Beiträge von Longimanus

    Aber was hat es mit diesem Blechteil von Bild 1 auf sich.

    Habe keine Ahnung was das ist?

    ;) Du stellst Fragen?

    Ich bin jetzt im Rätselraten-Modus und möchte nicht von Erwin gevierteilt werden, oder auf die Rösslirity verbannt werden, wenn es nicht stimmt, meine Märklin Aktivzeit ist seit 13 Jahren Vergangenheit.


    Man hat auch keinen Grössenvergleich wie dick und wie gross das Blech ist.

    Ich tippe auf folgendes: Märklin H0 Schienenhalterung bez. dessen Bodenblech für das Signal aus der Familie 7039 bis 7240. (Ohne jede Garantie auf Richtigkeit). Dagegen spricht man kann die Rundungen zu wenig erkennen und der Falz geht in die falsche Richtung. Aber irgend eine Halterung für ein Märklin Zubehör aus der Epoche ende 1960 / Anfangs 1970-er wird es schon sein. Du kannst ja umgekehrt vorgehen und schauen wo diese fehlt, falls Du ein Lot gekauft hast? Einen finanziellen Wert hat dieses Teil kaum und zu Rollmaterial gehört es auch kaum.


    Bei den Wagen kommt es halt darauf an, ob sie noch Gussdrehgestelle und Stummelachsen haben und erhabene Schilder. Den Aufdruck 346 haben fast alle Wagen aus dieser Serie und hilft daher nicht bei deren genaueren Zuordnung nicht weiter.


    Gruss

    Hermann

    Hallo benschy,

    der Preis hängt bei solchen Wagen schon sehr vom Zustand ab.

    Man erkennt an den Fotos zu wenig, um welchen Typ innerhalb der Gruppe 346 es sich handelt (Bj) und den Zustand. Bei gleicher Erhaltung sind die ersten (1951/1952) und die letzten (1957) deutlich gesuchter, als die häufigen Ausführungen von 1955 herum. Im Koll 2018 sind Deine Wagen Serie 346 mit 100.- bis 150.- Euro bewertet, aber nur wenn im Neuzustand.


    Einwandfrei neu im Ok und original sind die Wagen selten bis sehr selten. Bespielt mittel, stark bespielt auch noch nach 60-70 Jahren beliebig trotz dem Alter an jeder Börse zu finden. Die Wagen wurden bereits 1957 aus dem Programm genommen, bespielt trotzdem häufig angeboten.


    Siehe auch Dorenbach-Preise, dort ist die selbe Entwicklung zu beobachten. Neu im Ok gehen sie zu guten bis sehr guten Preisen weg an Sammler. Bei Anlage-Spielern ist nicht übertrieben das Geld die Frage, neue aktuelle Wagen sind ja kaum billiger, aber die wollen 1:87 massstäbliche Modelle. Ich würde die Wagen, wenn Du e-Bay affin bist, die dort günstig anbieten, oder "analog" an der nächst möglichen Börse anbieten.


    Gruss

    Hermann

    Danke Hermann I für Deine moralische Unterstützung. :facepalm: :thumbsup:


    Erwin: wo Du recht hast hast Du recht! Danke für Deine Aufklärung nach 42 Jahren:lol:


    Nun, wer zu letzt lacht, lacht am besten: das Wetter für Montag / Dienstag ist von anfänglich recht stark Regen zu nur noch bewölkt bis sogar sonnig gemeldet:D:). Wie näher der Tag kommt, um so besser werden die Wetterprognosen, d.h. unser Vampire /MiG Duell wird höchstwahrscheinlich statt finden:thumbsup:, Ausgang offen... Ich tippe mal, es werden zwischen uns 2 gar keine so grossen Unterschiede sein? Das Alter, das Gewicht, die Konstitution ist ähnlich, da spielt der Wille nicht die so grosse Rolle. Eine Bahn schaffen wir hoffentlich locker, aber alle Bahnen niemals. Ziel ist:10?


    Der britische Musiker Michael Gordon alias Mike Oldfield tönt jetzt nicht sooo viel anderst als der schwedische Wortlaut = sehr brennbar! Mycked Eldfarligt Ich dachte seit mir dieser Wagen das 1. mal begegnete, das muss so um 1979 gewesen sein, Micket Eldfarligt sei Vorname und Name eines grossen internationalen Erdöl-Händlers. Etliche von diesen sind auf Primex und Märklin Kesselwagen in grosser Schrift angebracht. Was mögen sonst noch für komplett falsche Sachen in meinem Gehirn herum tanzen;(.


    Nur gut dass es das MoBa-Forum gibt. Wenn jemand seiner Bank erklärt, er möchte sich an Mycked Eldfarligt so gut wie möglich beteiligen und man möchte vorerst so viel wie möglich Informationen darüber und wo die Standorte liegen und wie die Leute ausgebildet werden, und man möchte einfach alles darüber in Erfahrung bringen, was man davon wissen könne, um allenfalls zu einer Entscheidung zu gelangen. Und ob ein Engagement im jetzigen Umfeld überhaupt noch opportun sein mag? Womöglich klicken dann die Handschellen wegen möglicher Terror Gefahr, anstatt dass einem ein Handelsregister Auszug von Mycked Eldafrligt dargelegt wird.


    Erwin, Du bekommt eine extra grosse Portion Zuckerwatte an der Basler-Mäss


    Gruss

    Hermann

    Cool Hermann I,:thumbsup:

    ich hätte definitiv nicht gedacht, dass Du so was findest!

    Weil Coop macht ja auch nicht für die Migros Werbung und noch nicht einmal Denner für die Migros, obwohl es dort letztendlich in die gleiche Kasse geht.

    Dieser Micket Eldfarligt muss ja schon früher einer der ganz Grossen im Oelbereich gewesen sein, dass der gleich für 2 konkurrierende Firmen aktiv war?!


    Gruss

    Hermann II

    Gratulation Roger zu Deinem Adlerauge und Fundus. :thumbsup:


    Also üblich ist diese Kombination ganz sicher nicht, Eldfarligt mit der Konkurrenz BP statt Esso zu bestücken. Auch hat Dein Wagen das alte einfache "neutrale" typische Märklin Schild Ausführung 1950-er Jahre. Jedoch für die Mycket Eldfarligt wurde von Märklin von Beginn an das Schweden SJ-Schild verwendet und kein neutrales Schild.


    Aber es ist auch kein Einzelstück, es tauchen zwar selten, aber doch dann und wann SJ 4524 Wagen mit "falschem" BP Wappen drauf.

    Wie genau dies zustande kam, ist mir nicht bekannt. Koll warnte schon vor 40 Jahren ab 1980, dass es plötzlich mehr Schiebebilder als entsprechende Wagen gäbe...


    Es scheint ein BP-Bausatz-Wagen 4900/1 immerhin Typ 1 von 1958-61 zu sein, wo ein Privater zum Eldfarligt Schiebebild kam, diese Erklärung scheint deutlich logischer. Aber ungebrauchte Mycket Eldfarligt Schiebebilder liegen jetzt auch nicht gerade an jeder Börse einfach so herum. Oder aber es ist ein 4524 SJ Wagen dessen Käufer auf BP umdisponierte, höchst unwahrscheinlich.


