Beiträge von Longimanus

    Da teile ich die Ansicht von Barni und Beat. Trotz in vielen Büchern nachgesehen, weis es auch nicht, keine Ahnung. Rein geraten würde ich ein ganz erster Hürlimann Strassentraktor für möglich halten?


    D.h. bevor die eigentliche Hürlimann Fabrik entstand. Die ganz ersten Hürlimann Traktoren hatten kaum was gemeinsam mit der kurz darauf folgenden industriellen Hürlimann Traktoren Produktion. Auch Citroen wie es Barni nannte, wirkt optisch sehr plausibel. In Zürich waren die aber bezüglich Traktoren kaum vertreten. Es wird wohl irgend ein Hersteller sein, aus dem Grossraum Zürich. Hersteller, Händler, Service-Werkstätte, Kunde war alles viel regionaler, als es heute der Fall ist.


    In der Regel wählte man nicht wie heute ein Auto aus, an Hand der Farbe oder welcher Hersteller einem zusagt, sondern man wählte den Hersteller, welcher am nächsten war. Somit war es eher Zufall, ob es ein Bührer, Hürlimann, Deutz, Fendt oder Vevey etc war. Es war der Traktor, welcher um die Ecke angeboten wurde. Die Bedürfnisse mussten alle Traktoren Hersteller erfüllen, wenn nicht, überlebten sie auch schon in früheren Zeiten kaum, ein wirklich schlechter mangelhafter Traktoren hatten keine Chance zu überleben.


    Pionierzeiten: Unfallwagen waren Traktorenbau-Ressourcen, aber auch schlecht verkäufliche Neuwagen, aus welchen Gründen auch immer, z.B. weil trotz fabrikneuer Fertigung, bereits technisch veraltet, oder zu hoch motorisiert und damit deutlich zu teuer, solche Autos waren bevorzugte Objekte von den vielen lokalen kleinsten Traktoren-Produzenten. Im Sinne, hoffentlich kauft diese Autos niemand, dann bekommen wir sie günstiger als Basis für unsere Traktoren.


    Das Schweizer Standard Werk über CH Traktoren, 3 dicke Bände mit über 100 (!) Schweizer Traktoren Fabrikanten, von Manuel Gemperle & Hermann Wyss: nicht mal da habe ich ein passendes Foto gefunden. Und die Autoren selber sind auch noch auf der Suche, sie haben am Schluss ein Kapitel mit Fotos, wo deren Hersteller gesucht wird.


    Zwischen 1925 und 1945 hatte jedes grössere CH Dorf seinen eigenen Traktoren Hersteller, sprich der Dorfschmied erweiterte sein Sortiment von Hufeisen und Waffen, auf Traktoren. Wobei eher selten waren es von Grund auf komplette Neukonstruktionen, sondern in den Pionierzeiten der Traktoren Herstellung oft auch "nur" Umbauten bestehender Automobile und kleinerer Lastwagen.


    Auch da sind die Spielzeuge viel näher am Vorbild, als man annehmen würde. Insbesondere der berühmte Märklin Autobaukasten der 1930-er Jahre. Auf exakt dem selben Basismodell, entstanden Fahrzeuge mit derart unterschiedlichen Anforderungen und Eigenschaften wie Autos, Lastwagen, Lieferwagen, Rennwagen. Allerdings beim Modell wie beim Vorbild mit gewissen Kompromissen behaftet.

    Guten Abend Dani,

    Die HAG 420 109 welche komplett falsch ist für 680.

    ?( Was ist da "komplett falsch"???



    Du hast keine Ahnung, was da in den letzten 100 Jahren von Lima, Kleinbahn, Roco, Märklin und teils von HAG an falschen Loks angeboten wurde und teils trotzdem zu Bestseller wurden.


    Nicht korrekt ist am neuen HAG Modell nur, dass diese Swiss-Express Lok keinen übereinstimmenden Front-Winkel hat, was auch ein paar mm Auswirkungen auf das (zu schmale) Umlaufblech hat. Ansonsten ist es ein richtig schönes stimmiges Modell geworden. :thumbsup:


          


    Jeder der Käufer wusste von diesem Kompromiss. 50 Stk waren geplant, etwas über 60 Stk wurden hergestellt, - und innert Kürze wie warme Weggli verkauft. Jedes mit Zertifikat - nicht pauschal allgemein, sondern jedes Modell hat die entsprechende Nummer eingraviert. Sie sind sehr schön bedruckt und die Laufeigenschaften sind einwandfrei im ganzen Geschwindigkeitsbereich.


