Beiträge von ginne2

    Hallo Hermann,

    ich hätte so eine "klassische" Märklin-Sammlung anzubieten. Etwa ab 1953, nur Lokomotiven, dafür aber (fast) alle Varianten. Ungefähr bis ins Jahr 2005, ca. 90 % in OVP. Leider aber erst nach meinem Ableben verfügbar. Mein Sohn macht sich schon Gedanken, wie und wo er die ganze Angelegenheit "verwertet". Wegwerfen wäre eine Sünde, aber ich erlebe das ja nicht mehr . . .

    Es ist immer wieder faszinierend, wie unser lieber Hermann sein kostbares Leben auf's Spiel setzt, um das obengenannte Modell wieder in Bewegung zu setzen. Bei der Spannungsangabe (220 V) und beim Lesen seines weiteren Berichtes ist es mir mehrfach eiskalt über den Rücken gelaufen.

    Dennoch: große Hochachtung - lieber Hermann - dass Du Dich dieser Sache angenommen hast, wobei es ja nicht soweit kommen muss wie bei meinem Besenschrank-Bruder Oski, der ob seiner Drehscheibe unverzagt seit Jahren seine ganze Kraft in die deren völlige Herstellung einsetzt. Ich - geschlagen mit manchmal zwei linken Händen - hätte das gute Stück längst der Tonne überstellt . . .

    Ich staune immer wieder über den Wissensumfang der Forumsmitglieder. So habe ich am heutigen deutschen Nationalfeiertag einen wichtigen Schweizer Heiligen besser kennengelernt und auch zwei weitere Gestalten, die mir aus meiner Jugend (Sonntags-Kindergottestdienst) nicht ganz unbekannt waren.

    Wenn ich nicht schon so uralt und etwas besser zu Fuss wäre, würde ich mir die Mühen zu einem (erneuten) Besuch des Kirchleins in Wassen auferlegen. Aber dabei würde ich sicher wieder das Fernglas vergessen, um die 3 Fenster in Ruhe betrachten zu können. So warte ich eben auf die Fertigstellung von Roger's supertoller Kirche . . . ;);):)

    Fledermäuse die zu Fuss wandern sind mir neu. ;) Der Artikel erwähnt mit keiner Silbe wie Fledermäuse die Brücke benutzen, bzw benutzen sollen, für mich ist genau das interessant.

    Neben den obenstehenden Erklärungen gäbe es ja für die kopfüberhängenden Fledermäuse die Möglichkeit, auf der Unterseite der neuen Brücke die Gleise zu überwinden ;););) - duck und weg . . . ;)

    Lieber Hermann,

    leider NEIN - als eingefleischter (damaliger) Märklinist (bzw. immer noch 3-Leiter-Fan!) habe ich mich für Zweileiter-Loks nicht interessiert.

    Allerdings bin ich Anfang der 1970er Jahre doch mal "schwach" geworden, als es nämlich den damaligen Zwangsumtausch in der "DDR" anzulegen galt. Das waren, wenn ich mich recht erinnere, 25 (West-)Mark. Ich war damals frisch verliebt in eine Bewohnerin von dort (ist heute meine liebe Frau) und bin deshalb - bis es mir dieser merkwürdige "Staat" verbot - relativ häufig "nach drüben" gefahren.

    Ein Bekannter hatte dort in einem Modellbahn-Laden gearbeitet und mir die eine oder andere Lok von PIKO usw. beschafft. An die 25 Stück werden es wohl gewesen sein. Eigentlich sollten sie umgebaut werden auf 3-Leiter, aber sie ruhen noch immer "original" auf ihrem 8-reihigen Kastenauszug. Leider ist die SNCF-Lok nicht dabei . . .

    Lima hatte ja auch ein rechts ansprechendes korrektes Modell der DB V-280 . . . produziert.

    Lieber Hermann,

    völlig zurecht empören sich Schweizer, wenn (wir) Ausländer mal wieder die Bezeichung der Schweizer Lok-Typen verhunzen oder falsch wiedergeben. Aber auch wir Germanen (und inzwischen Zugereiste) jenseits des Rheins haben Typenbezeichungen bei den Loks bzw. bei der Bahn, die uns heilig sind. Eine DB V-280 hat es nie gegeben und gibt es wohl auch nicht in Zukunft.

    Vor der Umzeichung (die Jahreszahl dazu habe ich derzeit nicht parat) hieß das Ding V 80 und in Zeiten der Computer-Nummern wurde hier aus dem V eine 2 - also 280. Ordnung muss sein . . . ;););)

    Lieber Erwin,

    auch das ist sehr interressant was Du berichtest.


