Beiträge von Longimanus

    anbei Doppellkokomotiven Fotos von H0 Modelle aus den von Dumeng gezeigten Vorbilder:


    Metropolitan Katalog Nr 691 BLS Fb 2 x 2/3 "101". Modell-Bj. 1986.

    Das Modell ist immerhin 33 Jahre alt. Also bereits im Oldtimer-Bereich, wenn es ein Auto wäre. Im Vergleich zu aktuellen Messing Modellen kann es sich gut sehen lassen. Die Ausarbeitung der vom Chassie u Unterseite ist sogar besser, die Fenster mögen nicht mithalten. Die Laufeigenschaften sind anderst als den Messingmodellen nachgesagt wird: ausgezeichnet:thumbsup:.


       

    Eigentlich sind die guten Modell-Laufeigenschaften unkorrekt gut:lol:, weil das Vorbild sehr schlecht gelaufen sein soll. Die BLS hat die Lok 1910 in Empfang genommen und bereits 1912 wieder an die AEG zurück gegeben. Bei den Preussen fuhr die Lok noch knapp 10 Jahre, bereits 1923 wurde sie verschrottet.


        


        


    Fotos Nikon D 800, Objektiv 105 mm Makro. Einstellung ca. Blende 11 bei 1/200 Belichtungszeit. Was noch ganz anständige Resultate gibt.


    Würde man statt von Hand fotografieren, ein Stativ verwenden, wäre es noch eine Nuance besser, und schärfer, aber auch aufwändiger. Spannend ist noch, wie stark sich das Braun ändert, je nach Abstand und Einstellung. Zu Zeiten der Analog Filme änderte sich die Farbe viel weniger, ob man jetzt einen Mini-Ausschnitt wählt, oder die Lok am Stück fotografiert.


    Noch ein paar Angaben zum Vorbild:

    Die Lok wurde ende 1910 als F(b) 2 x 2/3 an die BLS geliefert. 1912 bekam sie noch die Bezeichnung Be 4/6 101. Auf dem Papier waren die technischen Angaben für diese Zeit absolut konkurrenzfähig . Immerhin 75 km/h in der Ebene und 40 km/h bei 250 Tonnen Zuggewicht bei 27 Promille Steigung. Ob sie jemals 75 km/h gefahren ist? Die Lok hatte pro Lokteil je einen sehr langsam laufenden grossen schweren Motor zu 800 PS. = total 1600 PS. Der 8 polige Motor hatte nicht etwa 2, sondern 5 x 24 = 120 Kohlebürsten pro Motor!!! = total 240 Kohlebürsten!, da würde sich Märklin freuen, die kämen gar nicht mehr nach mit liefern... Die Motor-Drehzahl stimmte 1:1 direkt mit den Rädern überein, es gab KEINE Untersetzung!!! 320 U/min = 75 km/h.


    Die AEG war kein schlechter Hersteller, sondern mit Siemens und den Schweizer Konkurrenten Oerlikon, BBC, SAAS u.a. waren es Pioniere im Bau von Elektro Lokomotiven. Auch Hersteller aus Prag, Frankreich und USA stellten schon um ca. 1900 Elektro-Lokomotiven her. Erfahrungswerte gab es in dieser Leistungsklasse keine. Zu der Zeit war die Schweiz führend: Die AEG Fb 2 x 2/3 konnte im Wettbewerb gegen die einheimische +/- 2 Jahre jüngeren BLS Ce 6/6 und BLS Be 5/7 nicht annähernd mithalten.

    ... wegen 1 mm war Rokal nicht kompatibel zu Wesa! Aber das war auch weder von WESA noch von Rokal gar nicht vorgesehen, im Gegenteil!

    Jedoch Rokal gehört zur Spur TT und somit kompatibel zu anderen TT Bahnen wie Zeuke aus Ostdeutschland!! So steht es auch bei Wikipedia unter "TT".

    Vielleicht haben sie im Osten von Rokal abgeschaut? Lima H0 hatte bekanntlich auch nicht Hemmungen, statt das Vorbild auszumessen, einfacher Produkte von Fleischmann, Märklin und Metropolitan (Ae 3/6I) nachzuahmen, teils incl. deren Fehler und Logo!!!


    TT: das ist ein Fall für das D-Forum "alte Modellbahnen". In der Schweiz hatte die Spur TT einen ganz schweren Stand, viele Leute wussten gar nicht, dass es das überhaupt gibt. Für kleiner wie H0 war WESA zuständig. H0 am häufigsten. > wie H0, dann war es in der Regel Spur 0.


    Gruss

    Hermann

    jetzt bist Du als Modellbahnfachmann grauenhaft ins Fettnäpfchen getreten

    okay, das tut auch einem "Fachmann" mal gut, vom richtigen Hermann mal geerdet zu werden:facepalm::D;). Wobei Fachmann? das bin ich seit 2008 nicht mehr, eher Geschichten Erzähler für Erwachsene.

