Beiträge von Lukas

    So jetzt habe ich genug geschrieben.

    Trotzdem begreife ich immer noch nicht, was du mit deinen (pseudokritischen) Aussagen eigentlich genau willst. Weisst du, für mich bedeutet das Hobby (!) Modelleisenbahn Freude, Kreativität und, nebst anderen Tätigkeiten, auch Freizeitgestaltung. All dieses existenzielle Hinterfragen von Klubs und Verbänden, Ausstellungen, kommerziellen Interessen usw. interessieren mich persönlich (und andere?) nicht wirklich - das sind tempi passati.


    Grundsätzlich steht es jedem Modellbahner frei, wie er sein Hobby betreiben will, ob verbissen/sensationslüstern zu allgemein hintergründigen Problemen oder einfach - dazu gehört die grosse Mehrheit - nur mit Freude an der Sache. Somit kann jeder interessierte Modellbahner ebenso frei wählen, welche Anlässe er wann und wo besuchen möchte - ob provinzial oder mondän. Und wen's nicht wirklich interessiert, der kann diesen Anlässen fernbleiben; allerdings sollte dann das franz. Sprichwort Les absents ont toujours tort nicht geltend gemacht werden.


    Und zu guter Letzt: Wenn ich denke, was ich bzw. andere im Laufe meines "kurzen Lebens" gemacht, erlebt und verbockt haben und dies alles immer hinterfragen würde - ich weiss nicht, wie das enden würde ... :D  :crazy:

    Hallo Roger


    Sieht wirklich super aus, dieses Bachbett. Hoffen wir, dass diese Eintrübungen noch verschwinden bzw. dass du sie ggf. irgendwie wegtarnen könntest.

    Roger, du weisst ja, so wichtig wie für dich die Landschaftsgestaltung ist für mich ein vollautomatischer, realistischer Fahrbetrieb. Und den will ich geniessen können, bevor ich alt bin.

    Röbi, eine (hintergründig) sehr weise Aussage :thumbsup: - und jeder soll machen, was ihm Spass macht, auch wenn die Modellbahn oft mehr zu sein scheint als eine Freizeitgestaltung ...


    Dass Roger ein Meister im Arbeiten mit Gips ist, sollte inzwischen wohl den Meisten unter uns bekannt sein - aber nicht nur in der Verwendung von Gips ist er ein Genie ... ich denke da ebenso an seine selbst gemalten Hintergründe, seine Hauskreationen usw.


    Du Röbi gehörst zu den Spezialisten für's Handwerkliche und baust in ein paar Monaten auf stabilem Untergrund den Schattenbahnhof einer neuen, grösseren Anlage; einfach mal so. Für sowas hätte ich das 'zigfache an Zeit aufgewendet - und getraue mich nun gar nicht mehr, unter meiner Anlage das Gezimmerte aus früheren Jahren anzugucken. Immerhin habe ich mich mit zunehmendem Alter (vor etwa zwei Jahren) entschlossen, meine 'point to turn'-Anlage mit einer zweiten Kehrschleife zu ergänzen. Dadurch könnte ich auch mal einfach einen Zug ununterbrochen seine Runden drehen lassen, ihm dabei zuzuschauen und einfach nur geniessen - um deine Worte zu gebrauchen.


    Also Röbi, wart' noch ein bisschen mit alt werden :thumbup:


    N.B. Gezeichnet habe ich die neue Kehrschleife schon vor einiger Zeit - nur: Das Holz fürs Trassee ist im Estrich oben, die Stichsäge im Keller unten :sleeping:, man wird halt trotz allem älter :D

    Überhaupt ist der Grossraum von Bern nicht gerade günstige für die Durchführung von Modellausstellungen. Auch das weis man von den verschiedenen Ausstellungen im BEA Expo Bern Areal die schon länger zurückliegen.

    Wieso eigentlich? Ich gehe mal davon aus, dass du die damalige Swisstoy im BEA Areal ansprichst - diese Messe würde ich aber grundsätzlich nie mit der Modellbahnausstellung in Burgdorf vergleichen; das sind m.E. zwei "ganz verschiedene Paar Schuhe". Dass Oberburg etwas abseits von der Haupachse West-Ost liegt, ist schon klar, wäre aber kein Hinderungsgrund, mal dorthin zu fahren.
    Es gibt auch andere Highlights im Veranstaltungskalender der Modellbahnszene, welche ich nach Möglichkeit jeweils besuche. Ich denke da spontan an Bauma oder an Hochdorf: Beide liegen ebenso abgelegen von den Hauptverkehrsachsen wie Oberburg ...


