Beiträge von Longimanus

    es ist der reine Wahnsinn, wie viele Eisenbahnmodelle es gibt, auch wenn einem dies im Alltag nicht so auffällt.

    Wer sich für die Märklin Spur 0 und I von ca 1892 bis 1955 interessiert, dem kann ich sehr die Schiffmann Sammler-Bücher empfehlen. Sie sind von bester Qualität ausgeführt und trotz der Vielfalt übersichtlich gestaltet. man kommt relativ schnell klar, ein bestimmtes Modell aufzufinden. Doch nur schon vom Leader Märklin und eigentlich ist es ein abgeschlossenes Gebiet klar umrissen 1892 - 1955 ideal zum sammeln, da es ein Anfang und ein Ende hat, es sind tausende Modelle nur schon von Märklin O und I im Tinplate Bereich. Nimmt man noch die Feinheiten der Detailvarianten hinzu, wie z.B. hellgrün statt dunkelgrün oder Bayern grün anstatt SBB Grün, so kommt man an die 10`000 verschiedene Modelle nur alleine von Märklin aus einem begrenzten Zeitraum.

    Nimmt man alle je hergestellten Modelle sämtlicher kommerzieller Modellbahn-Hersteller von Z bis IV in Betracht, wahrscheinlich wird es über 1 Mio verschiedene Eisenbahnmodelle geben, ohne je ein Modell doppelt zu haben.

    Und dabei war und ist die Modellbahn nur ein kleines Nischen-Gebiet. Anderst als im Frühmittelalter wo es kaum was zu finden gibt, wenn mal im Jahre 6000 Ausgrabungen zwischen Aarau Zürich und Luzern, dito von Chiasso bis Genf und Basel bis St. Gallen Ausgrabungen gemacht werden, wundern sich die die zukünftigen Bewohner, wie fleissig in unserem Zeitalter reale Modellbahn-Spielzeuge hergestellt und verkauft wurden.

    ;) :lol:

    Hi hi, Roger, das erinnert mich daran, wenn man ältere Lima, Kleinbahn, Jouef, Trix-Express Motoren repariert. Eine totale Spinnerei, da können schon mal 2-3-4 ?+ Stunden drauf gehen, für eine Lok welche als Ganzes, nicht nur der Motor, CHF 20.- bis 50.- Wert hat. Aber wenn ein Motor nicht läuft ;(, es lässt einem keine Ruhe. Man ist ein Stück weit Sklave der Modelleisenbahn (oder von der Autobahn) Es gibt Schlimmeres...

    eigentlich wollte ich zu Deinem Thread #1000 mit Deinen AMS-Citroen und dem Boden-Anschluss zurück kommen:

    Roger mach Dir nichts draus bezüglich der AMS Citroen DS Varianten und ihren Derivaten: schon innerhalb der selben Gruppe 1955 - 1967 "Froschaugen-Lampen" und 1968-1975 "Glas-Abdeckung" gibt es verschiedene Ausführungen bei den Übergänge vom horizontalen Boden zur Vertikale & deren Puffer + Stossstangen. Der Boden eines Autos wird generell unterschätzt und ist die grosse Unbekannte. Die MFK Prüfbeamten "lieben" diesen im Alltag versteckten Bereich. Wenn ein Auto im Zustand grenzwertig ist, aber gerade noch so durchkommen würde, dann schauen die Prüfexperten das Auto von unten an und sein Schicksal ist besiegelt...

    Optisch am schönsten ist der "DS-Boden" von der 1. Version von 1955. Aber auch am unpraktischsten. Die Letzte Citroen DS von 1975 ist das viel bessere und zuverlässigere Auto als die ständig defekte unzuverlässige 1. Version von 1955.

    Bereits die DS-Boden Version von 1968 mit Luftschlitzen, Bohrungen und sonstigen Öffnungen und Verformungen war ganz bestimmt nicht schöner, aber markant funktioneller als die 1. Version von 1955. Na ja, als Mensch ist man ca 1,50 bis 2.00 Meter gross und schaut kaum je unter das Auto! Und wer hat schon eine Auto-Hebebühne zu Hause?

    Faller AMS Citroen ID / DS Break Modell-Jahr 1968 1:1

       

    Gruss

    Hermann

    Bei der Piko H0 Ae 4/7 ist es ja offensichtlich: die 1. & 4. Triebachse haben am Boden eine deutlich sichtbare Ausbuchtung für das Zahnrad und die Achsen sitzen fester, ohne viel Spiel. Die pseudo "Triebachsen" 2. und 3. haben viel mehr Spiel und kein Zahnrad.

    Es gab vor 45 Jahren von Jouef 8854 die braune BLS Re 4/4 und 5 Jahre davor ebenfalls von Jouef die 8861 DB BR-184: beides Bo-Bo Loks mit viel Platz welche dennoch als H0 Modell nur eine einzige Achse angetrieben hatten. Wohl aus Kostengründen. Beide hatten erstaunlich leise feine Fahreigenschaften und waren mit viel Anlauf immerhin genügend schnell :D, aber Zugkraft hatten sie nicht mehr als eine Draisine zu bieten und waren schwächer als jede Kleinbahn oder Lima Lok.

    Einige wenige Händler und Werkstätten haben vor allem an der BLS Re 4/4 von Jouef deutliche Verbesserungen angebracht, aber das brachte rein gar nichts. Technisch schon, aber finanziell ging das nicht auf. Es gab zu HAG keine bessere Alternative.

    Auch nicht gerade das Gelbe vom Ei war die Trix-Int und Trix-Express DB BR-194 "Deutsches Krokodil" als letzte Version 2241 / 2441 Bj. 1964-73. Anstatt wie früher 6 angetriebene Achsen, hatte die Lok nur noch 1 Achse pro Drehgestell angetrieben. Die Konstruktion war so robust und der Motor erstaunlich stark, grundsätzlich war das Modell stark genug, es fehlte keinerlei Zugkraft. Aber einen billigen Eindruck hinterliess das Modell trotzdem, für den Preis welche diese Trix E-94 kostete, war das Modell deutlich zu teuer.

