Beiträge von Longimanus

    die Vorderseite freischneiden können.

    besser nicht, es könnte eine Busse geben! Pro Parzelleneinteilung muss heutzutage so und soviel Prozent Hecken, Gebüsche Sträucher vorhanden sein. Was auch effektiv kontrolliert wird. Eine Aufgabe für Herrn Speck :D 8| . Unglaublich, wie gut dies Roger realitätsnah hin gekriegt hat. :thumbsup: :thumbsup:

    Gruss

    Hermann

    Das ist höchstwahrscheinlich selber gemacht, die Drehgestelle dürften von einer Märklin 3050 Ae 6/6 stammen, die Laufachsen ebenfalls von div Märklin Dampfloks mitte 1960 Jahre. Also die Dachrundung hat der Erbauer schön hin bekommen, der Rest kann mit Werkstatt Modellen, geschweige Profi Modelle nicht mithalten. Doch das soll keine negative Kritik sein, das Modell dürfte 45 - 60 jährig sein, der Erbauer war kreativ und hat sich zu helfen gewusst :thumbsup:

    Wettinger Börse September 2022

    Man darf da nicht all zu verwöhnt sein. Es ist doch toll, das überhaupt wieder eine Börse statt fand :thumbsup: . Auch ist eine komplizierte Frage, was macht denn überhaupt eine gute Börse aus? Etwa nur dann, wenn ich endlich eine H0 SBB Doppellok Ce 6/6 14101 finde? Wäre dies der Massstab, wären alle vorangegangenen Börsen schlecht...


    Das eigene Verhalten hat sich ja auch verändert, zu Beginn als Börsen-Neuling um 2013 herum, suchte ich schnelle gute Loks, welche vor allem günstig sein sollten. Man weiss nie, ob so ein Modell meine Versuche überlebt? Börsenhändler haben ein gutes Personen-Gedächtnis, man wird eingeschätzt und bleibt dies für immer? Da war am 17.09. 22 ein freundlicher Händler dabei, welcher mich noch von dieser Phase in Erinnerung hatte und erstaunt über meine Zurückhaltung war. Nein nein, ich sammle längstens keine defekten oder stark bespielte Loks mehr... Nur noch Sammlerqualität. Aber sie haben doch bei mir eine günstige Märklin H0 F 800 gekauft? Ja damals schon, heute längstens nicht mehr. Neu, original im Ok muss es sein! Ja aber das sei eine ganz andere Art vom Sammeln?!? Ja und?


    Von einwandfreien Märklin H0 Loks Serie 800 und alte 3000, da hatte es gar nicht so viel perfekte Loks im Angebot. Es waren ungefähr 1/3 professionelle Händler mit einwandfreier Neuware, teils gar mit Neuheiten. Kaum eine Lok war älter wie 10 jährig, was die Neuware anging. Und es waren etwa 2/3 Private Sammler welche ihre Modelle angeboten haben, da waren schon auch übliche 800-erter dabei, aber nicht im erhofften Zustand.


    Wenn ich selber jetzt ein Tisch gehabt hätte, dann würde ich eher nicht zuerst die aus meiner Sicht besten Modelle anbieten, sondern Modelle mit kleinen Fehlern oder bespielt / gebraucht günstig anbieten. Aber wer soll die denn kaufen? Eine gebrauchte Märklin Ae 6/6 Katalognummer 3050 welche erheblich bespielt ist, da nützt es rein gar nichts, wenn der Händler von 45.- auf 30.- runter geht. Junge Sammler wollen normalerweise keine Modelle welcher älter als sie selbst sind, schon gar nicht bei diesem Angebot. Die erste H0 Ae 6/6 gab es ab ca. 1956 bis aktuelle 2022 die Piko Versionen. Nur schon von den verschiedenen Ae 6/6 Modellen gäbe es eine XL-Sammlung. Entsprechend sinken etwas die Preise der einzelnen Loks, wenn es derart grosse Auswahl gibt. Die alten HAG Ae 6/6 werden günstiger angeboten, als Neuware Ae 6/6. Früher war es genau umgekehrt. Da hat es die Lemaco Ae 4/8 etwas einfacher, zur Zeit gab es die Lemaco Auflage von 1990 in braun und grün, mehr sind in H0 nicht bekannt.


    Das Wettinger Börsen Angebot war wirklich sehr vielfältig, von H0 Neuheiten 2021 bis Tinplate Uralt Modell Züge Spur 0 und I von Issmayer und Carette von 1890. Aber auch die waren teils restauriert oder mussten restauriert werden. Wahrscheinlich freut sich jeder Händler über Umsätze, sonst wäre er nicht hier. Aber die meisten Privaten dürften ebenfalls eher die Motivation gehabt haben, am Geschehen Teil zu haben und nicht in der Erwartung, Abends leeren Tisch zu haben, dafür riesige Gewinne erreicht zu haben.


    Auch fragt sich, was müsste ein Anbieter mitbringen, für gute Verkäufe? Oder umgekehrt, was erwartet der potentielle Käuferkunde von einer Börse? Dass jemand ein roter HAG H0 BFe 4/4 mit bringt und günstiger gibt, als die grüne Version, weil es dies so bei der SBB nie gegeben hat, solche mässig seröse Gegebenheiten gibt es längstens nicht mehr. Aber der normale grüne BFe oder BDe 4/4 obwohl der seit Jahren nicht mehr erhältlich ist, der hat jeder Sammler vorwärts und rückwärts.


    Auch spielt eine gewisse Rolle, der Modellbahn-Börse geht es zeitverzögert nicht so viel anderst, als dem Autosalon oder der Uhrenmesse Basel. Nicht nur die richtigen Auktionhäuser müssen sich gegen Ricardo & E-Bay durchsetzen (versuchen), auch die Modellbahn Börsen stammen noch aus einer Zeit, da gab es - vorerst - noch gar keine e-Auktionen.


    Das Börsen Angebot war so, dass für jeden etwas dabei war, aber Wunder gab es keine. Händler waren eine Nuance weniger anwesend, als auch schon. Besucher Anzahl = normal. Nicht ganz soviel, wie man an Hand der ausgebuchten Parkplätze annehmen würde. Und wer was finden will, der findet auch etwas... Neben den erwähnten Trix Sachen, wechselte auch ein 1 Zylinder Bulldog Traktor mit (Vorbild) 12-Liter Hubraum den Besitzer, für nur CHF 10.- Das Teil stellte sich als alter Märklin 8029 Lanz Bulldog Traktor heraus, da darf man über seine paar kleinen Defekte nicht zu wählerisch sein. Eine Traktoren Sammlung möchte ich nicht auch noch beginnen, es gibt tausend Ausreden wieso man etwas kauft, der passt perfekt um Spur 0 oder I Wagen zu beladen. Ein beladener Güterwagen wirkt einfach attraktiver, als Leerzüge.



    Christoph wird bald mal eine SBB Version DB E-94 haben.

    Ich habe altes Zeugs gekauft, siehe Bericht.

    Ja und alle die vielen Anderen? Es wird doch bestimmt jemand eine H0 Digital-Lokomotive gekauft haben? die gab es nämlich zu Haufen in zig Versionen. Nicht das Wettingen Unkundige annehmen, es gäbe dort nur altes Zeugs. Oder hat gar jemand den Frühpreis von 15.- bezahlt, um ja nichts zu verpassen? und war um 10.00 Uhr schon wieder weg?


