Beiträge von Lukas

    habe heute von einem Arbeitskollegen erfahren, was Digital sehr viel Aufwand bedeutet...

    Doch wieder Analog??

    Ich habe meine jahrelang analog in Z-Schaltung betriebene Anlage vor ca. 2 Jahren digitalisiert - und zwar nur die Fahrzeuge (ca. 30 Loks + 1 Steuerwagen) und bereue es bis heute nicht!

    Das Stellwerk (fernbediente Weichen) betreibe ich nach wie vor analog; eine Gleisbesetztmeldung habe ich nicht installiert, obschon die Verkabelung vorhanden wäre (Z-Schaltung). Bei einem Neubau würde ich vermutlich auch die Weichen digital ansteuern. Digitales Fahren hat nebst anderem den grossen Vorteil, dass man die Triebfahrzeuge irgendwo auf der Anlage abstellen kann, ungeachtet der Gleisabschnitte ...

    Weis jemand, was die SBB mit dem Gelände in Zukunft vor hat? Das wäre doch DER ideale Museumsstandort mit genügend Platz und einem mehrere Km langen "Versuchsgleis". Der Rangierbahnhof war nur ganz schwach belegt.

    Irgendwo habe ich kürzlich 'was über die/den für Biel RB geplanten Anpassungen/Umbau gelesen ... (?). Wenn ich mich richtig erinnere: Ein Teil soll weiterhin als Güter-/Rangieranlage benutzt werden, ein Teil soll zukünftig als Abstellanlage für Reisezüge dienen und das Ganze soll zudem modernisiert werden (fernbedient).

    Platz für einen "Museumsstandort" mitten in der Stadt? Eher nicht, so begrüssenswert das aus unserer Sicht auch wäre ... Nachfolgender Link der SBB über die Zukunft Biel RB (und Umgebung???) verwirrt allerdings mehr als er orientiert ... ?(

    Was weiter mit dem Gelände der ehemaligen Güterverwaltung, Güterschuppen und Verladerampen geschehen wird, darüber muss man sich nicht unbedingt den Kopf zerbrechen: Ein grosses Gelände an eine frisch überbaute Zone (ehemalige Drahtwerke Madretsch) angrenzend ... und das mitten in der Stadt! Vielleicht weiss jemand unter euch mehr darüber?

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass sie im Rahmen der Überführung durchaus mal in Bern einen Zwischenstopp eingelegt hat.

    Das ist durchaus möglich: Ich habe diese Lok erstmals live in der ersten Hälfte der sechziger-Jahre auf der Strecke Biel - Bern angetroffen. Vermutlich kam sie aus der HW (Umbau?) und wurde danach nach Bern überführt.
    Damaliges Fazit: Sofort an der Märklin Re 4/4 (3014) die Stromabnehmer entfernen, et voilà ... Eine Am 4/4 ;) (möglicherweise war sie damals schon zur Bm 4/4 II 18451/52 umgebaut).

    Warum um Himmels Willen experimentierten die Ingenieure aus der ‚elektrischen Frühzeit‘ denn noch so lange mit Schubstangen herum und kamen nicht eher auf Zahnradlösungen für die Übertragung der Kräfte auf die Räder?


    Zu diesem Thema nachstehend eine kleine pragmatische Abhandlung:

    Diese Frage wird heutzutage ab und zu gestellt. Vorab eine grundsätzliche Anmerkung: Das Spiel des gefederten Lokrahmens mit den (grossen) Triebmotoren musste gegenüber den ungefederten Triebradsätzen irgendwie ausgeglichen werden; dazu wäre mit dem Stangenantrieb (der Dampflok) eigentlich genügend Erfahrung vorhanden.

    Meines Erachtens waren aber eher Firmenphilosophie und -politik für ein bestimmtes System massgebend und nicht zuletzt auch die "Wünsche" der Kunden. Gerade bei BBC war man gegenüber dem Einzelachsantrieb für Triebfahrzeuge höherer Leistung noch relativ lange eher skeptisch eingestellt.

    Die Firma Westinghouse in den USA hatte bereits sehr früh (1910) Lokomotiven höherer Leistung mit ihrem Einzelachsantrieb ausgerüstet. Dieser Antrieb wurde im Prinzip auch in der Schweiz unter der Bezeichnung "Sécheron-Federantrieb" schon früh verwendet. Die SAAS baute die sechs Be 4/7 mit diesem Antrieb; die SBB hingegen bestellte nach dem Probebetrieb am Gotthard eine Serie der Stangenlok Be 4/6 von SLM/MFO. Während die BLS die Be 6/8 von Breda mit Einzelachsantrieb in Betrieb nahm, kaufte die SBB etwa gleichzeitig eine zweite Serie von Güterzugloks Ce 6/8 III mit Stangenantrieb.