    An direkt eine Märklin Produktion glaube ich nicht, da wenn auch nur ganz knapp die Ausführung 4900/1 Bj. 1958-61 nicht mit dem 4524/2 Bj. 1961-1964 übereinstimmt. Für Neuheiten hat Märklin eigentlich nie alte Beschriftungen weiter verwendet, sondern die neuen Beschriftungen angebracht. Es war zwar nie so ausgeprägt wie heute, dass die Kunden wie selbstverständlich erwarten, dass bei jeder Neuauflage neue Aufschriften berücksichtig werden,

    Früher war eine neue Beschriftung was sehr spezielles, manchmal wurde über Jahre bis Jahrzehnte der selbe Beschriftungssatz verwendet. Aber wenn ein neuer kam, wurde dies für Neuheiten zeitnah umgesetzt. Bez. alte Varianten in das 2. te Glied der Teilesätze für Händler "zurück gestuft". Weggeschmissen / entsorgt, was noch verkaufbar ist, ist definitiv nicht so der typische Göppinger Stil. Aber Neuheiten mit veraltetem Signet haben sie auch nicht herausgebracht. Das hätte bedeutet, dass für das annähernd selbe Produkt, gleichzeitig parallel 2 Fertigungslinien betrieben wurden. Bei einer dermassen grossen Produktevielfalt wie bei der Firma Märklin kaum vorstellbar. Auch im Vorkomputer-Zeitalter wurde bei Märklin immer sehr rationell gewirtschaftet.


    Allenfalls wäre noch interessant: Besteht die Kupplung-Fixierung aus...

    - einem schwarzen Nagel-Stift mit Rundkopf/Quetschung = Produktion Märklin Fertigmodell.

    - je einem hellen Splinten = Bausatz oder ggf auch Teilesatz / Restenverwertung.


    Wobei auch dieser Ansatzpunkt keine Garantie ist, sondern nur ein Hinweis. Grundsätzlich, besonders zu früheren Zeiten, waren die Teile gewollt und bewusst systemisch austauschbar. Die Rationalität kam klar vor der absoluten Modelltreue, das Ganze war als Spielzeug konzipiert welches für die angepeilte Mittelschicht bezahlbar bleiben sollte. Nie billig, aber preiswert.


    Dies hat heute für Original-Enthusiasten den Nachteil, dass wenn jemand 1-2 Wagen opfert, kann man so ziemlich alles kombinieren, an der Grundkonstruktion der 45... ab 1951/52 hat sich für 30-35 Jahre bis gut in die 1980-er Jahre hinein, rein technisch bis auf die bekannten Details wenig geändert. Wer unbedingt will, könnte problemlos ein 1952-er Chassie mit Stummelachsen mit einem Jahrzehnte späteren Primex Aufbau versehen. Wenn die Grundsubstanz gut erhalten ist, und es ein sorgfältiger Könner in der Qualität eines Roger auf diese Idee kommen würde, man hätte rein technisch keine Chance zu wissen, ob Original von Märklin, oder von Privat. - Ausser es lernt jemand den Koll auswendig und interessiert sich wirklich für die Märklin Geschichte. Auch dann ist es auf technischer Ebene noch kein stichhaltiger Beweis. Doch jemand welcher sich auskennt weiss, welche Kombinationen gefertigt wurden und welche aus der Zeit fallen und somit nicht original sind.


    Doch grossmehrheitlich ist das heute nur noch unter Spezialisten und "Spinnern" ein Thema, weil die heutigen aktive (jungen) Käufer haben andere Prioritäten, als ob jetzt der Kessel ein "RIV" hat oder nicht, ob die Kupplung durch einen "geschwärzten" Nagel oder Splinten befestigt ist. Die wollen "Modelle" und nicht Spielzeuge. Dann gibt es noch die Modellbahnsüchtigen, die wollen sowohl als auch, sozusagen alles...


    Von dem her kann man Dich Roger nur bewundern, wie Du kreativ neues Leben in die bis zu 70 jährigen 4500 Kesselwagen einhauchst:thumbsup::thumbsup::thumbsup:. Eine bessere Gratis Werbung für Märklin Produkte als was Du machst, das gibt es gar nicht.


    Gruss

    Hermann

    Ihr seid etwas gar hart ;):S...

    zugegeben, schon vorher war LSM nicht gerade die schnellste Firma von etwas ankündigen bis das Produkt auch wirklich erschien. Märklin und Roco sind da von der Ankündigung bis das Modell im Laden steht, deutlich schneller!


    Aber LSM ist beileibe nicht der einzige Hersteller... Seit etwa 2012 besteht die Ankündigung von Lematec für den RAe TEE (in Spur I).

    Dito Fulgurex in H0 die SBB Gotthard Doppellokomotive SBB Ce 6/6 14101 (am Gotthard fuhr diese Lok kaum je!, sondern in der Region Bern-Thun und wurde als 1. SBB E-Lok bereits 1933 abgestellt , 1937 abgebrochen). Jedenfalls Fulgurex hat das H0 Modell im damaligen Prospekt 2012 bereits mit Bestellnummer angekündigt, aber 2016 sein Ce 6/6 Projekt aufgegeben, es sei wirtschaftlich nicht vertretbar, es seien viel zu wenig Bestellungen eingegangen.


    Kompliziert: treffen markant zu wenige Bestellungen ein, dann produziert der Hersteller nicht. Verständlich und logisch! Aber auch: wenn der potentielle Käufer das Modell nicht vorher sehen kann, dann bestellt er nicht... auch logisch! Wem will man da jetzt "die Schuld" geben? Es ist eine Pat-Situation.


    Also wenn LSM einmal nichts dafür kann, dann in der aktuellen Situation. M(ein) Krankenkasse Kärtli ist in Verzug weil der Chip Lieferant die KK nicht genügend beliefern kann. Dito die Auto-Hersteller haben (momentan) relativ gute Bestellungseingänge, theoretisch, können aber nicht ausliefern, auch die warten auf Elektronikbestandteile von Dritten, die diesbezüglichen Verluste gehen mittlerweile bedrohlich an die Firmensubstanz. Da kann man nicht erwarten, dass ausgerechnet LSM problemlos produzieren und liefern kann. Aber wenn sie was tun, scheinen die Modelle recht attraktiv zu sein:). Nicht nur Modellbahn Hersteller, viele Branchen sind ganz schön abhängig von Herstellern aus Fernost.


    Auch sind die Container teils Mangelware und teils am falschen Ort, sprich nicht (mehr) dort wo sie gebraucht werden. Und niemand will bezahlen, dass die leeren Container wieder dorthin transportiert werden, wo sie gebraucht werden. Man kann ja die Container nicht dem Postamt übergeben, zwecks Gratis-Rücksendung wie es die Frauen bei Digital-Einkäufe bei Zalando & Co tun.


    Manchmal müssen wir etwas Geduld haben, oder analoge gebrauchte Modellbahnen kaufen, zumindest deren Bestseller sind nicht selten...

    Gruss

    Hermann

    Ah jetzt verstehe ich Dich Roger. Ich dachte schon, dass müsste eigentlich unmöglich sein, dass Dir die Re 6/6 Differenzen nicht bekannt sein sollten. Wer wie Du die Ae 6/6 - besser als jede andere Person kennt, dort sind Prototypen unauffälliger differenziert, der wird die Re 6/6 sowieso kennen.


    ist es möglich, dass die Lima-Re 6/6 von Eisenbahndani auf der späteren Ausführung beruht (Position der Maschinenraumfenster), oder war das ein und dasselbe Modell? DA erste Re 6/6-Modell von Lima hatte ja die Prototyploki Wädenswil zum Vorbild. Bin aber nicht sicher.

    Wahrscheinlich hat Dani eine sehr ruhige Hand, einen ganz scharfen Seitenschneider und guten Leim für Kunststoffe. Am wahrscheinlichsten ist, würde ich mal raten, dass er verschiedene Lima Komponente aus verschiedenen Epochen/Ausführungen miteinander kombinierte und dies auch einwandfrei hinbekommen hat:thumbsup:.


    Ohne viel Aufwand sind 2-motorige Lima Loks möglich mit ganz alten Lima Modellen aus den frühen 1960-er Jahren mit vertikalen Motoren & symmetrische Chassie. Und vor allem teilweise bei den neueren Ausführungen ab etwa 1985. System ähnlich à la Roco mit Mittelmotor(en). Jedoch 2 motorige 1970-er Versionen sind ohne viel Eigenleistung kaum machbar, da deren Chassie für das 1-motorige Prinzip konstruiert sind. Aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg...


