Beiträge von Longimanus

    gemäss alten Büchern (Birkhäuser Verlag) soll das Breitspur-Krokodil auch etwas schneller gewesen sein, 90 km/h... das war wohl das Schnellste, was dieser Schrägstangenantrieb bei diesen vergleichsweise (relativ) kleinen Rädern zugelassen hat. Mir gefällt die CH Version trotzdem etwas besser. Auch wenn es schön ist, das die SLM & Oerlikon einen (Teil)Auftrag nach Indien bekamen.


    Der Watson Bericht erwähnt ein SBB Vergleichsfoto vom SBB Krokodil. Watson schreibt ausdrücklich 1. Serie Krokodile... Das Foto zeigt aber eine Lok aus der 2. Serie! Bj. 1926-27. Die Ce 6/8 II und die Be 6/8 III sind bekanntlich konstruktiv unterschiedliche Krokodile. Das Foto stellt die 18 Stk umfassende Ce 6/8 III dar, noch als anfängliche Ce 6/8 III. Diese Serie wurde später ohne diesbezüglichen Umbau 10 km/h schneller gefahren und auf Be 6/8 III umgezeichnet.

    Koryphäen in diesem Metier

    lieber Roland,

    ... jetzt übertreibst Du reichlich. Jeder weiss ein bischen was, keiner weiss alles, jedenfalls ich nicht. Du hast noch bei Deiner Aufzählung mindestens einer vergessen: es gibt da einer, der hat (neben anderen Modellreihen) u.a. sämtliche Märklin H0 Krokodile aufgelistet! Hätte man mich diese Aufgabe machen lassen, ich wäre nicht auf die Hälfte der grossen Anzahl an verschiedenen Märklin H0 Krokodile gekommen! Soviel von wegen ich weiss viel...


    Dorenbach, das sehe ich ähnlich wie Du. Zum Glück gibt es das Auktionshaus zum Dorenbach noch. E-Bay & Co ist für mich nahezu Terra Incognita.


    Viele Sammler-Verläufe scheinen sich ähnlich abzuwickeln. Nach meiner aktiven Modellbahner Zeit habe ich wenige Jahre ganz ohne Modelleisenbahnen - erstaunlich gut - überlebt. Aber dann holte mich doch noch der Eisenbahnvirus zurück. Viele Modelle kamen eher günstig bis sehr günstig in die Sammlung, aber entsprechend damit verbunden, dass sie kleinere und grössere Mängel aufweisen.


    Das ist das Einzigste, was ich heute beim Sammeln etwas anderst handhaben würde. Ich wäre auch heute nicht all zu penibel bis auf das letzte i-Pünktchen exakt, aber ich würde schon schauen, dass der Lack einwandfrei in Ordnung ist, der Originalkarton dabei, und das Modell im Originalzustand. Zumindest bei Spur H0 ab den 1950-er und neuer. Würde man diese Kriterien auch bei Uhrwerk- und Starkstrom Modelle anwenden, welche 100 Jahre und teils darüber hinaus (Uhrwerk) bis130 Jahre alt sind, dann wäre eine Sammlung sehr überschaubar. Irgendwann driften die Realität und Sammlerwünsche zu sehr auseinander.


    Meine Motivation war mehrheitlich nicht unbedingt, dass das mal ganz seltene und wertvolle Sammler Objekte werden würden, sondern mein Anliegen war primär die Sammler-Lücken zu verkleinern und dass die Modelle früher oder später mal über die Anlage düsen sollen, wie schneller desto besser:D.Schliesslich hat die Geschwindigkeit bei Vorbild auch von 35 km/h zu 350 km/h zugenommen. Um das zu erreichen, muss es sich nicht zwingend um best mögliche Sammler-Qualität handeln. Die wird viel teurer gehandelt und ist kaum noch zu finden.


    So ist für mich die Vorbesichtigung fast wichtiger, als die Auktion geworden, wenn man auf die Qualität achten will. Ein Foto ist gut und recht, es zeigt ob es das ist, was man sucht. Ob noch der alte ursprüngliche Schleifer und die hellen ursprünglichen Plastik (nicht Gummi) Haftreifen vorhanden sind, ob die Kupplungen stimmen etc, dazu ist eine Vorbesichtigung schon hilfreich.


    Danke auch Dir Roland, Du warst ein angenehmer Mitfahrer:thumbsup:. Das hat vor ca 1 Woche ganz anderst getönt: wie lange geht es noch? ich will raus, es ist viel zu gefährlich, ich habe Angst, uiiii da geht es hinunter, sieht du das denn nicht? Bist du blind!... usw. Na ja, man muss ihr zu gut halten, da war auch keine Autobahn, dieses rote Gefährt hat auch keine Federung.


    Gruss

    Hermann

    doch Erwin, es ist zumindest leicht etwas angetönt:

    Zitat: "Fledermäuse orientieren sich anhand von Ultraschallsignalen und den Echos, die von den Objekten in ihrer Umgebung reflektiert werden. Die Brücke ist deshalb so konzipiert, dass sich die Tiere optimal daran orientieren können"...