    Aber sag mal Hermann, wie ist der Zusammenhang von Rokal mit der (ex) DDR? Ein grosser Teil von Rokal Bahnen wurde in die DDR verkauft. (Ost)Berlin war und ist die Hauptstadt der TT Spur. Dort war dies genau so üblich, wie bei uns H0. Es ist kaum anzunehmen, dass beim Vorhanden sein von DDR eigenen Firmen wie Piko, Zeuke, Schicht u.v.a. die DDR das wenige Geld dazu benutzte, um im Westen TT Bahnen für ihr Volk zu kaufen. Es war eher umgekehrt, wenn auch (damals) nicht sehr erfolgreich, dass Piko für das Regime Devisen aus dem Ausland herein holen sollte.


    Gruss

    Hermann II

    Danke Christian für Deinen interessanten Bericht zur V-188

    Ja genau, es war im Lima Katalog 1978/79... in der Rheinbrücke, aber ich hatte gerade kein Geld, weil Roco die Be 4/6 weit im Voraus ankündigte... 40 Jahre später hats nun doch geklappt.


    Ja natürlich, es können hier sehr gerne auch andere Forumisten ihre Doppellok einstellen. In China und Russland fuhren früher, oder auch wahrscheinlich heute noch, eine ganze Reihe Doppellokomotiven.


    Gruss

    Hermann

    Roger hat es gut, bei den Ae 6/6 wollte (fast) jeder dabei sein, selbst die DDR Firma Rokal hatte in ihrer TT-Spurweite kein Audi, sondern eine Ae 6/6 im Angebot. Bei der 262 BD1 stellte Dumeng noch einen Bausatz vor:thumbsup:, ansonsten scheint es das einzige Modell zu sein, da nehme ich was es gibt. Vielleicht liest Fulgurex auch mit? Die Kritiken sind ja nicht erfunden... Aber Ausdrücke wie entsetzt, Nordkorea, gestorben, halte ich denn doch für reichlich übertrieben. ;)Wir sind doch nicht im MoBa-Forum Unterabteilung HAG-Forum für Fulgurex?


    Für mich hat Fulgurex viel mit Rolls-Royce gemeinsam: viel Handarbeit, viel Prestige, viel Geschichte, und wenn man genauer hinschaut, wird manchmal mehr versprochen, als das Modell erfüllen kann. Erfolgreiche Hersteller waren und sind auch immer auch gute Verkäufer. Es ist halt so, nicht nur bei Märklin und HAG, auch bei Fulgurex sind die Kunden heutzutage kritischer und selbstbewusster geworden. Die Käufer können es sich auch gut leisten wählerischer zu sein. Anderst als vor 40-50 Jahren, der Bedarf ist weitgehend gedeckt.


    Für mich persönlich hat maximale Detailtreue nur dann Priorität, wenn mehrere Anbieter das selbe Modell herstellen. Mir ist wichtiger, dass man auch weiterhin noch nicht existierende Modelle kaufen kann. Dies wäre (ist) eine Parade Disziplin für Fulgurex & Co. Da bei HAG und Märklin Druckguss-Formen viel grössere Serien voraussetzen. Bin gespannt, welche Auflage die künftige Märklin H0 Köfferli Lok Ce 6/8 I nach 1-2 Jahren erreichen wird?


    Fulgurex Wiederauflagen von Vorbildern die es schon gibt, interessieren mich kaum, schon gar nicht, wenn Digital Standard ist und Motoren keine Schwungmasse mehr haben. Von daher ist die "Gefahr" nicht all zu gross, dass ich nun jede Neuheit aus diesem Hause kaufen werde. Wenn es interessante Modelle sind, welche es noch nicht gibt, besonders Schnellzug Loks, dann werde ich auch weiterhin gerne bei Fulgurex zum Voraus bestellen.


    Ein Modell in H0, welches ich in jedem Fall kaufen würde, egal ob von Fulgurex, Lematec, Lima, Märklin, Roco, oder sonst wem, wäre die mutmasslich schnellste Dampflok der Welt, die PRR S1 Dampflok der Pennsylvania 3`BB`3 + Tender. Es gab um 1978? herum ein H0 Messing Modell welches in der Optik recht massstäblich war, aber seine Laufeigenschaften waren schlecht, es entgleiste oft, genau wie sein Vorbild. V/max ging nur Eben geradeaus.


    Gruss

    Hermann

    Danke Hänsu für die Planvorlagen:thumbsup: Genau nach so etwas suchte ich vergebens...

    Man muss es sagen: 1:0 für Hänsu


    Es sind nicht nur die Fenster, ich hätte erwartet, dass auch der Rahmen, Achslager, Federung schöner und Detaillierter ausgeführt worden wäre. In dem Bereich haben sie extrem gespart. Zumal es sich preislich nicht um eine Billiglok handelt. Das ganze Gehäuse liegt etwas zu schief auf dem Rahmen.

    Bald erfolgt Bauma 2019. Ich werde das Modell gerne behalten, aber Nachfragen was die Gründe vom Sparmodell waren? Vielleicht hat effektiv der Hersteller gewechselt? Oder der Fabrikant wechselte intern auf einen Subunternehmern?

