Beiträge von 11465 - Oerlikon

    Tisch und Gartenstühle schön und gut. Aber ich wollte auch einen Liegestuhl. Und zwar genau einer der Sorte, den meine Mutter in den 70ern (und eigentlich alle die ich kannte) hatte. Jene mit Rohrgestell und den Einrastungen an den Gelenken. Die Art, die unter uns Kindern früher oder später zusammenbrachen, weil wir nie länger stillliegen konnten und bald mal eines der beiden Füsse einklappte… Beim Modellzubehör wurde ich nicht fündig. Entweder wird die Holzvariante angeboten oder neumodischer Kram mit Rollen….. also Selbermachen:





    Die Liegestühle messen gerade mal 20x8mm







    Die Preiserdame musste ich in der Mitte zersägen und neu zusammensetzen, damit sie einigermassen auf den Liegestuhl passte.


    Die Farben zeigen, dass wir bald in den 70er-Jahren landen werden (dazu fehlen aber noch Blumenmuster und schwülstige Linienmuster)…

    Jetzt fehlen noch Sonnenschirme und die Terrasse kann bestückt werden.:)

    Gern hätte ich euch bereits eine weitere Verfeinerung des Trafoturm-Segments gezeigt. Aber hier muss ich einen Zwischenschritt einlegen.


    Wie vielleicht bemerkt wurde, blieb die Terrasse des Chalets bisher noch leer. Um dem Abhilfe zu schaffen blätterte ich wieder einmal das Sortiment von Rainers Modellbaukaufhaus durch (als Forumist preist er hier regelmässig seine feinen Ätzprodukte an). Ich wurde wie erwartet bei den Gartenmöbeln fündig. Gestern lagen die feinen Ätzteile im Briefkasten und heute nahm ich mich des Zusammenbaus an.


    Unglaublich filigran präsentieren sich der Tisch und die sechs Gartenstühle. Obschon simpel und selbsterklärend der Zusammenbau auch ist, so las ich die beiliegende Bauanleitung genau durch. Dabei erfuhr ich, dass die Doppelnieten der Sitzfläche gegen vorne zeigen müssen. Und dass sie mittels Airbrushbemalung überhaupt erst sichbar blieben…

    Obschon ich mich strikte an die Bauanleitung hielt (alle Doppelnieten vorn) und die mikroskopisch kleinen Nietenimitationen auch bei Pinselbemalung als Löcher sichtbar bleiben - jedenfalls die meisten - kämpft man als Modellbauer mit ganz anderen Problemen:

    Wo zum Teufel verbirgt sich die sechste Stuhllehne, die kurz vor ihrem Einbau unschuldig auf der Bastelunterlage wartete? Fort, weg, unauffindbar! Obschon bereits rot koloriert, also mit Warnfarbe versehen, konnte die Lehne weder auf dem Tisch, noch unter irgend einem Werkzeug, noch irgendwo anhaftend an Abfall, Ellenbogen, Hosenschlitzreissverschluss, Socken oder auf dem Boden wieder gesichtet werden. Vermutlich habe ich das winzige Teil unbemerkt eingeatmet! Schade. Hoffentlich wirkt Neusilber wenigstend gegen Corona.




    Ganz wichtig: Doppelnieten vorne!:




    Aus einem halben Meter Entfernung muss man froh sein, wenn man überhaupt den Stuhl sieht, dennoch ist das mit der Doppelniete natürlich befolgt worden. Ich will ja nicht, dass die Preiserleins einen wunden Popo bekommen.^^



    Nachtrag: die Lehne wurde doch auf dem Boden gefunden… keine Ahnung wo ich diese herausgeschüttelt hatte….8|:)

    Du wirst sehen, dass sich die Geschwindigkeit nochmals steigern lässt: Sobald einer Deiner Züge die Fallgeschwindigkeit abwärts durch das Luftloch erreicht, hast Du einen neuen Rekord.:D

    Saubere Arbeit.

    Mein Exemplar habe ich erst ganz rudimentär auf einem Märklin-M-Gleis-Oval (Teppichbahn) eingesetzt. Dort lief sie analog erwartungsgemäss problemlos. Ach, wie ist doch die Modellbahntechnik kompliziert geworden….;(

    Danke Carlo, für die lieben Worte. Das motiviert zum Weitermachen. Und genau dies habe ich auch getan. Ein kleines Update zeigt das fortgeführte Strassenstück. Damit die Kurven den richtigen Schwung erhielten musste ich auch den ramponierten Belag vor dem hellblauen Haus neu teeren (damals noch kein Asphalt) und die Markierung erneuern und leicht versetzen.

