Beiträge von 11465 - Oerlikon

    Es ist auch bei mir immer eine grosse Gefahr, dass ich neu erworbene Lokomotiven nicht geradewegs in meine Liste eintrage, oder es doch mache und dann vergesse: so will ich immer wieder Modelle eintragen, die ich bereits erfasst habe. Das Gegenteil versuche ich zu vermeiden: dass ich Maschinen versorge, ohne entsprechenden Nachtrag zu generieren… ob mir das konsequent gelungen ist, dürfen meine Erben herausfinden. :P

    Ja das mit dem Rost stimmt natürlich auch…. Aber was soll‘s? Dann muss man nicht mehr altern. Der Gips kommt ja nur mit dem Gleiskörper in Kontakt, nicht mit der Schiene.

    …Malerband geht mit Licht (UV-Strahlen) eine unheilvolle Allianz ein! Nach längerer Zeit (Monate?) passiert folgendes: Ein Teil lässt sich leicht abziehen und ist ziemlich dürr, der andere sind Reste des Klebers, welche bur mit grösster Mühe wieder entfernt werden können - evtl. gar nicht ohne Rückstände.

    Genau diese Erfahrung machte ich auch.

    Allerdings: will man wirklich ein zweites Mal eine Anlage mit M-Gleis bauen? Man entwickelt sich ja auch weiter und die nächste Modellbahn baut man dann mit professionellerem Material. M-Gleis gibt‘s genug. Das könnte man im Falle eines Falles auch ins Altmetall werfen…

    Betreffend die Schalldämmung ist es besser wenn du die Schrauben am Schluss wieder herausdrehst. Und: Gipsrückstände bringst du nach Ausbau der Schienen mit Wasser immer wieder ab. Auf das Malerband könntest du verzichten.

    Upps, danke Peter, das ist aber ein schönes Kompliment. Danke danke. :)

    Tatsächlich wurde ich vor Jahren bereits einmal von einem stadtbekannten Herrn angefragt, ob ich für sein Spielzeugmuseum eine Modellbahn bauen würde. Ich fühlte mich zwar geehrt, aber sagte ab. Unter Zugzwang ist es nichts anderes als Arbeit…

    Nun, ich gedenke, in diesem Teilstück einmal ernsthafte Versuche mit der Vegetation vorzunehmen. Bisher habe ich nach einer Grundbegrünung die Details immer auf später verschoben. Eins ist klar. Es gibt viel zu tun. Gerade eben habe ich auf einer Versuchswiese noch einige Felsbrocken gesetzt. Damit werde ich wieder ein paar Schritte zurückgeworfen aber die Felsstücke schaffen wieder spannende Einblicke (hoffe ich wenigstens).


    Auch heute wieder brachte ich Stunden mit mühsamen Einschottern zu. Mittelkontakte, überhöhte Kurven machen das Platzieren des Schotters nicht einfacher… aber für die Paradestrecke muss ich in den sauren Apfel beissen….


    Nur ein Foto am Beginn des Trocknungsprozesses:


    Auf die Gefahr drohenden Grössenwahns hin: Du bist für mich der Held, wenn es um die technische und optische Realisation der Bahntechnik geht. So virtuos wie Du geht niemand mit technischen Innovationen unter Zuhilfenahme von Konstruktion und Umsetzung von 3-D-Druck-Teilen vor. Was du da innert Handumdrehen alles ersonnen und umgesetzt hast, macht Dir keiner nach. Ich staune bei jedem neuen Beitrag wieder. :thumbsup:

    Tja, schade, aber der Lauf der Zeit. Amiba ist/war für mich einer der interessantesten MoBa-Geschäfte, bei dem ich immer wieder etwas Nostalgisches fand… aber wann war ich denn das letzte Mal dort? - Vor Jahren! Das Internet hat solche Läden bei mir längst ersetzt. Traurig.


    Und die Brechbühls sind ja mit mir auch älter geworden… und ich kratze auch bald am Pensionsalter so ist das nun mal. ;(

    Gestern griff ich für die Grundbegrünung in den falschen Grastopf. Überhaupt lief‘s gestern nicht besonders im MoBa-Keller. Also liess ich es dabei bewenden.


    Heute ‘übergraste‘ ich meinen gestrigen Faux-Pas. Und schon sieht es besser aus. Einige Partien gefallen mir sogar recht gut. Die Kaffeepause nutzte ich für diese Bilder. Ob ich angesichts meiner Faulh… also des schönen Wetters heute noch weitermache, weiss ich noch nicht.









    Jedenfalls fällt mir beim Anblick des Hermanntobels auf, dass die restlichen Felspartien, namentlich bei der Galerie und bei der St. Martins-Höhle beklemmend unbewachsen und eintönig aussehen. Hier werde ich doch endlich einmal nacharbeiten müssen, damit die Anlage wie aus einem Guss wirkt.