    Fulgurex kann schon auch bessere Modelle liefern. Am Jurapfeil gibt es eigentlich (aus meiner Sicht) nichts, oder zumindest nicht viel, auszusetzen...


    Gruss

    Hermann

    Anbei ein paar neue Fotos vom selben Modell, Fulgurex H0 PLM / SNCF Diesellok 262 BD1


    Die Blitzanlage funktioniert auch mit der älteren Kamera (Nikon D 800), die D 810 ist leider endgültig hinüber. Fulgurex kann nichts dafür, wenn der Fotograf Pech hat, dass sein Werkzeug beim Sandra fotografieren endgültig kaputt ging. Grundsätzlich sind neue Kamera schon (viel) besser und vielfältiger einsetzbar. Aber nicht so dauerhaft. Nach ca. 5-6 Jahren macht deren Elektronik bei häufigem Gebrauch nicht mehr mit. So habe ich halt mit dem "Restlicht" pressiert. Oski wollte keine Kühe oder Berge sehen, sondern Fotos dieser Lok... Hier die besseren Fotos mit Multiblitz und der etwas älteren Vorgänger-Kamera:


      

    Gar so streng wie Hänsu würde ich jetzt nicht urteilen. Es kann ja gut sein, dass auch das Vorbild ganz komisch dimensionierte, viel zu kleine Fenster hatte? Ich bin auch nicht sicher, ob es eingesetzte oder Cellonfenster, oder was dazwischen ist? Jedenfalls haben die Fenster einen Fensterrahmen, mit diesem sind die Fenster bündig. Ich traue mich da nicht herum zu drücken. Ohne Gehäuse abschrauben ist es nicht sichtbar, um welche Art es sich handelt! Es kann ja gut sein, dass auch das Vorbild eben nicht mit der Aussenwand bündige Fenster hatte?!? Das Modell soll nicht schlechter als das Vorbild sein, ;)aber besser wäre auch nicht korrekt.


      



    Vermutlich würde ich die Lok, so wie sie jetzt geworden ist, wieder bestellen. Im Wissen, dass Fulgurex auch schon noch bessere Modelle präsentierte. Eine andere gibt es derzeit nicht. Und selbst wenn, man hätte keinerlei Garantie dass es ein anderer Hersteller besser ausführen würde? So Detail versessen bin ich auch wieder nicht, wenn eine noch bessere Qualität vom noch höheren Preis abhängig gemacht würde? Der bezahlte Preis ist für ein H0 Modell eigentlich hoch genug. Aber wohl aus Sicht des Herstellers gerade so knapp genügend? Ich weiss ganz vieles nicht! Man muss zum Glück auch nicht immer alles wissen müssen.

    Gruss

    Hermann

    ... eine weitere Doppellokomotive: die DB V-188 Modell von Lima


    Vorbild:

    DB V-188. Ursprüngliche Anzahl = 4 Doppellokomotiven.

    Hersteller Krupp / SSW. Achsfolge Do + Do

    Gewicht: 147 Tonnen, Achslast ca. 18 Tonnen.

    V / max 75 km/h.

    2 Dieselmotoren à je 1050 PS treiben 8 elektr. Tatzalger Motoren an.

    Bj. 1941. Abgebrochen 1969-1972.


    Lima H0 Modell 20 8114 L Bj. ab ca. 1978 etwa ca. 12 Jahre im Programm geführt.

    jährige


    Danach gab es ein überarbeitetes Modell mit Mittelmotor.

    Mich störte an diesem Lima Modell, dass von 8 Achsen gerade mal 2 angetrieben sind. Es ist ja für den Modellbau eine perfekte Lok, wie eine Schuhschachtel, mehr Innenvolumen gibt es selten. Ich habe gewartet, bis mal eine 2 Lok auftaucht, welche technisch gut, aber am Lack bespielt war. Es brauchte ein wenig Geduld, aber es gelang. Leider sind die angetriebene Einheit und der Dummy technisch und elektrisch reichlich differenziert ausgeführt. Von Lima war keine echte Doppeltraktion vorgesehen. Mit ein wenig basteln gelang es doch noch, jetzt sind von 8 Achsen wenigstens 4 angetrieben. Je 2 pro Lokhälfte. Die mittlere Achse ist ein Fake-Antrieb, das Zahnrad ist nicht mit dem Rad oder Achse verbunden, auch wenn es optsich ganz danach wirkt. Was der Sinn der Sache ist, bleibt mir schleierhaft. Diese Lima Konstruktionen sind Jahrzehnte vorbei. Doch sind diese maximal wie möglich Kunststoff-Motoren ganz erstaunlich robust und ausgesprochen dauerhaft.

        



    Diese alte 40 jährige Lima V-188 ist jetzt kein "Supermodell", aber für ALLES zusammen total knapp unter CHF 100.- etwa CHF 93.-, kann man nichts sagen. Preis / Leistung, da kann die V-188 locker mithalten. Aber auch beim Vorbild dürfte die Sulzer PLM 262 BD1 ein Vermögen gekostet haben und teurer als die V-188 gewesen sein. Letztere musste nicht schnell sein, sondern war ursprünglich nur zum Geschütze Transport vorgesehen.


