Beiträge von 11465 - Oerlikon

    Christoph, Du weisst aber schon, wie man diesen Trafo sachgemäss öffnet?;)


    Auch wenn nicht alles zusammenzupassen scheint: ein schönes Artefakt mit dieser rekordtiefen Seriennummer (Ich erinnere mich, dass in Mörschwil die Wählscheiben mit den gestanzten Seriennummern bündelweise in einer grossen Box gelagert wurden. Da griff man sich wohl bei Bedarf einfach ein Zehner- oder Zwanziger Pack heraus, ohne gross auf die Reihenfolge zu achten....

    Schön wieder mal von Dir zu hören.:)

    Und dass Du uns Modellbähnler nicht ganz vergessen hast. Dein Boot ist ja toll gelungen!

    Die Jungfernfahrt in offenem Gewässer steht ja noch bevor und wird sicher noch um Potenzen aufregender als die Tarierfahrt in der Badewanne. :D

    Ich hoffe natürlich sowohl auf Bilder vom offenen Ozean als auch Angaben worum es sich beim neuen Projekt handelt (Schliesslich müssen wir hier das Okay für Deine weiteren Bauarbeiten geben:phat::phat::phat::phat:)

    Weisst Du, Hermann, vom Sammlerwert her gesehen ist diese verschweizerischte Lok quasi wertlos. Genau deswegen renne ich hier nicht dem Originalumschalter nach. Zumal mein Vorbesitzer die Bedienung über die Rauchkammertür gekappt hat (weil sie vermutlich mit diesem Relais nicht bedienbar ist). Das kommt mir gerade recht: das auf- und zufummeln der Rauchkammertür ist durchs Band der Lackierung abträglich. Ausserdem schsltet der Umschalter derart butterweich um, dass es eine wahre Freude ist.

    Neue Vorlaufräder und Kupplungen sind aber bestellt.;)

    Meine Lok macht weiter Fortschritte. Nach dem Ausschlafen heute morgen, wagte ich mich an die Verkabelung nach dem RS-Farbencode und schloss die grösstenteils neu verlegten Litzen an. Eine kurze Probefahrt zeigte dann, dass ich alles richtig gemacht hatte (sah man von der falschen Polarisierung der Motoranschlüsse ab, wo die Chance 50:50 standen). Die neuen Birnchen brannten vorne auch. An denen erkannte ich eben die gekreuzten Anschlüsse. Hinten waren die Lampen noch nicht eingesetzt.



    Dieser Probelauf wäre vermutlich bereits länger ausgefallen aber noch waren Getriebe und Lager nicht eingefettet. Dementsprechend quietschte die TT 800 erwartungsgemäss wie eine abgestochene Sau.

    Da mein Maschinchen funzte holte ich die Ölung nach und schmierte alle beweglichen Teile mit Bratfett ein (das empfohlene Kokosöl oder Sonnencrėme war gerade nicht greifbar.)

    Dann brach ich meine rapide gewachsene Holznase ab und bediente mich des Labelle-Oelfläschchens und bestrich die erforderlichen Punkte damit.


    Dann wurde Hochzeit gehalten.




    Der Zusammenbau ist damit fast beendet. Es blieben nur ganz wenige Teile übrig. Eine Schraube. Aber die sah extrem unwichtig aus.:rolleyes:

    (ich denke, sie stammt von der Befestigung des ausgetauschten Umschalters. Der zuvor eingebaute erwies sich als unzuverlässig. Vermutlich hat der irgendwie mechanisch gelitten beim Umbau. Endlich zahlte sich aus, dass ich an einer der letzten Börsen eine kleine Märklin-Billigdampflok fast gratis erwerben konnte, da der Kamin abgebrochen war. Diese diente mir wie damals vorgesehen, als Ersatzteilspender.





    Aufmerksame Forumisten werden feststellen, dass die Vor-und Nachlaufachsen noch fehlen. Das ist damit begründet, dass die Kupplungen unvollständig sind. Eine davon wurde sogar irgendwie zudammengelötet und auf diese Weise repariert. Ersatz und Vervollständigung wird angestrebt...



    Hier noch der Vergleich mit dem Original.

    Und ja, das Sersa-Büro sieht man praktisch nicht mehr durch die kleinen Fenster. Aber ich weiss, dass es da ist und das zählt schlussentlich.
    u

    Wie kommt mir das doch bekannt vor. Dieses Dilemma hat übrigens nichts mit der gewählten Spurweite zu tun: An meinem Bahnhof 'Zweimathilden' sind zahlreiche Räume ausgestattet. Das Bahnhofbuffet zum Beispiel. Blöd ist halt einfach, dass vor den Fenster noch Pflanzen und Vorhänge angebracht wurden. Wenig hilfreich kommt erschwerend dazu, dass das Buffet unter dem Perrondach und ziemlich weit vom Betrachter liegt... mit anderen Worten: die Gaststätte hätte keine Inneneinrichtung benötigt.

