Beiträge von Cebu Pacific

    ja richtig! Und genau dann hört man auf, noch schneller sein zu wollen.


    In dem Fall habe ich mich getäuscht. Ich habe dich als Person kennen gelernt, die über die Grenzen hinaus geht und dann dort das notwendige Glück in Anspruch nimmt. Du wirst doch nicht langsam alt?;)

    sind die Grenzen annähernd erreicht, beginnen die Loks (in dem Fall die Märklin DB BR-103) horizontal und vor allem auch vertikal "zu hüpfen", spätestens dann wird es Zeit, das Tempo etwas runter zu fahren.

    Nein, im Gegenteil, fängt sie an zu hüpfen wird sie sich irgendwo in den Eigenschwingungen befinden, darum noch schneller bis sie verschwinden oder doch entgleist. 8) Für den Fortschritt mussten schon immer Opfer erbracht werden. War früher als die Flugzeuge noch nicht über grosse Leistungüberschüsse verfügten der gefährliche Punkt nahe der Schallmauer zu sein. Vibrationen konnten das Flugzeug zerstören oder unangenehme Dinge wie eine Steuerumkehr passierten.

    gemäss Deinen Aussagen sind Deine Lieblingsflugzeuge die SR-71 Blackbird und die Concorde

    Bei der SR-71 trifft das voll zu, die Concorde gehört nicht zu meinen Lieblingsflugzeugen, ist aber unbestritten ein sehr elegantes Flugzeug. Du kennst mich eben doch nicht gut genug. Die Geschwindigkeit eines Flugzeuges steht für mich nicht im Vordergrund, sondern die Eleganz und Formschönheit und bei Kampflugzeugen die Manövrierfähigkeit. Darum mag ich russische Passagierflugzeuge so gern. Gestern hatte mein Händler drei verschiedene Tu-134 im Laden. Sie schafften es nicht einmal auf die Homepage. Jetzt ergänzen sie die anderen drei im gleichen 1:400 Massstab in meiner Sammlung. Sie sind sehr oft viel eleganter als die westlichen Muster. Die Tu-114, Tu-134 und Tu-154 als Beispiel. Die westliche Welt konnte keine so elegante und schnittige Flugzeuge bieten. Zudem sehen sie rein optisch schnell aus, wenn sie auch nicht schneller sind als westliche Muster. Nur die Concorde gefällt mir etwas besser als die Tu-144. Ebenfalls ist die VC-10 für mich optisch besser gelungen als die IL-62. Meistens ist das Original besser als die Kopie.


    Eine Tu-95 ist einfach äusserst elegant durch ihre schlanke Erscheinung und die stark gepfeilten Flügel und technisch interessant mit ihren gegenläufigen Propellern. Und in der schnellsten Version 910km/h schnell. Die Tu-114 ist ein Abkömmling davon. Für die Passagiere aber nicht angenehm. In der Kabine dröhnt es scheinbar sehr stark und vibriert dazu unangenehm.


    Darum ist ein Vampire für mich nur historisch bedeutend, dass ist gerade einmal alles. Er ist nicht schön, geschweige denn elegant und schon gar nicht schnell und technisch nicht interessant. Es stellt entwicklungstechnisch eine Sackgasse dar. Trotzdem gibt es einige davon im Massstab 1:72 in meiner Sammlung. Weil es ein Flugzeug der Schweizer Flugwaffe ist, gehört es in die Sammlung.

    das darf und wird nie passieren!

    Hermann,


    Ich denke es heisst "das muss und wird passieren". Die Begründung ist vielschichtig und auch klar durch deinen Tempowahn begründet. Dein erklärtes Ziel ist deine Fahrrunde immer schneller abzusolvieren. Irgendwann kommt dein System an seine Grenzen. Ich glaube kaum, dass du die Fahrstrecke über dem Luftloch vor jeder Fahrt akribisch auf ihren Zustand überprüfst, passt irgendwie schon gar nicht zu dir. ;) Die Schienen werden nicht immer genau gleich dort liegen. Je nach Temperatur dehnen sie sich oder ziehen sich zusammen. Das findet so oder so statt. Vielleicht lockert sich dadurch eines Tages eine Schienenverbindung und verschiebt sich an der Stossstelle. Ach ja, so nebenbei, Rekordrennfahrer prüfen auch immer vorgängig ihre Rennstrecke. 8)



    Und auch dort kracht es zum Glück, trotz der sehr grossen Zugdichte, äusserst selten.