    Unter der Brücke musste aus Platz- und Sicherheitsgründen die Fahrbahn verengt werden. So, dass der Autoverkehr möglichst kurz auf dem Schmalspurtrassee fahren muss. Hinten wird die Hauptstrasse wieder breiter.



    Hans Speck steht auf dem Plätzchen und schaut dem Verkehr zu.



    Wohl unnötig zu sagen, dass hier noch einige Details fehlen - und wo der weisse Gips noch sichtbar ist, wartet das Gelände ebenfalls noch auf Vollendung.

    Auch am hinteren Modul (das mit dem Trafohäuschen) sind noch einige Punkte abzuhaken. Die Chalet-Terrasse ist noch völlig ungenutzt. Hier warte ich noch auf Zubehör. Aber es geht voran.

    Dani, was soll ich sagen: Bingo!:thumbsup:


    Dass du das kleine Sackgassen- (meintest du sicher) Schild erkennen konntest bedeutet, dass Du das Bild recht gross vergrössern musstest - oder sowieso über einen respektablen Bildschirm verfügst.

    Mit diesen beiden Punkten bleiben noch zwei übrig. Das sind: Büsche und Bäume (wenigstens einer). Wie ich mich kenne dauert das bis zum St. Nimmerleinstag, bis da was geht…:rolleyes:

    Schade, ich habe dein Suchen/Finden-Spiell verpasst!

    Ich freue mich auf eine weitere Runde „suche das Detail“:D


    PS: die Retusche am Hintergrund ist mir sofort aufgefallen. Perfekt gelöst! ;P

    Danke Dani,

    Betreffend die Retusche: auf folgenden Bildern siehst Du die Endfassung dieser Stelle. Ich musste die neue Tanne weiter unten, links noch ein bisschen ergänzen.


    Na denn: extra für Dich: Suche die beiden neuen Details auf dem Segment:



    Der graue Vorplatz ist mit der Detailsuche nicht gemeint. Hier wird einfach weitergearbeitet: Übers Wochenende wurde das neue Strassenstück gegipst….



    … nach dem Trocknen verfestigt und mit Fahrbahnfarbe erst mal uni eingefärbt. Dabei musste ich auch die Strassenmarkierung und Fahrbahn beim Ortseingang nochmals überpinseln. Erstens hatte sie bei den Anpassungsarbeiten sehr gelitten, und zweitens werde ich die Verkehrsführung optimieren… da sind in letzter Zeit einfach zu viele Unfälle geschehen….:D


    Ich habe mir jetzt den Katalog genauer betrachtet…. HILFE!… Um die dringensten Grundbedürfnisse zu stillen - also wirklich nur das Allernotwendigste, quasi jene Artikel die schon fast zu den Menschenrechten zählen, konnte ich nach langer Evaluation auf 12 - in Worten: zwölf - Artikel zusammenstreichen. Da Ausrufpreise bei diesen Losen reinen Symbolcharakter darstellen, dürfte der erfolgreiche Zuschlag um ein Vielfaches erreichen. Mit anderen Worten: rund 20‘000 Franken Einsatz würden vermutlich reichen, um das eine oder andere Modell dieser abgespeckten Liste zu ergattern… und damit beginnt das eigentliche Problem…….:D:D:D

    Erwin bringt es auf den Punkt. Genau auch meine Einstellung.

    Ich werde diesmal aber gelegenheitshalber zur Vorbesichtigung gehen und mich je nachdem auf ein Objekt fokussieren. Wenn es reicht: gut. Wenn nicht: auch gut…

    Forfait ist diesmal gestrichen (Stefan hat mich überzeugt: wäre schade ;))

