Beiträge von Longimanus

    Ja, das waren interessante Gespräche. Ich habe viel gelernt und oft gestaunt.

    :thumbsup: Das ging mir, Röbi ob Du es glaubst oder nicht, genau gleich.


    Der 3-D Wagen von Erwin ist wunderschön geworden. Nicht mal der Techniker Q von James Bond 007 Filmen wäre dazu in der Lage gewesen: was sägst, hämmerst, fräst, drehst du so an dem Werkstück herum? Lass ihn doch zum Drucker heraus! Das geht doch nicht, Q hätte eine Krise bekommen. Heute sind die Bond Girls alt geworden, oder leben teils gar nicht mehr, dafür kann man Eisenbahnwagen 1:32 vom Drucker produzieren.


    An der Börse gab es viele Gespräche, innerhalb wie auch ausserhalb vom MoBa-Forum. Mich hat noch erstaunt, wie gross die Preisdifferenzen der selben Objekte waren. Von sehr günstig über normal bis viel zu teuer, war die Ansicht sehr unterschiedlich, was wieviel Wert hat oder haben sollte.


    Das ist noch lustig, es hatte tausende Modellbahnen, aber dennoch wusste gleich, was Roland mit der SBB Bm 4/4 II meinte. Zum Glück habe ich sie nicht sofort gekauft, es war aber auf Messer`s Scheide und wollte zuerst die Runde fertig drehen. So gingen Roland und ich je mit einer Lok zufrieden nach Hause. Die Zufriedenheit steigerte sich noch, als kein Bussenzettel wegen Überschreitung der Parkzeit an der Scheibe klebte.


    Ich möchte mich nochmals bedanken, beim Verkäufer der grünen Ae 6/6 Basel-Stadt 11410 :thumbsup: . So schnell ist auch der frühste Frühaufsteher nicht, um 10.00 Uhr eröffnete die Börse und am Vorabend um 22.00 Uhr war der Deal perfekt. Dieses Tempo müsste schon Albert Einstein erklären, schneller als das Licht, eine Ae 6/6 und erst noch die BASEL, gekauft.


    Mich hat auch gefreut, wieder mal Peter an einer Börse anzutreffen. :)


    Danke für die Fotos Röbi! :)

    Wahrscheinlich war ich schon mal spät Abends, bez. Nachts im April 2023 dort. Ich finde auch die Brücke besser. Aber es hat immer irgend etwas, was im Wege ist. Wahrscheinlich müsste man hier (falls es überhaupt erlaubt ist?, eine Fotodrohne einsetzen, oder auf einen Masten klettern.


    Gruss

    Hermann


       


    Wer ein rostfreies Bauteil wirklich korrekt auf seinen Anwendungsfall auslegen will, der wendet sich am besten an den Werkstoff Ingenieur

    :thumbsup:


    Guten Tag Erwin,

    Danke für Deine guten Antworten, für etwas gibt es ja Fachleute auf ihren Gebieten.


    Was das Auto angeht, da bleibe ich bei meinen Ansichten und beim Vergleich Renault R4 von 1961 und Mercedes von 2008. Aber ein Auto besteht ja nicht nur aus Korrosionsvorsorge und der Erwartung, dass jeder Kauf von einem Auto-Neuwagen, selbstverständlich ein zukünftiger Oldtimer werden soll. Die Autos sind für eine gewisse Betriebsdauer und oder Anzahl Km ausgelegt und dann will und soll der Käufer ein neues Auto kaufen, oder man befindet sich abseits der Käufer-Norm.


    Was die Technik vom Mercedes GLK 220 angeht, da bin ich begeistert.

    - allein dass dieses Allzweck-Auto nun 16 Jahre mich als er Besitzer ausgehalten hat, ist ein Qualitätsmerkmal.

    - Motor: absolut erstklassig und robust dazu :thumbsup: :thumbsup: .

    - Kraftstoffverbrauch: gut bis sehr gut.

    - ausgezeichneter universeller Einsatzbereich.

    - sehr gute Wirtschaftlichkeit dieses kleine Dieselmotörli erreicht annähernd die selben Werte, wie der gut doppelt so grosse 560 SEC aus den 1980-er.

    - sehr hoher Fahrkomfort.

    - Hohe Sicherheit: Autos aus den 1950-er Jahren verzeihen keine Fahrfehler! Mit dem GLK darf man alles machen, auch IN den Kurven bremsen.

    - schon 2008: jede Menge kleine versteckte diskrete Digital Komponenten verrichten ausgezeichnete Dienste.


    (-) Wirklich nicht gut ist die Rostvorsorge.

