Beiträge von Longimanus

    Einen Märklin 220V Trafo mit der Glühbirne. Ein eigentlicher Trafo ist das nicht, es ist ein Spannungsteiler. Hermann dürfte aus unseren Kreisen der einzige sein, der auch noch mit so einem Ding Fahrbetrieb macht. Ist die Lok vom Gleis fliessen auf den Schienen 230V. Judihui. ;) :D

    Erwin,

    keine Bange, bisher ist mir noch nie eine elektrisch steuerbare Lok herunter gefallen! Elektrisch betrieben = unwahrscheinlich, nichts als ein Restrisiko. Sichtbare Restrisiken sind nicht wahrscheinlicher, als unsichtbare Risiken! Ganz im Gegenteil. Bei Strom kann man wenn die Lok seitlich zu schlingern und oder zu hüpfen beginnt, das Tempo reduzieren. Ganz anderst bei 130 jährigen Uhrwerk Loks: die fahren gar nicht, oder viel zu schnell, da deren Untersetzung in ihrer Pionierzeit viel zu einfach war. "Neuere", aufwändiger konstruierte Uhrwerk Loks ab dem 1. Weltkrieg funktionieren ganz gut, teils ausgezeichnet.


    Und doch, wenn einer so Sprüche machen darf, dann Du: das einzigste mal, wo es bis jetzt äusserst brenzlig wurde, Absturzgefahr, ohne eingreifen war die Wahrscheinlichkeit auf 100% gestiegen. Das war die verflixte Märklin Uralt-Uhrwerk Dampflok. Aber auch dort gab es im letzten Moment Glück, der Erwin war da:thumbsup::thumbsup:. Nicht etwa schlafend oder zusehend, wie die Lok in ihr Unglück stürzt, sondern Du hast blitzschnell reagiert... Danke nochmals, Du wärst der geborene Skirennfahrer in der Abfahrt.


    Seit dem Vorfall, es ist mein ältestes Exemplar, zum Leben in der Vitrine verknurrt, auf Lebenszeit, da untauglich. Man stelle sich vor, zu der Zeit war ein Spur I Durchmesser ca. 1,2 bis 1,5 Meter üblich. Der grösste Märklin Durchmesser (Tinplate) beträgt 1,80 Meter. Und dieses Lok entgleist noch bei 4.0 Meter. Voll aufgezogen - ohne Wagen - diese Spur I Lok müsste wohl Radius 1:1 haben?


    Mit Kohlenfaden "Trafos" fahre ich eigentlich auch nicht mehr viel. Es sind selten gewordene echte uralte Kohlenfadenlampen, wo findet man das noch, wenn sie mal durchgebrannt sind? Die meisten heute noch vorhandenen Lampen sind 50-80 jährige Replicas, keine aus der Pionierzeit mehr. Der Strom wäre für mich okay, mehr Eindruck macht mir das reichlich vorhandene, offene Asbest! Dieses Gerät besitzt jede Menge Drahtwiderstände welches reichlich von Asbest ummantelt u. isoliert ist. Wahrscheinlich sind die Widerstände ohnehin abgebraucht, auch wurde dieses Teil eher für Leistungsschwache Loks konzipiert. Es stinkt und dampft immer wie mehr heraus, sobald das "mörderische" Gerät in Betrieb ist.


    Habe das Arzt Zeugnis (Tauchen) für den alten Level noch nicht wieder zurück erlangt. Ein bischen herum schwadern, wenn schon, dann schon, genügt mir nicht. Falls ich die Zulassung je wieder erreiche, dann für das Maximum, so wie früher. Mit doch immerhin 55 und 7 Jahre ohne nennenswerte Praxis, nicht so realistisch. Mit alten Asbestgeräten herum hantieren, ist bestimmt nicht hilfreich, die Zulassung für tiefes Sporttauchen wieder zu erlangen.


    Möglich wäre, von einem Elektriker ein modernes, weniger gefährlicheres und Asbest freies Replica Lampen Vorschalt Gerät herzustellen, die Extremsten unter den Spur I Uralt 110-220 Fans haben sich so was bauen lassen. Dieser Aufwand ist es mir dann doch nicht der Wert, die Ae 6/6 will ja auch noch fahren... die abgegebene Leistung würde dazu nicht annähernd ausreichen.


    Vielmehr ist vorgesehen, dann und wann als kurze Show einen kleinen Tinplate Kreis aufstellen, die schwächste Lok hervor nehmen, 2-3 Wagen anhängen und ganz wenige Minuten real zeigen, dass es funktionieren würde bez tut.


    Gegen einen HAG Trafo hat die romantische Kohlenfaden-Lampe, welche mehr Wärme statt "PS" abliefert, keine Chance:)

    Ehrlich gesagt ich getraue mich nicht die beiden am Stromanzuschliessen.

    neeeeein Oli das geht doch nicht, es kann rein gar nichts passieren :):rolleyes: (was man nicht möchte) HAG Trafos sind bekanntlich Sammlergegenstände geworden, aber nicht nur. Deine Trafos warten förmlich, endlich mal wieder für Deine schönen Züge Strom liefern zu dürfen...