    Was immer, wenn Dani so gut baut wie er fotografiert: schade arbeitete er nicht im Lima Werk, es hätte die deutlich noch besseren Modelle gegeben...


    Gruss

    Hermann

    Roger hast Du das ?( nicht etwa gar voreilig gesetzt? Es besteht die Wahrscheinlichkeit dass Dani denkt: selber plem-plem...


    Weil was soll an Danis Lok Wädenswil nicht stimmen? Immerhin ist er auch Lokführer...

    Die normale Serien-Version hat abgesehen von anderen Details nur 5 dafür grosse Lüfter und 11603 + 11604 = 6 Lüfter, aber kleinere. Ebenso hat die 11601 & 11602 = 6 Lüfter, nochmals etwas anderst konfiguriert.


    Nach meinem dafürhalten stimmt die Re 6/6 Wädenswil 11603 von Dani und schön ist sie noch dazu:thumbsup: ! Die Frage ist nur wie er es gemacht hat:)


    Gruss

    Hermann


    Lima 208051 Re 6/6 11603 Grundversion Modell-Bj. ab ca 1975/76.


    EMB SBB Prototyp Re 6/6 11601


    HAG: SBB Serienversion Re 6/6 11687. Ausführung mit 2 Motoren, dafür wurde der rechte Schienenräumer vergessen...


    Die Fotos sind nur schell schnell gemacht, direkt aus der Vitrine heraus, ohne Blitz und Stativ, entsprechend 2. klassige Qualität. Es geht nur darum, ich denke die Re 6/6 11603 von Dani ist durchaus Vorbildgerecht! :thumbsup:

    Erwin

    besteht da ein Missverständnis?

    Ich habe in den letzten 20-30 Jahren massiv an verschiedensten Ängsten abgebaut, teils bis auf Null und wahrscheinlich in den meisten Bereichen weit weniger, als bei vielen anderen Leuten Ängste vorhanden sind. Aber ich darf doch trotzdem meine Vorlieben haben, so wie Du auch!

    Was ein Prepper ist, das weiss ich nicht, muss googlen. Dass niemand wirklich die Zukunft voraussagen kann, das ist doch genial, so hat jeder seine Chance.


    Elektroflugzeuge

    Viel Spass beim Oberleitungsmasten im Himmel verlegen & Stromanschluss installieren.

    Es gibt ja schon mindestens 1 "erfolgreiches" Elektroflugzeug, das vom Pionier, Künstler und Psychiater, Erfinder und Showman Bertrand Piccard.

    Es ist eine riesen Leistung, dass er - und sein Team - das überhaupt geschafft hat!!! Dennoch waren die Schwierigkeiten in jeder Hinsicht im Grenzbereich. Da war so rein gar nichts tauglich für den Alltag... (muss auch nicht als Experimentalflugzeug) Das Ding hat(te) riesige XL-Flügel bis an die Grenzen des technisch machbaren und dennoch war die Kapazität deutlich schneller ausgeschöpft bez. die stark bewölkten Flugstrecken länger und häufiger, als es voraus berechnet wurde. Ebenso hat man in jedem winzigen Piper-Flugzeug mehr Platz, als im Piccard-Flugzeug, welches trotz seiner riesigen Flügelfläche so gut wie kein Platz frei hatte. Wahrscheinlich würden sie Dir wie mir sagen: ihr dürft sowieso nicht fliegen ihr seid zu schwer und zu dick!


    Selbstverständlich ist auch mir klar, dass mal jemand beginnen muss und das die technische Entwicklung weiter entwickelt werden können. Wahrscheinlich hätte der Flug-Erfinder Otto von Lilienthal 1891 es selber am wenigsten für machbar gehalten, dass nur vergleichsweise kurz 78 Jahre später würden ab 1969 B-747 Jumbo-Jets durch die Lüfte düsen.


    Wenn man überlegt, welche Herausforderung nur schon diese Lok war und im Gegensatz zu Flugzeugen sind Eisenbahnen bekanntlich prädestiniert für alles was mit Strom zu tun hat.


    Solange die Achslast nicht überschritten wird und - falls machbar - die R-Zulassung nicht negativ beeinträchtigt wird, kommt es jetzt da bei der Bahn nicht so darauf an, ob die Lok jetzt etwas mehr oder weniger gewichtig ist.

    Tendenziell Schwer = mehr Energieaufwand, dafür mehr Zugkraft, falls die installierte Leistung und Stromversorgung ausreicht. Die letzte SBB Ae 8/14 11852 war real sogar etwas leichter als geplant geworden, da hat man halt Zwecks Masse (und wohl auch um eine gleichmässige Gewichtverteilung zu erreichen?) Betonelemente eingebaut.

    Quelle: Birkhäuser Verlag 1972, F.J.G. Haut - England. Die Elektrolokomotive


    Doch ein taugliches Elektroflugzeug halte ich für annähend unmöglich.

    Selbst wenn bei gleichem Gewicht die Batterien doppelte Dauer und Leistung hätte und gleichzeitig das Gewicht vom Rumpf und Installationen nochmals um die Hälfte abnehmen würde, - davon ist man noch weit entfernt - wäre man nicht sooo viel weiter. Dann könnten 2-3 Leute mit Tempo von einem üblichen Auto die Ozeane überfliegen, aber auch nur bei genügend vielen Sonnentagen. Und wenn er ein Problem hat, kommt auch nicht der SBB Notfall Pannenhilfe Zug vom GB Basistunnel zur Hilfe, so ein Flieger ist auf sich alleine gestellt.


    Was geplant ist, sind Zeppeline mit Elektroantrieb, immerhin im Tempo von Meer-Schiffen.


    Verstehe mich nicht falsch, es stört mich nicht im Geringsten und ich finde solche Versuche faszinierend. Doch bei Flugzeugen glaube ich für mich trotzdem an Turbo-Propeller oder Interkontinental u.a. an Rolls-Royce Turbinen. Oder man beginnt gleich auf Niveau Meereshöhe, auf dem Ozean: Forscher datieren die 1. Maori Ozean-Durchquerungen immer wie weiter zurück, vor Urzeiten sind die schon fähig gewesen, mit Frau & Kind und "Haushalt" zu fernen Inseln gerudert. Wahrscheinlich nicht kurz über das verlängerte Weekend von Pfingsten, sondern einmal im Leben für immer. Und man kennt nur die Geschichten und Fragmente von den Menschen, deren Vorvorfahren es geschafft haben, es dürfte auch zwangsläufig Fälle gegeben haben, welche +/- im Marianengraben endeten. Das ist dann nicht sooo toll zu erleben. Da bevorzuge ich, wenn ich die Wahl habe, andere Übergänge in die andere Welt.

    in Zukunft werde er nur für etwas kämpfen und nicht gegen etwas. Positiv denken ist alleweil besser als negativ. Gelingt mir leider auch nicht immer.

    Das ist schon mal eine sehr gute Grundeinstellung! :thumbsup:


    Doch noch besser ist eine Handlungsfreiheit. Wieso soll man sich festlegen müssen? Zumal ich erlaube mir Zecken trotz Tierschutz zu zerquetschen, und Wale & Haie & Urwald trotz Diesel-Hobby zu unterstützen. Gegen Rost anzukämpfen und für eine schnelle Eisenbahn positive Empfindungen aufzubringen, dito auch für neu entwickelte Impfstoffe, da bin ich dafür.


    Ich hoffe doch schon sehr, dass Du Rost nicht Deine Liebe entgegenbringst, nur aus lauter Furcht heraus, der Erwin könne womöglich eine verhinderte "Kampfsau" sein? Letzteres ist nicht negativ konnotiert, sondern im der Armee eine innoffizielle Auszeichnung.