    Das ist absolut korrekt, aber in meinen Augen baut auch niemand so pott-hässliche Loks wie die Briten ....:D:D:D

    Das trifft nur auf ein paar wenige optisch misslungene BR Diesel- und E-Loks zu.

    Und die CH muss ja nichts sagen: wie kann man nur die seinerseits damals beste E-Lok der Welt erschaffen, welche auch heute noch ca 30 Jahre später neu als Oldtimer höchstes Ansehen attestiert wird. Aber die Schönheit und den Tempo Rekord der Taurus überlassen?!? Die BLS Re 465 hätte bestimmt das Zeug dazu gehabt, der Taurus ihren Geschwindigkeitsrekord von 357 km/h abzujagen. Und die Re 460 / 465 war zuerst, man hätte ihr das Taurus-Designe geben sollen.

    Und wer bestellt schon 119 Lokomotiven? Die Ae 6/6 macht dies viel besser, von ihr wurden 120 Stk beschafft. Die Industrie hätte eine Re 460 oder Re 465 selber behalten sollen und als Testfahrzeug einsetzen. Ein bischen grössere Räder und trägere Sicherungen und oder diese gleich ganz weg zu lassen und eine der modernisierten Re 460 oder damals schon eine der Re 465 hätte bestimmt 401 km/h geschafft vermutlich mehr... Die Schweizer sind zu sehr Vernünftig und pragmatisch und kostenbewusst. Was ja im Grunde alles gute Eigenschaften sind.

    Die BR Mallard "Wildente" Dampflok 2`C`1 erreichte am 3. Juli 1938 201,2 km/h und ist sehr schön, elegant, ohne überflüssiges Gewicht.

    Die englischen Loks der Schweizer A 3/5 Bauart 2`C bez. auf Englisch = 4-6-0 waren sehr verbreitet, aber liessen es nicht mit "nur" 100 km/h bewenden, sondern fuhren damals schon 120 -130 km/h, versuchsweise auch 140 - 160 km/h.

    Die Single GNR No 1 mit der Achsfolge 4-2-2 Bj. 1870-1895 fuhr regelmässig knapp 140 km/h (137 km/h)

    Gegen Ende der Dampf Ära hatte die British Rail ausgesprochen schöne 2-10-0 (1`E) und 4-6-2 (2`C`1) Dampfloks in ihren Beständen.

    Gruss

    Hermann

    Tatsache, dass nur eine einzige Achse angetrieben ist.

    Hallo Hansruedi

    Bist Du sicher dass diese Aussage auf die Piko Ae 4/7 zutreffend ist?

    Bei meiner DC Analog Piko 51780 SBB Ae 4/7 Vorbild "10990" da sind immerhin 2 Achsen angetrieben (die 1. + 4. Triebachse).

    Die werden ja wohl nicht nur für Digital-Zeugs für Platz zu haben, eine weitere Antriebsachse geopfert haben? Ansonsten gehen halt die Meinungen weit auseinander, was bei der Ae 4/7 die beste Antriebsform ist. Grundsätzlich bin ich ganz Deiner Ansicht, es sollte dem Vorbild entsprechen, also 4 Triebachsen! (Sonst ist es streng genommen keine Ae 4/7)

    Aber das bedarf auch halbwegs vorbildgetreue(re) Gleisradien. Früher musste die H0 Bahn auf einem Tisch Platz haben. Als vor 80 Jahren die ersten kommerziellen H0 Ae 4/7 auftauchten, gab es zumindest von Märklin keinen grösseren Radius als der Normalradius von D = 72 cm. Seither gibt es bei der H0 Ae 4/7 unterschiedlichste Antriebe, aber unter 2 Triebachsen ist mir kein Ae 4/7 H0 Modell bekannt.

    Achsfolge / Antrieb bei der Ae 4/7 betreffend den H0 Modellen. Nicht auf das Vorbild bezogen, sondern betr. als H0 Modell Ausführung:

    2`C-A`1 bei CAR H0 1940-er Jahre

    2`Bo-Bo`1 bei Yibby 1940/1950-er Jahre

    2`D`1 bei Buco H0 1950-er Jahre

    2`D`1 bei HAG zu beginn der Buco Ae 4/7 Übernahme

    2`C-A`1 klassische HAG Ae 4/7 der 1960-1990-er Jahre.

    2`Bo-Bo`1 bei der HAG Neukonstruktion HAG Ae 4/7 ab den 2000-er Jahre bis heute.

    2`Do`1 bei Fulgurex, Metropolitan, Lemaco, EID, 1980-er bis 1990-er Jahre

    2`A-1-1-A`1 Liliput, Piko.

    Aufzählung unvollständig...

    Jede dieser Antriebe hat seine Vor- und Nachteile. Die vorbildlich angetriebenen Modelle laufen nicht unbedingt besser als die versteckte Bo-Bo Ae 4/7 oder diese mit nur 2 Triebachsen. Ausgezeichnet Laufeigenschaften hat das Lemaco H0 Modell mit dem Buchli Antrieb, was ein grosser H0 Radius erfordert.

    Gruss

    Hermann

    Hallo Jonas,

    Nach meinem Empfinden liegt da eine ziemliche Differenz vor, zwischen wünschbar und realistisch erreichbar: Das RhB Krokodil Ge 6/6 I ist DER LGB Klassiker. Es gibt dieses Modell (in leicht unterschiedlichen Details) zumindest in Braun seit vielen Jahrzehnten. Die Weichen wirken erheblich abgebraucht. Der kleine LGB Kreis ist bei Sammlern unbeliebt, man nimmt ihn nur wenn man muss wegen Platzmangel. (Sehr) gut verkaufen lassen sich gerade LGB Gleise, aber im gebrauchtem Zustand kosten die auch nicht mehr alle Welt. IIm ist um ganze Faktoren weniger verbreitet als vergleichsweise H0. Die Güterwagen lassen sich gut verkaufen, aber nur günstig, man sieht die preiswert an jeder Börse angeboten. Dass der Trafo fehlt, dass tut finanziell nichts zur Sache. Kleine LGB Trafos gibt es gratis und die grössten LGB Analog Trafos kosten im Wiederverkauf, neuwertig um die CHF 60.- herum.