    Und warum ist das so? Bei der richtigen Bahn gibt es ganz klare Vorschriften und vor allem Geschwindigkeitsbeschränkungen. Da kann der Lokführer nicht nach Lust und Laune rasen. Und wenn, dann vermutlich genau einmal und danach wird er sich um neue Beschäftigung kümmern müssen.


    Und die Geschwindigkeit digital messen. Schämst du dich nicht? ;) Dafür gibt es handbetätigte mechanische Stoppuhren.

    Ich gebe definitiv forfait. Die Auswahl ist zu gross und auf ein einzelnes Objekt fokussieren mag ich nicht. Ich bin zwar nicht mehr der jüngste aber doch noch nicht so alt, dass diese Modelle nie mehr unter den Hammer kommen. Bis ich an der Reihe bin, werden noch viele andere Sammler sterben und ihre Sammlungen in den Verkauf gebracht.


    Und wenn nicht, ist es nochmals egal. Mir wird die Auswahl an Modellen die mir gefällt nie ausgehen, egal ob neu oder alt. Dazu bin ich viel zu sehr Sammler mit einem sagen wir zu breitem Horizont und der auch sehr gerne neues entdeckt.

    Darum werden je nach Fallhöhe unterschiedliche Turbinentypen eingesetzt. Die Fallhöhe wir ab der Wasserfassung gerechnet. Auch die Fallgeschwindigkeit des Wassers ist nicht unbegrenzt, irgendwann ist ein Maximum erreicht. Wie es bei welchem System geregelt ist, kannst du sicher im Internet finden. Das wichtigste bei einer Wasserturbine ist eine exakte und gleichmässige Drehzahl damit es keine Schwankungen in der Frequenz gibt, der absolute Killer, wenn ein Generator im Netzverbund arbeiten muss. Wenn du dir dein privates und eigenständiges Kraftwerk leistet, ist es dein Problem, falls die Netzfrequenz stark schwankt.


    Hier bekommst du Schaufeln. Damit kannst du dir deine eigene Wasserturbine bauen. Sie erzeugt wohl kaum 300kV aber vielleicht bist du ausnahmsweise einmal mit weniger zufrieden. ;) Ab 20m Fallhöhe bis du bereits mit einer Peltonturbine dabei. Hier eine kleine Zusammenfassung für die verschiedenen Turbinentypen.

    Glaubt Ihr im ernst, dass es keinen Einfluss auf die Umdrehungsgeschwindigkeit der Turbine und somit auf den Generator hat, ob ein Stausee leer, 1/4, 2/4 , 3/4 oder im Idealfall 4/4 (minus Reserve) voll ist?

    Ich glaube das nicht, ich weiss das. ;) Schau dir einmal in einem Formelbuch an wie das berechnet wird, dann müsste dir ziemlich schnell ein Licht aufgehen. Druck, das ist wichtig, ist von der Fallhöhe abhängig und nicht von der Masse. Mit der Masse kannst du nur noch die Menge an Strom beeinflussen.

    Nur Anfänger nutzen die heimische Steckdose um Strom zu beziehen. Der geneigte Selbstversorger stellt hinter dem Haus sein eigenes Kraftwerk auf. Damit ist er unabhängig und erhält Strom in einer viel besseren handgemachten analogen Qualität. ;):phat:

    Für die Berechnung der Geschwindigkeitsabhängigen Radien gibt es bestimmt pfannenfertige Formeln. Entscheidend ist sicher noch die Gleisüberhöhung, damit die Querkräfte möglichst klein sind. Was nicht vergessen werden darf, eine Modelllok ist typischerweise immer massstäblich zu schwer. Die Ae 6/6 dürfte eigentlich in Spur 1 nur 3.66kg wiegen.


    Ein 1000m2 Modellbahnraum für eine Spur 1 Anlage ist also gar nicht so übertrieben. Eine Hallenbad mit einem Olympia Schwimmbecken hätte also in etwa die passende Minimalgrösse. ;)

    Und meine Zuschreibung an die Modellbahn ist: sie soll das Schnell sein verkörpern! Die Spur I Bahn benötigt noch Bauzeit bis ende Jahr 2021.