    Es ist definitiv nicht davon auszugehen, dass die Fledermäuse zukünftig zu Fuss über diese Brücke watscheln werden:phat:. Es ist ihnen eine Flughilfe, wenn sie sich an etwas festem orientieren können, wenn dann die Anlage noch begründ wird und Mücken vorhanden sein werden, um so besser. Man hat noch keine Erfahrung, ob es unter dem Strich was bringt. Einen Versuch ist es doch wert! Trotzdem auch ein Restrisiko bleibt: wenn in der nahen Umgebung eine langsame Mücke im Lichtraumprofil des ICE schwebt und eine Fledermaus sich einzig auf das Fressen fokussiert? Ob Fledermäuse Multitasking beherrschen? Wenn nicht, gibt es einen gewissen Knall und einen Flecken an der ICE-Scheibe. Vielleicht ist die Hoffnung, dass die Fledermäuse zukünftig das offene Gleis-Gelände wo sie mit dem ICE in Kontakt kommen könnten, meiden und sich mehr an und über der festen Brücke betätigen.


    Gruss

    Hermann

    Hallo Roman

    sehe es wie Michel. Diese Lok ist ein HAG "must have".

    Die Führerstände allgemein das Äussere entspricht dem HAG-Fertigungsstand vor 50 Jahren. Die Fahreigenschaften so gut, mir käme nicht in den Sinn, diese Lok Digital umbauen zu wollen. Hätte aber keine Hemmung, wenn ich Digital wollte. Es ist keine seltene Lok, dafür eine gute! Von diesem Modell gibt es noch genug, man kann an ihr herum basteln, wie man möchte.


    Zustand 2, das ist immer so eine Sache. Was Schrott ist ist klar, was neuwertig ist auch. Was "ein bischen gebraucht ist", da gehen die Meinungen weit auseinander. Einige Sammler bewerten bereits ein kleiner unscheinbarer Kratzer an einer ansonsten neuwertigen Lok als Zustand 2. Andere definieren eine vergammelte Lok, welche noch fährt, noch als Zustand 2. Also für eine noch gute HAG Re 6/6 aus der Serie 200, da kann man für CHF 85.- nichts falsch machen. Die kostete bereits vor 45 Jahren ab etwa CHF 164.- bis im späteren Verlauf ca. 302.- Man muss sich mal überlegen, wieviel Lok von guter Qualität man heute noch für 85.- bekommt... Neuere Lima Loks haben auch Preise von CHF 150.- bis 400.- herum.


    Gruss

    Hermann

    bei mir kommt auch die Meldung:
    "Die von dir angeforderte Seite wurde nicht gefunden. Bitte überprüfe die Adresse oder geh zurück auf die Startseite".

    Sehen wir es positiv, meistens klappt es ja. Es gibt nicht ein Digital, sondern zig mässig kompatible Formate. Immerhin kann Erwin meistens sehr gut damit umgehen. Ich habe auf meinem Handy und i-Pad in gut 6 Jahren 2 x i-Pad Fotos und 8 Handy Fotos = derzeit total 10 Fotos.


    Gruss

    Hermann

    als wäre die Pufferbohle mit dem Drehgestell schwenkbar

    ... nicht nur wäre, sie IST schwenkbar! Mindestens die älteren Ausführungen Nr 1337 von 1959 bis ca mitte 1960-er Jahre. Die späteren Ausführungen 4335 & Co ab ca. 1965 haben feste Pufferbohlen. Persönlich finde ich bewegliche Pufferbohlen nicht störend.


    ... dafür was anderes. Aus irgend einem Grund sind vor allem die FLM Laufdrehgestelle an deren schmalseiten mit runden Drehzapfen versehen, was die Lok unweigerlich zur Seite kippen lässt. Aber wenn schon müsste es à la Pendolino zur Innenseite sein, aber die Lok kippt gefährlich nach aussen... Bis heute habe ich nicht herausgefunden, für was diese einzigartige FLM Technik gut sein soll?!? Wenn schon, müssten auch noch Stossdämpfer angebracht sein. Jedenfalls Fleischmann Loks sind schnell übersetzt :thumbsup:, was aber nicht ausgefahren werden kann;(. Weit vor anderen Fabrikanten wie HAG, Märklin oder Roco, sausen die 1960-er Jahre Fleischmann Loks (dieser Bauart) bei den Kurven zum Gleis hinaus...


    @ Roger

    die Fleischmann Version wirkt einerseits sehr stimmig, anderseits wuchtig, weil konsequent alles zu gross ist, nicht nur gewisse Teilpassagen. Jedoch wenn man das selbe Modell ob E-40 oder E-10 direkt neben das Märklin Modell stellt, geschweige Kleinbahn (E-10) , dann wird die Differenz gut sichtbar!


    Die nächsten paar Tage ist Traktörli-Wetter, werde die Fotos mal nachholen.