    N.B. Matthias, ich lese nur das, was du schreibst - wenn du in deinen Texten halt soviel Interpretationsspielraum offen lässt ... ?(:D

    @ Matthias


    Ich war in Burgdorf (Oberburg), habe aber aufs Fotografieren verzichtet und werde die Austellung hier auch nicht im Detail kommentieren, trotzdem:

    • grundsätzlich wieder mal (Modellbahn)ausstellungsluft zu schnuppern, tat gut (Birmensdorf musste ich leider passen, Käserberg hatte ein anderes Format)
    • ich traf sehr viele (!) bekannte Modellbahnkollegen, darunter auch einige Forumisten
    • ein mir persönlich seit Jahren bekannter Forumist [Bogie 80/127] gehörte zu den Ausstellern; es war aufbauend, mit ihm über seine zahlreichen originellen Kreationen zu diskutieren
    • der Börsenanteil war grösser als andere Jahre; m.E. wurde aber auch relativ günstige Ware angeboten, ich konnte mich jedoch zurückhalten (Gussklötze u.ä.). Auch einige 0m-Modelle von Fama/Utz wurden zu akzeptablen Preisen angeboten - aber darüber hast du ja schon in einem andern Forum gelesen ...
    • etliche Klubs stellten modular aufgebaute grössere oder kleinere Anlagen aus, auch solche, die ich (in Burgdorf) noch nie gesehen habe (!)
    • nicht zu vergessen sind diejenigen Modellbaukollegen, welche ihre kleineren oder kleinsten (Mikro)dioramen voller Gestaltungsdetails zeigen. Für mich persönlich jeweils zum Anschauen ein besonderer Genuss
    • ob die im LOKI vermerkte Zahl von 1500 Besuchern als "hoch" oder "niedrig" bewertet werden kann, kann und werde ich nicht beurteilen. Am Pfingstsamstag jedenfalls war die Ausstellung äusserst gut besucht - auch das zugehörige Restaurant ... ;)
    • uns zu guter Letzt: Du warst nicht dort, weil's dich nicht interessiert hat (dein Zitat: Sie ist für mich nicht wirklich interessant, da immer etwa das gleiche von den gleichen ausgestellt wurde, dass ich schon anderswo gesehen habe). Also Matthias, mir ist nicht ganz klar, was du nun genau willst?

    Mein Fazit: Ich selber hab's genossen und ich freue mich auf den nächsten ähnlichen Anlass, sei's in Burgdorf oder anderswo - auch östlich der Achse Oftringen/Olten :D

    Dass er grünlich erscheint, werde ich ihm noch abgewöhnen.

    Wieso eigentlich? Sieht doch gar nicht schlecht aus.
    Klar, die Gischt ist in 1:1 meist reinweiss - aber der Verkleinerungsmassstab fordert immer irgendwo Kompromisse, auch bei der Farbgebung. Letztendlich soll es "stimmig" sein.

    N.B. Eigentlich sollte ich hier auf jeglichen Kommentar verzichten, denn ich selber scheute bis anhin die Gestaltung von Wasser jeglicher Art "wie der Teufel das Weihwasser" ...


    Nach Anschluss der Fabrik ans Elektronetz konnte auf die notwendige Wasserkraft verzichtet werden, deshalb ist der Kanal nun ausgetrocknet ...

    kschoch

    Aha - jetzt ist's klar!


    Meiner Erfahrung nach waren beim Vorbild bei den Ae 6/6 diese "Schaltblitze" (Lichtbogen) allerdings nicht oder kaum sichtbar (Lichtbogen der Lastschalter; der eigentliche Stufenwähler befand sich hochspannungsseitig nicht sichtbar in einem mit Oel gefüllten Gehäuse).


    Markant waren diese beim Schalten sichtbaren Lichtbogen allerdings bei den Ae 4/7 MFO (Piko), ebenso die typischen Zischgeräusche wie auch ab und zu (bei unpräzisen Schaltabläufen) die sehr lauten Knallgeräusche.
    Auch sichtbar aber weniger stark leuchtend waren die Lichtbogen an den Stufenhüpfern der Triebfahrzeuge mit Sécheron-Hüpfersteuerung: Ae 3/5, Ae 3/6 III, Ae 4/7 SAAS, Re 4/4 I (Aufzählung nicht abschliessend).


    Mein Fazit: Bei der Ae 6/6 im Modell wäre die Aktivierung dieser "Schaltblitze" für mich demnach vernachlässigbar. Allerdings, jeder soll machen, was ihm gefällt und Spass macht - dazu gehört sicher auch das Suchen und Tüfteln der bzw. mit versteckten Funktionen ... :thumbup:

    Ja sieht gut aus!


    Die Häuser erinnern mich aber eher an ein kleines Städtchen ...


    Kennst du die scheins kleinste Stadt der Schweiz? Heisst 'Rue' und liegt im westlichsten Teil des Kt. Fribourg.
    Etwas entfernt aber gut sichtbar aus dem Zug Bern-Fribourg-Lausanne.

    Mir bleibt die Spucke weg :D - dein Talent wie auch die Methode, Fahrzeuge zu gestalten, ist einfach toll!


    Vielleicht nehme ich mal allen Mut zusammen und versuch's mal auf deine Art und Weise ...

    Es sieht grundsätzlich besser aus, wenn Gebäude möglichst in der Höhe gestaffelt aufgestellt werden - sowohl seitwärts wie auch in der Tiefe. Wobei natürlich vorab auch eine entsprechende (und ansprechende) logische Topographie erstellt werden muss.


    Die Kirche würde ich evt. noch etwas runter nehmen, scheint mir sonst zu "überspitzt" hoch - überleg's dir mal bzw. schau mal wie's aussieht.


    Kommt auf jeden Fall gut :thumbup: