sich bereits heute bei vielen Forumisten die verpackten Modellbahnen zu rechten Höhen, es hat keinen Platz mehr, um ALLES in der Vitrine auszustellen, so wie es ursprünglich vorgesehen war. Nach dem Motto: "wenn die Vitrine voll ist, wird nichts mehr gekauft". So diszipliniert sind nicht alle Modellbahn Sammler. Eigentlich will man ja gar nicht aufhören...


    Dennoch, ob Börse, Auktion, Internet oder Ausstellung, ab und zu gibt es Konsolidierung-Phasen. Das muss ja nicht gleich das Hobby aufgeben bedeuten, sondern sich am ist-Zustand erfreuen ist ja auch was schönes.


    Derzeit gibt es grob 3 Kunden-Segmente betreffen der Elektrik. Da sehe ich noch einen kleinen Nischen Spielraum, wie man potentielle Kunden leichter zu einem Kauf verführen könnte: Nämlich dass für jedes Modell folgende Optionen verfügbar sind:


    - 1. Digital mit Sound und allem anderen an Gadget, was technisch machbar ist.

    - 2. Digital basic: Digital Steuerung in der Grundversion und ohne Sound. Einzig mit (wechselnde) Beleuchtung 3 + 1.

    - 3. Analog, Modell ohne jeden Decoder. Frontbeleuchtung wechselnd 3 + 1.


    Wenn Option 3 nicht mehr möglich ist, falle ich als potentieller Kunde weg, besonders bei Hochpreis-Modellen. Bei Märklin kann man noch diskutieren, ein neues Modell mit Mehraufwand umzurüsten. Bei Kleinserien Modelle in Preislagen von Kleinwagen, - in Bauma spielt die Modellbahn-Champion League, da sehe ich keinen Spielraum für Kompromisse. Es gibt auch potentielle Kunden, welcher nicht immer gleich jeder neuen Mode nachrennen...


    Vertrauen braucht es natürlich gegenseitig. Einerseits soll der Hersteller nicht mehr versprechen, als er halten kann. Anderseits darf der Kunde nicht die meistens günstigere Option "Analog" kaufen, falls überhaupt erhältlich und dann reklamieren, wenn die Lok keine Notbeleuchtung hat und kein künstlicher Sound von sich gibt.


    Der Gipfel an Frechheit ist, wenn jemand günstig zum basteln eine Ausschuss-Lok will - und auch erhält, und dann reklamiert die Lok sei schlecht!


    Genau solche Modelle liebe ich ab und zu, um Versuchsfahrten im Grenzbereich und darüber hinaus durchzuführen... echte Test haben es an sich, dass dies das Modell nicht in jedem Fall unbeschadet überlebt. Einwandfreie Qualität für solche Testfahrten wäre viel zu schade. Doch statt der Hersteller einen noch fahrbaren Ausschuss direkt entsorgt, ist es spannender vorher noch die technischen Grenzen auszuloten. Eins vorweg, Modelle können ein Vielfaches schneller über enge Radien sausen, als im Vergleich das Vorbild 1:1.


    Gruss

    Hermann

    Bauma 2019


    In den Vorjahren waren die Aktivitäten des DVZO im Bereich Eisenbahnen 1:1 eine wunderbare Symbiose und Ergänzung zur Bauma Kleinserien Messe, das ist 100% keine Konkurrenz zueinander. Für das Ausbleiben der Dampfzüge hörte ich verschiedene Erklärungen: 2019 sei ein Jubiläumsjahr und fast jedes Wochende was los, es sei einfach keine Kapazität mehr frei. Im Depot erklärte man mir, man wolle sich nicht mehr gegenseitig die Kunden abjagen. Hä? kaum vorstellbar!!! Eher umgekehrt: Wenn "soll ich /soll ich nicht? (kommen) Gedanken waren, hat mich immer die PARALLEL dazu DVZO Aktivitäten doch zum kommen bewogen.


    Was auch immer, Lokomotiven 1:1 zwar nicht unter Dampf/Diesel/Strom aber mindestens im Depot vorhanden, das ist ja auch schon mal ganz gut. Man konnte in Ruhe die Restauratoren beim arbeiten zuschauen :thumbsup:. Sehr freundlich u. Kompetent, wurde jede Frage beantwortet:thumbsup:. Nur war es oft ganz dunkel oder aber voll im Gegenlicht. Qualitativ einwandfreie Fotos waren so auf die Schnelle unmöglich, einen gewissen Eindruck bekommt man auch so.

