Beiträge von Cebu Pacific

    sicher nicht!

    Das bestimmen zur Hauptsache die Aussteller. Nach zwei Jahren Pandemie und der zweiten abgesagten Messe dürften die Hersteller schon längst andere Wege gefunden haben um ihre Kunden zu informieren. Messen sind teuer und zeitaufwändig. Wie wichtig die persönlichen Kontakte an einer Messe sind, kann ich nicht beurteilen.


    Lassen sich mit digitalen Methoden die Kosten für Messen sparen, werden das die grossen der Branche auch machen. Die Anbieter von Modellbahnen und Zubehör wurden schon längst in eine kleinere Halle abgedrängt. Falls in einem Jahr Normalzustand eingekehrt ist, werden wir sehen ob die Messe dann in einem noch kleineren Rahmen als bisher statt findet. Die Pandemie hat einen technologischen Wandel der längst im Gange war, einfach nur befeuert und beschleunigt.


    Die Messe Basel hat das für Fachmessen bereits vorher erfahren. Durch immer unverschämtere Preise seitens des Messebetreibers und der Hotelerie haben sich grosse Austeller schon vorher zurückgezogen und auf Hausmessen gesetzt.


    Eine Börse ist für mich zur Hauptsache eine Gelegenheit gleichgesinnte zu treffen. Die Börse als Handelsplattform brauche ich nicht. Da bin ich schon seit 16 Jahren Online orientiert, eine viel bessere und grössere Auswahl steht zur Verfügung. In jüngerer Zeit machen nur Portogebühren die ganze Sache etwas unattraktiver.

    Autorennbahnen, interessieren mich weniger. A weil so schnell sind die gar nicht

    Für Einsteiger gibt es die Flexi Car mit einer maximal Geschwindigkeit von 60km/h und am Ende der Fahnstange die Wing Cars mit bis zu 160km/h und einer typischen Durchschnittsgeschwindigkeit von 100km/h. Auf einer 47 Meter langen Bahn beträgt der Rundenrekord 1.503 Sekunden.


    Mit anderen Worten, erreichst du auf deiner See Berg Bahn Runden Zeiten von 3.326 Sekunden, dann spielst du in der gleichen Liga mit. ;)

    Die dynamischen Bewegungen vom Schleifstück sind ab einer gewissen Geschwindigkeit viel zu gross.

    Richtige Stromabnehmer haben Dämpfer um das zu verhindern. Genauso wie Autos nicht nur Federn sondern eben auch Dämpfer haben. ;) Entferne doch einmal bei einem deiner Autos die Dämpfer, es ergibt garantiert ein sehr interessantes Fahrverhalten.


    Ich war einmal in den Philippinen in einem Bus mit defekten Vorderraddämpfern unterwegs, war bei etwas schnellerer Fahrt kein besonders angenehmes Gefühl, wie sich der Bus immer mehr aufgeschwungen hat.



    Anderst als bei Autos BMW und Audi 1:1, gibt es unter den Modellbahnern erstaunlich wenig Raser...

    Und Mercedes. :D Der typische Modellbahnraser ist ein Kind, danach entwickelt sich dieses zum Modellbahner weiter oder hängt sein Hobby an den Nagel oder steigt auf Autorennbahnen um. ;)


    Ich staune immer wieder was deine rustikalen Modellbahnlösungen alles mitmachen.

    Ich habe fast den ganzen Katalog durchgeschaut und war über die Breite der angebotenen Modelle sehr erstaunt. Für fast jede Epoche und jedes Land wird etwas geboten. Dazu ein eigenes digitales System, Schienen, Gebäude, eine gute Auswahl an Ersatzteilen. Ein Hersteller wie aus den alten Zeiten, der ein komplettes System anbietet.


    Piko macht als Hersteller sicher mehr als nur einiges richtig, sonst wäre er in den letzten Jahren nicht so stark gewachsen.


