Beiträge von Longimanus

    Damit habe ich auf keinen Fall deinen Landmaschinenmechaniker gemeint sondern einen richtigen Alpöhi der in einsamen Abenden auf der Alp Zylinderkopfdichtungen statt Kühe aus Holz schnitzt. ;)


    Mit so einer in die Jahre gekommenen alten Mühle fliegen, im Leben nie.

    aha, ich wusste nicht so recht, wie dies gemeint war. Alpöhi ist ein weiter Begriff, meist negativ codiert. Und selbst der hiesige echte Alpöhi ist ein aufgeweckter hellwacher Typ. Ich habe allen Respekt, was der alles weiss und wie er sein Leben meistert.


    Mit so einer in die Jahre gekommenen alten Mühle fliegen, im Leben nie.

    Erwin, ein gewisses Mass an Vorsichtigkeit ist ja gut und recht und auch notwendig. Aber jetzt übertriebst Du. Abgemacht, wenn Du die flickst, dann fliege ich sie, ;)sofern wir jemand finden, der den Treibstoff übernimmt. Soweit mir bekannt, waren damit eigentlich immer alle zufrieden, die Mirage war ein gutes Flugzeug:thumbsup:. Nur braucht dessen Besitzer eigentlich gar keine Feinde mehr, der Eigner ruiniert sich (finanziell) damit gleich selbst. Zeitlebens sorgte die Mirage für Skandale: 1. bei der Beschaffung. 2. im Einsatz waren die Unterhaltskosten und auch die XL-Betriebskosten immer ein Dauerthema. 3. und beim Fliegen störte sich die Bevölkerung am Überschallknall. Und zu guter Letzt will die verfügbare Mirage IIIS der Erwin jetzt nicht restaurieren. Da hoffen wir halt auf neue Flugzeuge? Möglicherweise, falls es überhaupt zu einer neuen Flugzeug Beschaffung kommt, könnte es sozusagen zu einer Mirage Replica kommen (Rafale)? Das Ding ist nicht mehr das Neuste, dafür möglicherweise noch das ehrlichste?


    Da bei Krieg nichts undenkbar sein sollte, auch das unwahrscheinlichste Szenario nicht (ganz), was wäre, wenn die CH gegen die USA oder gegen jemand, welcher unter ihrem Schutz steht, Krieg führen müsste? Bei dermassen viel geheimnisvollem Digital, es würde mich schon sehr wundern, wenn Dritte damit gegen den Willen der USA fliegen könnten? Bezahlen schon, aber das Fliegen würde wohl nur solange funktionieren, solange die USA ihre ausdrückliche Einwilligung gibt. Wahrscheinlich gilt Gleiches auch für Flieger aus Deutschland und in dem Sinne auch für Flieger aus Russland.


    Der Mirage IIIS, ihr kann man die elektronische Orientierung (weitgehend) nehmen, aber der Flug per se, der wird niemand verhindern können, solange es eine Piste gibt und den geeigneten Treibstoff. Erwin, vielleicht haltest Du mich für übergeschnappt, doch "Entdigitalisierer" in kleinem Rahmen, dass wird ein Nischen-Beruf mit ganz viel Zukunft, das werden gesuchte höchst bezahlte Fachleute sein. Längst hat ein Wettbewerb eingesetzt, wer dies am besten und unbemerkt ausführen kann. Ich kann da nicht mitmischeln, meine Fähigkeit beschränkt sich nur auf Kabel abzwicken, da wird schon mehr erwartet.


    Gruss

    Hermann

    Handgeschnitzt vom örtlichen Alpöhi?

    dann würde halt dieser Dir zurückrufen, Du verwöhnter Stimmenzähler: Die Stimm-Urne hat ganz bestimmt genügend Volumen für hundert(e) Abgaben, doch obwohl ich mutmasslich der Letzte war, mein Umschlag tönte ganz blechig, weil er bis zum Boden durchgefallen war. (Inhaltlich nicht:)) Es gibt niemand mehr, welcher - hier - persönlich vor Ort abstimmen geht. Gesetzlich darf die Gemeinde nicht einfach so auf das noch verbleibende Stimmlokal verzichten. Doch sie haben die Präsenz von 8 Std in den letzten 40 Jahren auf 1 Std reduziert und selbst das ist noch zu grosszügig.


    Zylinderdichtung: per Wasserstrahlschneider gefertigt, das denke ich auch. Danke Erwin für die Hinweise der Schrauben, die Moderne ist älter als angenommen.


    Erwin, hast Du eine Ahnung, wie eine Restauration in der praktischen Realität vorsich geht? Ich glaube eher nicht, Du mit Deinem grossen Wissen würdest bei so einem Prozess möglicherweise "durchdrehen" und nichts erreichen. (Dann müsste man nicht nur den Traktor, sondern auch noch den Erwin restaurieren).


    Zugegeben, es ist per se schon mal unvernünftig, eine 71 jährige abgebrauchte Mechanik restaurieren zu wollen. Selbst in diesem Fall, wo die Ausgangslage, sprich der Erhaltungszustand als ausgesprochen gut eingestuft wurde. Wirkliche Ruinen werden nur noch mit grossem Vorbehalt angenommen, oder aber Aufträge gleich abgelehnt. Weil entweder die Werkstätte nahezu gratis arbeiten müsste, oder aber ein Endpreis jenseits von gut und Böse verlangt wird, was in unserer Gegend niemand bezahlen könnte. Wenn doch, solche Klientel wollen meistens lieber einen Ferrari.


    Von wegen Alpöhi, ich wäre da vorsichtig mit solchen Bewertungen, manch ein Betrieb träumt von seinem Auftragsvolumen. Sein Maschinenpark ist bis auf ein paar Ausnahmen nicht mehr der jüngste, er selbst auch nicht mehr. Trotzdem, er ist über die Schweiz hinaus über Monate bis Jahre ausgebucht!!! Ohne Beziehungen hat man 0 Chancen, dass er einen Auftrag überhaupt erst annimmt. So schlecht kann demzufolge seine Arbeit nicht sein. Er ist in ein Segment hineingerutscht, wo moderne Betriebe nicht mithalten können, die sind auf Stückzahlen angewiesen. Anderen Kleinbetrieben fehlt wiederum spezifische Fachkenntnisse.


    Speziell in Deutschland, aber vermehrt auch in der Schweiz, gibt es in meinen Augen unseriöse Betriebe, welche den psychologisch-Sammler Aspekten viel zu viel und der effektiven Mechanik viel zu wenig Aufmerksamkeit schenken, weil es halt auch viel Aufwand bedeutet. Man lässt den Kunden glauben, man könne seine Wünsche erfüllen und seinen Preisvorstellungen gerecht werden. Wenn dann der Oldtimer bei der nächst besten Ausfahrt den Geist aufgibt, sagt man ihm, er (der Traktor) sei halt alt, das sei normal. Blödsinn. Speziell bei Porsche hoffen die - unseriösen - Betriebe, dass es dem stolzen Oldtimer Besitzer ausreicht, ihn seinen Gästen zeigen zu können, das wärs denn auch schon. Ich will damit auch gelegentlich fahren, über Stock und Stein und erwarte keine Pannen, sonst ist das Fahrzeug nichts wert.


    Selber restaurieren? man bräuchte eine geeignete Werkstatt Einrichtung, die - richtigen - Teile muss man trotzdem finden und bezahlen, selbst wenn der Werkstatt-Chef für sich selber privat was restauriert, muss dieser ja auch die Teile bezahlen und für sich eine Kosten/Nutzen Rechnung durchführen. Selber Handanlegen ist bei einem kleinen Deutz oder beim kleinen Tüüfeli eine sehr gute Idee, unabhängig vom Ausgang, man bekommt so im Laufe der Zeit eine gewisse Ahnung und Respekt vor der Arbeit der Mechaniker und kann sich ohne all zu grosse Schaden-Risiken in die Materie einarbeiten.


    Bei komplizierteren Fahrzeuge würde ich eher davon abraten, weil die Liste ist lang, von den Werkstätten welche zu erst den Selbstbau Pfusch entfernen müssen, bevor überhaupt erst die eigentliche Restaurierung beginnen kann.


    Die Entwicklung geht aber in eine ganz andere Richtung, heute wollen die Hersteller Firmen, dass noch nicht einmal ihre eigenen Profi-Mechaniker, geschweige Hobbybastler wie ich all zu lange an etwas herum schrauben, die Hersteller hätten am liebsten, wenn sich ein Fahrzeug nach der zuvor errechneten optimalen Gebrauchsdauer in Luft auflöst. VW Mercedes, BMW, eine Spur weniger extrem auch Deutz, John Deere, Fendt, die wollen, dass verkauft wird! Nicht ewigs reparieren.


