Beiträge von 11465 - Oerlikon

    Nach der Artikelnummer 3065, bzw. 3069 wollte ich bereits zur 3070 vorrücken. Da bemerkte ich eine Auslassung. Von der 3060 war noch nie die Rede. Sie ging schlicht vergessen. Dies liegt daran, dass ich die amerikanische F7 fest zu einer dreiteiligen Unit zusammengeschraubt habe und der vorhandene Bilderkarton eine andere Nummer aufweist. Und zwar den der selteneren gelben Version der Union Pacific. Meine Maschine der rot/silbrigen Santa Fe-Maschine ist viel neuer als die gelbe UP-Lok. Was nichts anderes heisst, dass meine Sammlung eine zeitgenössische Lücke aufweist: den Bilderkarton mit der Nummer 3060 und der SF-Warbonnet-Lok in der Ausführung aus den 60er Jahren.

    Daher als Ersatzbild die originale Schachtel der UP-Lok und einer Lok aus den 90er Jahren.

    Da die verschiedenen F7-Märklinloks ein Untersammelgebiet darstellen, werde ich wohl die Bilderkarton-Sammlung dahingehend nicht vervollständigen. Zumal das Deckelbild für die drei Jahre lang angebotene Union-Pacific nicht farblich angepasst wurde und sowieso die rot/silberne Maschine zeigen....




    Von meinem Gefasel habt ihr sicher nur die Hälfte verstanden, nicht wahr?:D

    Im Moment sind drei neue grüne Wappenvarianten im Köcher. Diese wurden - entgegen landläufigen Gerüchten ;) - nicht von mir bestimmt, sondern ergaben sich aus Synergiegründen. Ich habe Hag lediglich auf diese aufmerksam gemacht.


    Ich habe aus Sammlerkreisen den Ruf nach einer Ae 6/6 11437 ‚Stadt Basel‘ vernommen. Diese Maschine wurde nicht zuletzt von Hag noch nie umgesetzt, weil hier Märklin schneller war. Ob sich ein Pendent aus Stansstad trotzdem rentieren würde, liegt allein in der Entscheidung des Patrons von Hag.

    Deine Einschätzung teile ich vollumfänglich. Die Episode zeigt, dass ‚normale‘ Modellbähnler die Hintergründe nicht durchschauen (sonst hätte er Dir ja nicht geschrieben). Wenn die Schoch-Loks in der DB wären wäre das Unverständnis noch viel grösser, wenn Reparaturen in Stans verweigert würden. Mit der Aufnahme würdest Du der Firma Hag einen Bärendienst erweisen.

    Ach komm schon Roger, du musst doch noch alle grünen Ae 6/6 mit zwei Motoren in der Sammlung haben.

    Nein Luca, wirklich nicht: Die Steigung in meinen Vitrinen liegt bei 0 Promille... da reichte auch eine Lok mit 0 Motoren... aber sogar Roland ist es wichtig, dass in seinen Vitrinenloks Schleifer, Motoren und Decoder eingebaut sind - für nix und wieder nix...:D

    Bei der nächsten Lok in der Fünferreihe, welche meiner Sammlung beigetreten ist, handelt es sich wieder einmal nicht um eine solche. Will sagen: das Gehäuse ist aus Kunststoff. Immerhin: ein wichtiges Kriterium erfüllt sie: den Bilderkarton. Ich präsentiere die deutsche Rangierlok V60... oder BR 260, wie sie später umgezeichnet wurde. Letztere hatte ich vor wenigen Jahren an einer Börse gekauft, weshalb, weiss ich eigentlich nicht. Schliesslich lag das Objekt in einer ‚Pop‘-Schachtel (dank Hermanns ausgezeichnetem Artikel oben, weiss man damit, dass diese Maschine zwischen 1973 und 1975 über den Ladentisch ging) Aber wer sammelt denn schon konsequent? Jedenfalls störte mich die Lücke des fehlenden Bilderkartons und auch der ursprüngliche Bezeichnung auf der Lok. Daher musste noch eine zweite Maschine angeschafft werden...






    Irgendwann merkte ich bei der Durchsicht alter Kataloge, dass ich mit dem Erwerb der beiden DB-Maschinen die Ausbeute noch nicht bei 100% lag: einige Jahre wurde dieselbe Maschine auch als grün/gelbes belgisches Derivat im Bilderkarton angeboten. Die OVP unterscheidet sich lediglich anhand der nachgeklebten Artikelnummer von der V60er-Hülle.



    Durch die kürzere Produktionszeit ist die SNCB-Lok etwas weniger häufig anzutreffen, als die braunroten Gefährte.



    Ja Patrik,

    der wird schon lange angeboten. Zwar unbespielter Ladenfund aber ich weiss auch warum: Fehlerhaft lackiert, eine ‚Gussbeule‘ - und dafür viel zu teuer.