    Fotos immer noch mit defekter Kamera ohne MultiBlitz, sondern Kamera für lichtschwache Konditionen eingestellt.

    Die 262 ist schon eine eindrückliche Lok, ist diese verwandt mit an eine(?) an Rumänien gelieferte Doppellok? Das Modell ist ebenso imposant, doch frage ich mich bei Fulgurex und Baujahr 2019, was dann die Cellophanscheiben sollen ?(

    Christian

    ja ganz genau! Die Rumänien Lok ist sogar eine 2`D`1 + 1`D`2 meinte ich mich aus Büchern zu erinnern, ohne es genau zu wissen. Schon gar nicht ist mir bekannt, was aus der Lok geworden ist?

    Die Vereinfachung der Cellophan-Fenster stört mich jetzt nicht so gross. Jedoch das ganze Modell entspricht nicht unbedingt dem höchst möglichen Fertigungsgrad, das konnte Fulgurex auch schon besser!


    All zu fest kritisieren möchte ich das Modell auch wieder nicht, aber es ist schon so: würde ein gewisser Herr aus dem Nachbar Forum dieses Modell begutachten, würde es kaum zu einem Summa cum laude reichen...


    Man müsste halt ALLES dazu wissen, um ein Modell beurteilen zu können! So ist es nur ein Raten...

    Wie schwer oder leicht ist es, einen (Messing)Hersteller zu finden? Wie zuverlässig wird gefertigt? Welches sind die Gewinnmargen? Bez. zu welchen Konditionen liefert der Hersteller an z.B. Fulgurex? Ich bin nicht geizig, aber weder in der Lage noch willens, jeden Preis zu bezahlen. Vielleicht bekäme man ein perfektes H0 Modell 262 BD1 für CHF 5000.-? Was in H0 kaum eine Auflage von 170 Stk erreichen würde, sondern geschätzt 20 Stk statt 170 Stk. Ich weiss auch nicht, ob die Baugrösse/Massstab noch so viel Einfluss hat? Die Spur I Messing Modelle tendieren leicht bis deutlich nach unten, umgekehrten steigen die H0 Messing Modelle nach oben! Bezogen auf den Neupreis, der Wiederverkaufswert, da darf man sich am besten keinen Illusionen hingeben. Dürfen darf man alles, aber dass sind dann die, welche an Börsen immer vergebens verkaufen wollen...


    Eine HAG Lok kostet neu ca. CHF 500.- bis 900.- Die zukünftige Märklin Ce 6/8 I Neuheit wird etwa ca. CHF 550.- bis 600.- kosten.

    Da es sich bei der Fulgurex 262 BD1 um eine Doppellok handelt, ist auch der Preis bez. Aufwand doppelt. Bei netto gut CHF 2000.- (es gab ein wenig Rabatt auf den Verkaufspreis) und immerhin handelt es sich um eine Messing Modell Form-Neuheit, da liegt der Preis nicht sooo Meilen weit von HAG entfernt.


    ich bin gespannt auf Bauma 2019. Bemo hatte einen Stand, da war noch der letzte mm ausgefüllt. Zahlreiche andere Stände hatten reichlich Luft in ihren Vitrinen. Auch in der höheren Messing Modell Preisklasse, wachsen die Bäume nicht unbeschränkt in den Himmel. Für den Kunden nicht, aber genau so wenig für den Händler und Hersteller.


    So freue ich mich an dem, was möglich ist. Jedes Ding hat mit der Zeit seine Geschichte. Das ganz perfekte Modell oder Model existiert nur im Kopf. Es ist mehr eine Sucht oder Suche danach, als die reine Realität. Vielleicht will man das perfekte Modell auch gar nicht finden wollen? Nach dem Mount Everest geht alles nur noch abwärts! Es ist spannender, auch noch unerreichte Ziele vor sich zu haben.


    Gruss

    Hermann

    Danke Roger für Deinen Hinweis:facepalm:, so einen Blödsinn: ich hätte Exhaustor oder schlicht Gebläse schreiben sollen, um dem F oder V Dilemma zu entgehen. (immerhin dreht sich wenigstens dieses Teil beim Fulgurex H0 Modell:thumbsup:)


    "V" und "F", (m)eine Leidensgeschichte;): In Basel ist F und V verwechseln nicht so schlimm. Man müsste mal einen "Vischer" fragen, ob es ihn stören würde, zukünftig seinen Namen mit Fischer zu schreiben? Auch Wörter wie Fisp (statt Visp), Fater, Fogel, Folk, Fipern (Schlangen), Ferstand, Forsicht, Fitrine, Vorum-Ferein, passt doch alles? Weniger gut passt: Vrauen, Vlugzeug, Verien, Vulgurex, Vunktion, Vlipperkasten, aber auch daran würde man sich rasch gewöhnen?