    Ich habe noch einen kleinen Bild-Beitrag zum Thema Brücken(bau):




    Das war mal eine Autobahnbrücke - die Überquerung des Neckars bei Heilbronn. In den späten 1960er-Jahren gebaut, gesprengt 2018. Auch unsere Brücken halten nicht (mehr) ewig . . .

    Wahnsinn, was Hermann alles über Schweizer Geschichte zu berichten weiß. Für uns Ausländer immer wieder sehr lehrreich. Auch, dass es offenbar selbst in der Schweiz, die wir als eine waffenstarrende aber ansonsten unglaublich friedliche Nation kennen, Neckwereien zwischen den Städten und sicher auch Regionen oder Landschaften gibt. Nun, da mische ich mich besser nicht sein.

    Zum Vordringen "meiner" Mannen in Richtung Schweiz nur so viel: wir früchten weder Tod noch Teufel und uns schon gar nicht vor nassen Füssen (die beschrt uns immer wieder der hochwasserführende Neckar und der Leinbach). Auch beherrschen wir - anders als die Italiener in Genua - den Bau von Brücken. Das ist ein Erbe unserer alten Besatzungsmacht - den alten Römern. Bei uns gibt es heute noch "Römerbrückle". Aber nach den bösen Erfahrungen des vergangenen Jahrhunderts pflegen wir inzwischen absolute Friedfertigkeit. Seit 75 Jahren haben wir keine Kriegshändel mehr und mit der Bundeswehr eine der friedlichsten Armeen der Welt. Die sind froh, wenn sie Gewehre bekommen, die nicht um die Ecke schiessen und wenn von 20 Panzern 2 anspringen. Was will man mehr . . . Also lieber Hermann - kannst ruhig sein!

    Kartenzahlung schafft mit den gläsernen Menschen.:phat: Kann jemand von Euch abschätzen/sagen, was mit den Zahlen/Belegen/"Unterlagen" aus den Kartenzahlungen geschieht?? Wie oft gab es Datenlecks oder unerlaubte Zugriffe und so ganz traue ich unserer Regierung (die Schweiz mag da besser sein) eh nicht über den Weg, wenn es darum geht, auch das letzte Mauseloch bei den Rechnungen zu stopfen.

    Mich freut immer wieder der (gestresste) Handwerker, der auf Nachfrage froh ist, wenn er keine aufwendige Rechnung schreiben muss - und billiger ist es meist auch . . . :D:D;)

    Ja - liebe Mitforumisten,

    das waren "damals" noch Zeiten mit der Farbreproduktion (oder eigentlich überhaupt mit der Reproduktion) von Bildern. Aufwendig mussten (für jeden der 3 Farbtöne cyan, magenta, gelb) und Schwarz bei Farbbildern eine extra geäzte Metall- oder gravierte Kunststoffplatte - ein sogenanntes Klischee - angefertigt werden. Das hat gedauert und war teuer.

    Ich erinnere mich noch (mit Schrecken) daran, dass wir Anfang der 1990er Jahre in Heilbronn eine Veranstaltung hatten, bei der die Redaktion unserer Zeitung für die Montag-Ausgabe ein Farbbild in der sonst s/w-farbigen Zeitung haben wollte. Fotograf machte die Aufnahme, Bild entwickelt und das zur zuvor alarmierten Klischee-Anstalt gebracht. Nach 3 Stunden waren die Druckunterlagen fertig. Am Sonntag-Abend dann einpassen und testen der Druckform. Am Montag früh dann erwartungsfroh am Kaffeetisch das farbige Bild in der Zeitung gezeigt. Na ja - Aussehen ein wenig mager für den Aufwand . . .

    Ein paar Jahre später eine neue Druckmaschine für unsere Zeitung angeschafft - moderner Offstetdruck statt Hochdruck. Inzwischen hat jede Seite meist mehrere Farb-Bilder und man hat sich daran gewöhnt.

    Noch einfacher geht es mit dem seit Jahren eingeführten Digitaldruck (geeignet auch für mittelgroße Auflagen) oder den heute weitverbreiteten Farb-Kopierern, die fast in jedem Haushalt stehen. Brilliante Farbbilder auf Spezialpapier und gute Ergebnisse auf sogenanntem "Normalpapier". Meister Gutenberg (Erfinder des "modernen" Buchdrucks) würde sich schon gewaltig wundern . . .