Beiträge von Cebu Pacific

    Am besten zerlegst du ein neues Auto sofort, lässt alle Stahlteile der Karosserie Duplex beschichten und du hast 60 Jahre lang keine Sorgen mit Korrosion. Das Auto wird einfach etwas dicker und schwerer.


    Ein so beschichtetes Teil war für Jahre in einem Abluftschacht des Gotthard Strassentunnels den Abgasen ausgesetzt. Als es wieder zurück an die Empa kam, sah es noch fast wie neu aus. Die darin verbauten hochkorrosionsbeständigen Stangen nicht mehr, total schwarz.

    Hermann begibt sich wieder einmal auf ganz dünnes Eis. ;)


    Nicht einmal die Stahlhändler trennen sauber zwischen rostbeständigen und rostfreien Stählen. Ob ein Grillrost aus Baustahl, z.B. S235 ist, lässt sich grundsätzlich mit einem Magnet prüfen. Und hier landen wir schon zwangsläufig bei Fachbegriffen, austenitische rostfreie Stähle sind kaum bis schwach magnetisch. Durch Verformen werden sie stärker magnetisch, sehr typisch für A2 Schrauben. Mit Glühen kann das wieder rückgängig gemacht werden.


    Die ferritischen rostbeständigen Stähle sind recht stark magnetisch. Ein typischer Vertreter davon ist der 1.4016. Wer zu Hause eine rostfreie Magnettafel hängen hat, hat fast garantiert diesen Stahl. Leider weisst er nur eine geringe Korrosionsbeständigkeit auf.


    Die wirklich gut bis sehr gut korrosionsbeständigen Stähle sind Duplex Stähle, ein Mix aus Austenit und Ferrit. Meerwasserbeständig ist der 1.4462. Selbst der 1.4404 ist nicht beständig gegen Chloride, also Salze. Als Schraube trägt er die Bezeichnung A4.


    Am Schluss gibt es noch die martensitischen rostfreien Stähle, diese sind härtbar, können z.B. als Messer genutzt werden.


    So ziemlichen jeden rostfreien Stahl bekommt man sehr einfach zum rosten. Man nehme eine Stahlbürste oder Stahlwatte und reinigt damit seinen rostfreien Grill und siehe da, er fängt sehr bald einmal an zu rosten.


    Wer in die grosse Welt der rostfreien Stähle eintauchen will, dem sei diese Broschüre empfohlen.


    Wer ein rostfreies Bauteil wirklich korrekt auf seinen Anwendungsfall auslegen will, der wendet sich am besten an den Werkstoff Ingenieur. Der sollte über das notwendige Fachwissen verfügen. Der Maschinenbau Ingenieur typischerweise nicht.

    Keine Ahnung von nichts, sich aber darüber auslassen. :thumbdown: An deiner Stelle würde ich in keinen Zug mehr einsteigen, die SBB hat verschiedene Projekt mit Brücken die mit Kohlefaser verstärkt werden. Was in Wipkingen für eine Lösung zum Zug kommt weiss ich nicht, werde aber am Montag nachfragen, ob das im Zusammenhang mit laufenden Projekten bei uns in der Firma steht.


    Stahl rostet bloss und leidet unter keinen anderen Alterungserscheinungen, glaubt der Laie.


    Hoffentlich hast du keine künstlichen Gelenke, sie könnten "Plaschtigg" enthalten. Und fliegen würde ich schon gar nicht mehr, es sind jede Menge "Plaschtigg" Flugzeuge unterwegs.

    Das Fachbuch ist etwas neuer als erwartet, Jahrgang 1973. Auf der Umschlagseite vorne ein wunderschönes Eisen Kohlenstoff Diagramm. Damit wurde sicher auch Röbi in seiner Lehre gequält. ;) Hätte er dieses Buch gehabt, mit dem wunderschönen Bild einer Re 4/4II unter der Werkstoff Einteilung, er wüsste es sicher heute noch. ;)




    Roger, du kannst uns sicher genau so blumig erklären, warum es richtig und wichtig ist, möglichst keine Fachbegriffe zu verwenden, dafür umso obskurere Bezeichnungen die zu maximal viel Verwirrungen führen und Schluss kaum einer weiss warum es ging. ;)


