Beiträge von lehcim

    Hallo Hermann

    Es gibt in jedem Land spezifische ETCS Varianten und gar innerhalb des Landes verschiedene Softwarestände, z.B. NBS/LBT zu GBT. Das System L1LS kennen wir z.B. nur in der Schweiz.

    Bei der Euro 9000 sprechen wir von ETCS BL3, sprich ETCS only „L1LS + L2“ (Ohne ZUB etc.) die von dir angesprochene Re 460 und viele ältere Fahrzeuge sind BL2 Fahrzeuge. Bei Aussensignalen wird ohne ETCS gefahren mit Zugsicherung + ZUB, auf der NBS, dem LBT, GBT + Zulauf und im Wallis bei L2 mit ETCS ohne Aussensignale.

    Naheliegend kenne ich Herrn Freiwald nicht, geschweige sein Produkt. Ich kann fast nicht glauben, was Du da schreibst - schon gar nicht in der heutigen Zeit.

    Keine Angst, wenn es so ist wie Du beschreibst, das kann sich heute niemand mehr leisten. VW nicht, nicht mal das WEF, dann auch keiner welcher "nur" eine erfolgreiche Software für Modelleisenbahnen kreierte. Das ist das Gute an Digital, es funktioniert (bei genügend Wille) in beide Richtungen. Allgemein, die digitale Kompetenz dürfte heute viel höher sein (natürlich nicht von mir), als zu früheren Zeiten. Zumindest von den Leuten, welche digital affin sind und parallel dazu noch selbstständig selber denken wollen und können. Niemand ist unersetzlich.

    Hallo Hermann, Herr Freiwald schreibt selbst im TC-Forum, er habe mit der SW genügend Geld verdient er benötige die Kunden nicht. Es sein ein reiner "Freundschaftsdienst", dass er die Firma überhaupt noch habe und die Software bzw. den Server weiter betreibe. Dies ist kein Empfinden von mir, sondern ein Zitat dessen was Herr Freiwald selbst schreibe.

    Ich hatte Herrn Freiwald vor Jahren mal auf gewisse Fehler hingewiessen, er meinte dann er könne es sich leisten die Fehler nichtzu beheben... ich intervenierte dann, gemäss Beschrieb müsste dies so aber funktionieren - darauf hin meinte er, ich könne gerne auch eine andere Software verwenden, Ihm sei das egal... und du kannst mir glauben, ich bin nicht der Einzige der so behandelt wurde / wird.

    @Adrian

    Gemäss den Infos von JF im TC Forum denkt man erst darüber nach den OCP Server abzuschalten und die SW wieder nicht OCP fähig zu machen, dies sei aber nicht bestätigt und mich würde nicht wundern wenn man dann einen USB_Dongle für irgendwie 500 Euro kaufen muss...

    Für mich ist das eine Zeitbombe, man weiss nie ob man seine Anlage künftig noch steuern kann oder nicht. Daher auch mein entscheid mich in WDP zu probieren. Ich bin mir sicher, auch deine Perronanzeiger könnte man sicherlich irgendwie umsetzen in WDP. Aber ich verstehe auch jeden der nun auf TC 11 wechselt und den Aufwand "scheut" sich nach etwas anderem umzusehen - ich persönlich hoffe einfach, dass sich JF dann daran hält und die SW weiterhin betrieben werden kann.

    @Hermann

    Wenn Herr Freiwald möchte gäbe es schon Wege, wie Erwin schon erwähnt.

    Herr Freiwald macht sich seit Jahren mit schlechtem Kundendienst einen Namen, er hat den Vorteil, dass er ein gutes Produkt hat. Im TC Forum schreibt er, er benötige das Geld der Schweizer nicht, er habe damit genug verdient. Aussagen wie „Seit froh, dass es die Firma noch gibt, ich kann auch schliessen, habe es nicht nötig“ gehören dazu. Seit TC V 10 funktioniert die Anmeldung nicht mehr via USB Dongle, sondern via Internetserver (OCP) damit hat sich Herr Freiwald nicht nur Freunde gemacht. Im übrigen schiesst er seit Jahren gegen die Schweizer.

