Beiträge von ginne2

    Schade, dass Du Deine (Arbeits-)Tage als Ordnungshüter verbringst. Als Künstler (Malerkünstler oder Gebirgsbauer) wärst Du inzwischen vermutlich weltberühmt und sicher auch steinreich (wobei sich das weniger auf "Stein"/Fels bezieht) . . . ;):):)


    Du siehst mich erneut begeistert!! :):):)

    Genau dasselbe ist mir beim Betrachten der Bilder von IC 2000 auch durch den Kopf gegangen. Die Ausführung ist sicher gut, nur mit den vielen "Löchern" - äh Tunnelportalen - so nicht mehr glaubwürdig. Auch hier gilt: weniger ist (wäre) mehr . . .

    (den Spruch mit den Löchern wie beim Schweizer Käse spare ich mir - er wäre despektierlich)



    Hinweis:

    der Text stand 2 Tage als Entwurf hier im Forum, da ich vergessen hatte, die "Sende-Taste" zu betätigen

    Lieber Hermann,

    Deine etwas "lädierte" Ae 6/6 hat sicher ein arbeitsreiches Leben hinter sich. Vermutlich hat sie ein Heimwerker oder gar ein Schlosser als Hammer-Ersatz eingesetzt. Ich kenne das von den frühen Märklin-Guß-Klötzen auch . . . ;);):)

    Die Idee finde ich gut, habe auch Verständnis dafür, dass sich eine teure Änderung am Gehäuse nicht lohnt. Fraglich ist aber, wie so etwas im Markt allgemein ankommt. Ob nicht mehr Porzellan zerschlagen wird, wenn die Kritiker die angeblichen "Mängel" auflisten und darüber herfallen, ohne dass fairerweise die kostenmäßig nicht zu vertretende und deshalb unterbliebene Änderung am Gehäuse thematisiert wird. Aber das muss Heinz - der HAG-Chef entscheiden . . .

    Ganz toll - lieber Roger! Ich beneide Dich sehr um Deine gestalterischen Fähigkeiten. Habe zwar keine eigene Anlage, versuche mich aber, im Verein einzubringen. Auch dort existiert ein Schweiz-Teil - wenn auch lange nicht so schön wie bei Dir:


    wir arbeiten mit sogenannten "Knitterfelsen" also bedrucktes Papier, das dann zusammengeknüllt, in Form gebracht und mit Heißkleber fixiert wird


    2 Gleise vorne in AC das hintere Gleis in DC, damit alle Mitglieder Ihre Züge fahren lassen können. Unten der AC-Aufgleis-Bereich


    Der Bemo H0m-Teil oben drüber


    und so stellen wir uns die Schweiz im Gebirge vor . . .

    Jetzt weiss ich endlich, wie bzw. warum Kriege entstehen: erst schriftlich (aneinander vorbeigeredet), dann mit Knüppeln oder Kanonen. Erwin und Hermann haben hier im Forum Beispiele dafür geliefert. Dabei geht es hier doch eigentlich nur um (Modell-)Bahnen . . . ;):lol::rocket:

    Lieber Erwin, lieber Hermann,

    mit einigem Vergnügen verfolge ich Euren Exkurs in Sachen Lok-Umbau Ae 6/6. Erst dachte ich, Euch ist es langweilig, weil Ihr Euch hier die Sätze nur so um die Ohren haut, aber hier prallen tatsächlich zwei (Moba-)Welten aufeinander: hier der Experte, dort der "Macher" (egal wie). Macht ruhig weiter, ich amüsiere mich köstlich . . . ;);)

    Lieber Roger,

    wenn es auch in unserem Forum "mag ich"-Häkchen gäbe (die ich aber keineswegs vermisse), hättest Du für Deinen obigen Beitrag von mir mindestens 3 Häkchen bekommen.

    Übrigens: eine sehr schöne Lok, die leider noch in meiner Sammlung fehlt (meint ein 460er-FAN).

