Beiträge von Cebu Pacific

    Beim kleinen Teil im Vordergrund hat es in der Seitenwand viele kleine Fehlerstellen. Falls das überhaupt ein Teil ist und nicht bloss der Filament Friedhof. Im Teil rechts davon setzt sich das ein Stück weit fort. Dem Filamentwechsel geschuldet? Erinnert mich an unseren German RepRap den wir kürzlich entsorgt, bzw. an eine andere Abteilung weiter gegeben haben.

    Hatten wir in den 70er Jahren weniger als heute? Zweifellos.

    Die 70er Jahre habe ich bewusst miterlebt. Ich habe sie nicht in schlechter Erinnerung. In bester Erinnerung sicher die Musik aus dieser Zeit, die ich heute noch gerne höre. Will ich wieder in dieser Zeit leben, mit dem was ich heute weiss, nein Danke, man kann sich nicht einfach das was in einer glorifizierter Erinnerung steckt herauspicken und die neuen bequemen Errungenschaften behalten.

    Das Unglücklichsein kommt nicht daher, dass wir zu wenig haben, es kommt daher, dass wir weniger als der Nachbar / Mitarbeiter / Kollege haben.

    Bei mir ist das definitiv nicht der Fall. Ich habe das was ich brauche, dazu ganz viele Wünsche offen. Vieles ist schlicht nice to have. Manchmal kann ich mir etwas davon erfüllen. Ein Leben ohne Wünsche, Perspektive, Ziele die noch erreichbar sind, das macht unglücklich, zumindest mich.

    Wenn wir alle weniger hätten, müssten wir uns zwar umgewöhnen - aber wären wir unglücklicher?

    Ja, die meisten wären es. Eine typische menschliche Eigenschaft ist, sich von etwas unfreiwillig trennen, das fällt so ziemlich allen schwer. Verlust ist immer negativ behaftet.

    Der Mensch ist ein Gewohnheitstier - er gewöhnt sich an (fast) alles.

    Das auch im Negativen Sinn. Warum bleibt man an der gleichen Arbeitsstelle, obwohl man schon lange nicht mehr zufrieden ist? Warum bleibt man dem Partner zusammen, mit dem es schon lange nicht mehr klappt? Warum wechselt man nicht die Wohnung, obwohl einem der Nachbar schon lange auf den Wecker geht? Man hat sich daran gewöhnt, bequem eingerichtet, weiss was man hat und es könnte schliesslich noch schlechter kommen.

    Roger, das ist eine wohlüberlegte Antwort von dir. ;):D

    Deine heile Welt, die 70er Jahre. Wöchentliche Arbeitszeit, 44 bis 45 Stunden. Gesetzlich 2 Wochen Ferien. Meist wurden 3 Wochen gewährt.

    Was gab es im typischen Haushalt an Elektronik im Haus, ein Radio, ein Fernseher, Plattenspieler, vielleicht noch ein Tonbandgerät. An Elektrotechnik ein Telefon, elektrische Haushaltsgeräte. 1970 waren im primären Sektor noch etwa 10% beschäftigt, im sekundären etwa 35% und tertiären um die 55%.

    2025 waren im primären Sektor noch etwa 2.1% beschäftigt, im sekundären etwa 19.9% und tertiären um die 78%. Heute produzieren anteilsmässig viel weniger Menschen viel mehr Güter in kürzerer Zeit.

    Etwas böse formuliert, früher hat man viel Arbeitszeit für die Produktion aufgewendet und es hat viel weniger dabei herausgeschaut. Es ist schon erstaunlich wie selbst Menschen die diese Zeit erlebt haben, sehr schnell vergessen wie mühselig früher vieles war.

    Und was war am 7. Juni 1970? Richtig, die Schwarzenbach Initiative mit der Überfremdung. Abgelehnt mit 54%. Damals war die Welt noch heil, die Frauen durften nicht abstimmen. ;)

    Du meinst sicher, wenn wir NEIN stimmen. Da bin ich mit Dir vollkommen einverstanden, ein Nein wäre für die Zukunft der Schweiz sicher mit Abstand die Dümmste aller Lösungen ... ^^ ^^

    Für mich funktionieren beide Lösungen nicht. Zudem gibt es eine Sicherheit, unendlichen Wachstum gibt es nicht, irgendwann stösst jedes System an seine Grenzen. Die Schweiz ist extrem ungleich besiedelt. Etwa zwei Drittel der Bevölkerung lebt im Mittelland auf einem Drittel der für Infrastruktur und Siedlungen genutzten Fläche. Von der nutzbaren Fläche in der Schweiz werden nur knapp 8 Prozent für Infrastruktur und Besiedlung genutzt. Rechnet man das um und nimmt die Bevölkerungsdichte von Singapur, hätten in der Schweiz auf dieser Fläche etwa 28 Millionen Einwohner platz. In Singapur leben etwas mehr als 6 Millionen Menschen auf einer etwas kleineren Fläche als Hamburg.