    Zum Glück ist er nicht der Einzige, der es schafft Digitale Züge zu steuern…

    • WinDigipet
    • Rocrail
    • iTrain
    • Z21 App Roco
    • RailControll
    • Modellstellwerk

    Um einige beim Namen zu nennen, gibt noch weitere.


    @all

    Ich habe mich heute dazu entschieden, den künftigen Weg mit WDP zu bestreiten. In diversen Foren liesst man Berichte von Usern die den Wechsel erfolgreich vollzogen haben und den Schritt nicht bereuen.

    Merci Giorgio

    Ich fand deine Antwort im TC Forum irgendwie nicht - die Antwort von Freiwald lässt auch zu wünschen übrig. Schade.

    Danke auch für die Erläuterungen, somit wird wohl ein Kauf mit D-Adresse und Zugriff aus der Schweiz nicht so einfach umsetzbar sein.

    Andy GR

    Modellstellwerk ist eine sehr gute und mächtige Software, funktionierte bei uns sehr gut - leider war die Ausläuchtung der Bedienelemente auf dem externen Stelltisch eher grenzwärtig, auch mit Hilfe von Herrn Helder nicht wirklich schlau umsetzbar.

    Sven

    wenn JF eine Abfrage der Geolocation macht findet er heraus, aus welchem Land die Anfrage kommt

    Damit die Lizenz in TC 11 funktioniert musst du eine Internetverbindung haben, wenn dort die Abfrage via Geolocation gemacht wird, könnte ich mir vorstellen, dass auch der Lizenzschlüssel nicht mehr funktioniert. Da weiss Giorgio als Profi sicherlich besser wie und ob das geht als ich als Laie.

    Hallo Giorgio

    Merci für deine Info, dein Beitrag wurde im TC Forum leider vermutlich schon gelöscht, ich konnte Ihn leider nicht mehr lesen.

    Wäre effektiv noch interessant zu Wissen ob nur ein Vertreib nicht mehr gemacht wird oder auch der Betrieb nicht mehr gewährleistet ist. Beispiel bestellen über einen Kollegen in Deutschland.

    Wie funktioniert bei TC 11 die verifizierung des Schlüssels, via IP Adresse?

    Ich bin deiner Meinung, es ist eine Frechheit. Ich frage mich aber auch, haben wir als TC Nutzer eine Alternative? WinDigipet kenne ich zu wenig, ob da wirklich alles, ähnlich TC abgebildet / angesteuert werden kann. Bleibt noch Rocrail, eine sehr mächtige aber auch komplexe Software.

    Hermann, die Physik im Bezug auf Rad/Schiene kann Märklin aber auch nur mit Haftreifen umgehen und da hat man es mit nur einer angetriebenen Achse schon eher schwer, egal wie gross der Motor ist.

    Hallo Hermann

    Excel bietet die Möglichkeit Zeilen Aus- bzw. einzublenden. Ich habe dies fast 10 Jahre nicht mehr benützt, wusste daher auch nicht mehr genau wie es geht.

    Tante Google meint dazu:

    Vielleicht ist das die Lösung deines Problems. Ansonsten suche auf Google ein wenig weiter, oftmals kommen da gute Lösungsansätze inkl. Vorzeigevideo zum Vorschein.

    a leider die Mirage leider alle verschrottet sind kann man keine Orginal Aufnahmen mehr machen allerdings könnte man vielleicht ein SOB BDe 4/4 nehmen als Sound Quelle. Zumindest hört der sich nach YouTube Videos einigermassen ähnlich zu einer Mirage an meiner Meinung.

    Um Himmels willen ja nicht, eine Mirage hat jetzt im Soundverhalten wirklich rein gar nichts mit einem BDe 4/4 der SOB gemeinsam. Es gibt deutsche Fahrzeuge die ähnlich klingen bzw. man könnte es ab Filmaufnahmen machen, wurde z.B. von Heinz Däppen Sound Designs auch schon so gemacht.