    Gruss

    Hermann

    Das ist kein Polizist, das ist Hans Speck, die fette Nervensäge, Mit der Karre ist er selbst Angereist, sein Problem ist bloss dies: wo ist dass hier?


    Nicht hinterm Steuer jadenfalls ;) ^^ .

    Möglichweise ist Hans Speck in Biffig, mit seiner Knarre statt Karre vor Ort, weil in Biffig sind sie tendenziell dem Auto ablehnend eingestellt. Es hat lauter private Hinweisschilder, aber ein amtliches Fahrverbot haben sie bisher nicht erhalten. Jedenfalls habe ich mich besser schnell davon gemacht, als die Dorfbewohner mit Fragen zu plagen, ob ein Herr Hans Speck, oder ein Herr S...berg angemeldet sei? Die wollen dort nichts von 4-Takt Zylindern wissen...


    Mindestens ist es amtlich und offiziell belegt, dass es diesen kleinsten Weiler Biffig(en) gibt :thumbsup: und 1:1 vorhanden ist. Biffig befindet sich 2-3 Km südlich von St. Niklaus, Richtung Zermatt im Mattertal, früher Nikolaital genannt.



    Biffig befindet sich bereits auf ca. 1200 Höhe, so sind es dennoch weitere 3306 - 3345 Hm bis zum Dom 4545 und Weisshorn 4506 deren entfernte Ausläufer bis an Biffig heran reichen. Nur Randa zwischen diesen Bergriesen kann gleiches Bieten. Biffig ist also annähernd ein Rekord-Dorf, aber die Einwohner kümmert dies nicht.

    Zum Glück haben sich die Ewiggestrigen bisher kaum durchgesetzt, in der Technik schon gar nicht. Bei Ideologien gelingt es leider manchmal für eine begrenzte Zeit. Es gibt so viele Technologien die innert kürzester Zeit durch Neue geradezu weggespült wurden.

    Erwin, das stimmt jetzt so pauschal nicht so ganz und Du hast dieses mal schon etwas meine Beiträge aus dem Zusammenhang etwas heraus gerissen.

    Die Welt hat bisher und gleichzeitig Platz für Ewiggestrige und Links Progressive und das ist auch gut so. Sobald sich eine der beiden Seiten zu viel Reichweite anmasst, erfolgt umgehend auf der anderen Seite die Gegenreaktion.


    Also ich müsste mich keine Sekunde besinnen, ob ich lieber ein Ewiggestriger wäre oder ein links progressiver Transhumanist. Es kann sich heute jeder und auf beiden Seiten die Welt so zurechtrücken wie er sie sieht oder sehen will, mindestens auf der virtuellen Ebene.


    Benziner-Verbrennungsmotor: Erwin, hoffentlich bleibst Du noch möglichst lange am Leben, aber für das wirkliche Ende des Benzinmotors müsstet Du noch 100-200 Jahre älter werden. Höchstwahrscheinlich werden bald mal Benziner & Co zu Gunsten der Elektrofahrzeuge markant weniger in der Anzahl werden, aber, einfach verschwinden werden sie noch ganz lange nicht. Man muss da schon unterscheiden, was die aktuelle Politik gerade definiert und was Realität ist und sein wird. Der Höhepunkt vom Benziner ist klar vorbei, aber "weg" noch lange nicht. Wahrscheinlich wird es mehrere Antriebstarten parallel geben.


    Von wegen Ewiggestrige, da muss man sich viel eher um die Futuristen Sorgen bereiten.

    Seit 30 Jahren gibt es immer wieder spannende Versuche und nachfolgende Forschungsprojekte von Biosphäre 2 (1 wäre die Erde). Hauptsächlich in Arizona und Hawaii, aber auch anderst wo auf der Welt in kleinerem Rahmen. Das letzte Experiment musste jetzt im Herbst 2021 wieder 1 x mehr abgebrochen werden, wegen Sauerstoffmangel. Das Ganze mag sich als Spinnerei anhören, aber es ist kein Experiment durchgeknallter Köpfe, sondern fundiert wissenschaftlich aufgegleist. Aber dennoch, selbsttragend nicht finanzieller Art gemeint, sondern im Sinne von einigermassen unabhängig der Erde, autark seine Atmosphäre und sein Essen erzeugen und bewahren, gelang bisher nie wirklich. Der Problem sind viele, aber am meisten schon der rapide sinkende Sauerstoffgehalt. Und berücksichtig man noch, wie angenehm warm es in Arizona oder Hawaii ist, da bin ich wirklich lieber noch so gerne in Richtung Ewiggestriger. Ich nehme nicht an, dass die Unis für ihre Experimente die Probanden haben sterben lassen, also ist auch der psychologische Druck weg oder zumindest viel kleiner, als es im Notfall auf dem Mars wäre. Falls ein Notfallfunkruf vom Mars die Air Zermatt erreichen sollte, müssen die Helfer antworten: sorry unsere Reichweite liegt üblich bei horizontal 1-15 Km und vertikal bei 3.5 bis ca. 4.5 Km über Meer. Die Distanz kann im Bedarfsfall 150-200 Km ausgeweitet werden, aber für mindestens 56 Mio Km reicht es wirklich nicht, wir können euch nicht retten.


    Eigentlich ist die bemannte Raumstation ISS ein riesiger Erfolg, seit 21 Jahren wird die Station dauernd bewohnt!!! Aber es funktionierte bisher nur, weil die Station nicht autark ist, sie und vor allem deren Menschen sind 100% davon abhängig, dass die Versorgungsflüge auch wirklich funktionieren. Ein SBB Bauzug oder Notfall Evakuierungszug nützt auch nichts.


    Die Ewiggestrigen waren von den ersten Menschen welche die Schweiz dauerhaft besiedelten und werden zu den letzten gehören welche verschwinden werden. Es mag ein paar unmögliche Typen und Gefolgsleute darunter haben, doch die hat es überall in der ganzen Parteienlandschaft. (wenn auch vielleicht eine Spur weniger?...)


    Lass doch den Ford Ford sein, bezüglich Preis-Leistung hatte er ja (zu damaliger Zeit) recht. Und er selbst war durchaus eine Koryphäe auf seinem Gebiet, aber selbst so jemand ist weder Alleswissend noch unersetzlich wichtig. Hätte er stur auf seinem Standpunkt beharrt, hätten ihn Peugeot, Mercedes-Benz, Citroen und Fiat um so vehementer im wörtlichen Sinne links und rechts überholt. Ob ihm das passte oder nicht.


    Erwin, meine Prognose ist: bis es gute Elektroflieger geben wird, auf dem Niveau und Leistung einer Boeing Jumbojet B-747, da musst Du noch 100 bis 1000 Jahre alt werden. Da glaube ich eher, dass mit viel Aufwand wieder ein paar bemannte Raketen zum Mond fliegen werden. Aber sicher nicht um zu bleiben.


    Mondlandung: natürlich ist das eine Riesenriesen-Topleistung gewesen, welche indirekt durchaus wahrscheinlich für jeden Menschen deren Ergebnisse zum Vorteil gereichte. Doch das individuelle persönliche Empfinden spielt schon auch eine Rolle. Wahrscheinlich beeinflusste die Erfindung der Glühlampe oder die ++ Befehlsgeber-Steuerung, oder die Alpha-Laval Melkmaschine einen Ewiggestrigen mehr, dieser hätte ja gar nicht bemerkt, dass ihm Neil Armstrong und seine Kollegen vom Mond zu winkte.


    Ein Progressiver Linker würde tot unglücklich, müsste er wie ein Ewiggestriger leben und umgekehrt würde letzterer feststellen, nicht mal als Knecht taugt einer vom Pol gegenüber. Es braucht nun mal mehrere politische und gesellschaftliche Strömungen, wenn ein Land möglichst gut funktionieren soll.