    Gruss

    Hermann

    es wird uns heimsuchen wie das Corona Virus

    da bin ich mit Dir völlig einig. Nur Ki kommt ja nicht einfach so von selber, vorläufig hat man da schon noch Spielraum:):rolleyes:


    Jetzt dachte ich, es kommt ein süsses Gutenacht-Geschichtli von Sandra, statt dessen bereitet mir Erwin ;) "schlaflose Nächte"... Im Ernst, zu was sollen hoch effiziente Menschen gut sein? Das ist noch lange keine Garantie, dass der derzeitige Lebensstandard in der Schweiz beibehalten, oder gar angehoben werden kann. Niemand will normalerweise dumme Menschen um sich herum, logisch. Doch super intelligente Menschen sind mindestens so mühsam.

    Genügend Firmen betreiben Hotlines mit KI die versuchen dein Problem zu lösen. Die Erfolgsrate bescheiden bis miserabel die in nicht wenigen Fällen zu Wutanfällen der Kundschaft führt

    Auch da stimme ich Dir zu. Doch es ist die eigene Entscheidung ob man wegen Stress wütig werden will. Natürlich gibt es auch bei mir ab und zu Probleme, aber die kann man pro Jahr an einer Hand abzählen, entsprechend selten, manche Jahre überhaupt nicht, rufe ich einer Hotline an. Ab dem Moment wo man wütig wird, hat man meistens bereits verloren. Egal ob verbal in einer Verhandlung, oder körperlich.


    Nicht dass ein Missverständnis besteht: ich suche nicht überall auf der ganzen Welt nach Uran, schon gar nicht nach dem Radon Gas. Mich nimmt "nur" die Beschaffenheit "meines" Wasserfall Hausberges im Wallis wunder. Der ist übrigens nach Deiner Karte als annähernd harmlos deklariert. Die tief rot markierten Felder gehen links wie rechts davon vorbei. Mal gelegentlich schauen ob es stimmt...


    Danke Erwin für Deine Karten-Information:thumbsup:

    Gruss

    Hermann

    Besteht die Erdoberfläche (da leben wir) nicht aus etwa 2/3 Wasser? :hmm:

    eine interessante Frage.

    Das ist alles sehr relativ, je nach Blickwinkel.


    Die Astronauten sehen unsere Erde als einen blauen Planeten, welcher mehrheitlich von Wasser umgeben ist. Jedoch vom Volumen betrachtet haben wir eine feste Erde, wo es einfach zu 2/3 etwas nass an deren Oberfläche ist. Selbst die Tiefseegräben ändern die Proportionen kaum.


    Ob 100%-tige Wasserplaneten existieren? Derzeit geht man nicht davon aus, dass es das gibt, d.h. auch Mantel und Kern aus Wasser!?


    Hingegen Planeten wie die Erde, welche Wasser an deren Oberfläche aufweisen, da sind wir bestimmt nicht die Einzigen im All. Wahrscheinlich existieren irgendwo im Weltraum auch Meeres-Planeten welche zu 100% von einem Meer umschlossen sind! Aber auch diese Art Planeten werden einen festen Mantel haben welcher im Verhältnis viel mehr Volumen besitzt, als das Wasser auf seiner Oberfläche.

    Gruss

    Hermann

    vielen Dank für die Liste Erwin:). Die ist perfekt um ANDERES GESTEIN zu finden.


    Uranhaltiges Gestein: nein da behaupte ich mal, die Liste stimmt (bewusst?) nicht ganz. Die wollen keinen Uranerz-Tourismus. Es bekam eine Firma schon vor 30-40 Jahren KEINE Lizenz, welche dies professionell abbauen wollte...


    Keine Angst Erwin, wenn es dieses Erz am Ort XY gibt, werde ich es mit mehr als 90% Wahrscheinlichkeit auch finden. Solange man nicht gleich per Hilti-Bohrhammer u. Helikopter-Unterlasttransport, oder mit dem Bagger aufkreuzt, sondern per Hand in homöopathischen Mengen Mineralien mitnimmt, hat niemand etwas dagegen. Je nach Talschaft an diesem Uran-Berg sind es an die 1000 Meter Höhendifferenz (oder auch mehr!), und meine Wirbelsäule bräuchte eine R 3, es gibt mehr als genügend Faktoren, welche ganz ohne gesetzliche Regelung dafür sorgen, dass nichts passiert, was die Gemeinde nicht will.


    Ich kenne diesen Berg besser als jeden anderen Berg... Alles eine Frage der Zeit und Aufwand. Aber wegen dem fahre ich nicht extra hin, sondern verbinde es mit etwas anderem, dann muss ich nicht 2 x fahren.


    Erwin, ich behaupte nicht, Digital sei im Grundsatz was schlechtes? Digital passt für mich nicht im Finanzwesen, strukturierte Produkte, Hochfrequenzhandel, digitale Aktienabsicherung, Call und puts, geschweige Bitcoin & Co in dem Bereich, da ist Digital mittel- bis langfristig eine Illusion für Weicheier-Menschen.