    Die mittelgrossen Bührer Traktoren sind das Schreckgespenst der heutigen Denkweise. Die Bauern, welche noch einen haben, wollen ihn partout nicht abgeben oder eintauschen. Ein Bührer ist zwar nach meinem Empfinden etwas einen ungezähmten "Rüppel", es fehlt ihm die feinfühlige Fendt-Kultur. Doch speziell die üblichen häufigen Bührer Varianten sind für die Ewigkeit gebaut. Eine Zeit lang hat es geheissen, die alten Bührer seien nicht mehr in der Lage, moderne Anbaugeräte aufzunehmen. Anstatt ihn endlich zu verschrotten, wurde der gute alte Bührer mit modernen Systemen aufgerüstet, sozusagen digitalisiert. Das geht!!! Die 1. Geige spielen Bührer längstens nicht mehr, doch wer von den Bauern noch einen hat, gibt ihn nicht weg.


    Die Frage ist eher, findet ein Landwirt in 10-20 Jahren noch jemand, welcher sich getraut und auch die Fachkenntnis hat, daran herum zu schrauben? Ob Züge, Flieger oder Traktoren, gute Fachleute werden rar und zukünftig unbezahlbar. Diese Tendenz ist ja heute schon feststellbar. Ich habe einfach das Glück, dass mir Traktoren am besten gefallen. Weil hier das Gefahrenpotential und die Kosten noch am ehesten tragbar sind, lässt das Gesetz einem noch recht viel Spielraum.


    Im Engelberger Tal steht am Strassenrand eine Mirage IIIS Erwin, zeige was Du kannst. Ich vertraue Dir, jedenfalls viel mehr als mir selber, was Flugzeugtriebwerke angeht. Falls es eine 2-Sitzige ist, fliegen wir zusammen über Genf nach HAG Stansstad und der Martin leitet uns. Mach einfach nicht, dass wir mit samt dem Flieger für ewig auf dem Seegrund bleiben.

    Gruss

    Hermann

    Aber wo sind die Gemsen?

    die gumpen halt meistens schnell weg, wenn man kommt. (Durchaus aus gutem Grund, was das Wallis, Uri, Kt. Bern u Graubünden anbelangt). Steinböcke sind da wesentlich selbstbewusster, die erwarten, wenn es eng wird, dass die anderen Lebewesen das Feld räumen.


    Es scheint, keiner krabbelt so viel in den Felshängen herum wie Roger! Wie anderst könnte es sonst so perfekt gemacht sein? Beim Oelberg hat es ganz sicher keine gefährlichen Jäger. Bei einer so schönen perfekten Landschaft:thumbsup:, welche tierisch noch unbesetzt ist, das ist der reine Gämsen-Traum! Da kommen bestimmt welche, früher oder später?


    Roger ist ein Künstler:thumbsup:


    Gruss

    Hermann

    Es wird schon werden:rolleyes::). Voraussichtlich im März bis April, spätestens im Mai dürfte er fertig sein.

    alles dauert halt seine Zeit. Mir ist lieber gute Qualität und preiswert, als schnell schnell und teuer zusammengesetzt und dann bei meinem nächst besten Test fliegt alles auseinander. Es dauert noch ca. 1 Monat?


    Stand Februar 2019

    Schwierigkeiten haben sich ergeben, nie da wo (ich) es erwartet hätte. So brauchte nur schon eine vernünftige Zylinderkopfdichtung 7 Wochen Zeit & Nerven. Alle anderen Vorarbeiten waren schon gemacht. Jedoch den Zylinderkopf fertig montieren, lackieren, den fertigen Motor einbauen, nur um zu merken; es ist (bei Belastung doch nicht dicht), alles wieder ausbauen und die neue Lackierung dabei beschädigen, dies wollte der Chef nicht (zulassen). Zum Glück habe ich auf ihn gehört. Ja dann, halt, dann musste bis zum Erfolg gewartet werden.


    Der Teufel steckt im kleinen winzigsten Detail und im Vertrauen. Zylinderkopfdichtungen sind heute keine Hexerei mehr, würde man meinen. Es gibt x Firmen, welche diese auf Wunsch herstellen. Manche Werkstätten fertigen sogar selber und bieten diese dann Kunden an. Hm:hmm:. 2 (Kupfer)Platten, einen Karton in der Mitte. Bohrungen einzeichnen, dann ausstanzen und fertig ist?!?


    Gerade bei einem Hürlimann mit ganz viel Hohlraum und sehr wenig Auflageflächen kommt der Zylinderkopfdichtung viel Aufmerksamkeit zu. Die alte war total zerfressen, ausgelaugt und unbrauchbar, abgesehen davon, dass man einmal benutzte Zylinderdichtungen sowieso nicht mehr wiederverwendet. Die 2. Dichtung war falsch geliefert worden, die entsprach dem D-800, welcher später erschien und viel grössere Zylinder hat. Die Dritte Dichtung hätte gepasst, war aber defekt / Bruch? Die 4. Dichtung war nicht dicht. Zwischen der Dichtung und dem unteren- und oberen Guss schon, aber die Dichtung selbst nicht. Einfach einen Karton einlegen reicht nicht ganz. So haben wir nach gemeinsamen befinden, eine hochwertige Einzelanfertigung gewählt. Das hätten wir am besten schon gleich getan. Restaurieren ist halt immer auch ein Abwägen von Möglichkeiten und testen / ausprobieren bis es passt.


    Die günstigeren Verfahren von Zylinderkopfdichtungen funktionieren so, dass die Bohrungen "grob" ausgestanzt werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Masse elektronisch oder von Hand festgehalten werden. Abgesehen von der Genauigkeit, ist das Herstellungsverfahren entscheidend: Stanz-Werkzeuge pressen viel zustark das Material zusammen, es staut sich auf, bis die Krafteinwirkung zu gross wird. Mit einem "Ruck" entsteht "das Loch", was auf seiner Unterseite zusätzlich noch eine Braue erzeugt. Das mag ja vielleicht knapp gerade noch so genügen, wenn neben jedem Zylinder eine breite Querstrebe besteht. Bei einem Hürlimann steht primär nur der äussere Rand als Auflage zu Verfügung, da sollte die Dichtung ganz plan und eben sein. Das Verfahren wollte mir der Hersteller nicht mitteilen, nur so viel dass es ganz sicher nicht gestanzt sei. Jedenfalls die letzte Zylinderkopfdichtung hielt auf Anhieb was versprochen wurde. Es wurde auch Zeit, war es doch der 5. Versuch. ... und ein Traktor besteht aus mehr, als nur aus einer Dichtung. Im Februar, dachte ich, der wird ja nie fertig? Jetzt wird er womöglich fast zu schnell fertig, bevor ich bereit bin;).


    Betreffend dem Zahnrad 1. Gang Stufe, das passt perfekt von der Firma Okey aus Winterthur. :thumbsup: Neue passende Rollen- und Kugellager aus Deutschland konnten auch besorgt werden. Auch das Maschinengrau konnte im Farbton perfekt getroffen werden. Es hat einen Tick oliv, was mir sehr gefällt. Auch wurden die mechanischen Bremsbelege rundum erneuert, der Kompressor für die (Brems)!Luft sowieso.


    Bei den versenkbaren Schrauben musste ich einen gewissen kleinen Kompromiss eingehen, oder selber schrauben... Innensechskant gab es 1948 bestimmt für Jahrzehnte noch nicht!? Es ist halt einfach praktischer, mit einem Akkuschrauber zu schrauben. Und auch wenn man es auf den 1. Blick nicht so wahrnimmt, der D-500 hat viele viele Schrauben.

    Im Februar 2019 sah der Hürlimann D- 500 noch total zerlegt aus. Der Originalität wegen und durchaus auch wegen dem Kostenfaktor, habe ich auf ein schnelleres Getriebe verzichtet. 52 km/h ist für einen 70 jährigen Oldtimer Traktor schnell genug. Knapp soll die Nadel den "Nagel" beim Tacho gerade nicht berühren. Muss es noch schneller wie gut 50 km/h vorwärts gehen, muss ein Auto herhalten. In der Regel darf man beim Auto nicht so viel Gas geben, dass die Nadel eine ganze Umdrehung vollführt und dort verharrt. Traktoren dürfen das:D

       

    Was es genau mit der Kupplung aufsich hat, weiss man nach 70 Jahren auch nicht mehr im Detail. Das Originalteil wurde schon vor zig Jahren ausgetauscht. Die vorhandene, nicht mehr ganz originale Kupplung, welche völlig abgenutzt war, wurde in der Grösse und dem Drehmoment gerecht, durch eine moderne Bauart ersetzt, welche passgenau eingebaut werden konnte. In keinem Fall sollte man da die Scheiben oder sonst was einölen, - auch wenn es rot auf Silber geschrieben steht. Dieses Teil ist weitgehend wartungsfrei, solange die Kpl-Scheiben gut sind.

      



      


      



    Bis etwa in einem Monat, sollte das graue Mäuschen wieder bereit sein, die (regionale) Welt zu erkunden.


    Gruss

    Hermann

    Uiuiui, das ist kompliziert...

    das ist noch untertrieben, bei mir beginnt da bereits die Error Phase...


    Sucht heute überhaupt noch jemand eine Lok (1:1) "von Hand"? Wahrscheinlich "sagt" eher dem Lokführer sein Handy, wo was zu tun sei? Dann ist es ja nicht so schlimm, wenn eine allfällige zukünftige (Güter) Lok nicht mehr Re 4/4 VII / Re 470 heisst, sondern einen langen Computer Code aufweist?