      


      

    Dass DVZO keine Konkurrenz zur Messing Kleinserien Ausstellung ist, geht allein schon dadurch hervor: "guten Tag, was kostet Ihre Ed 3/3 Schwyz? Einpacken nicht nötig, ich nehme sie gleich so mit!". Das dürfte kaum je einer gefragt haben? ;)Sie läuft ja eh nur 35 km/h. Und ihre letzte Restauration kostete über CHF 400`000.- Das übersteigt private Möglichkeiten. Nicht mehr lange, wird auch der DB ICE Typ 1 von 1985 ein Oldtimer sein, der fährt knapp 10 x schneller, ;)der soll auf die Warteliste für Bauma 2021.


    Sehenswert auch die alten Drehbänke und Fräsmaschinen / Bohrwerke von Bauma aus den ca. 1950-er Jahren:

      


    An einer Drehbank (oder Fräse) war schnell keines Falles immer besser, zu langsam noch weniger. Drehzahl und Vorschub müssen exakt zu einander passen, sonst gibt es Ausschuss.


       Vor 45 Jahren war Lima noch SBB tauglich!


    Hingegen was H0, 0, I angeht, da muss man das Geld-Ausgeben-Tüüfeli schwer unter Kontrolle haben, Versuchungen am Laufmeter noch und nöcher:love:. Und ähnlich wie an den Märkten: handelt man nicht gerade unanständig unverschämt, die meisten Anbieter haben mit sich reden lassen, manchmal viel mehr als erwartet.


    da gab es auch noch Forumisten mit neuwertigen Katalogen, aber Hermann I hat noch viel mehr mitgegeben, als ursprünglich abgemacht...


    Ein anderer Modellbahner, ich kannte ihn bislang nicht, aber er offenbar mich?! Er hat mich angesprochen, ob ich V-200 sammeln würde? Ja schon, wieso meinen Sie? (Es lesen scheinbar viel mehr Leute das MoBa-Forum, als Forumisten Berichte schreiben) Da kramte er aus einer Tasche, wie soll ich sagen, ein noch nicht ganz im Fine Scale Modus erstelltes Modell einer DB Diesellok V-200 in H0 aus den 1950-er Jahren. Klar habe ich bei dem nahezu geschenkten Angebot zugegriffen. Wer kennt sich in alten Modellbahnen aus? Mir ist der Hersteller nicht exakt bekannt? Die Lok ist im Stil der Nürnberger Nachkrieg im unteren Preisbereich anzusiedeln. Mir ist diese V-200 bisher noch nie aufgefallen... Länge: 140 mm. Breite über alles: unglaublich schmale 27 mm. Höhe 43 mm. Das sind ja kaum WESA Masse, aber es ist ein H0 Modell:D


    Kaum Zugkraft, dafür unglaublich schnell, wie ein Sportwagen kaum Überhang! Das Trix H0 Modell ist volle 12 mm breiter: 39 mm zu 27 mm! Da sind die 3,0 bis 3,5 mm an Überbreite von Altbau-HAG zu Modell-HAG nur noch Rundungsdifferenzen.

      


      



    ... Schon gar nicht im Hoheitsgebiet von Fulgurex, Lematec, Dingler & Co. So hoffe ich doch, dass eine 2012 angekündigte Fine Scale Neuheit nun halt nochmals 1 Jahr später, im 2020 erhältlich sein wird? Der Anbieter war gut gelaunt und voller Humor, es werde ganz sicher gelingen, es brauche einfach etwas Geduld. Kein Problem, die habe ich. Seine Mine verzog sich nur etwas, als ich ihm unsere mündlichen Abmachungen zur Sicherheit nochmals wiederholte: zumindest bei meinem Exemplar sei Digital ausdrücklich tabu! Egal, auch wenn es nochmals 1 Jahr länger dauern würde. Ja aber; nichts aber! Der Herr kennt sich bestens aus, der wusste sofort um was es geht und was die Vor/Nachteile von Digital bez. Analog sind. Nur ist es so, bei seiner Aussage "kein Problem!" da war noch das 2012! Jetzt fast 8 Jahre später sagte er: es ginge technisch vielleicht schon, aber ich sei seither der Einzige, welcher dies so ausdrücklich so wünsche! Falls man nochmals 8-10 Jahre länger warten müsste, dann sind womöglich auch bereits die 1. Digital Besteller im Altersheim? Nun, statt Negativ Gedanken: Vorfreude auf den Zug ist auch gut:rolleyes:, ich bin gespannt was da dereinst mal kommen mag?...