    Ja, der Sound ist nicht top, aber zum Glück für mich kein Must Have, kann man zum Glück abschalten, der Rest des Modells ist dafür umso mehr gelungen, für mich eines der top Modelle welches in den letzten Jahren auf den Markt gekommen ist.

    Hallo Roland

    Bei der Zusammenfassung fand ich folgenden Fehler

    Re 456 29 Stück Märklin, 56 Roco, weder Märklin noch Roco machten jemals die Re 456.

    - Re 456 mit einem Panto, ohne Sicken und ohne geteilte Frontscheibe, Ablieferung an BT, SZU und VHB gesamthaft 14 Loks, gab es von HAG.

    - Re 4/4 IV / Re 440 / Re 446 mit zwei Pantos, Sicken und geteilter Frontscheibe, Ablieferung der vier Loks an die SBB, später Verkauf an die SOB, gab es von Roco, Märklin und neu von ESU.

    Hallo Erwin

    Sorry dass ich erst jetzt eine Rückmeldung gebe, der Führerstand hat gerufen ;)

    Es erstaunt mich, dass du gerade einige erwähnst. Ich habe aus meiner Sicht keine Exoten erwähnt. Es würde mich freuen, wenn du schnell aufschreibst, welche du suchen musstest.

    Ich habe zwar von Gölsdorf schon gehört, die Dampflok dazu sagte mir nichts, ich wusste zwar das es im Zusammenhang mit seinem Namen um Dampfloks geht, in welchem Land und um welche Lok, war mir unbewusst. Die Französische Chapelon musste ich ebenfalls suchen. Die Bayrische S3/6 kannte ich zwar vom Namen her, hatte aber kein Bild dazu im Kopf, also so gesehen musste ich 2.5 Loks Googeln. Jetzt könnten wir uns Streiten ob mehr als eins also 2 schon einige sind. Im Bezug auf die erwähnten 5 Loks für mich ja, aber das ist Ansichtssache.
    Eine Rocket oder ein BigBoy kenne ich, für den Rest war/ist mein Interesse an der Dampftechnik einfach zu klein.

    Wenn Loks schon seit langer Zeit in allgemeinen Büchern die sich mit Eisenbahnen befassen, ihren festen Platz haben, dann ist das für mich ein Klassiker. Dazu gehört auf jeden Fall die Rocket.

    Finde ich ein gutes Argument, da gehören dann Fahrzeuge wie ein ICE und ein TGV auch dazu, diese werden oft auch erwähnt, gerade wenn es um die moderne ÖV Entwicklung geht. Ich persönlich glaube, dass eine BoBo, eine Re 6/6 oder auch einT aurus einfach noch zu Jung sind, um in solchen Büchern aufzutauchen. Diese Diskussion können wir dann in aller Ruhe in 100 Jahren führen, wo auch immer wir dann sein werden :thumbsup:

    Da musst du aber sehr klein gewesen sein. Auf die Schnelle habe ich nicht gefunden, bis wann das praktiziert wurde. Sobald genügend Re450 vorhanden waren, muss das geendet haben. 1994/1995 denke ich. Wenn nicht schon früher.

    Es gab zwei Phasen, die erste Phase waren S-Bahzüge mit einem Dosto B und LS/EW I Wagen und später dann die Ae 6/6, Ae 4/7 und Re 4/4 II mit 4-6 Dosto Wagen. die letzten datierten Bilder stammen aus dem Jahre 1996, da war ich 5 Jahre alt. Die Erinnerungen dazu habe ich nicht mehr, aber es gibt Fotos, die mich vor und in einem solchen Zug zeigen.

    Ok, das verstehe ich. Ernsthafte Frage, du warst damals so jung, macht das Freude mit angejahrtem Material zu arbeiten? Ich hätte da eher die Nase gerümpft.

    Eine Ernsthafte Antwort, als Eisenbahntechniker ganz klar ja. Man lernt die Technik, die Grundlagen, das Zusammenspiel von Technik, Masse, System Rad/Schiene etc. viel besser kennen als heute. Denn man sieht den Verschleiss, man hört die Technik, man kann sie anfassen.

