Beiträge von Lukas

    ... und die Preiserlein sind nicht irgendwie hingestellt worden - im Gegenteil, sie sind quasi "greifbar" unter uns. Beim betrachten der Bilder kann man fühlen, wie sie durch die Schlucht wandernd den schönen, sonnigen Tag geniessen. :thumbsup:

    Welche Entkupplungsmagnete brauchst du, diese für

    zwischen die Schienen oder diejenigen für den Untergrund?

    Hallo Albert


    Versuche sowohl mit ober- wie auch mit unterirdischen Permanentmagneten wären grundsätzlich gut verlaufen. Bedingung ist aber, dass die Wagenachsen nicht magnetisch sind, sonst pendeln die Fahrzeuge immer über den Magneten und das Entkuppeln ist nur schwer möglich. Bei Unterflur-Elektromagnete sind normale (meist magnetische) Radsätze kein Problem.


    Auf Grund der unzähligen Stellen, wo Fahrzeuge (vor allem Güterwagen) entkuppelt werden müssen, habe ich letztendlich beschlossen, manuell zu entkuppeln. Dies geschieht mittels eines ca. 120 mm langen Rundmessings von d = 1,5 mm; an diesem ist unten ein kurzer Messingstreifen von 0,3 x 1,5 mm mm angelötet. Dieser Streifen schiebt man mit ein wenig Fingerspitzengefühl zwischen die Klauen der Kpl. und öffnet sie in die Vorentkupplungsstellung.


    Das manuelle Entkuppeln meiner Fahrzeuge ist übrigens der Grund, wieso ich auf dem Industriediorama keinen Fahrdraht montiert habe - Kompromisse ja oder nein, für mich ist dies die Lösung ...

    Guten Tag Albert


    Mit Polystirolplatten bzw. -profilen zu arbeiten ist ganz einfach und macht demnach Spass. Ich verwende dieses Material überall, wo sinnvoll und möglich; vor der Farbgebung sollte es allerdings etwas aufgerauht werden.


    Die Gestaltung deiner Gleise mit Schotterbett ist super, gefällt mir sehr; und noch 'was sehe ich: Du fährst mit Kadee-Kpl. - die ideale Kupplung zum Rangieren :thumbup:

    Grosse HO Länderbahn und DRG Sammlung an den Mann zu bringen

    Kürzlich habe ich ein ähnliches "Problem" bei einem Händler in Berlin angesprochen. Wie er mir sagte, würde er auch grössere Sammlungen jeglicher Spurweiten in der Schweiz ankaufen; Transport und evt. Formalitäten würde er erledigen.


    Allerdings müsstest du - aus nachvollziehbaren Gründen - mit einem doch eher niedrigen Preisvorschlag rechnen. Nun, eine Anfrage kostet dich nichts, versuch's doch einfach mal.

    ... und auf dem Bild mit den Dampfloks sieht man oben links eine Liliput 600er aus den 1960er Jahren - oder irre ich mich? Und hinter der Be 4/4 (auch Li?) ist der erste zweiachsige (Pseudo)postwagen der PTT zu sehen, auch von Li. :thumbsup:

    Mein (damaliges) spärliches Sackgeld lässt grüssen ...

    Der Versatz um 90 Grad auf der Gegenseite ist eher schwierig zu treffen.

    Das ist sicher nicht ganz einfach, aber mit etwas Fingerspitzengefühl machbar:

    1. Die Räder auf der Antriebsseite wie oben beschrieben einsetzen, (den richtigen Zacken wählen)

    2. Die Räder auf der Antriebsseite in die unterste Position der Kurbelzapfen drehen

    3. Die Räder auf der Gegenseite möglichst "nichteiernd" und um möglichst 90° versetzt aufpressen, danach:

    3a. Die Lok auf eine ebene Fläche (z.B. Glasplatte) stellen und die (Höhen)lage der um 90 versetzten Kurbelzapfen mittels Lehre prüfen

    3b. Als Lehre dient ein Metall-, Kunststoff- oder Hartholzklötzchen o.ä. mit einer Höhe von [halbem Triebrad-Durchmesser (d) über Spurkranz gemessen] minus [halbem d einer als Kurbelzapfenersatz prov. eingesetzten Schraube].


    Bei dieser Lok sind die Toleranzen zwischen [d Kurbelzapfen] und dem entsprechenden [d Bohrung der Triebstange] von Haus aus relativ grosszügig bemessen. Mit dieser Methode habe ich seinerzeit meine total demontierte RSM 800 nach dem "Tunen" wieder problemlos zum Laufen gebracht.