    Kunden die Modelle aus den 50er und 60er Jahren betreiben haben ganz andere Ansprüche als heutige junge oder jüngere Kunden. Mir käme es im Leben nie in den Sinn ein so altes Modell zu beschaffen weil es sonst nirgends erhältlich ist. Wobei vermutlich fast jedes Modell schon einmal als Kleinserien Modell in den letzten 40 Jahren produziert wurde. Dann würde ich mir ein solches beschaffen.


    Mehrfach Entwicklungen eines gleichen Types Modell sind auch kein Phänomen der Neuzeit. Gerade die Ae 6/6 ist ein solches Modell. Gab es die doch in der Vergangenheit von HAG, Märklin, Fleischmann, Roco, Lima, Kleinbahn und vermutlich von weiteren H0 Grossserienherstellern die mir jetzt gerade nicht präsent sind.


    Ich finde es toll, dass es einen Hersteller mit einer solchen Auswahl gibt. :thumbsup:

    Bei der Lok hattest Du zudem Glück, dass der Abplatzer im fast schwarzen Bereich entstand.

    Da hast du recht, etwas Glück im Unglück braucht es auch.


    Das verkaufende Violett zu mischen, wäre bestimmt noch eine Herausforderung geworden.


    Vermutlich hätte auch das brauchbar geklappt. Die Schadensfläche ist doch sehr klein, vermutlich keinen mm2 gross. Grossflächigere Schäden nur mit dem Pinsel korrigieren dürfte weitaus schwieriger sein oder nicht zufriedenstellend funktionieren.


    Sobald ich gebrochene Teile mit Sekundenkleber repariere, ist immer meine grösste Sorge, dass via Finger unabsichtlich Klebstoff auf dem Modell landet. Ich habe mir so schon erfolgreich Modelle vollständig ruiniert. Gehört auch zum Lernprozess dazu. Mit Oel und Zahnstocher, allenfalls noch Rasierklinge, lässt sich sogar das wieder rückgängig machen. Nicht immer aber doch häufig.

    Der Griff blieb bis jetzt aus Achtung vor dem Gas warngelb. Aber meine Geduld schwindet. Der Hahn wird auch gefunden wenn er himmelblau bemalt ist….

    Der wird doch sicher von Zeit zu Zeit kontrolliert? Dann kannst du gleich die Grosszügigkeit des Kontrolleurs testen, wenn du den Gashahn optisch verschönerst oder gleich in einem Objekt verschwinden lässt. ;)

    Einige“ HAG-Loks haben Räder, wo die Farbe an kleinen Stellen abplatzte


    Wo hat es bei den Rädern Farbe? Die Speichen?

    Was wohl dafür die richtige Farbe ist und ob es sonst noch weitere Punkte zu beachten gibt?


    In den beschriebenen Fällen habe ich Farben von Tamiya verwendet. Andere Produkte werden sicher genau so geeignet sein. Bei bereits benutzten Rädern muss sicher darauf geachtet werden, dass sie fettfrei sind. Mit Reinbenzin reinigen ist perfekt.

    Lackschäden an Modellen sind immer wieder zu beklagen, sei, dass sie im Betrieb entstehen oder der Hersteller liefert Modelle gleich mit Lackschäden aus. Bei der HAG Re 420 307-1 Spartageskarte traf leider das letztere zu. Wenn es bei Modellen eine Niete zu ziehen gibt, ich bekomme sie meistens. ;(


    Solche Korrekturen nehme ich mit dem Pinsel vor. Den kann ich halbwegs vernünftig handhaben, Airbrush gibt es bei mir immer noch nicht. Da ich sowieso daran war bei zwei Flugzeugen Farbkorrekturen vorzunehmen, konnte die Re 420 im gleichen Aufwasch erledigt werden. Einfach eine Originalfarbe nehmen und fröhlich lospinseln geht leider nicht. Also zuerst die Farbe mischen, in diesem Fall relativ einfach, violett und ganz wenig schwarz. Die Farbe mische ich jeweils auf einem Stück PTFE (Teflon) an. Es saugt nichts und kann anschliessend gut und einfach gereinigt werden. Ein kleiner Beitrag zur Abfallvermeidung. Nachdem die Farbe für mein Auge den richtigen Farbton erreicht hatte, wurde sie mit einem feinen Marderhaarpinsel aufgetragen. Die Farbe hätte noch ein Spur dünner sein können. Damit ich alles wirklich gut sehe, arbeite ich bei solchen Dingen mit einer Kopflupe. Die angemischte Farbe zeigte sich auf dem Modell doch klar zu hell. Mit einem schwarzen Wash konnte das korrigiert werden. Er hat sich gut verteilt und den passenden schwarzen Film über das Farbe gelegt. Mit dem Ergebnis bin ich recht zufrieden. Von blossem Auge kann die Korrektur nur noch erkennt werden, wenn die Lok bei hellem Tageslicht in den richtigen Einfallswinkel gedreht wird. Ansonsten ist bei der Suche eher die Lupe angesagt.