    Ich würde keine Schweiz wollen, welche nur noch aus Ewiggestrigen bestehet und noch weniger eine Regierung welche Linksfeminismus als für alle Menschen verbindlichen Standard durchsetzt, sondern es braucht alle!


    Marc

    Danke Marc für Deinen Hinweis:). Potz Donner Marc hast Du diesen Bauzug schön zustande gebracht:thumbsup:. Gratulation dazu!

    Hui vor solchen Bausätzen da habe ich noch ordentlich Respekt!


    Gruss

    Hermann

    Man merke sich, die einfachsten funktionierenden Konstruktionen sind noch immer die Besten

    äh wieso haben sie denn vor dem potthässlichen Ding trotzdem noch einen alt ehrwürdigen funktionellen Hemmschuh-Keil voran platziert:phat:. Damit der hässliche Prellbock nicht zu fest beschädigt wird?!?


     


    :thumbup: die Titanic verblieb immerhin mehrere Stunden über Wasser, trotzdem dass ein riesiger Eisberg gerammt wurde. Hätten sie mehr Rettungsboote und ein eingespieltes Team gehabt, hätten mehr Menschen gerettet werden können. Wenn eine höchst gefährliche tödliche Notfall Situation eingetroffen ist und die Diener (u. verm. einige Gäste?) haben ein Problem damit, dass 3. Klasse Gäste durch ihre 1. Klasse laufen, dann zeigt sich die (un)soziale Gegebenheit, und nicht Technik.


    Es gibt auch unter den Hochseekapitänen unterschiedliche Meinungen ob der Kapitän optimal reagiert hatte? Ich möchte jedenfalls nicht auf diese Weise getestet werden;(. Es heisst, er wusste ja im Dunkeln gar nicht so genau, wo genau der Eisberg lag, der grösste Teil ist ja unter Wasser. Es heisst, mit seinen Hin und her Manöver hätte er erst recht den Rumpf aufgerissen.


    Wieso erwähnst Du Erwin die Titanic? Das ist jetzt einer der ganz wenigen Fällen, wo der Kapitän eine viel weiter südliche Route hätte nehmen sollen und wenn schon ihm seine eigene Crew meldet und zwar immer wieder stundenlange vorher: Achtung Eisberge! Der dortige Atlantik ist keine See-Berg-Bahn, der Kapitän hätte sein Tempo markant drosseln sollen. Oder aber die Rekordfahrt ohne Gäste durchführen. Alles in allem war die Titanic wirklich ein Wunderschiff, das Unglück ist auf eine ungünstige Wettersituation zurückzuführen - zu der Zeit war auch der Rhone- und Aletschgletscher annähernd bis knapp an die FO-Bahn heran. Aber vor allem war die Titanic auf menschliches Versagen zurück zuführen. Etwa 25 Jahre später explodierte das Gasgemisch anstatt in einem Automotor, im Rumpf vom Zeppelin "Hindenburg" bei seiner Landung und ca. 45 Jahre später explodierte das Raumschiff Challenger als pulverisierter Totalschaden. Mag ein Unglück auch noch so tragisch sein, es hat noch nie wirklich nachhaltig die Menschen bewogen, vorsichtiger zu sein und auf einfacheren Strukturen leben zu wollen. Es sind auch schon Taucher und Bergsteiger verunglückt und trotzdem gibt es immer wieder neue Bergsteiger und Taucher und Schnellfahrversuche bei Eisenbahnen.


    Von wegen moderne Schiffe immer besser:

    Estonia Bj. 1980, (schnell!) gesunken 1994

    Super Schiff Costa Concordia 2006, Havarie 2012

    2017 fuhr die Schweizer Diamant markant zu nahe am Ufer und hatte Kontakt mit einem aufragenden UW-Felsen. Schiff nicht gesunken, aber erheblich defekt , es folgte eine teure Reparatur. Sowas gab es mit dem Dampfschiffen nie! Und bei Kollisionen verloren immer die anderen...


    Frachter Riese Ever Given Bj. 2018 steckte 2020 seine Nase in die Wüste und war gänzlich hilflos. In 150 Jahren Suezkanal gab es sowas - so krass - nie. Was genau und warum sich was wie wo auf der Brücke abgespielt hat, wird sich nie ganz klären lassen, die Aegyptische Regierung und US FBI wird kaum als Erstes das Schweizer MoBa-Forum unterrichten, was genau vorgefallen sein mag. Vielleicht können die Admins das bewerkstelligen? Nach derzeitigen Kenntnisstand Deutscher Lotsen, wie in diversen Medien zu entnehmen ist, sind keine natürlichen Ursachen wie Wind oder (Sand)Sturm schuld! Das Riesenschiff fuhr viel zu schnell und ohne Korrekturabsichten erkennbar, effektiv in die Wüste hinein...


    Und Erwin, von wegen Benzin/Dieselmotor, natürlich hast Du Recht, es ist klar dass das Drehmoment frühstens an der Kurbelwelle entsteht, manchmal tue ich viel zu stark vereinfachen, bei Traktoren misst man das Drehmoment bisher (klassisch) sogar erst an der Zapfwelle.

    Und ich bin mit Dir auch einig, dass etwas was kreisrund läuft, massive Vorteile gegenüber komplizierten vielschichtigen Automotoren hat.

    Und dennoch gibt sich der klassische im Prinzip uralte Verbrennermotor nicht so leicht geschlagen.


    Frage mich nicht wie genau und vor allem nicht wie alltagestauglich und servicefreundlich, aber in Extremis können es widererwarten "Explosionen" mit Elektromotor in Sachen Beschleunigung knapp noch aufnehmen, auch wenn es total unlogisch erscheint und wohl auch ist.


    Spitzensportwagen mit Verbrennermotoren schaffen 0 auf 100 Km/h Werte in unvorstellbaren kurzen 2,4 Sekunden. Der schnellste Elektro Tesla schafft dies in 1,99 Sekunden, d.h. beide sind in Welten angekommen, welche für den durchschnittlichen Autofahrer jenseits von beherrschbar sind. Es soll mir keiner erzählen, wenn jemand mit 420 km/h auf der Autobahn fährt und hinter einer langgezogenen Kurve ein Stau vorhanden ist, er würde selbstverständlich rechtzeitig bremsen (können), dito wenn bei >100 km/h auf einer Überlandstrasse ein Traktor mit Pflug einbiegt. Daher interessieren mich überschnelle moderne Sportwagen nicht sonderlich. Zumal die auch bedeutend schlechtere Alltageigenschaften haben und schlicht im Aufwand zu teuer sind. Es reicht bereits ein Kuhdreck oder etwas Regen oder im Herbst feuchtes vergammeltes Laub auf den Strassen und der Citroen DS, oder auch der 2CV bemerkt dies gar nicht und der Bugatti liegt trotz der sehr effektiven elektronischen Traktionshilfen verloren und verdätscht als Edelschrott Sondermüll im Strassengraben. spätestens dann, wenn die Fahrer so schlau sind, ABS, EPS etc auszuschalten!


    Dass der 4-Takter immer nur beim 4. mal Kraft liefert, ist nicht so schlimm, dafür hat er ganz klare Strukturen, was auch seine Vorteile hat. Es sagte ja niemand, vor allem vor dem Erdölschock und Klima Herausforderungen, man dürfe nur einen Motor mit einem Zylinder haben. 8-12 Zylinder sind perfekt, bei gutem Motorenzustand sind dann immer und jederzeit gleichzeitig mehrere Zylinder am arbeiten.