    Danke Michel für Deine Erklärungen und Hinweise:)

    Erwin,

    da sind wir mal einer Meinung, die Widmer Loks sind wirklich sehr schön:thumbsup:.


    Das Foto selbst ist schrecklich (einfach). Da seid ihr viel zu wenig kritisch. In Sekundenbruchteilen ein 18 mm Objektiv ans seitliche JCB Fenster gedrückt, zum Glück war das einigermassen sauber, thats it. (Das wäre noch ein Verkaufsargument: was kann man mit so einem Traktor tun? Züge fotografieren! Mit einem 35 mm oder 50mm nicht im-, sondern auf dem JCB, womöglich hätte bereits schon die normale Strasse, oder das benachbarte Mäuerchen ausgereicht, und es hätte ein sehr schönes Foto hergegeben. Was nicht ist, kann noch werden...


    Gotthard Güterverkehr

    Weis jemand von Euch, wie funktioniert der Gotthard Güterverkehr? Wie wird die Logistik im Güterverkehr umgesetzt? Ich kenne das nur vom Personenverkehr. Man kann auf x eine Weise ein Billett kaufen und wählt einen Zug von A nach B, aus dem vorhanden Angebot.


    Gibt es Güterzüge nur auf Verlangen gegen mit genügender Vorlaufzeit für die Bereitstellung? Oder schätzt die SBB Cargo den ungefähren Bedarf ihrer potentiellen Kundschaft ein, und fahren dann ihre Güterzüge wie nach einem Fahrplan. Egal ob die Auslastung etwas tiefer oder höher ist. Im P-Verkehr ist die Auslastung ja auch nicht immer "perfekt", sondern wechselt öfters vom einen Extrem (Überbelegt) ins andere Extrem (fast leer).


    Mir fällt einfach auf, das gerade am Gotthard und seinen Zufahrten, Beispiel Brunnen, die Anzahl Zugsfahrten extrem unterschiedlich sind. Die Zug-Anbieter scheinen viel flexibler und sehr kurzfristig auf den effektiven Bedarf reagieren zu können?


    Nur um einen allfälligen Fotografen zu erfreuen, fährt offenbar niemand mehr mit halb leeren Güterzügen durch die Schweiz. Entweder gar nicht, oder voll beladen? Mit Ausnahme, wenn das Leergut wieder zum alten Standort zurück muss. Wie bei einem Taxi werden die Fahrten selten symmetrisch sein. In die eine Richtung gibt es oft mehr oder anderer Verkehr, als in die andere Richtung. Dies ist unpraktisch und aufwändig für den Betreiber.


    Nicht nur innerhalb 24 Stunden, auch von Tag zu Tag differieren die Zug Fahrten extrem. Das reicht von zur langweiligen Nebenlinie degradierten Gotthard Zufahrt bis zum Eindruck einer europäischen Hauptstrecke welche voll ausgenutzt wird.


    Gruss

    Hermann


    Günther kaufe meinen (grossen) Traktor! Must Dich aber beeilen. Deine Frau wird begeistert sein und Dir nie mehr mit dem Wellholz drohen wollen. Er hat 2 Plätze, Du kannst Deine Frau zu Ausfahrten mitnehmen. Er ist auch praktisch zum parkieren, ist die Lücke zu klein, kann man beidseitig die anderen Autos etwas zusammen schieben. Die Kabine wurde mal von der Empa geprüft, die ist auch noch Schall isoliert. Dort bis Du vor Schlägen und Tadel sicher.

    Da ist sicher etwas an ihm faul....‘

    hi hi, ja das stimmt auch, der Fahrer;):facepalm:.

    Der möchte am liebsten einen Morgenzuschlag erheben, wenn man um 05.45 bestellt wird. dafür macht es mir nichts aus, bis um 22.00 Uhr, oder ggf. später, je nach gesetzlicher Konformität aktiv zu sein. Danke für die Wünsche, das kommt schon gut. Seit ich diese Zeilen schreibe, es tut sich was, vielleicht kommt es gar nie zu einer Plattform, ein Interessent will ein bischen mehr, als andere...

    Gruss

    Hermann

    Hoffentlich findest Du einen würdigen Käufer dafür.

    Ja, danke Roger. Ich verfolge Deine Anweisungen, welche Du mal einem neuen Forumisten gegeben hast. Welcher enttäuscht war, dass sich niemand für seine Märklin H0 Produkte Interessierte. Du sagtest dem, hau das Zeugs für 1.- herein... Was für Siku 1:87 gilt, dann erst recht für 1:1.


    Allerdings, von nichts kommt nichts. Genügend und aussage kräftige Fotos, und die richtige Plattform, die für sowas geeignet ist und einen ehrlichen Beschreib welcher nichts verspricht, was nicht zutreffend ist, aber doch schon seine Qualitäten hervorhebt, verbunden mit einem konventionellen Zeitung Hinweis-Inserat, alle diese Faktoren zusammen genommen dürften hilfreich sein. Zumindest habe ich dann für mich selber das Gefühl, alles notwendige getan zu haben. Der Rest wird sich zeigen... und ist vom Verkäufer nicht gross beeinflussbar.


    Die 2-3 Vorbehalte sind: dieses ursprüngliches Demo Modell JCB 8310 Modell hat einen noch grösseren Treibstoff-Tank. Es ist ein ca.1000 L Volumen! Angenommen es ersteigert ihn jemand für den für mich schlechtesten möglichen Preis, (CHF 1.-) dann ist der Treibstoff ganz sicher in keinem Fall gratis dabei. 1000 Liter x ca. +/- CHF 1.76 = CHF 1`760.- + 1.- Minim-Fahrzeug Preis, im aller schlechtesten Fall wird der Käufer 1761.- bezahlen müssen. Ich gehe mal davon aus, dass das bei weitem nicht reichen wird.


    Ein teures Fahrzeug für 1.- einstellen, möglicherweise werden das nicht alle glauben, daher erlaube ich mir günstige CHF 50.- /Std zu berechnen, wer ihn einfach nur sehen will und allenfalls eine Spass-Runde drehen, ohne Kaufabsichten.


    Ebenso gibt es den Fahrausweis + Schlüssel erst, wenn der zu bezahlende Betrag, was immer es auch sein wird, auf meinem Konto gut geschrieben wurde. Selbst wenn mich was ganz Blondes darum bitten würde und einen ganzen 4-Achser Versprechungen von sich gibt. Dass ich CHF 200`K bekommen werde, ist unrealistisch. Zwischen 1.- und dem Maximalen gibt es noch pragmatisch Realistisches dazuwischen? Wer weis?


    Die Zeit vergeht, es läuft schon das 6. JCB Jahr... Dez. 2013 als 1 von 2 CH Demo JCB 8310. Der grosse Lohnunternehmer kam aber nie, sondern nur ich. Erst nur zum schauen. Rund 1/2 Jahr später fakelte ich nicht lange herum, und habe zugeschlagen...


    Dass der JCB so schlecht verkauft wurde, hat keinen technischen Grund, ganz im Gegenteil, er scheint der Beste zu sein. Ausschlaggebender sind rechtliche u finanzielle Belange im Betriebsalltag. Insbesondere Fendt aber auch John-Deere und andere Mitbewerber verhandelten besser. Die Engländer, von dort kommt der JCB, wollten nicht wahrhaben, dass auch im LkW Bereich die Schweiz eine leicht andere Gesetzgebung hat, als die EU. In der Schweiz zugelassene Traktoren sind im Gewicht, Geschwindigkeit und Einsatzmöglichkeit "limitiert" auf bäuerliche Verhältnisse. Das hat nicht nur Nachteile, fast jeder kann bez. darf einen Traktor fahren und die amtlichen Auflagen / Kontrollen sind auf das Minimum beschränkt. Der CH Staat kommt mit dieser einfachen Reglung den Bauernfamilien entgegen.


    Besorgt sich ein (Gross)Bauer, oder grosser Lohnunternehmen oder grosser "Spinner", einen grossen schnellen Traktor, das geht schon, es ist ausdrücklich nicht verboten, - das Verkehrsamt freut sich bestimmt. Doch anderst als in den meisten EU Ländern sind diese "Traktoren" aus CH-Sicht keine Traktoren mehr, sondern in rechtlich finanzieller Sicht den modernen Lastwagen gleich gestellt. Kein Wunder, sie haben ja auch annähernd die gleichen Leistungen.


    ... nur ich kenne weit und breit keinen Bauern, im Berggebiet sowieso nicht, aber auch im flachen Mittelland nicht, welcher bereit wäre, einen Fahrtenschreiber einzubauen. Ein CH Bauer macht Pause wenn er will!! LSVA bezahlen will ein Bauer eigentlich auch nicht... Fendt und John-Deere bringen eine viel breitere Palette auf den CH Markt, welche die Grenze gerade noch unterschreiten und gesetzlich (noch) wie herkömmliche Traktoren gelten. Bringt John-Deere oder Fendt einen 500 PS & 60 km/h Schlepper auf den Markt, dann gelten auch dort LKW Bedingungen. Und selbst wenn nicht, hier im Alpenvorland, wollen die Bauern einen leichten Traktor, welcher den Boden nicht verdichtet und beim arbeiten nicht vom Steilhang fällt.