    Aus meiner Sicht liegt der Wiederverkaufswert für diesen LGB Posten um CHF 400.- bis 450.- herum. Wahrscheinlich gibt es im MoBa-Forum niemand, welcher fast das 3-Fache vom üblichen Wiederverkauf-Marktwert bezahlen will...?

    Gruss

    Hermann

    Hallo Michel,

    knapp nicht! Danke für Deinen Hinweis :thumbup:.

    Nein ich meine nicht Erstfeld, von dort beginnt die Fahrt ja. Ich meine, wenn schon dann schon, wenn man die ganze Rundstrecke durchführen möchte! Aber logischerweise nur ein Teilbereich an der Führerstandfahrt teilnimmt. Man sitzt dann danach ja nicht auf dem Puffer ganz vorne auf der Lok. Sondern ob man dann noch ein Billett als Zugspassagier Erstfeld bis Erstfeld bucht?

    Gruss

    Hermann

    Gratulation dem Team Erstfeld zu dieser Ae 8/14 Fahrt :thumbsup:.

    Das diese spektakuläre Fahrt in Teilstrecken aufgeteilt wird, finde ich eine gute Idee, so haben mehr Leute die Möglichkeit und Chance an einer Führerstandfahrt teilzunehmen und letztendlich geht es ja auch darum, das Team Erstfeld zu unterstützen.

    Doch man möge mir verzeihen, falls ich eine dumme Frage stelle, vielleicht ist es zu heiss um richtig denken zu können? Bei der letzten Führerstandfahrt, aber das ist schon 10 Jahre her, da war die Fahrt im EWII für den Rückweg inbegriffen. Rein organisatorisch nimmt mich wunder; ist das jetzt auch so? Oder muss man noch nach der Führerstandfahrt die entsprechende Teilstrecke bis nach Einsiedeln buchen? Und von dort den Retourweg von Einsiedeln bis zu seinem Wohnort zurück?

    Gruss

    Hermann

    ;) Hier jagen Rosa Klebb und darauf Mister Blofeld mit 250 km/h dem ETR 610 hinter her, noch liegen sie vorne, aber der Zug darf technisch 10% oder sogar 15% schneller fahren, der ETR 610 wird aufholen :D und dem Pw das Benzin ausgehen...

    Der FS Settebello würde bis auf den Strom besser passen, oder perfekt bei 160 km/h der RAe TEE. Manchmal ist ein volles Gegenlicht Foto nicht gänzlich misslungen. Mindestens die Sonne im Glas gespiegelt, zeigt ihre ganze Wirkung. Seit 100 Jahren führt Basel ein riesen Älpler und Jodlerfest durch, hoffentlich überstehen das die Alphornspieler? Bei 38 Grad bereits ende Juni...

    Guten Tag Christian,

    1976 für ein paar Monate zu Testzwecken in den USA. Überzeugt hat sie ebenfalls gemäss Beschreibung nicht, jedenfalls seien die US-Typen besser.

    Da kann ich den Sachverhalt nicht nachvollziehen. Bez. die SLM wie die Rumänen hatten gar kein Interesse am USA-Auftrag? Wieso soll man sich voll bemühen, wenn sowieso klar ist, dass man mit grosser Wahrscheinlichkeit den Auftrag NICHT bekommt?

    Weil mich wundert, die Rumänen waren in einer vorteilhaften Ausgangslage. Das Original der Schweizer Bm 4/4 18401-18446 ist Dieselelektrisch, ebenso ist die 1. Exportserie Dieselelektrisch ausgeführt. Die überwiegende Mehrheit dieser Loks hat jedoch eine Voith Hydraulik Kraftübertragung. D.h. die Rumänen wären in der Lage gewesen, das zu liefern was der Kunde wünscht. Wieso gibt man ihm denn was er nicht so bevorzugt?

    Wahrscheinlich waren von Beginn an von den USA gar keine direkten Kaufabsichten dahinter, sondern effektive "nur" die Absicht eine konkurrierende Technik zu testen. Die DB liess es ja auch zu, dass die Ae 6/6 11414 Bern in Bamberg bis 225 km/h fuhr, kaufte aber keine SLM Ae 6/6. Die braune BLS Re 4/4 161-195 fuhr bei den ÖBB, aber sie kauften nicht diese Lok, sondern entwickelten später selber die BR-1044 etc. Mehr Glück hatten die Schweden nach der 1042 aber noch vor der 1044 mit der Testlok SJ Rc 2 davon gab es tatsächlich eine kleine Serie ÖBB BR-1043.

    hier noch ein Foto einer echten rumänisch-schweizerischen Bm 4/4. (Stand Oktober 2023). Ob die Lok noch fährt weiss ich nicht, das wäre etwas für die Fraktion welche immer unbedingt ihre Modelle altern will... Die Loks von Hermann-Stadt wie Sibiu zur kommunistischen Epoche genannt wurde, befinden sich mit bis auf ganz weniger Ausnahmen in einem schlechten Zustand. Die Mechaniker welche noch wissen wie es geht wären da, aber es fehlt massiv an Geld...

    Anbei noch Fotos der rumänischen Diesel Ae 6/6 als quasi Am 6/6

       

       

    Gruss

    Hermann

    deine 60 E2 Schiene, müsste eigentlich eine Hochgeschwindigkeitsweiche sein, sonst wäre es 60 E1 nach UIC60 oder nach EN 13674-1.

    Guten Abend Erwin,

    es ist nicht "meine" Schiene, ;) ich habe sie dort gelassen und nicht abgesägt und nach Hause genommen. Eine Weiche hat es dort weit und breit nicht, aber eine (relativ) enge Kurve. Mit etwa 80 km/h ist das jetzt nicht unbedingt eine Raserstrecke, aber hochbelastet wahrscheinlich schon, wenn da zu guten Zeiten alle statistisch 20 Min ein Güterzug durchfährt. Wobei statistisch trifft es hier nicht so an, es kann 30-50 Min kein einziger Güterzug vorbeifahren und dann 3 Güterzüge dicht folgend teilweise im Abstand von nur 1,5 - 2 Min.