    Ich habe von den BDe 4/4 über die Re 4/4 I, NPZ KTU/Serie, Re 446 über einige Dieselloks bis hin zu den Flirt 1/2 Fahrzeugen gearbeitet. Die älteren Fahrzeuge konnte man das Schema in die Hand nehmen, konnte die defekte eruieren und reparieren. Die Fahrzeuge waren oft gut gepflegt und in der Wartung logisch aufgebaut. Bei den fahrenden PC`s ala Flirt war oft das Problem, dass man Phantomstörungen beheben durfte. Man wusste gar nicht so recht, was ist die Störung, man versuchte mal ein wenig was und lies das Fahrzeug mit ungutem Gefühl wieder aus dem Depot. Wenn man ein Bauteil eruiert hatte, durchte man teilw. gut und gerne eine Stunde, Sitze ausbâuen, Verschallungselemente ausbauen, bis man ans eigentliche Bauteil kam (Stichwort Wartungsfreundlichkeit). Zumindest bei der Eisenbahn spielt es keine Rolle ob alt oder neu, der Dreck der sich Sammelt ist der Selbe.

    Kurz gesagt, ja da habe ich lieber an den alten Fahrzeugen gearbeitet als an den modernen.

    Ganz anders war dies bei mir in der Lehre zum Polymechaniker, da war ich froh die Maho 400/800 oder Picomax 40 verlassen zu dürfen und ab dem 2. Lehrjahr auf modernere CNC Maschinen wechseln zu dürfen.

    Hallo Erwin

    Du weisst ich schätze deine Beiträge sehr, aber da bin ich nun definitiv anderer Meinung.

    Welches ist denn ein Beweis, dass etwas ein Lokklassiker ist? Einige von dir aufgeführten Loks musste ich zuerst suchen, noch nie gehört/gesehen - müsste ich aber, da Lokklassiker die jeder kennt.

    Ist dies nicht eher ein Generationen Thema, ein klar eine Dampflok (nicht Typen spezifisch) kennt jedes Kind, ein Krokodil auch, aber wieviele (nicht Bahnfans) kennen z.B. den Unterschied Serie II und III? Ich finde es immer wieder spannend, wenn nicht Bahnafine Kinder aus unserer Wohnsiedlung unsere Anlage bewundern, interessanterweise, was ein Vectron ist, oder eine BoBo kennen die meisten - obwohl dies auch keine Lokklassiker sind.

    Ich selbst habe die BoBo noch im S-Bahn verkehr erlebt, vor langen Schnellzügen (National/International) Güterzüge und und und, ich habe sie weiss Gott genug gesehen und trotzdem für mich eine Kult Lok, klar auch ich schaue gerne in die Zukunft nach vorne, bin aber überrasch im negativen Sinn, was da teilw. abgeliefert wird.

    Klar man kann die Geschichte besser wiedergeben, wenn man sie erlebt hat, aber ob man über die Sache in jedem Fall besser Bescheid weiss, bezweifle ich. Im Bezug auf den Dosto B an der Ae 6/6 behaupte ich, du hast es zwar erlebt, weisst aber aus technischer Sicht nicht, wie es funktioniert hat, ich habe es zwar erlebt, kann mich daran aber nicht mehr erinnern, weiss dafür wie es funktioniert.

    Ich kenne selbst zwei Leute welche heute LF sind und massgeblich am Bau der 450/460 beteiligt waren, der eine Liebt die Loks, der andere „verflucht“ sie, ist halt auch mit persönlichen Erfahrungen gekuppelt.

    Am Schluss müssen wir auch nicht alle einer Meinung sein, für mich haben beide Argumentationen (Erwin und Patrick) eine Berechtigung, ob ein Taurus ein Klassiker wird, wissen wir wohl erst in 50-100 Jahren.

