Beiträge von 11465 - Oerlikon

    Ich habe nun das Metrop- mit dem MTR-Modell verglichen. Letzteres scheint mir geringfügig filigraner zu sein. Allerdings sind diverse Detail-Unterschiede wohl auch den verschiedenen Epochen geschuldet. Was ich an der Metrop-Version vermisse, sind diese stumpfkegelförmigen Auswüchse auf dem Dach:



    Dieses Detail stach mir immer besonders ins Auge, als ich dieser Komposition im zarten Knabenalter, während den Ferien in Thun regelmässig ansichtig wurde, wenn ich mit meinem Grossvater am Bahnhof unterwegs war, der seine Zeitung am Bahnhofskiosk kaufte.


    Schön, dass dieses Detail bei meinem Modell vorhanden ist. :)

    Hier ein Foto der Metropolitan Version 685 H0 BLS BCFZe 4/6 "731" Modell 1988. Er hat 2 Motoren und eine einfache Inneneinrichtung mit ein paar Figuren. Antrieb ähnlich dem vom alten HAG Te 2/2 ziemlich einfach ausgeführt. Je 1 vertikal gelagerter Motor treibt über eine Schnecke die Räder an.

    Der Antrieb des neuen MTR-Modells ist ebenso ausgeführt.

    Hätte ich damals gewusst, dass Metrop diesen Doppeltriebwagen auch schon mal gebaut hatte, hätte ich wohl danach gesucht. Aber wie bereits geschrieben: ein Metrop-BCFZe 4/6 tauchte erst kürzlich im Internet auf. Da musste ich mich entscheiden: zuschlagen oder weiter an die Entstehung des MTR-Pfeils glauben. Zum Glück habe ich zugewartet. Nun erhielt ich mein Wunschmodell: Dreileiter und die Bern-Neuenburg-Version. (BLS hat ‘jeder‘ ;)).

    Waren es 10 Jahre? Oder 12? - Egal: auf jeden Fall vor einer gefühlten Dekade (vermutlich sogar länger) bestellte ich bei Martin Renfer den als „Pharao“ bekannt gewordenen Doppeltriebwagen der BLS. Bzw, die Version der BN.

    Irgendwann Jahre später wurde eine Teilvorauszahlung gefordert - wiederum Jahre später eine zweite Teilzahlung. Trotzdem geriet das Projekt herstellerseitig ins Stocken. Gerüchteweise hörte man, dass sich der Gesundheitszustand des Initianten verschlechtert habe und dass MTR seine Produktion eingestellen würde. Auf der Homepage wurde allerdings versprochen, dass die angefangenen Projekte und Bestellungen noch abgearbeitet würden….


    Wiederum viele Kalenderblätter später hatte ich meine Vorauszahlungen abgeschrieben. Den Doppeltriebwagen sowieso. Von Martin Renfer hörte man nichts mehr. Jünger wurde der Knabe ja nicht.

    Corona kam und ging.


    Gestern plötzlich hatte ich vom Pöstler eine Abholungseinladung im Briefkasten. Und heute steht das damals bestellte Modell auf einem Stück Märklingleis. Es ist wunderschön geworden.


    Zwar hatte ich die Höhe meiner Vorauszahlungen höher in Erinnerung (oder die Hoffnung auf einen kleineren Restbetrag), aber ich habe gut daran getan, ein vor nicht allzulanger Zeit angebotenen „Pharao“ eines anderen Kleinserienherstellers auf ‘Ricardo‘ nicht zu kaufen.

    Jetzt ist dieser Zug doch noch eingefahren. Wer hätte das gedacht? :thumbsup:




    Hoi Christian.

    Das fände ich eine gute Idee. Schliesslich muss ich eine solche Liste ja auch ausfüllen für die Spezifikationen einer neuen Serie.

    Knackpunkt könnte die Bedruckung des Depots/Revisionsdatum werden. Wobei das mit dem Digitaldruck nicht mehr unbedingt so ist

    Man könnte da sehr weit gehen mit den individuellen Bestellmöglichkeiten, quasi das Anbieten von Unikaten geradezu zum Programm machen!

    Ich muss hier klarstellen, dass die grüne ‚Vallorbe’ kein von mir angeschobenes Unikat sein wird. Die kommt von Hag ganz offiziell heraus.

    Warum gerade die Maschine als Neuheit erscheint, liegt darin begründet, dass die Farbe des Wappens zu einer parallel gefertigten SoSe passt.

    Was liegt also näher, als die Synergien bei der Bedruckung für eine grüne Variante zu nutzen?


    Ich gestehe allerdings, dass ich wieder einmal meine Lieblingsepoche berücksichtigte und ein Rev. Datum Ende der 60er Jahre wählte - Zur grossen Zeit der Ae 6/6 eben.

    Hast Du mal darüber nachgedacht, das Gasrohr hinter einer luftigen Wattewolkendecke verschwinden zu lassen?! Evtl. ist das machbar.

    DAS habe ich mir tatsächlich noch nie überlegt - im Gegensatz zu einem Zeppelin. Vermutlich sieht es kitschig aus. Aber ein Versuch ist‘s wert.

    Und eben: das Rohr ist halt dort. Damit muss man leben. Das hätte ich bei der Planung beachten sollen. Nun ist es zu spät.🫢

    Stand Ende Wochenende:

    Der Hintergrund-Berg ist felsenmässig koloriert und für die Begrünung bereit. Ebenso habe ich die Wand für eine kleine gemalte Bergkulisse vorbereitet. Dort werde ich die Landschaft mit dem Pinsel weiter begrünen.



    Zu Studienzwecken habe ich die oberste Streckenebene auch mal aus der Sicht des Lokführers fotografiert. Und prompt unbemalte Stellen entdeckt.





    Ausserdem kam das erste Mal mein patenter Tunnelinnenwandpinsel zum Zug. Endlich dachte ich mal dran, die Röhren abzudunkeln.




    Oje Oski, vor meiner ersten Probefahrt ist mir ebenfalls angst und bange. Genauso stelle ich sie mir auch vor, wenn ich über die nun im Bau befindliche Westrampe fahren werde: Dreck, Farbe, Gips, fehlende, bzw. abgerissene Anschlüsse und Metallteile, die Kurzschluss verursachen… genauso wird meine Probefahrt sicher auch enden. Zum Glück liegt sie noch in weiter Ferne.


    Du hast aber auch Pech. Sei stur und löse ein Problem ums andere. Das wünsch ich Dir! :thumbsup:

    aus der Stützmauer eine Galerie a la Albula zu machen, so dass wenigstens die Schelle des Rohres auch noch abgedeckt werden kann...

    Barni, das hatte ich mir in einer frühen Bauphase auch schon überlegt. Aber da ich wollte, dass das Rohr auf ganzer Länge für Wartungsarbeiten zugänglich bleibt, habe ich die Idee verworfen. Durch eine solche Galerie wäre der mobile Einschub noch grösser und sperriger geworden. Und einen ungestützten Felsüberhang dieser Grösse direkt über dem Gleis wollte ich auch nicht. Zwar könnte man die Galerie mit dem Felsen auch in einem zusätzlichen Einzelteil bauen. Dazu habe ich aber momentan aber keine Lust. ;)

    Nun ja, mit dem Anblick der hässlichen Schelle und dem Rohr müssen wir vorerst eben leben. :D