    Stein des Anstosses


    Es gibt einen ganz kleinen Nischenmarkt von LKW Fuhrunternehmern, welche in ihrer Flotte 1-2 Gross Traktoren verwenden können (wollen) und die Gesetzmässigkeiten der Lkw auswändig wissen. Diese Leute sind es gewohnt, den Fahrtenschreiber zu akzeptieren. Die Gruppe enerviert sich nicht, wenn sie ihre Karte auch beim Traktor in den Fahrtenschreiber einstecken müssen, das ist für sie normal. Vorausgesetzt das Fahrzeug erbringt die von ihnen gewünschte Leistung.


    Heutzutage diskutieren die Halter nicht mehr (nur) um PS, Getriebe und Geschwindigkeit, sondern hauptsächlich um ein digitales Einbau-Gerät nicht grösser als ein kleiner Autoradio. Dieses unscheinbare kleine Ding, hat die CH JCB-Vertretung unterschätzt, zumindest seine rechtlichen und finanziellen Auswirkungen. Ist erst einmal so ein Gerät eingebaut, kann man rein rechtlich eher einen Lift wieder heraus reissen, als einen Fahrtenschreiber.


    Für den Verkäufer war es (ich) in jedem Fall ein Glücksfall, für das Verkehrsamt war es immerhin noch ein bischen ein Glücksfall und für mich sind die Karten noch offen. Lehrnreich war es in jedem Fall, finanziell kann ich keine Wunder erwarten, wenn es gerade so plusminus aufgeht, bin ich mehr als zufrieden. Sicher ist, jedes Jahr zuwarten wird nur tendenziell teurer. Die Mechanik ist solide ausgeführt und funktioniert derzeit einwandfrei:thumbsup:


    Jedoch früher oder später erfolgen Revisionen und Reparaturen. Im Vergleich zum Auto kosteten die Teile das 4-fache (Batterie) bis zum 50 fachen (Reifen/Pneu). Ja und Platz benötige ich auch, ein "kleines" graues Mäuschen gibt Lebenszeichen von sich... Vorausgesetzt es finden keine unliebsamen Überraschungen mehr statt, fast nicht möglich - das graue Mäuschen wurde bis zur aller letzten Schraube zerlegt, in 4-6 Wochen also auf den 30. Juni 2019 folgt ausnahmsweise im Datum der 1. Juli 1948:rolleyes:...


    Gruss

    Hermann

    mir fehlt das Eisenbahn-Fotografier-Gen à la Christian, man kann nicht immer alles haben.


    Es ist einfach ungerecht: ;) Mittwoch Abend wollte ich an der Muota Brücke Eisenbahnen fotografieren: 1 das Wetter war schlecht. 2. ständig, teils mit Hunden(!) durchtrampelten Jogger den feinen angehängten Fusssteg, selbst eine Ae 8/14 11801 erzeugt nicht so viele Vibrationen, unmöglich dass da das Foto nicht verwackelt wird, wenn es ohnehin dunkel wird. 3. Es war schlicht zu dunkel. 4. das ist der wichtigste Punkt: es kamen so gut wie keine Züge vorbei, trotz immerhin 60 Minuten Geduld.


    Eine ganz andere Situation gestern Donnerstag gut 1 Std früher zwischen 17.00 - 18.00 Uhr. Ich wollte an ähnlicher Stelle wie gestern ein paar Fotos vom JCB 8310 erstellen. Und was passiert: fast wie auf der Autobahn, in beide Richtungen fahren annähernd ununterbrochen unterschiedlichste Züge DIE GANZE ZEIT nordwärts wie südwärts. Und ich habe das Weitwinkel Objektiv 18 mm an de Kamera, Züge aus über 100 Meter Distanz fotografieren zu wollen, das geht damit unmöglich. Ich habe es trotzdem spontan gemacht... entsprechend fällt das Resultat aus...

    Züge könnten glattweg Haie sein: sie sind in weiter Ferne wenn man auf sie ewigs wartet. Und sie sind (manchmal) in unmittelbarer Nähe, wenn man sich nicht auf sie achtet und was anderes im Sinne hat.


    Grund vom JCB fotografieren: der muss diesen Sommer weg, der wird verkauft. Das Fahren damit und das Handling ist ein bischen teurer als normale Traktoren, das wäre noch knapp im Rahmen. Doch die unsichtbaren Kosten, also die jährlichen Gebühren damit man überhaupt - auf Strassen - fahren darf, das ist jenseits vom Vernünftigen. Wobei ich muss dem Staat zurecht halten, dass dafür jährlichen exorbitante Kosten anfallen, dazu hätte man kein Hellseher sein müssen, nur etwas vernünftiger. Fahrzeug Kosten kann man eigentlich im Voraus erahnen, wissen und sich ggf. im Detail VORHER im Verkehrsamt erkundigen können. Auch wenn mir die genauen Grundlagen zum berechnen des Index unbekannt sind, das ist auch gar nicht nötig, das zu Wissen beeinflusst nur die Stellen hinter dem Komma: Der Fakt ist ganz einfach: schnell und schwer kostet! Ist ein Fahrzeug bei beidem zu oberst seiner Kategorie angesiedelt, braucht man gar keinen Taschenrechner mehr zu konsultieren... Ich möchte zwar anmerken: betreffend den Abgasen, sofern es sich um einen Verbrennungsmotor handelt, auch jetzt noch nach 5 Jahren, es gibt nichts besseres und nichts sauberers, als dieser JCB 8310, betreffend moderner Abgas-Technologie. Hätte VW diesen Aufwand betrieben, es wäre gar nie zum Skandal gekommen.


    Es geht mir auch über finanzielle Aspekte hinaus, dies einer von mehreren Faktoren. Es geht auch darum, dass dieser Hochleistungstrakor bei mir nicht annähernd das tun kann, wofür er gebaut wurde. Ab und zu einen Baum aus dem Wald zerren, oder selten dann und wann im Auftrag der Gemeinde /Polizei, da ändert auch der kurze Mosiberg Einsatz im Tunnel nicht viel. All das sind selten echte Herausforderung.


    Für Stadler Rail wäre es das Richtige Gerät, um schwerste Lasten bei engen Platzverhältnissen exakt zu dirigieren. Oder auch für ein Autobahn-Werk mit unterschiedlichsten Aufgaben, da ist der JCB in seinem Element. Aber nicht bei mir, das wenige was bei mir anfällt, erledigt das kleine Tüüfeli und selbst die alte Dräck-Schleuder John-Deere kostet einen Bruchteil der Gebühren. Der JD 4755 ist zwar auch relativ stark und relativ schwer, aber mit 30 km/h sehr langsam, dazu äussert robust und pflegeleicht, wartungsfreundlich, weil er bei mir im Schonungsmodus sozusagen im Altersheim gefahren wird. Er ist das perfekte Sammler- und Hobby-Fahrzeug für Spinner.


    Dies kann man vom JCB 8310 ganz und gar nicht behaupten, der gehört in Profi Hände, welche damit kommerziell arbeiten wollen, dann sieht auch der Kosten-Faktor sehr viel positiver aus. Würde man mit einem 30-40 jährigen Traktor dieser Leistungsklasse kommerziell arbeiten wollen, dann hat auch in diesem Punkt der JCB 8310 um Längen die Nase vorne. 330 PS von 1980 kosteten viel mehr Unterhalt,- sofern die Maschine täglich im Einsatz steht - als 340 PS von 2014. Aber flicken kann und muss man am JCB nicht viel, wenn der "hinüber" ist, kommt die Schrottpresse. Ältere Traktoren, da kann man selbst hoffnungslose Fälle wieder für die Ewigkeit herrichten (lassen).

    Guten Tag Christian,

    vielen Dank für Deine weiter gehenden Ausführungen:thumbsup:


    Aus dieser Perspektive habe ich es noch nicht betrachtet. Wenn diese Entwicklung so weiter geht, wird der Lokführer in 10-20 Jahren nur noch zu einem Beobachter degradiert, oder gleich ersatzlos gestrichen. Ich habe noch gerne "richtige" Instrumente mit einem richtigen Zeiger dran. - Obwohl, ist der JCB erst mal aufgeschaltet, auch hier dauert dies eine kleine Ewigkeit - möchte man eigentlich nichts anderes mehr fahren. Kein anderer Traktor bietet diesen Fahr- und Bedienungskomfort, schon gar nicht ältere Semester. Das Leben ist eine Angelegenheit mit vielen Widersprüchen;)


    Gruss

    Hermann

    sieht selbst, die Taurus ist halt trotz ihren kleinen Macken eben doch die Schönste:)

      


    War heute nach der Werkstatt bei der Fa Knüsel Ibach


    ...von 19.08 bis 20.05 an der Muota Brücke und habe gewartet, ob was Schöneres vorbei fahren würde. Hauptsache es kommt was! Hoffentlich wird die Gotthard Bahn nicht zu einer Nebenlinie? Zug Fotografen im Raum Zürich haben viel mehr Action und erst noch der äusserlich (und leider nur äusserlich) attraktive Railjet, jedenfalls im Minutentakt sausen die Züge vorbei. Bei der Gotthard Linie müsste man mittlerweile einen Stuhl mitnehmen und ein Bier oder Coca Cola, bis da etwas kommt, da freut man sich direkt über eine BR-185.


