Beiträge von egos

    Nebst den Zügen möchte ich auch die Bahninfrastruktur festhalten.

    Lieber Remo

    Man kann nicht alles! Ich war früher einmal viel viel jünger (verzeihe: ein Pleonasmus!), damals fuhr ich mehrmals die Woche von Winterthur nach Zürich und wieder zurück. Die Bahninfrastruktur beanspruchte mich massiv, musste ich doch zwischen allen Bahnhöfen die Anzahl der nummerierten Masten kennen, ebenso die Bezeichnungen der Signale und Weichen. Daneben waren auch die Betriebsnummern der Loks und die der benützten Personenwagen aufzuzeichnen. Heute würde die Kesb (= Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde) einschreiten und mich in eine geschlossene Klinik einweisen. Irgendwann hatte ich dann ein Einsehen mit mir selber und warf die ganzen Aufzeichnungen ins Altpapier. Wenn ich das laut erzähle, bin ich aber wieder gleich weit wie damals. Die Kesb würde mich wieder einweisen. Mich erschütterte eben die Tatsache, dass die damalige SBB die Infrastruktur schneller ersetzte und veränderte, als ich die Strecke abfahren konnte. Dabei hätte es in den Notizen allerlei Wissenswertes gehabt, das man heute nutzen könnte. So ist der Lauf der Zeit.

    Also bleibt mir nur der Rat: Wirf nichts weg, selbst wenn du nicht alles selber veröffentlichen kannst. Hole dir Hilfe bei der Bewältigung der Aufgabe.

    Herzliche Grüsse

    Oski

    Hallo Michel

    Das ist eine gute Nachricht, danke. Ich habe im Programm eine gerechnete Reserve von 10 cm vor dem Signal vorgesehen. Würden diese 10 cm überfahren, gäbe es eine Verletzung des Sicherheitsabschnittes im Block, was dann vom Programm ausgewertet würde. Wenn also +/- 1 cm zu erreichen sind, wäre das völlig ausreichend.

    Gruss Oski

    Hallo Heiri

    Der Architekt Hilfiker hat am Bahnhof Winterthur-Grüze ein mittlerweile geschütztes Dach entworfen:

    Perrondach Grüze

    Es ist der gleiche Hilfiker, der auch die Bahnhofsuhr entwarf. Der Hauptträger ist eine Röhre. Die statische Konstruktion ist ein "Gerberträger". Bei dieser Bauweise ist nur ein Stützenfeld statisch stabil gebaut, die weiteren Felder sind über Gelenke angehängt. Es ist eine spezielle Bauweise und wurde nirgendswo weiter bei Perrons angewandt.

    Gruss Oski

    Hallo Christian, Teddy und Dani

    Besten Dank für die Erklärung der Gegen-EMK. Das hörte ich meines Wissens noch nie. Aber vorstellen kann ich es mir jetzt. In Wikipedia findet man das zwar auch, aber eure Erklärungen sind mindestens so gut.


    Hallo Michel

    Besten Dank für den Tipp. Das habe ich sofort nachgeschlagen in ESU V4. Das ist gut beschrieben und hat eine Tabelle mit den notwendigen CV-Werten für verschiedenste Motorhersteller.


    Warum habe ich das überhaupt gefragt? Im Java Programm muss ich für jede Lok eine Geschwindigkeitstabelle mit den Fahrstufen als Input hinterlegen. Klar, hätte ich auf der Anlage einen Rundkurs ohne Steigungen, müsste ich das Lastverhalten nicht kennen. Aber eben, ich habe eine kleine Steigung und wieder ein kleines Gefälle im Rundkurs. Wenn ich Eichfahrten mit konstanter Fahrstufe machen soll, muss der Decoder die Geschwindigkeit regeln.

    Ich berechne nachher auch den Fahrweg mittels der Eichgeschwindigkeit. Das Anhalten vor einem roten Signal soll einigermassen am richtigen Ort sein. Diese Anforderung wird umso besser erfüllt, je genauer der Decoder die Geschwindigkeit halten kann.


    Nun danke ich alle Beteiligten nochmals herzlich, dass ihr einem alten Klaus auf die Sprünge geholfen habt.

    Liebe Grüsse aus Winterthur

    Oski

    Liebe Forumisti

    Beim analogen Fahren ist es klar. Geht es auf der Anlage bergauf, wird der Zug langsamer, am Trafo muss man aufdrehen um die Geschwindigkeit konstant zu halten. Aber wie ist es beim digitalen Fahren? So wie ich das verstehe, ist die Impulsbreite je nach Fahrstufe anders. Also fährt der Zug innerhalb des "Stottertakts" immer noch analog. Die Gesetze der Physik müssten also sich genau gleich auswirken. Was mich unsicher macht, sind die Aussagen wie "lastunabhängige Fahrgeschwindigkeit". Wenn das stimmen soll, müsste doch die Fahrstufe bei einer Steigung erhöht werden, sonst würde der Zug langsamer. Ich kann mir vorstellen, dass man das regeln kann. Aber wie merkt die Zentrale die grössere Last?

    Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen?

    Herzliche Grüsse

    Oski

    Hallo Fabian

    Mir gefällt eure Anlage auch sehr. Kannst du einmal verraten, wie ihr die Gelände-Spanten plant? Das kann man ja nicht hinterher einpassen, sondern man muss schon zum voraus genau wissen, wo das nächste Trasse zu liegenkommt. Die Holzstärken sind meist gross wie auch die Verbindungsmittel. Sieht eindeutig nach Profi aus!

    Auf meiner Anlage beginnt in diesem Frühjahr auch der Unterbau beim Gelände. Eure Lösung interessiert mich darum sehr.

    Herzliche Grüsse

    Oski

    Fast schade, dass die Loknummer nicht 460 049 sein wird! Am 26. Februar kenne ich meine Frau bereits seit genau 49 Jahren. Das wäre denn doch noch ein super Zufall!

    Herzliche Grüsse

    Oski

    Lieber Marino

    Mir gefällt das zweite Bild der Ae 6/6 auch besser. Die Farbe gefällt mir auch. Sogar deine hellgrüne Ae 4/4 (hoffentlich ist es keine Re 4/4, sonst ... grrrrrh!) gefällt mir. Und weisst du, was mir am meisten gefällt? Dein Einsatz für die Hag-Datenbank! Das würde nicht jeder einfach so machen. Besten Dank dafür!

    Herzliche Grüsse

    Oski

    Lieber Roger

    Spitze, was du an Tankwagen und Schachteln machst. Das gefällt mir! Aber es ist schon so, der Perfekte leidet an Sachen, die den andern kaum oder gar nicht auffallen. Zum Beispiel der OLEX Wagen. Hättest du den nicht selber ganz leicht kritisiert, wäre mir die Folie gar nicht aufgefallen. Sie stört aber überhaupt nicht (ja, ja, dich schon), viele Werbungen werden auf einem eigenen Feld angebracht, meist noch in anderer Farbe. So sieht das trotzdem gut aus.

    Herzliche Grüsse

    Oski

    P.S. Ich weiss, wirklich helfen kann ich dir nicht. Du bist zu perfekt und ich bin viel zu wenig anspruchsvoll.

    Mich hat eher überrascht, dass alte Piloten sich zu waghalsigen Experimenten hinreissen lassen. Erwartet hätte ich, dass erfahrene Piloten einfach keine unnötige Risiken eingehen würden, Aber es ist in unserer Gesellschaft einfach so, wer nichts Spezielles wagt, gewinnt auch nichts und verliert in der Zukunft allenfalls noch zahlungskräftige Kunden. Aber wir sehen das schon auch richtig, die physikalischen Gegebenheiten regeln die Angelegenheit im richtigen Sinne. Die nächsten zwanzig Jahre wird dieses Manöver niemand mehr probieren, egal ob solche Flugzeuge eine Flugbewilligung erhalten werden. Und die Sache mit der eventuell ungenügenden Wartung der "Kähne" hätte mich sowieso abgehalten, eine solche Tour mitzufliegen. Es ist ja gerade die richtige Zeit, um darüber nachzudenken, ob jede mögliche Reise auch eine unbedingt notwendige sein soll. Zu meinem 60. Geburtstag hätte ich einen Rundflug mit einem Ballon haben können. Da ich leider zu viel weiss über die Flugkünste dieser "Geräte" und der heutigen Ballonführer, habe ich selbstverständlich grosszügig verzichtet. Überhaupt, momentan geniesse ich die Ruhe vor meinem PC und versuche mich in der Programmierung meine Anlage. Da stelle ich fest, es wird immer besser und das Absturzrisiko beschränkt sich auf "NullpointerExceptions" und kostet nicht sofort das Leben.

    Gruss Oski

    Hallo Thom

    Gute Besserung! Hüte dich vor Long-Covid und gehe rechtzeitig in die Reha, nicht erst in zwei Monaten. Langzeitschäden heilen viel schlechter.

    Herzliche Grüsse

    Oski

    Und wenn jemand keine Kreditkarte hat? Es geht Märklin nicht um den Zahlungsausstand, sondern darum, keine Rechnung per Post versenden zu müssen. Das könnte man auch per Mail mit allen Kontodaten erledigen. Dann würden mittels SEPA-Überweisung gar kein Spesen anfallen, Ausland hin oder her.

    Ich bin so ein Fall. Mir müssen sie weiterhin schreiben, wenn sie keine modernen Wege beschreiten wollen.

    Gruss

    Oski