    Wie immer, last but not least war es auch schön, den Forumisten und anderen Eisenbahn Fans zu begegnen:thumbsup:. Selbst der Wilde aus dem Tessin war in seinem vollen Temperament zu erleben. Gezügelt vom Löwen Bändiger Roland, welcher zum 1. mal in Bauma verweilte.


    Nicht nur das Rollmaterial, auch die Maschinen von der Bauma -Werkstatt sind sehenswert. Die alten Oerlikon, da konnte man schon vor 50 - 80 Jahren nahezu alles Ausführen, aber wer kann da heute noch so effizient damit arbeiten, wie zu früheren Zeiten? Die Maschinen sind da, aber es werden immer wie weniger Leute, welche damit noch gut umgehen können.


    Auf wiedersehen Bauma, bis im 2020


    vielleicht finde ich bis dann heraus, was die Signal Tafeln bedeuten mögen:

    Das eine könnte sein: Lokführer sausen lassen, bei gleicher Leistung dank Gefälle mehr Tempo?


    Diese Tafel ist selbstklärend


    Doch bei dem, keine Ahnung was das bedeuten mag? Alle 3 Lichter an, dann wären es eher gelbe Kreise? Achtung Schlaglöcher; hoffentlich nicht bei einer Eisenbahn! Achtung Lokführer beim nächsten Halt hat es einen Weinkeller? Auch kaum...

    Lieber Oli,

    da komme ich auch gerne, Anmeldung = MIT Essen. Da werden bestimmt noch etliche Forumisten mehr dazu kommen, "Bern" ist eher eine späte Börse, vor "Bern" ist jedes Wochenende vorher noch was los. Essen: nicht mehr Specht, sondern sehr viel näher gleich um die Ecke, weis ich ja jetzt.

    Gruss

    Hermann

    Hallo Armin,

    Herzlich willkommen im MoBa-Forum!

    Vielen Dank für Deinen Hinweis, ja Du hast ganz recht! Entschuldigung, da war ich zu grobmaschig.


    Bekomme ich da etwa Unterstützung oder wohltuende Konkurrenz für das Gebiet der noch richtigen ModellEISENbahnen? Das ist im MoBa-Forum personell noch etwas untervertreten


    Die Tinplater sind vernünftige Menschen und suchen ihre Artikel in so gut wie möglichem Sammlerzustand. Es muss nicht zwingend neu sein, da aus der Situation heraus = unlogisch. Jedoch ganz klar ohne wenn und aber: wie besser (original) erhalten, um so attraktiver!


    Im MoBa-Forum ist der Trend genau umgekehrt, ;)da gibt es Leute, die sind gar der Meinung, alte Modellseinbahnen seien gar keine richtigen Modelle...

    Es muss alles exakt 1:87 sein und traumhaft NEU ist ihnen zu langweilig. Diese modern eingestellten Modellbahner geben sich alle Mühe, ihre Modelle zu verschmutzen, dreck und zu verrosten, Hauptsache abgebrauchte Optik. Wären es Frauen, würden sie bestimmt noch Löcher in nagelneue Jeans wollen.


    Mir gefällt im MoBa-Forum dieser Mix aus ganz verschiedenen Ansichten:thumbsup:. Das ist viel lebendiger, als wenn alle der gleichen Philosophie nach eilen. Doch die Tinplate-Mitglieder werden hier im MoBa-Forum kaum je in ihrer Anzahl die exakten masstäblichen 1:87 Fans einholen. Das müssen sie auch nicht, die exakten unter uns dürfen gerne die Mehrheit haben, sonst wüsste man ja gar nicht, was es an Neuheiten gibt.