    (-) Das Auto könnte etwas langlebiger ausgeführt sein. (Ob sich dies mit dem selben Gewicht ausführen lässt, weiss ich nicht?)

    (-) der GLK 220 ist äusserst praktisch, schön aber nicht. Er wirkt etwas zu aggressiv. An das Designe der alten Meister kommt er nicht heran.


    Gruss

    Hermann

    hoppla, Röbi kann nicht von 1914 sein, Röbi ist blitzschnell...

    Das Zeug rostet wie Sau... selbst "Rostfreier Stahl" rostet, bloss nicht so schnell, wer es nicht glaubt, kann gerne meinen "Rostfreien Edelstahl Grill" auf meiner Terrasse besichtigen

    Da bin ich für einen Kompromiss zwischen der Aussage von Roger und der Feststellung von Dumeng


    Ist der Grill wirklich gänzlich aus rostfreiem Stahl, oder ist es ganz normaler z.B. St-37 mit einem hauchfeinem Zinküberzug? Rostfrei ist ein dehnbarer Begriff und beinhaltet unterschiedlichste Legierungen bez. den Aufwand dazu. Also meine Karabiner und Gestänge aus rostfreiem Stahl für die Blitzhalterung im UW-Bereich, die rosten genau so im Meerwasser. Die Einheimischen mögen (nachvollziehbar) nicht, wenn man am Roten Meer seine Ausrüstung gründlich und viel zulange mit Süsswasser abspült. Unterlässt man dies jedoch gänzlich, kann man förmlich zusehen, wie die - angeblich - rostfreien Teile zu rosten beginnen. Allerdings, bei "Rostfrei" verhält sich der Rost nur wie Schneeflocken, sehr oberflächlich und man bekommt ihn mit wenig Aufwand noch weg und das Teil hält über Jahre bis Jahrzehnte. Nimmt man das selbe Bauteil in der selben Art und Grösse, aber aus normalem Stahl, durchdringt die Oxidation viel tiefer in das Material ein. Würde man den Rost jeweils jedes mal abschleifen, wäre bald mal nichts mehr da, was man noch abschleifen könnte...


    Wenn es wirklich Stahl und rostfrei sein soll: die Hersteller kennen das Legierungsrezept! Es gibt am Hafen von Marsa Alam südliches Aegypten, Rotes Meer eine Signaltafel, deren Sockel befindet sich im Meer in etwa 5 Meter Tiefe an der Hafeneinfahrt. Die Verankerung, inkl. Schrauben waren wirklich gänzlich rostfrei, auch noch nach etlichen Jahren. (Wie es aktuell ist, weiss ich nicht)


    Oder beim Autobau: Leider wollen weder die Hersteller (wahrscheinlich noch nicht mal das Gros deren Kunden?) ein Auto welches auf Ewig hält. Es ist noch interessant, mal unter sein Auto zu schauen, welche Bauteile dort verbaut sind und in welcher Qualität: Also das was direkt sicherheitsrelevant ist, das besteht aus rostfreiem Stahl von bester Qualität. Teile die nur sich selber tragen müssen und langsam aber stetig vor sich hinrosten dürfen, vorerst noch ohne Qualitätseinbussen, oder MFK-Out, die sind auch bei Premium Hersteller nicht so gut wie möglich, sondern nur so gut wie unbedingt nötig. Über alles gesehen: im vor sich hinrosten ist ein Mittelklasse Mercedes von 2008 nicht sooo viel anderst, als ein Renault R 4 von 1961.


    Gruss

    Hermann

    Vernetzungen

    ja Roger, das ist ein wichtiger Punkt.

    Ich staune wie Du jeweils in kurzer Zeit auf verschiedensten Gebieten die Raritäten zusammen bekommst. Ohne Deine Fähigkeiten, käme man da nicht weit. Du kannst es ja nicht wie der Zoll bei Basel machen: "haben Sie eine Vignette?". Das wäre noch was, wenn die Zöllner am Autobahn-Zoll fragen würden: in die Waadt wollen Sie? Haben sie eine HAG Ae 6/6 Vallorbe?


    Die Börse Dietikon ist ja noch gar nicht, da hat mir ein lieber Sammlerkollege für "eine Basel" angerufen :thumbsup: , da musste ich nicht 2 x überlegen.


    Zugegeben, so 100% ein Analogkauf ist auch dies nicht: ohne MoBa-Forum wäre der Kontakt gar nicht erst entstanden und die Zuleitung für das Telefon ist längstens kein Kupferkabel mehr, es hängt an einem Adapter zur Glasfaser zum Komputer. Und immer wie mehr Leute verzichten gleich ganz auf den Festnetzanschluss. Was auch immer: Z’Brunnen an mi'm Rhi, io, dört möchti sy! die 11410 kommt :thumbsup:.