    Ja Bruno, solche Sachen passieren mir praktisch bei jeder Bastelarbeit. Und statt gleich sofort ein neues Teil zu fertigen sucht man rumkrabbelnd stundenlang am Boden nach dem Teil - und vergeudet noch mehr Zeit....8)


    Übrigens sind gestern die Drähte von Hassler aus Liechtenstein eingetroffen. Das ging schneller als erwartet. :)
    grund genug, die neuen Haltestangen heute wieder anzubringen.

    Anlässlich der Überarbeitung des Modells spendierte ich der Lok gleich nigelnagelneue Leuchtkörper. Bei den alten handelte es sich um vier verschiedene Ausführungen, so dass kein einheitliches Erscheinungsbild möglich war. Ausserdem nahm es mein Vorgänger mit der Bemalung der Lok nicht allzu genau: die Glühbirnen schwärzte er teilweise gleich mit. War sicher eine tolle Beleuchtung.... der verstand unter dem Begriff ‚Schwarzlicht‘, wohl etwas anderes als ich.:facepalm:



    oben alt, unten neu


    Alsdann montierte ich beidseitig das Gestänge. Bis ich die zusammengenieteten Glieder richtg zusammengelegt, umgeklappt und ausgerichtet hatte, war ich fast reif für die Klapsmühle.:crazy:


    Schlussendlic komplettierte ich die vordere Pufferbohle und verkabelte Licht- und Schleiferkabel neu.

    Schon bald kann ich mich dem Antrieb widmen und die Kabel neu verdrahten.


    Aber davon das nächste Mal, am Samstag, wenn ich wieder Zeit habe.


    Ich hatte mich damals für Tillig-Weichen entschieden. Sie bieten eben den Vorteil, dass man sie nötigenfalls leicht biegen kann. Eine Kreuzung habe ich selbst gebaut, da sie in einer Rundung liegt... die Möglichkeiten und Kombinationen von verschiedenen Herstellern sind nahezu unbegrenzt.

    Unglaublich, was Du für einen Produkteausstoss hast. Vor allem wenn man in Betracht zieht, dass deine Modelle viele Selbstbauteile enthalten und vielfach auch konstruktive Lösungen erfordern. Wo zum Teufel nimmst Du Zeit und Können her?

    Dein Schaffen verfolge ich immer wieder gern.

    :thumbsup:

    Aber nicht dass Du Dir so viel Mühe gibst und am Schluss auf die Idee kommst, die Lok sei zu schön geraten und müsse noch gealtert werden...

    Hermann, da ist was Wahres dran: Die Lok, wie ich sie erhielt, wirkte durch ihre laienhafte Umpinselung wie gealtert. Auf einer Anlage hätte die sehr glaubhaft ausgesehen: schwarzmatt verdreckt und abgebraucht. Irgendwie war es auch genau das, was mich auf den Verkaufsfotos ansprach. Und doch: es genügte eben meinen qualitativen optischen Ansprüchen nicht. Eine gute Alterung muss eben trotzdem sorgfältiger gemacht werden und sollte sich nur auf die Optik beschränken. Aber eine Totalrevision, bzw. Grundwartung hatte die Lok schon nötig, wie man auf den Bildern sieht.


    Übrigens: wie geht es der Maschine überhaupt. Unter der Woche habe ich abends keine Lust mehr, noch stundenlang an der Maschine zu frickeln. Also mal im Zeitraffer:







    Viel Zeit wende ich auch auf, um die mit schwarzer Farbe überkleckerten brünierten Stahlteilen zu reinigen, wie zum Beispiel die Lampenhalterungen.

    Beim Montieren der Haltestangen brach mir dieses Neusilberteil beim Biegen ab (einmal geht’s, aber da ich das bereits zugerüstete Teil nochmals neu lackieren musste (die Gründe tun nichts zur Sache :rolleyes:), war das nochmalige Biegen wie erwartet einmal zuviel). Bis Ersatz von Hassler eintrifft, muss ich mich eh nicht beeilen.


    Eine eben erlebte Episode: Plötzlich vermisste ich beim Zusammenbau die vordere Pufferbohle. Ein Stahlteil mit integrierten Treppchen. Also nicht eine mikroskopisch kleine Schraube. Immer hektischer untersuchte ich meine Schälchen, wo ich die Bauteile gruppenweise abgelegt hatte: Nichts. Den ganzen Tisch: Nichts. Den Boden um den Tisch herum: Nichts....

    Sapperlot!

