Beiträge von Cebu Pacific

    Ich schätze das Fahrgeräusch müsste eher lauter werden. Die fast frei liegende Schiene bildet eine Art Resonanzkörper. Einerseits hat die Schiene punktuell Kontakt mit der grossen Masse der Platte, anderseits kann alles zwischen den Anschraubpunkten schwingen. Für die Geräuschdämmung ist sicher ein dämmendes Material zwischen Schiene und Platte die beste Lösung.


    Sind die Schienen direkt auf die Platte verschraubt, sind sie wenigstens an eine grosse Masse gekoppelt. Möglicherweise wird es so sein wie du es bereits beschrieben hast, es klingt einfach unterschiedlich.

    René, Danke für den Link. Uneingeschränkt können die Wagen auf Normalspur ab Radius 150m verkehren, das ist in H0 R1724, in Spur 1 R4687.5. Erstaunlicherweise ist eine Spur 1 Anlage mit R3000 viel näher am Vorbild als eine typische H0 Anlage.


    Ansonsten Vorschriften und Vorgaben ohne Ende. ;) Es leuchtet mir ein, dass es ohne kaum funktioniert.

    Gleisbau in 1:87: Wenn ich nun einen Übergangsbogen zwischen einem geraden Gleis und einem Gleisbogen mittels elastischem an der Geraden fixierten Holzproflil aufzeichne, ist das Resultat (d.h. der aufgezeichnete Übergangsbogen) dann praktisch auch eine Klothoide?

    Hier ist es für den Bahnbau erklärt. Und hier für den Strassenbau. Hier eine Morop Norm für die Modellbahn. Die typischen Modellbahnschienen gehen direkt von der Geraden in den Radius über. Setzt man Übergangsradien spricht man von Klothoide, ich bin mir nicht sicher ob das bereits ab einem einzigen Übergangsradius so genannt wird.


    Deine Methode wäre die in Bild 6 gezeigte Methode von Morop und ist dann definitiv eine Klothoide.

    Was ich noch vergessen habe, es beeindruckte mich wirklich. Der kleinste Schienenradius bei der VBZ ist etwas mehr als 14m, in H0 etwas mehr als R160. So kleine Radien hat nicht einmal das Luna Schienenprogramm für die Navemo Trams im Angebot. Ich muss nächste Woche noch nachfragen welches Tram durch so einen kleinen Radius passt. Gemäss Aussage von einem Kollegen muss es beim Tramdepot Kalkbreite auch einen sehr kleinen Radius geben, der letztendlich nachgebessert wurde, da es immer wieder zu Problemen kam. Für diese engen Radien werden Schienen mit einer Länge von 9m verwendet, also die Hälfte von der 18m Standardschiene.


    Einen Biegeplan hing an der Biegmaschine, die Klothoide begann bei etwa Radius 276m und endete in einem Radius von mehr als 1100m. Auf den Biegeplänen sind die Radien in Millimeter angegeben also je nach Grösse auf 5 bis 6 Stellen genau. Zum Beispiel Radius 256'377.


    Als Messinstrument für die Klothoide gibt es bei der VBZ einen Klothoidenstab, einfach ein Stück Holz in der passenden Länge. In Basel macht man das anscheinend mit einer Schnur und Knoten.


    Wenn ich nächstes Jahr die Prüfung für die Montage einer Weiche betreuen darf, kenne ich bereits einiges im Bereich der Schienen bei der VBZ. Das Bearbeiten der Radsätze für Trams durfte ich begleiten, den Anbau und Revision der Antriebe und Entwässerungskästen an einer Weiche und aktuell den Bau eines Schienenjochs.

    Dieser Bericht über Walter Wittwer passt genau zur IPA die ich bei der VBZ betreue, er biegt, genau wie der Lernende, Schienen.


    Jetzt bin ich mit Begriffen wie Klothoide, Kopfdruck, Rillendruck, Gleisjoch, GHT290-CL, Laschenloch, Schemel usw. vertraut. Rein theoretisch müsste ich in der Lage sein ein solches Streustromisoliertes Gleisjoch zu biegen und montieren. Aber wirklich nur rein theoretisch, in der Praxis gibt es bestimmt die eine oder andere Stolperfalle in der ich trotz meinem mechanischen Grundlagenwissen hängen bleiben würde.


    Nur schon das Handling einer 18m Standardschiene ist nicht ohne. Das Metergewicht einer solchen Rillenschiene beträgt 60kg, die ganze einzelne Schiene wiegt also bereits 1080kg.


    Den Begriff Klothoide kennt Oski sicher, eigentlich müsste er jedem Modellbahner bekannt sein. ;) Alle Ingenieur Kollegen wussten nicht was das ist. Ok, ich anfänglich auch nicht, musste es auch zuerst googlen.

    Seriöse Händler sollten solche Modelle auch nicht mehr verkaufen. Aus einem Nachlass kann aber sicher einmal ein solches Modell auftauchen.


    Viel Freude mit deinem Modell, es ist eines der sehr gut umgesetzten Modelle von Märklin.