    Gruss

    Hermann

    Hei ei, heute hatte es viel Verkehr. Sommerferien können es nicht gewesen sein, selbst auf dem nur 1889 Meter hohen Mythen hatte es ordentlich Schnee, auf den höheren Bergen kann ja bald die Skisaison beginnen? Schade dass der Reissverschlussverkehr nicht mehr praktiziert wird. Wenn Kilometerweit vorher die Signalisation aufgestellt wird, dass 3 Spuren zu einer werden, bringt es doch nichts, möglichst schnell links zu fahren und dann wenn es nicht mehr weiter geht, einspuren zu wollen. Auf diese Art stehen 100% beide Kolonnen. Beim frühen einspuren reduziert sich zwar das Tempo von 120 km/h auf 15-30 km/h, aber der Verkehr steht auf diese Weise nicht still! Im zeitlichen Timing habe ich heute was verkehrt gemacht, zuerst hatte es im Grossraum Limmattal von Süden nach Norden ordentlich Stau, danach nach der Börse von Norden nach Süden = Stau.


    Kaum endlich um 11.30 Uhr an der Börse Wettingen angekommen, kam Christoph daher. Wir haben uns über die Glattfelder Bahnanlage Unterhalten. Die anderen MoBa-Forumisten sind vielleicht auch im Stau gesteckt? oder am baden? Im unteren Stock wo das neue Restaurant ist, hat es neben an ein neues grosses Hallenbad. Das wäre noch praktisch, wenn oben an der Börse Modell-Schiffe verkauft werden? Weitere MoBa-Forumisten habe ich keine bemerkt.


    gekauft habe ich folgendes:

    ein Bündel alter SBB Nachrichtenblätter, ab 1925 bis 1930. Beim Jahrgang 2, No1 Januar 1925 ist der Messwagen abgebildet und beschrieben. Es war beinahe gratis zu haben, die einzelnen bald 100 jährigen Hefte kosteten nur 50 Rappen/Stück. Ich glaube es ist das Fahrzeug, welches kürzlich im Tages-Anzeiger vorgestellt wurde, welches eine Lokführer Familie modernisiert und restauriert hat. Ein paar Fotos:


       


    Was macht ein Messwagen? Ganz verschiedenste Messungen. Zuerst jedoch die Geschwindigkeit, nicht dass behauptet wird, die Ae 3/6 I würde 100 km/h fahren und dabei stimmt es gar nicht. Der restaurierte Wagen ist heute ein Gesellschaftswagen, viel besser als abgebrochen. Doch es wäre auch noch interessant, wenn die alten Messinstrumente noch vorhanden wären? Jedenfalls wirkt der Wagen professionell eingerichtet wie ein ETH Ingenieur Labor. Irrtum vorbehalten, war dieser Wagen Jahrzehnte im Einsatz und sehr geschätzt.


    Anbei noch Berichte über die SBB Finanzen (das tönt als könnte es heute sein?!?) und über die neue Werkstätte Olten. Bezogen auf 1925... Dazu haben sie ein Foto von 1853 dargestellt.

         




         


    Nicht viel teurer waren die Trix England Wagen, TTR. Die Teak-braunen LMS Schnellzugwagen, Modelle von etwa 1938 und die weinroten etwas späteren Modelle von etwa 1950 kosteten nur 10 Franken /Stück, wenn man die ganze Komposition kaufte. Bez 15.- als Einzelwagen. Gröbere Mängel habe ich keine gesehen, im Gegenteil, alles original Trix TTR. Verboten billig. Aber wo keine Nachfrage in der CH besteht, sinken halt die Preise. Damals vor 70-85 Jahren waren es günstige Massen Artikel. Aber schöne Exemplare aus dieser Epoche sind heute durchaus rar. Vielleicht wissen die Jungen gar nicht, dass es sowas gegeben hat? // auch eine schöne Trix-Express Tenderlok 20 / 54 AC Version von etwa 1939 war günstig zu haben. Original und gute Erhaltung, ohne Zinkpest. Dieses Exemplar hat Glück, dass es sich im Sammlerzustand befindet und die 83 jährigen Räder nicht mehr total 100% rund laufen, weil wahrscheinlich ist es die schnellste aller 2-achser H0 Loks. Von wegen 45-50 km/h, die läuft locker 200 km/h und lässt die Märklin Konkurrenz (T 800) schnell mal hinter sich...




    Die Märklin Lok 3095 ist jetzt nicht gerade so die grosse alte Rarität, dennoch, als 1. Version 3095/1 mit der Aufschrift: "74 1070" erhaben gab es dieses Modell nur 1968. In gut bis sehr gutem Zustand mit dem alten lithogr. Originalkarton. Die Koll Angabe Euro 40.- für diese Version ist ein Witz. Jedenfalls ich habe weder überlegt noch diskutiert, sondern rasch gekauft. Das Relais und der Karton als Ersatzteil kosten ja mehr, als diese seltene Version der BR-74. Somit hat das gewisse Warten im Stau gelohnt, aber heute jetzt über den Gotthard hätte ich nicht gewollt. Es kamen lauter Stauwarnungen und Umfahrungsempfehlungen, aber noch nicht die Rigi Region betreffend.


    Gruss

    Hermann

    Cool Roger :)

    :facepalm: Es können nicht alle Leute so diszipliniert wie ein Roger sein: man müsste die Objekte immer 2 x kaufen. 1 x zum sammeln und 1 x für den Bauch...


    Lieber Dumeng,

    wie zb, bei 11465 seiner Öl Bahn, aber da stehen

    oh, da muss man vorsichtig sein, was bei Roger ist oder nicht ist. Da ist, so vermute ich, vieles und vielseitig möglich. Wenn morgen freiwillig oder nicht, Roger lieber Ed Sheran gegenüber der Wettinger Börse den Vorzug gibt, könnte er offiziell seine Wetterfee als Modellbahn-Stellvertreterin entsenden. Bei Gisikon im Mai war sie dabei und hat auch angeblich und wie mir auch von Dritten berichtet wurde, in den D-500 geschaut. Was will Mann mehr? Ich war gerade noch am Diskutieren mit einem Händler, sonst hätte sie bestimmt eine Proberunde gefahren.


    Danke für das Zeigen Deiner Anlagen Dumeng :thumbsup:. Die gefallen mir alle. Schade, hast Du die Kartonbahn nicht weiter gebaut? Bei der Trix-Express Bahn hast Du das Zusammengehen von Trix und Märklin schon vorweg genommen, mit dem Märklin-Stellpult... Doch die Trix-Weichenschalter sind eigentlich ganz passabel, die verwende ich heute noch. Aber nur für <18 Volt. Der Metall-Trix-Weichenstellhebel steht konstruktiv unter Spannung. Und über Jahrzehnte störte es offenbar nicht Einen unter den tausenden Trix-Express Fans?...


    Das Blaue Band bei den Wagen...

    Dumeng - musst Du so ein heikles Thema ansprechen... Weil lange ist es her, bin ich mal mit einem defekten FLM Wagen zum Beltrami gegangen. Der Wagen war nur noch ein Trümmerhaufen. Hatte nicht bemerkt, dass der Wagen abgehängt wurde und bin mit einer HAG Ae 8/8 mit einem Junior Trafo 18 Volt und Gleichrichter hinein gefahren... Der HAG Lok hat es nicht viel gemacht, die "lebt" heute noch, jedoch der Wagen hatte Totalschaden. Der Händler hatte kein Verständnis dafür und erklärte dass schon die übliche Geschwindigkeit weit überhöht und nicht massstäblich sei.