    Ebenso lehne ich die menschliche digitale Transformation in dem Tempo ab. Ich möchte nicht, dass ich meine, der Erwin gibt mir im MoBa-Forum eine Antwort und dabei steht der richtige Erwin vor seiner Flugzeug Vitrine und kümmert sich null und nichts um das MoBa-Forum, sondern man meint es nur. Wenn Du gerade keine Lust hast, ersetzt Dein Hologramm Dich sei es bei deiner Arbeit, oder auch im Forum. Vielleicht werden wir 2 das knapp nicht mehr erleben, aber diese Zeit wird kommen, viel schneller als wir meinen...


    Bei Modellbahnen bin ich neutral. Die welche Digital wollen, sollen. Ich für mich will ganz sicher kein Digital an einer Modellbahn, falls ich die Wahl habe. Manchmal geht es halt nicht anderst, bei Neuheiten. Ist es mir wichtig genug, wird die Lok auf Analog aufgewertet. Ein Decoder mit Digital-Ausgang ist viel besser als nichts, aber die Fahr- und Brems Eigenschaften sind meistens schlechter, als direkte Analog Steuerung. Einziger minimer "Nachteil", es gibt keine der zahlreichen Zusatzfunktionen, aber das nehme ich in Kauf.


    Hingegen Digital in sich begrenzten Bereichen wie MoBa-Forum, Digital-Kameras, Helikopter Bedienung, dito Traktoren und Autos und vieles mehr, da gefällt mir meistens die Digital-Technologie.


    Hast Du mitbekommen, dass das Atomkraftwerk ein paar Digitale Gadgets hat im Sinne von nice to have, aber alle wesentliche Elemente ohne digitale Hexerei auskommen:D. Die Verantwortlichen handeln nach dem Prinzip "Safety first". Die wollen nicht, dass wenn allenfalls ein Notfall bestehen würde und in dem Moment das moderne Digital-Telefon Netzt eine Panne hat: "bitte rufen sie später wieder an"...

    Gruss

    Hermann

    Cornelia und Harald müssen noch warten, bis eine Ladung wertvolles Uran-Gestein nach Gösgen geliefert werden kann ;). Reich werden mit Uran welches aus Schweizer Boden stammt, ist in der CH schwierig. Noch liegen keine Messungen am Uran Hot Spots vor. (Becs de Bosson / Val Rechy)



    Mein neues Spielzeug, ein Dosimeter zeigte schon gewisse Werte an, aber nicht da wo man es erwarten würde. Wertangaben in Mikrosievert pro Stunde über einen Zeitraum von 30 Sekunden gemessen. Die Region Matterhorn enthält viel Kalk. Dazu Schiefer u. diverse ähnlicher Gesteine. Ganz wenige Anteile auch von Granit. In schmalen Teilbereichen erstaunlich viel Eisen. Mehr gibt es dort nicht. In winzigsten Spuren Kristalle, Glimmer, Schwefel, Pyrit, und mikro wenig an Silber u Gold. Doch vorerst kein Uran... Schlafen u. vor allem kochen scheint radioaktiv zu sein...


    0.01 mSV Umgebungsluft z.B. im Haus

    0.02 bis 0.08 mSV: Gesteine südwestlich von Zermatt (am Berg oberer Blausatz) also praktisch nichts...

    0.04 mSV ein 12`000 jähriges Stück Holz aus dem Gletscher, am auseinanderfallen. Es wird jedoch keine nennenswerte Radioaktivät angezeigt.

    0.13 mSV mein Bett und ähnlich viel vor dem Komputer sitzen...

    0.32 mSV der Bührer Traktor. (Fendt im Vergleich: 0.08)

    0.37 mSV eine alte Märklin Spur I Lok Bj. 1927 - 1932.

    bis 0.42 mSV der moderne Induktion-Kochherd (aktiv).


    Gruss

    Hermann

    Wie zum Beispiel das 3015. Nach Koll 350 Euro. Oder ist da der zusammengebaute Zustand gemeint. Hermann, wenn das hier jemand beantworten kann, dann sicher du.

    sorry Roger Haller, das weiss ich leider auch nicht, habe nur Vermutungen. Es gibt keine SNB Schweizerische National Bank als Wächter über die Gussklötze, es gibt "nur" den Koll und der hat nicht mehr ganz den selben Einfluss über Gussklötze im Zeitalter vom Internet. Aber abschreiben würde ich den "Koll" noch lange nicht. Gerade in der schnelllebigen Zeit hat ein schweres real vorhandenes "Märklin Kurs-Buch" womöglich die Talsohle durchschritten?


    Ein Versuch einer Annäherung nach dem wieso so tiefe Preisangaben?

    - der Koll ist ja nicht nur bei den Teilesätzen zu tief, sondern generell bei Gussklötzen (wie das MoBa-Forum die alten Loks nennt).

    - anderseits, mir fällt auf, (mit Ausnahme von e-Bay und Co, dort mache ich bisher nicht mit) einwandfreie Ware zu Koll-Preisen, wo kann ich die kaufen?!?

    - tatsächlich sind bekanntlich die Preise im Keller, teils gar noch unter Koll, aber der Zustand halt eben auch!!! Bespielte Ware oder schlecht restauriert.

    - Per Glück gibt es immer wieder günstige Einzelstücke zu finden. Doch grosse Märklin Sammlungen von Qualität, wann war dass das letzte mal der Fall?