    Trix Express Alter bestimmen:

    Mir war nicht bewusst, dass es die relative modernere Form der Trix Epress Kpl schon so lange gab. Habe das Wissen dazu in den letzten Jahren mangels Gebrauch wieder teilweise vergessen. Bereits 1990 war Trix-Express, abgesehen von ihren treuen Fans, etwas was im Umsatz (Verbreitung) nahezu bedeutungslos wurde.


    Mir fehlt der weinrote Mikado Trix-Express Sammler Katalog. Insbesondere suche ich die 1. Serie Trix-Express von 1935, mit den feinen Guss Kupplungen, hellen Fensterrahmen und alte Form der Aufschriften.

    Auch wenn, Tinplate (hier heisst es "Gussklötze") momentan mega out sind, sobald man konkret eine bestimmte Zeitepoche sucht, hat man das Gefühl, es sei rein gar nichts mehr vorhanden. Alte Sachen suchen ist reich an vielen Widersprüchen...

    Von der Tendenz her, stark rückläufig, die "alten Sammler" suchen einzig noch nach Raritäten. Für das damals gängige übliche Katalog Angebot fehlt ganz allgemein, aber besonders bei Trix-Express, das Nachwuchs Interesse, entsprechend auch die Preise im Keller. An den Börsen gibt es heute kaum noch leer verkaufte Tische am Abend, oft muss dass, was am Morgen bereit gelegt wurde, wieder eingepackt und mitgenommen werden.


    Hatte 2007 eine ganze Serie Trix-Express von 1935. Heute nicht mehr viel, suche wieder. 2007 in der Annahme, habe genug lange mich mit Modellbahnen befasst, neue Horizonte und Ziele waren angesagt. Das war reich an Ereignissen und viele schöne Abenteuer, aber dennoch eine eher kurze Phase. Bin spätestens 2013 zum Sammler mutiert. Besonders alte Lima 1955-1985 und altes Trix, vornehmlich von 1935. Fallweise auch diverse andere Hersteller, so auch natürlich HAG:)


    Anbei ein paar Varianten der Trix-Express Kupplungen von 1935 bis 1965

    Bei der von 1935 bin ich sicher im Datum, bei den anderen späteren ohne Gewähr, ob das exakt stimmt was ich angebe?



    Trix - Express 1935

      



    Trix 1936-1938

      


    Trix 1939/1940


    Trix um 1954 vielleicht auch bereits ein wenig früher?


    Trix-Express 1960/1970-er Jahre


    Gruss

    Hermann

    das ist alles

    Erwin, Du bist ein Minimalist, wenn auch ein Vernünftiger. Sei froh, dass Dich dein Geschäft nicht zu oberst auf die Golden Gate Brücke schickt, dort ist Rost ein Dauerthema.


    Mir ist schon klar, dass die SBB kein Geld und Kapazität frei hat, bereits feuerverzinkte Masten noch anzustreichen, das wird man 1:1 wohl kaum je finden?! Verzinken ist ein spannendes Thema im Automobilbau, meist wird mehr versprochen als gehalten. Sei es dass nur teilverzinkt wird, oder nicht restlos alle Flächen. Oft rostet es trotzdem, einfach 1-5 Jahre später als z.B. bei Peugeot. Nun, in der Autobranche ist gar nicht vorgesehen, dass ein Auto 100 Jahre halten soll, aber ich nehme an, dass bei SBB Masten noch anderst gedacht wird, ein SBB Masten soll effektiv für 50-100 Jahre halten. Da wird sich der Hersteller kaum Gedanken machen, was können wir tun, dass die SBB schneller, viele neue Masten bestellt...


    Ich wollte vorher nur betonen, ja keinen Rost! Sofern man nicht damit kontraproduktiv chemisch noch mechanisch den Zinkschutz beschädigt, spricht nichts gegen einen zusätzlichen Rostschutz durch anmalen. Auch wenn Du und die SBB davon absieht.


    Rolf hast Du die Masten ganz selber gemacht?, (weil es Fotos von Masten im Schraubstock gibt) oder ist die Basis = Sommerfeld-Produkte? Dann wären sie eh möglicherweise aus Messing?