    Könnte man diesen Zug auch mit einem BDt oder ABt verkehren lassen? War das beim Vorbild möglich?

    Guten Morgen Oli


    Die Umbautriebwagen De 4/4 und Be 4/6 (entstanden aus den Fe 4/4 und Ce 4/6) und fuhren vielmals mit den zugehörigen Steuerwagen der entsprechenden Bauepoche, also ABt, Bt, BDt entstanden aus den BCt, CFt und Bt mit Holzkasten (und ehem. Dreiklassensystem).
    Die moderneren Steuerwagen ABt, DZt und BDt (Serie Leichtstahlwagen und EW I, EW II) waren auf Grund verschiedener Steuersysteme grundsätzlich nicht mit den älteren Triebwagen kompatibel. Obschon, auch hier betätigt die Ausnahme die Regel: Für eher schwachen Personenverkehr mit viel Fahrrädern verkehrte in NE-Jura ein entsprechend angepasster Pendel mit BDt (Umbau aus CFt) + RBe 4/4, wobei der Steuerwagen aus verschiedenen Gründen bergseitig eingereiht war.


    Deine beiden schönen Z (Postwagen) kannst du ohne weiteres auch im reinen Postzug verkehren lassen, bespannt z.B. mit einer Re 4/4 II. Solche Züge traf man dennzumals in allen Varianten von möglichen Formationen an, vor allem in den frühen Morgenstunden (Postverteilung) oder auch im Laufe des Abends. Je nach Gegend kannst du sie auch in sog. Naheilgüterzügen einsetzen, ergänzt mit Gepäck-, Sortier- und/oder gedeckten Güterwagen wie Gklm, Gms usw. Auch in Ferngüterzügen eingereiht direkt hinter der Zuglok (z.B. Ae 6/6) setzte die PTT im Nachtsprung damals solche Wagen ein.

    Du siehst, auch das Vorbild setzt deiner Phantasie eigentlich (fast) keine Grenzen ... :thumbup:

    Unterlagen zu den SBB Stahlwagen?

    Meinst du die schweren Stahlwagen oder die sog. Leichtstahlwagen?


    Meines Wissens nur in Papierform vorhanden ist die interessante Broschüre von Walter Trüb: Die Personenwagen der SBB 1902 - 1970 (evt. auch mit Nachtrag 1971 - 77). Dabei handelt es sich um einen Separatabdruck aus dem "Eisenbahn-Amateur" Nr. 2/1968 - 2/1970. Ob diese oder ähnliche Broschüren digital im Netz abrufbar sind, weiss ich nicht bzw. ich wurde auf die Schnelle nicht fündig.


    SBB Historic zeigt einige Bilder mit Inneneinrichtungen im ursprünglichen Zustand.

    Hallo Carlo


    Gewaltig, was du dir da vorgenommen hast; sehr saubere Arbeit :thumbsup:. Da kann man wohl sagen: "Carpe diem".


    Ich bin gespannt, auf die landschaftlich ausgestalteten Teile, z.B. den Bhf. Disentis ...

    Hallo Armin
    Sehr interessant, dieser Link. Da kommt mir eine Episode (mehr) aus meiner Jugendzeit in den Sinn: Mein Cousin war dank den coop-Punkten stolzer Besitzer von zwei dieser Trix BLS Ae 3/3 - leider brachten wir diese auch nach zig. Versuchen ?( auf meiner Märklin einfach nicht zum Fahren ... :D

    Hallo Tinu


    jetzt ist's klar! Hier kann ich die Foto besser vergrössern: Scheinbar hast du das ganze Antriebsgestänge (Kreuzkopf etc.) noch gar nicht montiert. Man sieht auch die "blutten" Kurbelzapfen an den Triebachsen 3 und 6.

    dürfte das Modell nur noch mit Baumwoll Handschuhen angefasst werden

    Bei Sammlern von FineScale-(Messing)modellen habe ich dieses Vorgehen schon vor Jahren beobachten können ...


    Die Deutschen Schürzen Wagen Serie 346 sind noch empfindlicher

    Da habe ich bis jetzt wohl Glück gehabt: Bei allen meinen aus meiner Jugendzeit stammenden oder später dazu gekauften 346-Schürzenwagen ist die Lackierung soweit intakt (kein Rost, keine Krakeelen) - ausgenommen sind natürlich die z.T. mehr oder weniger starke Gebrauchsspuren, besonders an den Schürzen.