Beiträge von egos

    Seit drei Wochen kämpfe ich wieder einmal mit den Tücken der Programmierung. Ich bin schon weit fortgeschritten in der Positionskontrolle eines fahrenden Zuges. Die Anlage macht über Besetztmelder eine Rückmeldung an das Programm. Nun habe ich festgestellt, dass immer wieder einmal ein Link (= nicht überwachter Gleisabschnitt zwischen 2 Blöcken) eine Freimeldung anzeigt, aber die beiden angrenzenden Blöcke noch als belegt im Programm erscheinen. Das stört die Positionsberechnung ungeheuer, nebst der Tatsache, dass das gar nicht möglich sein kann. Denn innerhalb eines belegten Bereiches durch einen Zug muss durchgehend "belegt" gemeldet werden.

    Heute habe ich die Ursache gefunden. Die Links sind eben nicht überwacht und werden darum nur gerechnet, ob sie belegt sind oder nicht. Die Blöcke zeigen gemessene Zustände, ob sie belegt sind oder nicht. So weit war das eigentlich immer klar. Aber es gibt eine Falle in der Hardware. Die Selectrix-Decoder von Rautenhaus kann man so programmieren, dass sie eine Sekunde Abfallverzögerung abwarten, bis sie wieder "frei" anzeigen. Das ist wichtig, damit das Signal des Decoders nicht flackert bei den letzten Achsen des Zuges. Während dieser Verzögerungszeit läuft aber leider das Programm 13 Mal durch mit dem "freien Link".

    Nun gibt es 2 Möglichkeiten: ich schalte die Verzögerung ab, dann gibt es aber "Flackerschaltungen", oder dann verliere ich eine Sekunde Genauigkeit. Bei 80 km/h beim Vorbild gibt das eine ungenaue Position von etwa 30 cm!

    Da werde ich auf die Positionsbestimmung mit dem Zugende verzichten müssen. Der Kopf des Zuges erzeugt beim Beginn der Belegung keine Verzögerung. Mal schauen!

    Gruss Oski

    Hoi Marco

    Das ganze gefällt mir sehr, auch die Brücke. Noch ein Hinweis: Genau unter der zukünftigen Brücke hat es in der Realität kein Gras, weil der dazu notwendige Niederschlag dort fehlt. Darum wird meist ein Kiesbett erstellt oder Belag eingebaut.

    Gruss Oski

    Hoi Bruno

    Allerdings ist die Ära Irniger schon eine rechte Zeit in der Vergangenheit. Die Nachfolger hiessen Naunheim, das Geschäft wurde mit "Nabo" abgekürzt. Nach relativ wenigen Jahren startete Herbie Kramer sein Geschäft "Hekra". Bei Irniger wurde ich nie warm, die haben mich nicht für voll genommen. Selbstverständlich lag das an mir selbst. Aber mittlerweile bin ich bald 80 Jahre alt, es muss also eine recht lange Zeit zurück liegen. Zur damaligen Zeit gab es noch keine digitalen Archive. Meinen ersten digitalen Rechner kaufte ich im Jahr 1980, eine IBM-Maschine 8086 für fast zwanzig tausend Franken. Die Speicherplätze waren damals das Problem. Ich kann mich gut an Frau Irniger erinnern, sie verkaufte mir einmal 10 Güterwagen der gleichen Sorte, aber zu Hause war eine Schachtel leer. Der Inhalt stand noch im Schaufenster. Es gab ein kleines Büro, bis sie erkannte, dass ich nicht ein Glünggi war. Die Sonder-Exemplare von Irniger hätten mein Budget damals gesprengt. Darum habe ich keine solchen Preziosen. Hoffentlich findest du bessere Angaben zu den gesuchten Modellen.

    Gruss Oski

    Die Revisionen der Steuerbehörden hatten nie etwas auszusetzen an meinem Vorgehen

    Gratuliere Teddy, dann ist es dir super gegangen. Fair und gerecht ist es damit allerdings nicht. Meine Firma löse ich nach 40 Jahren auf ohne eine einzige MWST-Revision. Pflicht wäre allerdings eine Revision im Durchschnitt alle 6 Jahre. Dafür hatte ich drei SUVA-Revisionen.

    Zurück zu Freiwald: Er wird als deutscher Unternehmer vielleicht auch anders angefasst als einheimische Gesellschaften und vielleicht tönt es auch so aus dem Wald heraus wie man hineinruft. Egal, er kann entscheiden. Die bisherigen Kunden können aber auch entscheiden.

    Gruss Oski

    Hoi Giorgio

    Danke für den Link. Es geht um mehr als nur Umnummerieren. Die von mir erwähnte Serie hat ein vollständig schwarzes Gehäuse. Wenn ich die richtigen Wappen organisieren kann, fehlt mir immer noch das Gehäuse. Bei C-Gleis-Plus sind noch zwei Modelle an Lager mit den Wappen Zürich und Glarus. Aber die sind zu teuer, um selber noch Änderungen anzubringen.
    Aber gut, dass ich jetzt diese Adresse kenne.

    Herzliche Grüsse
    Oski

    Heute war nach über einem Monat wieder einmal ein Fahrtag. Allerdings gab es an der realen Anlage zuerst zwei Nullpointer im Programm. Das ist jetzt behoben. Nun startet ein Zug mit Klicks auf dem Bildschirm gesteuert. Er beschleunigt auf Level 23, was hier einer Geschwindigkeit von 80 km/h entspricht. Nach dem dritten angewählten Block ist es leider fertig. Anhalten geht nämlich nicht mehr. Der Zug saust einfach Runden und das Programm reagiert nicht mehr auf Klicks. Der Handregler beendet die Stromzufuhr, aber die Selectrix-Zentrale arbeitet unverdrossen weiter. natürlich immer noch auf Level 23. Was habe ich da wieder programmiert!