    Auch die Vallorbe, die muss man auch haben, schliesslich soll die ganze Schweiz vertreten sein, die Ae 6/6 war annähernd so ziemlich überall...


    Gruss

    Hermann

    Die gibt es eben schon seit Jahren. Nicht sonderlich selten. Die findet man, wenn man sie sucht…

    Roger, Du bist aber auch ein Multitalent im Suchen und finden und hast viel Eigendisziplin :). Du suchst offenbar in allen Bereichen sowohl als auch.


    Die Jungen suchen heute mehrheitlich nur noch im Internet. Meine "Suche" beschränkt sich auf die alten Methoden: wie z.B. bei den "richtigen" Auktionen, Börsen, Modellbahngeschäfte und teils von Privat.


    24 h im Internet da wäre mir die Versuchung zu gross, das Beutespektrum zu erweitern und sammeln, sammeln, sammeln, bis man beinahe platzt. Das muss nicht sein. Es soll ja nicht alles gleichzeitig erscheinen, es macht mir nichts aus, wenn man auf das eine oder andere Wappen bez die entsprechende Lok dazu, etwas länger warten und Ausschau halten muss. Aber wenn morgen an der Börse eine "Basel" käme, Zustand und Preis einigermassen stimmen, würde ich sie wahrscheinlich schon kaufen...


    Gruss

    Hermann

    Diese informativen Bücher gab es bestimmt über einen längeren Zeitraum:


    Meine haben den Jahrgang März 1982 ISBN 3-8085-3013-8 "Fachkunde Elektrotechnik" oranges Buch

    und blau 1981 "Fachkunde Metallberufe" ISBN 3-8085-1014-5. Es war schon damals 1981 die 44. Auflage!


    Gruss

    Hermann

    Danke Roland für Deinen Hinweis :thumbsup:

    Was sagt Du zu: ;) "Kantonslok Basel-Stadt, Sondermodell, vermutlich sehr kleine Auflage"? Basel-Stadt ist doch kein Mauerblümchen, das wird bestimmt eine Best-Seller Lok? Die Berner Lok war immerhin schnell... Aber Basel ist noch schöner. Und die "Zürich" etwas übervertreten. Es gab 120 Ae 6/6 Loks, doch mehrheitlich machten es nur 3 Stk aus: Bern, Zürich, Genf. Um so löblicher das Vorgehen von HAG zur Ae 6/6 Vallorbe; cool von HAG :thumbsup:.

    Ich hoffe es werden keine Maschinen (ausser auf ausdrücklichen Wunsch)

    Ja, das fände ich auch gut. Man sieht es ja in den Foren, allmählich gibt es eine Mehrheit, welche Loks ohne-, oder zumindest mit wenig Haftreifen bevorzugt.


    Allerdings, technisch finde ich die Haftreifen-Angelegenheit noch spannend und nicht so klar, wie oft dargestellt. Wenn eine Lok nur 2 Haftreifen hat, sind diese um so grösserem Verschleiss ausgesetzt, wenn ein langer Zug die Adhäsion bis in den Grenzbereich ausreizt. Bei 6 x - gut sitzenden - Haftreifen verteilt sich die selbe Kraft, entsprechend wirken auf den einzelnen Haftreifen kleinere Kräfte, als wenn nur 2 Stk vorhanden sind.


    Loks mit Haftreifen verschmutzen das Gleis erheblich mehr, als Loks ganz ohne Haftreifen wie z.B. von Kleinbahn und Metrop, Flugurex, Lemaco. Wenn die Tendenz zu Loks ohne Haftreifen führt, kann man das gut mitmachen, es hat ja wohl jeder Formist 1+ Lokomotiven zu Hause. Dann kann das Gros der Modellbahn Lokomotiven ohne- oder zumindest mit wenig Haftreifen ausgeliefert werden und zu Hause hat wohl jeder Modellbahner noch 1-2 Loks mit vielen Haftreifen, so hat man beides und kann auswählen.


    Ideal wär eine HAG Ae 6/6 ganz ohne Haftreifen, aber mit 2 Motoren. Dazu seien neue Werkzeuge nötig: für nur die selbe Lok mit 2 Motoren. Der Hersteller geht nicht davon aus, dass das sinnvoll amortisiert werden könnte. So freuen wir uns über eine Lok mit neuem Wappen :thumbsup:. Fehlt noch die HAG Ae 6/6 Kantonslok 11410 mit dem Wappen von Basel-Stadt... Falls es dieses HAG Modell bereits gibt? Mir ist noch keine begegnet...