    Hallo Zusammen

    1995 beschaffte die Schweizerische Südostban (SOB) vier neue Fahrzeuge für den Regionalverkehr auf ihrem Streckennetz. Es handelte sich dabei um NPZ-Pendelzüge, welche zu grossen Teilen baugleich mit den SBB NPZ 4. Serien waren. Die Fahrzeuge leisteten bis zum 3. Oktober 2025 über 30 Jahren einen treuen Dienst im Regional- sowie Voralpen Express-Verkehr bei der SOB. Mit den drei noch betriebsfähigen Fahrzeugen möchten wir von der Betriebsgruppe "SOB RBDe 566 NPZ" die NPZ`s aus dem aktiven Plandienst gebührend verabschieden.

    Dazu haben wir eine Extrafahrt von Einsiedeln via Rheintal nach Sargans organisiert. Von Einsiedeln bis nach Rapperswil sind wir als Regionalzug unterwegs, mit Halt an fast allen Stationen. Ab Rapperswil wird unser Extrazug zum Interregio und wir erreichen in zügiger Fahrt Romanshorn. In Romanshorn machen wir einen rund 2h Mittagshalt. Am Nachmittag verlassen wir die Stammstrecke des RBDe 566 (561) der SOB, wir fahren durch das schöne Rheintal hinauf bis nach Sargans. In Sargans endet dann unsere Abschiedsfahrt.

    Wir möchten euch die Chanche geben, das letzte mal drei SOB NPZ in einem Zug zu erleben und zugleich auch die erfolgreiche Übernahme des RBDe 561 082/182 feiern.

    Wir, das Team der Betriebsgruppe SOB RBDe 566 NPZ würden uns natürlich über eine Teilnahme sehr freuen, alle Infos entnehmt Ihr bitte dem angehängten Flyer.

    Abschiedsfahrt NPZ.pdf

    Hallo Zusammen

    Wir sind überwältigt und unglaublich Glücklich, dass wir den Mindestbetrag 11 Tage vor Ablauf der Spendenaktion erreichen konnten. An dieser Stelle ein grosses Dankeschön an alle Personen welche uns auf irgend eine Weise unterstütz haben.

    Als Dankeschön haben wir ein Video hochgeladen, welches den Klang eines fahrenden NPZ`s gut auf den Punkt bringt.

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    Die letzten 7 Tage haben begonnen und wir geben nochmals alles um noch weiter Geld zu Sammeln um dem Wunschbetrag ein Stückchen näher zu kommen.

    In den nächsten Tagen werden wir auch definitiv bekannt geben, welcher NPZ der drei betriebsfähigen Fahrzeuge übernommen wird.

    Hallo Roland

    Ich verstehe dich absolut, jedoch handelt es sich nicht um meine persönliche Meinung, sondern um die persönliche Umfahrung aus dem Bereich der jüngeren Generation Modellbahner.

    Ich mache seit Jahren die Erfahrung, dass die Generation Ü45-50 herum die "richtigen" Sammler sind. Sei es nun Märklin, Trix Express, Lima, Buco, Billerbahn, Wesa oder eben HAG. Das Sammelgebiet ist wichtig, ob es die Lok so zu 100% beim Vorbild gab, ob die Wagen dazu stimmen etc. ist nebensächlich - hauptsache es steht HAG oder eben Märklin etc. drauf.

    Bei den jüngeren Generationen U35-40 ist es meist umgekehrt. Man möchte Modellbahn Sammeln und nicht einen spezifischen Hersteller. Man möchte den Zug xy haben, möglichst in vorbildlicher Länge, mit allen Details sowie Epochengerecht. Sprich man hat den Zug im Kopf und sucht sich dann die Fahrzeuge bei den Herstellern heraus - meist ist dann Kunststoff oder Metall nebensächlich, sondern die Details stehen im Vordergrund. Da werden dann halt eben auch mal ältere Modelle durch aktuellere detailrauchere oder besser umgesetzte Modelle ausgetauscht. Meist gepaart mit einem Epochen Thema, einem Länderthema und der jeweiligen Bahngesellschaft / Region - sprich man sammelt nicht mehr "querbeetein" Ausgenommen davon natürlich die Kleinseriensammler in Form von Messing, da habe ich auch einige im Bekanntenkreis, da zählt nur Messing - da ist HAG und Märklin dann "Metallgussschrott". So sind die Vorlieben für die eigene Sammlung von Mensch zu Mensch bzw. von Generation zu Generation verschieden.