    Das ‚verpasste‘ Angebot umfasste ebenfalls einen DL in brauner Farbe, schien perfekt erhalten und wäre für 1700 Euronen zu haben gewesen. Gezögert habe ich, weil die Lok abgeholt hätte werden müssen (kein Versand). Dabei habe ich Ferien und das Schmuckstück wäre in der Nähe der Mosel gelegen gewesen. Ich war ein Depp, nicht zugeschlagen zu haben.:evil:

    Mein Cousin, der Grafiker ist, bestätigt Simons Worte: Heute machen viele ihre Broschüren selbst - die Empfangsdame, die den Hauskatalog mit entsprechender Software und Drucker selbst konzipiert hat mein Cousin fast wörtlich auch zitiert.


    Mit dem treffenden Zusatz, dass man dies den so entstandenen Elaboraten fast immer auch ansieht...:sleeping:

    Stimmt nicht, lieber Hermann: keiner war schneller als Du! Jedenfalls hast Du wie immer mit viel Sachkenntnis dargelegt, warum unter der Google-Suche unter Märklin 3010 bei mir nur eine Primex-Lok erscheint. Und die Verbindung zum DL800 nicht hergestellt wurde. Dank Dir und Rainer kenne ich jetzt den Grund. Danke, euch beiden!

    Die 3035 wurde bei uns immer "die Grusigi" genannt. Gefiel vielen Modellbahnern offenbar nicht.

    Zum 3025 Triebzug, den Vergleich mit dem SBB-Doppelpfeil (ist das ein Tatzelwurm?) hinkt etwas. Der SBB ist zweiteilig, dein Modell dreiteilig. Ausserdem ist der SBB elektrische Traktion, der Märklin Diesel.

    Lieber Oli,

    beiden Bemerkungen wird uneingeschränkt stattgegeben.:D


    Die italienische Lok ist tatsächlich nicht wirklich schön. Euer Spitzname ist absolut treffend. Genau deswegen finde ich die Lokomotive äusserst interessant. Wer mag schon gesichtslose und langweilige Formen?;)


    Und mit dem Vergleich der beiden roten Triebwagen habe ich natürlich mit Absicht solch einen hanebüchernen Vorbildvergleich gezeigt. Ausser der Farbe haben die Züge nichts gemeinsam.:D

    Es handelt sich übrigens beim Vorbild nicht um den Tatzelwurm sondern um einen von zwei Doppeltriebwagen, die ebenfalls den Roten Pfeilen zugeordnet wurden, aber deutlich jünger sind: Der RAe 4/8 661 wurde von Metrop umgesetzt.



    Das Original brannte mal aus (und teilte damit das Schicksal der Tatzelwürmer)

    Eine Märklin 3010 gab es schon auch, nicht nur die Primex-Dampflok: Märklin 3010

    Hab aber keine Ahnung, ob es die auch im Bilderkarton gab

    Hallo Rainer,

    sieh an, sieh an. Dass die DL 800 noch die Art. Nummer 3010 erhielt wusste ich in der Tat nicht. Aber diese Doppelmaschine ist auf dem Radar. Letzte Woche habe ich ein rotes Exemplar ‚verpasst‘: Die Auktion lief ohne Gebot aus, wurde aber nach dem Wiedereinstellen sofort gekauft und die Neue Auktion beendet. Naja, hätte eben nicht zaudern sollen. Egal, die nächste Gelegenheit kommt bestimmt.


    Danke für das Füllen einer Wissenslücke.:thumbup:

    Schreiten wir fort. Nach der schwedischen Nr. 3030 lauten die nachfolgenden Nrn: 3035, 3040, 3045 und 3050.



    Bei der ersten, 3035, ganz oben, handelt es sich um die italienische Maschine, die weiter oben bereits vorgestellt wurde.

    Ganz unten, 3050, die Ae 6/6 hatten wir auch schon. Bei der mittleren Lok, der 3040, sehen wir eine grüne DB-Maschine (BR E40 210)




    Schade, dass der Bilderkarton nicht umgefärbt wurde. Auf dem Deckel ist eine blaue E10 abgebildet, bei der es sich um eine Farbvariante der E40 handelt. Damals sparte man bereits bei Märklin. Nicht wie bei der älteren E 63, wo man bei der braunen und grünen Version der Lok den Karton entsprechend einfärbte.


    Hey, Moment mal! 3035, 3040, 3050.... da habe ich doch auf dem ersten Bild glatt die 3045 ausgelassen?! - Richtig, denn dieser Maschine möchte ich etwas mehr Beachtung schenken und gleichzeitig einen Bildvergleich mit ihren Schwesterloks 3046 und 3047 veranschaulichen:

    Den meisten wird die deutsche BR 44 (Art. 3047) ein Begriff sein. Dieser Variante begegnet man auf Schritt und Tritt. Mitgrund ist natürlich, dass diese Maschine jahrzehntelang produziert wurde und auch beim deutschen Vorbild in grossen Stückzahlen verkehrte. (was ja schlussendlich der Grund war, dass Märklin diese Lok schon früh als Modell umsetzte).