    Gruss

    Hermann

    Christoph,

    es würde mich nicht wundern, wenn dies der Fragesteller ernst meint?

    ;) In 10-20-30 Jahren wird im MoBa-Forum gefragt werden: welche Lokomotiven hatten die SBB EW I und EW II Kompositionen am Haken...

    Gruss

    Hermann

    Entweder schneide ich die Schwellen ab

    Guten Abend Oski,

    wenn schon ausschneiden, nicht abschneiden. Der grössere Anteil der Schienenbreite ragt ja nicht in das Schraubenkopf-Profil hinein.

    Etwas was Halt geben soll abfeilen, ist wohl auch nicht der Idealfall, was meint da der Statiker dazu?


    Nun, die Modellbahngleise halten mehr aus, als man denkt. Aber wie beim Vorbild, es beinhaltet zwingend langsames fahren. Beim Vorbild wurden ja extra Ablaufberge errichtet, was eigentlich dem idealen Gleisverlauf diametral widerspricht. Trotzdem entgleist normalerweise auch dort nichts. Jedoch die V/max ist auf etwas mehr als das Schritttempo beschränkt. Und gemäss Deinem Foto kippt das Gleis kaum in der Längsachse, sondern seitlich, das ist weniger gut.


    Du hast ja das Stichwort schon erwähnt: ich würde die betroffenen Abschnitte, jeweils auf eine genügende Länge, mit Karton, oder Kunststoffplättchen oder dünnstem Balsaholz unterlegen. Was diese etwas mühsame, zeitraubende Kleinigkeit im Fahrbetrieb ausmacht, kann man fast nicht glauben: die Züge werden es Dir danken, mit uneingeschränkter Streckengeschwindigkeit-Zulassung.


    Gruss

    Hermann

    No pasa nada!

    Tener una vitrina grande?


    SBB: Ae 4/7, Ae 6/6, Re 4/4 I, Re 4/4 II, Re 6/6

    DB: BR-110, BR-112, BR-114, BR-184, BR-103, V-200, V-220. V-160. + Locomotora de vapor: BR-01 und BR-03.

    ÖBB: BR-1010, BR-1042, BR-1044

    FS: E-428, E-424, E-626

    SNCF: (2D2-9100), CC-7100, BB-9200, (CC-41000), BB-15000

    Rumänien: DA-060


    Estos vagones DB D-train se pueden encontrar en toda Europa, al menos donde encaja el ancho de vía, ¡caben muchas locomotoras!

    Ein interessanter Thread :)

    Weil das passiert sogar analog bez. mit verstecktem indirekten Digital ;( . (Für AC bis 20 Volt verwende ich klassische Trafo von HAG oder Märklin. Für AC 240 Volt hat mir freundlicherweise ein guter Kollege seinen Special Trafo zu Verfügung gestellt. Für Gleichstrom gibt es meines Wissens keine Analog Modellbahn-Trafo grösserer Leistung mehr (leider!). Hermann Dällikon war der letzte Anbieter starker Universal-Trafos. Diese sind gesucht, teuer und auch schon wieder 35 bis 60-jährig).


    Labor Netzgeräte gibt es in jeder erdenklichen Ausführung. Ich verwende das Netzgerät von:

    Voltcraft HPS- 13015

    0,8 - 30,0 Volt DC regelbar.

    450 Watt

    0 - 15 (!) Ampère regelbare Maximalbelastung.

    (Ich habe den Wert auf 2,9 A eingestellt, 15 A wäre viel zu viel. Ab 3A - 4 A dürfte die Wicklung oder sonst was defekt sein) Die grossen stark motorisierten Modelle benötigen bergauf mit langen Zügen bei flottem Tempo um die 1,5 bis 2,3 A herum. Kleine leichte Spur I Loks um 0,3 bis 0,5 A herum.


    Soweit so gut, grundsätzlich bin ich mit diesem "Trafo" sehr zufrieden. Aber eine dumme Angewohnheit hat er trotzdem: Dieses Netzgerät mag keine Analog Kultur. Ändert man zu rasch die Spannung am Spannungsregler-Drehknopf, passiert genau dass, was Ruedi beschrieben hatte. Wobei dies nur für die Reduktion gilt, den Spannungsaufbau (bis zum gewünschten Wert) kann man nach belieben schnell oder auch langsam vornehmen, da scheint es keinerlei limitierende Faktoren zu geben, beim Spannungsabbau aber schon.