    Wer weiss... :blackeye:

    Bezüglich der Technik kein Problem, ich hätte an Deiner Stelle keine Hemmungen. Die Herausforderungen liegen ganz wo anderst. Gestern beim Kauf einer neuen Lok fragte der (für mich neue) Händler; wie wollen sie denn die Lok überhaupt fahren lassen, wenn nicht digital? Mit einem HAG-Trafo:thumbsup:. Der Händler äusserste sich dazu nicht mehr weiter, sein Gesichtsausdruck vermittelte mir mutmasslich ein :pillepalle: Oli, das ist bereits alles, was Dir maximal passieren kann...


    Für DC verwende ich zum HAG Trafo einen externen Gleichrichter, genügend dimensioniert. Ein sehr langer Zug mit 2-Moren, mit Innenbeleuchtung und in einer Steigung, da reichen auch 48-70 HAG-VA nicht mehr (bei Spur I). Doch mit Ausnahme der uralt 110-220 Volt Loks, da reicht der HAG Trafo für jede Lok (ohne angehängter Zug). Egal ob H0, 0, I. Wenn nicht, dann liegt es nicht an zu wenig HAG-Watt, sondern dass das Getriebe eingerostet, verharzt, oder sonst wie zu schwergängig, nicht mehr in Ordnung ist. Der HAG Trafo ist ein perfekte Lok-Tester und bereitet viel Freue beim Gebrauch...


    Achtung, man weiss nie genau, wer was warum liest?! Vorsichtshalber eine Trafo-Warnung: die Kombination Digital-Lok und analoger (HAG) Trafo ist problematisch!! Es kann, es wird - je nach Baujahr - den Lok-Decoder zerstören! Seither werden HAG Trafos gerne gesammelt, aber kaum noch eingesetzt, ausser von ein paar "Spinnern"...


    Bis auf die uralten Märklin 6080 Decoder ist kein Decoder für alte analoge Wechselstrom Trafos gedacht. Der Umschalt-Impuls kann gleich schon beim 1. mal den Decoder zerstören. Nach meiner Erfahrung sind die ganz neuen Decoder, nicht älter wie 2 Jahre eher wieder robuster als auch schon:). Angabe ohne Gewähr!!) Ebenso die ganz alten Decoder vom Typ 6080! 1985+? wurden noch weiterhin Spulen-Motore verwendet, was den Umschalt-Impuls erfordert. Jedoch Decoder aus den vergangen ca. 25 Jahren gehen mit alten Analog-Trafos defekt! Nicht dass ich Prügel beziehe, vor lauter Einsatzfreude mit HAG Trafos...


    Gruss

    Hermann

    Roger, die obere Lamelle ist für vorwärts, die untere Lamelle ist für rückwärts.

    Falls die Schaltwelle schon dran, schiebe vorsichtig ein Papier dazwischen bez. (einfacher bevor die Schaltwelle wieder montiert ist) und halte ein Überbrückkabel je ein mal oben und unten hin, die Lok müsste jeweils vorwärts bez. rückwärts fahren. Tut sie das nicht, ist mit grösster Wahrscheinlichkeit das jeweilige Kabel zur entsprechenden Lamelle abgebrochen. Ganz selten ist auch ein Kabelbruch möglich, dies ist aber extrem unwahrscheinlich.


    Angenommen die Lok läuft mit dem Überbrückungskabel mit der unteren Lamelle rückwärts und bei der oberen vorwärts, dann kann es eigentlich fast nur noch am Lamellen-Kontakt zur Schaltwalze liegen.(kommt oft vor, bei diesem Relais-Typ. Die Lamellen dürfen nicht zu fest gebogen draufdrücken, sonst schaltet die Welle nicht ganz korrekt und vor allem kann es Dauerkontakt geben, die Lok müsste sozusagen gleichzeitig vorwärtsrückwärts fahren. Viel häufiger jedoch ist, dass die Lamelle trotzdem noch in der Luft liegt, obwohl der Metall-Nocken "angekommen" ist. Ob gerade die Isolierung oder der metallene Nocken anliegt, macht - bei diesem Typ - kaum 1,0 bis 1,5 mm aus. Es darf weder Dauerkontakt geben, noch darf Luft dazwischen liegen, wenn der Metall-Nocken den Kontakt erstellen sollte. Es geht um mm und Bruchteile dessen. Wenn nicht gerade all zu viele Leute vorher daran herum gefummelt haben, die Chance ist gross, dass du das wieder zur vollen Funktion und Zufriedenheit biegen kannst. Macht danach niemand mehr etwas daran und verhedert sich auch kein Kabel daran, Du wirst sehen, auch dieses Relais wird ewigs halten:rolleyes::).

    äh, ausgerechnet dieses... Es ist wie Du schreibst: verhederte Kabel, oder ein versehentliches leichtes daran kommen, können 1 Std+ Justier-Arbeiten wieder zunichte machen. Bei manchen Modellen geht es mangels Platz nicht anderst, aber die RSM hat noch für das bauchige Relais Platz gehabt. Doch selbst diese Version: ist es mal gut justiert, funktioniert auch dieses Nervensäge-Relais viele Jahre bis Jahrzehnte.