    Als ich vor knapp 15 Jahrne mit dem Bau der H0m Anlage begann, hatte ich auch riesen Respekt vor den Kunstsstofffahrzeugen von Bemo. Das Ziel der Anlage war und ist, jeder darf damit fahren, egal ob ein erfahrener Modellbahner oder jemand der zum ersten mal eine solche Lok steuert. Die Anlage ist jedes Jahr rund 200h im Betrieb, die Loks machen so auch Ihre Betriebsstunden sowie Kilometerleistungen... bislang hält sich der Schadne von abgebrochenen Zurüstteilen, zerbrochenen Gehäusen etc. in Grenzen. Pro Jahr gibt es im Schnitt 3-5 Zurüstteile die kaputt gehen, im Vergleich zum x 100 fachen Kuppeln und Endkuppeln vermutlich um die 0.2% kaputte Teile. Leider hab es auch schon den einen oder anderen Wagen, der von rund 1.5m auf den Boden knallte, auch da trotz Kunststoff haben die bisher drei abgestürzten Wagen dies überlebt. Eine Lok ist bislang von 0.8m auf den Boden geflogen, ein paar Kleinteile auf dem Dach waren defekt, dies kann auch bei einer Metalllok passieren - da bin ich echt erstaunt und hätte ich so nicht erwartet.

    @Dominik

    Für mich ein Grund, weshalb ich nur noch diese Modelle sofort kaufe die ich unbedingt haben muss. Bei den Modellen bei denen ein "es wäre schön - aber muss nicht zwingend sein" vorhanden ist, warte ich jeweils auf den Lagerabverkauf.

    Hallo Hermann

    Ich denke ein grosser Punkt ist auch das geänderte Interesse/Kaufverhalten. Die jüngeren Modellbahner, wollen immer mehr die detaillierteren Modelle und leisten sich sich diese auch gerne - sofern vom finanziellen her möglich. Mir fällt das in bei persönlichen Treffen, in den Sozialen Medien oder auch auf Ausstellungen etc. immer wieder auf.
    Auf mich persönlich bezogen ist es nicht anders, ältere Modelle wie z.B. Lima EW I oder Roco Re 4/4 II ältere Version werden durch aktuellere Modelle ersetzt. Bsp. Piko EW I oder aktuelle Roco Re 4/4 II 1. Serie.

    Auch ich sehe mir gerne alte Blechspielzeuge an, alte Uhrwerkloks etc. aus dem Interesse was früher mit den zur Verfügung stehenden Mitteln, Werkzeugen etc. möglich war. Aber selbst besitzen möchte ich solche Modelle nicht.

    Bei HAG Modellen verhält es sich als Beispiel gleich, wieso soll ich eine HAG Re 460, Re 6/6 etc. besitzen, wenn ich top detaillierte Modelle von Roco kaufen kann.

    Zumindest in meinem Modellbahnerumfeld sind „wir“ jüngeren alle etwa gleich gestrickt.

    Das macht es für den Verkauf von Modellbahn-Sammlungen, sei es nun auf Börsen, in Auktionshäusern oder anderen Plattformen nicht gerade einfacher. Von da her bin ich gespannt wie sich der Markt entwickelt.

    Hallo Chrigel

    Bei den SOB Loks musste bei keiner Variante ein Grundmodell eingesendet werden. Die Werbeloks und auch nun die 446 446-7 in rot entstanden aus den grundierten Lokgehäusen, welche damals bei Roco zusätzlich zu den Re 446 015 und 016 in der SOB Lackierung bestellt wurden.

    Nein die zusätzlichen Teile sind nicht vorhanden, dies sieht man bereits jetzt gut an den lackierten Modellen, die alten ansätze der Scheibenwischer sowie die alte UIC Dose ist noch vorhanden. Dennoch finde ich den ausgerufene Preis für ein Nischenprodukt mehr als Fair. Die Lok fuhr nur rund 9 Monate in diesem "Design" herum.