    Beispiele:

    Nach analoger Tradition, ist das Modellbahngleis kein elektrischer Leiter am Stück, sondern vor den Signalen durch Kunststoff-Einsätze isoliert. Der isolierte Abschnitt ist über ein Relais geschaltet. Grün = Stromeinspeisung, Rot: Isolierter Abschnitt = stromlos. Fährt die Lok mit V/max (etwa 17,5 V) auf das rote Signal zu = 0 Volt im betreffenden Abschnitt, verträgt dieses Vorgehen die Netzgerät Elektronik nicht, bez. taxiert es als Fehler... Das Gerät schaltet auf den Error-Modus, die Reglerknöpfe haben keinerlei Einfluss mehr, das Gerät schaltet sich von selber aus(!) und startet auch wieder selbstständig. Unnötigerweise merkt es sich die Spannung, wo es vor dem Error war und beginnt genau dort wieder, wenn sich das Gerät autonom nach etwa 2-3 Minuten wieder einschaltet. D.h. die Lok erhält auf einen Schlag 17,5 Volt(!), was für ein Finescale Modell aus dem Momentum heraus, viel zu viel ist, die fahren selbst bei Spur I bereits (je nach Typ) mit 1,6-2-3 Volt)


    Nicht nur beim auf rot stehenden Signalabschnitt, auch wenn man am Gerät den Spannungsregler manuell so schnell als möglich von z.B. 20 Volt auf 0 Volt dreht, schaltet sich das Gerät auf Error, vollzieht autonom einen Neustart und beginnt wieder direkt beim Maximum, was man vorher eingestellt hatte. Bei alten Analog Trafos erfolgt die Spannung zu den Schienen, welche man zu dem Zeitpunkt am Trafo eingestellt hatte. Für einen Analog Trafo ist es kein Problem, wenn der Zug mit V/max z.B. 17,5 V in einen isolierten 0 Volt Abschnitt einfährt.


    Ich weiss nicht, ob man dieses Verhalten dem Volcraft 13015 austreiben kann? Da ich von Elektronik nichts verstehe, versuche ich es gar nicht erst. Ich habe sowieso einen Polwender extern dazwischen geschaltet. Vorwärts - Null - Rückwärts. Interessanterweise spielen die Ampère keine Rolle bei diesem Systemabsturz. So kann ich bei einer Error-Anzeige den externen Polwender auf 0 drehen, dann betrifft es die Lok nicht, wenn das Netzgerät nach dem Neustart anstatt bei 0, direkt auf 20 Volt weiterfährt, und den Regler (nicht all zu schnell) auf Null zurückdrehen und dann wie gewohnt weiter fahren.


    Trotz dieser Eigenschaft, alles in allem bin ich sehr zufrieden mit diesem Volcraft 13015, reduziert man sachte den Strom zurück und fährt nicht schnell in einen isolierten Bereich hinein, funktioniert das Gerät einwandfrei :) .


    Gruss

    Hermann

    Hallo Sonderargument,

    bist Du sicher dass R. Walther von Schalunen die Re 6/6 in Spur I produzierte?

    Möglich wäre es schon, wer dies in Spur 0 kann, bekommt es auch in I zustande. Ich bin da nicht so auf dem Laufenden.

    Trotzdem, in Spur I hatten wir nie eine Re 6/6 von ihm, aber in Spur 0 schon ein paar...


    Gruss

    Hermann


    Doch, es gab offensichtlich auch in Spur I Re 6/6 von ihm :thumbsup:, viele werden es nicht gewesen sein... Ich weiss leider nichts darüber.

    Besten Dank Beat für Deine sehr schönen Fotos :thumbsup:


    Also ein Dicker durfte der Lokführer nicht sein, auf der Antriebsseite ist die Treppe sehr rudimentär. Beat, bekanntlich sind auf den Nebenstrecken die Dorfabstände in Britannien deutlich grösser als in der Schweiz. Weisst Du wie schnell dieser Dampftriebwagen früher zu seinen Einsatzzeiten gefahren ist?


    Gallonen, gals, Girls, Mädels: Es sind zwar keine Engländerinnen, sondern US-Rangerettes von Texas? die kamen immerhin schon mal bis nach Basel. 450... bei mir ist ja nur schon eine Einzige protestierend (leider?) ausgezogen... ich muss noch ein bischen üben. Wetten die kommen schneller als Erwin und ich zusammen genommen, in der Hälfte der Zeit auf den Mythen. Allenfalls könnte die fitte Bäuerin Käthi (für die gals) noch eine Challenge sein.

