Beiträge von Beat

    Gemäss Bahnforum Schweiz sollen die HAT modernisiert werden, neue Antriebseinheiten, modernisierte Innenausstattung, automatische Türschliessung, verkürzung auf 4-5 Wagen + 2 Triebköpfe. So sollen die Züge nach wie vor auf gewissen Linien im hochwertigen IC-Verkehr bis 2030 zum Einsatz kommen.


    Aktuell sind, gemäss dieser Quelle 26 Züge modernisiert. Hauptgrund sei, dass die Nachfolgemodelle die Zuverlässigkeit, die Kosteneffizienz sowie den Komfort aktuell gegenüber dem HST nicht erreichen.

    Neue Antriebe, automatische Türen (öffnen und schliessen) hatte ich bereits erwähnt.


    Die modernisierten HST Züge werden auf den Strecken von London in Richtung Westen als Zubringer zu den Intercity Zügen auf Teilstrecken z.B. Bristol - Exeter, Exeter - Plymouth oder Plymouth - Penzance eingesetzt. Die modernisierten HST Züge, besonders die Züge mit 4 Zwischenwagen genügen dem "hochwertigen IC-Verkehr" nach dem Umbau nicht mehr da die First Class fehlt und auch kein Buffet-Wagen eingereiht wird. Letzterer ist auch nicht mehr notwendig da die Bedienung der Fahrgäste am Sitzplatz (nur 1. Klasse) nicht mehr notwendig ist und im Zug ein Minibarservice angeboten wird. Somit braucht es keine Küche mehr.


    Die Einsätze bis 2030 betreffen vor allem nicht elektrifizierte Strecken in Schottland, gegenwärtig verkehren dort hauptsächlich 4 Teilige dieselelektrische Triebzüge Class 220 (Voyager) gebaut von Bombardier, Baujahre 2000 - 2001. Diese Züge sollen technisch sehr unterhaltsaufwändig sein und auch nicht über genügend Kapazität verfügen (sie sind tatsächlich sehr komfortabel eingerichtet). Dort sollen die modernisierte HST Züge künftig auf den nicht elektrifizierten Strecken nördlich von Glasgow und Aberdeen eingesetzt werden. Durchgehende Züge London King's Cross - Aberdeen (Inverness) verkehren nur noch wenige mit HST Einheiten.

    Geplant war nur noch ein Maschinenwagen + 4 Wagen 2. Klasse + 1 Steuerwagen (von ausrangierten Interciyty 225 Zügen, Baujahre 1988 - 1991) zu betreiben. Offenbar konnten dann die Züge die Fahrzeiten auf den Steigungsstrecken nicht einhalten. Ausserdem bieten die Steuerwagen nur Gepäck / Diensträume. Diese sind in den Maschinenwagen schon vorhanden.


    Interessant auch das schon heute einige Museumsbahnen HST Züge betreiben, gesehen als Züge mit nur 2 Zwischenwagen.





    Neue Technologie hin oder her, iIch denke eher, dass das geliefert wurde was bestellt worden ist.

    Das ist garantiert mit Sicherheit so. In den neuen Zügen zählt die Kapazität vermutlich mehr als der Komfort. Die HST Züge wurden ja auch zu einer Zeit beschafft als British Rail noch eine Staatsbahn war, heute müssen die Bahnen möglichst wirtschaftlich arbeiten, da zählt die Masse mehr als die Bequemlichkeit. Natürlich wurde auch bei den Umgebauten HST Zügen (sie wurden ja schon mehrfach "angepasst") die Anzahl Sitzplätze vermehrt. Bei den aktuellen Umbauten sind nun in der 2. Klasse ähnlich enge Sitzabstände wie in den Class 802 (AT 300) Zügen eingerichtet.

    Noch ein Update zu den HST Zügen:


    So schnell wie geplant kann auf die Züge doch nicht verzichtet werden. Deshalb werden viele nochmal saniert. Das kann dann so aussehen:



    Es kommen neue Antriebsanlagen zum einbau welche wesentlich sauberer und leiser als die bisherigen aus den 2000er Jahren.


    Auch das hier gehört endlich der Vergangenheit an:



    Die Wagen erhalten automatische Türen, zu sehen am ersten Wagen hinter dem Maschinenwagen.



    Hier noch das Design einer anderen Bahngesellschaft:


    Hier mal ein Bild eines Hitachi Zuges Class 802 welche die HST vorerst auf der Strecke London - Penzance ablösen werden.



    Der Zug durchfährt die Haltestelle Taunton mit recht hoher Geschwindigkeit.

