Beiträge von Cebu Pacific

    Die Zinkkorrosion arbeitet leise, unerbittlich und ungefragt an den Modellen. Auf dem ersten Foto eine ganze Familie des gleichen Modells. Damals gab ich mich der irren Hoffnung hin, es muss doch ein Modell geben das davon nicht betroffen ist. Wie die Fotos zeigen, eine zu optimistische Einstellung. In der Front das Vitrinenmodell welches sich ungestört und nicht eingeengt entfalten konnte. Der Rest wurde in Schachteln gelagert.



    Das Vitrinen Modell



    In der Schachtel zerbrochen, nun ein Ersatzteilspender für Fahrwerk und Triebwerke.



    Beide aus der Schachtel. Interessanterweise ist bei zwei Exemplaren das Rissmusster nahezu identisch.



    Zum Schluss mein absoluter Favorit, die American Airlines B-707 in der Astrojet Ausführung. Der Rumpf immer noch perfekt und poliert, der linke Flügel ragt mittlerweile weit über das Heckleitwerk hinaus.



    Im Startbeitrag habe ich das Dokument zur Thematik Zinkkorrosion eingestellt. Die damaligen Erkenntnisse gelten auch heute noch. Die inhaltliche Korrektheit wurde damals von einem ausgewiesenen Metallurgen geprüft und für in Ordnung befunden.

    An den Rail Days habe ich mir das Schaltmodul erklären lassen und etwas damit herumgespielt.


    Wer seine Weichen und Signale analog schaltet, kann mit diesem Schaltmodul auf einfachste Weise seine Weichen per Computer schalten. Er braucht lediglich die drei Kabel seiner Spulenantriebe von der Schaltbox zum Schaltmodul umzuhängen, das ist alles. Danach können die Weichen und ganze Weichenstrassen mit dem Computer geschaltet werden. Mit einer Digitalzentrale von Märklin oder ESU, das als Beispiel, geht es nicht ohne Decoder. Das Schaltmodul benötigt keine Decoder. Ob die Weiche einen Spulenantrieb oder einen Motorantrieb hat, spielt keine Rolle.


    Das Schaltmodel selber braucht eine Stromversorgung und einen Anschluss an den PC via USB Kabel, das ist alles. Weitere Schaltmodule können an das erste angeschlossen werden.


    Die Programmierung ist einfach, es werden die vorgegebenen Funktionen dem Anschluss zugeordenet, das ist alles. Bei Weichen kann festgelegt werden wie lange das Signal anliegen soll.


    Des weiteren gibt es Zusatzfunktionen wie Licht dimmen und diverse Lichtfunktionen. Diese benötigen ebenfalls keinen Decoder. Das kann meines Wissen nach keine Digital Zentrale. Solche Spezial Module gibt es von Viessmann, sie sind aber nicht sehr günstig.


    Weitere Funktionen des Schaltmoduls sind denkbar. Dank Software kann das Schaltmodul weiter entwickelt werden.

    Erwin, hast Du diesen Beitrag gelesen?


    Selbstverständlich. Da ich eben zeitgemäss bin und kein verklärter Nostalgiker, ;) kommt für mich eigentlich mehr die Frage zum tragen, warum ist es heute nicht mehr möglich bessere Produkte als vor 40 Jahren zu entwickeln und bauen? Das empfinde ich als katastrophale Entwicklung. Wenn sich das zum allgemeinen Trend entwickelt, dann gute Nacht für unsere hochtechnisierte Welt.


    Nachdem ich gestern fast meinen ganzen Arbeitstag nicht funktionierender IT gewidmet habe, weiss ich einmal mehr, wie abhängig wir von dieser Technologie sind.

    Eigenartigerweise lässt sich zu dem Anlass am 29. September absolut nichts im Netz im finden. Das Wendegleis befindet sich im Bahnhof Herrliber-Feldmeilen, allerdings bereits auf dem Gemeindegebiet von Meilen im Ortsteil Feldmeilen.


    Weder im Veranstaltungskalender der Gemeinde Meilen oder Herrliberg findet sich zu dem Anlass ein Hinweis. Das erscheint mir schon reichlich seltsam.