    Christoph und Erwin sollten "52" und "53" überspringen, sonst lachen sie... Von zig Relais musst Du Dich ausgerechnet mit dem heikelsten abgeben... aber wenn es mal gut eingestellt ist, hält es lange. Auch muss niemand nach Sound fragen, die RSM macht ganz von selber Sound in der Qualität van Beethoven, und spezielle Trafo Application braucht sie auch nicht, mit jedem x-beliebigem Modellbahn Trafo aus den letzten 70 Jahren läuft die Lok wunderbar, ganz egal von welchem Hersteller und ob es ein paar Volt mehr oder weniger sind, selbst wenn Gleichstrom, funktioniert die Lok.


    Wenn das mal keine guten Zukunftsaussichten sind:)

    Bei diesem Angebot stimmte es für mich - tut es auch jetzt noch

    Roger, das ist die Hauptsache:thumbsup:


    Kannst Du nicht mal bei Gelegenheit ein Foto von deinem Relais einstellen?

    Es gibt von Märklin eine Übergangszeit, das alte Relais wurde im Schema beibehalten, aber modernisiert und mit deutlich schmalerem "Bauch" (Wicklung) verbaut, bis ab ca. 1957 wieder Ruhe in de Märklin Relais-Vielfalt einkehrte, mit "neuen", viel kompakteren und robusten Relais, welche sich bestens bewährten und weniger Platz beanspruchten.


    Ich hoffe mal nicht, das ausgerechnet Dein Modell so ein Übergangstyp Märklin Nervensäge Relais verbaut hat... Ursprünglich hat Deine RSM Version den alten Typ gehabt.

    @Roger

    hoffentlich bist Du da nicht einem Internet-Trend aufgesessen?


    Die Verkäufer wissen ganz genau, was wir Sammler suchen!! Alt soll es sein, original und wie neu, möglichst jeweils 1. Version. Und dazu noch günstig. Nun, das allgemeine Interesse an alten Bahnen hat abgenommen, aber die Ware welche dieser Beschreibung entspricht hat ebenfalls - markant - abgenommen. Logisch, die Herstellung liegt nur schon bei H0 45 bis 85(!) Jahre zurück.


    An der Selzer Auktion hatte es ebenfalls ganz tolle alte H0 Märlklin Sachen, 2 davon waren auf meiner Wunschliste. Ich habe sie nicht gekauft bez ersteigert, weil es zusammengebastelt wirkte und die eigentliche Lok, eine alte SK 800 erstaunlich bespielt und verbastelt war. Allerdings sehr preiswert angeboten:love:


    Wenn die Ware nicht mehr so ganz tolle ist, wird in letzter Zeit zur psychologischen List gegriffen. Ein Originalkarton, Beschreibung und möglichst noch ein Prüfsiegel macht sich immer gut. Weil so das Käuferinteresse deutlich ansteigt und parallel dazu die Ware tendenziell weniger exakt angeschaut wird, weil sie ist ja (vermeintlich!) gut, erst noch mit dem Beschreib und Karton dazu...


    Die RSM von 1955 weiss ich nicht, erst recht die RSM alias 3033 von 1959-62 deren Innenleben habe ich in den letzten 12 Jahren nicht mehr präsent. Doch die alten Versionen mit Panto Typ 5 Bj. 1950-1953 kenne ich gut. Diese Art Relais hat als Lok im Originalzustand KEINEN zusätzlichen Fahrtstrom-Unterbrecher, dies bewirkt die Relais Walze bereits. Da hat es wahrscheinlich ein Bastler nicht so genau genommen.



    Das Märklin RSM 800 Innenleben sieht so aus:


        


         


    Gruss

    Hermann

    URVATER der Gussklötze

    Märklin Katalog Nummer: FE 3021 elektrische Dampflok Spur I, Version "Starkstrom" 110- 220 Volt. Achsfolge 2`B, Tender 4-A. Handschaltung.

    Baujahr: 1905 bis 1913. (Besser fotografiertes Foto folgt noch mal bei Gelegenheit).



    Aus vielerlei Hinsicht eine sehr spezielle Lok:

    Bekanntlich waren die aller ersten Uhrwerk Loks um Faktoren zu schnell, da keine Untersetzung besteht, was den Namen verdient. Ein Spielen im heutigen Sinne was man unter einer Modellbahn versteht, war nicht gegeben. Der viel kolportierte Satz: "die Jungen sind ungestüm wild und warten nur, bis es kracht", dass stimmt so nicht! Sie hatten ja gar keine andere Wahl! Ein Wagen zuviel, dann fährt der ganze Zug nicht mehr, war jedoch der Zug zu leicht, entgleiste er unweigerlich, oft bereits in den Geraden, spätestens in der Kurve.


    Die elektrische Dampflok Märklin FE 3021 war das Flaggschiff seiner Zeit. Märklin scheute keinen Aufwand, das Beste auf den Markt zubringen:


    Vom einen Extrem direkt zum anderen extrem: Kaum eine andere (Märklin) Lok hat eine solch wirksamen Untersetzung!! Soweit so gut. Aber die Spur I ist auf 45 mm Spurweite begrenzt. Rahmen, Motor und Getriebe waren zu breit, für dass alles innerhalb der Platine Platz hatte. Also musste ein äusserer Hilfsrahmen her. Als Tram oder einfache E-Lok wäre die Konstruktion perfekt gewesen :thumbsup:. Doch eine hier übliche Dampflok mit Aussentriebwerk und gleichzeitigem Aussenrahmen dass funktioniert nicht so ohne weiteres!