    Das Design des Zuges ist natürlich Geschmacksache. Die "Standard Class", das wäre bei uns die zweite Klasse, ist voll auf Massentransport ausgelegt. "Unterhaltsfreundliche" Hartschalensitze, Flugzeugbestuhlung, sehr geringe Sitzabstände. Die "First Class" ist komfortabler, erreicht aber den Komfort in den HST Zügen nicht. Mit den SBB ICN kann die "First Class" jedoch mithalten. Die Züge sind je nach Anzahl Halten zwischen 5 und 6 Stunden unterwegs. Davon zwischen 45 und 60 Minuten im elektrischen Betrieb unter Fahrleitungen.

    Man kann sich nun überlegen wie weit es Sinn macht schwere Teile der elektrischen Ausrüstung, welche auf 80 % der Strecke nicht benötigt werden mit zu transportieren. Umgekehrt natürlich auch. Da für den elektrischen Betrieb vermutlich ein rechter Teil der benötigten Energie in Kohlekraftwerken aus Importkohle Produziert wird darf man den ökologischen Nutzen durchaus hinterfragen. Seit Jahren ist geplant die Strecke nach Cornwall zu elektrifizieren, es fehlt am Geld, dieses wird für Strassenausbauten benötigt.

    Es wird wohl noch eine Weile weiter gedieselt. Immerhin mit modernen Zügen welche heutige Abgasnormen wohl erfüllen. Die Züge beschleunigen auch im Dieselbetrieb ziemlich gut. Die Fahrpläne sind vermutlich noch auf die HST Züge ausgelegt weshalb die neuen Züge schon mal auf die Einfahrt in Stationen warten müssen weil siezu früh dran sind. Der Wechsel von Diesel auf Elektrobetrieb erfolgt in voller Fahrt, man merkt davon kaum etwas. Das brummen der Motoren verstummt, kurze Zeit später hört man ein deutliches klacken des Hauptschalters und der Zug beschleunigt auf die vorgesehene Geschwindigkeit

    Der Bahnhof Taunton Station sieht auch alt und bewährt aus. ;) Letzte grössere Renovation in den 70er Jahren? 0

    Erwin da irrst Du Dich gewaltig.

    Die Perrondächer sind noch im alten GWR Stil, der Rest ist bis aufs Wesentliche reduziert und modernisiert. Man sieht es auf meinem Bild nur nicht. Elektronische Ticketgates regeln den Zugang zu den Perrons. Wer kein gültiges Billet hat kommt nicht rein, und auch nicht aus dem Bahnhofsbereich raus. Verglaste Wartezonen aus Fertigelementen gebaut, vandalensichere Sitzgelegenheiiten. An der Perronkannte markierte Zonen lassen den Fahrgast wissen wo der Wagen hält in dem sich sein reservierter Sitzplatz befindet. Auf grossen elektronischen Anzeigen wird informiert in welcher Zone welcher Wagen zum stehen kommt und das passt dann genau.Die Tickets können an zahlreichen Automaten gekauft werden, ich konnte in den Zügen beobachten das die meisten aber ein elektronischen Ticket auf dem Handy haben.

    Der personalintensive Bahnbetrieb wie ich ihn noch vor 10 Jahren im vdreinigten Königreich erlebt habe ist schon längst Geschichte. Dafür hat die Privatisierung gesorgt. Auch zahlreiche "Operater" sind verschwunden, die Konkurenz auf den lukrativen Strecken nicht.

    Sali Hermann

    Sie sind noch unterwegs


    Jedenfalls heute Morgen noch.

    Die neuen Hitachi Züge können sowohl elektrisch wie auch mit Dieselmotoren fahren, sind aber offenbar noch nichg so zuverlässig wie gewünscht. Geplant war dieHST Züge im April 2019 vollständig zu ersetzen, daswird vermutlich noch eine Weile dauern.

    Du erlaubst mir sicher, dass ich deine in #9 gemachte Aussage zum Minimalspannungsrelais (Pos. 86) für die vielen Nichteisenbahner dieses Forums präzisiere:

    Danke Rene für die leicht verständliche und sachliche Erklärung

    Und auch von mir ein Kränzli an Hermann für die bestens gelungenen Bilder.

    Übrigens gibt es solche Minimalspannungrelais nicht nur in Lokomotiven, Hermann Du hast mindestens 2 solche bei Dir Zuhause...

    Habe mal kurz Tante Google bemüht und nach Märklin 39520 gesucht. Bin auf folgende Angebote gestossen (Angaben ohne Gewähr, einfach das was auf der jeweiligen Webpage angegeben wurde - ohne allfällige Vorbestellrabatte):


    Danke Roland, das erspart mir Sucharbeit.

    Ich bin doch etwas erstaunt wie weit die Schweizer Preise auseinander liegen.


    Steche jetzt auch wieder in ein Wespennest.:)


    Nein, ich denke nicht :)


    Den Wunsch nach einem zeitgemässen und brauchbaren Be4/6 Modell kann ich nachvollziehen weil ich schon reichlich Erfahrungen mit den Roco Be4/6 verschiedener Produktionen gemacht habe. Damit ich nicht in ein Wespennest steche (und Roco ist auch gar nicht das Thema) verzichte ich darauf darüber zu berichten, nur so viel: Keines der Modelle ist noch so weit beieinander das es läuft.