    In der Schweiz sind mir auf die Schnelle folgende Doppellokomotiven bekannt:

    BLS Be 4/6 101. Bj. 1910. SBB Ce 6/6 14101 Bj. 1914 (bei SBB ab 1919). MOB DZe 6/6 2001-2002 Bj. 1932-33. SBB Ae 8/14 11801, 11851, 11852. Bj. 1931-1939. BLS Ae 8/8 271-275 Bj. 1959-1966.


    Natürlich ist eine Aufzählungen etwas willkürlich, eine Frage der Abgrenzung: Der MOB DZe 6/6 wurde als Lok benutzt, gehört streng genommen zu den Triebwagen. Heute sind in der CH (Cargo) Doppellokomotiven üblich, aber als Einzelloks zu einem Paar gestellt, was nicht ganz den (alten) Kriterien einer Doppellok entspricht. Die SBB Ae 8/14 und die BLS Ae 8/8 dürften hinlänglich bekannt sein, auch wenn sie die jüngere MoBa-Generation nicht mehr selber erlebten, es ist 60-88 Jahre her. Auch Jhrg. 1964 sah nicht mehr alles, die SBB Doppellok Ce 6/6 14101 endete bereits 1937 ;(.


    Mit unseren Ae 8/14 waren wir nicht alleine, andere Länder hatten zur selben Epoche gleichfalls markante Doppellokomotiven in Betrieb. Die weissen Flecken werden in 1:87 tendenziell kleiner, habe mal längstens in Bauma bei Fulgurex in H0 eine SNCF 262 BD-1 bestellt (und halb wieder vergessen). Bis Jahre später der Pöstler an der Haustür klingelte...


    Über die PLM SNCF 262 BD1 ist nach 90 Jahren wenig bekannt. Technisch, betrieblich soll sie sich hervorragend bewährt haben, besonders die Sulzer Version mit 2 x 12-Zylinder Dieselmotoren. Manche der nachfolgenden SNCF Dieselloks konnten weder das Tempo noch die Zugkraft der 262 BD1 aufbringen! Trotzdem blieb es bei nur 2 (unterschiedlichen) Exemplaren. Die PLM setzte zukünftig ganz auf die elektrische Traktion. Und im 2. Weltkrieg brach der Mittelmeer Tourismus zusammen. Die Lok 262 BD1 soll so gut gewesen sein, dass sie zerlegt(!) u. erfolgreich versteckt wurde. Nach dem Krieg wurde die 262 BD1 von der SNCF wieder zusammen gebaut, aber ihre Glanzzeiten waren vorüber. Die Lok wurde 1957 abgebrochen und verschrottet.


    PLM (SNCF) Dieselelektrische Doppellok, Bezeichnung 262 BD1

    Hersteller: Fives-Lille (F) und Sulzer (CH). Das Bj. zog sich lange heraus: 1933-1937.

    2`C`2 + 2`C`2. Länge 33 Meter. Gewicht 226 Tonnen. Adhäsion: ca. 108 Tonnen. D.h. nicht mal ganz die Hälfte, aber trotzdem viel für die damalige Zeit.

    2 x Sulzer 12 Zylinder Dieselmotor à je 1900 PS = 3800 PS(!) für den Antrieb der 6-elektrischen Motoren.

    Die Lok soll mühelos 600 Tonnen Züge mit V/max 130 km/h auf der Linie Paris-Lyon-Marseille befördert haben.


    Fulgurex H0 Modell PLM / SNCF 262 BD1. Bj. 2019.

    Vorbild Auswahl: :thumbsup:


    Auflage: 170 Stk. Die Lackierung ist (nach meinem, tendenziell eher toleranten Empfinden) = einwandfrei. Beim zusammenlöten müssen jedoch kleinere Fehler passiert sein. 20 Jahre ältere Modelle, z.B. die Fulgurex H0 BLS Ce 6/6 ist noch eine Stufe höherwertiger ausgeführt, diese Qualität wurde bei diesem Modell nicht ganz erreicht. Immerhin, die Laufeigenschaften der 262 BD1 sind gleichermassen sehr feinfühlig, wie auch als eine relativ robuste Konstruktion ausgeführt. Auch im Kleinserien Bereich ist Digital selbstverständlich geworden. Das allein ginge ja noch, doch den Motoren fehlt eine Schwungmasse! Wieso künstlich per ESU Dekoder V4.0 bewirken, was - gerade so eine Riesenlok- schon ganz von selber könnte. Egal, das sind individuelle Feinheiten. Mir gefällt, dass Fulgurex sich an so ein Modell traute, welches bisher noch nicht existierte!? Gemäss Hersteller ist bereits die ganze Serie ausverkauft!


    Meine Fotos sind eine Zumutung, es ist eine Verlegenheitslösung! Sie entstanden nur mit dem schwachen Richtstrahl Licht. Dies ist nicht zum fotografieren gedacht, sondern zeigt nur, welcher Bereich abgedeckt wird. Meine Kamera ist nun endgültig defekt, sie kann u.a. den Blitz nicht mehr auslösen. Ich fotografierte trotzdem unter folgenden Werten: ASA 400. (statt 100). Verschlusszeit: 1/40 bei Blende 5. üblich wäre Blende 11 bei 1/200. Mindestens erkennen um was es geht, kann man trotzdem, aber die Tiefenschärfe leidet.

