Beiträge von sturzi

    IR-Lichtschranken fertig verkabelt


    Ich komme weiterhin gut voran mit der Verkabelung.


    Der Schattenbahnhof ist nun mit 75 IR-Lichtschranken ausgerüstet. Da IR-Lichtschranken nur im Schattenbahnhof vorkommen werden, ist das diesbezüglich der End-Ausbau. Jede Lichtschranke ist mit einem schwarz-rot-weissen Kabel-Strang angeschlossen. Jeder dieser Kabel-Stränge führt möglichst nahe der Lichtschranke durch ein Loch zur Unterseite der Platte und von dort zu einem der beiden Stellplätze H und K der Sturzibus-Module (zum jeweils näheren natürlich). Dort kommt er in unmittelbarer Nähe des entsprechenden Moduls wieder nach oben und ist dort an einem Port angeschlossen.


    Die beiden Module haben je 42 Ports, also insgesamt 84. Bei 75 Lichtschranken sind also noch neun Ports frei. Die drei mit einem roten Güfeli markierten Ports sind defekt (Missgeschick bei der Fertigung). Damit bleibt eine Reserve von sechs Ports. Da die Anzahl und Verteilung der Lichtschranken mittlerweile gut durchdacht ist, gehe ich davon aus, dass keine weiteren Lichtschranken mehr dazu kommen. Somit dürfte diese Reserve ausreichend sein.



        

    Jeder betrogene Käufer hat dann die Chance eine negative Bewertung abzugeben

    Michel, da hast du sicher recht.


    Andererseits muss man das mit dem Ricardo-Bewertungssystem etwas relativieren: Es braucht sehr viel, bis ein Käufer eine negative Bewertung abgibt, weil er immer vom Verkäufer mit einer negativen Rache-Bewertung rechnen muss. Wenn einer einmal ein paar hundert positive Bemerkungen (ohne eine einzige negative oder neutrale) angesammelt hat, setzt er das nicht so schnell auf's Spiel durch Abgabe einer negativen Bewertung.

    Frage, wäre es im Wendel nicht möglich, die IR Lichtschranken Senkrecht zu verbauen ?

    Allenfalls könntest du diese ja sogar intelligent in die bestehenden Wendellöcher Einklipsen.

    Luca, im Wendel waren IR-Lichtschranken nie ein Thema. Dort mache ich es wie auf den offenen Strecken mit Besetztmeldern.

    IR-Lichtschranken setze ich nur dort ein, wo ich hohe Positions-Genauigkeit brauche, wie im Schattenbahnhof.

    Die Positions-Bestimmung wird voraussichtlich mit IR-Lichtschranken genauer sein, weil ich dort die Spitze des Zuges (Gehäuse des ersten Fahrzeuges) direkt erfassen kann. Bei den Besetztmeldern könnte ja eine Achse mit Haftreifen, die vielleicht nicht so gut anspricht, zuvorderst sein. Deshalb die denkbare Ungenauigkeit.

    Ursprünglich wollte ich bei der Wende-Strecke, die eine gewisse Ähnlichkeit hat mit einem sehr schmalen Schattenbahnhof, auch Lichtschranken. Aber es reichen dort auch die Besetztmelder.

    Am heutigen Bauabend habe ich an der Verkabelung weiter gearbeitet.



    Ursprünglich wollte ich ja die Kabel oben auf der Platte zu den Decodern führen. Aber jetzt, bei der Menge an Kabeln, bin ich froh, dass ich sie nach unten genommen habe.


    Bis vor einiger Zeit hatte ich geplant, nicht nur den Schattenbahnhof, sondern auch die Wendestrecke (ganz oben in der Anlage) mit IR-Lichtschranken auszurüsten. Bei der Wendestrecke ist es aber so, dass die drei Gleise aus Platzgründen näher zusammen gelegt werden müssen als der Standard-Gleis-Abstand. Damit wäre es schwierig (oder eher unmöglich), die Lichtschranken wie im Schattenbahnhof zwischen den Gleisen zu platzieren. Deshalb habe ich kürzlich beschlossen, die Positions-Meldung auf der Wendestrecke ausschliesslich mit Besetztmeldern zu machen und auf IR-Lichtschranken zu verzichten. Damit reduziert sich die Zahl an IR-Lichtschranken auf diejenigen im Schattenbahnhof, also auf ca. 75. Nun habe ich heute festgestellt, dass mir dafür zwei IR-Lichtschranken-Module statt drei ausreichen (jedes IR-Lichtschranken-Modul hat 42 Ports). Hier auf der H-Seite sieht man ein angefangenes Modul (Mitte Bild, gelb). Auf dieses kann ich nun verzichten, da auf der K-Seite ja noch ein fertiges steht.