    Die S20 als Entlastungslinie ist seit dem 11. Juni in Betrieb, warum also wird die Einweihung erst nach Betriebsaufnahme gefeiert?


    Fragen über Fragen. Es wäre doch schön zu erfahren wer diesen Anlass organisiert und dafür verantwortlich ist.

    Anständiger gefragt, was ist Gier?


    Für mich ist Gier, wenn jemand nur noch dem Geld hinterher rennt und es schon längst nicht mehr sinnvoll nutzen kann. Dazu gehört auch seine Kunden und Partner über den Tisch zu ziehen um möglichst viel Geld für sich zu bekommen. Über diese Eigenschaften verfüge ich definitiv nicht, darum habe ich es auch nicht geschafft ein Vermögen anzuhäufen, Immobilien zu erwerben und was sonst noch zum geregelten Reichtum zählt. Dafür habe ich etwas, dass sich der reichste Mensch nicht kaufen kann, Zeit und Zufriedenheit im Leben und gesund bin ich auch noch. :thumbsup:

    Welche Energieform ein Land anwendet hat fast ausschliesslich damit zu tun über welche Bodenschätze ein Land verfügt. England hat Kohle und das Nordsee Öl, diese beiden Energieformen standen in den 70er zur Hauptsache zur Verfügung. Letztendlich führen solche Voraussetzungen oft in die Sackgasse. Eine starke Lobby setzt ihre Interessen durch und sieht vor lauter Geldgier nicht, dass ihre Lösung in eine Sackgasse mündet.


    Die Schweiz hat nicht auf Strom gesetzt weil es die beste Energieform ist, sondern aus purer Not und der Erfahrung des Energiemangels während dem 1. Weltkrieg. Daraus hat sich später ein blühender Wirtschaftszweig entwickelt.


    Deutschland mit dem Energie Saubermann Image ist trotz allem immer noch der weltweit grösste Förderer von der extrem schmutzigen Braunkohle. Das sicher nicht weil die Bewohner es toll finden wenn ihr Dorf weggegraben wird oder die Kühltürme der Kohlekraftwerke so dekorativ sind. An dieser Kohlelobby kommt einfach niemand vorbei.


    Fossile Brennstoffe zu verbrennen, das ist meine ganz persönliche Meinung, ist die primitivste aller Energieformen und eines Tages aufgebraucht. Sie passt einfach nicht mehr in die heutige Zeit.


    Die Chinesen sind zwar unglaublich geldgierig aber keine Selbstmörder. Aus lauter Spass setzen sie nicht auf Elektro Autos. Auch sie möchten noch etwas von der Landschaft sehen und nicht in einer komplett vergifteten Umwelt leben. Erfahrung macht eben doch klüger.


    Die hatten schon ein paar Tiefs weggesteckt und immer wieder Wege nach vorne gefunden.


    Nach der eisernen Lady setzte Grossbritannien so einseitig auf die Banken, dass der ungeregelte Brexit ihnen das Genick brechen wird. Weltreiche haben immer etwas an sich, sie entstehen und verschwinden. Die Geschichtsbücher sind voll davon. Der Abstieg in die Bedeutungslosigkeit muss anscheinend für die Superreichen in Grossbritannien ein Vorteil sein, denn diese hatten den Brexit sehr stark unterstützt.


    Zurück zum HST 125. Auch dieser ist ein typisches Kind seiner Zeit, nach der Ölkrise auf einen Dieselzug zu setzen macht man nur, weil das Öl vor der Haustüre im Meer lag. Allerdings geht die geförderte Menge kontinuierlich zurück. Zudem wurde der Zug bewusst auf die damals veraltete Infrastruktur angepasst, für konsequent neue Hochgeschwindigkeitsstrecken fehlte das Geld.


    Und heute erfüllt er seine damaligen Vorgaben schon lange nicht mehr. Der Auto- und Flugverkehr ist viel billiger als die Bahn.

    die Engländer haben 1976-1983 mit den HST 125 Inter City 125 Züge erstellt, welche im Alltag 200 km/h fahren und seit 43 Jahren gut funktionieren.