    Der ICN und die Re 460 kann es in Sachen Ästhetik locker mit einer 1116 aufnehmen, aber nur bis Gleichstand


       


    Von wegen an der Kapazität Grenze, es braucht viel Geduld bis ein Zug vorbei fuhr. Total = 9 Züge. Mittwoch zwischen 19.00 u 20.00 Uhr. Immerhin, ausser der vergleichsweise kurze Weiacher Zug (16 Wagen): die erstaunlich wenigen Güterzüge waren wenigstens teils XXL extrem lang. Beim Autozug muss die Lok Brunnen schon längstens passiert haben, und immer noch rollten unaufhörlich verladene Autos an der Muota vorbei. So einen Zug massstäblich nachbilden dürfte Roco und Märklin freuen, aber die Modellbahn Realität ist meistens eine andere. Alle diese Fotos sind sicher vom Fuss-Steg entstanden! Die Fotos suggerieren teilweise, man würde sich auf den Gleisen bewegen, dies ist natürlich nicht so!



      


    Die Re 6/6 + Re 420 würden den Rang ablaufen, aber nicht in diesem Zustand. Weiacher Kies Züge, das war bisher für viele Lok-Gattungen die letzte Arbeit, danach erfolgte nur noch Thommen Kaiseraugst & Co. Die Kieswagen selbst hatten mehr Glück, die hatten manche Lokomotiven Gattung kommen und gehen sehen. Die Re 6/6 11676 Zurzach hat eine erhebliche Delle und Lackschäden, ihre Tandem Nachbarin Re 420 ist auch nicht mehr die Schönste.

      


    Gar nicht "schön" finde ich diese Lok, sie wirkt so klobig, und rein zweckmässig.

    (aus dem gleichen Haus wie die 1116)


    Späterer Abend bei Wolken & Regenwetter, die Fotoqualität dürfte besser sein. Dynamische Objekte mit 1/80 bei Blende 5.6 da kann man keine Wunder mehr erwarten, das geht eigentlich gar nicht mehr (gut). Für Blende 11 bei 1/200 fehlte genügend Sonnenlicht. Ich wollte nur schauen, ob die Loks am Gotthard schöner sind, als die welche Buchs durchqueren:D.


    Gruss

    Hermann

    seid ein bischen lieb zur OBB 1116! Sonst traut sich die rote Taurus gar nicht mehr über Buchs hinaus?! Es gibt die silbergraue Hupac, die weinrote Railjet, und ein paar ganz wenige andere Taurus, man kann sie an einer Hand abzählen, welche die Schweiz durcheilen. Die meisten anderen trauen sich nicht über Buchs hinaus in das MoBa-Forum Land.

    Peter Du hast ganz recht, sogar The Runnaways schrieben 1977 trotz ihrer damaligen Drogen Exzesse Queens (of noise) richtig... Drogen sicher nicht, doch ihre Musik war damals für mich das Nonplusultra, zusammen mit Kleinbahn.

    Heute, bez. bereits gestern wurde ich angefragt, bei einer Rekognoszierung etwas mitzuwirken.

    Man möchte die Dame nicht zu lange warten lassen und Sie auch nicht in Verlegenheit bringen, möglicherweise würde es Herrn Herr Speck nicht so gefallen, wenn Dritte auf den Silo Turm steigen?! Herr Speck hatte ohnehin bereits Feierabend, es war niemand mehr da, den man um Erlaubnis hätte Fragen können. Bei Regen bereitet es sowieso keinen Spass, für Wolkenfotos braucht man nirgends heraufsteigen wollen. Es wäre auch zu gefährlich (Rutschgefahr) .

    Da kann jetzt Roland sagen was er will, es ist himmlisch bewiesen, die Re 460 ist auch schön, aber DIE Schönste ist ohne jeden Zweifel die OBB Taurus! Möglicherweise noch vor der Ae 6/6? Begründung: Es regnete vorher, teils kräftig. Es regnete im gleichen Stil weiter, doch genau zu dem Zeitpunkt, als wir bei den Taurus vorbei fuhren, gab es kurz ein paar Sonnenstrahlen auf die OBB BR-1116 gerichtet. :D:thumbsup:. Wenn das kein Grund zum anhalten ist! Zumal bis zu 5 Loks 1116 am selben Ort zu sehen waren.

      

    Eisenbahnen zu fotografieren liegt mir nicht gar so, von 3-4 Punkten, welche unbedingt erfüllt sein sollten, ist immer irgend etwas nicht so, wie es sein sollte. Nun, die Bahn war heute auch kein Thema. Es sind nur ein paar spontane, in ganz kurzer Zeit entstandene Fotos.

      


    Anmerkung: noch schöner wäre die Taurus Lok, wenn die Führerkabinen nahtlos (auch in der Höhe) in den Kasten einmünden würde. So sieht es etwas aus, als hätte man 2 Profile welche nicht ganz zusammen passen, z.B. Kasten exakt 1:87 und die Fronten 1:82 im Stile der 1960-er Jahren zusammen gefügt. Doch all zu fest stört dies nicht, wenn überhaupt. Jedenfalls die eckigen Kanten des selben Herstellers z.B. BR-185, lässt die ganze Lok klobig erscheinen, während die 1116 sportlich elegant die Welt erfreut.


    Auch noch lustig ist die RHB Komposition ABDeh 2/4. Dieser Zug repräsentiert noch "die gute alte Zeit". Fragt sich nur, wo das "D" geblieben ist? Wenn der Triebwagen doch ein Gepäckabteil hat, das muss Spur Z sein? Jedenfalls nach dem klassischen CH Schema kommt jeder sofort "draus" was man vor sich hat. Der Informationsgehalt aktueller, Europa konformer Anschriften, mag viel grösser sein (primär sind aktuelle Neubau Loks gemeint), doch mich verwirrt etwas, dass die Lok Baureihen Bezeichnung oft MITTEN im Zahlen Code enthalten ist. Nach der SBB Cargo Am 863 kann man lange suchen... Immerhin, die Swiss Rail Traffic BR-187.001 gibt es real, doch dass das eine BR-187 sein soll, es brauchte 2 Anläufe, bis ich es halbwegs kapierte.

        


    gegenüber zu Fuss, ist dieser Zahnrad Triebwagen mit V/max 25 km/h eine Rakete in Sachen Tempo;)


    Gruss

    Hermann

    mal ganz abgesehen vom Geld, irgendwie ist das Replica 3015 nicht schön genug. Zugegeben, ich könnte es zwar auch nicht besser. Aber ich suggeriere auch nicht, Märklin zu sein. Ein kommerzielles Profi-Unternehmen sollte es schon noch deutlich besser können! Original v Märklin ist diese Lok ganz bestimmt nicht. Da reiten einfach ein paar wenige Anbieter auf der momentan aufgeputschten Märklin 142019-Welle. Wellen kommen und gehen...


    PS gab es da mal nicht einen Super "Kenner", welcher glaubte, seine Fulgurex grüne SBB Re 4/4 II, welche auf der kaum sichtbaren Mikro-Plakette als 1/250 oder 1/200 markiert war, seine Lok sei ein Vermögen wert?! Obiges Angebot geht in die gleiche Richtung...

    Roland, was bist Du nur für einer?

    - 2014 hast Du mich mit dem MoBa-Virus angesteckt.

    - 2019 hast Du mich mit Virus angesteckt, zu glauben, auch eine Sammlerliste haben zu müssen...


    mein derzeitiges Fazit: egal für welche Software oder gar Block und Schreibstift man sich entschliesst, die Hauptarbeit ist schon das hervornehmen der Lok, wissen oder nachsuchen um was es sich genau handelt und nach getaner Recherche - "Arbeit" die Lok wieder ganz exakt genau dorthin zurückbringen, wo man sie hervorgeholt hat.