    - In Rüdesheim ist mir aufgefallen, dass die roten 50-er Jahre Zugset zwar optisch vorhanden waren, aber nicht authentisch, sondern zusammengewürfelt.


    Als Sammlerkollege "beneide", viel mehr beglückwünsche ich Dich Roger Haller, zu diesem 3915 Krokodil Teilesatz in ungebrauchtem Zustand. Aber wer ausser dem MoBa-Forum und dem D-Forum Alte Modelleisenbahnen, weiss dass es das überhaupt gibt?! Damit ein hoher Preis zustande kommt, ist eine zu hohe und zu stille Seltenheit eher kontraproduktiv! Viel wichtiger als die reine Seltenheit ist die Bekanntheit als Preistreiber. Das wäre ein gutes Beispiel, von Psychologie und Marktgeschehen. Jeder ernsthafte Märklin Sammler hat wenigstens irgend eine Version aus der Familie des 3015 / CCS 800. Wenn der Günther Ginne 2 keins davon hat, mache ich den Kopfstand auf dem Matterhorn. Wenn man jetzt 1 Jahr lang im Loki, Eisenbahn-Amateuer, im Blick, im Tagesanzeiger, in der FuW und in der Deutschen Bild eine Foto Reportage über den Teilesatz 3915 bringen würde, jede Wette der Sammlerwert vom ungebrauchten 3915 Teilesatz würde sich verdreifachen, mindestens... dafür wäre der, welcher die Inseratekosten bezahlen müsste pleite.


    Auch nicht Vorteilhaft ist, Märklin gönnte den Teilesätze nicht mal einen eigenen bebilderten Märklin-Karton. Logisch, was aus dem Katalog entfernt wird, darf keinen Aufwand mehr erzeugen. Abgesehen von der einfachsten Etikette und allenfalls einem Märklin Stempelaufdruck ging es einzig darum, so günstig wie nur möglich, aber dennoch einwandfrei geschützt, den Teilesatz an die Händler zu versenden.


    Der schmucklose braune Karton genügt vollauf dem reinen Zweck, mehr war nicht vorgesehen, es durfte keinen Aufwand mehr kosten. Die Modelle aus den Teilesätzen waren, wenn vom Besteller gut zusammengebaut, einwandfrei in der Funktion, mehr nicht. Oftmals konnte man noch nicht einmal einen Original-Karton nachbestellen, auch gegen Aufpreis nicht. Die Replica Kartons gab es noch nicht, oder waren gerade erst am entstehen, noch ohne Bekanntheit.


    Märklin schaute schon, dass ein guter Service gewährleistet war. z.B. Schleifer, Haftreifen, Stromabnehmer, gab und gibt es noch nach Jahrzehnten als Ersatzteil, damit das Modell funktionstüchtig bleibt. Doch wenn ein Modell aus dem Programm genommen wurde, tätigte Märklin normalerweise nicht neue Investitionen, ansonsten hätten sie ja das Modell XY nicht aus dem Katalog entfernt. Einen Anspruch dass ein Modell welches aus dem Programm entfernt wird, automatisch als Teilesatz eine 2. Karriere macht, gab und gibt es nicht. Es ging auch darum, via Teilesätze zu grosse Lagerbestände abzubauen und kostengünstig in Umsatz umzuwandeln. Manche Modelle waren nach deren Katalog-Ende oder bereits schon vorher restlos ausverkauft. Andere Modelle wie die 3014 waren noch viele Jahre, weit länger als es Koll beschreibt, als Teilesatz erhältlich. Da deren Teilesatz 3014 Umsatz grösser als von Märklin erwartet war, trotz dem korrekten HAG Modell der Re 4/4 I, wurden noch einmal eine Serie 3914 produziert! Märklin war gut CHF 100.- günstiger, als das HAG Modell.


    Als junger Angestellter nach der Lehre habe ich etliche Teilesätze zusammengebaut. Weder für das Geschäft, geschweige für mich selber Teilesätze zurückbehalten, es galt die Devise; nur eine verkaufte Lok ist eine gute Lok. Die schmucklosen braunen Kartons wurden mit samt der Stückliste platt gemacht und entsorgt:facepalm:.


    Hätte ich dem Chef 1984 erklärt, die 3015 werden im Jahr 2020 weniger Wert haben, als die meisten Märklin-Neuheiten von 2020, die einzigste Chance bestünde, die Teilesätze ruhen zu lassen und möglichst ja nicht berühren, das würden die wertvollsten sein! Ich hätte meine Stelle riskiert mit der Begründung, du bist ein Spinner und nur zu faul zum arbeiten!?

    Preise:

    Ein Sammler-Widerspruch sondergleichen: Selbst wenn es schön gemacht wurde, besonders die Wagen aus Bausätzen haben keinen Wert mehr, wenn schon das fertige Modell zu hunderten schwer verkäuflich an den Börsen auf den Tischen liegt, weil es nicht mehr heutigen Ansprüchen genügt. Massstäblichkeit, Kurzkpl. usw. Ein Zufall ist es dennoch nicht: Welcher Bub oder Mann hat sich in den 1960/1970-er Jahren voller Freude einen Märklin Bausatz besorgt und dann NICHT zusammengebaut? Absolut niemand!