    Sie funktionieren so fantastisch, dass sie ersetzt werden. ;) Die Züge sind in die Jahre gekommen und werden entsprechend wartungsintensiv sein und die Dieselantriebe mit Garantie Säufer erster Klasse.


    Nur weil etwas funktioniert hat es noch lange keine Daseinsberechtigung. Die Zeiten und Ansprüche verändern sich, dem kann man mit einem Refit begegnen aber irgendwann ist die Uhr abgelaufen und es ist Zeit für das Abstellgleis und Museum. Grundlos bestellt British Rail nicht die neuen Class 800 Super Express Züge, die übrigens bis 230km/h zugelassen sind.


    Mit einer Ae 4/7 könnte man heute sicher immer noch fahren, die Wartungskosten wären jenseits von gut und böse und welche Lokführer wären noch bereit auf einem solchen alten Kübel im Schweisse des Angesichts Dienst zu schieben. Für Länder mit tieferen Ansprüchen genügt altes Rollmaterial der Schweiz, uns nicht mehr. Niederflureinstiege sind eine gesetzliche Vorschrift, eine Klimaanlage erwartet der Kunde heute und eine hohe Beschleunigung ist eine Erfordernis des sehr dichten Fahrplans.


    Hermann,


    Merke, erzkonservativ denken und handeln kannst du privat, speziell im technischen Umfeld kannst du wirtschaftlich damit nur verlieren. In der Firma kann ich das täglich sehen, zwei Türen weiter steht ein betriebsfähiges Werkstattmuseum die viele Aufträge gar nicht wie gewünscht erledigen können, da ihnen die Technologie fehlt und kostenmässig sind sie fast immer zu teuer. Möglich ist das nur im geschützen Rahmen des Bundes.


    24/7/365 einkaufen muss doch ein Bedürfnis sein. Die BP Tankstelle an der Seebahnstrasse macht das schon seit mehr als 20 Jahren.

    Hermann,


    Dein langes Elaborat kann kurz und bündig mit, wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit, zusammengefasst werden. Alt und bewährt währt meistens nicht so lange und ist wirtschaftlich gesehen in den seltesten Fällen ein Rezept für einen nachhaltigen Erfolg.


    Beat bringt es mit den Tatsachen auf den Punkt, in England liefert eine japanische Firma die Züge. Der Bahnhof Taunton Station sieht auch alt und bewährt aus. ;) Letzte grössere Renovation in den 70er Jahren? Wenn man bedenkt, dass der Bahnverkehr in England noch teurer ist als in der Schweiz, dann bin ich mit der SBB mehr als nur zufrieden.


    Nach dem Brexit wird es noch weiter bergab gehen, falls Grossmaul Boris seinen selbst gesetzten Termin vom 31.Oktober 2019 auch einhält und das allenfalls mit der No Deal Option. Zukünftige England Urlaube könnten sehr günstig werden.


    1962, in meinem Geburtsjahr kostete ein englisches Pfund mehr als 12 Franken, heute noch Franken 1.23. Welches Land hat sich in dieser Zeit besser entwickelt?


    Der Vergleich der Wirtschaftszahlen der Schweiz, Grossbritannien und Deutschland ist noch recht interessant. Ich hätte nicht erwartet, dass die Schweiz den höchsten Anteil an Industrie unter diesen drei Ländern hat.

    Hermann,


    Auf Schmalspurstrecken ist der Weg und die schöne Landschaft das Ziel und nicht wie ein Irrer möglichst schnell von A nach B zu rasen. ;)


    Und englische Technik, wann war die führend, weder du noch ich haben das erlebt. Englische Technik ist für mich schon lange ein Synonym für Lösungen die genau auf die Insel passen und kaum bis gar nicht mehr exportierbar sind. Der Brexit wird dem noch den Rest geben. Die englische Industrie ist schon lange ohne grössere Bedeutung oder gehört nicht mehr den Briten.


