Beiträge von 11465 - Oerlikon

    Hoi Marino,

    Da würde Oski aber schön toben, wenn ich die Brücke so lassen würde. Natürlich wird das alles noch mit Geländer versehen. Auch Leitplanken kommen bei den Kurven noch hin... und Signale.

    Auch der oberste Teil des Pfeilers, der über Strassenniveau ragt, wird noch ergänzt. Das kann ich aber erst nach dem Einbau der Fahrbahn machen. Diese kann ich momentan immer noch abheben, um sie besser bearbeiten zu können.

    Im Moment ist es so, dass ich über die Reihenfolge des Einbaus scharf nachdenken muss: DieTunnelinnenwände muss ich bemalen, bevor ich sie eingipsen kann. Aber nach dem Bemalen will ich eigentlich nicht mehr gipsen müssen. Auch müsste die Schlucht im hinteren Bereich vor dem Einbau der Strasse koloriert werden. Nach dem Einbau der Strasse müssen aber am Taleinschnitt noch Arbeiten gemacht werden, die ich aber besser vor dem Strasseneinbau ausführen würde, was aber nicht geht, da ich sie dem Strassenteil anpassen muss. Die typische Huhn/Ei-Situation... Ich muss aufpassen, dass ich mir nicht selber in die Quere komme.

    Was aber klar ist: Die ganze dekorative Zubehör kommt am Schluss. :D

    Auch wenn spektakuläre Bilder dieses Wochenende ausbleiben: es hat sich im Detail durchaus was getan. Heute stand zum Beispiel die Fahrbahn auf dem Programm. Jede Strasse hat links und rechts seine Begrenzung. Hier einerseits teilweise ein Trottoir (man wird noch sehen warum) und an den übrigen Stellen Bordsteinkanten. Sogar im Tunnel. Damit verhindert man ein versehentliches Anprallen an der Tunnelmauer. Ist also ein Muss. Weniger selbstverständlich ist, ob man die einzelnen Randsteine im Tunnel wirklich detailgetreu ausbilden muss. Sieht ja nachher keiner mehr. Wer mich kennt weiss: ja, man muss...:rolleyes: (vor allem weil sich der Mehraufwand in überschaubarem Rahmen hält). Und nun die Bilder. Weiss in weiss sind sie Strukturen zwar schwach. Umso mehr freue ich mich auf die Ergebnisse nach dem Bemalen.



    Erste Stellproben während des Baus: Jawohl, ein Kreuzen auf der Brücke ist auch mit grösseren Fahrzeugen möglich. Im Tunnel ebenso, da die Strassenbreite dieselbe ist.




    In dieser Kurve müssen Lastwagen oder Busse ausholen. Hier wird das Kreuzen schwierig. Gegenverkehr muss warten.




    Randsteine wurden in die Polysterolplatten geritzt, bzw. geschnitten. Sieht man jetzt noch nicht deutlich.... und später auch nur, wenn man auf die Zehenspitzen steht ind aus der Nähe.:evil:





    Denn von weitem ist es einfach eine Strassenbrücke


    gesagt, getan: nachdem ich die Öffnung geringfügig geweitet hatte liess sich die Tunnelröhre einführen.




    Die erste Stellprobe war schon sehr befriedigend. Sieht schon sehr stimmig aus. Den Gedanken, das Ende des Tunnelbodens zusätzlich mit einer Gewindestange zu stützen führte ich sogleich aus. Durch das Gewinde konnte ich sogar noch die Steigung justieren. Ein Nebeneffekt,als Bonus..... was sehe ich denn nun schon wie... HERMANN!




    Es ist immer noch nicht fertig und gesperr... ach, vergebene Liebesmüh‘... oh, doch, er wendet tatsächlich. Nun gut, wo war ich stehengeblieben? Ah, ja:


    Den Brückenpfeiler bearbeitete ich auch weiter. Wie der oberste Teil am Schluss definitiv aussehen wird, weiss ich noch nicht. Blöd ist, dass dort die Kurve schon beginnt. Statisch gesehen ein Pfusch, ich weiss... Oski wird sicher die Augen verdrehen.:rolleyes:



    Aber Röbi und dem Fettsack gefäll.... Ja, IST DENN DER VON ALLEN GUTEN GEI.... H E R M A N N !




    KOMM DORT SOFORT RUNTER! ... DU DARFST JA AUCH SCHON DEN TUNNEL BENUTZEN!


    Setzgrind.:facepalm:

    Nun: Das Labor ist geputzt und aufgeräumt worden. Die Küchentischarbeiten sind beendet. Das Weitere findet nach der Trocknungsphase der Tunnelröhre im Keller seine Fortsetzung.

    Aufwendig war - auch wenn ich die Sache vereinfacht habe, indem ich die ehemalige Kurvenlage am Tunnelanfang verkürzt und durch eine gerade Verlängerung ersetzt habe - der kleine Bogen auf den ersten 4 Zentimetern des Tunnels. Hier musste ich die Tunneldecke und - Einfachheitshalber - auch den Aussenbogen in Segmenten aufbauen. Schade sind die Gipsgüsse nicht so präzise umsetzbar wie anderes Material. bzw. wenn man labberige Silikonformen auf leere Bierdosen zum Erreichen des gewünschten Durchmessers verwendet, kommt nichts genaueres heraus (volle Dosen sind in einem Männerhaushalt eben Mangelware :whistling:).