    Der hier alles verkomplizierende Stangenantrieb braucht das elektrische Märklin Modell FE 3021 gar nicht, es ist reine Zierde, die Lok läuft besser ohne ihn!! Aber Märklin konnte nicht sein damals bestes Dampflok-Modell ohne Triebstangen anbieten, das hätte die Kundschaft schon vor 115 Jahren nicht akzeptiert. Zu der Zeit waren Bing und Schoenner Märklin ebenbürtig, teils hochwertiger. Märklin war nur einer unter Vielen. Der legendäre gute Märklin-Ruf musste erst noch erarbeiten und bewiesen werden.

        


    Märklin hat - um am Aussenrahmen vorbei zu kommen - die Triebachsen verlängert und an deren Ende Exzenter Mitnehmer Konstruiert. Die nachteilige Hebelwirkung ist erheblich. Nicht umsonst hat man beim Vorbild mehrheitlich die Kraftübertragung direkt auf das Rad gewählt. Wäre Erwin 1905 ein Märklin-Prüfer gewesen, ich glaube nicht, dass er diese Konstruktion so hätte durchgehen lassen? Diese Konstruktion ist alles andere als robust, sondern sehr empfindlich. Aber es sieht sehr schön aus, das war schon damals ein Verkaufsargument.


         


    Eine deutlich über 100 jährige elektrische Lokomotive, einigermassen im Orginalzustand, wenn auch stark bespielt, findet man nicht mehr alle Tage, so habe ich dieses Exemplar trotz den möglichen Schwierigkeiten gekauft. Bisher war es - bei mir - nur ein Vitrinen Modell, da es entgegen den Angaben des Verkäufers nicht mehr gelaufen war. Ich ging davon aus, dass die 115 jährige Elektrik defekt war.

         


    In Wirklichkeit war es genau umgekehrt: die elektrischen Komponenten sind zwar "simpel" aufgebaut, aber auch sehr robust und von guter Qualität. Der Motor und die Spulen erwärmen sich kaum:thumbsup:. Motorbelastung etwa 0,2 bis 0,4 Ampère. Mittlerer Volt-Bereich: 90-120 Volt. Maximal effektiv 180 Volt!


    Doch die Mechanik ist extrem kompliziert wie auch empfindlich, alles andere als robust! Die Räder sind auf die Achsen aufgeschraubt, das ist eigentlich eine gute Qualität. Doch die Exzenter-Hebel wirken dieser Kraft entgegen. Verkannten, oder klemmen die Triebstangen auch nur im Geringsten, dann lockern sich die Räder von den Achsen, oder die Treibstangen gehen wörtlich verloren. Im schlechtesten Fall, wenn die Mechanik klemmt und stärker hält, als die Motorkraft, dann nehmen die Spulen schaden und könnten verbrennen.


    Beim leichtesten Anzeichen dass mit der Lok was nicht stimmt, in keinem Fall Kraft anwenden, oder gar die Volt aufdrehen! ("Starkstrom"), sondern es gibt nur 2 Lösungen: entweder der Ursache auf den Grund gehen und wenn möglich beheben, oder das Modell als unfahrbares Antik Spielzeug in die Vitrine stellen. Theoretisch, es wäre am vernünftigsten und ganz vorbildgetreu: Man könnte so eine alte Lok auch verschrotten und Materialgerecht entsorgen! Das bringt wohl kein Modellbahn Fan übers Herz.


    Reparaturen für Dritte führe ich keine aus. Es braucht viel zu viel Zeit und der Ausgang ist nicht nur manchmal, - sondern jedes mal - völlig ungewiss.

    Es kann auch mal was wirklich voll daneben gehen. Was sagt man dann dem Auftraggeber?


    Ich finde faszinierend, der Wertegang von alten Modelleisenbahnen. Einerseits stark vereinfacht, und oft unter der Haube billig ausgeführt. Anderseits gleichzeitig bis ins Detail ausgearbeitet. Wo findet man bei elektrisch angetriebenen Modellen in Spur I Dauerschmierung bei der Motorwelle? Dieses Detail wurde von Lifesteam und Dampfmaschinen übernommen, erfüllt aber auch seinen Zweck bei dieser E-lok, deren Lager ist trotz des alters nicht ausgeschlagen:)


    Noch nicht begriffen habe ich wie das Licht der Starkstrom Loks funktionierte? An meinem Modell fehlen die Lampen ohnehin. Meines Wissens gab es keine Lokomotiven Spielzeug Lämpchen für 110-220 Volt? Märklin verwendete wahrscheinlich eine Querspannung. Die sehr überschaubare Starkstrom-Szene ist ist betreffend der Beleuchtung unterschiedlicher Ansichten. All zu viele Personen gibt es nicht mehr, welches das noch selber miterlebten, die Jüngsten davon wären 100 Jahre alt. Es müssen ja auch nicht alle Geheimnisse sofort am selben Tag gelöst werden.


    Seit meiner Restauration läuft die FE 3021 einwandfrei im Schongang mit 3 Wagen, 120 Volt und umgerechnet vorbildgerechte ca. 60-75 km/h. Sie läuft so leise und kraftvoll, - Digitalisten können sich gar nicht vorstellen, dass solche Fahreigenschaften schon vor 115 Jahren möglich waren...