    Mit den Ae 3/6 I baute dann auch die BBC eine Lok mit Einzelachachsantrieb - den Gelenkhebelantrieb System BBC (oder Buchli-Antrieb). Die zweitgrösste Serie dieser Leistungsklasse, die Ae 3/6 II, lieferte MFO wiederum mit Stangenantrieb, die dritte und kleinste Serie, Ae 3/5 und Ae 3/6 III von SAAS erhielten den eigentlich schon bewährten Sécheron-Federantrieb - dessen Federn allerdings später durch Gummipuffer ersetzt wurden.


    Zum Thema Einzelachsantrieb sind im Netz verschiedene Artikel zu finden ...

    Hallo Marc und Co.


    Streckenloks nur ab Re 4/4 I, wenn ich mich recht erinnere; Nachrüstung mit Storen grundsätzlich erst im Laufe der Epoche IV, etwa ab den frühen 1980er-Jahren ...

    ... und Seite Führergehilfe (rechts in Fahrrichtung) durften die Storen nicht komplett runtergezogen werden!

    Ich habe meinen gesamten H0-Fahrzeugpark an schweizerischem Rollmaterial bereits vor rund 40 Jahren auf Kadee-Kupplungen umgerüstet und das nie bereut!

    Ich begann ebenso vor ca. 45 Jahren mit dem Umrüsten und habe das nie bereut.

    Nicht umgerüstet wurden einige Reisezugwagen - sofern diese immer innerhalb derselben Komposition verkehren und über eine KK-Kynematik verfügen.

    Weiss von Euch jemand, was der Grund für 2 diagonale Lampen war? Das gab es nicht nur bei der DSB und SNCB, das gab es auch in Frankreich und sieht aus, als würde was fehlen. War das wegen dem Krieg, um etliche Lampen und deren Brennstoff zu sparen?

    Dampfloks mit nur 2 diagonal aufgesteckten Stirnlampen waren während des Krieges auch in der Schweiz anzutreffen.


    Zitat aus dem Buch Das Ende der Dampfepoche in der Schweiz von Hugo Hürlimann und Sébastien Jacobi, Bildlegende Seite 20: "Um in der Kriegszeit Petroleum zu sparen, verzichtet man auf die dritte Laterne".


    Die zwei Lampen diagonal angeordnet signalisierten bei Nacht und schlechter Sicht einerseits die Zugspitze, andererseits die Richtung "vorwärts" der Lok.

    Ein Totalumbau wäre DIE Lösung - allerdings habe ich zur Zeit noch andere (einfachere) Umbaupläne mit höherer Priorität. Und in Anbetracht, dass ich meine Loks nur manuell bewege, habe ich mein oben geschildertes Problem auch manuell im Griff ... :D

    Guten Morgen Hänsu


    Dieser Umbau im Modell gefällt mir sehr :thumbsup:


    Beim Umbau des Vorbilds 1987 war die Diskussion über die Asbest-Entsorgung wohl noch nicht so aktuell wie heute ...

    Hallo Patrick


    Da habe ich wohl einen Termin (Raildays VHS 2020) nicht ganz so ernst genommen ... schade. Allein schon dein Diorama wäre eine Reise wert gewesen - und das Ganze dann noch mit Marcs Habersack ... wau :thumbup:

    Auf Grund deines Feedbacks (danke Christoph :)) habe ich den Wagen nochmal näher inspiziert (und dazu die schärfere Bastelbrille aufgesetzt):

    - die vermeintlichen Radstromabnehmer haben die Funktion eines Impulsgebers; die Radachse ist auf dem Umfang teilisoliert

    - die 9 V-Trockenbatterie gibt nur noch 5,5 V ab. Für den anschl. Test habe ich eine externe Speisung verwendet, zwar mit leicht pulsierendem DC

    - der Schalter an der Stirnseite des Wagens dient der Regelung der Lautstärke (2 Stufen)


    Der Test ergab (beim Fahren) ein dampflokähnliches Geräusch. Nun bin ich gespannt, wie's nach dem Ersatz der Trockenbatterie mit flachem DC tönt ...

    Guten Morgen allerseits


    Kann mir jemand unter euch über den nachstehend kurz beschriebenen Dachbodenfund Auskunft geben (Sinn und Zweck der eingebauten Elektronik)?


    Roco Kühlwagen 4312 D mit

    - Mikrofon (?)

    - Steuerungsplatine

    - Speisung über Trockenbatterie (ausschaltbar) + Radstromabnehmer



    Die OVP ist mit dem Firmenkleber von 'Semaphore Modellbahnen Sissach' versehen. Ob der Wagen durch 'Semaphore' umgebaut oder nur verkauft wurde, ist nicht bekannt.


    Ein auf einen Kühlwagen bezogenes Soundmodul würde m.E. nur bei fremdgekühlten Wagen Sinn machen (Dieselagregat).


    Wer weiss 'was. Vielen Dank für eure Feedbacks!