    Das leere, gelbe, unfertige Modul werde ich demnächst entfernen. Beim gut belegten Modul (rechts davon) werden jetzt noch ca. sechs bis sieben weitere IR-Lichtschranken angeschlossen und dann verbleiben immer noch ein paar Ports als Reserve.



    Christoph hat die Schwarzwald-Klinik, die über den K-Wendeln bei der Burgruine zu stehen kommt, in Angriff genommen.



    Im Moment arbeitet er noch auf seinem Schreibtisch daran.

    Röbi, das tönt interessant mit dem TPU. Das würde ich mir gerne mal von Dir demonstrieren lassen.

    Sehr gern, Martin. Melde dich einfach, wenn du Zeit hast.


    Ich habe im Prusa Slicer keine entsprechenden Profile gesehen.

    Für das extrudr FLEX HARD gbit es ein solches. Für das eSUN nicht. Ist aber kein Problem, die Druck-Vorgaben stehen auf der Rolle und im Internet.

    Ich habe heute zwei Rollen TPU gekauft:

    - extrudr FLEX HARD schwarz (wird bei 3dware.ch als A98 verkauft)

    - eSUN eTPU-95A grau


    Es sind beide weicher als ich erwartet hätte. Aber beide haben sich als leicht zu drucken herausgestellt. Das eSUN ist deutlich weicher als das extrudr.


    Ich habe jetzt mal zwei Doppel-Schellen mit dem extrudr gedruckt:



    Das funktioniert soweit gut. Obwohl ich es so konstruiert habe, dass es die Säule etwas enger umfasst als sie in Wirklichkeit ist, fühlt es sich eher etwas "lugg" an. Für diese Schellen hätte ich gerne ein etwas härteres Material. Möglicherweise werde ich für diese Anwendung bei meinem bewährten PETG bleiben.


    Aber ich sehe für's TPU sehr interessante Anwendungen und bin froh, dass ich es einmal ausprobiert habe.

    Wellenförmiger Schlitz würde wohl das Einfädeln erschweren. Nicht perfekt aber recht schnell und einfach wäre, einen Silikonschlauch aufschlitzen und mit Heisskleber am Pfosten befestigen....aber das wäre natürlich keine perfektionistische Lösung...

    Man muss den wellenförmigen Schlitz nur so dimensionieren (Breite, Amplitude und Frequenz), dass das Einfädeln nicht beeinträchtigt wird.

    Mit Heisskleber an den Säulen herum schmieren gefällt mir nicht und Silikonschläuche habe ich auch nicht.

    Hier ist ein Entwurf des rohrförmigen Kabelkanals, bei dem Roger's Idee mit der Zick-Zack-Öffnung eingeflossen ist.

    Die Befestigung an den Wendel-Säulen erfolgt nach Erwin's Idee mit den Rohrschellen. Es werden jedoch separat gedruckte Doppel-Schellen zur Anwendung kommen (siehe Beitrag 951).



    Das linke Teil ist das oberste, das mittlere ist ein Zwischen-Stück und das rechte ist das unterste

    Die Länge kann ich beliebig einstellen, wobei hier aus Druck-technischen Gründen das Limit bei ungefähr 100 mm liegen dürfte.


    Jetzt muss ich erst mal eines drucken und nachher kann ich es durch variieren der Masse noch feintunen.


    Die Steck-Verbindung zwischen den einzelnen Teile ist kreisförmig. Diese könnten somit auch gegeneinander verdreht zusammengesteckt werden, sodass die Zick-Zack-Öffnungen nicht zusammen passen. Vermutlich werde ich die Form der Verbindung noch ändern, sodass ein lagerichtiges Zusammenfügen gewährleistet ist.