    Gruss

    Hermann

    Danke, du bringst mich auf eine Idee. Ich kaufe mir gelegentlich eine solche Lok, schmeisse allen alten Mist aus der Kiste raus, Decoder rein, Kabel nach NEM Farben, LED und was mir sonst noch so einfällt. Einfach um zu zeigen man kann und darf das. :P

    hi hi:

    Erwin, Du kommst mir vor, wie jemand welcher in`s Louvre geht und die Mona Lisa abhängt. Dann kommt jemand von der Aufsicht und fragt: he was machen Sie da? Du sagst: nur keine Panik, Du willst sie nicht stehlen, nur ausleihen zwecks Optimierung. Die mechanische Struktur und der Rahmen kann man weiterhin bestehen lassen, aber das Bild als solches muss "weg", ist veraltet! Vorsichtig mit einem Schaber und Aceton den alten Lack entfernen und das Personal fragen: haben sie lieber die Nastassja Kinski oder die Marie Laforet zu ihren besten Tagen? Wenn Du viel Glück hast, werden sie antworten: Lohn können wir keinen bezahlen, aber wir werden ihnen die Ausgaben für Lösungsmittel, Pinsel und neue Farbe begleichen.


    Dass Du eine alte Märklin Lok kaufen und digitalisieren kannst, das traue ich Dir voll zu. Bei manchem alten Märklin Spur 0 & I Zubehör ginge es noch einfacher, weil elektrisch neutral. Sozusagen vor 90-100 Jahren für Digital vorbereitet:D. Die Masse ist (nur betreffend dem Schaltstrom) nicht mit einem der Leiter verbunden. Man kann das 2 polige Kabel beliebig anschliessen wie man will. Aber die ganze Aura ist weg, wenn man alte Sachen digitalisiert. Das macht man nicht, dann ist es :thumbup: amtlich nicht mehr einlösbar!! (Zumindest in der CH, die USA sind (noch) toleranter bezüglich Oldtimer Definition und Zulassung). Die Anzahl Oldtimer, vor allem die 30-40 jährigen jährigen Autos haben sprunghaft zugenommen. Im gleichen Masse ist das Verkehrsamt strenger in der Auslegung geworden, was ein Oldtimer ist. Mindestalter 30 Jahre reicht längstens nicht mehr als Kriterium, sondern jedes noch so kleine Detail muss authentisch sein. Das Verkehrsamt ist indirekt ein guter Zulieferer der Schrottwerke: Wenn ein altes Auto abgeändert ist, existiert es in der Zulassung nicht mehr, da kein Oldtimer mehr, weil nicht mehr authentisch. Aber auch keine (Neu)Zulassung mehr, weil nicht mehr den aktuellen Verkehrsvorschriften entsprechend. (Fairerweise darf man wohl genau so wenig ein moderner schneller e-Tesla kaufen und zu Hause einen Mercedes V-8 einbauen, ohne das Amt davon in Kenntnis zu setzen). ;)In H0 fehlt eine amtliche Lok Modell-Zulassungsbehörde.


    Gruss

    Hermann

    @ Roger: vielleicht ist auch nur die Spannfeder vom Relais viel zu locker oder fehlt?


    @ Christoph: mit einem Doppelklebeband den Decoder ankleben statt anschrauben, dass sieht dann so gebastelt aus. Dann noch die schönen innwendigen Lampen-Lamellen abfeilen weil die Lampen dürfen keine Masseverbindung mehr haben. Und was machst Du mit dem extra von Märklin rot gefärbtem Handumschalter? Etwa abmontieren;(? Den Märklin Decoder möchte ich sehen, wo man ohne Strom von Hand per Hebel die Fahrtrichtung ändern kann?


    In keinem Fall darf man eine so alte Lok digitalisieren. Umgekehrt ist es viel besser: Lokomotiven mit Baujahr 1985 - 2020 auf Analog aufwerten:D...

    Schade und ärgerlich Roger, aber die Wahrscheinlichkeit dass es was Schlimmes ist, dürfte eher gering sein. Die RSM 800 ist eine robuste Lok. So aus der Ferne kann ich nicht wissen, was es sein könnte.


    Bevor die für die Lok schlimmen Defekte in Betracht gezogen wird, (was den elektrischen Aspekt angeht) wie verschmorte Spulen, abgerissene Spulen-Anschlüsse an der Kollektorscheibe, oder unentdeckte kleiner Fehler wie keine Kohlenbürsten oder zu wenig Federdruck auf den Kohle / Bürste etc, all das ist weniger wahrscheinlich.


    Jedoch bei diesem Übergangstyp von Löffelschleifer zu Skischleifer ist folgendes oft vorkommend:

    - Schleifer oder Teile davon haben Verbindung mit der Masse.

    - Spulen-Drähte, insbesondere zu der Relais-Walze (vorwärts / Rückwärts) abgebrochen.

    - allgemein Kabelanschlüsse unterhalb der Lötstelle abgebrochen.

    - selten, aber vorkommend: verbogener Lichtanschluss der einseitigen Frontlampen. Oder Oberleitungsschalter gibt Kontakt zum Dach, Isolierung "weg"?


