Beiträge von ginne2

    Zitat von Longimanus Und dennoch gibt sich der klassische im Prinzip uralte Verbrennermotor nicht so leicht geschlagen.

    Zitat von Erwin: Er ist bereits geschlagen, die Politik hat das so beschlossen. Er ist bereits ein Auslaufmodell.


    Ich will mich nicht groß in Eure bedeutenden Beiträge zu den ganz grossen Themen dieser Welt oder gar der Schweiz einmischen, aber hier stehe ich eher auf Seiten von Hermann. Ich rätsele immer noch darüber, woher - zumindest in D - der dafür benötigte Strom kommen soll und auch darüber, wie die millionenfach in D - vor allem in den größeren Städten - in den Laternen"garagen" - sprich am Strassenrand - parkenden ca. 40 Millionen E-Autos über Nacht oder an den Wochenenden aufgeladen werden sollen. Nicht jeder hat eine Garage mit Ladestation - zumindest nicht in D. ?(?(?(


    Davon abgesehen: an den tollen Bildern der Gleisbaumaschinen von Hermann begeistere ich mich immer wieder. Wo früher Hunderte mit Schaufeln und Schottergabeln schufteten, steuern heutzutage ein paar Wenige diese Monster, die ein Vielfaches der früheren Arbeit in relativ kurzer Zeit erledigen. Ganz so schlecht ist die heutige Zeit also anscheinend doch nicht, zumindest was die Muskelbeanspruchung angeht . . . ;):):)

    Hallo,

    dachte erst, Hermann hätte bei den Fotos geschummelt und uns Bilder einer schönen Moba-Anlage gezeigt. Vor allem die Preiser-Figuren wirkten sehr echt. Bis ich dann meine Augentropfen genommen und die Brille aufgesetzt hatte: das waren doch lebendige Personen die da arbeiteten . . . ;);) Lieben Dank auch Dir Hermann für die schönen Bilder. :):):)

    P.S. Meist halte ich es mit der Bibel. Dort steht unter anderem "du sollst nicht lästern" :D

    Lieber Oski,

    da magst Du wohl recht haben, aber in ganz früherer Zeit habe ich mal den heute fast nicht mehr bekannten ehrbaren Beruf des Schriftsetzers erlernt und deshalb krümmen sich mir selbst heute noch im hohen Alter die Fußnägel, wenn eine Firma so einen Schachteltext abliefert . . . :D:D;(

    Bei der richtigen Bahn gibt es ganz klare Vorschriften und vor allem Geschwindigkeitsbeschränkungen.

    Bei der unrichtigen Bahn von Hermann ist aber er Bahnchef und kann damit selbst festlegen, welche Wahnsinnsgeschwindigkeiten bei seinem "Unternehmen" zugelassen sind.

    Auch ich war früher Anhänger ruhigerer Fahrweisen auf der Moba, bin nun aber gezwungen (siehe früheren Beitrag), die Geschwindigit der Züge deutlich zu erhöhen, damit ich nicht dauernd mit Stängelchen von Silvester-Raketen nach- oder wieder anschieben muss. Das ist bei Hermann sicher nicht so - die Stangen oder Stängelchen wären für seine Anlage zu kurz, aber er liebt nun mal den Rausch der Geschwindigkeit bei seinen Bahnstücken. Zumindest so lange, bis die wertvollsten Stücke eine Etage tiefer zusammengefegt werden müssen . . . ;);):)


    Kleiner Nachtag für Hermann (gefunden im Forum für Alte Modellbahn (D) - sogar ein Video wäre dabei:

    "Le Rapide" Der am schnellsten fahrende Zug der Spielzeugwelt

    [Blockierte Grafik: http://img.homepagemodules.de/…eset/icon_post_target.gif]#1 von SNCF231E , Gestern 19:07

    Der französische Eisenbahnhersteller Louis Roussy stellte unter dem Namen Le Rapide 0-Spur-Züge her. Diese Züge hatten die Größe der Spur S, fuhren aber auf Spur 0. Der Katalog erwähnte "Le train marchant le plus vite dans le monde des jouets " (Der am schnellsten fahrende Zug der Spielzeugwelt) da die Züge einen niedrigen Schwerpunkt hatten. Also habe ich heute ein Video von vielen verschiedenen schnell fahrenden Le Rapide-Zügen im Garten gemacht.

    Lieber Roger,

    einfach genial, was Du immer wieder - hier auch in Sachen Straßenverkehr - "zauberst". Ach hätten wir hier in Heilbronn auch einen solch tollen "Strassen- und Landschafts-Kreierer" . . .