    Tatsächlich, ich habe die Wagen nach eigenen Kriterien ausgewählt. Nicht nach -Massstäblichkeit, -Kurzkupplung war auch egal, selbst ob SBB oder DB "draufstand" war nur 2. Priorität. Nur der Preis und die Fähigkeit ihre Geschwindigkeit mit der Lok mitzuhalten war von Bedeutung. Ohne jetzt da all zu sehr ins Detail zu gehen: HAG und Märklin 24 cm Wagen mit ihren angeblich entgleisungssicheren vollbeweglichen Drehgestellen gehören nicht dazu. Bahn-Drehgestelle benötigen andere Eigenschaften als ein Offroad-Jeep-Wrangler.


    Es gibt mindestens 2 weit überdurchschnittlich gute Wagen-Kompositionen für Schnellfahrten:

    Lima TGV-Wagen. Vor allem dann, wenn der motorlose Triebkopf weggelassen wurde. Doch die Wagen-Endteile beim Übergang zu den Triebköpfen, passen einzig auf die Lima TGV Triebköpfe, diese aber bringen nicht die Kraft auf, die Komposition genügend zu beschleunigen. Man muss selber eine Kpl für HAG und Roco bauen. Der Lima TGV Triebkopf ist für seine einfache, preiswerte Konstruktion ganz ordentlich schnell, viel schneller als die Märklin Versionen. Doch bei hohem Tempo werden die Kohlen übermässig abgenutzt. Es bilden sich kleine Mikro-Brandstellen und es fehlt an Leistung. HAG, Roco, Hornby lassen schnellere Geschwindigkeiten zu. Auch ist nicht immer der Motor oder das Getriebe der schwächste Punkt.


    Wenn man wirklich so schnell wie möglich fährt: die Lima Achslager vom TGV sind nicht gar so präzise und die Lima Spitzlager-Achsen, deren Enden benehmen sich wie Fräser. Fährt man zu lange damit 350-400 km/h, schmelzen die Lima H0 TGV Achslager. Nicht nur eines, sondern ziemlich genau ALLE gleichzeitig. Wahrscheinlich, auch wenn man wenig darüber vernimmt, dürfte auch 1:1 die TGV Kompositionen mehr und andere Pflege beanspruchen, als der EW I ähnliche Beistell-Wagen der RHB (Rohrschach Heiden Bergbahn). Die SBB Ae 4/7 brauchte über 50 Jahre um auf 7,5 Mio Km gefahrene Km zu kommen, der SNCF TGV keine 5 Jahre, teils gar eher Monate als 50 -70 Jahre.


    Fleischmann: Alles in allem genau so gut, vielseitiger und vor allem nach Schnellfahrversuchen noch ganz(!). Gemeint sind die FLM DB D-Zug und IC Wagen der 1990-er Jahre. Die alten und ganz alten FLM Wagen eigen sich nicht für Tempo-Rekorde. Geeignet sind vor allem die FLM D-Zug und IC-Wagen mit dem Kurzkupplungs-Kompromiss. Die ersten Serien dieser Wagen ab mitte 1970-er Jahre mit den klassischen FLM Kpl, da entgleiste nicht der Wagen, aber die Kupplung vibrierte zu stark und löste sich manchmal unbemerkt.


    Die FLM D-Zug, TEE- und IC Wagen der 1990-er Jahre gehören für mich in H0 auch heute noch zu den Top-Favoriten: sie sind schön ausgeführt, pflegeleicht und entgleisen so gut wie gar nicht. Deutlich später als die Roco-Produkte. Bis auf die Ae 3/6 I hat aber FLM keine Lok im Programm, welche in Grenzbereich fährt, da wiederum ist Roco der Favorit. Selbst die ganz ordentliche FLM Re 4/4 II entgleist vor den Wagen, oder kommt gar nicht erst auf genügend Tempo.


    Es erwartet ja auch niemand, dass man für solche Versuche 16-Wagen Pilgerzüge-Kompositionen nach Einsiedeln schleppt, sondern 3- max 4 Wagen. Bei 6-10 Wagen kann man nur noch "normal" fahren.


    Unvergessen bleibt der HAG Rekord bezüglich der Zuglänge im Fussballstadion Luzern. Jetzt haben die in Luzern so ein schönes Station und sie spielen Fussball? Das H0 Gleis war leider nur temporär aufgebaut. Können die Luzerner nicht wo anderst, z.B. hinter dem VHS, oder in Kriens, oder halt etwas weiter in Aarau, Zug oder Basel Fussball spielen? Ein Fussballstadion würde perfekt für H0 und bereits eine Nuance weniger massstäblich in Spur I die Möglichkeit für weitere Rekorde bieten!


    Gruss

    Hermann

    Die Idee war geradezu genial.

    ... findest Du?

    Dumeng hast Du von den wichtigsten H0 DC Herstellern je ein Modell, welches technisch, besonders im Laufverhalten einwandfrei ist, aber das Gehäuse verschmiert, oder verbeult oder angebrachte Details abgebrochen oder sonst aus einem Grund (finanziell) wertlos: je 1 Modell von z.B. Lima, Roco, HAG, Märklin Hamo, Kleinbahn, Jouef, Fleischmann usw. Und ein Gleisoval, natürlich für alle Testloks das selbe Gleis, sonst wäre es unfair.


    Es tut mir leid, weit über ein Zufallergebnis hinaus: Fleischmann entgleist zuerst. So ausgeführt, hat das Fleischmann Modell der Fliehkraft am wenigsten entgegenzusetzen. Zur Ehrrettung von FLM soll gesagt sein, deren Trafos geben 14 Volt her, fährt man mit 10-12 V in die Kurve hinein, steht zwar die Lok etwas schräg im Gleis, aber passieren tut gar nichts im Sinne von entgleisen... Und ja, schön ausgeführt attraktiv sind Fleischmann Modelle ohne Zweifel.


    Und ja, da hast Du recht, bei den meisten FLM Modellen ist nur das Laufdrehgestell seitlich kippend. Es gibt aber auch ein paar wenige Modelle, wo ab Werk auch das Motordrehgestell kippend gelagert ist. Z.B. einer meiner Ae 6/6 anfangs 1960-er Jahre. Ausgerechnet dieses Modell habe ich erwischt. Doch die anderen sind nicht so viel besser mit ihren Laufeigenschaften. Bis auf 2 Ausnahmen:


    - FLM 4355 u ff Ae 3/6 I, Vorbild ab 1921, höchstens 110 km/h, als Modell trotz deren Laufdrehgestellen, die hält echt etwas aus :thumbsup: die perfekte Raser-Lok

    - FlM 4460 DB ICE BR-411 8-tlg. Die Neigung drückt den Zug nach INNEN(!) Kein H0 Trafo wirft diesen ICE aus dem Gleis :thumbsup:  :thumbsup: Geniale Konstruktion.


    Zur Trix-Express BR-71

    Ja Dumeng, da freue ich mich sehr. Irgendwie machen wir Modellbahner ein Rennen, wer lebt am längsten?

    Weil diese seltene, aber doch nicht sooo seltene Lok hatten wir zu (meinen) Dorenbach-Zeiten gerade mal 2 x in 18 Jahren. Beide male stürzten sich die Trix-Express Sammler darauf. Es wäre unfair gewesen, ich hätte da auch mitgemacht. Und ich hätte zu der Zeit auch das Geld nicht gehabt, sondern wenn schon, lieber en Kredit abbezahlt und danach lieber Haie zwischen Katalog und Vorbesichtigung gesucht.