    Einige Modelle, speziell die etwas älteren Ausführungen, wenigstens die der bekannteren Hersteller, weiss ich grosso modo auswendig. Das waren noch schöne Zeiten, wo auf den Schachteln nur 4 stellige Nummern standen. Jeder weiss, was ein 3000, 3014, 3015, 3050, 3056, oder 3338 ist. Kleinbahn macht es einem noch einfacher, dort haben meines Wissens nur die Wagen eine Katalognummer, die Lokomotiven NICHT?!? Diese heissen wie das (alte) Vorbild, in dem Fall Ae 6/6... schlicht und effizient für den Sammler. Was eine 1334 weiss auch (noch) Jeder, das kann nur etwas Grünes mit Zierstreifen sein. Man bekam von denen sogar etwas mehr Ae 6/6 fürs Geld, da 1:82 ausgeführt. Die von Kleinbahn kostet etwas weniger, dafür war das Modell kürzer:lol:

    Armer Günther, jetzt habe ich sie doch entdeckt: die Märklin H0 GLEICHSTROM-Lok:D: wenn auch ganz getarnt, versteckt diskret, aber dennoch markant unwiderrufbar als Teil vom Guss. Günther könnte die Trix Schachtel entsorgen und die Anleitung vernichten, aber für das "Märklin" auf der Gleichstrom Lok zu entfernen, bräuchte er schon den Schleif Dremel der gröberen Sorte... (Anscheinend ist sich Märklin selbst nicht so ganz einig. Auf einigen DC Ausführungen steht gar nichts, auf vielen Modellen steht neutral "nur" Germany, auf einigen (Märklin) Konstruktion steht bei deren DC Typ "Trix" und eben auch manchmal bei ein paar anderen DC Ausführungen: "Märklin":D


    Es geht um die Märklin Ae 8/14 11801 Katalog-Nr 33591 von 1997. (Wie bereits von Roland erwähnt)

    Märklin fertigte dieses Modell auch für 2-Leiter Gleichstrom unter Kat-Nr. 22580


    Die Märklin Ae 8/14 Lok ist bis auf System bedingte Unterschiede wie Schleifer, Räder, Platine, u. Permanent-Magnet absolut identisch mit der Märklin AC-Herstellung, es ist ja auch bei der Trix Ausführung "Märklin" erhaben auf dem Guss angebracht. An beiden Teilen, über den inneren Laufachsen. Also soll halt meinetwegen Trix auf der Verpackung und auf der Anleitung stehen. Aber es könnte doch wenigstens die Endziffern ...591 heissen. Also Märklin 33591 für die Märklin AC(C) Ae 8/14 und für die 2-Leiter DC(C) Ae 8/14: Trix 22591. Nun die Märklin-Trix Kat-Nr. 22591 gibt es schon, aber die 22591 ist eine Amerikanerin, genauer eine (Märklin) 2-Leiter Gleichstrom USA Mikado Dampflok 1`D`1 mit Tender.


    Für gewisse Zeitgenoss(innen) wird man schon für verrückt erklärt, allein dadurch dass Mann Modellbahner zu sein scheint. Kommt man noch auf die Idee, eine Sammlerliste erstellen zu wollen, - welche inhaltlich einigermassen korrekt daher kommt, wirds bald mal zur Mission Impossible. Es würde vieles vereinfachen, wenn man ja nicht die Modelle aus der Verpackung nimmt und in keinem Fall anrührt. Ich meine nicht, dass dabei kleine Details abbrechen könnten, dieser Faktor kommt noch dazu. Viel wahrscheinlicher ist, dass man nicht mehr weiss, welche Lok in welche Verpackung gehört, wenn die Modelle äusserlich gleich aussehen und "nur" ihr Innenleben differiert. Eine hundskommune Sammler-Liste zu erstellen, ist ein recht aufwändiges Unterfangen...


    Gruss

    Hermann

    Lieber Günther,

    hattest Du heute offensichtlich auch einen Arztbesuch? Anstatt dass Du zu einem Doktor gehst und ich gleichzeitig zu einem anderen Doktor, das kommt nicht gut. Wir sollten gleichzeitig zum selben Arzt gehen, das wäre effizienter und viel Erfolg versprechender (für uns)...


    Und doch musst Du jetzt ganz stark sein, hier kommt das Beweis-Foto: Wenn Du hier an dieser Original Märklin H0 Lok irgend ein wechselstromiges Attribut siehst, dann würde ich den ganzen Bärlauch hinter meinem Haus essen.

    (Entschuldigung für die Fotoqualität, nicht nicht aus dem Studio, nur schell schnell mit integriertem Blitz. Studio ist nicht geheizt und kalt. Am Fronalpstock liegt jede Menge Schnee, jetzt am 7. Mai)

      



    Okay diese vergleichsweise neue Märklin Lok 37333 von 2006 Lok hat noch einen typischen Märklin-Schleifer und nicht isolierte Achsen, aber das allein lasse ich noch nicht als typisch Wechselstrom gelten. In Frankreich und besonders England hatte man noch lange nicht isolierte Achsen und Mittelschiene, aber dennoch Gleichstrom verwendet, ein wenig verwandt mit dem Nachkrieg Trix-Express System.


    Für mich sieht das aus, als würde Märklin das Roco-System adaptieren. Mit Ausnahme, dass auch das Gehäuse vollständig aus Zink-Guss besteht, ich erkenne abgesehen von Details, keine wesentliche Unterschiede zu Roco, schon seit 30 Jahren so ausgeführt... bereits die alten Roco Konstruktionen ab 1975/76 beinhalten oft diese Mittelmotor Konstruktion. Ausser dass eine Feder, statt Kardan bei alten Roco Loks das Drehmoment überträgt. Roco hat seine Modelle alle paar Jahre konstruktiv modernisiert und überarbeitet.


    Märklin pröbelte immer wieder mal mit Gleichstrom herum, bei seinen ersten DC versuchen, da gab es weder den Günther noch den Fredy. Anfangs 1920-er Jahre gab es von Märklin (Spur 0) zusätzlich zum Standard AC-Angebot: reine Gleichstrom Loks mit Magnet-Motor, für 4 Volt Mittelleiter, meist für das Low-Budget. Noch hatte nicht jedes Haus Stromanschluss! Die Funktion dieser ersten Märklin Gleichstrom war - und ist auch noch nach 80-100 Jahren oft noch einwandfrei. Aber Leistung muss von einem 100 jährigen DC-4-Volt Motörli niemand erwarten. Sobald es bergauf geht, oder viele schwere Wagen angehängt sind, rutscht so eine kleine Lok auf ihren Blei-Rädern wie wild auf den Schienen, ohne ganz ohne vorwärts zu kommen. Es sind schnelle Loks für leichteste Belastung, nur für 1-3 Wägelchen gedacht.


    Weniger erfolgreich war Märklin in den 1930-er Jahre mit Gleichstrom 20 Volt, aber doch knapp 10 Jahre im Angebot. -> die sogenannte 70-er Schaltung. Es waren grundsätzlich normale übliche Wechselstrom Motoren verbaut. Aber statt ein Relais, änderten Selen-Gleichrichter die Fahrtrichtung. Ein damals ultra modernes Prinzip, 30-40 Jahre seiner Zeit voraus. Die Selen-Gleichrichter hatten noch nicht die heutige Belastungsqualität. Bekannt ist der Spruch: "gleich riecht der Gleichrichter". Ganz ähnlich wie heute Decoder. Märklin wollte damit technisch auf der Zeit sein, nicht etwa die billigsten Loks wurden damit ausgerüstet, sondern die teuersten Dampfloks im obersten Preisbereich. Wer weiss, wenn der Krieg nicht gewesen wäre, hätte Märklin bestimmt den Anspruch an sich gehabt, mit der Zeit eine Qualitativ einwandfreie Gleichstrom-Lösung anzubieten.


    Märklin Gleichstrom oder Wechselstrom? Gar kein Strom(!) ist auch eine Variante, selbst bei 20 Volt elektrischen Motoren...

    Eine meiner Lieblingslok ist die Märklin RS 12990: eher billige unscheinbare Spur 0 BLS oder Gotthard Lok. 20 Volt braun, 2-achsig. 1927/1928.

    Der Motor ist ein einfacher typischer 20 V AC-Motor mit Spule. Weder ein Relais, noch eine Kommutator-Verschiebung ändert die Fahrtrichtung, sondern eine relativ aufwändige, sehr kompakte mechanische (zwischen)Zahnrad-Konstruktion! Exakt so wie es zu tausenden an damaligen (besseren) Uhrwerk Loks ausgeführt wurde. Das muss man sich mal vorstellen: wenn ein Modell bereits über einen 20 V Motor verfügt, eine Umschaltung à la Uhrwerk einzubauen. Das wäre heute nicht mehr die günstigste, sondern garantiert die teuerste Lösung. So ändern sich die Zeiten und Kulturen.


      



    Kleinbahn, Fleischmann, Roco, Liliput, u.v.a mehr, eigentlich fast alle Nachkrieg Hersteller hatten schon von Anfang an DC-Gleichstrom Magnet Motoren. Aber auch da gibt es Ausnahmen: Piko aus der ex DDR verwendete Spulen Motoren zu Beginn. Electrotren aus Spanien verwendete Spulen Motoren noch bis in die 1990-er Jahren. In der Schweiz waren Spulen Motoren im und nach dem 2. Weltkrieg üblich. Jedoch Fulgurex verwendete von Anfang an DC Motoren. Bei Hermann Spur 0 und vor allem bei HAG H0 existierten über Jahrzehnte AC und DC Motoren parallel, bis spät in die 1990-er Jahre.