    Jedenfalls hat Rolf eine SBB Oberleitung gebaut, ob mit oder ohne Rost, Hauptsache sie ist da:thumbsup:. Es wirkt einfach sofort glaubwürdiger, eine E-Lok unter Fahrdraht zu sehen. Mir gefällt was Du da gebaut hast!


    Gruss

    Hermann

    Lieber Rolf,

    Bin zwar kein Spezialist, kann es nicht lassen bei so einer Frage-Stellung. Du hast eine so schöne SBB Oberleitung gebaut:thumbsup: Gratulation dazu! Ich würde die Masten verzinken und zusätzlich noch Rostschutzfarbe anbringen. Dem Rost darf man keine Einladung offerieren, der kommt ganz von selber...

    Gruss

    Hermann

    Ich muss nicht verkaufen, kann aber, wenn alles stimmt, dies doch tun

    Waendi,

    Danke für Dein Feedback.

    "Nicht verkaufen müssen", das glaube ich Dir gerne, da bist Du in der Komfort-Mehrheit. Doch nicht müssen kommt wohl eher einer Illusion gleich, dass durch diesen Umstand bessere Preise bei Modellbahnen erreicht werden können? Nichts für ungut, normalerweise beginnt halt beim Moba-Forum nicht gleich ein neuer Forumist mit verkaufen wollen...


    Allgemein

    Waendis Frage hat mich zur Frage bewogen: wie viel Einfluss hat die Persönlichkeit des Verkäufers auf das Ergebnis und wieviel Einfluss hat die eigentliche Ware? Bei wirklich teuren Objekten wie Gemälde und dergleichen, spielt es schon eine Rolle, ob das Gemälde nachweislich der Queen gehörte, oder einem gewöhnlichen Bürger.


    Doch Modellbahner funktionieren nicht so. Bezahlt wird, was der Gegenstand dem Käufer Wert ist. Nicht mal der Graf Giansanti - Coluzzi und Chef von Fulgurex, mehr Prominent geht nun wirklich nicht mehr, konnte an seiner berühmten Auktion 1989 in London neue Kundschaft für die Modellbahn Liebhaberei gewinnen, vielmehr waren es die bekannten Deutschen-, und Dorenbach Modellbahn-Kunden, die am meisten aktiven Kundengruppe und die bezahlten eben "nur" dass, was die Sammler Gegenstände ihnen Wert waren. Da nützte auch Graf sein nichts, um hohe Preise zu erreichen. (Wie an Auktionen üblich, ganz wenige Objekte haben Rekordpreise ergeben, anderes brachte exakt das, was erwartet wurde und noch viel mehr wechselten etliche Raritäten und erst Recht die üblichen Modelle zu tiefsten Preisen "billigst" zu den neuen Sammlern. Noch Jahre danach sagte manch einer, ach hätte ich doch damals mehr gekauft... Die Auktion war etwas gar gross, dass das alles vom Sammler-Markt hätte "geschluckt" werden können.


    Im Normalfall geht das "warum" des Verkäufers schlicht niemanden etwas an! Es obliegt allein am Verkäufer, ob er dazu eine Mitteilung abgeben möchte, der Käufer hat keinen Anspruch darauf. Ausgenommen, wenn Minderjährige die Sammlung von ihrem Vater verkaufen wollen, welcher in seinen Ferien weilte, oder Hehlerware, oder sonstige dergleichen illegale Handlungen angenommen werden müssen.


    Im Normalfall beschränkt sich die Auskunft auf den Beschreib und Erhaltungszustand der zu verkaufenden Objekte. Dies ist für den Käufer essenzieller und explizit nicht das "warum"!! (jemand verkaufen will). Seriös abgewickelt, würde mal behaupten, wenn ein Sozialfall das Glück hat, einen aufwändigen Märklin Bahnhof Rarität z.B. 2016/1 im Top Zustand verkaufen zu können, wird er einen Spitzenpreis erhalten. Umgekehrt wenn ein Industrie-Magnat gebrauchte gängige 0815 Ware verkaufen möchte, da nützt ihm der ganze Status nichts, bezahlt wird was es dem Käufer der Wert ist. Durch die vielen Angebote ist der Käufer heute viel kritischer und preisbewusster. Früher oder später taucht alles wieder auf, das war vor 40-20 Jahren nicht so.