    Es ist nicht anzunehmen, dass die SBB bez deren Infrastruktur mehr Geld als nötig ausgibt. Die werden sich schon überlegt haben, ob es eine 60 E 2 Schiene, also eine der teuersten Variante wirklich braucht, um darauf nur 80 km/h zu fahren. Knapp so viel konnte schon die Be 4/6 mit V/max 75 km/h oder sogar eher noch etwas schneller die GB/SBB Dampflok A 3/5 Dampflok 90-100 Km/h je nach Variante ab 1894.

    Die Schiene und deren Aufschrift diente mir den Autofokus zu testen. Ein weisses Blatt oder den Nachthimmel an einer dunklen Ecke kann eine Kamera nicht gut fokussieren bez. braucht zu lange. Das kann man auch nicht anderst erwarten, Jedoch ein feiner Aufdruck aus Stahl auf Stahl ist ein guter Test. Auch interessierte mich was BS heisst? Leider nicht Basel, es ist mindestens 126 Jahre her, als in Basel noch Schienen produziert wurden. Gemäss KI heisst: BS = British Steel. Interessant, ich dache da eher an KRUPP zuerst?

    Auch ist interessant, zumindest 1:1, der 60 E 2 Typ ist nicht einfach Stahl, sondern der Sockel relativ weich und die Schichten nahe der Oberfläche und diese selbst hoch vergütet, gehärtet.

    Es ist wohl nicht so ganz trivial, wer was wo nachgeben sollte. Ich habe erwähnt, wie sehr die Züge, insbesondere auch die Güterzüge auf der Gotthard-Linie leiser und laufruhiger geworden sind. Ausnahmen bestätigen die Regel.

    Vor mitte Juni 2026 ist mir in Brunnen ein Güterzug von Süden herkommend aufgefallen, welcher aus modernsten neusten Wagen und einer Lok BR-193 bestand. Seit ich dann und wann Eisenbahnen zuschaue, habe das so noch nie bemerkt: Man hörte den Zug schon von Weitem. Dass das einer normalen Abnutzung entsprach ist ausgeschlossen, der Zug hatte wörtlich eckige Räder, nicht etwa nur von 1-2 Wagen, sondern komplett die ganze Komposition schlug derart fest auf die Schienen auf, weit ausserhalb der Toleranz.

    Mich wunderte ausdrücklich, dass der Zug in dem Zustand überhaupt weiter fahren durfte. Na gut, einfach stehen lassen können sie den Zug ja auch nicht. Was soll die SBB machen, für die meisten Schnellbremsungen trägt die SBB keine Verantwortung. Wenn es jetzt da auch noch bei einer Schnellbremsung gleich die Schienen abrubbeln würde, dann würde sich ja ein Lokführer gar keine Schnellbremsung mehr getrauen auszuführen, die Kosten für so eine Schnellbremsung sind bestimmt äusserst hoch, wenn da alle Radsätze nicht nach zig Jahren, sondern nach einer einzigen Schnellbremsung ersetzt werden müssen?!?

    Allerdings hätte ich gedacht, dass eine Schnellbremsung die Radsätze aushalten vermögen? Man muss ja bei einer maximal möglichen Bremsung beim Auto nicht gleich ein neuer Satz Reifen kaufen als normaler PW Fahrer, bei der Formel 1 sieht es schon anderst aus. Beim Zug: Nicht immer ist Masse von Vorteil.

    Ich weiss auch nicht, ob da noch wie früher zwischen Personenwagen und Güterzügen unterschieden wird. Eine komplette Güterzug Komposition mit lauter Rädern mit Flachstellen habe ich noch nie fahren gesehen.

    Gruss

    Hermann

    Mir war nicht klar, dass die Digital Kamera so viel besser ist und man von Hand gehalten, Blendenöffnungen von unter 2,0 bis 4.5 einstellen kann, ohne Stativ und bei 1/800 bis 1/1200 die durchschnittliche Lichtmenge ausrecht. - Nochmals Danke Michel :thumbsup: für den geschwindigkeitsabhängend Typ mit den viel schnelleren Verschlusszeiten.

    Ein bischen Glück gehört auch dazu, gestern kam nur eine einzige ++ Lok vorbei, ausgerechnet dann wo ich am Daten auswerten war, so reichte es nur für ein ganz extrem kurzen spontanen Schnappschuss.

        

    Bei der Modellbahn werden die Schienen tendenziell niedriger & schmäler, 1:1 höher und breiter// Sogar auch am So gibt es wenige Güterzüge.

       

    Tunnel am Südende von Sisikon, Axen.

       

    Stellt man die Kamera auf 1/800 bez 1/1250 "Verschlusszeit" ist selbst der Lokführer noch erstaunlich deutlich zu sehen.

      

    Noch fahren die SBB EW IV Züge mit der Re 460 als Zug oder Stosspferd. Hier Steuerwagen voraus. Schade kann man nicht mehr Abstand nehmen, selbst ohne Schallschutzwände, das Bahngleis befindet sich ca 10 Meter über dem Grund. Es hat immer irgend etwas Fehlerhaftes, wenn ich Eisenbahnen fotografiere... So oder so, die nun auch schon 45 jährigen EW-IV können es in Sachen Komfort locker mit den moderneren Zügen aufnehmen.

      

    Zumindest am PC sind über alle 3 Uhren-Distanzen die Zeit ablesbar // die SBB Re 4/4 II 11156 war die 1. Lok mit 2 Pantos. Es gab das Modell in H0 von Fulgurex und vor allem von Fleischmann in grün mit Heimat-Bahnhof Basel und auch als TEE Version. In rot weiss ich nicht, ob es ein H0 Modell gibt?

    um 21.49 Uhr Blende 1/640 bei f2.2 nahezu im Dunkeln fokussierte die Kamera noch für die Situation erstaunlich gut.

    Gruss

    Hermann

    Gute Eisenbahnfotos anzufertigen ist eine Kunst. Ich bin immer noch am üben.

    Es hat immer etwas, was stört an einem Standort und jede Kamera deutliche Verbesserungen, aber auch dass ältere Kamera Generationen in Teilbereichen ihrerseits besser waren.