    Ich habe das Glück, dass hinter unserem Haus der berühmte Leinbach vorbeifliesst, der nach einigen zig-Metern in den noch berühmteren Neckar fliesst. Das mit der eigenen Stromversorgung bietet sich da natürlich an. Um die Effektivität des normalerweise mittellangsam dahinfließenden Baches zu erhöhen, sind wir seit Jahren damit beschäftigt, im besagten Leinbach einen mittelgroßen Damm zu errichten, damit unser geplantes Eigen-Kraftwerk im Bach bessere "Erträge" liefert. Das geschieht durch unseren Sperrmüll. Alte Drucker, Nähmaschinen, Fernsehgeräte usw. werden nicht mehr vor das Haus gestellt, sondern hinten im Bach deponiert. Neben dem Stau des Baches dient das auch dazu, den Bachbewohnern zusätzliche Heimstätten zu schaffen. Inzwischen beträgt die Stauhöhe schon mehr als 1 Meter und der Einbau einer Turbine ist in greifbare Nähe gerückt. Viel höher können wir das Gewässer nicht stauen, da sonst die Gefahr besteht, dass die dahinter - sprich weiter oben liegenden - Nachbarn am Bach sonst mit ihren Kellern absaufen.

    Mit diesem Projekt werden bzw. haben wir vor allem zwei Dinge erreicht: umweltfreundlichen Strom ohne lange Leitungswege selbst erzeugt und auch Müll (siehe vor), der sonst aufwändig abgefahren werden müsste und kostbaren Deponieplatz beanspruchen würde (fast) umweltgerecht ortsnah gelagert.

    Jetzt hoffe ich nur noch, dass nicht das nächste Hochwasser (vom Leinbach oder vom Neckar) den ganzen Brackel wegschwemmt. Jahrelange Entsorungsarbeit wäre sonst umsonst gewesen . . . Aber wenigstens haben wir - zumindest noch bis 2022 - noch das Atomkraftwerk Neckarwestheim ganz in der Nähe, das bisher immer zuverlässig für Strom-Nachschub - auch und gerade für die Modellbahn - gesorgt hat . . . :):):D

    Ich schmeiss mich weg!:D:D:D


    Das Leinbach-Wehr: DIE Touristenattraktion Heilbronns schlechthin. Bestaunen auch Sie den natürlich angehäuften Müll aus Waschmaschinen der 50er Jahre oder trendigem Schrott der Jahrtausendwende. Kinder unter 30 Jahren, sowie Senioren über 30 erhalten vergünstigten Eintritt…:thumbsup::thumbsup:

    Zitat

    So nimmt mich zum Beispiel wunder, wie schaffen das die Kraftwerkbetreiber, dass immer exakt die gleiche Menge Wasser zur Turbine fliesst?!? Es kann ja nicht sein, dass wie bei einer Wasserrad-Mühle ende Mittelalter die Transmissionswelle (Maschinen) ohne Wasser gar nicht laufen, bei bischen Wasser zu langsam und bei Hochwasser im Charlie Chaplin Rekord.

    Das ist aber wirklich einfach. Es braucht oberhalb der Turbine einen Wasserspeicher: Stausee oder Mühliweiher…Egal;)

    Auch mein Lima-Zug liegt in der Schachtel. Am Motor liegt's definitiv nicht (mehr), werkelt doch ein hochwertiger (-und preisiger) Renfer Aggregat im Mittelwagen.

    Die restlichen Problemteile werde ich sicher mal anschauen. Gerade die Kupplungen könnten mal ersetzt werden. Für die Faltenbälge ist mir noch keine befriedigende Lösung eingefallen. Optisch gefällt mir die Lösung von Lima am Besten.

    Die unvorbildlichen Radausschnitte stören ebenfalls.
    Sicher ein dankbares Restaurationsprojekt - irgendwann.😎

    Hermann, Eric macht sich kaum lustig über Dich. Es dürfte ihm lediglich entgangen sein, dass Du Deine Oberleitung nicht zur Zierde, sondern als Funktionsteil erstellst. Wäre dem nicht so, hätte er kaum nichtleitenden Kunststoff als Baumaterial erwähnt.😉

    Zitat

    Ich freue mich z.B. immer wieder, wenn ich mit offenen Augen durch den Alltag gehe, ein Detail entdecke und dieses dann (Jahre) später auf der Anlage umsetzen kann ;) Mein Hirn ist voll mit solchen Sachen :grin:

    Genau so geht es mir auch, Keven. Genau so!:thumbsup:


    Betreffend die Details: alles richtig - auch wenn die Begrenzungspfosten und Zusatzbegrünung in Wegmitte ein paar Tage älter sind. Aber es handelte sich tatsächlich auch um zwei Punkte der 11er-Liste.

    Du bist ein ausgezeichneter Beobachter. Musst Du auch, bei deinem Baumassstab.:D