    Meine Erfahrung ist, ob jemand als alter Hase wirkt, oder die Unschuld vom Lande ist und alles dazwischen, - sofern der Verkauf offizielle Wege nimmt, - Status und Einfluss vom Verkäufer wirken nur sehr beschränkt auf den Verkaufspreis von Modellbahnen. Ob jemand "arm" oder "reich" ist, verkaufen müssen muss, oder nur will, interessiert den Modellbahn Käufer nicht. Um so mehr interessiert ihn den Zustand der Ware und damit direkt verbunden den Preis. Bei heiklen Modellen ob die Lötnähte noch gut sind, oder Zinkfrass das Modell beeinträchtigen, Orginalität und lauter solche Sachen.


    Ich finde das auch absolut richtig so, weil wenn jemand effektiv verkaufen müsste, wäre es unfair, wenn so jemand noch zusätzlich im Preis gedrückt wird. Oder umgekehrt, wenn der Verkäufer vermögend ist, soll der Käufer noch mehr bezahlen müssen? Solche Situationen gibt es manchmal bei Hobby Verkäufern oder wenn ein Schlitzohr-Halunke auf einen naiven Besitzer trifft.


    Mehr und mehr gleicht der Modellbahn-Handel dem Börsen Wertschriften Handel. Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Empfindungen wie: "ich möchte eigentlich gerne verkaufen, aber nur wenn die Kaufangebote mir passen", - so verständlich dieser Wunsch auch sein mag - damit steht man heute eher quer in der Modelleisenbahn-Landschaft oder muss ganz viel Geduld einplanen.


    Es muss auch gesagt sein, eine bezahlte Ware gehört dem Besitzer / Sammler, allein er bestimmt, ob er überhaupt verkaufen will. Doch der Verkäufer definiert nur den Zeitpunkt, der Käufer aber das Preisgefüge. Da kann der Verkäufer den Kopfstand machen, oder aber bleibt für Jahre(!) auf seinen Waren sitzen.

    Angebot und Nachfrage sind selten im Verhältnis 50 : 50, meistens überwiegt eine Seite. Ganz in groben Zeit-Zügen: von 1945 - 2000 dominierten die Anbieter die Käufer. Seither zuerst ganz langsam, nun immer wie mehr, dominieren die Käufer die Verkäufer. Ob alter Hase, Fuchs, Krokodil, Elefant oder Jungfrau ändert rein gar nichts an diesem Umstand.


    Bis alle die überzählige Ware weg vom Markt ist, keine Ahnung wie lange dies noch andauern wird. Es könnte noch "schlimmer" kommen, bei einfachen Standard Spur 0 Zügen und Zügen aus Anfangspackungen, da geht es nicht (mehr) um den Preis, sondern primär um das fehlende Interesse. Wenn es Millennials schlicht nicht interessiert, was sich in einem Spur 0 Märklin Set von 1954 befindet, dann ist es irrelevant, ob im Sammlerkatalog in der Preisspalte 5.- oder 1200.- steht. Es ist dann auch gleichgültig, ob Dollar, Franken oder Euro gemeint sind. Kein Interesse ist Wert = 0.-


    Ich glaube trotzdem, dass extrem langfristig alte Modellbahnen wieder gesucht und teuer werden! Aber das werde ich persönlich nicht mehr erleben. Man muss noch 100 bis 300 Jahre warten, bis alte Modelleisenbahnen - vielleicht - wieder wirklich gesucht werden.


    Gruss

    Hermann

    Wenn der Besucherandrang von Wettingen und Dietikon als Trend betrachtet wird, dann schwahnt mir Schlimmes, vielleicht (so hoffe ich zumindest) ist es einfach noch nicht richtig "Saison" ...

    ... um 10.00 Uhr wurde Einlass Nr. 83 verkauft... bereits knapp doppelt so viel wie bei Erwin 45 Minuten vorher. Ja, das geht einem schon durch den Kopf. Aber wir können nicht mit Gewalt den Trend umkehren, sonst müsste die Nationalbank nicht die Geschäftsbanken mit Geld beliefern, sondern am besten gleich direkt das MoBa-Forum. Auch müsste Erwin den Flughafen räumen, zumindest den Haupt-Hangar, mit der Begründung: Greta verlangt, dass nicht mehr geflogen wird. Das gibt jetzt eine grosse MoBa-Forum Halle, das fehlt nämlich noch...


