Hallo Erwin
Sorry dass ich erst jetzt eine Rückmeldung gebe, der Führerstand hat gerufen 
Es erstaunt mich, dass du gerade einige erwähnst. Ich habe aus meiner Sicht keine Exoten erwähnt. Es würde mich freuen, wenn du schnell aufschreibst, welche du suchen musstest.
Ich habe zwar von Gölsdorf schon gehört, die Dampflok dazu sagte mir nichts, ich wusste zwar das es im Zusammenhang mit seinem Namen um Dampfloks geht, in welchem Land und um welche Lok, war mir unbewusst. Die Französische Chapelon musste ich ebenfalls suchen. Die Bayrische S3/6 kannte ich zwar vom Namen her, hatte aber kein Bild dazu im Kopf, also so gesehen musste ich 2.5 Loks Googeln. Jetzt könnten wir uns Streiten ob mehr als eins also 2 schon einige sind. Im Bezug auf die erwähnten 5 Loks für mich ja, aber das ist Ansichtssache.
Eine Rocket oder ein BigBoy kenne ich, für den Rest war/ist mein Interesse an der Dampftechnik einfach zu klein.
Wenn Loks schon seit langer Zeit in allgemeinen Büchern die sich mit Eisenbahnen befassen, ihren festen Platz haben, dann ist das für mich ein Klassiker. Dazu gehört auf jeden Fall die Rocket.
Finde ich ein gutes Argument, da gehören dann Fahrzeuge wie ein ICE und ein TGV auch dazu, diese werden oft auch erwähnt, gerade wenn es um die moderne ÖV Entwicklung geht. Ich persönlich glaube, dass eine BoBo, eine Re 6/6 oder auch einT aurus einfach noch zu Jung sind, um in solchen Büchern aufzutauchen. Diese Diskussion können wir dann in aller Ruhe in 100 Jahren führen, wo auch immer wir dann sein werden 
Da musst du aber sehr klein gewesen sein. Auf die Schnelle habe ich nicht gefunden, bis wann das praktiziert wurde. Sobald genügend Re450 vorhanden waren, muss das geendet haben. 1994/1995 denke ich. Wenn nicht schon früher.
Es gab zwei Phasen, die erste Phase waren S-Bahzüge mit einem Dosto B und LS/EW I Wagen und später dann die Ae 6/6, Ae 4/7 und Re 4/4 II mit 4-6 Dosto Wagen. die letzten datierten Bilder stammen aus dem Jahre 1996, da war ich 5 Jahre alt. Die Erinnerungen dazu habe ich nicht mehr, aber es gibt Fotos, die mich vor und in einem solchen Zug zeigen.
Ok, das verstehe ich. Ernsthafte Frage, du warst damals so jung, macht das Freude mit angejahrtem Material zu arbeiten? Ich hätte da eher die Nase gerümpft.
Eine Ernsthafte Antwort, als Eisenbahntechniker ganz klar ja. Man lernt die Technik, die Grundlagen, das Zusammenspiel von Technik, Masse, System Rad/Schiene etc. viel besser kennen als heute. Denn man sieht den Verschleiss, man hört die Technik, man kann sie anfassen.
Ich habe von den BDe 4/4 über die Re 4/4 I, NPZ KTU/Serie, Re 446 über einige Dieselloks bis hin zu den Flirt 1/2 Fahrzeugen gearbeitet. Die älteren Fahrzeuge konnte man das Schema in die Hand nehmen, konnte die defekte eruieren und reparieren. Die Fahrzeuge waren oft gut gepflegt und in der Wartung logisch aufgebaut. Bei den fahrenden PC`s ala Flirt war oft das Problem, dass man Phantomstörungen beheben durfte. Man wusste gar nicht so recht, was ist die Störung, man versuchte mal ein wenig was und lies das Fahrzeug mit ungutem Gefühl wieder aus dem Depot. Wenn man ein Bauteil eruiert hatte, durchte man teilw. gut und gerne eine Stunde, Sitze ausbâuen, Verschallungselemente ausbauen, bis man ans eigentliche Bauteil kam (Stichwort Wartungsfreundlichkeit). Zumindest bei der Eisenbahn spielt es keine Rolle ob alt oder neu, der Dreck der sich Sammelt ist der Selbe.
Kurz gesagt, ja da habe ich lieber an den alten Fahrzeugen gearbeitet als an den modernen.
Ganz anders war dies bei mir in der Lehre zum Polymechaniker, da war ich froh die Maho 400/800 oder Picomax 40 verlassen zu dürfen und ab dem 2. Lehrjahr auf modernere CNC Maschinen wechseln zu dürfen.