    Ich wünsche mir so etwas auf keinen Fall, finde aber so vergleichende Zahlenspielereien interessant.

    Das ist nicht unser Problem, das geht nur Deutschland was an. Nur: dieser Trend kommt nicht von ungefähr, das haben die Alt-Parteien selber verbrochen. Es geht doch nicht, dass man die Bevölkerung nur brandschwarz anlügt (siehe Wahlversprechen CDU) und alles so an die Wand fährt (Links-Grün), dass es am Ende ALLEN nur noch schlechter geht. Deshalb wundert mich ein Zulauf zur AfD nicht im Geringsten, es ist aktuell - sehr zu meinem Leidwesen - die einzige Alternative.

    Ich bin bis auf die letzten paar Worte absolut bei dir. Die AfD ist schlicht keine Alternative, der Rest der Parteien hat immer wieder bewiesen, sie können es nicht.

    Ja, die AfD wird an die Macht kommen, wahrscheinlich schneller als manche es sich vorstellen können.

    Schaue mal auf dies: Österreich, Dänemark, Finnland, Norwegen haben eine ähnlich grosse oder kleinere Bevölkerung, aber bedeutend mehr nutzbare produktive Flächen.

    Soll die Schweiz ein Agrarland werden? In der Schweiz kann viel Land nur als Grasland genutzt werden, darum auch die Viehwirtschaft.

    Zudem ist das Abzügeln von qualifizierten Menschen aus fremden Ländern absolut unsozial. Die Ausbildungen wurden dort geleistet und bezahlt, wir sind nur die Profiteure. Auch in diesen Ländern wären diese Fachkräfte ausgesprochen wichtig. Von wegen Restriktionen, schaue mal, was Australien, Neuseeland und Kanada machen. Da kann nur dauerhaft bleiben, wer einen gesicherten Job vorweisen kann. Das ist doch sicher keine schlechte Lösung.

    Bin ich absolut bei dir. Die Schweiz traut sich einfach keine entsprechenden Massnahmen zu ergreifen, da sie alle Bedingungen ihrer Verträge immer perfekt einhalten wird. Mein Frau wollte einmal nach Kanada auswandern, bevor ich sie kennenlernte. Sie hat die Prüfung dort nicht bestanden. An den Sprachkenntnissen lag es ganz sicher nicht. Vermutlich falscher Beruf, Buchhalterin und zu wenig Erspartes für den Anfang.

    Das Problem ist eben: es hat ganz einfach zuviele Menschen. Und: ohne Gegenmassnahmen haben wir keine Zukunft. Die Politik hat in all den Jahren nicht den geringsten Fortschritt erreicht und offensichtlich auch keine Idee, wie das gelöst werden könnte. Wenn ich jetzt all die schlichtweg idiotischen Argumente der Gegner der Nachhaltigkeitsinitiative höre, dann schaudert es mich. (Anmerkung: Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie SVP gewählt, ich richte mich nach dem gesunden Menschenverstand, nicht nach den Parteien).

    Mein gesunder Menschenverstand sagt mir, wie ich es bereits geschrieben habe, beide Lösungen taugen nichts. Bei einem Ja werden sofort wieder Strafmassnahmen seitens der EU verhängt und ich denke dieses Mal gehen sei weit darüber hinaus als nur Horizon zu kippen. In 20 Jahren ist die Boomer Generation sehr viel kleiner und entschärft das Problem massgeblich.

    Ich höre jetzt schon alle Immobilienbesitzer jammern, wenn ihr Haus oder Häuser plötzlich viel weniger Wert sind, weil Leute wieder aus der Schweiz wegziehen und plötzlich ein Überangebot vorhanden ist. Mit einem Ja werden ganz sicher viele Leute unsanft erwachen, weil sie den Wohlstandsverlust nie auf dem Radar hatten. Passt auch nicht zur Denkweise des Schweizers der immer den Foiifer und s'Weggli will.

    Und ich bin überzeugt die SVP will diese Abstimmung gar nicht gewinnen. Ihr Hauptthema der Ausländerproblematik wäre plötzlich obsolet.

    Zudem tauchen jetzt überall in der Presse Artikel auf, bei einem Ja, Rentenalter 67. Betrifft mich aber so oder so nicht mehr. Die Alten sind seit einiger Zeit das erklärte Feindbild in der Presse, sie arbeiten zu wenig, sie gehen zu früh in Pension, sie haben zu grosse Vermögen, sie belegen zu viel Wohnfläche, geben ihre Einfamilienhäuser nicht her, usw.

    Mann, bin ich froh, schon so alt zu sein!

    Ein passender Schlusssatz. Wie bereits erwähnt, beide Lösungen taugen nichts. Weiterfahren wie bisher ist nicht einmal ein mittelfristig erfolgversprechendes Modell.

    Was auch herauskommt, ich kann mit beidem Leben, in 9 Monaten bin ich von der Erwerbsarbeit frei und kann die Schweiz jederzeit verlassen, wenn ich sie mir nicht mehr leisten kann oder Strafmassnahmen der EU das Leben richtig unangenehm machen.