    Nicht lange her, gab es bei dem Auktionshaus Lankes im nordosten von Bayern an der Grenze zur ehemaligen DDR gleich in der selben Auktion aus einer Sammlung heraus, 7-8 Stk BR-71. Nicht alle waren gut. Dem seine Beschreibungen sind, man könnte nicht mal sagen schlecht, sondern im herkömmlichen Sinne nicht vorhanden. Dafür jedes Teil mit einem Foto, wir hatten über Jahre Kataloge mit keinem einzigen Foto!! Heute unvorstellbar.


    Immer wieder tauchen bei Dorenbach wie Lankes u.a. ganze Sammlungen verstorbener Sammler auf. Nicht lange her, auch eine Sammlung, mit sämtlichen Märklin H0 CCS 800 Modellen. Komischerweise waren die Ergebnisse bei beiden male vereinzelt schon nicht schlecht, aber insgesamt weit tiefer als erwartet. Wenn das so weiter geht, werden die richtigen Auktionshäuser in weiteren 50 Jahren Geschichte sein? E-Bay und Co hat einfach die grössere Reichweite und Bekanntheitsgrad. Jemand welcher bei Märklin Digital Stunde 0 geboren wurde (1985), ist heute auch schon bereits 37 jährig, also mehr oder weniger mit e-Bay aufgewachsen.


    Zum Glück befindet sich die Ortschaft Hof näher bei Piko-Sonnenberg als bei Schwyz. Weil gluschten würde es mich praktisch jedes mal, hat es was, was in mein Beuteschema passt :love:. Sammler & Jäger waren wir, sind wir, bleiben wir... Jedoch die Art wie versteigert wird, änderst sich und offenbar auch die Produkte. Turnschuhe (Snickers) sind zum Laufen da, aber doch nicht zum sammeln? Jede Genration hat ihre eigenen Vorlieben, was sammelwürdig sein mag.


    Gruss

    Hermann

    Roger, was genau musst Du dort machen?


    ;) Wahrscheinlich nicht eine Person alleine, aber das MoBa-Forum als Ganzes würde Dich bestimmt würdig vertreten können. Es wäre dann einfach so, dass jeder während dieser Ablöse behaupten müsste, - auch Roland - "ich bin Roger"... , sonst funktioniert es nicht.


    Auch müsste man von Dir lernen zu erahnen: wer ist der Böse und wer ist der Liebe? Dies würde ich bestimmt falsch herum machen, die Harmlosen verhaften und die Mafiosi laufen lassen. Am Wolfssprung gab und gibt es immer wieder mal Kontrolle, erstaunlich, dass die welche heraus gewunken werden (nicht Radarkontrollen gemeint) fast immer etwas daran ist. Die Leute haben ja keinen Zettel an der Auto Frontscheibe angebracht: ich bin Rauschgiftdealer, -Schmuggler, -Bandit, -Betrüger, -Heiratsschwindler, -Internetkrimineller, oder falscher Polizist.


    doch folgendes müsste eigentlich machbar sein:

    - Fan Frauen trösten, welche Ed Sheran heiraten wollen, aber er schon vergeben ist.

    - Begleitschutz bieten.

    - Background- und Leadsängerinnen beim ausziehen und umziehen in ihre Kostüme behilflich sein.

    - Kontrollieren, ob die Pommes-Frites und Würste die richtige Temperatur haben und schmackhaft sind.

    - Schauen, dass die Lautstärke weder zu leise noch zu laut ist.

    - kontrollieren, ober Ed Sheran rechtzeitig sein Konzert beginnt und rechtzeitig aufhört.

    - sicherstellen, dass niemand mit gefälschten Billetten Einlass begehrt.

    - die Billette welche noch per Bargeld verkauft werden, dessen Ergebnis zur Bank bringen.

    - Falls Ed Sheran vor seinem Konzert relaxen will, dann kannst Du ihm die Wettinger-Börse zeigen und seine Fragen zur Modellbahn beantworten.


    Schade dass Du Roger nicht kommen kannst. Dann halt ein anderes mal, die Börsen-Saison beginnt ja erst richtig.

    Gruss

    Hermann

    Hallo Dumeng,

    recht hast Du ja, auf der technischen ebene. Aber Dein Ausdruck ist schon ein wenig hart. Vielleicht ist es vom Forumisten "WS-GS" gar keine Frage, sondern eher ein Versuch herauszufinden, ob es im MoBa-Forum noch andere Trix-Express Fans gibt? Anderseits schreibt WS-GS, er sei gar kein Trix-Express Sammler? Letztendlich muss er selber wissen, was er will... Er schreibt er hätte für viel Geld Trix-Express Gleise gekauft ?( . An jeder Börse werden die einem für Preise wie vor 70 Jahren oder gleich ganz gratis nachgerührt...


    Von wegen altem Grümpel, also wenn das keine schöne ;) supergetreue massstäbliche Tenderlok ist? Trix-Express 20/56 Tenderlok BR-71 Version ca. 1948-1951 mit hervorragenden Langsamfahr-Eigenschaften. Leute welche SOLCHE durchaus Raritäten nicht mehr wollen (ich meine nicht die vielen Set-Bestseller Loks), gerne bei mir entsorgen. Oder noch viel besser, selber behalten und wieder Freude daran haben und fahren lassen.


    Auch ich zähle mich zu denen, - genau wie GS-WS - welche auf einem Gleis möglichst alles fahre lassen wollen, was einem gefällt, das ist doch menschlich ?egal von wem oder wie alt. Aber man kommt dabei halt recht schnell an verschiedene Grenzen. Rein technisch geht es einfacher, sich für oder gegen etwas zu entscheiden, oder man gehört halt zu der Murksy-Fraktion, das nehme ich in Kauf :facepalm:...

    Ich habe allerdings auch Fleischmann-Loks, die auf Fleischmann-Schienen und -Weichen (leider) öfters entgleisen. Ich habe mir sogar schon überlegt, die Fleischmann-Schienen zu entsorgen...

    dann bist Du auch ein Modellbahn-Raser!?! :D


    Das Entgleisen liegt nicht an den FLM-Gleisen, (ausg. FLM Schnellfahrweichen), es liegt an den Loks: Fleischmann hatte die nicht nachvollziehbare Idee, dass Drehgestelle sich seitlich kippen müssten? Für was! Ein paar Zehntelmillimeter bis max 1 Millimeter kann nichts schaden, aber sicher nicht beliebig. Fleischmann hatte gar damit geworben, dass seine Loks innerhalb vom Drehgestell-Rahmen sich zur Seite neigen:(. Wenn schon, müsste sich die Lok nach innen in die Kurven neigen, was aber nur aufwändig zu bewerkstelligen ist. Eine Lok welche stark nach aussen neigt, die entgleist! Siehe Fleischmann 1334 / 4370 H0 Ae 6/6. Die würde über ein C nicht hinaus kommen, wenn überhaupt. Ein A oder gar R undenkbar. Keine Chance gegenüber einer HAG oder auch Roco Lok bezüglich Tempo. Nun, die meisten Modell-Käufer wollen gar nicht so rasen? Fährt man mit FLM Loks verhalten und wie kleiner der Kreis, um so langsamer, dann gibt es keinerlei Grund zur Soge. Es ist einfach ein wenig übertriebenes unwahres FLM-Marketing, dass kippbare Drehgestelle besser wären ;(. Der Grund dürfte viel mehr sein, dass es sich um eine billig zu erreichende, optisch schöne und ansprechende FLM Konstruktion handelt, welche bei tiefem Tempo bestens funktioniert. Siehe auch FLM D-Zugwagen. Die alten voll beweglichen FLM-Drehgestelle aus den 1950/1960-er entgleisen ein Vielfaches mehr, als die "festen" FLM-Drehgestelle aus den 1975-2000-er Jahren welche äusserst betriebssicher sind.