    ... Der Titel ist ein wenig irreführend. Das hat mit dem HST direkt nichts zu tun. Genau so gut könnte man auch argumentieren, ohne Strom fährt auch eine aufgeladene Akku-Lok nicht mehr, keine Dampflok, keine "Uhrwerk-Lok";), kein gar nichts mehr. Aber nur weil sie im Chaos nicht mehr dürfen, nicht weil sie nicht mehr könnten...


    Ob Diesel Traktion in so einer Situation fahren SOLL, oder DARF, ist eine ganz andere Fragestellung. Aber können, das könnte er:D. Die Frage bleibt: Können - Berechtigte - ETCS ähnliche Systeme ( so überhaupt vorhanden) während Pannen mechanisch überbrücken und zur Fahrt-Freigabe zwingen? So oder so, in dem Fall wäre eine HST-Fahrt vieeeel langsamer, schwieriger u. risikoreicher: Weichen-Stellung, blinde Signale, blockierte Züge usw. Nach Möglichkeit nur ein voll aufgetankter HST verwenden... Funktionieren die Diesel-Zapfsäulen wirklich gänzlich autonom ohne jeden Strom?


    Man kann bemerken: an wie vielen Tagen in der 40-jährigen HST-Karriere fuhren - aus welchen Gründen auch immer - keine (HST) Züge? Da kommen ganz bestimmt ein paar Tage zusammen! dennoch, die Betriebsbereitschaft dürfte trotz der britischen Mentalität sehr hoch sein! Z.B. angenommen es funktioniert an 99% pro Jahr. Das wären ca. 3,5 Ausfalltage / Jahr. Die Wirklichkeit ist jedoch viel besser, der Ausfall wird im kleinen Promillebereich liegen.


    Auch bei uns in der Schweiz gibt es manchmal Tage, da passt einfach nichts zusammen, habe das gestern (harmlos) so erlebt. Herr Murphy scheint Brüder und Schwestern zu haben, so kam es mir gestern vor. Wie komplexer die Welt, um so angenehmer im Alltag, aber auch um so störungsanfälliger. Die Zahl 100% existiert nur auf dem Papier, nicht in der Realität. Es bleibt uns einfach nur zu erfreuen, wenn es funktioniert:)


    Gruss

    Hermann

    finde das noch gut in der Toleranz. "Das schöne Bild" stört (für mein Empfinden) mehr der Ae 6/6 spezifische Wartungsdeckel. Bei Kleidern und Booten macht man das so, wenn es kleine abgewetzte Stellen hat;). HAG kann ja nicht gut diesen Deckel weglassen, damit es vorbildwiderig schöner aussehen würde.

    Hauptgrund sei, dass die Nachfolgemodelle die Zuverlässigkeit, die Kosteneffizienz sowie den Komfort aktuell gegenüber dem HST nicht erreichen.

    Erwin, hast Du diesen Beitrag gelesen?

    Jedoch seltsam, pro Zug 2-3 Wagen abzuhängen: = perfekte Effizienz Steigerung?!? Das klingt eher nach Notwendigkeit, mit den neuen HST-Motoren immer noch den Fahrplan einhalten zu können? Oder ist zukünftig HST Einsatz auf schwach frequentierten Strecken vorgesehen?

    Da das Krokodil mit 3500 Stück eine Massenware ist, wird es immer verfügbar sein und im Preis eher fallen als steigen, wie ich meine.

    schwierig zu sagen. Genau den gleichen Gedanken hatte ich auch.

    Wenn es jetzt "nur" echte Modellbahn Kunden kaufen wollen und von denen wiederum nur solche welche konsequent(!) ausschliesslich eine bestimmte Epoche sammeln, dann ist die 3500 Auflage viel zu gross. Die 100%-tigen 1:87 Modell-Fans dürfen es sowieso nicht kaufen;), weil es beim Vorbild als Goldlok nicht existiert. Irrtum vorbehalten, wurde es nur als H0 Mittelleiter Digital Version geliefert wurde. Es soll Leute geben, welche Analog AC bevorzugen, oder 2-Leiter DC. Wie fest lässt man sich bezirzen? Im Sinne: es passt nicht in`s Beuteschema, aber gefallen tut es trotzdem?


    Es gibt auch Annahmen welche für eine kurz bis mittelfristige stabile oder gar steigende Tendenz sprechen: Wenn ab 1984 nur schon vom Märklin 5757 Spur I Krokodil Ce 6/8 II mit braunem Kunststoff Gehäuse mit Leichtigkeit 3300 Stk verkauft wurden, total bis jetzt aller Varianten etwa 10-12`000 Stk(!) Basis 5757, wieso soll das nicht 35 Jahe später in der zig mal üblicheren Grösse H0 funktionieren? kleiner, handlicher, Metall und vergoldet.