    Heute noch existierende ungebrauchte Märklin Bausatz-Modelle stammen entweder aus damals nicht verkauften Lagerbestände, wenn Ladengeschäfte aufgelöst werden. Oder sie befinden sich in Sammlungen deren Besitzer genau wissen, dass ungebrauchte Märklin Bausätze Sammler-Raritäten sind!


    Achtung, ich selber bin nicht sonderlich kritisch (was trotz Erfahrung die eine oder andere kleine Enttäuschung einbrachte). Umgekehrt mag ich auch nicht übertrieben kritische Leute welche alles hinterfragen und zu misstrauisch sind und meinen, hinter jeder Ecke sei ein Betrüger. Bei den Märklin-Bausätzen ist ein gesundes Mass an Vorsicht absolut angebracht: Welcher ist so ein Frevler und schmeisst "heilige-Märklin" Kartons weg? wohl niemand! Ggf. auch Replicas Kartons v Bausatz(Wagen)? Jedenfalls leere Bausatz-Kartons sind gar nicht so selten! Besonders im Internet, aber auch sonstwo kann nicht jeder der Versuchung widerstehen, die entsprechenden Güterwagen (seltener die beiden Loks) auseinander nehmen und 10 - 15 x teurer als Bausatz zu verkaufen! Das ist unmöglich ohne Abrieb und sonstigen diversen kleineren Gebrauchsspuren. Das vorhanden sein eines Originalkartons ist keine Garantie, dass der Bausatz von Märklin so ausgeliefert wurde. Man darf die psychologische Wirkung eines Kartons nicht unterschätzen.


    Teile Sätze von Märklin Loks haben streng genommen nichts mit den offiziellen Märklin-Bausätzen zu tun. Teilesätze waren nie Teil des Märklin Katalog Angebotes. Es gab viele Modelle welche nach dem Ausscheiden noch eine Zeit lang als Teilesatz erhältlich waren. Bei der RET 800 / 3014 ausgesprochen lange!! Direkt ab Fabrik an den Endkunden gab es diese Teilesätze nicht, jedenfalls nicht direkt. Die Abwicklung lief über den Handel. Die Bauteile waren im einfachen braunen Karton verpackt, ohne Anleitung, meistens jedoch mit einer Stückliste. Die Idee war, dass der Händler diese Modelle zusammenbaut.


    Es ist davon auszugehen, dass so ein 3015 Modell alias 3915 als Teilesatz original ungebraucht in diesem von Märklin verwendeten Karton ausgesprochen selten ist, so wie von Roger Haller gezeigt:thumbsup:. Ganz im Gegensatz von 1976 - 1978. Wer damals Angst hatte, nie mehr ein 3015 Krokodil zu erwischen, hatte nicht so einen Teilesatz erworben und dann in Ruhe gelassen.


    Auch die Teilesätze waren zum Glück keine richtigen Bausätze, sondern vormontierte Baugruppen. Richtige Bausätze sind für mich Aster (Spur I) Bausätze, oder vor allem Bausätze von Ferro-Suisse und die Produkte von Faller und Kibri & Co was deutlich mehr Zeit, Können und Geduld erfordert, da jedes einzelne Teil vom Gussbogen abgetrennt werden muss, Brauen entfernt und zur richtigen Zeit am richtigen Ort angebracht werden muss. Die Göppinger kamen da dem Kunden weit entgegen, in dem dass die heiklen Teile auch als Bausatz bereits ab Werk montiert waren.


    Gruss

    Hermann

    Wenn man es genau nimmt, sind mindestens von der Verpackung her, offizielle Märklin Bausätze und Teilesätze nicht das selbe!


    Die offiziellen Bausätze waren für die "Endverbraucher" bestimmt, hatten eine offizielle Katalognummer und waren auch im Katalog angeboten und in den entsprechenden Läden / Fachhandel erhältlich. Märklin war damit nicht so ganz glücklich, einerseits wollte die Firma immer eine gleichbleibende Qualität anbieten, anderseits halt auch etwas verdienen.


    Es waren ja gar keine richtigen Bausätze im eigentlichen Sinne, sondern der Käufer musste nur noch vom Werk bereits fertig vormontierte Baugruppen zusammenfügen. Märklin musste für seine "Bausätze" eine separate Verpackung und entsprechende Anleitung anfertigen und eine separate Linie in seiner Produktion. Unter dem Strich dürfte das Märklin eher einem Zusatzaufwand als einer Margen-Erhöhung entsprochen haben. Das erklärt auch die nur kleine Preisdifferenz gegenüber dem fertigen Katalog-Modell. Für dass die Märklin Bausätze mehr Erfolg gehabt hätten, hätten sie deutlich günstiger sein müssen.


    Offizielle Märklin Bausätze gab es nur ganz wenige Varianten:

    Lokomotiven:

    3037 als 3937 DB E-Lok BR-41

    3021 als 3921 DB Diesellok V-200


    Güterwagen: ca 20 - 25 Stk vom 4900 (4500) Kesselwagen bis 4950 (4550) gedeckter FS Güterwagen.