    Gruss

    Hermann

    Guten Tag Roger,

    Gratulation zu Deinem schönen ST 800 :thumbsup: .

    Überlegt man sich, dass seine Basis von ende 1947 stammt, also 75 jährig ist, so wundert man sich, dass die Göppinger fähig waren, so kurz nach dem Krieg einen so schönen Zug herzustellen, welcher auch heute noch technisch überzeugt. Einfachst per Knopfdruck die Wagenteile von einander lösen, inkl. Licht Verbindung, davon ist man heute weit entfernt. Beim ST 800 besteht über den ganzen Zug ein geschlossenes Bild. Wenn die Mechanik gut ist, z.B. die Achslager korrekt sind, weder schwimmen noch einengen, tendenziell spricht dieser Punkt für späte Versionen / Replicas, dann ist das Fahren mit dem ST 800 höchster 1. Klasse Genuss. Kaum ein anderer Märklin Zug hat über den ganzen Geschwindigkeitsbereich ein so schönes Fahrverhalten. Man kann damit bei tiefstem Tempo gleichmässig herum schleichen, wenn einem danach ist, oder locker mühelos den TGV überholen.


    Wie lässt Du ihn fahren? Wer hat noch die Mä-Gleise mit ausgezogenem Mittelleiter? Auf den üblichen 5100/5106 fährt er nicht so schön, besonders Achtung bei den Weichen! Dazu gibt es schnell mal Rillen in die Schleifer. Wenn schon, eher noch auf den Mä K-Gleisen, deren PuKo sind etwas verträglicher. Aber am schönsten fährt er auf den "echten" damaligen Märklin Mittelleiter Gleisen, z.B. Mä Standardgleis 3600 D 1/1 möglichst mit dem grossen Parallelkreis 3700 A 1/1 welcher 91 cm statt 76 cm aufweist. (Entspricht ungefähr dem Parallelgleis 5200, aber mit ausgezogenem Mittelleiter). Diese lumpigen 15 cm mehr Durchmesser gegenüber dem 3600 A / 5100 lassen mit dem 3700 A deutlich höhere Kurvengeschwindigkeit zu.


    Gruss

    Hermann

    Ich bin ein notorischer Angsthase

    Lieber Roger, das ist etwas vom ganz wenigen, was ich Dir nicht so recht glaube. Du bist einfach "nur" vernünftig :thumbsup: , was sicher eine gute Eigenschaft ist. Wir können ja zusammen den Rheinfall runter, dann beschützte ich Dich vor der Polizei unten, so gut es geht. Nach über einem Monat ruhig sein sollen, (nach Spitalaufenthalte) - ich habe schon allmählich das Bedürfnis, mal wieder richtig die verschiedenen Kräfte zu spüren, das hält mich lebendig. Gewisse Pläne sind in Vorbereitung...


    Die Schweizer Pedalo Versionen sehen unglaublich schnell und schön aus :) Als wären die Tragkufen Düsen-Jets

    Er wird uns nämlich das Modell einer weltweit einzigartigen 'Wildbach-Pedalo-Anlage' zeigen :D :D

    genau, das wäre doch die Gelegenheit:

    War mal vor Jahren dabei, (anständig auf der Besucherterrasse) , als ein Kajakfahrer bei wenig Wasser, im Herbst den Rheinfall runter fuhr. Es muss schon ein wenig wild gewesen sein, zu schreckhaft sollte man nicht sein, aber es geht. Ich wollte mit dem Fahrer unten bei der Anlandung Kontakt aufnehmen, aber die Polizei kam deutlich zuvor. Der Mann wurde ordentlich gebüsst und belehrt. Allein nur schon dies war mir Grund auf so was zu verzichten. Es wäre kein schönes Gefühl und hätte Mühe mit der Konzentration, wenn man kurz tolle Action erlebt und genau weiss, unten wartet die Polizei...


    Roger hat jedoch die Chance, wenn man selber Polizist ist, dann kann sie einem ja nicht gut büssen? Wenigstens die eigene nicht? Man müsste einfach aufpassen, auf der Zürcher Seite landen und nicht bei den Schaffhausern. Für sowas eher nicht mit einem Pedalo, - wenn schon, ein gutes schmales Kajak muss es schon sein. Ob ich mir das noch zutrauen würde? Eher nicht mehr. Roger hat noch die Kondition dazu :) ... herab geht es immer nur in kleinen dynamischen Etappen.


        


        


    Fotos Rheinfall, am 21. Juni 2021

    Wenn ich Dich wäre, würde ich nicht all zu stark auf andere hören, auch auf mich nicht, sondern Du für Dich selber herausfinden, was Dich am meisten erfreut und Deine Bedürfnisse erfüllt.

    wenn ich noch diesen Widerspruch erläutern darf...


    ... doch natürlich soll man auf andere hören, das ist ja mit ein Grund, wieso man an einem Forum mitmacht. Doch das ist so ähnlich wie in der Politik, hat man mal eine Meinung gefasst, ändert man die nur noch selten bis nicht mehr. Einen Erwin (Cebu Pacific) wird und muss man nie überzeugen wollen, dass eine braun gestrichene Deutsche DRG Lok zu einer BLS Be 5/7 mutiert. Messing Sammler werden nie verstehen, dass ein leerer Karton vom Märklin CCS 800 Typ 1 von 1947/48 so viel kostet, wie ein neuwertiges Messingmodell. Und Trix-Express Liebhaber werden es schwer haben, bei den vorhandenen Nachteilen für ihr System die massstäblichen Fans zu begeistern, besonders heute in der Digital Epoche, wo das Mehrzugsystem kaum noch einem Mehrwert gleich kommt, weil das sowieso bei jeder Marke heute Standard ist, wenn man dies will.


    Gruss

    Hermann

    Das mit den Trix Gleisen würd ich mir echt nochmal überlegen

    :thumbup: da bin ich der selben Ansicht wie Dumeng! (wenn auch vielleicht aus anderen Gründen)


    Hallo WS-GS

    Grundsätzlich fährt Trix-Express auf Trix-Express Gleise, auch DkW etc. Das ist bestens aufeinander abgestimmt. Dass es oft entgleist, hat einen anderen Grund.


    Trix-Express Loks sind meist schwere Maschinen mit dicken Haftreifen. Der Schneckenmotor ist robust, vergleichsweise klein und sehr zugkräftig. Roco hat ein ähnliches System, aber mehrheitlich Motoren mit einer Schwungmasse verbaut!! Und schon ein modernes Antriebskonzept. Noch ähnlicher wie die Trix-Express-Antriebe, sind die Antriebe von alten Fulgurex (früher), aber deren Loks hatten keine Haftreifen und heute auch meist Schwungmassen. Eine gängige übliche Trix-Express Lok ab 1955 fährt gut, aber bremst "schlecht", sprich viel zu abrupt.


    Ich weiss nicht ob man das so ausdrücken darf, ohne die sehr geschätzten Trix-Express Kenner und Sammler zu vergraulen oder gar zu beleidigen, aber Trix-Express ist im Grunde eine Fehlkonstruktion: Abgesehen von wenigen Exoten und wenige andere kurzlebige 1950-er Jahre Herstellern: keine Firma hat so hohe Schienenprofile und so hohe wie breite Spurkränze, zwecks angeblich dem Entgleisen entgegenzuwirken.