    Wer will, kann damit Rangierfahrten nachspielen, ich gehöre zur Sorte Leute, die gerne haben, wenn eine Schnellzuglok was man vom Swiss-Express (ursprünglich) sicher behaupten kann, noch 100 km/h drauflegt. Die SBB träumte vor ca 50 Jahren, von einem Swiss-Express, welcher 240 km/h sauste, selbst die 140 km/h wurden nur auf wenigen Teilbereichen wirklich voll ausgefahren. Mein Modell ist auf ausdrücklichen Wunsch hin, noch aufgewertet worden, es fährt ab Fabrik analog, was noch zusätzlich ein wenig Tempo ergibt. V/max 240 Modell-km/h sind realistisch :D.


    Vor allem aber, Steuern bezahlen und noch ein paar andere Dinge muss man meist sinnvollerweise in seinem Leben. Aber der Kauf dieser HAG Lok wurde einem weder aufgeschwatzt, noch angedreht noch sonst wie untergejubelt, alle die gut 60 Käufer taten es höchst bewusst und mit Freude freiwillig.


    Gruss

    Hermann

    Danke für Deinen Hinweis Roger!


    Duell: ein ganz schrecklicher Film! Diesen Film könnte ich kaum aushalten. Und so was auch noch vom berühmten Starr-Regisseur Spielberg.


    Die Wahrscheinlichkeit von einem Antiglück, sozusagen das Gegenstück zum Lottogewinn gibt es absolut, aber die Wahrscheinlichkeit ist dermassen gering. Man muss schon sehr gerne Angst haben, um so einen Film zu kreieren. Es reicht schon die Vorstellung wie es ist, sich in einem Helikopter zu befinden, welcher statt fliegt, eine 800 Meter Nordwand herunter fällt und dann auch noch von einer Lawine zugedeckt wird. Oder von der Axenstrasse im Auto punktgenau auf die tiefste Stelle im Uferbereich trifft, oder eben von einem so penetranten Lastwagen verfolgt wird.


    Herr David Mann ist ja so ein lieber Mann. Man muss ja nicht gleich jemanden umbringen wollen, nur weil man beim Tram zur Rushhour leicht berührt wurde, oder beim Tanzen versehentlich der Dame auf die Füsse trat. Aber wenn es offensichtlich ist, dass man verfolgt wird, oder gar eine Todesabsicht feststellt, ich kann die sehr defensive Art von David Mann nicht nachvollziehen. Man ist nur ganz selten seinem Schicksal ausgeliefert. Es könnte doch sein, dass David Mann bei seinen zahlreichen Fluchtversuchen gerade zufällig an einer Tankstelle einem US Panzer Bataillon begegnet, dessen Leitfahrzeug bei laufendem Motor, seine Crew gerade im Restaurant sich einen Kaffee genehmigt. Unter solchen höchst ungewöhnlichen wie auch bedrohlichen Umständen, ist es sicher akzeptiert, wenn sich Herr Mann genehmigt, spontan die Gelegenheit nutzend, den Panzer auszuleihen. Dabei spielt es gar keine so Rolle, ob die Ausleihung bemerkt wird oder nicht. Selbst wenn der Lkw kein Benzin geladen hat, wird Herr Man leicht den Lkw Fahrer zur Rede stellen können.


    immerhin, auch Herr Mann hat gegen Schluss hin bemerkt, dass Gegenwehr nützlicher ist, als sich umbringen zu lassen. Nur, ich würde nicht so lange zuwarten. Steven Spielberg scheint DER Meister der Ängste zu sein, kaum war der Film Duell 1971 vollbracht, erfolgte 1975 "der Weisse Hai". Wenn Herr Spielberg wüsste, wie schwierig es ist, überhaupt erst einem Weissen Hai zu begegnen!


    Jedenfalls Gratulation Martin zu Deinem sehr speziellen Lastwagen-Modell! :thumbsup:. Martin, kommst Du auch mit zum Ausflug von Röbi an den Rheinfall? ;) Hoffentlich per Bahn?


    Gruss

    Hermann

    Etwas frustrierend ist, dass der matte Klarlack dem Modell einen leichten Glanz verliehen hat.