    Auf dem Foto ist es gar nicht mehr erkennbar, die Kamera löst nicht genügend stark auf. Wie auch immer, besser als wenn ich die Korrektur HAG überlassen hätte, ist es allemal. ;)


    Vorher


     



    Bei den Flugzeugen zwei klassische Schadensbilder, bei der CV-880 ein gebrochenes Bugrad und bei der B-747 eine gebrochene Flügelantenne. Die Brüche bei Weissmetallgussteilen, wie dem Bugfahrwerk, ergeben keine schöne Brüche die nachher wieder gut zusammen passen. Das war in diesem Fall genau so. Nachdem ich den Sekundenkleber apliziert habe und übungshalber zuvor mehrfach die Bruchstelle in korrekter Ausrichtung angefahren habe, platzierte ich das Bugfahrwerk auf dem Minitropfen Sekundenklebstoff. Wie üblich ist die Bruchstelle trotz ihrer Kleinheit am umlaufenden Riss leider allzu gut erkennbar. Der Riss lässt sich verhältnismässig gut mit Aluminiumfarbiger Farbe füllen und überdecken. Abmischen ist in diesem Fall nicht notwendig. Auch hier, etwas weniger Farbe wäre besser gewesen, von blossem Auge aber kaum erkennbar. Für die Vitrine reicht es allemal.



    Eine reparierte Antenne ist fast immer erkennbar. Die Brüche im Zinkdruckguss sind klarer konturiert, das Material ist spröder als Weissmetall. Trotzdem, eine Antenne in dieser Grösse, der Massstab ist 1:500, perfekt zu positionieren, gelingt mir fast nie. Grössere im Masstab 1:200 können mit etwas Fingerspitzegefühl und einigermassen ruhiger Hand noch passend geschliffen werden. Allerdings brechen sie gerne bei diesem Prozedere noch einmal ab. Darum habe ich es in diesem Fall gelassen wie es ist. Der Versatz ist leider unübersehbar, für die Vitrine immer noch ausreichend für meine Ansprüche. Die Farbe erschien mir beim Abmischen, Weiss und Hellgrau, noch etwas zu hell, dem war auch so. Mit noch einem kleinen Schuss grau wurde die richtige Farbe getroffen.


     


    Bei der Re 420 und dem Bugfahrwerk der CV-880 bin ich mit dem Ergebnis recht zufrieden, nicht perfekt aber nicht auf den ersten Blick als Korrektur/Reparatur erkennbar. Bei der Antenne hat es nicht geklappt, dort ist die Reparatur unübersehbar. Spielt mir aber keine Rolle, bei der nächsten Bestellung in den USA lege ich nochmals eine solche B-747 in den Warenkorb und hoffe sie kommt dann auch heil an. Für einen Betrag von ca. Fr.35.00 betreibe ich keinen übermässigen Reparaturaufwand.

    Du bist schnellmal auch einfach nur ein Behaupti welcher zuweilen falsch in seinen Annahmen liegt, welche theoretisch richtig sein mögen.

    Belege mir wo ich etwas behauptet habe das nicht stimmt. Kannst du gar nicht, unsere Aussagen sind dieselben, es kommt auf das gesamte System an, auf nicht mehr und nicht weniger.