    Als kleine Ergänzung, ist die 10 Millionen Schweiz erfolgreich verhindert, können jedes Jahr noch mehr Touristen in die Schweiz gepumpt werden und es hat zusätzlichen Platz für noch mehr Pauschalbesteuerte.

    Anscheinend planen einzelne Fluggesellschaften einen Kerosinzuschlag auch auf bereits gebuchte und bezahlte Tickets,

    Ein Mitarbeiter fliegt in den Sommerferien nach Kanada. Air Canada hat bereits Nachforderungen für erhöhten Treibstoffe gefordert. Ob das rechtlich zulässig ist, keine Ahnung, wer liest den schon die ganzen Vertragswerke bevor er einen Flug bucht. Dazu müsste man noch alles verstehen.

    Und dieses vorherrschende anscheinend zwanghafte Bedürfnis, von allem nur das Schlechte zu sehen und das bei jeder Gelegenheit an die große Glocke zu hängen, führt letztendlich nur dazu, dass selbsternannte Heilsbringer dies für ihre Zwecke ausnutzen, weil sie darin Volkes Stimme zu erkennen vorgeben.

    Gut, ich weiss genau, dass du nicht die SVP meinst. Das ist deren doch recht erfolgreiche Strategie seit mehr als 30 Jahren. Die EU ist das erklärte Feindbild und die Ablehnung des EWR Beitritts 1992 das Meisterstück der SVP, wovon sie noch heute zehren.

    Bis jetzt geht es uns noch gut, wir haben die einmalige Chance das am 14. Juni zu ändern. Dass die EU bei einer Annahme die Schweiz sofort bestrafen wird, ist klar, wie hart sie dieses Mal ausfällt und ob sie beim Bürger direkt ankommt, wird sich zeigen. Mein Arbeitgeber war jedes Mal von solchen Strafen direkt betroffen.

    Jetzt kann mir alles egal sein. Ich bin sehr bald im Zweifelsfall nicht mehr an die Schweiz gebunden. Wenn die Mehrheit der Bevölkerung beschliesst das Land an die Wand zu fahren, dann muss sie auch mit den Konsequenzen leben. Machen die Leute in Grossbritannien auch. Dank ihrem weisen Entscheid, haben sie heute eine noch nie dagewesene Zuwanderung.

    Wen die Deutschen die AfD wollen, werden sie sie auch bekommen.

    Etwas könnte Deutschland von der Schweiz lernen, lasst keine Politiker bei den Firmen reinreden. Es würde dann auch bei uns nicht mehr funktionieren. Wir haben aus dem Furkaloch etwas gelernt.

    Wir haben dafür ein Rüstungsdebakel am anderen und zusammengezählt wurden darin Milliarden durch Inkompetenz versenkt und kein Ende ist absehbar. Das grösste schwarze Loch ist die IT.

    Bei der SBB hat man scheinbar auch übertrieben, der Unterhalt lässt sich kaum mehr stemmen und jeder Kanton reklamiert noch grössere Ausbauprojekte für sich. Auch bei uns ist der Lack langsam aber sicher etwas ab. Mal schauen ob sich das noch korrigieren lässt.

    Der Fluch am ganzen, bald die ganze Elektronik kommt aus China, es gibt kaum mehr eine Wahl.

    Ich weiss nicht ob das für dich brauchbar ist. Gedacht sind sie für Arduino Geräte oder Experimente. Sie haben aus meiner Sicht zwei Vorteile, die Kontakte sind als Stiftleisten herausgezogen, können also mit einem Stecker bestückt werden oder viel einfacher gelötet und sie haben statt einer Membrantastatur, Mikroswitche die typischerweise langlebiger und zuverlässiger sind.

    Stiftleiste horizontal

    Stiftleiste vertikal

    Was ich nicht gefunden habe, ist ein Tastaturfeld das darüber passt. Vermutlich habe ich falsche Suchbegriffe verwendet. Ansonsten ist es für dich sicher keine grosse Herausforderung eine solche Tastatur zu drucken.

    Ist diese 30159 wirklich vergoldet? So wie sie auf dem Foto aussieht, halte ich das für eine goldene Lackierung. Die Abplatzungen an verschiedenen Kanten deuten auch in diese Richtung. Eine galvanische Schicht sollte nicht auf diese Weise abplatzen, ausser sie haftet sehr schlecht auf dem Grundmetall. Damit eine Goldschicht hält, braucht es als Trägerschicht Kupfer und darüber eine Nickelsperrschicht. Dann erst kommt das Gold.

    Hermann,

    Nett von dir, dass du so viel Zeit für Erklärungen aufwendest. Hätte ich sicher nicht gemacht. Wobei es mir ziemlich egal ist, was meine Modelle aktuell wert sind.

    Punkto Wert, sammelt Hartmetall Abfälle, die stehen bei ca. 80.00 Franken pro Kilo. Tendenz klar steigend. Vor einem Jahr gab es für die Hälfte noch Neumaterial.