    Nochmals danke Michel für den Typ Verschlusszeit Hoch und fast offene Blende. Das hätte ich mich nie getraut, unter Blende 6 hatte ich keine Erwartungen mehr, dass das Foto scharf werden sollte bez. könnte. Ich brauchte noch ca 1 Jahr, um wirklich gute Fotos mit der Z9 zu erstellen.

    Am meisten irritiert mich an der Z9, dass es für eine gewünschte Einstellung nicht mehrt nur eine Möglichkeit gibt dies zu erreichen, sondern bis zu 3-4 Möglichkeiten. Je nach Einstellung, es reicht versehentlich den Bildschirm zu berühren und es löst ein Foto aus... oder eine ungewollte Tastenkombination schaltet den Autofokus ab, den man im Menue finden und wieder die Autofokus Funktion einstellen muss. Bestimmt gerade dann, wenn eine ++ Lokomotive daher fährt.

    Anderseits ist die Möglichkeit der Nikon Z9 faszinierend, kleine bis kleinste Bildausschnitte zu wählen und man erhält immer noch ein recht scharfes Foto. Schon seit über 10-15 Jahre kann man Bildausschnitte wählen, aber es hatte bisher immer und logischerweise deutliche Qualitätsverluste, die Z9 praktisch nicht mehr. Auch der Fokus der Z9 ist hervorragend. Der von der Nikon D 850 war schon gut, aber der von der Z9 ist nochmals besser. Man könnte mit einem 35mm Objektiv eine SBB Signallampe fotografieren und daraus den Glühfaden einzeln abbilden. Klar ist das die Umgebung unscharf, aber immerhin es geht.

    Aber gute Eisenbahnfotos, da ist die Kamera nur ein Teilaspekt. Das Tageslicht muss stimmen, der Winkel zur Lok und Abstand muss stimmen, die Lok sollte eigentlich immer die Hauptsache sein, aber zu nahe sieht unschön aus, zu weit ebenso. Auch die Höhe muss stimmen und kann man nicht anpassen.

    Ein Vergleich von Hai Fotos und SBB Loks

    Die meisten Haie sind genau so scheuh wie eine SBB Lok, ruck zuck ist eine SBB Lok oder ein üblicher Hai weg. Aber bei einem Hai kann man zumindest die Höhe richtig "einstellen" d.h. etwas höher zum Hai auftauchen, oder tiefer zu ihm abtauchen. Aber den Tiefenmeter nicht aus den Augen lassen. Nicht alle Haie freuen sich, wenn ein Taucher kommt. Tauch man 5 Meter tiefer zum Haie, gibt es dass dieser ebenfalls 5 Meter tiefer taucht... Letztendlich bestimmt der Hai die Distanz, nicht der Taucher. Und wenn er zu nahe kommt, vorsichtig mit der Hand weg stupsen. Kommt er innert 0,5 Min 2 x nahe, sollte man vorsichtshalber das Fotografieren unterlassen und ihn anschauen, das mag er von einem Menschen nicht so und verschwindet dann.

    Bei Tigerhaie ist die Chance gross, dass sie einem aus 10 Meter Distanz umkreisen und bis auf 1 Meter Nähe kommen und dies 3 - 4 x pro Tauchgang. Besser kann man es als Fotograf nicht haben. Man stelle sich frühere Zeiten vor, wenn man eine neue Kamera hatte und erst zuz Hause wusste, ob das Foto gut wurde. Man benötigte einige bis viele Taucherferien, für nur ein einziges gutes Haifoto zu erreichen. Heute mit einer Digitalkamera und einem neugierigen Hai, (nur die Wenigsten sind neugierig!) bekommt man viel leichter und schneller und kostengünstiger ein Foto umkreisen und aus Neugierde wieder kommen. Perfekt wenn man eine neue Kamera hat und sich damit noch nicht so gut auskennt, man hat ein Vielfaches mehr Chanen für ein gutes Foto. Vorausgesetzt man weiss oder zumindest vermutet was man vorher falsch gemacht hat, einfach zwischen 0,5 bis 3 Min warten und es bei der nächsten Annäherung besser machen.

    Bei der Eisenbahn ist das oft schwieriger, der Bauer mag es nicht, wenn man über sein Feld latschen würde. Am Gotthard sollte man an den besten Fotostellen abholzen dürfen(...) Ja nicht, das gäbe Ärger mit der Gemeinde. Jedenfalls bekannte gute Fotostellen +/- um Wassen herum, exakt auf den halben Meter Standort genau, wie die frühen Fotografen, diese Stellen sehen heute total zugewachsen aus, im Vergleich zu den Autoren aus den 1950-er - 1970-er Jahren.

    Das ist noch selten passiert, dass man mitten im Sommer erst um 17.50 Uhr die Kamera auf 2000 ASA stellt, aber anstatt Züge kam ein mittleres Gewitter. Es wollte und wollte in beiden Richtungen kein Zug kommen. Auch diese schöne Fotostelle ist sehr stark zugewachsen im Vergleich zu alten Fotos an der selben Stelle. Foto: der etwas versteckte Viadukt oder Brücke etwa auf der Fluchtlinie von der Rigi-Kulm, wenige Km nördlich vor Arth. (Bei Nasegg) Im Bild der Zugersee.


    Na ja, diese Digital Z9 hält mein Gehirn etwas auf trab, anstatt Kreuzworträtsel. Irgend wann gibt es schon noch gute Eisenbahn Fotos.

        

        

        

        

    Dieser Standort mag ich eigentlich sehr, aber die Re 6/6 11675 Gelterkinden wirkt wie ein Spielzeug. Aber auf der korrekten Höhe würde man nur noch die Lok sehen, dazu muss man nicht extra an den Axen, das ginge einfacher an einem Bahnhof.

        

    SBB Re 4/4 II 11259 / Leerzug Autotransportwagen bei der Gumpisch-Brücke (Axen). Fronalpstock im Hintergrund.

    einfach dass man weiss, wie gross dieser See ist...

    Selbst für die SBB ist das für an einem Stück noch zu weit. Zwischen Arth-Goldau und Seewen/Schwyz erfolgt ungefähr in der Mitte die Station Steinen. Christoph und Röbi haben Glück, vor nicht all zu langer Zeit auf die Welt gekommen zu sein. Vor dem Goldauer Bergsturz 1806 soll der Lauerzersee deutlich grösser gewesen sein. Der Bergsturz zerstörte nicht nur Goldau, sondern füllte auch noch teilweise den damaligen See auf und zerstörte dabei auch noch Lauerz, dieses Dorf liegt auf der anderen Seeseite(!) und soll eine 20 Meter(!) hohe Welle ausgelöst haben.