    Und trotzdem entgleisen bei keinem anderen Hersteller so oft die Züge wie bei Trix-Express. Mich persönlich stört die Gleisoptik nicht, ich bin da nicht so empfindlich. Aber es ergibt keinen Sinn, weil der Grund der vielen Entgleisungen nicht an den Rädern und am Profil liegt, sondern einzig an den schweren Loks ohne jeden Auslauf und auch vergleichsweise schweren Wagen, welche bei höherem Tempo, ganz besonders in Kurven bei Gefälle, die Wagen aufeinander auflaufen, trotz der massiven Kupplung. Bei Stromunterbrüchen, oder bei schnellem Trafo auf 0 zurück drehen, (Notbremse), bleibt die übliche Trix-Express Lok bocksteif sofort stehen ;( . Ein Auto hält ja auch nicht bei 120 km/h nach 5-10 Meter Bremsdistanz.


    Trix ist eine sehr erstaunliche Modellbahn-Firma: die Loks welche mit Abstand den besten sprich feinsten und weitesten Auslauf haben, stammen ebenfalls von Trix-Express. Es gibt ein paar Trix-Loks, meist mit stark vereinfachten Gehäusen, nicht sonderlich vorbildgetreu, welche einen seidenweichen Auslauf haben mit dem Distler-Motor, (mindestens aber mit diesem verwandt) ohne Selbsthemmung. Der Haken dabei ist: es sind einfache Spielmodelle ohne konkrete Vorbilder. Zwar hervorragender Auslauf, aber keine nennenswerte Zugkraft. Trix wusste schon, wieso sie diesen Anrieb nicht für ihre teuren Modelle verwendeten.


    Ein guter bis hervorragender Kompromiss ist der Trix-Express Vorkrieg-Antrieb. Der hat hohe Zugkraft und einwandfreien Auslauf. (Stirnradgetriebe) und brauchte zu seiner Zeit keinerlei Vergleiche und Konkurrenz zu scheuen. Dem sein "aber" ist einzig das Alter und der technische Aufwand. Die Konstruktion geht auf das Jahr anfang 1935 zurück, der Antrieb ist also bald mal 90 jährig(!) und wurde bis etwa 1953 verwendet. Das Getriebe besteht aus verschiedensten Materialien wie Stahl, Messing, Zinkguss, Kunstsoff, all dies wurde für nur eine Spielbahn hoch präzise zusammen gebaut, aber alterte in seinen bisherigen knapp 90 Jahren. Speziell der Zinkguss (Zahnräder) in Verbindung mit Kunststoff 1935(!): entweder klemmt es, oder fällt auseinander...


    Es gibt eine gut organisierte Trix-Express Gemeinde welche Ersatzteile und professionelle Restaurationen anbietet. Ein altes Trix-Express Modell welches so eine Kur erhält, läuft wahrscheinlich noch besser wie 1935 und schon damals einwandfrei. Adressen weiss ich nicht auswendig, sondern nur dass es das gibt. (Siehe Forum Alte Modellbahnen-Deutschland).


    Viele klassische Hersteller haben ihre engagierten begeisterten überzeugten Fans und Mitglieder. Einem Traktor Bührer Fan muss man auch nicht weiss machen wollen, das Fendt der bessere Traktor sei (obwohl es so ist). Ergebene Bührer Fans erachten selbst Hürlimann nur als besten Falles auch gut... So ähnlich verhält es sich auch im klassischen Modellbahnwesen. Das ist wie in der Schule vor 50 Jahren, da gab es auch nie eine Einigung, ob Lima HAG, Märklin, Trix, Fleischmann, Kleinbahn, Jouef das Beste sei. Der einzige Unterschied zu damals, statt dass wir Schüler sind, gehen wir mehrheitlich allmählich dem Pensionsalter entgegen...


    Offiziell tot ist Trix-Express nicht? Retro ist die Fan-Gemeinde eher leicht am zunehmen :) . Aber trotzdem: mit Trix-Express beginnt im Jahre 2022 nur noch, wer bereits Trix-Express Rollmaterial hat, oder sonst wie eine Beziehung zu "früheren Zeiten". Man möchte ja vielleicht auch mal ein neues Vorbild-Modell? Der Umbau ist weitaus komplexer und aufwändiger als nur ein Märklin Umbau auf DC oder DC Umbau auf AC. Ohne viel Aufwand: es geht nicht!


    Wenn ich Dich wäre, würde ich nicht all zu stark auf andere hören, auch auf mich nicht, sondern Du für Dich selber herausfinden, was Dich am meisten erfreut und Deine Bedürfnisse erfüllt. Wenn man nur ein Oval zusammen stellt, ohne Weichen, läuft auf Trix-Express ALLES: kaufe oder auslehne je eine Trix-Express Lok, eine Märklin AC Lok und eine oder mehrere, am besten von verschiedenen Herstellen moderne DC-Lok. Es würde mich wundern, wenn man nach so einem Versuch immer noch bei Trix-Express bleibt. (oder aber man ist Trix-Express Fan, aber dann muss man ja auch nicht fragen, weil für diese Gruppe sowieso klar ist, was sie haben wollen).


    Oder aber, mich erstaunt etwas, dass auf Anlagen immer für ein System entschieden wird? Es kann doch auch innerhalb von H0 verschiedene Systeme gaben, wenn sie nun mal so hergestellt wurden und nur bedingt oder gar nicht kompatibel sind. Eine Modellbahn ist eh eine dreidimensionale Illusion. 100% vorbildgetreu ist keine.


    Es können doch die Preiser-Männchen die Züge von Links nach rechts Trix-Express Züge nehmen und die von rechts nach Links AC Märklin oder DC HAG & Roco. Einziger Nachteil: die jeweilige Lok/Zug muss auf seinem Gleis fahren und kann nicht die ganze Anlage benützen, was etwas vorbildwidrig ist. Aber genau genommen gab es das bedingt auch beim Vorbild: Eine Ae 8/14 sah man nicht auf der Seetal-Linie und der Diesel TEE RAm war nur sehr bedingt Gotthard tauglich. Es gab auch einige Strecken (in der Ostschweiz?) wo die leichten Re 4/4 I begehrt waren und Schwergewichte nicht fahren durften, zumindest nicht gleichzeitig die Brücke befahren.


    Gruss

    Hermann

    kürzlich war ich in Basel, zwecks Kauf von einem älteren Kleinbahn BLS Triebwagen ABFe 4/8 grün "GBS" (eine gewisse Rarität, wenn neuwertig im Zustand). Ich wusste gar nicht, dass sich dort ein Modellbahn Geschäft befindet MH-Marken Marschalkenstrasse 81, unweit von der Holeestrasse...


    In Geschäfte gehen ist "gefährlich", sehr oft findet man mehr, als ursprünglich erwartet. Wenn dann noch der Zustand und Preis stimmt, dann ändert sich für das Objekt der Begierde fast gar nichts, ausser dass es seinen Platz von der Vitrine A in die Vitrine B verlegt wird.


    Üblicherweise bin ich kein Fan von Replicas, aber gegenüber der schrecklichen 0050 Jubiläum Packung "50 Jahre H0" wo Märklin äusserlich wunder schöne Züge von 1935 aufgelegt hat, aber mit neuster Billig-Technik à la Roter Pfeil 3125. So sind die Replicas vom Märklin Krokodil "3015" dessen Ursprünge als CCS 800 bis Dezember 1947 zurück reichen, sehr schön sorgfältig ausgeführt und eine Bereicherung. Die ältesten CCS 800 Krokodile von 1947/48 bis 1949 sind wohl unschlagbar selten. (Entweder defekt, oder stark abgeändert, oder mehr Replica als wie original Zustand). Jedoch die letzten Nachbauten vom berühmten 3015 Krokodil dürften sehr viel seltener sein, als späte übliche 3015 Versionen bis 1976.