    Lieber Martin,

    etwas frustrierend?!? wenn das Fahrzeug glänzt? ;) :lol: ich finde, man darf Dir dazu gratulieren :thumbsup:

    Allenfalls ist Hochglanz verdächtig, wenn damit ein schwer zu behebender Mangel verschleiert werden soll. Ansonsten, hinterlässt man bei der Polizei, auch beim Verkehrsamt und bei der Kundschaft sowieso, nur einen guten Eindruck und selber freut man sich bestimmt, mit so einem schönen Tanklaster unterwegs zu sein :thumbsup: und fürchtet sich vor keiner Polizeikontrolle, bestimmt werden bei Deinem Fahrzeug auch die Reifen noch wie neu sein, mehr kann man nicht erwarten. Allenfalls fragt sich Herr Hans Speck, wieso die Differenz vom Auflieger zum Zugfahrzeug so gross sind? Das ist vielleicht einer, den er nur ausgeliehen hat, weil seiner gerade neu lackiert wird?


    Pass nur auf, dass die Klima Greta mit ihren Schmierer-Freunden nicht gerade unterwegs ist, denen ist Hochglanz ein Dorn im Auge.


    Gruss

    Hermann


    Ja, hier kreuzt er auch ‘rum. Immer noch mit intaktem Kühlerschlauch😃

    Der David Mann soll nicht blindlings - vor einem Lkw?!? flüchten, sonst befindet er sich womöglich verfrüht dort, wo er (noch) nicht sein will! Ich habe ja schon viele (Eisenbahn) Anlagen gesehen, aber ein Gottesdienst Werbeplakat in 1:87 ?!? Roger denkt einfach an ALLES!


    Herr Mann könnte doch der Polizei anrufen? Oder diese könnte doch sowieso gerade eine Schwerverkehrskontrolle durchführen? Oder Herr Mann könnte herausfinden, was die Motivation vom Lkwfahrer ist? und entsprechend gegenregieren! Der Autofahrer wird seinerseits womöglich kein Unschultslamm sein? Hat er dessen attraktive Freundin in seinem Auto? Oder der Sattelzug ist voller Rauschgiftdestillat und der Pw Fahrer hat ihn an die Polizei verraten?


    Gruss

    Hermann

    Wieso brauchen die überhaupt eine Telefonkabine? Haben die denn kein Handy? 🤣😂

    Meldung vom 3. April 2024:

    "Der Messengerdienst WhatsApp sowie die Social Media-App Instagram waren am Mittwochabend nicht funktionsfähig – und das offenbar auf der ganzen Welt. Inzwischen scheinen die Dienste jedoch wieder zu funktionieren".

    Okay, das hat nichts direkt mit "nur" Handy Telefonieren über z.B. die Swisscom zu tun, aber auch dort gab es schon etliche Störungen...


    Die Swisscom 1:1 wird es noch bereuen, die analoge Technik aufgegeben zu haben!!! Die SBB war da schlauer, zumindest vorläufig haben sie die Gotthard Berglinie nicht aufgegeben. Sooo viel passieren Radbrüche, Entgleisungen, Brände auch wieder nicht, aber wenn es doch passiert, ist man froh, zeitnahe eine gute Ersatzlösung zu haben. Es gab Vandalismus an Telefonkabinen, oder das die Benutzer mit falschen Münzen oder Gegenständen versuchten billiger zu telefonieren und dabei die Gerätschaften beschädigten, aber die Technik an sich, war äusserst zuverlässig.


    Das ist denn toll und vorausschauend, dass man am Schellenburgring wieder richtig telefonieren kann :thumbsup: , erst noch so gut beleuchtet. Früher war das oft eine mickerige Kabinenbeleuchtung. Kaum wurde die Telefonkabine wieder Instand gestellt, wird sie schon rege benutzt :)


    hat sich Hermann hier eingemietet?

    das kann nicht ich sein, die Mietpreise sind eine Schuhnummer zu gross für mich.


    Kein 1. Aprilscherz, für die Monatsmiete welche man für so einen Einstellplatz bezahlen muss, zumindest hier in der Zentralschweiz, das ist eine Nuance mehr, als die Monatsmiete vom ganzen Auktionshaus in Basel kostete. Und die war mir schon etwas zu hoch, aber das war 1988 - 2008. Zu den damaligen Preisen findet man heute nichts mehr. Nicht nur die Länge und Breite macht es aus, primär kostet so ein Einstellplatz so viel, wegen der Höhe. Garagenplätze mit bis 4.50 Meter Höhe werden nur ganz selten angeboten. Autos sind im Durchschnitt ca. 1,20 bis 1,90 Meter hoch, das reicht längstens für eine normale Garage oder ein öffentliches Parkhaus. Wohnmobile gibt es viel mehr als man meint. Ich mag dies den Besitzern gönnen, es wird bestimmt Gründe für deren Erfolg haben, wieso die so populär sind. Aber das einstellen "versorgen" von Wohnmobilen in den Garagen ist ein Problem, mittlerweile erreichen manche dieser Fahrzeuge, die XL-Dimensionen von Lastwagen und dürfen nicht mehr mit dem normalen PW Führerschein gefahren werden. Die Schellenberg Immobilien AG macht es genau richtig :thumbsup: , die haben trotz der teuren Miete, über Jahre Wartelisten und können sich ihre Kundschaft aussuchen. Weis auch nicht wem der Mercedes gehört, ich war nur ganz kurz dort, es war mir zu hochpreisig.