    Danke Barni und Roger für Eure Erklärungen :thumbsup:


    Wasser kommt selber vom Bach, möchte die in`s Deutsche übersetzte Version vom englischen Dampftriebwagen: "450 heisse Feger Mädels"... Dagegen war selbst Gert Fröbe alias Auric Goldfinger ein Waisenknabe mit seiner Pilotinnen-Crew. Diese 450 Mädels(!) sollen alle zu Roger zwecks einer professionellen Polizeigrenadier-Ausbildung, dann zu Bueti (Martin) um das Fliegen zu erlernen, das Tauchen bringe ich ihnen selber und Marc macht aus ihnen versierte Lokführerinnen und Barni erklärt ihnen das Schweizer Rechtswesen. Und dann kommen alle diese 450 Mädels nach Brunnen und sorgen für Sicherheit und Wohlstand in der Region. Jetzt wo Donald Trump laut über einen US-Ausstieg aus der NATO denkt, wäre eine professionelle Privatarmee zu haben, noch praktisch? Womöglich wäre noch Frau BR Amherd an der Steam Rail Motor Crew interessiert?


    Gruss

    Hermann

    Hallo Christian,

    ja das ist wirklich ein Unikum, es gibt im Internet wenig Infos darüber. Doch diesen Triebwagen habe nicht ich entdeckt, den hat Susann, die England Spezialistin, gefunden... Und es brauchte Geduld, bestellt hat sie ihn vor 2-3 Jahren... Aber das Warten hat sich gelohnt.


    @ Erwin

    Es war bez. ist Google!

    Zufälle wird es in dem Bereich kaum geben, es würde mich schon noch Wunder nehmen, wie es zu diesem Wort-Ergebnis gekommen ist?!? Das interessiert selbst mich als relativer "Undigitaler". Wahrscheinlich gibt es mehrere Faktoren. Ich finde schon die englische Vorlage schlecht. Einen Triebwagen mit 0-4-0 zu bezeichnen, ist nicht ideal. 4 Achsen stimmt zwar, aber Bo-Bo fände ich weniger schlimm, als 0-4-0, es sind ja die Achsen nicht in einem Block zusammen gefasst. Falls sich das Motordrehgestell auch bewegt, wäre Bo`-`2, oder B`-`2 irgend was in dieser Art stimmiger.


    Den Ausdruck: "Gals" kenne ich nicht, das will nichts heissen, da ich mich mit englischen Begriffen sowieso nicht auskenne. Aber von Gals zu Girls ist es dann was die Buchstaben angeht, nicht mehr so weit. Unabhängig davon, auf meinem Handy hat es eine Wort-Erkennung. Wenn man die ausschaltet, sie kommt trotzdem etwa 1-2 x pro Jahr wieder zurück! Keine Ahnung, aber vielleicht meint eine Art von KI, das Wort Gals sei ein Fehler und der Schreiber meine "Girls" und Girls kann man schon als Mädels übersetzen. Aber auch da frage ich mich, "Mädels" sagt Heidi Klum, Google müsste doch zuerst das offizielle Wort "Mädchen" wählen, da wo es passt.


    Man kann weder von einem Menschen noch von einer Maschine erwarten, alles wissen zu können, das ist unmöglich. Aber auch eine Maschine muss eine Art von Plausibilität kennen, ob ihr Resultat zutreffend ist. Und bei Zweifel ist es doch viel besser, wenn eine Maschine das Wort nicht korrekt kennt, einfach das Wort von der Vorlage original belassen, d.h. nicht übersetzen. Wenn in einem Text von z.B. 1000 Wörtern 1-2-3 Wörter nicht übersetzt sind, ist das viel weniger schlimm, als falsch übersetzt.


    @ Bruno,

    Einzelstücke waren es nicht, aber sie haben sich definitiv nicht durchgesetzt und das meiste davon waren 2-Achser für spezielle und für sie geeignete Einsatzrouten. Dampftriebwagen waren ein Vorläufer der (Benzin-), Diesel- und elektrischen Triebwagen. Es gab ja auch Dampflastwagen und sogar Dampfautos. Riesen Monster mit kaum Tempo und Zugkraft. Auch die Autos und LKW mit moderneren Motoren, aber Holzvergaser ( Krieg-Notlösung) setzen sich nicht durch. Letztere setzten immerhin viel Hubraum voraus. Es gibt Lanz Traktoren mit 12 Liter Hubraum, geeignet für Holzvergaser. Gemäss Verkehrsamt sollte man den Hubraum nach dem Krieg wieder zurück bauen lassen, aber es gab kein Bauer freiwillig Geld aus, für einen kleineren Motor zu erhalten. Wer dazu nicht gezwungen wurde, lies den Motor bei 12,5 Liter, auch im Dieselbetrieb. (heute gesuchte und vor allem teure Sammler Objekte. Üblich waren solche Lanz Bulldog Monster schon damals nicht, sondern Motoren im Bereich von 3,5, 4, 6, bis 8 Liter Motorvolumen.


