Beiträge von 11465 - Oerlikon

    Man kann sonntags in die Kirche - oder eine bauen.;)



    Habe noch selten einen so präzise und wertigen Lasercutbausatz bearbeitet. Bisher ganz ohne Bauanleitung ausgekommen - die mitgelieferte DVD kann ich momentan nirgends abspielen.




    Die grosse Arbeit beginnt allerdings erst: Fugen spachteln und Mauerwerk verputzen.

    Sodeli, nun steht das Geländeteil waagrecht (bzw. die Ebene, wo allenfalls ein Gebäude aufgestellt wird). Dazu wurden drei Stützen an passenden Stellen seitlich an Trassenbretter geklebt. Darauf steht das Modul im Moment noch lose aufgesetzt.





    Mal zum Spass das eben fertige Bauernhaus auf die (viel zu kleine) Freifläche gestellt und schon wähnt man sich in der Schweiz, irgendwo in den Alpen, eine Heile Welt...






    Ob mich nun gleich der nächste Modellbauanfall ereilt, ich weiss es nicht. Eher nein. Aber lassen wir die St. Martins-Höhle vorerst ruhen. Die Begrünung hat Zeit und ich keine Lust dazu. Viel eher spielte mir der Zufall in die Hände:

    Da ich in den letzten Tagen ja Zeit hatte meine Wohnung wieder einmal zu entrümpeln, fiel mir ein Segment meiner früheren Anlage in die Hände. Dieses war bei der Schwiegermuttertalbahn als eines der wenigen aus Wartungsgründen modular gebaut. Vielleicht könnte ich das in die neue Anlage einpassen. Eine erste Stellprobe vor einigen Tagen liess mich zuversichtlich werden. Heute nun schnitt ich mit der Stichsäge etwas vom Rahmen weg, damit die aktuelle Bahntrasse auf kein Hindernis stösst.

    Da ich nach dieser Operation am offenen Herzen bereits völlig nassgeschwitzt war, genügt es mir auch schon wieder. Entweder plagen mich ebenfalls Coronaviren, oder aber der Funken zündete aus anderen Gründen noch nicht.


    Dennoch zwei, drei Bilder, die das sehr provisorisch angebrachte Segment in der angedachten Position zeigt.





    Alte Hasen erkennen im Modul ‘Rolis Schandfleck am Ortseingang‘ von früher wieder. Diesmal steht die Abfallsünde aber mitten im Bergtal. Was will man machen? In den 60er Jahren wurde überall deponiert.:D

    Natürlich muss die Szenerie noch etwas angehoben werden, damit die Strasse links über die Geleise kommt - und ich muss schon wieder eine Brücke bauen.8|

    Dumeng, das ganze Haus ist aus gelasertem Karton. Auch das Dach.


    Ich kann die Bausätze von MBZ nur empfehlen. Sehr interessante Modelle. Auch nach Schweizer Vorbild wie der vorliegende Bauernhof. Diesen da habe ich einmal in der Warenauslage an der Börse in Dietikon entdeckt und Günstig erworben.

    Nachdem ich aus beruflichen Gründen mental sehr gefordert wurde, ging hier lange Zeit nichts mehr. Dass ich nun wieder aktiv wurde, hat einen ebenso unerfreulichen Grund: eine Coronainfektion einer nahestehenden Person, mit der ich logischerweise ständig Kontakt hatte, bescherte mir eine kantonal verordnete Auszeit. Während der Quarantäne darf man ja die Wohnung nicht verlassen. Was liegt also näher, lange vor sich hergeschobene Projekte zu vollenden und damit herumliegenden Krempel versorgen zu kännen? Also gewissermassen Haushaltsarbeit 2.0. So machte ich mich nach dem Staubsaugen und Putzen gezwungenermassen an den Modellbau.

    In der Folge wurde endlich dem lange begonnenen und kurz vor Vollendung stehenden MBZ-Bauernhaus der letzte Schliff verpasst: Dach aufgesetzt, Dachrinnen und Fallrohre angesetzt, der einsehbare aber später nicht mehr zugängliche Unterstand mit Gerümpel gefüllt, Fehlstellen und Leimspuren übermalt. Und schlussendlich das ganze Modell sanft gealtert.

    Vor allem das helle Schindeldach musste sich eine Kur mit Pastellkreiden gefallen lassen (übrigens eine treffliche Art Lasercut-Bausätze zu altern, da einiges gleichmässiger aufzutragen als Pulverfarbe - nach Ausstreichen mit dem Pinsel aber dieselbe Wirkung erzielt wird)

    Und nun das Ergebnis. Wo das Modell auf der Anlage seinen Platz finden wird, ist noch ungewiss.










    Wer sich über die seltsam aufgetragene Verschmutzung der Wände wundert: Diese ist dem noch nicht vorhandenen Geländehang vorgegriffen worden. Aus dem selben Grund hängt der Zugang zum Stall und zur Scheune hoch in der Luft.

    Ich lese zwischen den Zeilen, dass die Brücke auch die irritierende Hochspannung der Fahrleitung abschirmt, was auf die Orientierung den geflederten Mäuse einen Einfluss zu haben scheint.


    Hoffen wir, dass auch bald Massnahmen zugunsten der Flederkatzen anhand genommen werden, ansonsten eine Fledermausplage drohen könnte.^^

    Dieser Anbieter hat schon zahlreiche V-200 verschandelt und bietet seine Ruinen laufend zu stolzen Preisen an. Ich wundere mich immer wieder, dass ihm das nicht zu dumm wird, denn ich kann mir einfach keine potentiellen Interessenten vorstellen. Die Bemerkung ‘selten‘ verstehe ich im Zusammenhang selber zusammengepfuschter Lackierung auch nicht wirklich. Immerhin kann es als Trost empfunden werden.

    Mit dieser Lok habe ich auch schon geliebäugelt.:thumbsup:


    Dafür habe ich mir nochmals eine Ae 6/6 gekauft. Diesmal eine frühe Ausführung mit silberner Dachleitung. Zwar leuchten auch hier alle Lampen aber das Gehäuse, samt Berner Wappen ist tadellos. Ein Hütchentausch wäre jederzeit möglich.:)


    Bauanleitung und Wappenbogen wat auch dabei. Und sehr günstig das Ganze obendrein.:)

    Die Machart der Fleischmann-Lok gefällt mir sehr gut, auch wenn die Lüftergitter aus Kunststoff bei Märklin viel filigraner ausfielen. Oder vielleicht gerade deswegen.

    Einen auffälligen Grössenunterschied bei den Wagen kann ich anhand der Bilder nicht erkennen.