Beiträge von 11465 - Oerlikon

    Wer das nachstehende Bild anschaut wird zweierlei erkennen:



    Erstens habe ich die Einfahrt zur Molkereistrasse (vorne, in der Mitte) nun doch noch abgeändert, so, dass sie parallel zur Frutigenstrasse (vorne rechts) verläuft, wie beim Vorbild. Mich störte am meisten, dass im Leerraum zwischen den genannten Strassen vorher kein rechtwinkliges Haus hingestellt werden konnte. (Wo im Thun die Vaillant-Bank steht). Zwar habe ich nicht vor, die Szenerie mit Häusern zu ergänzen, aber nun könnte man immerhin eines hinstellen

    Zweitens ist auf dem Bild die Faller-Packung abgebildet, die momentan zum Sofortkaufpreis von läppischen 44‘440.— Euro auf Ebay zum Verkauf angeboten wird. Mit diesem Fantasiepreis möchte der Verkäufer Gegenangebote provozieren. Ich bin gespannt, zu welchem Preis dieses seltene Stück schliesslich veräussert wird.

    in Arrabas Thread hast du zugegeben, dass Mathe nicht deine Stärke ist.

    Das gebe ich nicht nur dort zu…. Es entspricht den Tatsachen. Aber Albert Einstein war auch eine Pfeife beim Rechnen. Das ist bewiesen* Wer die Wahrheit kennt, weiss dass er nur gut die Zunge herausstrecken konnte.

    *und zwar hier:

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    Quod erat demonstrandum.

    Der Anschluss ‚Aarestrasse‘ ist (nach dem Anschluss ‚Frutigenstrasse‘ und ‚Bahnhofstrasse‘) im Bau. Wie der Name vermuten lässt, führt diese Strasse dem gleichnamigen Fluss entlang. Grund genug, den uferseitigen Abschluss des WCL-Dioramas mehr oder weniger authentisch zu begrenzen. Das heisst vor allem: Mauer, Zaun und Bäume. Aber seht selbst:


    Die Bäume chinesischer Herstellung müssen noch ein bisschen zurechtgezupft werden (wie der dritte von rechts) und der Stamm muss nach Abschmelzen der hässlich glänzenden Plastikrinde auch noch behandelt werden. Die Bäume sind nur für das Bild provisorisch eingesteckt worden.


    Hier der Moloch mit den bereits fertigen Anschlüssen. An der Aarestrasse wurde noch die abzweigende Molkereistrasse angefügt. Eigentlich würde der Verlauf parallel zur Frutigenstrasse verlaufen. Aber dann müsste wiederum ein weiteres Schienenstück nachgereicht werden, um den WCL-Raster wieder zu erschliessen. Quasi ein Anschluss für die Anschluss-Schiene. Ich kann ja nicht das ganze Thuner Strassennetz ausdrucken. Also verläuft der kurze Stutzen der Molkereistrasse eben nicht parallel zur Frutigenstrasse….🤗

    Auf Ebay ist eine megaseltene (wahr) Grundpackung für einen Schnäppchenpreis (gelogen) zu haben:

    Diese Packung erschien nie in einem Katalog. Auf Ebay und Co. tatsächlich in all den Jahren noch nie gesehen. Aber dennoch: der Preis kann nicht ernstgenommen werden. Ich denke, der Verkäufer erwartet reelle Preisvorschläge, um dann bei einem Bruchteil der Vorlage zuzustimmen. Oder er will einfach zeigen, dass er die 4000T besitzt und will gar nicht verkaufen. Es gibt ja schon seltsame Typen.

    Mein eigenes Exemplar ist ebensogut erhalten. Ich glaube, ich bring das Ding in den Banksafe und schmeiss dafür die Goldbarren raus.🤣🤣🤣

    Ja Urs, wem sagst Du das! Mein Filamentlager ist unter der Autorennbahn, in der Wohnung versorgt…. Und daneben. Nicht zur Zierde des Esszimmers. Naja. Muss ja nichts repräsentieren….

    Betreffend die gelben Sitze: wie ich (jetzt) verstanden habe, orientierst Du Dich nicht am Vorbild-Zug, sondern am Hag-Modell. Da Ersteres aufgrund der argen Kompromisse durch HAG ja gar nicht möglich ist, ist Deine Umsetzung sogar die einzig Richtige. Sorry für meine lange Leitung.😄

    Wäre ich an Christoph's Stelle, wäre ich jetzt nicht glücklich, ein Absturz-Objekt, das als "in einwandfreiem Zustand" angepriesen wurde,

    Naja, da nichts zu Bruch ging und der Drucker nach gewissenhafter Überprüfung keinen Schaden erlitt, hast Du absolut keinen Grund die Drucker zu tauschen. Wer weiss denn, wie oft und wie hart die Drucker auf dem Weg von China bis an die Sämisweidstrasse herumgeschlagen wurden?

    Zum Glück stand nicht der Drei-Dee-Konstrukteur zum Verkauf, denn DER wurde lädiert und muss an einigen Stellen entquetscht werden.🤪😄

    Hey Röbi, gute Besserung und möglichst keine Schmerzen dabei, wünsche ich Dir.

    Ausgerechnet Huber. :rolleyes: Gerber ist ein typischer Name im Kanton Bern, tönt auch schöner

    Du hast natürlich recht. Dumeng ist der Beweis für Deine Theorie und Gerber-Käse stammt sogar aus Thun.

    Der Grund für meine Wahl ist einfach: der ‚Huber‘-Schriftzug existierte bereits in einer „Faller“-Werbung (Auto - Huber). Auch ich muss meine Ressourcen schonen.😄

    Zeit für ein kleines Update eines kleinen Details: Die zentrale Lampe in der Mitte des Platzes. Nicht, dass sie noch immer nicht fertig gestaltet ist (es fehlt noch die Beschriftung am Wegweiser, der zum Bahnhof/Schiffstation führt. Und zwar lediglich darum, weil die Tafel zu lang geriet).