    Bei Eisenbahn-Triebwagen für Dampfbetrieb waren entweder die notwenigen Komponenten viel zu schwer und zu gross, oder aber durchaus kompakt, dann aber mangelte es an Kraft und Einsatzdistanz.


    Und die Vorräte mussten nicht nur vorhanden sein, die Arbeit als Heizer wird heute bestimmt stark unterschätzt. Manchmal wurden bei Dampftriebwagen der Heizer eingespart, der Triebwagen sollte schon damals Personalkosten sparen helfen. Jedenfalls selbst für die Lokomotiven, gab es sowohl am alten Jura Hauenstein und am Gotthard Zwischenstationen für Wasser und Kohle nachtanken. Nur schon für die vergleichsweise kleinen Dampfpfupferli am Gotthard, war das fachkundige Personal physisch am Limit, so viel Kohlen schaufeln zu müssen. Wahrscheinlich wären heutige Menschen gar nicht mehr in der Lage dazu, den Heizer Beruf in der Art wie damals, ausüben zu können. Wirklich gesund war es schon damals nicht, viele Bahnarbeiter lebten nach ihrer Pensionierung nicht mehr lange darüber hinaus. Zu der Zeit gab es das AHV Alter weniger aus Freundlichkeit für die Angestellten (wenn überhaupt?) sondern primär aus der Sicht vom Arbeitgeber: wenn die Arbeiter und Arbeiterinnen langsamer und altershalber etwas schwächer wurden, rentierten sie für das Unternehmen weniger gut.


    4-achsige Dampftriebwagen sind als H0 Modell selten zu finden und auch beim Vorbild aus genannten Gründen, eine Minderheit, wenn auch eine interessanter kleiner Nischenbereich. Ich danke Susann, dass Sie den überhaupt entdeckt hatte :thumbsup:


    Gruss

    Hermann

    Guten Abend Roland,

    Du hast Dir diese riesige Bemühung aufgebrummt, dann musst auch Du entscheiden. Wie vieles heute, hat alles seine Vor- und Nachteile.

    Deine extrem offene liberale Haltung zum Wissen für die Allgemeinheit ist grossartig und nicht selbstverständlich. Es ist schon noch praktisch, wenn man einfach in 0,37 bis 1,0 Sekunden bekommt, wonach man sucht. Früher dauerte nur schon das Lexikon hervorholen und das Stichwortverzeichnis durchsuchen ca 5 Minuten. Wenn man dann oft feststellte, dass das vorhandene Lexikon zwar enorm viel weiss, ausser gerade das, was man wissen wollte, hatte dies einen Gang zur Buchhandlung mit 2-3 Wochen warten und CHF 100.- + zur Folge.


    Anderseits wussten sich die Menschen früher mehr und besser zu helfen und zu improvisieren und betrachteten einen kleinen Misserfolg nicht gleich als Drama, sondern als Willen zum es besser machen. Selbstverständlich darf man und soll man in einem Forum fragen dürfen, fragen sollen. Zu was sonst ist ein Forum da? Es ist ein Austausch zwischen Menschen mit ähnlichem Hobby. Es wäre sehr schade, wenn das Forum nur darauf beschränkt wäre, ein 10-20 jähriges Wettrennen zu veranstalten, wer hat am meisten Lokis gesammelt und wenn wir gemeinsam von 75 bis gegen die 100 gehen, machen wir untereinander das selbe Wettrennen umgekehrt: wer hat zuerst alle seine Modell-Lokomotiven verkauft? Primär ist das Forum doch da, für einen Austausch und freundschaftlichen Umgang pflegen.


    Ich bin manchmal erstaunt, nicht nur bei Modellbahnen, auch beim Haie fotografieren, beim Wandern, wahrscheinlich bei allen Gebieten; wie die Ansprüche der Fragenden gestiegen sind und wie wenig Risikobereitschaft besteht, einfach mal auf gut Glück etwas zu versuchen.

    Ich denke nicht, dass man diese Mentalität einer einzelnen Person anlasten kann. Wer im Jahre 2000 geboren wurde, ist heute auch schon 24-jährig und voll mit dem Internet-Zeitalter aufgewachsen. Wer zu scheu ist verliert im Wissen und Oekonomie viel eher, als wer etwas zu frech Forderungen an das Internet / Forum stellt. Auch hier, letztendlich gilt es die einigermassen richtige Balance zu finden.