    Und warum funktioniert es nicht wie gewünscht? Weil selbst du für eine konsequente Umsetzung eines solchen Vorhabens über lächerlich wenig Platz verfügst. Dafür wären sicher Radien mit 20 bis 30m notwendig. Die Produktionshalle von Boeing in Everett mit seinen knapp 400'000m2 wäre zum Beispiel ein geeignetes Gebäude. Davon musst selbst du nicht einmal träumen, den Wunsch kannst du dir genau so wenig erfüllen wie ich.


    Betreffend Geschwindigkeit habe ich es zu wenig präzisiert. Krank macht vor allem der heutige Lebensstil in der westlichen Welt. Alles muss sofort geschehen. Längere Zeit galt, bis 17:00 bestellt, am nächsten Tag geliefert als schnell, das Mass der Dinge. Heute selbstverständlich viel zu langsam, jetzt bestellt, eine Stunde später bei mir. Das sind Geschwindigkeiten die schnell einmal durch ihren Stress nur noch Krank machen. Dass dem so ist, ist schon längst bewiesen.


    Fortbewegungsgeschwindigkeit kann durchaus auch krank machen. Fliegst du mit 400km/h auf normaler Flughöhe ist das langsam. Musst du dasselbe in 100m Höhe über einer Stadt mit Gebäuden bis zu 300m Höhe machen ist das Stress pur. Musst du mit dem Bugatti Veron 400km/h im Normalverkehr auf der deutschen Autobahn fahren, ist das nach wenigen Minuten Stress pur und kann dich bald einmal bei einem kleinen Konzentrationsfehler ins Jenseits befördern.


    Ich habe genug lange in der grössten Stadt der Schweiz gelebt um den Unterschied des täglichen Stress des Pendelns und der Personendichte mit dem jetzigen Wohnort, der doch immer noch 30'000 Einwohner hat und damit nur etwas mehr als halb so gross ist wie der Stadtkreis in dem ich vorher wohnte, gut vergleichen zu können. Ich bin heute deutlich entspannter in meinem Leben als in Zürich. Ich empfinde es als durchaus angenehm zum beliebten Alltagsgespräch vieler die sich über den Verkehr oder verspätete bis ausgefallene Vehrkehrsmittel des ÖV aufregen, nichts aber auch gar nichts beitragen zu können. ;)


    Wer schnell liebt soll das ausleben, solange er damit nicht andere gefährdet. Ich bevorzuge langsam bis moderat und hoffe der reduzierte Stress hält mich länger und vorallem gesünder am Leben. Bis jetzt klappt das ganz gut, wenn ich meinen Gesundheitszustand mit dem anderer im gleichen Alter vergleiche. Im Übrigen bin ich der Ansicht, mit Effizienz lässt sich vieles genau so schnell oder gar schneller erledigen als mit blosser Geschwindigkeit.

    Die Tramführer der Glattalbahn sind nicht zu beneiden.

    Genau, das Problem ist, dass ein Teil der Land bzw. Speckgürtel Bevölkerung zu blöd ist ihre Augen offen zu halten und ihr Hirn sinnvoll zu benutzen. Ist im Fussgängerverkehr auch nicht besser. Kann ich leider fast täglich beobachten. Denn meisten geht es nicht schnell genug und es bleibt selbstverständlich keine Zeit, wenn schon bei Rot die Strasse oder das Tramtrassee gequert wird, auch zu schauen ob nichts kommt.


    In welchen Ländern ging die Eisenbahnen zurück?

    Wie ist es mit unserem nördlichen Nachbarn? 1912 mehr als 58'000 km Schienenlänge, heute noch ca. 38'000km.



    Aber dumm sind die Chinesen ganz und gar nicht.

    Betreffend Nachhaltigkeit ganz sicher. Die Chinesen werden ihre Infrastruktur nicht sehr lange Aufrecht erhalten können. Vieles ist zu schnell und zu schlecht gebaut. Die Bevölkerung ist bereits überaltert und sinkt. Bereits heute dürfte Indien das Bevölkerungsreichste Land der Erde sein, mit einer viel jüngeren Bevölkerung.