    Neu gegen alt ist eine immerwährende endlose Geschichte, sehr häufig grob im Bereich 45 : 55 zu Gunsten von Neuem. Würde immer nur das Neue gewinnen wären Krokodile und Haie auch ohne menschlies zutun längstens verschwunden. Würde immer nur das Alte gewinnen, könnte mir die Alphorn-Lehrerin keine Hausaufgaben geben, ohne viel Aufwand zu betrieben. Sie kennt mein eigenes Händy um ganze Faktoren besser als ich selber. Anstatt dass sie ein teures 15 Kilo Xerox Tonband auftreibt, spielt sie mir auf meinem Handy ein paar Stücke vor, welche ich zu Hause abhören und nachspielen sollte. Die "Tonband-Möglichkeit" befindet sich standardmässig auf dem Handy unter "Extras" bezeichnet, in erstaunlich guter Aufnahmequalität und das gleich mehrfach. Dies stellt für mich eine erstklassige Hilfe dar, wenigstens ein bischen besser im Alphornspiel zu werden.


    Gruss

    Hermann

    Danke Michel für Deine Erläuterung:)


    Aber heute war doch Sonntag! Es hatte während gut 2 Stunden mehr Bauzüge unterwegs, als irgendwelche sonstigen P oder G Züge.

    Es ist wohl wie Du sagst, es bringt nichts, wenn sich die Züge an der Grenze stauen. Die Bahn bekommt das besser zustande, als der Lastwagenverkehr. Die Chauffeure sind nicht zu beneiden: sie müssen einerseits auf die Sekunde genau jedenfalls darf es nicht weniger sein, ihre Ruhezeiten einhalten, was zur Folge hat, LKW geeignete Rast- und sonstige Plätze sind oft bis zum aller letzten Winkel völlig "ausgebucht".


    Gruss

    Hermann

    Hallo Rigel

    den hast Du schön gebaut:thumbsup:

    Das wäre wohl nichts für mich, da hat es unendlich viele Details.


    Hoffentlich bringt die Erneuerung auch was? Güterzüge sind noch ein guter Indikator, wie es um die Wirtschaft steht. Es ist mir schon klar, dass heute Sonntag ist und auch Lokführer hoffentlich Anspruch auf Sonntage haben und das ein Sonntag-Nachmittag statistisch irrelevant ist. Trotzdem, derart wenig Züge hätte ich nicht erwartet. Auch was Personenzüge anbelangt, war es sehr sehr ruhig.


    Irgendwann wenn ich mal genug verrückt bin, stelle ich mich mal an einer geeigneter Position hin, für 24.00 Stunden mit einem Block und Bleistift und Kamera. Es ist ja nicht eine Nebenlinie, sondern es handelt sich um DIE SBB Gotthardstrecke, von wegen Kapazitätsengpässe. Wenn man viele Züge erleben will, kommt man um die Region Zürich nicht herum.


    Die ruhige Zeit beanspruchte die Gleisbau Abteilung, obwohl Sonntag ist, waren die Gleisbauer zumindest in Teilbereichen aktiv am bauen. Hier ein paar Details-Fotos. Vor Jahren gab es mal von Liliput so ein ähnliches Frontfahrzeug, die Baumaschine stammt ja auch aus Österreich. Die Förderwagen sind mir nicht bekannt, dass es die als Modell gibt? Das wäre den auch entweder grob, oder aber extrem teuer aufwändig mit so vielen Details und kaum ein Drehgestell ist von gleicher Art und jede Menge Knöpfe, Schalter, und Luft- wie auch Hydraulik Schläuche.


    Verschiedene Bauzüge

        


       



    Wagen Details

         


         


         


         


         

    Digital ist überall, selbst an Bauzugwagen hat es Piktogramme!!


         


    Moderner Prellbock; schön geht anderst...

    Das ist vielleicht was für Erwin? Ich meine aus technischer Sicht, nicht optisch: weil er aus erstaunlich wenig und bis auf die Schrauben mit erstaunlich feinen Materialien auskommt!


    Müsste ich einen Prellbock herstellen, würde ich dicke Stahl- und Gussteile, Puffer und Eichenholz verwenden, also klassische schöne Bauart.

    Dieses Ding da mag vermutlich ein Vielfaches an Kräfte aufnehmen bis es verform. Für einen Prellbock sind die beiden Platten extrem dünnwandig ausgeführt. Dafür wurde mit massiven Schrauben nicht gespart, etwa 18 Stk sind es pro Seite. Und damit kein zusätzlicher Balken montiert werden muss, sind die beiden "Bleche" auch noch schräg ausgeführt, ebenso die Absätze. Ganz bestimmt erfüllt dieser Prellbock die an ihn gestellten Aufgaben spielend, aber schön ist sowas nicht unbedingt? Dennoch, wahrscheinlich ist ein klassischer Prellbock schon längstens zertrümmert, bis diese neue Bauart zerbricht.


    Zweckmässig mit dem Minimum das Maximum. Mir gefällt die alte Bauart viel besser. Trotzdem eine interessante Ausführung nach modernem Designe.


         


         


          


    Schön dass es noch Signalbrücken in moderner Form gibt. Vorgänger davon gibt es im Märklin Katalog seit 1906.

    Danke Fabian für die total überraschende Mitteilung.


    Also so schnell schnell war ich nicht darauf vorbereitet. Die Aufnahmen waren nicht so leicht, stark bewölktes Wetter im Stockdunkeln und gleichzeitig grelle Punktlichter. Müssen die jetzt auch noch bei der SBB Licht sparen auf Baustellen? Bei früheren Baustellen vor 10-20 Jahren bereitete man den Arbeitern eine Festbeleuchtung à la Fussballspiel.


    Trotzdem überraschte mich ihr schnelles Tempo. Heute Morgen zu Tageszeit fuhren schon wieder die Züge! :thumbsup:. Meine Modellbahn dauert etwas länger bis die ganz fertig ist...


    Ganz solange Geduld wie Fabian hatte ich nicht, er war früher da und blieb noch länger. Aber er wählte den professionellen Weg mit Stativ. Ich drückte einfach von Hand gehalten ein paar Detailfotos. Als virtuelle Fotos im Forum reicht es. Würde man diese im 1. Moment "genügenden" Fotos auf Papier ausdrucken wollen, würde man sofort merken, dass das Stativ fehlte und dass ich in dieser Sparte nicht ganz das Wissen von Fabian habe.


    Mich wundert noch wie wenig Güterzüge Freitag Nachts vorbei fahren. Gerade mal je 1 Zug Nord-, wie Südwärts mit nicht so tollen eckigen DB 182-er Loks. SBB Re 6/6 kam zu meiner Anwesenheit leider keine einzige, dafür noch 2-3 Regionaltreibzüge bis teils mit Endstation Brunnen und auch Erstfeld.


    Manchmal scheinen noch wie für Fotografen Leitern und Gerüste bereit zu stehen... davon habe ich Gebrauch gemacht. Aber es nütze nur bedingt, Masten und Gebüsche waren trotzdem im Wege. Ich bewundere Fabians Enthusiasmus und Wissen was wie wo die Züge kommen, mittlerweile selbst wenn die Kranen kommen:thumbsup:.


    Fotos freihändig

    jedoch digitale Lichtempfindlichkeit von ISO 165 auf 20`000 heraufgedreht.

    Belichtungszeit 1/20 bis 1/50 bei Blende 4.5 bis 5.6

    Zoom Objektiv 24-120 mm bei mittlerem Lichtwert f/4.0


    Gleisfeld


    Züge, Loks und Krane

        



    Gleis mit Gewaltskräften austauschen

       


       


       


    Gruss

    Hermann

    Besten Dank, das machen wir. Irgend eine Bahn die einem so richtig durchschleudert wird es dort sicher geben. :thumbsup:

    Ha was heisst eine?

    Also es müssen ja nicht gleich alle sein, aber unter 10 Bahnen ist man ein Weichei.