    Übersichtsfoto offizielle Märklin Replica 3015 Sondermodelle. Ich habe die Loks nur schnell-schnell vor dem PC fotografiert, das weisse Abdeckpapier ist zerrissen und abgebraucht, daher habe ich als Hintergrund genommen, was gerade vorhanden war. Rot ist jetzt für sowas nicht unbedingt so geeignet, aber um diese Zeit hat die Papeterie nicht mehr geöffnet.. Sozusagen ein Sonderserie Kartonhintergrund.

    Märklin Krokodil Basis 3015 braun = 30159 Modell-Baujahr 1996.

    Märklin Krokodil Basis 3015 dunkelgrün/Rahmen grau = 31100 Schweden Set mit 3030, Bj. 2016.

    Märklin Krokodil Basis 3015 weiss New York Central. aus 3-tlg Krokodil Set Sonderserie. Bj. 2009/2010. 2. Auflage 2010 No. 31860.


         


    Märklin Sonderserie 31860 Krokodil Basis 3015, weiss New York Central. Bj 2009/2010.


         

    Detail Fotos vom 38160 Märklin Krokodil

         


    Innenleben und Technik

       



    Wenn schon Digital, durfte das Krokodil 2010 noch einen richtigen AC Wechselstrom-Motor mit Feldspule haben. Es fährt und schaltet trotz (oder wegen?) dem Digital-Decoder wunderschön, besonders sein Auslauf ist sehr sanft, die Lok bleibt nicht einfach abrupt stehen, nur weil man den Strom abstellt. Nur 1 Schleifer ist gewollt, damit kein Kurzschlusse beim Wechsel von 2 Stromkreisen besteht. Damals durfte eine Märklin Lok auch noch einen Oberleitungsumschalter haben. Die Lok entstand in 2 kleinen Auflagen 2009 und 2010 zum Jubiläum 150 Jahre Märklin. Die weisse NYC Lok gab es nicht einzeln, man musste sie als 3-tlg Krokodil Set kaufen. (Was mir zu viel war. Die anderen beiden mögen genau so selten sein, aber sie gefallen mir etwas weniger und in ähnlicher Art gab es die schon von Märklin als Einzel-Lok). Jetzt 12 Jahre später, konnte ich zufällig doch noch diese weisse Lok einzeln und günstig kaufen.


    Die New York Central hatte garantiert kein SBB Krokodil in seinen Beständen, reines Fantasie-Modell, aber schön sieht es alle Weil aus. Und ich stelle mir im Geiste vor, wie das Schweizer SBB Krokodil mit der schnellsten US Dampflok (PRR S1 6100 mit der Achsfolge 6-4-4-6) um die Wette fährt. Natürlich haben Stangenantriebe, erst recht mit so viel Masse, sozusagen wörtlich ein Langhuber, auch ohne Kolben, eine maximale Drehzahl, darüber hinaus würde einem der Antrieb um die Ohren fliegen. Geschweige die Lager welche heisslaufen können. Im Geist und als Modell darf und kann dieses Krokodil trotzdem 250 km/h fahren :D .


    Gruss

    Hermann

    Vampire mag man einfach nicht.

    Ja Erwin, da sind wir mal gleicher Meinung: :thumbsup:

    Wie kann man nur für so ein schönes Flugzeug ein solcher Name ("Blutsauger") auswählen? :thumbdown:

    Biene Maya schon besser, aber auch nur halbherzig. "Air Spirit of ecstasy" oder Swiss Master Airforce Spirit hat es verdient :) :D


    Danke Erwin für den Hinweis!! So schnell sind Flüchtigkeitsfehler passiert. Ich meinte natürlich die Vampire ist langsam, sicher nicht die Mirage! Nur die Vampire war ungefähr dort wo der Schall zu hören war. Bei der Mirage, die war wie unsichtbar. Da sie sowieso in grossen Höhen flog, also auch am nächsten Punkt vom Beobachter weit weg war, hatte man keine Chance, spontan z.B. an einer Wanderung ein die Mirage gut zu sehen, man musste viel zu weit dem Schall vorausschauen. Aber die DH-100 und DH-112 die konnte man teils recht scharf erkennen, wie sie elegant die Bergflanken entlang flogen und in Tälern noch Kurven flogen, wo man glaubte, das ginge gar nicht. Wenn man noch weiss, wie wörtlich schwer (mit viel Kraft) dieser Flieger zu fliegen ist, wundert man sich, dass nicht noch mehr in Berg gedonnert sind.

    Ja es ist schon so: wer reich werden will, muss Raritäten sammeln

    Lieber Oski,

    bloss nicht, oder aber es kommt schon darauf an, welche. Wie gesagt, an verschiedenen Orten im Val d`Hérens ist es ganz legal, Gold zu sammeln! (Solange man dies als Privatperson tut und ohne Quecksilber oder sonstigen giftigen Stoffen. Teilweise gab es gar Werbung um Touristen anzulocken: kommt in das Eringer-Tal, sammelt das vorhandene Gold auf. Und tatsächlich ist der durchschnittliche Goldgehalt mindestens doppelt so hoch wie an den meisten anderen Orten in der CH. Will heissen, statt völlig 0 ist der Goldgehalt fast 0. (Wobei in kanadischen und australischen Minen ist der Goldgehalt auch nur selten höher (heutzutage), aber die machen es mit XXL-Baumaschinen, dort werden wörtlich ganze Berge abgetragen. Das wäre dem Günther recht, der will sowieso unsere Berge abtragen. Das passiert ja von selber durch die Erosion schon, Günther muss einfach noch 10-20 Mio Jahre zuwarten.


    Modelleisenbahnen sammeln ist der perfekte Kompromiss. Ist erst mal eine Oldtimer Modellbahn Lok in gutem Zustand, produziert die eigentlich keine weiteren Kosten mehr, bringt Freude und hält Ewig.


    ... aber bei selten Auto (1:1)

    also mein bald 100 jähriges altes Auto ist eine richtige Diva geworden. Bis 1950 ist gut. Bereits die Autos der 1940-er da nimmt der Aufwand sehr stark zu, aber ist gerade noch handelbar. Und Vorkrieg-Autos, es gibt ein paar ganz wenige Exemplare, wo schlicht nichts dran ist. Was nicht vorhanden ist, kann auch nicht defekt gehen. Aber Luxus-Autos aus dieser Epoche: Manchmal frage ich mich, ob ich besonders immer Pech habe? Nein, ganz und gar nicht, die anderen, welche solche Spinner sind, bringen ihr Auto nach JEDER Ausfahrt zur Inspektion. Nur schon wie lange Sepp Knüsel hatte, 4 Holzspeichen Räder originalgetreu für sein Generatorwagen nachzubauen, dafür kauft ein anderer ein ganzes Auto aus der aktuellen Epoche. Je nach Sammler-Objekt, das ist halt die Sammler-Leidenschaft: WAR man, statt wird man "reich"...


    Herzliche Grüsse

    Hermann

    die fanden zu dieser Zeit die Mirage am besten

    nur da kann man genau so gut argumentieren, Erwin weisst Du was sonst noch über unseren Köpfen fliegt, geschweige bist Du als private Person in der Lage, dies zu kontrollieren? Wenn es noch nicht einmal Firmen und Länder immer können! Nur schon der Weltraumschrott wird allmählich zu einem echten Problem, wenn der mit +/- 30`000 km/h um die Erde saust.