    Und wir als MoBa-Forum Ausflug haben Glück, dass es nicht militärisch wird, das Schiff fährt auf der anderen Rigi Seite nach Brunnen, niemand wird seckeln müssen...

    Auch beim Axen Flüelen - Brunnen kommt in den Tunnels diese Stromschiene zur Anwendung. Auch auf der freien Strecke, wenn die Abstände zwischen den Tunnels nur kurz sind. Jedenfalls nach dem 2017 die SBB Axen Strecke Flüelen - Brunnen erneuert wurde. (Märklin verwendete ganz früher bei seiner 00/H0 Bahn 1938 - 1951 mit seiner Oberleitung Mä Nr 407 die selbe Art Metallleisten-Oberleitung)

    fertig erneuerte Axen Strecke Flüelen - Brunnen 2017/2018 Genau genommen ist es ebenso ein Fahrdraht, aber "eingeklemmt" oder eingelegt in einem festen Führungsleistenprofil.

       

       

    Strecke im Umbau. (Die Gotthard Eisenbahn wurde nicht aufgegeben und abgebrochen, sondern rundum erneuert)

      

      

      

    Gruss

    Hermann

    Guten Abend Robert,

    Uiii uii, der Arlberg ist mein Angstberg ;) ;( :huh:. Robert bist Du auch mit einem Traktörli unterwegs gewesen oder mit einem Auto? Falls Letzteres, gehörst Du zu der modernen Digital-Fraktion?!? (oder bekommst Post von der Gesellschaft zur Finanzierung der Schnellstrassen). Über den Arlberg fahre ich nur noch per Zug oder mit einer Polizei Eskorte.

    Dummerweise war ich dort im Februar 2026 anstatt per Traktörli mit dem Auto unterwegs, z.B. der Porsche fährt nur 20.0 Km/h, das würde dauern bis nach Graz... Weder in Schaan noch in Feldkirch kann man für den Arlberg gültige Vignetten kaufen, man muss - an der richtigen Stelle - 5-6 Km ab der Schnellstrasse in das Dorf Arlberg fahren und zu deren Öffnungszeiten die Berechtigung kaufen. Was weniger wie 1 Promille der Autofahrer noch macht. 99,99% aller Arlberg-Autofahrer machen das 14 Tage vorher elektronisch via Internet oder aber bezahlen eine Busse. (aber eine Reise per Auto in das Nachbarland Österreich ist doch keine komplizierte Flugreise in die USA?)

    In Basel kommt noch heute im Jahre 2026 eine Vignetten Verkäuferin ganz nahe an das Auto heran am Zollamt Weil, man muss keinen mm von der Fahrspur abweichen, sondern nur das Fenster runter kurbeln (je nach Alter vom Auto sogar nur auf eine Taste drücken) und der Frau sagen was man möchte und man darf, wenn man ganz modern ist wie z.B. der Beat oder Erwin per Handy bezahlen, oder per Karte oder klassisch bewährt per Bargeld. Nur nichts kaufen darf man nicht, ohne gültige Vignette. Wer nichts kauft ohne gültige Vignette muss umkehren und darf an der Autobahn nicht den Zoll passieren.

    Das ist noch toll, dass es noch Traktörli Fahrer gibt :thumbsup:. Der Traktoren-Hype ist etwas vorbei. Schon nicht ganz weg, aber abgeflacht. An der riesigen Traktoren Ausstellung in Möriken, was eigentlich eine reine Liebhaber Ausstellung ist, hätte man annähernd die Hälfte der ausgestellten Traktoren kaufen können. Die Ausstellungsbesucher waren durchmischt, viele junge Leute auch dabei. Aber die Traktoren-Besitzer waren +/- so alt wie die Oldtimer selber.

    Gruss

    Hermann

    Oh doch. Auf Frauen- / Familien- und Behinderten-Parkplätzen wird allpott ungerechfertigerweise parkiert.

    das könnte ich jetzt nicht behaupten. Zumindest dies ist Ingenbohl-Brunnen vorbildlich. Auch an der Schifflände ist der Behinderten Parkplatz der Einzige welche jeweils nicht belegt ist.

    Mitten im Dorf hat es einen Coop mit einer sehr grossen Tiefgarage. Interessanterweise kaufen dort die meisten Leute eher zu Fuss ihre Sachen ein und oder parkieren auf dem Gemeindeparkplatz. Die Tiefgarage ist nur selten voll belegt. Jedenfalls hat es vor dem Lift/Treppe/Ausgang mindestens 4 oder 6? Parkplätze für Frauen mit Kindern, oder auch für Behinderte, die zudem auch noch deutlich breiter sind. (Die Parkplätze nicht die Kinder). Ich wohne immerhin seit 2011 in Brunnen und habe noch kaum je ein Auto dort parkieren gesehen. Eher geht man noch am Abstimmungssonntag in die Aula, oder bezahlt eine Rechnung auf dem Postamt. Aber auch dies ist Pro Specie Rara

    Gruss

    Hermann

    Das Problem ist: eine Behinderung, die man nicht sieht, wird von Gesunden missbraucht.

    Glaube nicht absichtlich. Man kann ja nicht gut fragen; guten Tag sind sie behindert? Noch schwieriger geht das in einer Leistungsgesellschaft wo wir uns nun mal befinden.

    Und im Endeffekt, ohne irgend jemand beleidigen zu wollen; sind wir nicht alle irgendwo ein wenig selber... jedenfalls nicht die Supermänner und Superfrauen welche wir vielleicht gerne dann und wann mal wären?