    Erwin hast Du selber auch - produktive - Träume?

    Habe ich durchaus. Manche erfüllen sich Schritt für Schritt. Viele haben sich schon erfüllt. Andere werden immer Träume bleiben. Eigentlich finde ich es ganz gut, dass ich mir nicht sofort jeden Wunsch erfüllen kann. So macht träumen keinen Spass mehr.



    Erwin, Du verbreitest noch viel schlimmer wie ich Halbwahrheiten, da musst Du den Ball flach halten.

    Wo habe ich Halbwahrheiten verbreitet? Belege dafür bitte schön.


    Langsamkeit ist toll. Ich gehe zu Fuss zur Arbeit, den grösseren Teil davon einem Fluss und renaturierten Bach entlang. Da sehe ich schon kurz nach sechs Enten, Graureiher, Elstern, Krähen und vieles anderes das fliegt. Ab und dann huscht ein Fuchs durch die Wiese. Das ist Lebensqualität und nicht mit 120 Sachen durch den Hirschengrabentunnel zu sausen.


    Von Reisen bleiben immer die Erlebnisse am besten präsent bei denen ich zu Fuss oder mit dem Fahrrad unterwegs war. Da bleibt genug Zeit für unser archaisches Hirn die Erlebnisse auch zu verabeiten und zu speichern. Unser Hirn und unsere Psyche ist nicht für Dauerhochgeschwindigkeit ausgelegt. Es macht nur Krank.

    Seit 192 Jahren tut die Eisenbahn nichts anderes, als Güter und Menschen immer wie schneller zu transportieren, bei noch vertretbarem Aufwand

    Sprach der Träumer und Märchenonkel Hermann. :phat:


    In vielen Ländern hat sich die Eisenbahn schon lange verabschiedet oder zur Schneckenbahn zurück entwickelt. In der Schweiz wurde die Eisenbahn auch nur partiell durch neue gebaute Streckenteile schneller. Die Strecke von Zürich nach Dübendorf hat in den letzten 30 Jahren keine Beschleunigung erfahren. Die TEE Züge waren damals teils immer noch schneller am Ziel als heute auf der selben Strecke.


    Genuss und Geschwindigkeit haben noch nie zusammen gepasst. Wer mit 250km/h durch die Landschaft rast, kann nicht viel berichten. Er hat das meiste verpasst. Goethe konnte zu Fuss und per Kutsche die Landschaft erleben und geniessen und seine Erlebnisse aufschreiben.


    Wenn ich mir ein Spur 1 Kleinserienmodell kaufe, dann will ich es geniessen können und nicht wie eine gejagte Maus über die Modellbahn hetzen. Das ist wie Sex in 30 Sekunden, da punktest du auch nicht bei der Damenwelt, garantiert. :D;):phat:


    wie schöner ein Modell ist, um so besser . Ich glaube zumindest darin sind wir uns wohl ALLE einig?! Wem das wurscht ist, der kauft weder interessiert sich noch für Eisenbahnmodelle.


    Da fallen mir nur schon ganz spontan zwei ein, denen das so ziemlich wurscht ist. ;) Ein dritter ist mir auch noch eingefallen. :phat:

    das wird eine fürchterlich gute Messing-Modelle H0 Auktion werden

    Hermann,


    Mengenmässig sicher, ob die Qualität stimmt, werden wir sehen.


    Für mich ist es einfach, mangels aktueller monetärer Leistungsfähigkeit werde ich beim bieten kein Störfaktor sein. :D


    Zudem fehlt mir aktuell der Vitrinenplatz. Das Problem liesse sich allerdings mit der nötigen grösseren Menge an Kleingeld lösen. Die Zeit kommt noch, da mache ich mir keine Sorgen und es wird auch nicht die letzte grosse Sammlung an Messingmodellen sein, die unter den Hammer kommt.

    Wie heisst es so schön, der Markt regelt alles und in diesem Fall stimmt es sogar. Modellflugzeuge im Massstab 1:87 gibt es kaum, egal ob Fertigmodell oder Bausätze und schon gar keine grossen Passagierflugzeuge wie eine B-777 oder ein A-330. Von daher ist es selbsterklärend warum es keine GSE (Ground Support Equipment) Modelle gibt.