    Altes Oel und Teppichfasern sehen optisch wirklich sehr unschön aus, haben aber kaum Einfluss auf die Fahrqualität! Einzige Ausnahme, ich habe wirklich oft erlebt, dass auch die Kohlenbürsten bewusst eingeölt wurden! In dem Fall reicht ein Ersetzen der Kohlen/Bürste nicht, man muss auch noch die Halterung und Kollektorscheibe gründlich reinigen. Ansonsten, der "Dreck" in der Lok, wird sehr oft überschätzt, der hat kaum einen Einfluss. Obwohl die im Vergleich zu heute offene Motoren / Getriebe Bauweise den Dreck förmlich anzieht und modernen Modellbahner Mühe bekunden, diese Bauart zu akzeptieren: altes Oel und Teppichfasern stören mehr den Besitzer der Lok als die Lok selbst. (Nicht zu verwechseln mit dem Oel minderer Qualität in den neuren 1970-1980-er Motoren. Dieses Oel, aber auch nur wenn die Lok nicht gefahren wurde(!), verhält sich mit der Zeit nach Jahren wie Leim!!)


    Es kann fast nur folgendes sein:

    - abgebrochene Kabel nahe der Lötstellen.

    - verdrehte Relaiswalze, damit verbunden: zu fester Druck der Lamelle. Oder umgekehrt zu wenig Druck: in der Luft hängende Lamellen.

    - gebrochene Schleiferunterlage, oder Schleiferschraube unsachgemäss montiert bez. leicht verschobener Schleifer, all dies gibt Kurzschluss.


    Ist eine RSM 800 einmal gut, - was durchaus Zeit einfordert - hält sie für die nächsten 50-100 Jahre. Im Grunde: undkaputtbar! Die Funktionsweise entspricht der typischen Märklin Lok seiner Zeit. Das Schema hat sich 1948 bis 1975 (1985) kaum verändert. Ist man bei einem Anschluss nicht ganz sicher, kann man bei einer x beliebigen anderen - funktionierenden - ähnlich alten ORIGINALEN Märklin Lok abschauen.


    Viel Erfolg, Wenn das einer wie Roger nicht können würde, dann wären viele andere, insbesondere ich selber, Schachmatt. Du schaffst das locker:rolleyes::)

    Gratulation Roger:thumbsup:,


    Ganz früher war die RSM 800 eher eine Lok preislich im unteren Mittelbereich. Das will nichts heissen, Lehrling-Stundenlöhne waren im Rappenbereich, teils bei begehrten Berufen mussten die Eltern gar bezahlen, dass der Betrieb überhaupt Lehrlinge angenommen hatte. Unter solchen Bedingungen geht es lange, um CHF 28.- bis 35.- für eine Modellbahn-Lok beisammen bekommen.


    Ich glaube nicht, dass die RSM 800 (r)eine Fantasie ist, sehr vieles gleicht der Stangenlok SBB Ae 3/6 II. Jedoch leider stark verkürzt. Die RSM ist eine relativ seltene Lok, nur 1950 bis 1955 im Angebot. Wahrscheinlich kein Bestseller: 1950 war die Pionierzeit definitiv vorbei. Nach unten TM 800 u. CM 800 /3000 deutlich günstiger. Nach oben gab es die RE 800 und parallel die günstigere RES / RET 800 & die Top Loks HR 800 BR-01, MS-800 E-18, CCS 800 SBB Ce 6/8. Die RSM 800 war sozusagen nichts Halbes und nichts Ganzes. 1959-62 nochmals unter 3033 (stark vereinfacht!) für Österreich Anfänger Set. In den 1980-er Jahre erreichten neuwertige RSM 800 CHF 750.- bis knapp gegen 1000.- Einige Jahre nach der "richtigen" Ae 3/6 II (3151) ging es preislich stetig bergab mit den RSM 800 Preisen. Der Preis ist nur einer von vielen Faktoren: NEUWERTIG, ORIGINAL habe ich schon seit Jahren keine RSM 800 mehr angetroffen.


    Roger, Du hast eine wirklich noch alte Version, mit Stromabnehmer Typ 5: Kupfer-Schleifer. Gingen die Pantos im Laufe der Jahre defekt, wurde als Ersatz der Typ 6 montiert. Die ganz alten RSM hatten Löffelschleifer. Die sind viel seltener als die normalen Schliefer und sehen schöner aus, aber für den Fahrbetrieb sind die alten Typen weniger gut, sie neigen bei Weichen und DKW zum verhedern. Bei Rangier-Tempo egal, es gibt einfach einen temporären Kurzen. Bei V/max zerreist es den alten Schleifer-Typ.


    Falls noch das alte ursprüngliche Relais verbaut ist, das funktioniert wie Digital: ein und aus. Es wechselt nicht direkt die Fahrtrichtung, sondern hat noch jeweils eine Leerstufe dazwischen. Man darf (muss) also 2 x auf den Knopf drücken, um den "Gang" zu wechseln...

    Gruss

    Hermann

    die Roger-Originalversion ist bereits :thumbsup:. Doch ich konnte nicht widerstehen:facepalm: ;)..


    Zitat-ähnlich: "So bin ich super zufrieden mit einem MoBa-Forum HAG-Trafo, zwei Kabeln, die ich an den beiden Schienenpolen anschliesse und gemächlich bis zügig einen(!) Zug über die Anlage steuere. Das ist Entspannung, Beschleunigung und Befriedigung pur".