    Die IV macht das wahrscheinlich schon richtig, es gibt Behinderungen welche man sich gar nicht vorstellen mag. Was hat ein verunfallter Hobbyskifahrer welcher eigentlich Rennfahrer war, von seinem Leben wenn er 24h Pflege bedarf und die einfachsten Dinge wie Essen und den Gang auf die Toilette, geschweige das Essen zu besorgen, selbst wenn er Geld mehr als genug hat, dies nie mehr selber tun können wird! Da verstehe ich den Herrgott, der Teufel oder Darwin, oder das Schicksal nicht ganz, in so krassen Fällen soll man den Stecker ziehen dürfen, ich meine unabhängig der Spitalmaschinen den inneren Schalter auf gänzlich out stellen dürfen und können.

    Anderseits gibt es auch manchmal Menschen, welche aus ihrer Behinderung Superkräfte entwickeln. Es gab da mal ein Mann mit nur einem Bein, welcher unbedingt mit mir Tauchen wollte. Ich aber wollte meinerseits unbedingt mit einer 90-60-90 Frau tauchen. Am letzten Tag ergab es sich doch noch, mit diesem Mann zu tauchen, (die Frau war abgereist) das war ein Erlebnis: Er war besser in jedem Bereich und eine richtige "Wildsau", er ging bis an die Grenzen der Grenzen.

    Oder ein anderes mal spielte Lisa Stoll in einem Konzert mit einem Mann welcher leider völlig blind war. Dieser Mann spielte Klavier in einer Extraklasse (rein aus dem Gehör, Noten lesen kann er ja nicht!!!) und als wäre das nicht genug, tröstete er nach einem Konzert noch hoch empathisch eigentlich gesunde Menschen, welche mit ihrem Leben nicht so zufrieden waren.

    In gewissen Massen, so lange es gefahrlos für andere Menschen ist, darf man wohl schon mal ausrasten, das ist doch auch nur menschlich. Doch dem überlagert ist: es gibt kein Weg zum Glück, glücklich-sein (so gut als möglich) ist der Weg.

    Gruss

    Hermann

    Hallo Mike,

    Deine Ausdrucksweise mit verdammt noch mal ist ein wenig seltsam. Wenn jeder Mensch nur noch Maximalforderungen stellt, dann werden die neuen Züge und Bahnhöfe endlos nie mehr fertig und dabei immer wie noch teurer, ohne den Nutzen zu erbringen.

    Ich bin auch eher ein Fan der noch "richtigen" Eisenbahnzüge mit Einzelwagen. Aber wieso das nicht immer sinnvoll und möglich ist, beschreibt ein Profi in einem Deiner vorgestellten Videos ganz exakt. Z.B. was ich nicht wusste, dass ein (längerer) Zug als klassische Komposition nicht gleich schnell beschleunigen oder abbremsen kann wie ein moderner Triebzug. Rangierpersonal und die Rangierlok ist auch nicht gleich an jeder Ecke verfügbar. Und wirtschaftlich soll der Betrieb ja auch noch sein, wenigstens so gut als möglich. Und die "neuen" SBB EW IV fahren doch auch schon ca 45 Jahre und bringen es wohl auf 50 Jahre, das ist ein gutes Resultat.

    Früher mangelt es (manchmal) den Loks an PS, aber das ist 100 Jahre her. Die Beschleunigung ist weitaus komplexer als nur PS: Man sieht es ja auch an der Modellbahn: wenn die Lok zu fahren beginnt, macht der 1. Wagen beinahe die selbe Bewegung wie die Lok mit, aber der 14-18 Personenwagen bez. 20-35 Wagen bei Güterzügen längstens nicht mehr. Diese hin und her Ruckbewegungen wirken sich ungünstig auf den Fahrbetrieb aus, auch wenn die Lok noch so viel PS hat oder hätte und der Lokführer wie ein Ferrari-Pilot fahren wollen würde und dürfte ;) :rolleyes:.

    Auch hat sich gezeigt, dass wenn die Motoren auf den ganzen Zug verteilt sind, die Fahreigenschaften besser sind, als wenn die ganze Antriebskraft nur von 4-Achsen erfolgt. Auch dies spricht für Triebzüge.

    Mach doch einen Vorschlag und sende Deine Begehren an eine Behinderten-Organisation. Also vom Moment an einer Feststellung bis es umgesetzt wird, - selbst wenn alle Stellen dabei Gas geben, das dauert Jahre bis Jahrzehnte.

    Ganz schlecht ist auch, wenn sich behinderte gegenseitig behindern: Dir ist vielleicht egal, eine steile Treppe hochzusteigen wie es noch früher üblich war. Aber ein Rollstuhlfahrer wird ganz sicher froh sein, nicht mehr via Hubstapler vom/in Gepäckwagen geschoben zu werden und im Gepäckwagen fahren zu müssen.

    Auch Behinderungen haben eine gewisse Dynamik; dank Impfungen, Medikamente, Aerztekunst gibt es gewisse Behinderungen gar nicht mehr, (z.B. Starrkrampf und Kinderlähmung sind in der CH äusserst selten geworden. Dafür gibt es andere neue Behinderungen. Ob Autismus schon immer vorhanden war und nur nicht erkannt / "entdeckt" wurde, oder ob es neu ist, das weiss ich nicht.

    Ein Behinderten Gleichstellungsgesetz kann nie und nimmer 100% und augenblicklich im exakten Wortlaut umgesetzt werden, - dann gäbe es ja gar keine behinderten Menschen mehr! Es geht "nur" um so gut als möglich. Und auch dies ist ein riesen Fortschritt gegenüber verschiedensten behinderten Menschen aus früheren Epochen. Ich zum Beispiel wäre gleich 3-fach kein Monat alt geworden, wahrscheinlich nicht mal ein paar Stunden, wenn ich nur schon 20 Jahre früher zur Welt gekommen wäre. Wenn Menschen mit verschiedenen Blutgruppen Kinder zeugen, das kommt nicht immer gut. In früheren Jahrhunderten wusste man dies nicht, oder hat es Gott oder dem Teufel zugeschrieben.

    Wieso dass die Statistik Menschenleben früher nur so kurzlebig (für Menschen-Verhältnisse) aufzeigt, das wird oft falsch interpretiert das Menschen früher nicht hätten alt werden können, das stimmt nur statistisch. Einfache Kohlenarbeiter wurden effektiv nicht alt. Aber Päpste oder Besitzer von Handelsfirmen wurden ähnlich alt wie heute, wenn sie nicht von Räubern und Neidern umgebracht wurden.