    Bilder

    • pasted-from-clipboard.png

    Der geneigte Selbstversorger stellt hinter dem Haus sein eigenes Kraftwerk auf. Damit ist er unabhängig und erhält Strom in einer viel besseren handgemachten analogen Qualität.

    Ich habe das Glück, dass hinter unserem Haus der berühmte Leinbach vorbeifliesst, der nach einigen zig-Metern in den noch berühmteren Neckar fliesst. Das mit der eigenen Stromversorgung bietet sich da natürlich an. Um die Effektivität des normalerweise mittellangsam dahinfließenden Baches zu erhöhen, sind wir seit Jahren damit beschäftigt, im besagten Leinbach einen mittelgroßen Damm zu errichten, damit unser geplantes Eigen-Kraftwerk im Bach bessere "Erträge" liefert. Das geschieht durch unseren Sperrmüll. Alte Drucker, Nähmaschinen, Fernsehgeräte usw. werden nicht mehr vor das Haus gestellt, sondern hinten im Bach deponiert. Neben dem Stau des Baches dient das auch dazu, den Bachbewohnern zusätzliche Heimstätten zu schaffen. Inzwischen beträgt die Stauhöhe schon mehr als 1 Meter und der Einbau einer Turbine ist in greifbare Nähe gerückt. Viel höher können wir das Gewässer nicht stauen, da sonst die Gefahr besteht, dass die dahinter - sprich weiter oben liegenden - Nachbarn am Bach sonst mit ihren Kellern absaufen.

    Mit diesem Projekt werden bzw. haben wir vor allem zwei Dinge erreicht: umweltfreundlichen Strom ohne lange Leitungswege selbst erzeugt und auch Müll (siehe vor), der sonst aufwändig abgefahren werden müsste und kostbaren Deponieplatz beanspruchen würde (fast) umweltgerecht ortsnah gelagert.

    Jetzt hoffe ich nur noch, dass nicht das nächste Hochwasser (vom Leinbach oder vom Neckar) den ganzen Brackel wegschwemmt. Jahrelange Entsorungsarbeit wäre sonst umsonst gewesen . . . Aber wenigstens haben wir - zumindest noch bis 2022 - noch das Atomkraftwerk Neckarwestheim ganz in der Nähe, das bisher immer zuverlässig für Strom-Nachschub - auch und gerade für die Modellbahn - gesorgt hat . . . :):):D

    Bei der Erschaffung der Erde hat es eine gewisse Zeit gedrauert, bis diese bevölkert war. Völlig anders ist es bei der wunderbaren Modellbahn-Welt aus den Händen von Roger. Kaum fertig modelliert, gekonnt eingefärbt und begrünt, schon tummeln sich die ersten Wanderer auf seinem Wunderwerk. Lieber Roger, ich ziehe ganz tief den Hut vor Deinem jüngsten Werk - es ist einfach Klasse!!! :):):)

    Ein glücklicher Zufall hat es gewollt, dass auch ich noch - trotz hohem Alter - zu einer kleineren Moba-Anlage gekommen bin. Das gute Stück stammt wohl aus den 60er Jahren, ist modellbautechnich sicher keine Offenbarung, aber es funktioniert - wenn gewollt sogar weitgehend "automatisch" - mit Hilfe von mehreren Schaltgleisen und einer Handvoll Signalen. Die bekannten - manche sagen auch "berüchtigten" - Märklin-M-Gleise wurden verbaut, weitgehend freihändig und etwas (ich weiß nicht, wie die Schweizer dazu sagen) "hoppelig".

    Seither bin ich begeisterter Anhänger von Hermanns "Geschwindigkeitsrausch" - denn wenn nicht, bleiben die kleinen Loks entweder am Bahnübergang oder an einer sonst kritischen Stelle stehen.

    Das hohe Tempo hat zwar zur Folge, dass die dafür eigentlich gedachten Bremsstrecken dann meist nicht mehr ganz ausreichen, aber der Erbauer hat sie so dimensioniert, dass auch hinter dem Signal noch eine oder zwei Schienenlängen bremsend - da stromlos - wirken.

    Vermutlich werde ich nun aus dem Kreis ernsthafter Modellbahner ausgeschlossen, aber es macht einfach Spaß, den rasenden Loks nachzusehen, ab und zu (zu spät) ein Signal zu stellen oder mitzuerleben, wie es die Loks (es sind alte, gebrauchte) gelegentlich die Kurve nicht ganz schaffen. Also - lieber Hermann, lassen wir uns die Freude an Hochgeschwindigkeitsloks - Du in den großen Spuren, ich in H0 - nicht verdrießen . . . ;);):D