    Wir nehmen nun am fiktiven Gespräch von Modellbahnenthusiasten teil, die über wahnsinnig grosse Begeisterung für die Materie verfügen aber gleichtzeitig keine Ahnung haben, aus welchem Metall ihre Modelle bestehen. Selbstverständlich sind sie der Ansicht, sie haben ein tiefes und fundiertes Fachwissen. Es geht schliesslich um ein gesundes Selbstbewusstsein. ;)


    Der erste schwärmt von seinem kürzlich erworbenen Modell, das aus reinem Alpaka hergestellt ist und wunderschön silbern glänzt. Der Zweite übertrumpft ihn und zeigt ihm sein aus England erstandenes, ebenfalls silbern glänzendes Modell aus German Silver. Der Dritte wirft ein, meines ist aus Argentan gebaut, das ist viel wertvoller, das sagt schon alleine der Name aus. Der Vierte meint etwas zerknirscht, meines ist nur aus Packfong hergestellt, die haben mich sicher gelinkt, tönt verdächtig nach China Schrott.


    Das Thema war dann irgendwann erledigt. Es ging weiter mit Tombak, Modelle aus Tombak sind das Beste, meinte einer aus der Gruppe. Was zum Teufel soll das den wieder sein, meinte ein anderer, ich bleibe bei meinen bewährten Messingmodellen, das ist gut.


    In Hörweite sass ich, lauschte interessiert den Weissheiten, die zum Besten gegeben wurden zu und würde im Forum einen Beitrag mit dem Titel "Dumm und dümmer trafen sich und philosophierten über Metalle" eröffnen und mich über das Quartett auslassen. :D


    Über welche beiden Metalle sich die Gruppe unterhielt, könnt ihr selber recherchieren. Übrigens waren auch mir im Vorfeld nicht alle geläufig, ich kenne sie typischerweise unter der Fachbezeichnung, was alles andere als Rogerkompatibel ist. :D

    Der Begriff "Europa Buch" sagt mir nichts. Ich habe die Lehre 1967 beendet.

    Im Büro müsste ich noch das alte Europa Lehrmittel Metall von meinem ehemaligen Chef in der alten Firma haben. Ich schaue einmal welchen Jahrgang es hatte. Er müsste wenige Jahre jünger gewesen sein, bei seinem Lehrabschluss, als du. Genau weiss ich das auch nicht mehr aber sicher 10 Jahre älter als ich.

    Wenn die wahren Helden sich an solche Bausätze wagen. ;) Der Tipp mit der Pinzette und den Klammern sind sicher gut. Ich hatte schon vorher die mini Federzwingen von Wolfcraft in meinen Bastelutensilien. Sie haben mehr Klemmkraft als eine Wäscheklammer und klemmen vor allem parallel.


    Der Tipp mit dem Ausweiten der Öffnungen für eine einfachere Montage ist hingegen kontraproduktiv, so halten die Teile oft nicht mehr richtig und fallen einfach ab und müssen dann geleimt werden. Die Teile müssen nur schön winklig zusammengefügt werden und dann passt alles perfekt.


    Manchmal ist es nicht so schlecht, wenn man einen praktischen Beruf gelernt hat, in dem auch das Erlernen von Montageabläufen beigebracht wird.

    Heute hatte ich Zeit um am Bücherregal Diorama weiter zu bauen. Mit dem Bahnhofsgebäude ging es weiter. Es waren mehrheitlich grössere bis grosse Teile zu verbauen. Diese sind fast schwieriger im Zusammenbau als die kleinen Teile. Holz lebt doch um einiges mehr als Metall und muss entsprechend gerichtet und fixiert werden, sofern es geleimt wird.


    Mit kleinen Fixierklammern geht das ganz gut. Auch dieses Mal ging alles pannenfrei über die Bühne. Keine Teile gebrochen oder sonst irgendwie beschädigt obwohl manche Teile etwas Widerstand leisteten, bevor ich sie aus dem Rahmen herausgebrochen hatte.


    So sieht das Diorame mittlerweile aus. Der Spassfaktor ist immer noch gross. Ein weiterer Nachmittag bis zur Vollendung dürfte genügen.



    Eine Innenbelauchtung gibt es auch noch.