    Aber rein statistisch waren es zu wenige alte Leute, da die Kindersterblichkeit um ganze Faktoren höher war gegenüber heute. Im 2026 käme es keiner CH-Familie in den Sinn, 2 Kinder zu wollen, 6 Kinder zu zeugen und 4 Kinder als Ersatz-Reserve zu haben, da (damals) sowieso kaum je alle Kinder nur schon die Geburt überlebten, oft auch das Kleinkind-Alter nicht. Das Sterberisiko war sowohl für die Mutter als auch für das Bébé ein erhebliches Risiko. Da kann so viel schief gehen. Mich wundert etwas, dass es ausgerechnet der empfindliche Mensch zur so sehr die Welt dominierenden Spezies gebracht hatte?!? Aber vielleicht werden wir mit dieser enormen Kadenz nicht die langlebigste Spezies welche die Welt kommen und gehen sah?

    Gruss

    Hermann

    Auch wenn ich weder Mario noch Roli heisse (Gott behüte 🤣)

    Aber Roger, das ist jetzt schon etwas frech: von den Ae 6/6 wurde die grosse Mehrheit abgebrochen und man sah es als zu aufwändig an, ihnen "R" Eigenschaften beizubringen. Ein paar Ae 6/6 stehen nicht mehr fahrfähig als Denkmäler herum. 13 Ae 6/6 sind derzeit noch vorhanden, davon fahren noch 5-6 Stk. auf Vorbestellung als Oldtimerfahrt. Lustigerweise gab es von den Ae 6/6 (120 Stk) und Re 460 (119 Stk) nahezu gleich viele Loks, aber von der SBB Re 460 fahren ALLE noch. Aber nun ist sogar die Re 460 zum Oldtimer geworden und hat Konkurrenz bekommen: als neuste Lok von Stadler Rail gibt es zukünftig die SBB Re 494. Ähnlich wie alte Lima H0 Loks, fahren die Re 494 auch ohne externe Stromzuführung, sondern auch per Batterien-Betrieb.

    Wichtiger Hinweis: Die Sicherheit unserer Fahrgäste und des Bahnbetriebs hat oberste Priorität. Deshalb werden auf der Rückfahrt keine alkoholischen Getränke verkauft oder abgegeben. Der Konsum von mitgebrachten alkoholischen Getränken ist ebenfalls nicht gestattet.

    Das hört sich im 1. Moment als etwas kleinlich an, hat aber absolut seine Berechtigung. Wer das nicht glauben mag, darf sich eines besseren Belehren auf meinem Garagenplatz am 2. August um 00.15 bis 00.45 herum. Dann findet im Nachgang die Rubrik ist Digital etwas Gutes oder Schlechtes als Realität-Show satt. Brunnen ist eher ein kleines Dorf, aber das Feuerwerk meines Wissens oft das Grösste der CH. Nach dem Feuerwerk bildet sich ein Auto Rückfahrtstau für etwa 15-30 Min statt. Superschlaue Autofahrer wollen den Stau umfahren und landen denn auf meinem Garagenplatz welcher unromantisch wie eine Strasse aussieht.

    Aber was dann folgt, überbietet jede Satire und lässt einem am gesunden Menschenverstand zweifeln. Die Autofahrer schimpfen in Extremis über die Huren-Politiker welche Geld nehmen und die Strasse nie fertig bauen. Oder es muss das GPS schuld sein - und das GPS - zumindest mit Bj. der letzten 5-10 Jahre zeigt es genau richtig an, nämlich klar und deutlich als Sackgasse! Aber die Autofahrer sind nicht dort, wo klar ersichtlich das GPS die Strasse anzeigt!! Oder ich wurde auch schon frech angeschnauzt: was laufen sie da blöd herum, geben sie endlich die Strasse frei. Ein anderer fragte: wie lange er noch warten müsse, bis er weiter fahren könne? meine Antwort: frühstens nach 50 Jahren, vielleicht auch gar nie mehr. Die meisten von ihnen schimpfen zwar wie die Spatzen, finden es aber nicht nötig mal aus dem Auto zu steigen und zu Fuss die Gegend erkunden, wo sie hin gefahren sind und dass sie sich ganz direkt vor einem Bach oder zumindest vor einem Bachgraben befinden.

    Und es bleibt festzustellen, es sind keines Wegs vergammelte alte billige armselige Rostlauben, sondern vor allem teure BMW, Audi, VW ab und zu sogar auch Ferrari welche sich dahin verirren. Und man muss ganz bewusst scharf von der Hauptstrasse in eben diese Quartierstrasse mit dem Sackgasse-Schild abbiegen. Ich bin fast ganz sicher, da wird auch der Alkohol seine Wirkung dabei haben. Es muss dann einer an dieser Abbiegung hinstehen und aktiv die Autofahrer daran hindern diese "Abkürzung" zu nehmen, da sonst die zuerst falsch gefahrenen Autofahrer nicht wenden & zurückfahren können.

    Dies hinderte unser Fahrzeug jedoch nicht daran, zwischen Sargans und Buchs nochmals 140 km/h zu erreichen.

    Die SBB "R" Fahrzeuge dürfen das :thumbsup:.

    Da wird der Werner Stauffacher ganz stolz auf seine Region sein; am 18 Juli gibt es in Brunnen eine Chilbi und eine Motorrad-Gang von Schaffhausen kommt nach Brunnen. In diesem Jahr findet auch noch eine Ae 8/14 Sonderfahrt von Erstfeld statt, die Lok kann gar nicht anderst als bei Brunnen vorbei kommen. Dann Dein Besuch mit dem SOB RBDe 4/4 am 1. August und das Mega Feuerwerk. Dann der VHS-MoBa-Forum Ausflug. Das sind ja Zustände ähnlich wie zur Bell-Epoque, wo zu dessen Höhepunkt kurz vor dem 1. Weltkrieg Brunnen mit der Jungfrau Region und etwas kühn mit Paris und Berlin konkurrierte. Heute ist es eine automatisierte Durchgangsstation wo jeweils nur wenige Leute in den Zug einsteigen oder aussteigen.

    Gruss

    Hermann