Beiträge von Lukas

    Roger, ich sehe keine "nichtdazugehörende" Flecken...

    Ja, das mit dem finalen Mattlack ist so 'ne Sache. Ich selber lasse nach dem Patinieren die Patina wie sie ist, auch wenn diese mit Pulverfarben aufgetragen wird und deshalb nicht grifffest ist - entsprechende Risiken nehme ich in Kauf :S


    Fazit: die Brücke gefällt mir, inkl. Patina :)

    Ich bin in der glücklichen Lage, den Einsatz der E 40 auf dem Netz der SBB noch 1:1 erlebt zu haben; deswegen fährt auf meiner Anlage der Epoche III schon seit einiger Zeit eine angepasste E 40 von Liliput - angepasst allerdings nur im Bereich des Dachs... und die Nummer 298 verkehrte meines Wissens nie über Basel hinaus (?).


    In meiner Jugendzeit wollten wir mal anlässlich einer Schulreise von Dingsda-Süd nach Riedmatt wandern, haben uns dann aber auf Grund der "pseudo-optimalen" Kartenlesefähigkeiten unseres Lehrers heillos verlaufen und landeten nach der stundenlangen Irrwanderung in Schafmatt - und jawohl, damals habe ich eine solche Ed 3/4 aus der Ferne beobachten können... :rolleyes:

    Was es genau braucht um de Lok nach reihe R zuzulassen kann dir vermutlich René ( Lukas) besser erklären als ich.

    Also ganz pragmatisch:

    Massgebend für den Betrieb mit Zugreihe R (hat nichts mit der R-Bremse zu tun!) war eine max. zulässige Querkraft der einzelnen Achse bei Kurvenfahrt. Bei der Re 4/4 I (und z.B. auch beim BDe 4/4) wurde das unter anderem durch die relativ niedrige Achslast erreicht (< 16 t). Die Re 4/4 II der SBB wie auch die Re 4/4 BLS (anfangs als BoBo bzw. als Ae 4/4 II bezeichnet) wurden axial beidseitig mit je einer zusätzlichen Federung ausgerüstet. Dadurch konnten die auf das Gleis ausgeübten Querkräfte trotz der Achslast von > 20 t soweit reduziert werden, dass der Einsatz für Zugreihe R möglich wurde.

    Eine kleine "Mengelrüge" habe ich jedoch, der Sicherheitshalt vor Einfahrt in die Remise fehlt

    ... unser alter OLf brüllte ich solchen Fällen jeweils quer übers Depotgelände, und das war (ist) doch nicht gerade winzig ... :D

    Hallo Roger


    Solch' passende Hintergrundmalereien (Perspektive, Farbe) sieht man eigentlich sonst fast nirgendwo; gefällt mir ausserordentlich :)


    Ich hatte bis heute noch nie den nötigen Mut, sowas zu gestalten - ergo sind meine Hintergründe weiss und gegen oben etwas blau und gegen unten etwas grau abgetönt.

    Hallo Julian


    Das Führerbremsventil FV4a mit div. Untervarianten war in den gängigen Triebfahrzeugen der SBB bis und mit NPZ eingebaut (z.B. fast alle Re, viele TW, fast alle Ae ...). Ae 4/7 und Ae 3/6 I erhielten das FV4a erst nach deren Umbau. Die Re 4/4 I Vst, die BDe 4/4, die Be 4/6 Tw z.B. waren "nur" mit dem FV3 ausgerüstet.

    beim ZUB-Test das Ansteigen des Bremszylinderdruckes schlecht überprüft werden

    Es soll ja nicht nur das Ansteigen des Bremszylinderdrucks kontrolliert werden, sondern nebst dem Unterbrechen der Traktionsleistung (Hauptschalter 'aus') hauptsächlich das Entleeren der Hauptleitung. Das gilt übrigens für alle damals gebräuchlichen Sicherheitseinrichtungen - namentlich für die 'Sicherheitssteuerung' (Totmann) mit Schnell- und Langsamgang, für die 'Automatische Zugsicherung' (Signum) mit Warnung- und Haltauswertung wie auch für das in den 90er Jahren eingeführte ZUB; letzteres galt als Ergänzung zur Aut. Zugsicherung.
    Vielleicht kannst du bei einem deiner Klubkollegen mal ein (der damaligen Zeit entsprechendes) R 435.1 der SBB organisieren (Reglement über die Sicherheitssteuerung und die automatische Zugsicherung).

    Für mich war die diesjährige Plattform eine Enttäuschung


    Hallo allerseits


    Von einer Enttäuschung kann ich persönlich nicht sprechen; Tatsache ist aber, dass weniger Anbieter vor Ort waren und wie mir schien, es (am Samstag) auch weniger Besucher hatte als bei früheren Anlässen.


    Wie dem auch sei, ich freute mich insbesondere an der Re 4/4 II 'Bouret' von Kiss. Diese Lok war 1983 noch der einzige Farbtupfer unter all ihren grünen Verwandten ... und erhielt auch die entsprechende Aufmerksamkeit der Reisenden. Ebenso konnte ich in Bauma in Erfahrung bringen, dass der RBe 4/4 in Epoche III/IV von LS höchstsehrwahrscheinlich trotz PIKO-Modell kurz- bis mittelfristig auf dem Markt erscheinen soll.


    Ich kenne nur wenige von euch Forumisten persönlich - trotzdem: am Samstag Mittag traf ich mich bei Bratwurst und Tranksame im Zelt u.a. mit Patrick (Tigerli) und seine Frau. Da war viel Fachsimpelei angesagt, ebenso kamen mögliche zukünftige Projekte "auf den Tisch" ...