    Eine Mirage, ja das fand ich auch, die sieht "modern" und schnell, elegant aus. Aber man hat sie nicht entsorgt, weil es schlechte Flieger gewesen wären, sondern weil der Unterhalt und die Betriebsstunde (welche schon bei der DH-100 alles andere als billig ist!) noch höher waren. Nur schon bei der Beschaffung der Mirage (Flieger, nicht RABDe 12/12 gemeint), gab es einen Skandal. Eigentlich war es gar keiner!!! Gegenüber dem Berliner Flughafen, oder der Beschaffung vom SBB Bombardier Dosto war die Mirage im Verhältnis ein Freundschaftspreis und funktioniert hat sie offensichtlich und schnell war sie auch... Aber damit das Volk einverstanden war, hatten die zuständigen Behörden diplomatisch-kaufmännischen Einfallsreichtum an den Tag gelegt. Verheiratete Männer vom Auktionshaus machen das auch manchmal: (Sie) was hast Du gekauft? (Er) ich habe eine Märklin 3021 für nur 45.- ersteigert, die oder deren Nachfolgemodell würde das 4-5 fache Neupreis kosten. Und Sie ist zufrieden... bis er mal mit einem Sammlerkollegen am Telefon sprich. Es stimmte mit der 3021, aber er hat "vergessen" zu erwähnen, dass das nicht das einzige ersteigerte Objekt war...


    Die Mirage war zeitweise auch in Sion stationiert, zumindest in diesem Luftraum geflogen. Aber der Mirage-Sound war nicht annähernd so schön wie der einer Vampire. Ein Flugzeug soll primär schön sein und Leute eine Freude bereiten. Nur wenn es unbedingt sein muss, die Welt in einen Trümmerhaufen schiessen. Die Mirage kann bestimmt wilde Flugmanöver durchführen? Nur gesehen habe ich dies nie! Die Mirage flog in sehr hohen Flughöhen von A nach B und nie dort wo der Schall zu hören war.


    Tatsächlich war die Endgeschwindigkeit nicht sehr hoch, die Vampire war ungefähr dort, wo deren Schall zu hören war. Was ja förmlich ihre relative Langsamkeit beweist. Zu der Zeit sind auch noch die Traktörli mit 15 bis 20 km/h V/max gefahren und es gab noch 2-CV und Renault R4 und bis auf wenige USA Muskel-Cars mit >350 PS, waren Autos mit 15-30 PS schwach motorisiert, ca. 35 - 70 PS normal, 75-120 PS Oberklasse und 200-250 PS der absoluten Spitzenklasse vorbehalten.


    Aber Erwin ob Du es glaubst oder nicht: Die Vampire, wahrscheinlich waren auch Venom dabei, sind wie kaum ein anderes Flugzeug elegant den Berghängen entlang geflogen, oft bei minimalstem Abstand, auf eine Weise wie es heute garantiert verboten wäre. Entweder haben sie den Zürcher Fliegern Betonklötze angehängt, oder sonst wie überladen, oder es waren (kaum vorstellbar) Angsthasen am Steuer. Oder die Piloten waren angehalten, spritsparend zu fliegen? Oder die Dübendorf-Piloten weniger erfahren mit dem Vampire, als deren Walliser Pilotenkollegen? Oder im Wallis flogen sie ohne oder nur mit leichter Munition? Jedenfalls wird es einen Grund geben, dass die Dübendorfer Maschinen lahme Enten waren und die von Sion wilde Teufel.


    Spannend noch, dass der Zermatt Heli-Airport ca. 1,5 - 2 Km ausserhalb vom Dorf liegt. Das ist kein Zufall, damals 1968 war Zermatt noch halb touristisch - halb Bergbauerndorf. Direkt beim Bhf oder es war auch vom Kirchplatz die Rede für eine Helikopter-Station. Aber die bestimmenden Behörden hielten das Risiko für viel zu hoch, dass so ein Helikopter über ihrem Dorf abstürzen könnte. Das 54 jährige Gesetz gilt auch noch heute, dass Helikopter ausdrücklich nicht über das Dorf Zermatt fliegen dürfen. (Ausnahmen bei Unfällen im Dorf selber, bei sehr wichtigen Baustellen und wenigen sonstigen Sonderfällen). Verboten war/ist es, weil sie früher Angst hatten, dass so ein Heli in ihre Häuser abstürzen könnte... Heute gilt das verbot aus alter Tradition und wegen dem Lärm. (Mit ein Grund für die übertriebene Angst soll die schlechte Bilanz der DH-100 Vampire gewesen sein. Wenn bereits so viele Flächenflugzeuge abstürzen, glaubt ihr, ihr (angehende Heli-Piloten) ihr könnt es besser? In Wirklichkeit ist die Gefahr grösser, von einer Hotel Pferdekutsche oder von einem der vielen Elektro-Taxi angefahren zu werden.



    normale Kinder, wie ich,

    hm?!?...

    Erwin, zusammen sind wir ein unschlagbares Team. ;) Du warst als Kind normal, dafür heute nicht mehr gar so... Bei mir war es umgekehrt verlaufen, ich war als Kind etwas sonderbar, dafür heute gut.


    Dann träum weiter von deinem Luftüberlegenheitsjäger aus der grauen Vorzeit des Jetzeitalters. ;)

    Erwin, zugegeben, so toll wie Flugzeuge und noch viel mehr, vor allem Eisenbahnen sind, träumt es Dir von Blech? Mir träumt es Nachts von was anderem, deutlich jünger als das Archaikum oder Flugzeug-Pionier-Epoche.


    Gruss

    Hermann

    also da gäbe es schon Möglichkeiten: ohne dass man es damals bewusst darauf angelegt hatte, war es einer der ersten (wenigstens ein bischen) Stealth-Flieger. Was allerdings der heisse feurige "Motor" alles wieder zunichte machte. Insgesamt dürfte dieses Flugzeug daher auf extreme Weise gut vom Radar wie eine Zielscheibe erfasst werden. Wieso nicht mit diesen beiden Elementen "spielen"?


    Wenn die Vampire aufsteigt, soll sie vom Gegner relativ leicht "erfasst" werden können. Dann Ablenkungskörper abschiessen, die Turbine abschalten(!), und wahlweise in Segelflug oder zeitlich begrenzten Sturzflug übergehen. Vorher die Turbine schnell stark kühlen und das Flugzeug hat sich (vermeintlich) in Luft aufgelöst. Der Gegner meint, es sei abgeschossen worden... Dabei wäre in so einem Fall die Vampire immer noch da :D.


    Einfach weil ich als Jugendlicher dieses Flugzeug so oft über den Walliser Bergen gesehen habe, ist es mein Lieblingsflugzeug. Unabhängig davon, dass bereits Anfang 1950-er Jahre bessere, stärkere Flugzeuge hergestellt wurden. Tatsächlich war die Vampire ein Luftüberlegenheitsjäger :thumbsup:. Aber zugegeben, andere, z.B. aus der US Phantom Reihe, oder auch die Franzosen Mirage waren dies über Jahre bis Jahrzehnte, so galt dies für die Vampire gerade mal ca 3-1-0 Jahre. Im Prinzip war spätestens die 2 Lieferung bereits zu ihrer Montage und Auslieferung(!), ein veraltetes, nicht mehr dem neusten Stand entsprechendes Flugzeug. Doch im Windschatten der Hunter und später Mirage III S wurde die Vampire in der Schweiz länger eingesetzt, als in den meisten anderen Ländern. Gemäss Wikipedia wurde das Flugzeug annähernd in der ganzen Welt eingesetzt und es gab mindestens 4400 Stk davon. Heute ist es eine Rarität.


    Gruss

    Hermann