    Dem Wunsch nach einer Be4/6 schliesse ich mich an ohne dafür einen bestimmten Hersteller zu bevorzugen.

    Aber viel spart man dabei wohl nicht ein, wenn man ihn wegliesse.

    Das glaube ich auch nicht. Insbesondere wenn man bedenkt das die digitale Elektronik durch was anderes ersetzt werden muss damit das Modell rein analog funktioniert. Da wohl die Kunden welche ein rein analoges Modell kaufen würden nicht in der grossen Mehrheit sind würde eine kleine rein analoge Auflage nicht weniger kosten.

    Der Unterschied ist wohl richtig ausgerechnet aber trotzdem falsch. Woher kommt der Preis von 600€? Da hat sich wohl keiner bemüht aktuelle Preise in Deutschland nachzusehen sondern einfach mal was in die Welt hinaus berichtet. Leute wenn ihr schon nicht vergleichen wollt, keine 30 Sekunden im Internet nach Preisen nachsehen wollt ist es für mich kaum glaubhaft hier im Forum über "zu teuer" zu klagen. Meine Meinung.

    Ich habe mal schnell eine Suchmaschine bemüht, dabei fand ich unter den ersten Treffern diese Preise:

    Menzels Lokschuppen 521.99€

    Matschke 539.-€

    Macht bei mir einen Preisunterschied von ca. 9.-€ wenn ich jetzt mal den Preis in der Schweiz so stehen lasse wie geschrieben wurde. Wobei ich jetzt mal nicht intensiv nach noch günstigeren Preisen gesucht habe, weder in der Schweiz noch in Deutschland.....

    Mir ist schon bewusst das es für Analogbahner ein hoher Preis ist alle diese digitalen Spielereien mit bezahlen zu müssen. Die Frage ist nur ob ein analoges Modell wirklich viel weniger kostet?

    Ich bin es mir auch bewusst das sich nicht jeder ein H0 Lokmodell in dieser Preisklasse leisten kann. Ich selber werde es mir genau überlegen ob ich mir das Modell (das von Trix) wirklich leisten werde, erst mal warte ich ab was über das Modell berichtet wird wenn es ausgeliefert ist. Wenn ich mir dieses Modell dann nicht leisten kann kaufe ich es eben nicht.

    Bezüglich: „Es kann nur der von Liliput in der Spurweite H0 sein“ bin ich nicht ganz deiner Meinung, es könnte sich auch um Spur N (Minitrix) handeln.

    Da bin ich anderer Meinung und zwar aus folgendem Grund:

    Schon gesehen in welchem Thema die Frage gestellt wurde (beachte den unauffälligen Pfeil)


    Und deswegen geht meine Vermutung dahin das es sich tatsächlich um ein H0 Modell von Liliput handelt.


    Darüber wurde schon fast alles gesagt. Eine Möglichkeit wäre noch das es sich um ein Modell der ersten Serien, noch in Österreich produziert, handelt. Die Achsen sind in der Länge (Spitze - Spitze) nicht mit jenen der späteren Produktionen von Bachmann kompatibel. Die Bachmann Achsen sind geringfügig länger und klemmen deshalb leicht. Möglicherweise wurden die Achsen an deinem Modell schon mal getauscht?

    Moment: Wenn Die Lok vom Halleninneren auf die beiden Wagen geprallt ist, worauf diese wie beim Kugelspiel vorne weggeschleudert wurden, würde es mich nicht wundern, wenn das Fahrgestell verzogen wurde...8|

    (Der auf den Bildern sichtbaren Schaden, die durch das Wegschlagen der Mauer entstanden sind, scheinen hingegen nicht allzu gravierend. Dafür ist ein Backsteinmäuerchen nicht stabil genug).


    Oder weisst Du da etwas konkretes, Michel?

    Anhand der Bilder kann man wohl keine Schadensbeurteilung durchführen. Gemäss Medienbericht soll ein Lok auf 2 Wagen aufgefahren sein. Den zweiten Wagen sieht man nicht. Da halte ich es wie Roger, durch den Aufprall können durchaus Schäden am Fahrzeugrahmen entstanden sein.

    Derzeit fliegt kein Oldtimer mehr in ganz Europa. Sei es die Ju, oder die Super Conny. Das finde ich echt schade.

    Bist Du ganz sicher?

    Vielleicht nicht mehr Passagierflüge sondern nur noch Flüge für Vereinsmitglieder oder so ähnlich. Und wie alt muss ein Flugzeug sein um als Oldtimer zu gelten?

    Spontan kommt mir da der Antonov Club Avianna in den Sinn. Das Flugzeug eine Antonov AN-2 ist BAujahr 1979 und sie fliegen ab dem Birrfeld.