    Früher haben Zootiere einfach wie im Hotel ihr Futter bekommen. Heute müssen sie auf Bäume klettern, oder Dosen öffnen, Verstecke finden und in der Lage sein, den Inhalt auszupacken. Wir Menschen haben es besser als Zootiere, wir dürfen wählen, was einem zusagt. Jeder wie er will. Falls die nächste Panne nicht nur das Telefon, sondern auch die 240 V Hausanschlüsse betreffen: 1-2 einfache Lifesteam und 6 Uhrwerk-Loks stehen allzeit bereit.


    Gruss

    Hermann

    PS

    wenn jemand Modellbahn Decoder hätte, ich wäre gerne ein Abnehmer. Voraussetzung, die Decoder sollten defekt sein! Nicht gerade total verschmort, sondern noch als Decoder erkennbar. Funktion Typ und Alter vom Decoder im Bereich 1985-2019 völlig egal. Ich möchte auch einen Digital-Zug: Offene Güterwagen sollen damit beladen werden, sie sollen zu einem Sammelplatz gefahren werden, wo eine Decoder-Aufbereitung durchgeführt wird.

    Roger, so ging das mir auch mit einem anderen Modell, das innere "will haben Tüüfeli" hat nicht immer so die Geduld...


    Möchte noch folgendes dazu bemerken: Herr Roland Niggeli sucht mittel bis langfristig einen Nachfolger für sein Loki Depot Horw. Er ist nicht unter Zugzwang, aber von selber erfolgt selten die Nachfolge. So wie ich es verstanden habe, eilt es ihm nicht, sondern es ist ihm viel wichtiger, dass es der "Richtige" ist. Da fühle ich mich ja ganz geehrt, schätze aber die Lage so ein, dass ich eine unwissende und ungeeignete Person im modernen Modellbahn Verkauf wäre: Digital ist heute auch bei Modellbahnen definitiv eine der wichtigen Schlüssel-Kompetenzen...


    Verkäufer ist eigentlich ein so schöner Beruf. Jede Menge Chancen für jeden, welcher sich bemüht und ein wenig aufmerksam ist. Karriere-Chancen sind teils gar noch besser, als für Akademiker. Aber Momentan scheint klassischer Verkauf nicht modisch zu sein. Gestern bin ich in einem grösseren Einkaufzentrum einkaufen gewesen. (nichts eisenbahniges) und habe mir gedacht: mich wundert nicht, dass der Online Handel bommt. Es war ein gelangweiltes Zeit absitzen vom Personal, ohne Fachwissen. Der ideale Grat ist sehr schmal: pro aktive Verkäufer sind noch schlimmer wie Langweiler. Aber letztere helfen dem Geschäft auch nicht weiter. Der Verkäufer muss die Kundschaft "lesen" können.

    Sonst kann schnell mal einen Teufelskreis entstehen: Nachvollziehbar; der Kunde kauft lieber online seine Waren, statt schlecht beraten zu sein. Aber auch der Verkäufer hat oft keine Lust mehr, weil er sichzu oft dem Online Bereich machtlos gegenüber steht.


    Irgend wann mal, wird auch wieder eine Gegenbewegung kommen, aber das kann noch dauern... Oder man muss schon sehr Wissend und überzeugt sein, von dem was man tut. Das merkt die Kundschaft und kauft lieber.


    Es ging einfach darum, ein paar wenige, möglichst verschiedene Loks ins MoBa-Forum einstellen und schauen: ob und was passiert. Ich bin sozusagen nur für die Fotos zuständig und habe empfohlen, die Preise etwas günstiger ansetzen... Auf der anderen Seite, zukünftig nur günstig sein, bringt auch nicht viel. Die Personen, welche mit Fachwissen punkten können, müssen sich in diesem Nischenbereich nicht all zu sehr sorgen. Falls ich je wieder beruflich im Modellbahn Bereich aktiv wäre, würde es die analoge Periode von 1890 bis 1975 sein. In der Schweiz ist dies ein schrumpfendes Segment. Da bin ich lieber, nach Möglichkeit, auf der Käuferseite.


    Gruss

    Hermann

    zu verkaufen (im Auftrag Loki Depot Horw).


    Märklin RSM 800 (SBB Ae 3/6 II)

    Modell-Bj. 1955 (Version 3).

    Betriebsart: Analog mit Relais, alte Version mit Handumschalter und Umschalter für Oberleitung.

    Preis: CHF 190.-


    Zustand: gute Basis für eine einfachere Restauration. Das Wesentliche ist original und gute Erhaltung. 1 Rad wurde durch Replica ersetzt. Offenbar wurde zuwenig geachtet, dass die Räder mit der Triebstange übereinstimmen müssen. Auch fehlt die Distanzhülse der Mittelräder zur Triebstange und deren Schrauben. Mit Zeit, aber mit relativ wenig sonstigem Aufwand bekommt man wieder ein Märklin Klassiker zusammen.

    RSM 800 Fahrverhalten: Beim Getriebe hat Märklin nicht gespart: sehr gute ruckfreie Langsam-Fahreigenschaften und dennoch wenn es einem beliebt: auch Tempo 200 km/h möglich, bei 16 Volt. (dieses Exemplar habe ich natürlich nicht gepusht, nur meine eigenen Exemplare werden schnell gefahren)


      


       


    HAG S-28282-32 SBB Re 460 453-6. 17.01.2020 Dieses Modell ist vergeben und nicht mehr verfügbar!