    Der HST ist für mich ein weiteres Kapital wie konsequent auf eine Technologie ohne Zukunft und Entwicklungspotential gesetzt wurde, während dem Japan mit den Shinkansen bereits zuvor weitaus schnellere und moderne Züge baute, ebenfalls Frankreich etwas später mit den TGV. Und diese auch die Ursprungslösung mit den Gasturbinenantrieben wegen der Ölkrise fallen liessen.


    Einen Diesel HST zu bauen ist die gleich intelligente Lösung wie eine Mallard auf Rekordtempo zu peitschen. Haben die Engländer schlaue Leute unter sich, werden sie aus den eigenen Reihen niedergemacht wie es Frank Whittle passierte.


    Und über das Design philosophieren wir gar nicht erst. Vermutlich wurde gleich daran gedacht, das Modell sollte auch auf der Brio Bahn sofort erkennbar sein. Zumindest gab es zur gleichen Zeit englische Sportwagen die heute noch Kult sind. Es gab also nicht nur Pfeifen unter den englischen Designern. ;)

    Bei den beiden Loks Re 420 280-0 und Re 420 288-3 sind im Original die Voith CargoFlex Hybrid Kupplungen eingebaut. Mit diesen kann sowohl automatisch mit einer Scharfenbergkupplung als auch herkömmlich über die Zughakenkupplung gekuppelt werden.


    Der Wunsch nach einer solchen Modellkupplung wurde schnell laut.


    Nur wie soll sie am Schluss aussehen? Im Normschacht steckbar? Sieht nach meiner Ansicht schrecklich aus. Die markante Befestungsplatte auf der Pufferbohle hätten einen gut sichtbaren Abstand und ist technisch kaum sinnvoll lösbar. Beim Ausschwenken der Kupplung würde die Platte an den Puffern anstehen und das Ausschwenken massiv behindern.


    Soll die Kupplung hochgeklappt oder in der Funktion als Scharfenbergkupplung dargestellt werden? Klar, am liebsten auch im Modell klappbar. ;)


    Meine pragmatische Lösung, es ist ein klassisches Zurüstteil. So würde ich es direkt in die Bohrung für die Schraubenkupplung stecken. So kann sie auch mit dem geschlossen Schienenräumer und den Bremsschläuchen kombiniert werden und ergäbe eine ansehnliche Front im Modell.


    Oder hat jemand eine bessere Idee die sich auch praktisch umsetzen liesse ohne dass die Kupplung ein Vermögen kostet?

    Aber auch da; gehen der SBB die Ersatzteile aus? Am selben Drehgestell wurden die einen Achsen noch belassen, andere neu getauscht.


    Solange eine Achse noch sinnvoll weiter verwendet werden kann, macht man das auch. Ein Achswechsel aller 4 Achsen bei einer Re 450 ist ein Arbeitsaufwand von etwas mehr als 4 Arbeitstagen für eine Person und noch einige Stunden Hilfe weiterer Mitarbeiter. Damit eine gebrauchte Achse im Drehgestell verbleiben kann, sind einige Bedingungen zu erfüllen, u.a. muss sich der Raddurchmesser innerhalb einer bestimmten Toleranz zur anderen Achse und den anderen Drehgestellen befinden. Ein einfacher Grund für den Wechsel nur einer Achse ist ein beschädigtes Zahnrad.


    Hat man früher, wenn schon - nicht gleich alle Räder, wenigstens vom selben Drehgestell - erneuert?


    Mag sein, ist einfach eine teure Lösung und bedingt ein grosse Ersatzteillager. Dank SAP wird auch dieses maximal optimiert, manchmal bis zum Ersatzteilmangel.

    Swiss Made muss real vorhanden sein!


    Ist es auch. Die Bedingungen sind klar vorgegeben was sich Swiss Made nennen darf und was nicht. Aber mir ist klar was du meinst, für dich wie übrigens auch für mich ist Swiss Made ein Synonym für einen hohen Qualitätsstandard. Dieser Standard bröckelt leider an vielen Stellen, nicht nur bei HAG.


    Das gute alte Swiss Made hat für mich sehr viel mit Berufsstolz zu tun. Das gilt mittlerweile als eine veraltete Eigenschaft, Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und Geschwindigkeit sind heute gefragt.