    Bereits weniger häufig - aber noch längst keine Rarität - findet man das Pendent der SNCF. Märklin konnte dafür grundsätzlich dieselbe Gussform verwenden. Einige Änderungen bestehen jedoch durchaus. Ich wunderte mich beim direkten Vergleich, wie sehr sich diese beiden Varianten doch unterscheiden. Es sind viel mehr Details, als man beim Betrachten des damaligen Katalogs vermuten konnte, Ins Auge stechen natürlich die fehlenden Windleitbleche und die Farbgebung. Aber auch das Umlaufblech und die Rauchkammertür unterscheidet sich. Und der Lokführer spricht französisch, statt deutsch... alles Unterschiede, die mir als staunender Knabe beim Blättern im zerfledderten Märklin-Katalog von 19667/68 (dem einzigen, den ich damals hatte) nicht auffielen. Allerdings war dort noch ein drittes Modell gleicher Art abgebildet. Als Neuheit und kohlrabenschwarz.




    Und damit kommen wir endlich zur Fünferreihe zurück: 3045, die Litra N 205 der DSB. Im Folgekatalog von 1969 ist sie bereits nicht mehr im Angebot. Kein Wunder also, dass sie gegenüber den beiden anderen Schwestern seltener angeboten wird. Das soll nicht heissen, dass diese Ausführung partout nicht zu kriegen wäre, aber für ein gut erhaltenes Modell, samt intakter OVP muss man deutlich tiefer in die Tasche greifen als für die BR44, die der Welt schüttgutartig zur Verfügung steht.

    Wie einigen von euch bekannt ist, konnte ich in den USA eine Litra N von Märklin lokalisieren, kaufen, und herschicken lassen. In Zeiten der Coronakrise entpuppte sich Letzteres als das Schwierigste: Unter Bangen und verschollen geglaubt erreichte mich die Sendung nach Umwegen dann doch noch. Und hier einige Bilder des Trios:













    Auffällig ist bei der DSB-Version natürlich vor allem die einseitige Beleuchtung. Vor allem vorne für uns ziemlich ungewohnt (eine einzelne Lampe hinten, kennen wir ja auch). Verwundert stellte ich beim stöbern nach Angeboten fest, dass die silberne Farbe der Schlusslampe manchmal rechts, manchmal links aufgetragen wurde. Was vorbildrichtig ist, weiss ich nicht,


    Und zum Schluss: Märklin brachte vor wenigen Jahren eine sogenannte ‚Final Edition‘ im Doppelpack BR 44/ Litra N unter Verwendung der alten Gussformen heraus. Äusserlich unterscheidet sich die dänische Ausführung nur anhand der Betriebsnummer 204. (Die Maschine aus den 60er Jahren 205). Hingegen ist die Technik bei der Replika-Lok modern.


    Besitzer der Sammlermaschine können nur in einer Hinsicht etwas neidisch zur Neuauflage schielen, denn bei dieser wurde der wiederaufgelegte Bilderkarton der dänischen Maschine angepasst.


    Damit muss ich leben.;)





    Das Hag-Forum gibt‘s seit 2005. Ich war nicht von Anbeginn dabei und es war die erste digitale Community, mit der ich in Kontakt kam. Ich war auch sicher einer, der etwas Leben in dieses Forum brachte, indem ich öfters launige Beiträge verfasste. Ich erinnere mich auch daran, wie ich die Diskussion anstiess, wie man sich untereinander nennen sollte, wodurch der Ausdruck ‚Forumist/Forumisten’ geprägt wurde und sich auch durchzusetzen vermochte. Letztendlich war der sprachlich lockere Umgang mit der Themenvorgabe und Neckereien unter den mittlerweile persönlich miteinander bekannten Mitglieder aber den Admins stets ein Dorn im Auge. Worauf nach einem Zerwürfnis mit dem Forumsanwalt das MoBa-Forum unter Migration der aktivsten Schreiber als Verein hervorging. Das ist nun auch schon wieder ein paar Jahre her.


    Die UNUM-DB ist vermutlich noch etwas älter. Und inzwischen auch veraltet und unvollständig, da sie nicht mehr nachgeführt wird.

    Super, wenn da der Zufall nachhalf. Es ist eine Weile her, als ich die Lok erstand. Hier überzeugte wohl der gute Zustand der Lok in Verbindung mit einem günstigen Preis. Da die Prüfplakette vorhanden ist, nehme ich an, dass die Lok damals beim Kauf in einer Schachtel angeboten wurde. Die muss aber dermassen schlecht beieinander gewesen sein, dass ich sie nicht nur ersetzte, sondern auch entsorgte.;)

    Nach dem Schnelltriebwagen 3025 folgt - man rechne - die schwedische DA 3030. Hier habe ich etwas gemogelt. Bei der Schachtel handelt es sich um eine Replika - und ob das darin enthaltene Modell wirklich aus der Bilderkartonepoche stammt können mir vielleicht die Experten sagen....:D