    Ich habe nur behauptet, du kannst deine Aussagen nicht mit nachvollziehbaren Fakten belegen. Dabei bleibe ich auch. Könntest du das, hättest du das ganze System verstanden. Tust du genau so wenig wie ich. ;)


    Geht man an die Grenze des Systems, macht sich die schlechte Leitfähigkeit des ganzen Schienensystems durchaus bemerkbar. Das war bei den Vorversuchen auf C-Gleisen zur Weltrekordfahrt mit der 4-motorigen HAG Ae 8/8 gut sichtbar. Bereits nach einem Meter Fahrt zeigte sich, dass mit nur einem Einspeisepunkt an der Schiene die Lok sichtbar an Leistung verlor. Deswegen wurden auf der Weltrekordstrecke alle Meter oder alle 2 Meter, ich weiss es nicht mehr, der Strom eingespeist. Was bekanntermassen in der Praxis funktionierte. War allerdings auch einiges an Aufwand und es überstand sogar eine Regenschauer.

    Für die Ae 4/6 habe ich es nachgelesen. Die elektrischen Installationen wurden als recht gut beurteilt. Die Aluwicklungen waren im Betrieb Schwingungen ausgesetzt und neigten durch zunehmendes altern zu Brüchen. Der Trafo wurde ab 1953 mit Kupferwicklungen versehen. Das erhöhte Gewicht machte sich durchaus negativ bemerkbar. Den sowieso bereits stark belasteten Achsen und Lager setzte dies noch zusätzlich zu.


    Quelle: SBB Gotthard Lokomotive Ae 4/6 aus der Edition Lan, Autor Bruno Lämmli

    es zählt das Gesamtergebnis.

    Welch tolle Erkenntnis und das noch vor Jahresende, ich gratuliere. ;)


    Nein, im ernst, ich wünschte mir du investiert die Zeit in die Recherche welche Gründe zu welchen Ergebnissen führen und wirfst nicht bloss mit Erfahrungen, selbstgestrickten Theorien und Geschichten vom Hörensagen um dich.


    Immerhin, mit der Oxydation der Metalle, bist du auf der richtigen Spur. Neusilber ist übrigens, trotzdem es eine Kupferlegierung ist, ein unglaublich schlechter Stromleiter. Punktet dafür umso besser in der Disziplin Korrosionsbeständigkeit.


    Entscheidend im Betrieb ist sicher, wie gut ist das ganze System der Stromleitung vom Schienenanschluss über die Schiene zum Rad, von dort via Radschleifer über die ganze Verdrahtung und Elektronik bis zum Motor. Spätestens jetzt sieht man, ohä, ziemlich viele Parameter die mitspielen. Auf welchen soll ich jetzt mein Hauptaugenmerk legen?


    Die erwähnten Hohlprofil Schienen, ich nehme an du meinst solche die mittels Umformen ihre Form erhalten haben. Der Grund für diese Lösung, ganz einfach, extrem billig und einfach in der Produktion. Zudem beherrschten die Firmen die gewohnt waren mit Blech zu arbeiten diese Technologien. Eigentlich wie heute, das Beste ist das Billigste.


    Irrtum vorbehalten, trotz der guten Alu-Stromleitwerte, 1:1 wurden gemäss älteren Eisenbahnbücher die SBB Lokmotiven welche in Kriegszeiten mit Alu Leitungen ausgerüstet wurden, bei grösseren Revisionen auf Kupfer und einzelne Komponente aus Stahl umgestellt.

    Kannst du das näher belegen? Wird Alu durch Kupfer oder Stahl ersetzt, verdoppelt sich das Gewicht des Bauteiles um mehr als das doppelte. Bei einem Trafo oder Fahrmotor für mich nicht vorstellbar.


    Übrigens lässt die sich Korrosion mit einem einfachen aber arbeitsaufwändigen Trick unter Kontrolle halten. Polieren, polieren und nochmals polieren. Darum gab es in den 40er Jahren die wunderschönen hochglanzpolierten Flugzeuge. Poliertes Aluminium neigt viel weniger zur Korrosion als normales gewalztes Material.