    Ich bin verhalten optimistisch, dass die Basler Herbstmesse statt finden wird. Glaube es aber erst, wenn ich dort gewesen bin. Auch an der Olma geht nicht ganz alles wie normal, Lisa Stoll wurde erst im letzten Augenblick einer von mehreren Anlässen dort abgesagt. Also ganz so gemütlich und normal wie vor Covid wird es wahrscheinlich auch an der Basler Mäss nicht sein? Immerhin sie haben ein Konzept, man muss unbedingt das Papier mit dem komischen riesigen Piktogramm dabei haben, sonst wird das nichts mit einer schnellen Bahn. Auf dem Petersplatz braucht es kein Zertifikat, aber das ist mehr etwas für die romantischen Leute welche Zwiebelwähe und noch Schlimmeres essen wollen. Da hebe ich ab, bereits ohne Motorenkraft.

    Immerhin, sie scheinen den Anlass mit gewissen Auflagen durchzuführen, ein Schritt in die richtige Richtung.


    Die tollen Bahnen hat es in der Regel im Kleinbasel am Messeplatz, dort braucht es das Zertifikat. Nun, soweit mir bekannt, sind wir beide 2 x geimpft. Erwin suche Dir einen Tag aus zwischen dem 23. Oktober und 7. November. Direkt den 23. Oktober würde ich eher weniger empfehlen, da es dann erfahrungsgemäss mit Abstand am meisten Leute hat. Breits am Montag den 25. Oktober warten die Schausteller auf Teenager und 50-60 jährige verkappte MiG und Vampire Piloten...


    Demzufolge wäre ein Tag unter der Woche besser, sei es was das Covid Risiko angeht, sei es was das Vergnügen der wilden Bahnen angeht. Aber mir ist schon klar, dass nur Pensionierte und Sonstige frei(er) in der Zeit sind. Auch wenn 50-60 jährige MoBa-Forumisten wahrscheinlich eher Eisenbahnkunden als typische Herbstmäss-Kunden sind. Doch die Betreiber betonen immer wieder, ihre Bahnen seien für ALLE gemacht, man dürfe nur nicht zu leicht sein. Letzteres erfülle ich mit Leichtigkeit.


    Ich kann mich Dir anpassen, es ginge schon auch ab dem 23.10.21 wir müssen uns dann einfach auf viele Leute einstellen. Du kannst auslesen welches Datum. Dieses Jahr feiert die Basler Herbstmässe das 550 Jahr Jubiläum. Es ist einer der längsten CH Traditionen.


    Wie ich anreisen werde weiss ich noch nicht, früher hatte ich dann und wann Aufträge für die Staatscarrosse, aber auch mal leichtere Probleme mit Querulanten denen das gar nicht passte. Alles in allem ist der Zug sehr vorteilhaft für die Basler Herbstmässe, was auch gleich den Parkplatzaufwand behebt.


    Statt Börse in Wettingen, wilde Bahnen in Basel, eine coole Alternative:thumbsup:.

    Ich freue mich,

    mit besten Grüssen

    Hermann

    Ein Kolben hat nie ein Drehmoment!

    von einem kurzen heftigen Feuerwerk getrieben, erzeugt er sogar ein Drehmoment! Zufrieden;)


    Günther musste 2 -3 Jahre warten, bis zum nächsten Feuerwerk. Die Luftmoleküle im Automotor erleben es je nach Drehzahl 500 - 5000 x pro Minute.


    Die Vampire sind heute natürlich längstens Geschichte, immerhin war die Schweiz eins der (entwickelten) Ländern, welche sie am längsten in Betrieb hatte, wenn auch bald mal in der 2. und 3. Priorität. Ich habe nie behauptet, dass es auch heute noch die Besten wären. Aber die Schönsten schon und die mit dem besten Sound-Decoder. Die meisten Flugzeuge geben notgedrungen einen Lärm von sich, jedoch die Vampire einen schönen und eindrücklichen Sound:thumbsup:


    Die Märklin Lok 55526

    Ich bin da nicht so pessimistisch. Meine Erfahrung ist, die Decoder halten recht lange, teils über Jahrzehnte. Oder aber verabschieden sich sofort bereits in den ersten Sekunden. Ich vertraue da jetzt einfach mal der Firma Märklin welche AUSDRÜCKLICH darauf hinweist, dass ihre Decoder auch für ihre alten Märklin Trafos geeignet sind:thumbsup:. (:thumbup: ausschliesslich nur die der NEUSTEN Generation und die AC Ur-Decoder ab 1985)


    Auch unsere eigene Haltbarkeit reicht bis aller höchstens 114 Jahre im Durchschnitt besteht eine recht grosse Spannweite von etwa 65 - 90 Jahre. Und wenn widererwarten der Decoder der 55526 Lok doch aussteigt, dann baue ich die Lok auf 2-Leiter DC um. Die Motoren, Fahrwerk und Stromabnahme wäre bez ist perfekt für DC ausgelegt, einzig die Elektronik nicht. Solange sie so gut funktioniert ist ja alles bestens. Und wenn nicht, dann weg mit dem Decoder.


    Erwin, ich lade Dich auch zur Basler Herbstmesse ein, vorausgesetzt dass sie auch +/- wie gewohnt statt findet und nicht nur Zuckerwatte und die Rössli-Rity zu bieten hat. Dies sieht romantischer aus mit Fotomodelle, als mit uns Forumisten. Jedoch auf eine ein bsichen wilde Bahn war ich schon seit Jahren nicht mehr, wenn Du nicht noch ein Armee MG mitnimmst, weil Du Dich versehentlich in einer MiG fühlst, und wild herum ballerst, sondern ganz ohne Waffen die eine oder andere oder gar alle Bahnen wünscht, ich wäre der letzte welcher da beiseite stehen würde :D:);)

    ein paar Fotos vom Märklin Modell 55526 Ce 6/8 I "Köfferlilok"

    Kurz und gut, mich begeistert die Märklin Lok 55526 Köfferlilok äusserlich wie auch vom Fahrverhalten. Ich habe kein Bedürfnis diesen Digitaldecoder auszubauen. Anderst als vorhergehende Decoder benimmt sich dieser Decoder, als sei er nicht vorhanden und greift nicht störend in das analoge Fahrverhalten ein.


    Von der Detaillierung ganz zu schweigen. Auch nicht nur was das Sichtbare anbelangt, auch die normalerweise unsichtbare Unterseite ist für ein Märklin Modell äusserst Detailliert, mit auch im Modell richtig funktionierenden Blattfedern!! :thumbsup:. Solche Ausführungen waren bis bisher allein Kleinserien Modellen vorbehalten.


    Damit man nicht meint, ich sei von Märklin gesponsert, (aber die würden einen Undigitalen eh nicht haben wollen) allenfalls ein paar harmlose Kritikpunkte.

    - eine langsam laufende Lok wäre das perfekte Oberleitungsmodell, Oberleitung-Betrieb ist leider von Haus auf nicht vorgesehen.

    - es gibt ACC, DCC, AC-Analog. Und ausgerechnet DC-Analog steht nicht zur Disposition?!? Egal der grosse alte 70 jährige HAG Trafo passt:thumbsup:

    - Immerhin noch "Märklin", aber Made in Göppingen fehlt. Wie allgemein bei modernen Produkten, es beinhaltet Teile aus der ganzen Welt.


    Ansonsten, hoffentlich ist es wirklich eine einmalige Sonderserie? Wenn jetzt Märklin auf die Idee kommen sollte, auch noch die Be 4/6 und weitere SBB Modelle in dieser Qualität herzustellen (lassen), dann:love: dann wird sich wirklich herausstellen, ob man ein Süchtiger ist, oder noch etwas Rest an Vernunft? Der Platz und das Budget finden irgend wann mal immer ein Ende. Der typische Spruch von Süchtigen: "nur noch diese"


    Gruss

    Hermann


    Anbei die Fotos:

    Die Fotos sind gestern Nacht ohne Blitz auf der Anlage entstanden, sondern einfach nur die digitale "Lichtempfindlichkeit" der Kamera stark erhöht, was ein wenig die Farbwiedergabe entfremdet. Auf diesen Fotos wirkt das Braun zu hell.


    das ist keine Triebstange, sondern Teil des Stromabnehmers. Extrem wunderschön detailliert und recht stabil dazu!!!:thumbsup:

    Märklin 55526 Spur I SBB Ce 6/8 I 14201 Köfferlilok

        


        


        



    Unterseite und Antrieb

         

    Nur instabile Kampfflugzeuge mit Computer kontrollierter Steuetung sind in der Lage die atemberaubenden Manöver durchzuführen.