    Lieber Hermann,

    wir könn(t)en jetzt hier über Gott und die Welt diskutieren. Gerne auch über den Katastrophen-BER und die absolut lächerliche Situation bei der Einsatzbereitschaft von Fahr- oder Flugzeugen bei der Bundeswehr. Auch darüber, dass ich mich - ausser bei der Bundeswehr - dafür fast schäme. Bei der Bundeswehr nur deshalb nicht, weil ich nicht glaube, dass wir in D bedroht und von Feinden umgeben sind und der derzeitige Stand der Bundeswehr, wenn sie nicht im Ausland herumfuhrwerkt, so absolut ausreichend ist.


    Aber zurück zum Thema Qualität in den Betrieben. Ich war lange Jahre bei unserem Zeitungsverlag für über 220 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des technischen Betriebsteils zuständig und habe lange Jahre - als es dort noch keine Personalabteilung gab - auch Personal dafür gesucht und eingestellt. Ich weiss also, worüber ich rede oder schreibe. Ich habe während meiner aktiven Zeit dort - zusammen mit Architekten und Beratern - aber vor allem aber auch mit unserer Mannschaft - eine hochmoderne, effizient arbeitende neue Druckerei konzipiert und in Betrieb genommen. Wir sind auch in der kritischen Zeit der Umstellung jeden Tag fast immer pünktlich erschienen. Mir muss man nicht erzählen, wie problematisch es ist, mit bisherigem und neuem Personal komplexe Technik zu erlernen, zu beherrschen und jeden Tag in der Frühe (komplette) Zeitungen zu liefern, aber auch nicht, was man unternehmen sollte und tun kann, um daran nicht zu scheitern .


    Ich weiss durchaus, wie schwierig es ist, damals - und sicher auch heute - 25 Jahre später - gutes Personal zu bekommen. Noch wichtiger ist m.E. aber, aus den Neuen Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen zu machen, die Verantwortung tragen für das Produkt, das sie herstellen. Ein paar Wenige haben das damals bei mir nicht geschafft, das war schade, aber ich war stolz auf ein Team, mit dem man quasi Pferde stehlen konnte, die in guten und weniger guten Zeiten voll mitgezogen haben und ein gutes Produkt hergestellt bzw. geliefert haben.

    Erzähle mir nicht, dass es nicht auch in der Schweiz - zu bezahlbaren Konditionen - gute Leute gibt. Sonst wäre Swiss-Made nur noch eine Erinnerung an bessere Zeiten.

    Ich will es dabei belassen. Gesagt und geschrieben ist inzwischen genug. Es liegt nicht an mir, entsprechende Weichen für mehr und vor allem gleichbleibend gute Qualität bei Modellbahnen aus der Schweiz zu stellen. Ich hoffe aber, es gelingt . . .

    Zurück zu den HAG Lokomotiven, was kann man tun, damit die Qualität wieder besser wird? Meine Befürchtung ist, es hat mit HAG gar nicht sooo viel zu tun, sondern mit der Gesamtsituation in der Schweizer Modellbahn Szene.


    In der Schweiz, u.a. im Land der mechanischen Edel-Uhren, der Pilatus Flugzeug Werke, der Maxon Motoren, Stadler Rail, Rigi-Trac u.s.w. wieso soll da nicht auch eine perfekte Modellbahn Herstellung möglich sein? Technisch bestimmt, finanziell kaum!! Würde eine Firma das Ganze wirklich hoch professionell von Grund auf aufgleisen, schauen was nötig ist und dann die Besten ihres Faches zusammen trommeln, - das MoBa- und HAG Forum hätte sicher eine kurze Freude daran, darüber hinaus ein paar Modellbahn-Liebhaber mehr, - aber es würde nicht den Trend umkehren - die Stückzahlen wären weiterhin markant viel zu klein und alles andere als eine nachhaltige Modellbahn Produktion. Das Ganze würde wie ein Kartenhaus zusammen brechen.