    Gegen Strömungen ankämpfen, - bestimmend auf andere Personen - das geht nicht, da würde man viel zu schnell müde werden. Doch immerhin kann man in der CH für sich selber definieren, was einem aus dem riesigen Angebot an Modellbahnen am besten gefällt. Sozusagen seine Mini-Strömung kreieren, das geht mit Leichtigkeit.


    Sorry, jetzt folgt in dem Zusammenhang einen Exodus (kürzliche ZDF Sendung über das neue China Sozialsystem:

    China: die aktuelle Smart-Überwachung erreichte ein neues "Niveau"! George Orwell ist keine Reverenz mehr, seine Fantasie ging zu wenig weit! Simple Überwachung ist von gestern, neu wird ganz normal smart registriert, was jede einzelne Person kauft, millionenfach jede einzelnen Person! Sozialpunkte ist DIE neue Währung: Möglich sind: 1. Pluspunkte. 2. Neutral und 3. Minuspunkte. Letzteres sperrt Ticket zu Flug- / Zug / Autobahn. Kein Handy / Internet Empfang. Gesperrtes Bankkonto. Erstaunlich, anscheinend finden das die (Festland) Chinesen ganz in Ordnung. Eine Konsumentin gab folgende Auskunft: es gehe ja gar nicht um Minuspunkte, dann hätte man sowieso nahezu unaufholbar verloren, es gehe um Zuwendung an die Bevölkerung: Wer sich nicht mit neutral begnügt, sondern bemüht, im Ranking weit nach oben zu kommen, der bekommt günstigere Lebensmittelpreise, uneingeschränkte Reise-Erlaubnis, muss kein Schulgeld mehr für seine Kinder bezahlen, viel Rabatt bei Flugreisen und Bevorzugung bei der Wohnung.


    Bei mir würde es heissen: jetzt hat er schon wieder u.a. eine alte Lok gekauft und viel schlimmer: an der Digital-Neuheit den Decoder herausgerissen!


    Zufällig stand am Eingang gerade Roland, klar drehten wir zusammen "schnell"eine Börsen-Runde. Schnell? bis wir beim halben Gipfeli waren (kein Witz), waren die anderen Besucher-Forumisten bereits wieder verschwunden. Von wegen Experten; ich werde da überschätzt und weiss gar nicht so viel. Jeder weiss auf seinem Gebiet etwas, wir alle zusammen wissen recht viel. Wer einfach mal so lückenlos sämtliche Märklin H0 Krokodile auflistet, DAS ist der wirkliche Experte, nämlich Roland:thumbsup:! Ich ganz bestimmt nicht! Jeder vom MoBa Forum wird seine Stärken und sein Wissens-Anteil haben.


    Diese Börse bleibt mir mit viel Humor in Erinnerung. Da schreit es aus einem Stand, welcher Idiot hat eine Digitale Märklin Ae 6/6 auf Analog mit Relais umgebaut? Ehrlich ich wars nicht, aber der welcher es getan hat, wenn saubere Arbeit, der hat meine ganze Sympatie:thumbsup: Pech für den Verkäufer, auch bei noch so günstigem Preis, ich habe dieses Modell schon - und selbstverständlich auch mit einem analogen Relais versehen...


    Eine mir unbekannte Drittperson hörte uns sprechen, ganz irritiert hat mich später der Sammler angesprochen, ob es den wichtig sei, wer am meisten Loks hätte? ;) Klar doch. Vielleicht wird dies mal als Kriterium in die Sozial Logarithmen aufgenommen? "Viel, ist das alles?" Nein, gute Modellbahn Loks müssen auch noch schnell sein! Da verzog er sich... Im Berufsleben sollte möglichst alles präzise stimmen, sonst gibt es Stress. Da darf doch die Modellbahn in seiner Freizeit Illusionen und Träume darstellen, sonst wird es (mir) schnell mal zu langweilig.