    Roger, Du hast einen edlen Mercedes ruck zuck entzwei gesägt ;) ;(, hätte man da nicht irgend einen US-Muscelcar für sowas verwenden können?


    Gratulation Röbi und Roger, was ihr da an Fahrstrassen gemacht habt :thumbsup: :thumbsup: .

    Ich muss da Forfait geben, meine Züge erreichen dieses Tempo nicht Ansatzweise.


    Was macht denn dieser unmögliche Lastwagen dort, die Polizei soll den wegweisen und einen tüchtigen Strafzettel mitgeben. Auch wenn es nur Blechschaden gab, der ist der Grund für diesen Unfall. Oder hat die Rennleitung zu früh das Rennen freigegeben, normalerweise sind Lkw-Fahrer nicht blöd.


    Gruss

    Hermann

    wenn man für den Rest des Lebens tot ist

    das ist noch eine spannende Frage und in kurzfristigen Momenten gar nicht so klar.


    Also die - sehr reichen - Angsthasen lassen sich in stark gekühltem Stickstoff aufbewahren. Hoffentlich schlägt dieser Quatsch nicht auf die Allgemeinheit durch. Viel Vergnügen wenn man heute z.B. 90 jährig in Orléans wegen einem Stromschlag unter dem Tram stirbt und dann 200 Jahre später als ex 90 Jähriger, in Basel aus dem Stickstoffbad (Kryonik) erwachend, sozusagen als ganz alter Mann auf die Welt kommt. Nur um ganz wenige Jahre später altersschwach endgültig zu sterben.


    Bei mir werden dereinst keine digitalen Stickstoff Experimente möglich sein, ich will - aber erst nach meinem Ableben - nicht mehr sein, als ein kleines Häufchen Kohlenstoff. Möglichst nicht auf die selbe Art, lebendig verbrannt werden, wie die die Jungfrau von Orléans, sondern erst wenn ich auf Fragen zu Models, den Märklin ST 800 und die HAG Ae 8/8 und die BR-103 keine Antwort mehr gebe.


    Kommt der Tod schnell, weiss es nicht, ob man bei der Gouillotine / Bergabsturz noch lange schöne Träume hat?


    Ist der Vorfall etwas Langsames, kann es davor wunderschöne Träume (Nahtod) geben, das beste Video ist nichts dagegen. Man hat es nicht (mehr) eilig und empfindet das lebensrettende Geweckt werden eher als Störung. Anmerkung mit aller Deutlichkeit: nahe am Jordan ist nicht über dem Jordan. Richtig, d.h. endgültig tot, ist noch keiner, zumindest nicht beweisbar, im selben materiellen Körper wieder zurück gekommen.


    Dauerwellen?!? Das sieht so komisch aus, Mann ist doch kein Schaf? Ich hätte früher viel lieber ganz gerade Haare gehabt, das ist viel schöner. Aber irgendwann mal ist es einem egal und man ist dankbar, dass überhaupt noch die Haare da sind, egal ob gerade, Kräusel, oder etwas dazwischen.


    Gruss

    Hermann

    und endlich gibt es dann bei der richtigen Bahn einen Mittelleiter.

    Im Grundprinzip ist das ja so: beide Schienen stellen die Masse dar und die Oberleitung den Mittelleiter. Man stelle sich vor, wenn das Geis 1:1 aus 2 verschieden polarisierten Schienen bestehen würde, mit 15`000 V oder gar 25 kV. Dann würden die Menschen in Rumänien nicht mehr so relaxt über die Gleise latschen und sich gut überlegen, ist diese Schiene wo sie gerade drauftreten wollen, die Masse oder die Phase?


    Und auch einseitig die Räder Isolieren, wäre bei der Bahn in 1:1 bei diesen Kräften nicht so einfach, jedenfalls die DB machte keine guten Erfahrungen, (aus anderen Gründen) mit isolierten ICE-Rädern.