    Dafür kann ich einen Neuzugang bewundern:

    Es ist zwar keine vorbildgerechte "livrée", aber das Wappen Zürich fehlte mir noch in der schwarzen Sammlung. Nun sind alle meine Wurzeln abgedeckt, Thurgau und St. Gallen waren schon vorhanden. Theoretisch fehlt noch Appenzell, aber diese Lok gibt es nicht als Modell in Schwarz.

    Gruss Oski

    Weiss jemand, was die gesetzlichen vorgeschriebenen Fristen für sowas sind?

    Es gibt keine gesetzlich vorgeschriebenen Fristen, warum denn auch? Es braucht doch nicht für jeden ethisch anständigen Vorgang im Geschäftsleben auch noch ein Gesetz. Der Verkäufer aus der EU ist für die Schweizer Kundschaft einfach unanständig und gehört nicht berücksichtigt. Die Kundschaft kann das selber steuern ohne Anwälte.

    Es gibt so viele kleine Firmen in Deutschland, welche die MWSt korrekt und professionell für die Schweiz abrechnen, das kann kein Hexenwerk sein

    Dieser Meinung sind nur Leute, die selber nie die CH-MWST abrechnen mussten. Ich habe das rund dreissig Jahre lang machen müssen (1 x alle 3 Monate) und habe dabei meine Erfahrungen gemacht. Zudem hat die letzte Änderung des MWSt-Gesetzes etwas gemacht, was sich einfach nicht gehört: Es werden Umsätze einer EU-Firma als Massstab genommen, die überhaupt nichts mit der Schweiz zu tun haben. Die MWSt ist eine Warenumsatzsteuer, die nur auf dem Warentransport in die Schweiz beruhen darf. Alles andere ist reine Wucher-Ideologie.

    Gruss Oski

    Die Ausführungen von Freiwald habe ich so verstanden, dass er den administrativen Hürden der Mehrwertsteuerbehörde in der Schweiz ausweichen will. Es wird nicht gesagt, dass Schweizer die Software nicht betreiben werden können. Was mir nicht klar ist, ist nur, ob der Lizenz-Schlüssel auf dem Modellbahn-PC nur die Schnittstellen-Adresse oder eben auch die IP-Adresse beinhaltet. Letzteres kann ich mir nur schwer vorstellen. Bei meinem PC ist eine dynamische IP-Adressen-Zuteilung eingestellt. Die ist deshalb immer anders. Mein DHCP-Server ist beim Anbieter in Zürich, da habe ich keinen Einfluss. Zudem hat mein Moba-Keller keine Internetverbindung.

    Letztendlich bin ich richtig froh, dass ich das Programm selber mache, auch wenn es bei weitem noch nicht richtig läuft.

    Gruss Oski

    Lieber Hermann

    Es läuft genau so, wie Peter es beschreibt. Ausgeblendete Zellen werden durch eine feine Doppellinie dargestellt. Betrachte dein Bild rechts, man sieht die Doppellinie zwischen 1271 und 1274 gut. Der Zwischenraum ist jeweils in der Grundfarbe des Blattes.

    Gruss Oski

    Mir hat es auch sehr gefallen an der Börse, auch wenn ich weder etwas gebraucht noch etwas erstanden habe. Wie Röbi schon sagte, es waren sehr viele Forumisten anwesend. Gefühlt waren es deutlich über zehn. Röbi ( sturzi) habe ich auch wieder einmal gesehen. Es kamen auch eher seltene Gäste, zum Beispiel Paul ( Bierundbahn). Es fehlten aber auch solche, von denen man das nicht erwartet hätte. Zum Beispiel Roger ( 11465 - Oerlikon), aber er hat im entscheidenden Moment natürlich Grippe. Da wünsche ich gute Besserung! Der nächste Treff dürfte die GV sein. Da freue ich mich auch schon. Auch Kurt@(Uri-Stier ) war an der Börse oder Reto ( boesi ). Ich kann gar nicht alle aufzählen, es gäbe noch viele.

    Am 12. September ist die nächste Börse in Wettingen. Die ist bereits vorgemerkt.

    Gruss Oski

    Seit dem 29.Oktober habe ich nun das Java-Programm überarbeitet und auf mehrfache Züge erweitert. Ich verzichte darauf, aufzuzählen, wie oft ein Absturz entstand usw. Immerhin entwickelte sich die Sache zu einem Weihnachtsgeschenk. Es ist aber erst der "Trockentest" ohne Anlage gelungen und getestet.

    Die Ausgangslage: 3 Züge stehen in den Blöcken B0100 (Zug 010), B0110 (Zug 011) und B1012 (Zug 012). Die Züge sind hellblau markiert, die geplante Fahrrichtung wird durch die Pfeilspitze angedeutet, der rote Punkt zeigt die Front des Zuges. Hier fahren alle vorwärts:

    Nun kann ich alle 3 aktivieren. Die Züge bleiben noch stehen, weil keiner weiss, wohin die Fahrt gehen soll. Aktivierte Blöcke mit einem Zug werden gelb markiert:

    Sobald die Fahrstrasse um den nächsten Block erweitert ist, fährt der Zug ab. Jeder Zug muss einzeln gestartet werden. Unterhalb des Gleis-Layouts befindet sich das Tableau mit den Geschwindigkeiten der Züge. Grüne Balken sind Fahrt oder Beschleunigen, rote Balken stellen Abbremsen dar:

    Am Schluss der Fahrten muss jeder Zug deaktiviert werden:

    Die neuen Stellungen werden im Programm noch nicht korrekt abgespeichert, aber ich arbeite dran!

    So, nun werde ich den Feierabend geniessen.
    Gruss Oski