    Die Papiere wurde so mitgeliefert.

    Gratulation Roger (Haller)

    mehr als auch schon, taucht dieser TEE Zug 3070 / 3071 /8370 immer wieder mal auf. Aber kaum je in diesem neuwertigen Zustand, sondern meist stark bespielt, oder defekt und oft ist auch sein Kunststoff-Aufbau verzogen. So komplett wie Du ihn hast :thumbsup: , dass ist wirklich selten geworden. Das TEE Begleitpapier gab es in der Form nur zum 3070 und auch bei dem nicht immer. Also da hast Du und/oder der Vorbesitzer sehr Sorge dazu getragen. 1 Jahr lang ist ja keine Kunst, alles beisammen zu halten, 55 Jahre aber schon! (Märklin-Bj. 1965-70). Dazu macht das Märklin Exemplar dem Tempo alle TEE-Ehre, das Vorbild wäre neidisch gewesen.


    Gruss

    Hermann

    Hallo Oski

    ... beides!

    Ein paar Katalog-Varianten und Jahrgänge sind nicht abgebildet. So gab es u.a. den Märklin Katalog MP. 40. Schweiz mit Jelmoli Aufdruck. Und vom bekannten Zürcher Händler HOPPLER das Märklin Spur 0 Angebot noch als Katalog 1940.


    Ca 1941-46 gab es offiziell keine Märklin Kataloge, es war Krieg! Jedoch vereinzelt interne - u. Händlerkataloge! An hohe Offiziere und sonstige Leute, welche keine anderen Sorgen hatten, fertige Märklin weiterhin (etwas reduziert) sein Angebot. Bereits ab 1947 ging es mit dem bekannten D-1947 wieder weiter... Es folgte ein Neuheiten Feuerwerk: u.a. MS 800 und CCS 800. Man muss sich mal vorstellen, beim Vorbild wurde 1940 - 1946 teils mit 2 (statt 3) Lampen gefahren, aber Märklin konnte weiterhin aus seinen Beständen Spielzeug herstellen und dies auch verkaufen!

    Gruss

    Hermann

    Gratulation Hänsu zu Deinem Modellbau Geschick. Du bist wirklich ein Virtuose:thumbsup:

    ;)Schade arbeitest Du bei den SBB, so einer wie Dich könnte Fulgurex gut gebrauchen!

    Bei Motoren muss man halt Kompromisse eingehen, was einem am wichtigsten ist. Sonst wäre es ja langweilig.


    Ja das Tenshodo Drehgestell ist schnell und kompakt. Seine Kraft ist mässig, für einen Triebwagen gerade so genügend? Diese Tenshodo Motörli (meine alten Exemplare) tönen laut und schrecklich, wie ein Zahnarztbohrer, (k)ein Klang-Erlebnis;(. Keine Chance gegen 90-100 jährige Märklin Motoren. Auch diese haben Nachteile: Ampèrefresser, viel Wärme statt Kraft und grosse Einbaumasse, dafür riesiger Auslauf und feinste Laufeigenschaften.

    Gruss

    Hermann

    Es gab davon 114 Stück. Ursprünglich 90 km/h vorgesehen, dann für alle 100 km/h. 1937 ab der 10637: 110 km/h:thumbsup: Und 5 km/h höhere Kurfengeschwindigkeit. Bj. 1921 bis 1929. Zugbelastung: 590 t = 100 km/h. 26 Promille: 180 t mit 65 km/h.

    Lieber Erwin,

    Haben wir - gemeint sind die Völker - überhaupt die Fähigkeit zu wissen, wie gefährlich oder harmlos die Zeiten einzuschätzen sind?!?


    Ich habe meine Jugendzeit in der Schweiz als sicher bis sehr sich empfunden. Dass, was für mich gefährlich war, habe ich zu annähernd 100% mir selber zuzuschreiben. Und hätte für Dritte wenig bis 0 Schaden bedeutet.


    In Wirklichkeit waren die Zeiten gar nicht so sicher, zuweilen äusserst prekär, nur war das niemandem gross bewusst. Nur schon seit dem 2. Weltkrieg:


    eine Kernschmelze(?) oder zumindest ganz ganz nahe daran im Unterwallis. Nur reines Glück und die begrenzte Menge (es war ein Versuchsreaktor, verhinderten, dass es im Wallis und weit darüber hinaus ein Atomunglück gab.


    Das explodierte Munitionsdepot im Berneroberland nahe an der BLS Linie bei Mittholz hätte noch weit schlimmer kommen können. Bekanntlich wissen die Behörden bis heute nicht mit 100%tiger Sicherheit, wie damit am besten umzugehen ist, so dass alle zufrieden sind. Beträchtliche Mengen Munition lagern noch im Berg, ein einfaches heraus nehmen praktisch unmöglich. Die Experten schätzen die Lage unterschiedlich ein. Wenn dieser Ort geräumt werden soll, müssen die Anwohner wegziehen, was nicht allen passt.