    Dieser Loktyp ist dafür bekannt, dass sehr viele aus der ersten Auflage von Zinkkorrosion oder umgangssprachlich Zinkpest befallen sind. Die Zindruckgussteile des Fahrwerkes und oder des Gehäuses verformen und dehnen sich aus. Als Auswirkung gibt es klemmende Antriebe bis zu gerissenen Gehäuseteilen.


    Risse im Gehäuse hättest du sicher erkannt, wenn deine De 6/6 einwandfrei fährt, müsste sie in Ordnung sein. Märklin hatte beim Auftreten dieses Problemes anfänglich die betroffenen Teile in Kulanz gratis ersetzt, später musste dafür bezahlt werden. Das Problem trat etwa um 2009 erstmals auf. Stammt dein Modell nicht aus dieser Zeit, es müsste die erste Auflage gewesen sein, ist sicher alles in Ordnung.


    Unten ein paar Beispiele von Modellflugzeugen die stark von Zinkpest betroffen sind.




    Schaut man sich zuerst die Fotos in diesem Beitrag an, sieht alles recht harmlos aus. In dem Ausschnitt aus dem Überwachungsvideo sieht man hingegen gut mit wieviel Schwung die beiden Loks in den Bauzug prallten. Der Lokführer hatte sicher riesiges Glück, dass der Wagen auf der Aufprallseite bis zur Hälfte leer war und die Lok auf den Wagen gehoben wurde. Der Lokführer wurde zum Glück nur leicht verletzt, der Schreck war vermutlich um einiges grösser.


    Bei dieser Kollision in Henggart am gleichen Tag war auch viel Glück dabei, dass es lediglich Sachschaden gab. Diese Gleisbaumaschinen sind richtig komplizierte Geräte und man muss schon genau wissen was man macht. Es mag einfach keine Fehler leiden.


    Beitrag von Bahnonline.

    (warum eigentlich immer diese negative Haltung)

    Ein netter Artikel der den Dichtestress in den Regionalzügen in höchsten Tönen lobt. :D In Deutschland Bahn fahren, nein Danke, dort herrscht noch immer Maskenpflicht, sicher auch Dank Katastrophen Karl. In diesem Focus Artikel noch blumiger ausgeschmückt. Geiz ist einfach geil. :phat:


    Am Wochenende meide ich auch in der Schweiz gewisse Strecken, ich bin mich schon den Dichtestress des Pendelns seit bald 3 Jahren nicht mehr gewohnt und ganz ehrlich es fehlt mir überhaupt nicht. Da ich seit Mitte Mai wieder öfters zu Hauptverkehrszeiten im ÖV unterwegs bin, wegen den Abschlussprüfungen die ich betreue, wird mir jedesmal klar, dass es einfach nur wunderbar und entspannend ist den Arbeitsweg zu Fuss zurück zu legen. Gesünder ist es sowieso.

    Erwin, Du hast noch einen Hinweis auf Rolator, Spitex, gemacht, man muss dazu nicht unbedingt uralt sein, es hat in letzter Zeit gleich mehrfach Bekannte, Freunde und nun auch mich selbst ein bischen erwischt.


    Hermann, das gefährliche Alter ist zwischen 50 bis 60. In dem Zeitraum treten oft das erste Mal schwere Krankheiten oder medizinische Probleme auf. Bis jetzt ist dieser Kelch glücklicherweise an mir vorbei gegangen.


    Die Grösseren Spuren haben einfach ihren Reiz; für mich weniger wegen der zusätzlichen Detailiierungsmöglichkeiten (finde da im Gegenteil, wer Bierkästen und Radios 3D-druckt, driftet langsam Rtg Playmobil ab; ich baue ja selber ziemlich einfach), sondern weil eine drei Kilo schwere Loki einfach mehr Eisenbahngefühl vermittelt, als eine in Spur Z (auch diese Spur hat allerdings ihren Reiz), welche sich hektisch wie ein Furz auf der Stange bewegt.


    Da kann ich dir beipflichten, grosse Spuren mit schweren Fahrzeugen kommen dem Vorbild schon um einiges näher. Ich war immer wieder fasziniert wie nahe dem Vorbild bei Spur 1 Modellen das Geräusch des Überfahrens der Schienenstösse kommt. In der Schweiz kennt man das schon lange nicht mehr und das letzte Mal hatte ich das noch vor etwa 20 Jahren in Irland erlebt. Eine akustische Reise zurück in die Vergangenheit, die auch bei grossspurigen Modellbahnen funktionieren kann.


    Vereine sollten Ihr Angebot eben auch auf die Nachfrage abstimmen. Dann macht es auch Sinn das Vereine an Ausstellungen und Messen teilnehmen.


    In verschiedenen Beiträgen wurde auf die Vielfalt wie Modellbahn stattfindet und stattfinden kann, hingewiesen. Ich möchte nicht die Aufgabe haben einen Verein in die Zukunft zu führen, wenn diese vor lauterer Individualismus immer unklarer wird.


    Dazu passend habe ich diese Woche einen Artikel gelesen in dem es um die Entwicklung der Consumer Electronic ging. Er trug den Titel, früher war nicht alles besser aber vieles einfacher. Für mich trifft das in den meisten Lebensbereichen zu. Man muss sich mit immer mehr Dingen teils recht zeitintensiv auseinander setzen. Als Beispiel wurde im Artikel der Fernseher erwähnt.