    Digital, mit Anleitungen und Zertifikat. Ungebraucht neuwertig im Originalkarton.

    Etwas heikel sind die Scheibenwischer (fallen leicht heraus). Jedoch ALLE noch vorhanden. Mir ist nichts negatives aufgefallen, die Lok darf als neuwertig ungebraucht bezeichnet werden.

    Preis: 399.-


        


       




    HAG 210 - 109

    SBB Doppelstockwagen Modell von der Rekordfahrt vom 5. September 2015 in der Swissport Arena vom FCL.

    Neuwertig mit Magnetkupplung im Originalkarton.

    Preis: CHF 110.-

        


       


        


    Lemaco H0-085/1 Rarität: 17.01.2020: Dieses Modell ist reserviert und daher nicht mehr verfügbar!

    SBB Ae 4/6 III 10851 Mehrstrom-Versuchslok (Ex. Am 4/6)

    Modell: 039/150/2002

    Neuwertig mit Anleitung im Ok.

    In der Lemaco Anleitung heisst es: das Modell läuft so gut wie das Vorbild! Das stimmt hoffentlich nicht! Das Modell läuft sehr gut, das Vorbild war in Genf aktiv und oft defekt. Mit 110 km/h auch nicht gerade übertrieben schnell. Jedoch ein wichtiger Versuchsträger für "moderne" Mehrsystem-Stromtechnik. Man weiss zwar nie genau, aber es ist nicht anzunehmen, dass diese Lok jemals ein Gross-Serienhersteller wie Märklin oder Roco anbietet, somit bleibt die SBB Lemaco H0 Ae 4/6 III 10851 auch weiterhin eine Rarität welche man selten auf Anlagen oder in Vitrinen antrifft.

    Preis: 699.-

       



    Zahlungsart und Übergabe gebe ich morgen bekannt. Jetzt ist es zu spät dazu. Zuerst möchte ich auch in Erfahrung bringen, ob von den Forumisten überhaupt Kaufinteresse besteht?!


    Bekanntmachung: In jedem Fall wird man auch die hier vorgestellten Loks und der betreffende Wagen am 27.01.2020 in Loki Depot Horw bezahlen und abholen können.

    Was für einen Unterschied zu meiner Anlage: mein Zug, allerdings nur der schnellste benötigt exakt 1 Minte 08 u 1/500 Sekunden! Durchschnittlich benötigen die Züge 2 bis 2,5 Minuten, selbst das langsamste Krokodil schafft es in 3 Minuten. Und auf der Horw Anlage benötigen die Züge 3-4 Stunden, das dürfte ebenfalls ein Rekord darstellen!!

    eine gute HAG Nachricht, dass wieder die Möglichkeit mit 2-Motoren zu haben ist :thumbsup::thumbsup:


    Werde wahrscheinlich auch ein Exemplar kaufen, (wegen dem 2 Motoren Angebot) mit der Bitte um Umlackierung oder viel einfacher um einen Kasten-Umtausch. Die Rail Adventure Geschäft Idee ist wunderbar, das moderne Farb Designe weniger. Mich erinnert es (sorry HAG, das Vorbild ist schuld): an eine unvollendete Gartenhag Grundierung, statt an eine Gotthard-Ikone. Eine Lok welche mir persönlich nicht gefällt, möchte ich nicht sammeln.


    Betr. Sandkästen, Dachlüfter, Drehgestelle kann ich als Kompromiss akzeptieren. Es handelt sich halt um eine Druckguss-Form, statt ein Messingmodell. Lima 208051 aus den 1970-er(!) machte es richtig, dafür stimmt dort anderes nicht so gut. Von HAG wurde ja hingewiesen, dass es ein Serienmodell ist. Vielleicht wechselt Rail Adventure ja mal Ihre Lackierung? Es gibt durchaus schöne graue Dinger, Designe von 1946-1950.


    Gruss

    Hermann

    Identifikation mit einer lokalen Nebenbahn

    ... das kann aber auch, speziell in der heutigen Zeit, gerade den Reiz ausmachen! Anderseits ist halt mal auch eine gewisse Sättigung gegeben.


    Ganz grob gerechnet, ohne jetzt ins Detail zu gehen: So richtig in Fahrt kamen die Sonderserien ab 1978 mit dem Märklin 3150 Northlander, das ist immerhin 42 Jahre her. Seither hatten und haben Sonderserien aller wichtigen Hersteller Hochkonjunktur, das ist eine ganz schön lang andauernde Welle. Jede Welle flacht mal auch wieder etwas ab, bis eine neue nächste Welle Fahrt aufnimmt.


    Blöde Frage: müssten an der Re 456 SZU auch noch mechanische Änderungen vorgenommen werden? Wenn es sich "nur" um eine Lackvariante handelt, dann verstehe ich nicht so ganz, wieso diese Lok den Zürchern und Zürcher-Fans vorenthalten wird? Die SZU Re 456 wäre der ideale Kandidat für eine wirkliche Sonderserie mit Nummerierung nicht nur auf der Schachtel, sondern auf der Lok(!) Es müsste vorgegeben werden, wie viele Stk davon gefertigt werden, edel verpackt und für die nächsten 100 Jahren kein Stk mehr, als angekündigt. (incl. Versuchs-, B-Qualität, Mustermodelle u. dergleichen)


    Gruss

    Hermann