    Aber all das ist noch nichts dagegen, bezüglich der Atomkrieg Gefahren. Mindestens so gefährlich wie dass ein durchgedrehter Staatspräsidenten und Dergleichen bewusst auf den "roten Knopf" drücken, war und ist die Gefahr eines unwillentlichen Atomkriegs wörtlich aus Versehen. Jeder welcher die Atomwaffe hat, will im Fall der Fälle der Erste sein will ;(, daher sind Atomwaffen erst recht gefährlich in Bezug auf Versehen und Missverständnisse.


    So haben riesen Vogelschwärme, hektische Sonnenaktivitäten, kleine Meteoriten welche in der Atmosphäre verglühten, Abgase von konventionellen Kampfflugzeugen in einer "harmlosen" Truppenübung, unspektakuläre Kommunikation Fehler bei der Befehlsausgabe hüben wie drüben für heisse Köpfe gesorgt. Ganz sicher war es seit 1945 NIE! Vorher sowieso nicht. Aber meist regionaler. Wenn die Urstämme eine Fehde in Neuguinea austrugen, hat es der Tell nicht mitbekommen, der meinte sowieso, der Wallfahrtsort Finisterre im Nordwesten von Portugal sei das Ende der Welt.


    Gegen einen Virus ist auch das modernste Kampfflugzeug machtlos! Und eher noch schlimmer, gegen eine Geisteshaltung, es ist ja sowieso zwecklos, früher sagte man Nullbock-Leute, die hat aber jedes Land schon im Inneren, dazu braucht es keine ausländische Feinde mehr, auch da nützt kein Kampfflieger. Aus verschiedenen Gründen bin ich nicht gegen neue Flieger, sondern dafür. Aber es ist bei weitem kein Heilmittel für sämtliche Probleme, sondern nur ein kleiner teurer Beitrag zur (unserer) Sicherheit.


    Wenn ich die neuen Flieger wählen dürfte, das wäre unbezahlbar, vor allem deren Unterhalt: ich würde zu gleichen Teilen 30 Kampfjets je von den Russen, Franzosen und Amerikaner kaufen. Da ich keinem von denen 100% traue, was die Elektronik angeht. Es besteht das Restrikiko, dass der Flieger gar nicht abhebt, - wenn er mal im Ernstfall gebraucht werden sollte. Oder das Hersteller-Land zusätzlich Geld verlangt, wenn es zufällig Differenzen zwischen dem Land Schweiz und dem Hersteller Land geben sollte. Auch eine Option wäre, wir haben ja den Erwin, wenn die Schweiz wieder eigene Kampfflieger herstellen würde. Aber das wäre finanzieller Selbstmord. Eigentlich sollte man die besten Flieger gar nicht verkaufen. Aber jedes (herstellende) Land versucht "krampfhaft", Armeeflugzeuge zu exportieren, um die ökonomische Bilanz wenigstens ein bischen zu verbessern.


    Meine folgende Behauptung wäre inhuman in der Praxis zu testen, darum nur eine Vermutung: Wenn ein hochmotivierter Pilot in ein veraltetes (Kampf)Flugzeug muss, hätte ich als Gegner mehr Respekt bis Angst, als wenn ein Pilot das Beste bekommt, aber nicht bei der Sache ist.

    Es gibt kein Grund vorzeitig aufzugeben, dann hat man sowieso verloren, wenn man in einen Kampf gedrängt wird.


    Wenn Du schon eine Anspielung auf die Politik machts: die FDP entspricht in vielem so wie ich empfinde. Aber keine Partei ist so Digital Affin. Die SP hat in fast allen Punkten recht, aber bezahlen sollen aus Prinzip immer die anderen, auch nicht so nachhaltig. Die CVP ergibt ungefähr die SVP & SP geteilt durch 2, das würde mir noch passen. Deren Nachteil, es geht zu oft nicht primär um Inhalte, sondern um den Erhalt von Dorfstrukturen mit allen Vor- und Nachteilen. Die SVP empfinde ich als Wundertüte. Sie gelten nicht unbedingt als die hellsten Köpfe, die Parteiführung teils schon, aber nicht deren Backgrund-Mitläufer. Und doch, nur weil sie ihren Höhepunkt wahrscheinlich überschritten haben und die letzten paar Abstimmungen verloren haben, wahrscheinlich auch kurzfristig nicht gross zulegen werden; abgeschrieben ist die SVP noch lange nicht. Es gibt immer wieder Abstimmungen, wo bei mir SVP auf dem Zettel steht. Es ist gar nicht wünschenswert, wenn in der vielfältigen Schweiz eine Partei National 40-50% Wähleranteil hätte. In unserer Kultur ist spätestens nach 30-35% Wähleranteeil Schluss. Üblich ist um 20% herum. Unter 10% hat man Achtungserfolg, aber nicht so viel Macht und Einfluss. Brauchen tut es alle...


    Meine Lieblingspartei ist nicht homogen, sondern besteht aus vielerlei Ansichten. Sie ist bei Wahlen bisher nicht vertreten, es ist das MoBa-Forum.


    Gruss

    Hermann