    Frei meine Meinung: die Firma HAG soll sich noch ein wenig mehr Mühe bei der Produktion geben, manche der Fehler scheinen nicht direkt mit Kosten zusammen hängen, sondern mit Aufmerksamkeit. Doch weit von dem, was wir erwarten können, sind sie nicht weit weg. Jedes Jahr länger, wo HAG noch produziert, ist doch ein gewonnenes Jahr. Wir Kunden haben doch eigentlich nichts zu verlieren!? Gefällt einem das Modell nicht, kauft man es nicht. Gefällt es einem, dann will man es kaufen:rolleyes::). Das ganze Risiko liegt beim Produzenten und etwas weniger ausgeprägt beim Händler.

    Lieber Hermann,

    beim Lesen Deines oben benannten Beitrages habe ich mindestens ein Taschentuch vollgeweint.


    Ist es wirklich so ein Hexenwerk, auch für eine Firma mit kleiner Belegschaft eine halbwegs gleichbleibende gute Qualität zu liefern? Kostet es ein Vermögen oder bedingt es zusätzliches Personal, wenn man VOR Produktionsbeginn ein Originalfoto mit dem Druckergebnis auf dem Modell vergleicht? Ich denke, es hat viel eher etwas mit der Einstellung der Mitarbeiter/innen zu tun, ob diese sich mit einem Produkt identifizieren oder es nur fertigen.


    Wir haben in den letzten Tagen gleich über zwei Probleme in Sachen Qualität gesprochen: einmal über die Re 450 und dann (mal wieder) über ein Modell, das zwar 2. Wahl war, schlampig ausgebessert war und in dieser Form nicht zum Endkunden - der darüber sehr erzürnt war - hätte gelangen dürfen. Allmählich muss sich doch in den Köpfen der bei der Herstellung Beteiligten festsetzen, dass solche Dinge geschäftsschädigend sind und auch nicht durch Heilsversprechen (wie oben: "es wird schon") für die Zukunft aus der Welt zu schaffen sind.


    Ich wiederhole es nochmals: ich bin ein ganz grosser Fan der Firma HAG und deren Produkte, aber es trifft mich - der für die Verteidigung der Produkte schon etliche böse Worte und Bezeichnungen einstecken musste - doch immer wieder wie ein Schlag, wenn über solche Qualitätsmängel berichtet wird. Allmählich werde ich müde . . .

    Ein Kollege klagte mir vor ein paar Tagen sein Leid über eine Roco Lok, welche nicht Ordnungsgemäss lief, gekauft in Deutschland, da günstiger. Günstiger ja aber der Service dafür um so schlechter, der Händler möchte nämlich nichts davon wissen die Lok zurück zu nehmen.

    Lieber Michel,

    auch wir in D haben gewisse Rechte, wenn wir mit Produkten nicht zufrieden sind. So kann man Online gekaufte Waren innerhalb von 14 Tagen an einen Händler zurückgeben. Außerdem gilt in D (vielleicht sogar in der ganzen EU) eine Garantie von 2 Jahren bei neuen Produkten.

    Also nicht gleich auf die Händlerschaft oder die Gegebenheiten in D schimpfen, sondern sich informieren und ggf. aktiv werden, auch wenn das mit etwas Arbeit verbunden ist . . .


    Hier der entsprechende Passus:

    Im BGB §355 steht dazu: „Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage. Sie beginnt mit Vertragsschluss, soweit nichts anderes bestimmt ist.“ Als Zeitpunkt des Vertragsschlusses gilt der Zeitpunkt, an dem der Kunde eine Benachrichtigung über den Kauf, wie etwa eine E-Mail, und die Ware erhalten hat. Die Ware sollte der Käufer wieder original verpacken, damit der Händler die Chance hat, das Produkt erneut verkaufen zu können. Auch für reduzierte Ware gilt das 14-tägige Rückgaberecht.