    Die 5757 Krokodil Käuferschaft ging weit über das normale Spur I Potential hinaus! Wir fanden es - als Heiligtum - in vielen Haushalten auf grossen TV-Geräten und Kommoden bei Leuten, welche sonst gar nichts mit Modellbahnen am Hut hatten, ganz ohne jede weiteren Bahnen. Dummerweise haben sie es oft nicht hergegeben. Christie`s hatte 1989 den 5757-Besitzern mit einem bis heute nicht mehr erreichten Preis von umgerechnet CHF 10`000.- die Köpfe verdreht. Diese Krokodil-Besitzer welche von diesem etwas dubiosen Rekordpreis hörten, dachten wohl: "wenn etwas 10`000.- bringt, dann kann es auch 15`000.- oder 20`000.- bringen"? Stattdessen ging es von da an nur noch zwar langsam, aber unaufhaltsam in eine Richtung, nämlich abwärts im Laufe der Zeit von CHF 10`000.- auf 800.- bis 300.- zurück.


    Die Auflage ist ja nur einer von vielen Faktoren. Die Machart / Ausgabequalität ist auch ein Punkt.

    Das H0 Märklin Platin-Krokodil ist ein ECHTES Edelmetall Krokodil, aber viel zu sehr exklusive. Eher nicht in Modellbahner Kreisen üblich, was das Kundenpotential extrem einschränkt. Anderseits, das aktuelle H0 Krokodil ist nur hauchdünn vergoldet, nicht etwa massiv GOLD! Wohl ist bei Vergoldung das Rohmaterial etwas teurer und vor allem die Herstellung viel aufwändiger und somit teurer, aber auf den Sammlerpreis hat das kaum einen Einfluss, da zählt allein die Begehrlichkeit, egal ob es braun, grün, blau oder eben vergoldet wurde. Damit es wirklich auf Ewig wertvoll bleiben würde, müsste das Gehäuse aus massivem Echtgold sein, was wiederum einen viel zu hohen Verkaufspreis halbwegs à la Platin Krokodil ergeben würde.


    Es gibt ja auch erstaunlich preiswerte Gedenk- und Jubiläum Münzen, welche handwerklich auf aller höchstem Top-Niveau von anerkannten Firmen hergestellt werden. Doch der Goldanteil beträgt 1/10 oder weniger, was den finanziellen Wert als eine Illusion gleich kommt.


    Haupsache, das Gold- oder sonst ein Krokodil, eigentlich jede x beliebige Lok gefällt einem, dann ist es einem annähernd egal, was der Sammlerpreis später daraus macht. Der emotionelle Wert definiert und bestimmt man selber.


    Gruss

    Hermann

    Die "First Class" ist komfortabler, erreicht aber den Komfort in den HST Zügen nicht

    Danke Beat für den Bericht.

    Diese HST Nachfolger, das sind ja "lustige" interessant anzusehende Triebwagen Züge. Von allem etwas: Die Front wirkt ähnlich wie vom DB ICE. Das Profil gleicht ein wenig dem der RhB. Und die Türen erinnern mich an die BLS SBB RIC von 1960. Wenn der Zug schnell ist, dann ist ja alles gut:). Einen Wechsel der Energie Diesel - Strom und umgekehrt, - während der Fahrt - wirklich nicht schlecht, dass das so gut funktioniert.


    Was den Sitzplatz-Komfort angeht, wurde der Höhepunkt 1937 - 1952 erreicht, das war vor 82 Jahren! (bezugnehmend zu SBB Wagen), bei anderen Ländern dürfte es kaum anderst verlaufen sein, bis auf ein paar wenige nordische Ausnahmen. Seither blieb die Sitzplatz Qualität allenfalls gleichbleibend (RAm / RAe TEE / RIC Am / EW jeweils A) aber noch besser wurde es nicht mehr, sondern oft schlechter.


    Ganz im Widerspruch dazu, wurde der Rollkomfort mit jeder neuen Wagen Generation besser und besser. Abgesehen von den Pendolino u ähnliche Züge. Mir selbst wurde es aber auch dort bisher nie "schlecht", im Gegenteil. Hauptsache sie blieben / bleiben bei Pannen nicht stehen... Erstaunlich auch, wie gut die neueren aktuellen Nahtriebzügen laufen. Deren 1. Klasse ist ein Witz, doch das Fahren an sich = äusserst laufruhig.


    Die Leichtstahlwagen Bj 1937-57 galten - damals - als Inbegriff - auch was ihre Laufruhe anbelangt. Gegenüber einem 2-Achser bestimmt. Im Vergleich zu heutigen (Trieb)Wagen kommt einem eher in den Sinn: wie konnten unsere Vorfahren solche Schüttelbecher-Wagen nur als Komfort empfinden? Vielleicht haben die angenehmen weichen Polstersitze, - aber auch nur in der 1. Klasse - einen Teil der Vibrationen u. Wagenstösse abgefangen?