    Übrigens: den braunen Waldboden unterhalb der Fichten gestaltete ich mit… Waldboden (wie er unter den Fichten vorkommt) :D. Kurzum: Ich sammelte Tannennadeln und liess sie durch die dafür gekaufte Billig-Kaffeemühle - fertig. Unter der Blautanne von Madi fände ich unerschöpflichen Nachschub. Dort liegt das Rohmaterial halbmeterdick.

    Roger, es funktioniert nur das dritte Bild. Für die Bilder 1, 2 und 4 stehen nur Links da, die aber nicht funktionieren.

    Aber das dritte Bild sieht mega-gut aus. Ich komme mir bezüglich Modellbau immer dümmer vor, wenn ich deine Bilder sehe. ;)

    Oh! Ich werde die Fotos neu laden.

    Und was den letzten Satz betrifft: Touché! :D

    Perfekt durchdacht und ausgeführt bis zum letzten Detail. Das macht dir so schnell keiner nach. Ich komme mir in technischer Hinsicht immer dümmer vor. :D :D :D


    Immerhin flüchte ich mich in die Ausrede, dass bei Mittelleiter solche Blockanschriften gar nicht möglich wären. (Was ausdrücklich eine Ausrede ist). ;P


    Es ist ein Genuss, deinem Thread zu folgen.

    Danke Freunde :)

    Inzwischen ist der Bach fertig. Auch der unterste Bereich. Und langsam erobere ich - modellbaumässig - die Ufer und das umliegende Gelände. Da und dort habe ich den Untergrund vorbereitet. Jetzt ist aber Schluss für heute. Ein letzter Blick auf die Fälle und das Tobel:






    EDIT: Bilder gelöscht und neu geladen. Jetzt sollte es funzen.

    Wasserfälle sind immer weiss. Ab etwa 6 m/s Fallgeschwindigkeit nimmt freifallendes Wasser Luft auf. Das Luftblasen-Wasser-Gemisch wird undurchsichtig, eben weiss. Ein durchsichtiger Wasserfall müsste demzufolge eher stören.

    Gruss Oski

    Danke Oski :)

    Das sind genau auch meine Beobachtungen. Die grünliche Färbung kam wohl vom nicht mehr ganz sauberen Pinsel, mit dem ich in die grüne Kreide (Moos neben dem Bach) geraten bin. Wurde überall korrigiert.

    Die Wasserfälle sind fertig. Nun ja: besser kann man es immer machen, aber der grosse, hohe Wasserfall liegt ja hinter der Brücke. Den sieht ein Betrachter normalerweise nie in ganzer Höhe. Fotos sind komisch: einerseits gnadenlos (wie beim oberen Fall) anderseits beschönigend (unterer Fall). ;)






    Das Bachbett selber, wo das Gewässer fast waagrecht verläuft, ist noch nicht fertig. Dort ist das Ganze noch am Trocknen und unkoloriert.


    Hier der Überblick des aktuellen Fertigungsstands des Hermannstobel:


    Danke Andy,

    Schön , wieder einmal von Dir zu hören.

    Ich bin eben etwas ungeduldig: wenn man so lange auf das Trocknen warten muss (und weiss, dass ein weiterer Durchgang mit Wellenpaste dann nochmals so lange dauert - bis man dann die Schaumkronen auftupfen kann, die dann NOCHMALS tagelang trocknen müssen), da könnte man weinen. Vor allem, wenn dadurch die Ferientage so dahinrasen…

    Will endlich meine Tannen setzen! Grummelgrummelgrummel….. :vain:

    Andere plagen sich mit abfallenden Kabelanschriften, verborgenen Kurzschlüssen oder unversenkbaren Senkmuttern oder herum. Ich habe dafür meinen Hermannstobelbach :cursing:


    Da warte ich geduldig zwei Tage bis die ‚Wassersauce‘ (Magic Water von Deluxe Products, UK) berührtocken ist. Ist sie auch. Aber hleichzeitig etwa um die Hälfte geschwunden. und wirklich glasklar auch nicht überall (gut, möglicherweise verschwinden diese leicht wolkigen Stellen noch - die im vorangehenden Beitrag eingetrübte Stelle ist Gottseidank verschwunden :))

    Jedenfalls bedeutet das nichts anderes, als dass ich nochmals nachgiessen muss - und wieder zwei Tage dabei verplemperle…

    Übrigens: versickert ist das zähe Wasserzeug wohl nicht. Jedenfalls fand ich nirgends ein Leck, (wie beim Giessharz, das die kleinste Ritze nützt und dort dann abfliesst)

    Immerhin habe ich mit der Vallejo-Wasserpaste an unbelassenen getrockneten Stellen noch ein bisschen Wellenschlag und Volumen eingebaut.


    Ich komme nicht vom Fleck! ;(