    Also, materiell nichts Umwerfendes, Netzwerkpflege hingegen top!

    Salü Rolf


    Meine Selbstbaumasten (Messing) habe ich zuerst stahlfarben (Revell 91) gespritzt, anschl. mit dem Airbrush mit hellgrau und weiss - beide stark verdünnt!!! - leicht eingenebelt und zuletzt vom Sockel her gegen oben mit Pulverfarben eine leicht rostige Patina angebracht.


    Gemäss meinem Netzwerk soweit sehr gut - jedenfalls kein Vergleich mit der Inbetriebnahme der RABe 502.


    Dass Stadler grundsätzlich bessere Qualität ausliefert, ist bekannt. Als Beispiel möchte ich an die Ablieferung der ASm Be 4/8 erinnern ...

    Hallo allerseits


    Im Rahmen einer grösseren Liquidation von 0m-Modellen beider Normen (Gartenbahn 22.5 mm und Fine-Scale 22.2 mm) bin ich auf der Suche nach einer Liste - oder mehrer Listen - der von den jewiligen Firmen hergestellten Modellen; insbesondere benötigte ich die jeweils gültigen Katalog-/Herstellernummern aller Gartenbahn-Hersteller (Fama, Utz usf.). Im www. resp. über Google sind meine diversen Suchen einfach nicht zielführend.


    Weiss jemand unter euch einen Weg, um an solche Listen zu gelangen?

    Ich bin mir fast sicher, dass ich auch schon Gleise gesehen habe, welche nur eine dieser Schienen hat, und zwar bei extremen Hanglagen. Der Unterbau dort war aber eine normale Trasse. Ich ging deshalb immer davon aus, der Sinn der Fangschienen wäre es, bei einer Entgleisung quasi eine zweite Chance zu erhalten, dass die Achse nicht komplett vom Gleis wegspringt.

    Hallo Markus


    Jetzt wo du's sagst - sowas habe ich doch erst kürzlich selbst gesehen:



    Ganz klar dient die innenliegende Fangschiene als Absturzsicherung.


    Auch bei anderen Linien in Indien lohnt sich ein Blick, z.B. bei der Darjeeling Bahn. Hier dampft's auch mächtig :D

    War ein einmaliges Erlebnis, sehr empfehlenswert; und je nach Veranstalter (!) ist die Reise dorthin auch bezahlbar ...


    Ist diese Konstruktion üblich für die Schweiz?

    Leitschienen (auch 'Fangschienen' genannt) sieht man auf Grund der heutigen (stabileren?) Konstruktionen eher nicht mehr. Nachstehender Eintrag aus Wikipedia scheint mir die Notwendigkeit für den Einbau solcher Schienen genügend zu beschreiben:


    Führungen sind notwendig, wenn für die Brückentragfähigkeit maßgebende Bauteile über dem Brückendeck vorhanden sind, die durch Entgleisungen beschädigt oder zerstört werden können, wie beispielsweise bei Fachwerk- und Stabbogenbrücken mit unten liegender Fahrbahn. Außerdem sind sie bei alten Deckbrücken erforderlich, deren Bauteile nicht ausreichend tragfähig sind für entgleiste Radsätze oder die nicht ausreichend breit sind.


    In Einzelfällen werden Leitschienen allerdings auch heutzutage noch eingebaut.
    Hier das Beispiel Aarwangen (ASm) der alten Brücke und der neuen Brücke.


    Dein Versuch scheint mir jedenfalls gelungen, gefällt mir.

    Triebwagen Be4/6

    In der Westschweiz wurde dieser Triebwagen auch P-16 genannt, sprich "pé-seize".

    Der Begriff kommt aus der Fliegerei: Die FFA P-16 ist ein ab 1950 in der Schweiz entwickeltes und gebautes strahlgetriebenes Erdkampfflugzeug der Flug- und Fahrzeugwerke Altenrhein (FFA).

    Die Am 841 bezeichneten wir oft auch als Heuwender.

    Falls ihr da gerade etwas ... seht


    Diese Übernamen können natürlich varieren. Zu Teddys Liste hier noch einige wenige Ergänzungen/Präzisierungen; immer unter Berücksichtigung der regionalen und zeitlichen Eigenheiten:


    Zu den Sécherons:
    Ae 3/5 = kleine Sécheron

    Ae 3/6 III = Sécheron 3/6

    Ae 4/7 SAAS = die Sécheron-Version der Ae 4/7 hatte keinen speziellen Übernahmen, ausg. sie verkehrte mit einer weiteren in Vielfachsteuerung (Schwule)
    also -> mittlere und grosse Sécherons waren in der Ugs. der Eisenbahner nicht üblich (obschon man rein systematisch die 3/6 III als mittlere S. und
    die Be 4/7 als grosse S. bezeichnen könnte ...


    Weitere:

    Ae 4/7 MFO = "Töff-töff"

    Ae 3/6 II = Trimbacher Re, Trimbacher Frontlenker, Heuwender


    Einige Übernamen stammen zudem ursprünglich nicht unbedingt vom operativen Personal, sondern eher aus den Modellbahnkatalogen der Epochen III und IV:

    Krokodil (beim Personal = C-Chläpper), Elefant, Tigerli (= Gügger, Güggerli). Diese Tiernamen haben jedoch mit der Zeit auch an der Front Fuss gefasst.