    Mindestens der Firma HAG machst Du einen wirklichen Gefallen, wenn man da so leicht alles über HAG heraus finden kann. Uns selbst vielleicht auch, wenn das Interesse an HAG nicht gerade ganz erlischt, sondern nach wie vor lebendig bleibt. Es erwartet kaum ein Sammler mit realistischer Einstellung, dass die gesammelten Modellbahnen in 100 oder 200 Jahren ein riesiges Vermögen Wert sind. Das andere Extrem, dass man für das Entsorgen seiner Modellbahnen gar noch Gebühren bezahlen müsste, ist jetzt auch nicht gerade dass, was ein Modellbahner begeistert und animiert, noch mehr zu kaufen. Ganz im inneren eines Modellbahners dürfte die Wertvorstellung CHF unter Null, schon +/- ein gewisses Unbehagen auslösen. Du gibst da mit Deiner Dokumentendigitalisierung gutes Gegensteuer. Wenn man etwas virtuell findet, dann kommt eher der Sammler und Jäger Jagt-Geist auf, als wenn spätere Generationen gar nicht wissen, was es bei HAG alles schon gab und gibt.


    Doch letztendlich ist das Deine Entscheidung Roland, da kann Dir niemand vorschreiben, was er haben will. Du machst das ja alles freiwillig und unentgeltlich.


    Gruss

    Hermann

    Susann hatte die sehr gute Idee, einen englischen GWR Dampftriebwagen zu bestellen. (00 von Kernow)

    Das einzige noch vorhandene Exemplar, wird in Didcot fahrfähig unterhalten und wird derzeit restauriert.

    Das Modell ist sehr schön ausgeführt und für ca CHF 210.- inklusive Versand uns MWSt hat dieses Modell ein sehr gutes Preis / Leistung Verhältnis.


    Das Vorbild muss sich sehr bewährt haben, trotz der relativ kurzen Einsatzzeit von 1908 bis 1934 hat der Triebwagen (Irrtum vorbehalten!!) gut 700`000 englische Meilen auf seinen Rädern, der muss sehr fleissig unterwegs gewesen sein, falls diese Angabe zutreffend ist?!? Als Vergleich: die Ae 4/7 hatte ca 6,0 bis 7,5 Mio Km, aber in 60 bis 75 Jahren.


    Pro Km bez Meile bietet der Dampftriebwagen gegenüber dem klassischen Dampflok-Zug viel günstigere und rationellere Betriebskosten auf Nebenlinien. Aber der Unterhalt ist etwas aufwändiger, vor allem aber seine Kapazität, Leistung und Reichweite eingeschränkt. Für Nebenlinien spielte das kaum eine Rolle, für die Strecke Londen - Edinburgh waren Dampftriebwagen keine Konkurrenz für die berühmten grossen Express-Züge. Trotzdem nimmt mich wunder, wie schnell wird dieser Dampftriebwagen gefahren sein?!? Gegenüber den deutschen- und Schweizer Dampftriebwagen zur selben zeit, wirkt die englische GWR Version viel moderner und schneller und länger... Das Modell misst Lüp. 29,70 cm, für Vorbild 1908, ist das eine beachtliche Wagenlänge. Doch der Kessel und der Kohlenvorrat wirken für diese Grösse eher knapp bemessen.


          


    Einerseits ermöglich das moderne Internet, dass weltweit jede Person mit Zugang zum Internet, im Prinzip alles wissen kann, über sämtliche Gebiete.

    Aber korrekte Übersetzungen, es gibt bekanntlich zig Milliarden an verschiedenen Wörtern, das ist nach wie vor anspruchsvoll, Der PC brauchte zwar nur 0,37 Sekunden Suchzeit, für zum Stichwort "GWR Steam Motor" Daten zu finden, aber die V/max von diesem englischen Triebwagen war nicht dabei. Und unter dem Begriff Dampfmotor versteht man bei uns was anderes, aber da kann der e-Übersetzer nichts dafür, wenn das Ursprungswort nun mal steam rail motors heisst. Hingegen für die Angabe beim Wasservorrat: 450 Mädels, da sollte selbst die KI / AI selber wissen, dass das nicht zutreffen kann. Plausibilitätsfragen kennen Suchmaschinen offenbar nicht? Wie kommt der Algorithmus bei einer technischen Beschreibung von einem Dampftriebwagen zum Begriff "Mädels"?!? Gallone, Girls, Mädels ist etwas weit hergeholt.


         


    Dieser mutmasslich relativ schnelle Dampftriebwagen in 4-achsiger Bauart ist bisher selten als Modelle umgesetzt worden. Um so mehr freue ich mich über dieses GWR Steam Railmotor "R" K2301 Modell in H0 / 00.


    Gruss

    Hermann