    Anderseits hatte 1879 die erste elektrisch angetriebene Eisenbahn der Welt, von Werner von Siemens Berlin noch keine Oberleitung, sondern - ein sehr ähnliches Prinzip wie eine 2-Leiter DC Modellbahn ohne Mittelleiter. Die Stromzuführung erfolgte über die elektrisch von einander isolierten Fahrschienen. Nicht 15 kV, "nur" mit 150 Volt betrieben. Diese Eisenbahn von 1879 war mit einer Spurweite von 490mm ein Mittelding zwischen grosser Modellbahn und Eisenbahn 1:1 und diente zur Personenbeförderung im Ausstellungsgelände. Die Bahn soll einwandfrei und störungsfrei funktioniert haben.


    Zumindest einige U-Bahnen und Regionalbahnen haben / hatten einen Mittelleiter. So auch mindestens eine Schweizer Bahn an der französischen Grenze, Grossraum Mont Blanc: Martigny - Chatelard. Anscheinend sind feste Stahlschienen als Mittelleiter gegenüber einem Oberleitungsfahrdraht deutlich unterlegen(!). Ich meine nicht die Durchschlagskraft bei den geringen Abständen zum Boden, sondern anscheinend eignen sich fixe unbewegliche Stromschienen nicht zur Stromübertragung bei hohen Geschwindigkeiten. So zumindest steht es so im Internet. Das hängt wohl auch vom Material und der konkreten wie präzisen Ausführung zusammen. Jedenfalls im Gotthard Basistunnel wird nicht gerade langsam gefahren und es ist immer noch eine Oberleitung, aber was für eine: es ist der Mittelleiter als Oberleitung. Es wäre schade gewesen, wenn "nur" wegen der Stromübertragung, die V/max der elektrischen Eisenbahn bei 80-100 km/h geblieben wäre. Die von Siemens entwickelte Bahn 1879 fuhr mit einer V/max von 5-9 km/h.


    Gruss

    Hermann

    Guten Tag Michel,

    vielen Dank für Deine Hinweise :). Mir war nicht bewusst, dass die ca. gut 10 Jahre jüngeren Zahnrad-Lokomotiven HGe 4/4 II (im Adhäsionsmodus) bis 100 km/h fahren, eine Modernisierung erhalten haben und tendenziell zumindest teilweise, überzählig wurden. (Der Rest bezüglich selber fahrenden Autos auf Eisenbahnzügen sollte ein 1. April Scherz sein).


    Mit besten Grüssen

    Hermann

    Wie im 1 x mehr super dargestellten "Semaphor" Nr. 81 Frühling 2024 zu erfahren ist, wurden die beiden FO /MGB Tunnelloks Ge 4/4 81 und 82 verschrottet. Schade, aus meiner Sicht sind die immer noch unter der Rubrik neue Loks aufgeführt. Aber in diesen doch immerhin 45 Jahren Betriebszeit, haben diese beiden Loks mehr Km zurück gelegt, als manche viel ältere Lokomotiven. (Zuerst auf der RhB, die Furka Basistunnel Eröffnung erfolgte erst 1982).


    Aber jetzt, wie geht es weiter? Aufgegeben wurde ja nur der Oberalp-Autozug was sowieso eine Zahnradlok erforderte. Die MGB wird ja wohl nicht per Triebzüge oder mit Zahnradloks die Autozüge durch den Furka-Tunnel transportieren? Und überhaupt, wieso braucht es für einen Autozug eine Lokomotive? Angenommen vorsichtig gerechnet, es sind 40 Autos zu 100 PS, ergibt das eine stillstehende Leistung von 4000 PS eher mehr, da manche Autos, nicht nur Benziner, auch e-Autos, heute bis zu 300-500 PS aufweisen. Die Autos können schon die Eisenbahn und den Tunnel benutzen, aber sie sollen selber fahren. Die Autos werden an die Eisenbahn-Transportwagen angeschraubt im Tempo der Formel 1 Rennwagen und wie ein Rollprüfstand, oder Trainingsbänder für Sportler, stehen die Autos nicht einfach auf einem Gitterrost-Boden, sondern treiben Raupen an, welche ihrerseits die Züge fortbewegen. Für die Spurführung dienen immer noch die konventionellen Eisenbahnräder. So spart die MGB die Lokomotiven ein. Eine digitale Anzeige zeigt den Autofahrern an, ob sie Gas bez. Strom geben oder bremsen sollen und vor allem wann, nicht das der Zug mitten im Tunnel mangels Benzin stecken bleibt, oder die Autofahrer durchgehend bis Visp Gas geben, oder bei rot anzeigenden Signalen, trotzdem weiter Gas geben.


    Oder anderst ausgedrückt, was folgte nach den MGB Ge 4/4 81 und 82?