    Man kann selten bis nie alles haben; entweder hat man viel Platz und es rüttelt, oder man sitzt eng wie in einer Sardinenbüchse, dafür vorzügliche Laufruhe + Stecker, um sein Handy aufzuladen.


    Mir ist die interessante MoBa-Reise zu den Stadler Rail Werken noch in den Ohren, wo es sinngemäss geheissen hat: "Wir bauen Euch jeden gewünschten Komfort, aber dann muss es der Auftraggeber auch so in dieser Konfiguration bestellen!" Mit anderen Worten: die komfortablen klassischen Sitzplätze kommen nie mehr zurück! Bei der Frequenz an Reisenden, hätten nur die Frühaufsteher Glück auf einen Sitzplatz. Mit maximal 42 Reisende pro Wagen z.B. in den SBB Leichtstahl 1. Kl Wagen mit Seitengang: so geführt, würde heutzutage der SBB Fahrplan auf wichtigen Strecken zusammenbrechen, das will man ja auch nicht anstreben.


    Beat und Susann, ich wünsche Euch weiterhin schöne Ferien! Egal ob es mit Dampf-, Diesel- oder E-Traktion vorwärts geht.


    Gruss

    Hermann

    Guten Abend Roland,

    anderst als bei Märklin, HAG oder Roco, waren und sind bei Kleinserien Messing Modelle Ersatzteile ohnehin schwieriger zu bekommen. Von Hersteller zu Hersteller sehr unterschiedlich gehandhabt. Ausgenommen Hermann Spur 0, diese Firma leistete sich über Jahre ein kundenfreundliches, für den Hersteller teures Ersatzteillager über viele Jahre. Hermann war aber nicht unbedingt ein Kleinserien Hersteller, sondern gehörte bei Spur 0 zu den Grossen.


    Bei Fulgurex und Lemaco konnte man immer wieder mal Glück haben. Die hatten im Gegensatz zu Metrop meistens professioneller / kundenfreundlicher etwas mehr Teile herstellen lassen, als für die jeweilige Lokomotiven-Serie notwendig waren.


    Metropolitan gibt es schon seit vielen Jahren nicht mehr. Und selbst dann, als die Firma noch existierte, war es bereits damals sehr schwer, bis manchmal unmöglich, an Ersatzteile zu gelangen.


    Metropolitan hat zwar mit England und den Rolls-Royce Werken nichts zu tun, aber die Philosophie war exakt die gleiche: "bei uns geht NIE was kaputt, das ist ja gar nicht möglich". Manchmal stimmte das auch für gewisse Metrop-Modelle. Manchmal - gerade bei Metrop - reines Wunschdenken.


    hoffentlich wirst Du fündig:rolleyes:

    Gruss

    Hermann

    Das ist jedoch wieder eine andere Geschichte...

    ... es war ein Fehler!

    man hätte besser weitere 117 Stk Ae 6/6 schneller gemacht, statt die 11414 wieder langsamer. Die 11414-Versuchsfahrten 1968/1969 waren ja äusserst erfolgreich verlaufen! 130-160 km/h in der CH und BRD Forchheim - Bamberg 200(-225?) km/h. Ende 1969 wieder Rückbau. Späterer Versuch zur Reihe R (erhöhte Kurven Geschwindigkeit) wurde aufgegeben. Immerhin gradaus in der Ebene wären die Ae 6/6 sehr schnelle Lokomotiven gewesen, wenn es die SBB denn gewollt hätte. Zugegeben, 1969 gab es in der CH nur ganz wenige Strecken für 140 km/h, geschweige für 200 km/h. Und selbst wenn, es gab noch für Jahrzehnte keine Schweizer 200 km/h Wagen! Immerhin ab 1961 den RAe TEE, V/max 160 km/h. Und als Lokführer bei 200 Km/h die Signal Fahrbegriffe auseinander zuhalten, das wäre jetzt auch nicht so mein Ding gewesen, sondern mehr ein raten.


    Das ist das Schöne an der Modellbahn: ALLES ist erlaubt! Und besonders die Fahreigenschaften der HAG Ae 6/6 lassen keine Wünsche offen:thumbsup:. Man kann damit im Langsamstbereich Rangierfahrten durchführen oder die Versuche von 1969 wiederholen und möglicherweise noch etwas überbieten?...


    Gruss

    Hermann

    Michel,

    ja das habe ich in den Büchern schon gelesen. Bei den ganz ersten Ae 6/6 war sogar nur 110 km/h üblich.

    Es hat schon seinen Grund, wieso ich zur Zeit der Baselland 1956 minus 8 Jahre alt war und nicht etwa Lokführer.... ;)ich wäre gefahren, (auf den Strecken wo es möglich ist), was die Motoren hergeben, Kategorie hin oder her, bis zum roten Dreieck. Mit ganz neuen unverbrauchten Bandagen wären es auch wirklich 125 km/h gewesen. Ein Kompliment beim Vorgesetzten hätte das eher nicht gegeben. Bei den Gästen auch nicht, wenn es mehr als üblich rüttelt...


    Gruss

    Hermann