    Erwin,

    jede Wette, da wette ich mit Dir um 100% Einsatz, in so einem Flugzeug möchtest Du nicht freiwillig drinnen sitzen:phat:. Auch dann nicht, wenn wir beide alle erdenklichen Kenntnisse, Ausbildungen, Fähigkeiten und Zulassungen hätten, was zumindest was mich angeht, nichts davon zutreffend ist. Auch wenn die Piloten den best möglichen Druckanzug haben, es dürfte ganz im wortwörtlichen Sinne atemberaubend sein, was schnell mal kurze vorübergehende Blackouts zur Folge hat. Wenn da so einer mit nur schon halber V/max gegen das Weisshorn zu rast, in dem Moment wo er es im Nahbereich sieht, ist es bereits zu spät. Die Piloten werden da ganz nahe am Maximum sein, was menschlich überhaupt noch auszuhalten ist. "Atemlos" von Helene Fischer auf einem Kissen am Boden ist eher zu überleben.


    Und trotzdem, aber Erwin das wirst Du noch viel besser Wissen als ich, auch die Russen Kampfflieger neuster Generation kommen gegen die besten neusten Kampfdrohnen bezüglich unmögliche Flugmanöver nicht dagegen an, da muss niemand mehr Rücksicht nehmen auf die Limitierte Aufnahmefähigkeit der G- und sonstigen Kräfte lebendiger Piloten Organismen. Mir gefällt diese Entwicklung nicht. Da wird auf beruflicher, gesellschaftlicher und militärischer Ebene dem Menschen suggeriert, du genügst nicht mehr. Das lässt selbst Darwin langfristig hinter sich, bei dem waren es natürliche konkurrierende Tierarten welche für Vortrieb sorgten. Der Mensch scheint momentan gerade zu oberst auf der Treppe zu stehen, also schafft er sich langfristig selber ab.


    Erwin, ich lade Dich zum Ybrig-Sternensauser ein, - aber schon die ganze Länge, es ist 2-tlg. Das ist eine harmlose Art Seilbahnkabel, man hängt an einer Rolle und düst gemächlich talwärts. Seit einiger Zeit die Schweren (Kunden) leider ein wenig langsamer, weil ab einem bestimmten Gewicht eine digital gesteuerte Zwangsbremse (im inneren der Rolle) erfolgt. Wie mehr die Rolle über ein bestimmtes Mass beschleunigen will, um so stärker wird gebremst. Aber schon nicht auf Null, sondern so, dass man den Aufprall in die Schaumstoffumkleidung überlebt, wenn jemand ungebremst in die Endstation hinein donnert.


    Notabene die V/max von etwa 100 km/h erfolgt nur auf einem ganz kurzen Abschnitt und die ganze Anlage ist als Touristik Attraktion ausgelegt, nicht für Militär Grenadiere. Es entstehen dabei nicht annähend Kräfte und zu keiner Zeit die Kräfte, welche nur schon bei einer Vampire vor 70 Jahren vorherrschten. Und trotzdem kreischen die meisten Leute wie verrückt. Bevor wir da weiter über moderne Kampfflieger Manöver diskutieren, müsste es obligatorisch sein, diesen harmlosen "Sternensauser" beim Hoch Ybrig hinunter, dann hat man zumindest ein ganz kleines bischen G-Kräften am Himmel selber erlebt.


    Erwin, wir hatten dieses Thema schon mal betr. Gefährlichkeit. Aus eigener Erfahrung wissen es weder Du noch ich. Auch Rennauto fahren, Förster und Bergbauer sein, war vor 70 Jahren bedeutend noch gefährlicher als es heute der Fall ist. Harmlos ist es trotzdem noch nicht. Meine Aussagen beziehen sich auf Piloten welche die Vampire / Venom noch selber geflogen sind. Deren Aussage ist gleichlautend: es sei ein sehr sicheres Flugzeug, wenn man es bei den Flugmanövern nicht übertreibt. Das kann man jetzt interpretieren wie man will. Ich interpretiere es so: als Taxi oder Überflug von A nach B ist es ein sehr sicheres Flugzeug und im Kampf ist es bereits ohne Feindeinwirkung gefährlich, jedenfalls bedeutend höher ansteigendes Restrisiko. Zum Glück habe ich Re 4/4 II Bj und bin kein Pilot, ich wüsste dass ich wahrscheinlich auch zu den verunfallten Piloten gehören würde. Es ist normal, dass man an die Grenzen gehen will, sonst würde man was anderes machen.


    Und wieder einer dieser lustigen Vergleiche. Auf dem Foto ist eine Kuppelstange zu sehen. Deren Aufgabe ist nun wirklich eine ganz andere als die der Pleuelstange bei einem Verbrennungsmotor.

    Im Endeffekt finde ich nicht, beides sind Stangen welche Drehmoment übertragen sollen. Unterschiede gibt es natürlich schon: der "XL-Langhuber" Ce 6/8 mit seiner schweren Masse ist bei 65 km/h bestens bedient und Kurzhuber in moderneren Automotoren lassen problemlos > 200 km/h zu. Ob sie das sollen ist eine andere Frage.


    Gruss

    Hermann

    Er ist nicht schön, geschweige denn elegant und schon gar nicht schnell und technisch nicht interessant.

    doch! Der Vampire und die ganze enge Verwandte Venom sind wahrscheinlich die schönsten Flugzeuge überhaupt und dazu zeitlos elegant:thumbsup:.

    Und zu ihrer Zeit durchaus leistungsfähig. Ich weiss auch nicht, wieso die im Raum Kloten Dübendorf so lahm gestartet sind?!? In Sion ergab sich ein ganz anderes Bild, dort benahmen die sich wirklich als Kampfflieger.


    Zudem waren es (relativ gesehen) billige Flieger. Soweit mir bekannt, waren es bisher die grösste je gekaufte Stückzahl und ganz ohne Skandal.

    Es stellt entwicklungstechnisch eine Sackgasse dar.

    Ja und?

    Hinterher gesehen ist das leicht zu sagen. Zu seiner Zeit waren das gute billige Flieger, deren Entwicklung in den 2. Weltkrieg hineinreicht.

    Und die Unfälle waren mehrheitlich auf Pilotenfehler und ungenügende Ausbildung zurückzuführen. Wenn man vom Flugzeug mehr verlangte, als es dazu in der Lage war, gab es Manöver von denen es kein Entrinnen mehr gab. Heutzutage gibt es im Mindesten Warnungen, oder aber der Komputer greift ein und lässt absturzgefährdete Fluglagen in der Regel gar nicht mehr zu. In den 1950-er Jahren war das halt noch anderst... Bez. heutzutage auf die andere Seite übertrieben. Moderne (Kampf)Flieger sind total auf den Komputer darauf angewiesen, die haben gar keine stabile Fluglage mehr...


    Heute ist sowas auch eine Sackgasse. In stark abgewandelter Form ist dies nur noch in Verbrennermotoren zu finden u.a. in Porsche & Co. Aber damals war es normal.



    eigentlich wollte ich von was anderem Berichten. Jetzt macht Fabian ein SMS, ich müsse zum Bhf, ein Krane sei dort. Die schaffen noch bei der SBB, obwohl es kalt und dunkel ist...


    Rätsel


    was ist das, etwa ein Teil von einem Flugzeug? Eher nicht! Wo gehört dieses Teil hin?

    Es (das Vorbild) ist noch deutlich älter als ein Vampire...