    Gruss

    Hermann

    Martin, egal wie Du es gemacht hast, es (die Eisenbahn) tönt perfekt, total dem Original gleichend :thumbsup: .


    Vielleicht liest ja jemand von der Firma Noch im MoBa-Forum mit?

    Ich kann ja nicht gut mit dem cm-Band die Lisa vermessen, mit der Begründung für eine 3-D Datei erstellen. Doch an Fotos soll es nicht fehlen, Lisa von vorne und hinten, in allen Lagen.


    Lisa Stoll muss konditionell gut beisammen sein, sie spielt noch Alphorn in bester Qualität, wo man nur schon aus dem Atem gerät, sich selbst hierher zu bringen. (Fairerweise muss man bemerken, teilweise mit Helikopter Unterstützung). Aber auch ganz zu Fuss, einer wo Coca-Cola trinkt und Schoggi Osterhasen isst, kommt da ziemlich ins Hintertreffen bez. an sein Limit...


    Gruss

    Hermann

    so cool :thumbsup:

    Und nicht nur die Alphörner, so wie Du das machst Martin, da werde ja selbst ich noch Digital-Begeisterter.

    Normalerweise habe ich Sound nicht so gerne, weil es wirkt meistens (nur aus meiner Sicht) zu sehr künstlich aufgesetzt.


    Bei Deinem Video stimmt einfach alles :thumbsup: vom Lokpfiff, über den Loksound und Wagensound(!), und die Alphörner sowieso. Und ein bischen Deutsch aus Stuttgart darf ja noch sein, aber im Hintergrund wartet bereits der stärkere grössere Bührer.

    Und der Hans Speck ist ja auch noch da, der Arme, mitten auf der Wiese seinen Traktor abstellen, das ist doch kein Parkplatz. Die Reflektoren und die Rücklichter stimmen nicht mit der schweizerischen Gesetzgebung überein. Was soll`s, plötzlich ist der Traktorfahrer weg, Herr Speck kann es nicht fassen.


    Super Video Martin!

    Hoi zäme


    Das ist sicher eine gute Idee. Die Stadt ist teilweise pittoresk und es gibt im Gegensatz zu den Zürcher Städten noch viel kleinere Privatgeschäfte, so wie bei uns vor rund 20 Jahren, so wie wenn die Zeit ein wenig stehen geblieben wäre.


    Gruss Barni

    Am Place du Midi, 1950 Sion gibt es seit 60 Jahren sogar noch einen Eisenbahnladen. (Ich dachte, den gibt es gar nicht mehr... ) Etwa 15 Min zu Fuss ab Bhf. Eine richtige Stadt muss ein Modellbahngeschäft haben. Aber ein Discounter scheint es nicht zu sein, die Höhe der umliegenden Berge scheinen einen Einfluss auf die Preisgestaltung zu haben. Aber immerhin, das Geschäft existiert noch :thumbsup:


    Gruss

    Hermann

    Haben wir da etwa Digital-Skeptiker unter uns 🤮 ? 😄

    nein nein Röbi, es gibt sogar gutes Schweizer Digital. Der Wertegang von ABB ist sehr beachtlich, die hatten noch vor 10 Jahren miserable Zukunftsaussichten von Börsengurus erhalten, niemand gab denen gute Noten. Seiter haben die sich viel besser gehalten, als manche andere Firma. Wenn auch kaum noch als Lieferant von Relais, Trafos und Re 6/6 Ersatzteilen, sondern es ist eine nahezu neue Firma, ganz anderst ausgerichtet.


    Gruss

    Hermann

    Er hat bereits ein EAuto, der Elektromotor ist beim Unfall heraus gefallen. :P

    Das ist mir auch aufgefallen, aber es könnte auch nur der e-Motor für den Anlasser sein!?


    ;) Da es sich um eine Rennstrecke handelt, gelten dort und nur dort eigene Vorschriften. Womöglich hat ihm der Chef der Administration vom Verkehrsamt gesagt; was ihm eigentlich einfalle, bei diesem eher geringen Tempo eine Telefonkabine umzufahren? Dem Amtschef seine Grossmutter würde sogar etwas bessere Rundenzeiten erreichen. Sterling Most solle mehr Trainings üben und schneller fahren. Und auf das Wetter achten. Womöglich haben die Mechaniker ihm zu spät Regenreifen montiert? Leichter Schneefall und später heftiger Regen, dann hauts fast jeden heraus.


    Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass die PTT/Swisscom die Telefonkabine wieder aufbaut und nicht sagt: egal diese Telefonkabine wollten wir sowieso entsorgen. Man muss ja 2024 bereits befürchten, dass die sms Technik ersetzt wird, dabei ist diese Technik erst 30-32 jährig, erstmals 1992 versendet worden. Da war die Roco H0 4191 Be 4/6 bereits schon 13 jährig.


    Gruss

    Hermann

    Guten Abend Heinz,


    das finde ich gut, dass Du die Fehlerliste "aufgegleist" hast.


    Aber ansonsten, urteilst Du schon ein wenig hart. Soweit mir bekannt und Irrtum vorbehalten, ist das kein kommerzieller Auftrag, sondern eine private Initiative vom bekannten Re 460 Spezialisten. Mit all den vielen Sondermodellen und sonstigen Abweichungen und Varianten, diese Riesenmenge, das dauert seine Zeit. Es ist doch schon mal gut, hat Roland damit angefangen! Ansonsten wäre "die andere Datenbank" nach Mörschwil zum Ende gekommen, über 10 Jahre würden fehlen.


    Gruss

    Hermann

    Der Prellbock steht in einer Kurve. Ein Fahrzeug, welches den Prellbock berührt steht noch (fast) vollständig auf der Geraden und somit nicht senkrecht auf den Prellbock.

    Danke für die Erklärung Röbi. Interessant, so wird es sein!


    Aber müssen die SBB so sehr sparen? Dass nicht beide Seiten genügend breit sind? Auf die Geometrie wird es einen grossen Unterschied ausmachen, ob ein Tm I mit nur Lüp. 5,2 Meter vor dem Prellbock steht, bei dem wird die Abweichung von der Mittellinie kaum messbar minimal sein, oder ein XL langer Güter-, oder XL-Personenwagen.


    Danke Marc für das interessante Foto! :)

    Ja Bruno, das freut mich auch sehr.


    Es ging noch lange, bis ich bemerkte, was auf der anderen Seite draufsteht ;): 60 Jahre.... Herzlichen Dank Erwin :thumbsup: :thumbsup:.

    Solange man kann, werde ich zwar noch auf dem Postschalter Rechnungen bezahlen, aber was 3-D Druck anbelangt, Erwin und Christian machen aus mir noch einen richtigen Digital-Fan.


         



          


          



    Es gibt einen sehr ähnlichen Märklin Sommerwagen, eine 115 jährige Rarität (den ich nicht besitze). Um so mehr freut mich dieser Erwin Zug. Der Märklin Wagen aus den 1930-er Jahre darf nur 65 km/h fahren. Der Zug von Erwin hat ein etwas schmäleres Gehäuse und stabile Achslager, er ist für 1 km/h bis 160 km/h zugelassen. Nicht mehr auf dem Tinplate-Gleis, aber auf dem Hauptgleis fährt dieser Zug sogar Puffer an Puffer :thumbsup: .

    Herzlichen Dank Erwin.


    Generell Danke für diesen Tag von der Alphorn-Lisa bis zum Zeller-Viadukt und allen Mitwirkenden dazwischen sowieso.

    Wenn auch meine Gedanken bei der verunglückten (sprich erfrorenen) Tete Blanche Gruppe war. Auf diesem Berg war ich schon zig mal, zu Fuss, per Ski, per Helikopter. Hätte jedes mal bei einem Fehler meinerseits das Schicksal zugeschlagen, ich könnte diese Zeilen nicht schreiben.


    Liebe Grüsse

    Hermann

    Günther, kommst Du mit mir auf den Grossen Mythen?


    Ich meine nicht die Wand hochklettern, sondern bequem und einfach den Weg hinauf. Es muss dunkel sein und eine Vollmond-Nacht. Schwarz auf Weiss steht im Schwyzer Sagenbuch, dass die Venediger (Italienische Einwanderer, welche in der CH Arbeit suchten), auf mittlerer Höhe, etwa da wo sich das Steinbänkli befindet, die Venediger nur kleine Kieselsteine in die Taschen stopften und dann talwärts gen Schwyz zurückkehrten. Bereits auf der Höhe von Rickenbach, verwandelten sich die Kalksteinchen in pures Gold.