    Von wegen Trix und Gleichstrom:

    Trix hat bereits im Frühling 1935 seine neue Trix-Express Bahn 00 (H0) angeboten, selbstverständlich in - echtem - 3-Leiter Wechselstrom. Ausnahmsweise war Märklin nicht zuerst. Märklin war voll mit den Spur 0 Neuheiten beschäftigt. Das Geschäft muss gut gelaufen sein! Wieso soll / muss ein Hersteller innovativ sein, wenn er im Alltag ausgelastet ist? Möglicherweise hat man bei Märklin die Spur 00/H0 auch noch nicht ernst genug genommen? Spur I war die grosse Bahn und Spur 0 war die kleine Bahn. Und 00 nur für kleine Kinder. Der riesen Erfolg von Trix-Express erschreckte vielleicht Märklin? Bereits 1935 dürfte Märklin der grösste Modellbahn Hersteller in den Spuren 0 & I und Spielzeug Allgemein gewesen sein. Es ist oftmals so, dass der Erfinder eines neuen Trends, einem mächtigeren Hersteller weichen muss, wenn dieser etwas später auf den Zug springt! Ende 1935 lancierte Märklin seine 00 Bahn, da war noch nichts entschieden. Bereits 1939 überflügelte Märklin seinen Mitbewerber Trix ganz deutlich. Auch von Trix-Express gab es absolut auch attraktive Form-Neuheiten, aber einfach nicht in diesem Umfang. Trix-Express war im Export (damals) stärker und konnte seine vorhandenen Modelle, - einfach etwas anderst lackiert und neu beschriftet, weltweit(!) exportieren. Das war kurzfristig rentabler, als ständig Form-Neuheiten heraus zubringen.


    Sonderserien in verschiedenen Lackierungen ist gerade mal gar nichts neues! Das gibt es schon seit 1935 und früher. Aus den gleichen Gründen wie heute: Lieber "nur" eine Farbneuheit als gar keine. Märklin war in dem Punkt eine deutlich risikoreichere Strategie eingegangen, aber es hat für sie langfristig rentiert. In den 5-6 Jahren 1935 - 1940, ganz speziell von 1938-40 gab es am Laufmeter Formneuheiten, nicht etwa eine Pro Jahr, sondern gleich 3-4 Form Neuheiten pro Jahr! Diese Taten brachten viele neue Kunden! Für Märklin änderte sich "nur" wegen einer neuen Spurweite nicht so viel, Personal und Erfahrung waren vorhanden.


    Andere Mitbewerber konnten vorerst wirtschaftlich nicht ganz mithalten. Zum Glück hat Trix nicht gleich aufgegeben:). Für ältere Semester war es doch spannend, dass Trix-Express, Märklin und ab 1952 Fleischmann, ab 1954 HAG sehr flexibel wie auch kompatibel, ab den 1970-er Jahre Roco und weitere Hersteller mehr, eben NICHT GLEICH waren.


    Früher war ganz sicher nicht alles besser! Das will ich in keinem Fall behaupten. Aber teilweise spannender, wenn noch Konstrukteure den Wertegang selber und persönlich definierten. Mit allem Gutem und ggf auch Fehlern. Wenn heute ein Komputer alles definiert ist es einerseits meist besser, aber auch etwas langweiliger. Handarbeit per se ist für mich kein automatisches Qualitätsmerkmal, sondern neutral bewertet. Doch fehlen mir manchmal die typischen Hersteller Attribute. Wenn eine Märklin Lok nur noch an der Verpackung unterschieden werden kann, ist Märklin auch drin, wo Märklin draufsteht, vor allem wenn man sie auseinander nimmt, gleichen sich die Produkte auf`s Haar. Verkehrt muss das nicht sein, vielleicht mag das die aktuelle jüngere Kundschaft? Mich spricht das nicht mehr ganz so euphorisch an. Ein Problem ist es auch nicht, wenn eine Märklin "fast-Gleichstrom Lok" den Geist aufgibt, wird sie halt GANZ zu einer Gleichstrom Lok. Märklin hin oder her...


    Ps. Die Märklin 37333 war nicht etwa defekt, dass ist (war) eine schöne Märklin Lok, welche einwandfrei gelaufen ist. Ich habe sie an einer Börse gekauft, zum Glück günstig. Digital ist bekanntlich bei Modellbahnen nicht mein Favorit. Vertragen Decoder den HAG oder alten blauen Märklin Trafo, dann ist alles super, sie dürfen bleiben :thumbsup:

    Wenn auf dem älteren blauen Märklin Trafo 280 A aus dem Jahr 1949 von Märklin extra ein Schild "Super" angebracht wurde, dann stimmt dies wohl auch noch 2019? Da können noch so viele Decoder rauchen oder streiken, ich ändere meine Meinung nicht. Ausser vielleicht, es sind teure Sammler Modelle, welche für keinen Anlage Verkehr vorgesehen sind, die dürfen der Originalität aus Sammler Aspekten zu liebe Digital bleiben, auch wenn sie den HAG Trafo nicht vertragen würden.


    kurzer Digital Abstecher

    Auch erfreulich: entweder hat die Innerschweiz wieder zu 200-220 Volt zurück gefunden, oder aktuelle Decoder sind schlicht besser im Sinne von robuster. Die Decoder für AC Motoren, mittlerweile 35 jährig, sind für den Umschaltimpuls ausgelegt. Am meisten killt es mir 10-20 jährige Decoder, Wahrscheinlichkeit nahe bei 100%. Aktuelle neue Decoder sind erstaunlich robust! Die Märklin C 5/6 fährt sowohl mit dem HAG wie auch mit dem Märklin Trafo 280 Super von 1949. Ob das bei allen Modellen C 5/6 so ist, weiss ich nicht? Nachmachen /Testen / Ausprobieren, jeder auf sein eigenes Risiko. Im Zweifel mache ich das nur bei Loks, die ohnehin analog werden sollen. Hält der Decoder den Stromstoss aus, darf er sehr gerne bleiben. "Kracht" er, wird er nicht ersetzt, sondern die Lok analog.


    Gruss

    Hermann

    Es wäre noch spannend den Grund zu erfahren, wieso es - erst noch im selben Land - unterschiedliche "gleiche" Masse gibt?

    Dass Einheiten wie Mikrogramm, Gramm, Kilo, Tonnen existieren, dito andere Einheiten in groben Abstufungen ergibt im täglichen Leben Sinn.

    Auch andere von der Natur abgleitete Masse kann man nachvollziehen.


    Wieso es im Jahre 2019 immer noch 3-4 verschiedene Meilen (Längenmasse) gibt, oder wieso man für Edelmetalle die Bezeichnung Unze /Ounce (bedeutet 1/12) beibehielt, aber dennoch eine andere Skala benutzt, kann man nicht wirklich gut verstehen.


    Wahrscheinlich wäre dies auch heute demokratisch nicht lösbar! Vermutlich waren schon im Mittelalter die Bauern, das Gewerbe, die Schmiede und Müntz-Anstallten grundsätzlich für Normen. Vorausgesetzt, "der Andere" passt sich an. Wenn nicht, wird wie gewohnt weiter gemacht, solange der Umsatz nicht zurück geht. Freiwillig änder keine Werkstatt seine Masseinheiten. Nicht mal wir in der Schweiz sind ganz konsequent. Die Bezeichnung PS ist seit Jahrzehnten "ausgestorben". Doch bei Oldtimer egal ob Traktor, Bahn, oder Auto, kann sich das vernünftigere Kilowatt nicht wirklich durchsetzen. Das dauert noch, bis die Benziner & Co "weg" sind. Bei modernen Elektroautos spricht niemand mehr von PS.

    Zum Thema Au. Das Gewicht eines Standard Goldbarrens war noch die Frage, geschätzt hatte ich 11 komma irgend was Kilo. Der Standard Goldbarren wiegt 400oz, in Gramm sind das 11339.81g

    Erwin, verkaufst Du mir Deinen, zu Deinen Gewichtsangaben?! (Vorausgesetzt er ist original! und Du hast nicht ein Stück davon abgefräst!) Bin normalerweise kein pingeliger Typ, aber hier kommt es schon ein wenig drauf an. Da verwechselst Du vermutlich Masseinheiten?


    es ist ein wenig kompliziert, aber so kompliziert wie Digital doch auch wieder nicht!

    - Gold in Unzen gibt es nicht! Nur Äpfel und Birnen und weiss ich was ALLES ANDERE.


    Eine (normale) Unze wird mit 11, 33981 Kilo angegeben. Es wäre doch ungerecht, wenn Du Erwin den Preis für 12.500 Kilo Gold bezahlen musst, (andere Einheiten existieren nicht in dieser Grösse) aber nur den Gegenwert von 11.339 bekommen würdest?! (Wir müssen ja nicht Rappen spalten, doch wenn Du Dein Exemplar zum Preis von 11.339 Kilo verkaufst, fehlt Dir die Differenz von 1.161 Kilo was je nach dem Tagespreis +/- derzeit ca 48`000.- ausmacht.


    Gold wird nicht in der normalen englischen Unzen Einheit gerechnet, sondern erhält eine eigene Masseinheit!!! für Edelmetalle, auf Deutsch = Feinunze auch bezeichnet als Edelmetall- oder Gold-Unze = 31.1035 Gramm womit eine Annäherung wieder zu 12,5 Kilo gegeben sind. Exakt ist es nicht: 31.1035 Gramm x 400 = 12,441 Kilo. Auch dann würde ich nicht 12.5 Kilo bezahlen wollen, es macht immer noch 59 Gramm, also rund CHF 2`600.- Differenz aus. Das hat keine Auswirkung, weil andere Masseinheiten existieren für diese Goldgrösse nicht mehr weiter, nur ggf. kleiner. Noch haben sich die Engländer durchgesetzt, ihre Definition gilt (noch?), wo immer auf der Welt. Eigentlich rechnet damit 99.999 der Menschen ohnehin nicht, weder falsch noch richtig, weil derzeit dieser Standard Barren rund CHF 520`000.- per Stk kostet.