    Den Rest - namentlich den Sockel der Leuchte mit dem Werbekasten - möchte ich jetzt vorstellen:

    Hier der Blick vom Restaurant ‚Maulbeerbaum aus. Die Mercedes-Werbung ist als Einzige der vier Seiten historisch belegt (weiter oben auf einem Schwarzweiss-Bild sichtbar). Allerdings auf dem dortigen Foto nur rudimentär leserlich. Der Inhaber der Garage kann man nicht lesen. Der Einfachheit halber hier ‚Huber‘ genannt (könnte andeutungsweise sogar stimmen)



    Die gelbe „Mary-Long“-Reklame weist auf einen Kiosk „beim Bahnhof“ hin. Natürlich besitzt Thun einen Bahnhofkiosk. Ein weiterer befand sich - jedenfalls zu meiner Zeit vor gut vierzig Jahren - gegenüber des Bahnhofs, am Kopfende des Schiffkanals. Herrn „Dubachs“ Kiosk wird man vergeblich dort suchen. Doch der Name ist nicht einfach erfunden: das Geschäft von Herrn Dubach existierte tatsächlich in Thun. Und zwar: am Maulbeerplatz selbst. Dort vo seit den 60er Jahren die Berner Kantonalbank steht. Und das Geschäft von Dubach war kein Kiosk, sondern ein Fotogeschäft. Der Kiosk lag gleich nebenan. Aber das sind meine künstlerischen Freiheiten.😁


    Die dritte Seite wirbt für Gütermann (aus Deutschland) Die stellen Nähfaden her. Ich hatte als Ferienkind bei meinen Grosseltern stundenlang mit leeren Gütermann-Bobinen gespielt. Meine Grossmutter war Damenschneiderin und verbrauchte Diese Fäden Kilimeterweise.


    Vierte Seite: LOEB…… diese Werbung muss ich einem Thuner (oder Stadtberner) nicht lange erklären. Das Kultwarenhaus der Region.

    Und wenn sich Betrachter wundern, weshalb zwei Wegweiser nach Interlaken zeigen obschon sie in gegenseitige Richtungen weisen, der nehme einen Globus zur Hand (einen grossen, sonst ist Thun nicht drauf :D). Ja, Thun liegt am Ende des gleichnamigen Sees. Und Interlaken am anderen Ende. Und auf beiden Seiten führt eine Strasse am Ufer entlang. Daher hat man die Wahl.

    Mit dem Schiff oder Zug käme man auch nach Interlaken. Also weisen sogar drei Wegweiser dorthin.🤪

    Ich habe mir überlegt, wie ich dieses Problem ohne Zweidüser lösen würde (und die von Dir geschilderte Version mit dem 180fachen Farbenwechsel, samt Filament-Verschleiss ausklammernd):

    Man müsste das beschriftete Teil als kleine Platte separat ausdrucken und an den beiden Gehäuseteilen die entsprechende Aussparung vorsehen.

    Da ist der Vorteil der zwei Düsen schon bestechend.
    Ich sah mich übrigens kürzlich mit der genau selben Herausforderung konfrontiert.

    Die erste Anschlussschiene an den WCL-Standard sieht gut aus, oder?

    ……… aber: sie landete im Abfall. Den Fehler erkannte ich erst beim Anschliessen einer Standard-Schiene.

    Also korrigierte ich den Fehler (anfänglich auf die dümmste Art und Weise, ich wollte nämlich den Fehler dort korrigieren, wo ich ihn gemacht hatte: irgendwo in einer alten Skizze. Mit dem Ergebnis, dass dann fast alle nachfolgenden Skizzen nicht mehr vollständig waren.) Nach einem ganzen Arbeitstag warf ich das Handtuch gab es auf.
    Ich führte die Korrektur dann so aus, wie ich es von Anfang an hätte tun sollen: indem ich eine neue Skizze eröffnete und dort die Änderungen anbrachte.

    Leider hatte ich vor der gescheiterten Korrektur keine Sicherungskopie gemacht, so dass die aktuellste Konstruktion nicht mehr verfügbar war.

    Deshalb musste ich auf eine ältere Version zurückgreifen und einige Teile nochmals neu zeichnen (ich bin manchmal wirklich nicht besonders schlau).

    Aber schliesslich war ich - nach weiteren Stunden - wieder auf dem neusten Stand und druckte die Schiene nochmals richtig aus (dachte ich jedenfalls🤪).

    Beim Bestücken der Fahrbahn mit den Markierungen, kam dann der Hammer: wieder falsch: ich hatte diesmal die Aussparung der Randsteine vergessen. Also: NOCHMALS VON NEUEM!

    Der dritte Anlauf klappte dann. Endlich!



    Von oben nach unten:

    1. Versuch (oben): Mittellinie falsch eingeteilt
    2. Versuch (mittig): Randstein-Aussparung vergessen. Zum Trost einen Schachtdeckel hinzugefügt.
    3. Versuch (unten): endlich alles richtig!

      Zeit verplempert ohne Ende.

    Wie schafften das eigentlich unsere Eltern? Nur halb soviele Leute, viel Handarbeit, noch Industrie… und das meiste funktionierte besser als heute. Heute produzieren wir nur noch heisse Luft, labbern und verwalten uns selbst. Dazu haben wir wirklich zu wenig Menschen hier? Das kann mir niemand weismachen. Was immer fehlt, sind Leute, die fast umsonst die Drecksarbeit machen.

    Auf die Angstmacherei falle ich nicht rein. Das einzige Argument der Gegner.