    Wie bereits von den obigen Beiträge beschrieben: trotz tendenziellem Regenwetter vergleichsweise wenig Besucher und nicht ganz so viele Angebote. Was will man tun? Ist halt so! Das allgemeine Angebot war ganz sicher nicht schlecht, im Zustand eher umgekehrt; es hatte wenigerer als auch schon stark bespielte Ware, sondern vieles war gut bis sehr gut im Ok. Aber eine Rarität zeichnet sich eben gerade dadurch aus, dass es eine Rarität ist. Es ist ausgeschlossen, dass tausende ganz seltene Raritäten präsent werden können. Es war primär das übliche Katalog Angebot, oft neu im Ok. aus den letzten 10-20 Jahren zu sehen. Damals wäre so ein Angebot ein Hit gewesen, jetzt laufen die meisten Leute durch, weil in den Sammlungen längstens vorhanden.


    (Die Fotos sind alle schnell schnell vor dem PC gemacht, es sind keine Qualitätfotos, aber man sieht um was es geht)

    Eine kleine oder Teilbereich-Sammlung muss nicht per se zwingend teuer sein, oder viel Platz beanspruchen.

    Mir hat es den Ärmel herein gezogen mit dem Lima H0 Modell einer Fantasie Diesellok, am ehesten noch ein USA-Vorbild. Diese Anfänger Lima 2-Achser Rangier Diesellok Basis Lima 20 1653L gibt es in mindestens 45 x unterschiedlichen Farb- und Ausführungsvarianten. Kostenpunkt derzeit 5.- bis 35.- pro Stk. Die DB Grundversion gibt es mehr wie Sand am Meer, - unendlich viel. Jedoch Versionen mit Vorbild CH, Australien, USA, NSB, usw. schon viel weniger. ich werde es wohl nicht schaffen, zu Lebzeiten alle 45 Varianten auftreiben zu können. Ich gebe mir da auch nicht gross Mühe dazu, aber wenn mir ein noch fehlendes Exemplar zufällig begegnet, wechselt es den Besitzer... Gestern konnte die Lücke um 1 SNCF Exemplar zu CHF 10.- verkleinert werden.


    Fast noch etwas zu neu war mir ein Trix-Express Bananen-Güterwagen, von etwa 1942 - 1952, der ist ja erst ca. 75 Jahre alt. Den gibt es auch noch mit der feineren Kupplung und schöneren Schrift von 1935. Aber CHF 30.- war mir der Wagen so wie er ist, es wert. Einen Bananen-Neger so darstellend, das wäre heute ein No-go, vor 50 - 100 Jahren war Kolonialismus noch salonfähig und sollte zum Kauf verführen.


    H0 Lokomotiven Modelle der RENFE = Spanien: Modell Ibertren 2108 RENFE Talogo Lok, neu im Ok. zu CHF 65.-

    Eher kennt man bei uns Modelle aus Südafrika, Griechenland, Kanada, aber spanische Modelle sind bei uns nahezu unbekannt. Dabei gibt es ausgesprochen attraktive markante RENFE Vorbilder. Ibertren gehört heute möglicherweise zum Jouef-Lima-Rivarossi Konzern(?). Für dass es Modelle mit Kunststoff Gehäuse sind, sind mir die Neu-Preise von 250.- bis 400.- Euro etwas am oberen Ende, aber jetzt, da die Talgo Lok erst mal Fuss gefasst hat, werden vielleicht noch weitere RENFE Loks folgen? Speziell die RENFE Bahn Epoche 1930-1960 gefällt mir gut.


    Zum Schluss gab es noch einen Trix Katalog von 1954, immerhin 65 Jahre alt. Für 10.- und in guter Erhaltung, da konnte ich nicht widerstehen.

    Da sind noch richtige Trix Express Loks drinnen, Märklin Gleichstrom Loks suchte man 1954 noch vergebens. Immerhin gab es 8 Jahre später Gehäuse von Rivarossi mit Trix Fahrwerke als Trix - Express Neuheiten. Ganz so stilrein war Trix auch schon vor Märklin nicht so ganz, sondern sie wollten kosten optimiert Neuheiten heraus bringen. Umgekehrt gab es von Rivarossi u.a. die bekannte Trix Express BLS Ae 4/4 als Rivarossi Neuheit. (Heute eine Rarität).


    Gruss

    Hermann

    PS bis zum nächsten Wochenende, dann gibt es gleich mehrere Anlässe... die Eisenbahner-Stadt und ganz abgelegen in der Zürcher Wildnis gibt es Verlockungen...