    Edit

    Oli, abschliessend noch zum Thema "Au"

    Fragen kann doch JEDER... Und eine richtige Geschichte ist es auch (noch?) nicht, sondern wie geplant ist es einfach ein MoBa-Forum Foto! Nicht mehr, nicht weniger!

    Eine Geschichte wäre es geworden, wenn Roger aufgetaucht wäre. Oder wenn der, ich sag mal Behüter, keine Lust zu behüten gehabt hätte, und den Ort verlassen hätte. Oder wenn das Institut gesagt hätte; das nehmen wir nicht mehr zurück! All das ist nicht vorgekommen! Sondern nur eine Aneinanderreihen von Gegebenheiten. Ich möchte dabei einiges klar stellen:


    - Fragen kann doch jeder, ob man etwas ausleihen dürfe, zwecks MoBa-Forum Foto?

    - es sagte auch nicht unbedingt jeder gleich "ja". Angefangen von Altdorf, hätte ich spätestens bei Arth-Goldau aufgehört.

    - mindestens 4 lehnten klar, unmissverständlich und deutlich ab. Das ist Ihr Gutes Recht, welches zu respektieren gilt!

    - ein Institut sagte, gehen sie doch nach Zürich. (das war mir zu aufwändig), wenn ich es behalten hätte können, dann schon.

    - ein Institut, ja das machen wir für sie, aber nur nach Rückfrage und mit 4-5 Tagen Vorlaufzeit, sie fragten auch, wer oder was ist das MoBa-Forum.

    - ein Institut war ganz offensichtlich bereit dazu, wenn auch aus einem kleinen Missverständnis, die meinten "kaufen" nicht fotografieren.


    Desweiteren, mindestens 2 Filialen müssen im Sinne handeln, nur verkauftes Gold ist gutes Gold! - Diese Aussage beeindruckte mich eigentlich am meisten! Dass die Banken-Händler weniger an den Werterhalt glauben, als die Käuferschaft. Kommt einem bekannt vor, sprich Modellbahnen!

    Ihre konkrete Aussage war: jedes Institut lege grössten Wert auf eine möglichst gute Bilanz. Hätte man Au Monate bis Jahre an Lager, könne es je nach Kurs die Bilanz verschlechtern. Daher sei strikt die Anweisung, nur das zu ordern, wofür ausdrücklich eine verbindliche Bestellung vorliegt. Offenbar gehen die, welche diese Anweisung gegeben haben, nicht davon aus, dass Au steigen wird?! Oder sie meiden generell Sachwerte, (bis auf Häuser) weil Bytes-Illusionen sowohl viel einfacher wie auch gleichzeitig viel mehr Umsatz bringen?


    Und das alles, nur weil ich wenigstens bildlich beweisen wollte, das Au weder besonders glänzt, noch besonders glatt daher kommt. Es ist eher mindestens so grob wie Märklin`s Krokodil 142019. Getäuscht habe ich mich nicht, aber Roger und Roland sind viel näher an der Schönheit - Wahrheit. Die Barren sind zwar sehr reines Au, doch solche Barren müssen weder schön sein, noch habe ich jemals so ein Ding in einer Vitrine gesehen. Die sind im dunklen Gotthard-Stollen, oder im stickigen gleichfalls dunkeln Fort Knox, jedenfalls nirgends da, wo man auf Schönheit achtet, im Gegensatz zu einer goldigen HAG Re 6/6:thumbsup:


    Barren ist einfach ein standardisierte Herstellung. Extrem exakt, aber an Schönheit denkt dabei niemand, sondern reines Mittel zum Zweck. Selbstverständlich können nachgelagerte versierte Spezialisten, siehe Beitrag von Roland, perfekte glatte Oberflächen zustande bringen, so gut: bis das "will haben" einem die goldige HAG Re 6/6 ins Gehirn hämmert.


    Liebe Grüsse

    Hermann

    äh nein Roland, jetzt hast Du mich verraten...


    ... habe mich von Beat und Erwin verabschiedet, (wir diskutierten ausführlich 1 x mehr über HAG), höchste Zeit zum gehen, genauer zum Mythen-Taxi, er hat heute sein neues Flagg Schiff, seine brandneue Limousine S-400 eingeweiht. (Wetter hin oder her). Und jetzt schreibst Du, ich sei wieder in der Halle gesichtet worden... (es stimmt schon):facepalm:


    Einverstanden, das MoBa-Forum als GANZES weiss ganz viel, eigentlich ALLES! Aber bei mir übertreibt ihr masslos! Mein Wissen ist auf relativ wenige Sachgebiete beschränkt und von dem wiederum meistens zeitlich limitiert 1900 - 2000. Auch habe ich es viel einfacher als die Exakten unter Euch: zwar gibt es durchaus ausdrücklich auch Ausnahmen, aber es ist schon so, in 8-9 von 10 Fällen, will das was ich will, niemand weiterer. Ich sammle eher antizyklisch.


    Also Roland, das ist jetzt fast schon beleidigend, mich ein Trüffelschwein zu nennen! Hast Du jemals Trüffel gegessen? Ich meinte immer, es wird den Schweinen sofort die Trüffel weggenommen, damit ihr zukünftiges "Schwinigs" (Schweine Fleisch) nicht stinken wird. Du kannst mich gerne Steinpilzschwein nennen, oder Tinplateschwein, oder sonst ein Schwein, alles in bester Ordnung, aber Trüffelschwein nicht. Trüffel st... wie Bärlauch oder Knoblauch. Das darf man nicht mit mir in Verbindung bringen. Okay zwar, wenn ich zufällig welche finden würde, es gibt luftdichte Säcke und dicke Säure feste Handschuhe, ich würde Trüffel niemals essen, aber verkaufen vielleicht schon. Denn ich habe es wieder zustande gebracht, exakt austariert, die Börse zu verlassen, sprich weder Schulden, noch 1 Cent im Portemonnaie zu haben. Dachte anfänglich, ich werde zu einem 2. Erwin, seine einzige Ausgabe war das Essen. Doch kaum richtig angekommen, schon gings los. Für den Notfall existiert eine Kreditkarte. Es ist höchste Zeit, dass die mal wieder zum Zuge kommt. Denn mein Code existiert nicht schriftlich. Nach Monaten oder gar Jahre Nichtgebrauch, ist Konzentration gefragt, das richtige einzutippen.


    Selbst Beat hat wieder mal was gekauft:thumbsup:: eine neuwertige HAG BLS "261" für nur CHF 80.- oder 85.- neu im OK. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass dies ein 50-jähriger Preis ist! Offizieller Verkaufspreis der HAG BLS Re 4/4 braun "261" gemäss HAG Ankündigung im Katalog 1968: Nr.180/181 CHF 88.-


    Bei mir landete eine Lima 1022 SNCF CC 40100 neu im Ok. Gleichfalls 50 jähriger Preis. Das Budget bodigte eine Metrop 796. Ae 8/14 11801 für einen sehr fairen Preis, da konnte ich nicht widerstehen. All zuviel Geld hatte ich nicht dabei. Eine Märklin 3169 Sonderserie 1985 Ae 3/6 II "10453" (Messing Schilder) leerte dann endgültig das Portemonnaie. Auf Null ging es dann beim Wurstkauf zum Schluss.


    Von wegen alles Wissen, auch mir passieren Fehler, manchmal bin ich einfach zu wenig kritisch. Ich habe eine 3169 schon mal an einer Börse 2018 sehr günstig gekauft. Voller Freude zu Hause ausgepackt, da war ein Decoder drinnen ;(. Zum Basteln, Fahren und für die Kreativität ist Eigeninitiative perfekt! Ich handhabe das ja auch so, nur umgekehrt: Relais statt Decoder:D. Für zum Sammeln bevorzuge ich den Originalzustand unabhängig meiner eigenen Präferenzen. Da kann nicht einfach jemand ein Decoder (in eine Analog Lok) einbauen und meinen, ich hätte noch Freude daran.


    Die nicht ganz originale 3169 wird zum Ersatzeilspender, deren Stromabnehmer (Isolatoren-Platte) sind heikel und an einem älteren Krokodil defekt. An einer anderen 3151 sind die Fenster heraus gefallen. Nach Möglichkeit ist es heutzutage billiger und einfacher, ganze Loks zu kaufen und auseinander zu nehmen, als mühsam die Bestellnummer heraus zu finden und für teures Geld Ersatzteile zu bestellen, falls überhaupt noch erhältlich. Der Rest der 3169 kommt in eine Bastelkiste in ferner Zukunft - nur so als Idee - gibt es daraus eine SBB Re 3/6 IV. Vorher sind noch 2-3 andere Projekte an der Reihe, die auch längstens darauf warten, verwirklicht zu werden.


    Es ist immer schön, den anderen Forumisten wieder Life zu begegnen:thumbsup:.


    Herzliche Grüsse

    Hermann