    Aber dagegen kann man ja Gips als Spachtelmasse einsetzen. Jedenfalls trocknet das fertige Teil nun auf dem Balkon in der Sonne.:)

    Hier befinden wir uns im Tunnelbau-Labor (ehem. Esstisch)



    Zuletzt ist die Tunnelröhre des Autotunnels an der Reihe. Ich konnte dem Drang widerstehen, die Strasse einfach in einem „Loch“ verschwinden zu lassen. Zwar sieht man aus dee Hauptblickrichtung nicht direkt in den Tunneleingang aber es gehört sich einfach nicht. Ausserdem sollte man beim Einblick in den Tunnel ein Gewölbe erkennen, das in der Dunkelheit endet - und keinen Raum, der an einer weissen Zwischenwand begrenzt wird...

    Lustig wird dann sicher noch wie ich die Konstruktion ins Loch einführe. Das passt sicher nicht auf Anhieb...

    Und dann wird - ich kenne Murphy - die Tunnelröhrenverlängerung sicher mal abbrechen und innen im Berg auf Nimmerwiedersehen verschwinden.:facepalm:

    Da muss ich vorsorgen und die Unterkonstruktion noch etwas verstärken - oder durch den Boden der Anlagenplatte bohren und eine Gewindestange als Stütze anbringen. Ja, so werde ich es machen.:)

    Nein, aber die ersten von uns haben sich bereits angesteckt. Uns statt man jeweils alternierend jene zuhause lassen würde, die es nicht unbedingt braucht (zum Beispiel jene im Revier, die durch jetzt menschenleere Strassen zu Fuss patrouillieren), wären bei Quarantänefällen Ersatzleute bereit. Aber nö: man lässt uns lieber zusammengepfercht im Büro Daumendrehen (es läuft ja wirklich nicht viel, wenn alle zuhause hocken (sollten)...)

    ... wie auch die Ignoranten der Neuen Welt ihre 'French Fries' den Franzosen zuschreiben. Pommes Frites sind ebenfalls in Belgien erfunden worden (-wie jeder Asterix-Leser weiss... ;)).


    Aber ich schweife ab: Die Bourret-Lok mag farblich interessant sein. Aber das Design ist so potthässlich und konzeptionslos... so etwas käme nie in meine Sammlung. Und wenn Picasso sie höchstbersönlich beschmiert hätte.:ninja:

    Gern geschehen, Dominik.:)

    Zum Bahnhofsnamen: Ursprünglich sollte der Bahnhof auf der ehemaligen Schwiegermuttertalbahn als Bergbahnhof, auf der höchsten Ebene der Anlage, zu stehen kommen. Wie einige vielleicht noch wissen, stand diese Anlage im Keller meiner Schwiegermutter. Selbige wurde von ihrer Tochter - meiner Partnerin - 'Mueti' genannt. Und unterhalb des Bahnhofs lagerte die Schwiegermutter ihr Feuerholz. Der Name 'Muetisholz' ist also ein direkter Hinweis auf ihr Holzlager.

    Auf der jetzigen Oeltalbahn hat der Bahnhof leider (noch?) keinen Platz gefunden. Hinderlich ist sicher die stete Streckensteigung der Steilrampe, die als Stellplatz für einen Bahnhof untauglich ist.

    Beim Ausmessen des Gebäudes für Dich und dem damit verbundenen Fotografieren fiel mir plötzlich auf, dass der Bahnhof an dieser Stelle, wo ich ihn zum Fotografieren spontan hingestellt hatte, gar nicht so schlecht wirken würde... noch ein bisschen nach links gerückt, würde der Landbahnhof, um den sich ein Industriequartier gebildet hat nicht einmal eine schlechte Figur machen. Das Ladegleis wäre auch schon vorhanden....:hmm:


    Allerdings müsste ich ihn dann umbenennen, da die Lampenfabrik mit 'Goldau' angeschrieben ist (was eben vorbildgetreu umgesetzt wurde).

    Mal sehen.


    Jetzt zu Deinem Projekt: es versteht sich hoffentlich von selbst, dass Du Deine Version dieses Bahnhofs nach der Umsetzung hier bildlich vorstellst. Ich freue mich darauf.:thumbsup:

    Das mit dem 'gnadenlos bei grossen Bildern' stimmt - aber ich sehe auf Deinen jetzt nichts, was auf den Fotos entlarvend wäre. Deine Bauten halten der Vergrösserung locker stand.

    Dass Du auch den Mut aufbrachtest, einen Bahnhof in die Kurve zu legen, finde ich super. In Wirklichkeit kommt das oft vor, erfordert aber in vielen Belangen herausfordernde Lösungen. Zum Beispiel gebogene Perrondächer etc. Damit müssen wir uns zwei eben herumschlagen.... aber: Pfeifengerade kann jeder....:vain:

    Ja, das ist so. Wenn man in Fahrt gerät und es einem gut läuft vergisst man alle Zeit. Plötzlich ist der Flow zu Ende und man mag nicht mehr... dann lässt man den Fortschritt seiner Arbeit beim Betrachten einwirken uns es überkommt einem eine Zufriedenheit.

    Nach einer Pause geht es weiter und das Schaffen beginnt von Neuem :embarrassed:


    bis man dann mal endgültig genug gekriegt hat und die Arbeit für den Moment ruhen lässt...