    Ich hätte doch gemerkt, wenn ich das Teil beim Putzen eingesogen hätte (allerdings habe ich ja nicht einmal gemerkt, dass ich geputzt habe:D). Mit scheelem Blick auf den Staubsauger verzichtete ich vorläufig auf die Untersuchung des Staubbeutels. Es fielen mir die beiden Spinnen ein, die ich vor zwei Wochen eingesogen hatte.... Das Teil musste also woanders stecken.

    Nächste Idee: mir war doch irgend einmal etwas aus der Hand gerutscht und auf die Teileschalen gefallen, wodurch einige weggeschleudert wurden (ja genau: bei mir läuft alles immer ohne Pannen ab :D). Dabei könnte die Pufferbohle in die Werkzeugkiste gefallen sein. Nur: diese hatte ich, zusammen mit der Tischfläche bereits fünfmal abgesucht....
    Meine Referenz-TT 800 betrachtend sinnierte ich darüber nach, dass ich besagte Pufferbohle ja auch noch lackieren müsste. Da diese Arbeiten schon seit längerer Zeit abgeschlossen waren und ich dieses Teil nicht lackiert hatte, musste es schon seit länger nicht mehr am Arbeitsplatz vorhanden gewesen sein.

    Und da kam mir ein gar schröcklicher Verdacht: Hatte ich die Bohle vielleicht mal mit anderen, grösseren Teilen auf die Zeitung zum Ablaugen gelegt? Und danach übersehen? (auf den wild gemusterten Zeitungsseiten voller Ablaugegelee schnell passiert). Das schien mir plausibel.... da alle näherliegenden Ursachen erfolglos blieben.


    Altpapiersammlung war vor einer Woche. Zum Glück hatte ich diese verpasst. Die Durchsicht ergab, dass ich die laugengetränkten Zeitungen nur vereinzelt zusammengefaltet und dort abgelegt hatte.

    Also lag meine letzte Chance im Abfalleimer. Wann hatte ich denn diesen geleert? Das war doch verdammt noch nicht lange her!:(

    Eilig suchte ich ihn nach Zeitungen ab. Ganz zuunterst wurde ich fündig. Eine von schätzungsweise drei Spritzunterlagen, die ich im Verlauf der Arbeiten benutzt hatte.

    Und: JAAAAAA!!! - Für einmal hatte ich Glück. Dort lag die völlig verklebte Pufferbohle. Damit verbrauchte ich sicher das Glück von 6 Monaten....


    Und nun wird das Teil bearbeitet.:)



    Hihihi, lustig, dass man bei dieser Anlage von ‚Einspurstrecke‘ sprechen kann: alles was der geneigte Bildbetrachter sieht sind ‚Zigspurstrecken‘.:phat:

    Im Ernst: die klappbaren Teile zeugen von Durchdachtheit und guter Planung. Der Spielwert dieser Anlage ist mit derart vielen Abstell- und Fahrmöglichkeiten garantiert.
    Bin gespannt, wie man das Wirrwarr mit einer Landschaft optisch auflockern wird. Denn die meisten der jetzt sichtbaren Gleise werden ja im Untergrund versenkt werden.

    Weiter so.:thumbsup:

    Und heute war es soweit. Mit grosser Freude rollen die drei neuen grünen Ae 6/6 in meine Sammlung. Hier sehen wir zwei davon auf dem Werksareal von Stansstad, nachdem sie vom topmodernen Montagekran aufs Gleis gesetzt worden sind.



    Hier noch Detailaufnahmen der Wappenpartien:





    Perfekt bedruckt.;)

    Hoi Christian,

    Was?! die Silberlinge fuhren über den Gotthard? Mich wundert, dass diese ‚Nahverkehrswagen‘ (so vom Märklin bezeichnet) überhaupt ins Ausland durften. Wieder was gelernt.

    Auf den Geschmack auf Reisezüge gekommen?... jein. Im Moment möchte ich einfach meine Alt-Märklin-Sammlung etwas aufpeppen (die aus der Bilderkarton-Epoche. Also jene Kartons, die auf meinen Präsentationen jeweils abgebildet sind). Und ein einzelner Personenwagen bringt ja nicht sonderlich viel. Gut: im Fall des TEE-Zuges, wo es vier oder fünf verschiedene Wagen gibt, braucht man nur von den normalen Abteilwagen mehrere. Aber beim italienischen Zug musste ich notgedrungen 7 mal denselben Wagen kaufen. Die Blechwagen aus den nördlichen Ländern sind ausserdem schweineteuer. Hier werde ich wohl passen müssen.

    Moderne, massstäbliche Reisezüge stehen momentan nicht im Fokus.


    Schwyz, Dietikon, Les Verrieres (HRF) und Renens (Morep) sind auch noch heute als Platzhalter in meiner Sammlung enthalten, bis HAG diese Versionen vielleicht einmal bringt. Etliche konnte ich aber schon durch ‚Originale‘ von Hag ersetzen: Oerlikon, Schaffhausen, Thun, Lenzburg...