    Also ich bin auch schon Nachts im Dunkeln auf den Mythen gelaufen, aber im Talkessel blieben die Steinchen immer noch Kalksteinchen. Möglicherweise hast Du das gar nicht nötig, schliesslich ist der Leinbach nicht weit vom Rheingold entfernt?!? Schon ein wenig realistischer ist das Bernstein-Zimmer suchen! Es muss sich irgendwo noch befinden, es ist kaum anzunehmen, dass dies absichtlich zerstört wurde? Aber ich wüsste gar nicht, ob ich dies finden wollen würde? Wahrscheinlich würde oder wird der Finder vom Bernsteinzimmer nicht mehr sehr lange weiter leben... Hingegen, wer ein paar Steinchen am Mythen sich zu Eigen macht, der würde komisch angeschaut, aber in keiner Weise davon abgehalten werden, im Gegenteil eher noch einen kleinen Lohn für das wegräumen erhalten.


    Gruss

    Hermann

    Potz Donner, Erwin schaffte was bisher noch kaum jemand im Spur I Modellbau gelungen ist: ein Universalspurmass: :thumbsup:


    1892 war es ja eigentlich gut, dass jemand - Märklin war zuerst - die Spurweiten normierte. Schade dass sie es nicht von Anfang an recht machten. Die Spur I war schon seit Ewig 45mm, aber von verschiedenen Bezugspunkten gemessen. Von Mitte Schiene zu Mitte Schiene ergibt keinen Sinn, solange das ganze Rad auf der Schiene Platz hat, ist das mittlere und äussere Mass sekundär. Was vor allem zählt, ist das Innenmass der Schienen, spätestens bei Weichen.


    Spur I Spurweite:

    1892 - 1937

    Spur I = 45 mm von Mitte Schienen berechnet. In Wirklichkeit sind es etwa 2,5 mm weniger, da einzig das Innenmass massgebend ist.


    1960-1970-er Jahre

    die Spur I Übergangszeit von Tin-Plate zu massstäblichen Modellen. Attraktive Modelle, aber sehr schlechte Kompromisslösung in der Spurweite. Jeder Hersteller hatte seine eigenen Radsatz Spur I Normen. Die Idee dahinter war, dass die Modelle sowohl auf Tin-Plaste als auch Finescale fahren sollten. Diese Lumpigen 2,0 - 3,0 mm Spurweite Differenzen, da kann es keinen Kompromiss geben, ausser man heisst Erwin! Wählt man ein Mittelmass zwischen Tinplate und Finescale, dann geht nur all zu oft weder beim Einen noch beim Anderen.


    Erwin ist das Kunststück gelungen, dass sein Zug auf allen meinen Gleisen fährt, egal welcher Bauart und Ausführung. Es ist bisher der einzige Zug, dem das gelingt. Es hängt wohl nicht alleine vom Spurmass ab, auch der Rundungsradius von der Radfläche zum Spurkranz darf nicht zu gross sein. Die alten Räder mit grossen Rundungen sehen optisch viel schöner aus, aber das ist weder massstäblich noch gut einsatztauglich. Für gute Ergebnisse, da hebt sich gefühlt der Spurkranz beinahe im rechten Winkel von der Lauffläche ab.


    Was auch immer, dieser schöne Zug fährt als einziger Zug über sämtliche meiner Spur I Gleisen und über alle Weichen, egal ob Baujahr 2023 oder 1895. Und dann erst noch aus digitaler Produktionstechnik. Doch die einzelnen Teile zusammengesetzt, das war vermutlich noch Erwin him self.

    Danke Erwin für das schöne Geschenk :thumbsup: , so einen universalen Zug wünschte ich mir schon immer.


    Christian, ganz herzlichen Dank für Deinen lieben Brief, ja es ist korrekt ich habe gar keine Geschenke erwartet.

    Um so grösser war die Überraschung. Leider habe ich im Anlagebau kein Roger - Ae 6/6 Tempo drauf, wenn ich 120 jährig bin, wird auch die H0 Bahn fertig sein. Eine schneller gemachte BR-120, das ist eine Begeisterung sondergleichen. Ich kann es kaum erwarten, die Lok fahren zu lassen... :thumbsup:

    Wo mag aktuell der schnellste klassische richtige Eisenbahn-Zug fahrplanmässig verkehren? In Fernost weiss ich nicht, aber in Mitteleuropa, wird es Zeit, dass der Rekord "schnellster fahrplanmässiger Zug", mal in die Schweiz kommt, wenigstens 1:87...

    Herzlichen Dank auch Dir


    Nicht so langer her, haben die Re 460 mindestens eine R3 erhalten. Das wird teuer, jetzt muss die SBB alle ihre Re 460 / Re 465 umlackieren: Re 460 Technik verpackt im Taurus-Look, das im Bereich der modernen Traktion das Nonplusultra.

    Ganz herzlichen Dank Roland, das Modell ist wunderschön geworden :thumbsup:


    Mit besten Grüssen

    Hermann