    Vereine haben aus den unterschiedlichen Gründen an Attraktivität verloren. Dank dem hohen Wohlstand können sie sich sehr viele ihre Wünsche zu Hause oder in einem Hobbyraum verwirklichen.


    Ich sehe das sehr pragmatisch, möchte ich einem Verein beitreten, suche ich den welcher zu mir passt und umgekehrt. Gibt es den nicht, kann ich mich auf die Suche nach Gleichgesinnten machen und gründe einen Verein. Ein wenig Engagement braucht es schon, will jeder nur konsumieren, entsteht kaum etwas Neues.

    Jeder schreibt seine Beträge so wie es ihm beliebt. Wenn einem bestimmte Betragschreiber nerven, ignorieren und gut ist.


    Die grossen Spuren leiden schon lange an Interessenschwund. Die typische Kundschaft ist eher jenseits des Rentenalters zu finden. Teils haben auch gerade Spur 0 Klubanlagen das Problem, sie sind auf ein 3-Leiter System ausgelegt. Da lassen sich kaum Jüngere finden, die mit einem so veralteten System, das seine Wurzeln im TinPlate hat, beginnen möchten.


    Spur I Echtdampfanlagen lassen oft keinen Elektrobetrieb zu, weil sie nicht isolierte Schienen haben. Ein gutes Beispiel die Spur 1 Anlage von Hermann, 3-Leiter Schienen damit uralt und neu fährt, für ihn passt es, mir käme so etwas nie ins Haus, es gefällt mir einfach nicht.


    Wer mit der Absicht einem Verein beizutreten um diesen auf den Kopf zu stellen, hat von Beginn weg verloren. Entweder man passt in die bestehende Struktur oder lässt es besser bleiben.


    Mit einem Händler der eine grosse Auswahl hatte, habe ich gesprochen. Er hat gemäss eigenen Angaben sehr gut verkauft. Im Unterschied zu den Börsen konnte das Angebot viel besser auf das Publikum abgestimmt werden.


    Ob es in 10 Jahren noch Austellungen mit den Hauptthemen Spur 0 und 1 braucht stelle ich in ernsthaft in Frage. Viele der Besucher von 2022 werden garantiert nicht mehr unter uns weilen oder sich noch mit Unterstützung von Spitex und Rollator an die Ausstellung begeben. Selbst ich bin dann schon seit Jahren in Rente und ich war weitaus nicht am oberen Altersband.

    Der Lancia Lambda war damals in seiner Bauweise seiner Zeit viel zu weit voraus und war vielleicht darum nicht erfolgreich. Die Grundstruktur ist dem Schiffbau entlehnt und gleicht im Aufbau einer Schiffsschale. Das Auto ist Vergleich zu Ähnlichen seiner Zeit viel tiefer. Er war mit 1.1 Tonnen nur halb so schwer, hatte Einzelradaufhängungen, hydraulische Stossdämpfer, Vierradbremsen und einen Getriebtunnel. Damals alles völlig neu und sensationell. In der Bilderstrecke findet sich ein Foto des Aufbaus.

    Wenn alles eher statisch bleibt, könnte meine Lösung die bei den Modellflugzeugen zur Anwendung kam eine praktikable Lösung sein. Dort sind es mehr als 200 Umzugskarton voll plus noch einige hundert grössere Modell die gestapelt sind.


    Die Schachteln sind nummeriert und alle Modelle die sich jeweils in einer Schachtel befinden dazu fotografiert. Wo möglich sind vom gleichen Hersteller und gleichen Flugzeugtyp die Modelle zusammengefasst. Die Methode ist nicht perfekt aber ausreichend für eine vernünftig Übersicht.


    Gestapelt sieht es so aus.



    Hier ist bis auf ein Modell völlig klar was enthalten ist. Die Eastern Airlines müsste ebenfalls eine L-1049 sein.



    Hier ist soweit klar, alles Modelle von Aeroclassics vom Typ A-330. Nicht jede Registrierung ist lesbar. Im Zusammenhang mit der Datenbank lässt sich recht gut einschränken was es sein kann. Zu viele Möglichkeiten bleiben nicht.


    Das ist die zweitschlechteste Variante, vom Hersteller wurden die Modelle anfänglich nicht auf der Schachtel bezeichnet. So weiss ich jetzt einfach, alles Aeroclassics A-300 Modelle, in einigen Fällen ist immerhin die Fluggesellschaft bekannt.



    Und die schlechteste Variante, dafür braucht es kein Foto, sind die Schachteln bei denen nur der Hersteller und Diverse oder Rest steht, das sind aber ganz wenige, zum Glück.


    Und hier noch extra für Hermann ein paar Schachteln die er besonders interessant finden wird. ;)



    Das System ist sicher weitab von perfekt. Ich musste innerhalb von 5 Monaten gegen 10'000 Flugzeugmodelle zügeln und erfassen. In Kombination mit der Datenbank habe ich bis jetzt so ziemlich alles gefunden was ich suchte.